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Freitag, 8. Februar 2019

Nebenan 57

Es wird mal wieder Zeit, meine sehr sträflichst vernachlässigte Sammlung interessanter Texte von nebenan aufzunehmen. "Nebenan" weil der nächste Text oder die nächste Inspiration hier im Internet nur einen einzigen Klick entfernt ist. Eben nebenan.


Vielen Dank für die netten Zuschriften zum Thema "Leih-Oma"! Ich durfte schon viele schöne Geschichten lesen und bin nun ganz zuversichtlich, dass wir in der Zukunft eine Person finden, die sich gerne mit den Kindern und uns in Verbindung setzen will. Auslöser, in dieser Richtung aktiv zu werden, war der Text auf dem Kinderhaben-Blog als Reaktion auf den Text von Andrea "Ich kann nicht mehr!".

Anna von Berlinmittemom hat einen sehr berührenden und wichtigen Text über die Liebe geschrieben. Gefühle sind niemals falsch. Liebe ist niemals falsch. Schubladen für Menschen sind falsch und gehören endlich abgeschafft. "Mama bist du bi?"

Wie viel Wissen tut uns gut? fragt Mareice vom Kaiserinnenreich. Ein Blut-Test in der Schwangerschaft stellt werdende Eltern und die Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Dieser ganz aktuelle Bericht vom WDR sagt, dass Geschirr aus Bambus wohl doch nicht so eine tolle Idee ist. Wir hatten uns extra für Kaffeebecher und Kindergeschirr aus diesem Material entschieden, weil wir dachten, es wäre umweltfreundlich. Es ist wirklich zum Verzweifeln. Müssen wir wirklich vor jeder Kaufentscheidung Nachforschungen anstellen? Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig. Wie wir möglichst nachhaltig Essen einkaufen können, zeigt dieser Bericht aus der Schweiz.

Mahtava ist für mich im Moment, neben meinen Koch- und Backbüchern, erste Anlaufstelle, wenn ich ein skandinavisches Rezept suche. Im Monatsrückblick Januar versammeln sich noch viele andere Bloggerinnen und Blogger mit Skandinavien-Schwerpunkt. Eine ganz wunderbare Sammlung!

Bald geht auch die Gartensaison wieder los. Bei Hej Hanse habe ich eine sehr interessante Idee entdeckt, mit der sich die Zeit bis zum Frühling überbrücken lässt: Saatbänder selber basteln.


Freitag, 16. November 2018

Nebenan 56

Eindeutig viel zu selten teile ich meine Entdeckungen hier im Blog! Dabei gehört es für mich von Anfang an zum Bloggen dazu, Ideen weiterzugeben und in anderen Blogs neue Dinge zu entdecken. Ich lerne seit Jahren ganz viel von meinen Bloggerkolleginnen und -kollegen und sehe mir auch gerne ihre Empfehlungen an. Also, los geht's mit einer neuen Runde von lesenswerten Dingen aus meinem Internet, die nur einen Klick entfernt sind. Nebenan eben. Alle meine bisherigen Sammlungen seit 2012 befinden sich oben im Menü


Bei Kiki gibt es jetzt den Bärlender 2019. Die Hamburger Künstlerin lebt mit einem Bären zusammen und twittert auch sehr schön über ihr Leben mit dem verfressenen Bären im Wachstum. Etwas ganz Besonderes ist der Daily Bär, wo man per E-Mail oder WhatsApp jeden Tag ein frisch gezeichnetes Bild vom Bären und seinen Freunden erhält. Das ist witzig und eine schöne Geschenkidee fürs kommende Fest. Diese Werbung mache ich, weil Kiki schon sehr viele Jahre Teil meines Internets ist und ich sie als Dank dafür unterstützen möchte.

Wo wir gerade bei Kalendern sind: von diesem tollen Kalender muss ich Euch noch schnell erzählen. Der wachsende Kalender bietet auch über den Zeitraum eines Monats hinaus noch etwas. Die Kalenderblätter werden am Ende eines Monats abgerissen und eingepflanzt. Ja, denn im Recyclingpapier befinden sich Samen, die dann zu Gemüse oder Blumen werden. Finde ich super!

Zurück zu den Blogs. In meinem Leben mit Kindern profitiere ich immer wieder von meinen eigenen Erfahrungen als Kind und Jugendliche. Die guten und schlechten Erlebnisse haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Auch in meiner Ausbildung zur Erzieherin nahm das Reflektieren der eigenen Kindheit einen sehr großen Raum ein. "Was hätte ich damals gebraucht?" "Was hätte ich mir für einen Umgang gewünscht?" "Wie hätte ich mich in dieser Situation gefühlt?" sind Fragen, die meiner Meinung nach, essentiell für das Zusammenleben mit Kindern sind. Hier ein guter Gastartikel bei Susanne zu genau diesem Thema.

Und auch im Leben mit Teenagern kann genau diese Herangehensweise helfen. Anna schreibt in ihrem Text "Was Teenager brauchen" sehr schön über diese herausfordernde Zeit, die aber auch so voller Chancen und toller Momente ist. Ich finde, das Wichtigste, das wir Eltern auch in dieser Phase tun können: da sein, mit offenen Ohren und Herzen. Nicht mehr und nicht weniger.

Politische Bildung fängt schon im Kleinen an. Bestimmte Jahrestage bieten genug Anlässe, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Wie kann ich mit meinen Kindern über bestimmte Dinge sprechen? Die Kindernachrichten Logo vom ZDF haben zum Beispiel zum 9. November und der Pogromnacht Informationen kindgerecht zusammengetragen.

Endlich läuft die Augustschnuppe und merkt, dass nun ihre Hände frei sind für neue Aufgaben. Im montessoriorientierten Blog "Eltern vom Mars" habe ich viele schöne Aufgaben für Kleinkinder gefunden. Die Kleinen haben nämlich in diesem Alter ein großes Interesse am Mitmachen und Nachahmen im Familienalltag.

Und weil ich jetzt schon öfter nach dem Rezept gefragt wurde: hier geht es zum Rotkohl aus dem Ofen. Mmmmmmhhhhhhh!!!




Mittwoch, 11. Juli 2018

Nebenan 55

Heute wieder ein paar Entdeckungen aus meinem Internet. Alles nur einen Klick entfernt, eben nebenan. Das mache ich seit 2012 immer wieder in loser Folge. Alle Sammlungen sind oben im Menü unter "Nebenan" versammelt.


Bei Mahtava gibt es einen schönen Juni-Rückblick ganz im Zeichen von Mittsommer. Meine Mittsommer-Feier wird auch erwähnt, das freut mich. Außerdem gibt es noch ganz viele andere wunderbare Eindrücke aus Skandinavien, wie Reiseberichte und Rezepte. Mahtava gibt es auch auf Instagram.

Bei Das Nuf habe ich im Rahmen der Reihe Let's talk ein Interview über die Mediennutzung in unserer Familie gegeben. Es geht ums Fernsehen und Computerspiele, wie wir zu einer Regelung gekommen sind und ob es Ausnahmen gibt. Mittlerweile ist schon ein neues Interview erschienen, und zwar mit Christian vom Familienbetrieb. Oh, ich wünschte, ich könnte so lustig schreiben!

Frau Rabe will in Norwegen ein Haus kaufen und erzählt, wie das dort funktioniert.

Im Blog "Einer schreit immer" gibt es ein Reisebingo für lange Autofahrten und eine Liste von 77 Aktivitäten für Kinder in den Sommerferien. Da ist bestimmt für jede Familie etwas dabei. Es geht gar nicht um die tollste, weiteste Reise sondern darum, Zeit miteinander zu verbringen. Das geht überall. Das Mutzelchen hat vor zwei Jahren mal eine süße Sommerliste selbst geschrieben.

Avy hat mich angeschrieben und auf ihre Blogparade "Mamaknowshow- Das sollten Mamas wissen" hingwiesen. Wer möchte, darf mitmachen und Tipps und Tricks und Erfahrungen aus dem Alltag mit Kindern teilen.

Im letzten Jahr habe ich dank meiner treuen Leserinnen und Leser den Scoyo ELTERN! Blogaward 2017 gewonnen. Das war eine aufregende Sache! Ich bin immernoch sehr dankbar für die große Aufmerksamkeit damals. In diesem Jahr soll der Scoyo ELTERN! Blogaward 2018 vergeben werden. Diesmal wurde ein Thema vorgegeben, das heißt "Nachhilfe und Förderung - Was hilft Kindern wirklich?". Bis zum 31.07.2018 können Bloggerinnen und Blogger ihre Texte zum Thema einreichen und sich damit bewerben. Anna von Berlinmittemom ist Jurymitglied und erzählt in ihrem Text noch ein bisschen genauer, worum es geht.


Freitag, 25. Mai 2018

Nebenan 54

Heute wieder ein paar Entdeckungen der letzten Woche aus meinem Internet. Das alles findet sich nur einen Klick entfernt, eben nebenan.

Auf der Seite Helden statt Trolle kann man Hasskommentare melden. Die Seite möchte erreichen, dass sich eine starke Gemeinschaft mit einer klaren Haltung gegen Hass und Hetze wendet. Die Seite möchte aufklären über Fake News und Hate Speech. Unternehmen können sich außerdem in einer Karte als hassfreie Zone eintragen.

Wenn mir früher jemand gesagt hätte, dass ich mit meinen Kindern zur Bittstellerin werde, hätte ich es nicht geglaubt. (Stichworte: Hebammenmangel, Kreißsaalschließungen, Aufnahmestopp in Arztpraxen für Frauen oder Kinder, ErzieherInnenmangel, Schulplatzmangel) Beispiel Kitaplätze: Mein Großer stand vor 17 Jahren in Berlin auf 20 Wartelisten für einen Platz im Kindergarten. Fast wöchentlich habe ich alle Adressen abgeklappert, um einen Platz zu bekommen. Und auch hier in Hamburg habe ich ein ganzes Jahr lang fast wöchentlich in der Kita (die mit den Öffnungszeiten, die es mir möglich machen, arbeiten zu gehen) nachgefragt, wie es denn mit Plätzen aussieht. Die Augustschnuppe stand auch schon auf der Warteliste, da war sie noch in meinem Bauch. Dank Geschwisterregelung kann ich aber im Moment zum Glück entspannt sein. In Berlin findet morgen eine Demonstration wegen der Kita-Krise statt. Start: 10 Uhr am S-Bahnhof Friedrichstraße.

In dieser Woche habe ich an einem Abend den Film "Suffragette"* gesehen. Den hatte ich schon lange auf meiner Watch-List. Eigentlich meinte ich, schon ziemlich viel zu wissen über das Frauen-Wahlrecht usw. Sehr schonungslos zeigt der Film, was es bedeutete, wenn Anfang des 20. Jahrhunderts eine Frau bei der Frauenbewegung mitmachte. Nicht selten hatte das Gefängnisaufenthalte oder Entfremdung der eigenen Familie die Folge. Schlüsselmoment im Film war das Gespräch eines Ehepaares. Beide waren in einer Wäscherei tätig, die Frau schon seit ihrer Kindheit, eine Schule hatte sie nie besucht. Sie wünscht sich vielleicht noch ein Kind und fragt grübelnd, was für ein Leben wohl ihre Tochter führen würde. "Na so eins wie du!" sagt ihr Mann so nebenbei und versteht die Frage gar nicht. In diesem Moment wird der Frau klar, dass sich ihr Leben ändern muss. Ab sofort nennt sie sich Feministin und macht aktiv bei der Frauenbewegung mit. Geschluckt habe ich auch beim Abspann, wo die Jahreszahlen der Einführung des Frauenwahlrechts in verschiedenen Ländern der Erde gezeigt werden. Oh, das ist alles noch gar nicht so lange her!

Am nächsten Morgen erzählte ich den Kindern ein bisschen von dem Film und dem Frauenwahlrecht. Sie konnten das gar nicht verstehen. "Männer und Frauen sind doch gleich viel wert!" war die einhellige Meinung. Passend dazu gibt es hier ein Video eines Experiments mit Kindern, das ganz anschaulich die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen (Gender Pay Gap) thematisiert. Die Reaktionen der Kinder sind toll!

Vanessa Giese hat sich mal Gedanken gemacht, warum Deutschland in Sachen "Frauen in Führungspositionen" so sehr hinterherhinkt und warum uns das beunruhigen sollte.

Bald fliegt der deutsche Astronaut Alexander Gerst wieder ins All! Die Kinder freuen sich schon total! Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt hat anlässlich der Mission interessante Unterrichtsmaterialien für Kinder der 3. bis 6. Klasse herausgegeben, um sie für naturwissenschaftliche Fächer zu motivieren. Sagt es unbedingt weiter!

Im Hamburger Hospiz gibt es bis zum 26.09.2018 die Ausstellung "Punkt, Punkt, Komma, Tod" für Kinder und Erwachsene. Fünf Künstlerinnen zeigen 40 Werke um mit Kindern über das Thema Tod ins Gespräch zu kommen.

Ein Text von Maximilian Buddenbohm hat mir diese Woche Gänsehaut gemacht. Erinnerungen sind etwas Großartiges und so Einmaliges! Ich habe auch solche Erinnerungen, mir wird da ganz warm ums Herz und es war doch wirklich erst gestern... Seitdem suche ich auf der Seite "Bucherinnerungen" nach dem Buch aus meiner Kindheit mit den Kindern im Gebüsch, die sich farbige Glasscherben vor die Augen halten und die Welt aus ihrem Versteck ganz bunt sehen. Den Einband zierte ein Aquarell von einem Pferd, das war orange-gelb.

Und hier ein Foto einer Familie, die gerne fotografiert. Ich habe das erste Mal Sushi selber gemacht :-)


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Freitag, 11. Mai 2018

Nebenan 53

Heute wieder ein paar Entdeckungen aus meinem Internet. Alles nur einen Klick entfernt, eben nebenan. Das mache ich seit 2012 immer wieder in loser Folge. Alle Sammlungen sind oben im Menü unter "Nebenan" versammelt.

Alu schmiert morgens ein paar Schulbrote mehr.

Ja, in unserem Land gibt es Kinderarmut. Morgen, am 12. Mai 2018, findet deshalb in Berlin von 14 bis 16 Uhr eine Demo gegen Kinderarmut statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Neptunbrunnen, von dort geht es zum Brandenburger Tor, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. Hier ein Interview mit einer der Organisatorinnen. Aktuelle Infos gibt es hier auf Twitter.

Eine Regel im Radio lautet: "Nicht mehr als zwei Frauengesänge hintereinander, sonst schaltet der Hörer ab." Ist Euch das schon aufgefallen? Und sollte das nicht anders sein, wo es so viel tolle Musik von Frauen gib? Mareice hat da gute Tipps für Musik von und mit Frauen auf Lager.

Anna hat in dieser Woche super Texte geschrieben. Zuerst der Text Frauen über 40 - Mehr als nur Selbstoptimierung, bitte! und dann den Text über Rosen, Mütterrollen und Respekt. In beiden Texten stehen so viele Ermutigungen für Frauen drin, da freue ich mich sehr und empfehle sie unbedingt weiter.

Kundinnen und Kunden entsorgen die Verpackungen ihrer Einkäufe im Supermarkt und sorgen für Verwirrung. Ja aber warum denn bloß?! Das müssten wir alle viel öfter machen! Wir ersticken am Verpackungsmüll und es wird immer schlimmer!

Wir versuchen als Familie schon länger, so wenig wie möglich Müll zu produzieren. Die Suche nach Produkten mit wenig Verpackung, am besten plastikfrei, ist allerdings langwierig und manchmal mit dem Familienalltag nicht vereinbar. Der Wochenmarkt und der Biohof sind schonmal gute Adressen. Unverpackt-Läden gibt es auch in Hamburg. Aber in der Innenstadt. Familie Buddenbohm probiert es auch gerade aus und schreibt darüber. Fazit bis jetzt: es ist kompliziert.

Rachel schreibt auf Mama denkt schon länger über ein nachhaltiges Leben, da empfehle ich mal zu stöbern.

In Berlin war ich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof am Grab von Ernst Litfaß. Der Name ist bekannt, oder?! Der Verleger und Druckereibesitzer wurde berühmt, weil er Anschlagsäulen für Plakate aufstellen ließ. Meine Nebenan-Reihe hat ja auch ein bisschen was von einer Litfaßsäule, finde ich :-)




Freitag, 20. April 2018

Nebenan 52

Ich bin immernoch ganz sprachlos, wie oft mein Beitrag "Was ist schön am Kinderhaben?" gelesen wurde! Im Moment waren es über 32.500 Mal. Damit gehört dieser Beitrag nach fast 10 Jahren bloggen gleich nach dem Rezept für Apfelmuskuchen und vor dem Beitrag über meine Fehlgeburt zum meistgelesenen Eintrag aller Zeiten. Und das innerhalb von nur zwei Tagen. Das freut mich sehr! Das habe ich auch der tollen Vernetzung und dem fleißigen Teilen von vielen Leserinnen und Lesern zu verdanken. Vielen herzlichen Dank!

Und deshalb mache ich heute weiter mit meiner Nebenan-Reihe, in der ich in loser Folge die Entdeckungen aus meinem Internet präsentiere. Alles nur einen Klick entfernt, eben nebenan.

Diese Frauen inspirieren mich in meinem Leben. Vanessa lädt ein, darüber nachzudenken und einen Beitrag darüber zu schreiben. Zur gegenseitigen Inspiration und Unterstützung und für ein gutes Miteinander. Bis Ende Mai darf sich gerne bei ihr verlinkt werden.

Das Internet ist oberflächlich und alles nur schöner Schein? Die Wohnungen immer durchgestylt und schick? Nicht immer. Und es ist gut, dass es auch solche mutigen Beiträge gibt. Ich bin (vielleicht) ein Messie.

Und auch Alu hat einen ehrlichen Beitrag veröffentlicht: Mein Körper und ich - wir sind keine Freunde. Auch so ein Thema, das mich betrifft und berührt.

Alleinerziehend leben. Wie das wirklich ist, hat Minusch ganz ungeschönt aufgeschrieben. Ich habe auch einige Jahre so gelebt und vieles wird mir erst durch das Lesen dieses Beitrags so richtig bewusst. Dieses ständige Abstrampeln und alleine sein werde ich nie vergessen.

Familienleben und Nachhaltigkeit? Nicht ganz einfach. Auch wir versuchen, Plastik zu vermeiden, trennen den Müll, verwerten wieder, was wiederzuverwerten geht, geben Kleidung weiter oder mieten sie und, und, und... Aber immer bleibt da der Gedanke, nicht genug zu tun. Susanne sagt: Unser Leben ist eine Mischkalkulation. So ist es wohl.

Und noch etwas für den Freundeskreis Raumfahrt: Alexander Gerst beantwortet in diesem Video unglaublich sympathisch und kompetent ziemlich nerdige Fragen im Neo Magazin Royale.

Und juhuuuu! Endlich blühen auch hier in Hamburg die Magnolien.







Freitag, 23. März 2018

Nebenan 51

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Sammlung interessanter Texte von nebenan. "Nebenan" weil der nächste Text oder die nächste Inspiration hier im Internet nur einen einzigen Klick entfernt ist. Eben nebenan.

Gestern war Weltwassertag. Was für ein Glück ich habe, kostbares Wasser jederzeit aus dem Wasserhahn trinken zu können, habe ich gerade in Barcelona gemerkt. Da ist das Wasser mit Chlor versetzt und ungenießbar. Alle Menschen dort kaufen sich Wasser in Plastikflaschen oder Kanistern. Kapstadt stand Ende 2017 nach einer langen Dürre kurz vor einer Wasserkatastrophe. Das hat zum Umdenken geführt und nun wird eine komplett neue Wasserversorgung aufgebaut. Wie, das steht in diesem Artikel der Wirtschaftswoche.

Bei der Firma Sonnentor gibt es Tipps für ein nachhaltiges Osterfest. Es gibt Anregungen für Osternester und Geschenkideen. Die Karotten-Orangen-Marmelade will ich unbedingt nachmachen!

Nach langer Zeit habe ich mal wieder auf der Seite "Dear Photograph" vorbeigeschaut und bin in die wunderbaren Erinnerungen anderer Menschen eingetaucht.

Sterben üben. Wie soll das denn gehen? Indem wir lesen und Anteil nehmen an den Erlebnissen Anderer. Indem wir sie zum Vorbild nehmen. Für unser Leben.

Der Narkosearzt hat aufgeschrieben, was nach einem Unfall vom Rettungsdienst alles unternommen wird. Am Ende des Beitrags wird eine Reportage empfohlen. Die habe ich mir angesehen. Uh, die ist sehr heftig, aber informativ.

Der Börsenverein hat eine umfangreiche Presseinformation veröffentlicht. Thema: "Junge Menschen mit Büchern für Politik begeistern". Sehr empfehlenswert!

Nach der dänischen Hygge kam das schwedische Lagom. Jetzt kommt Sisu. Ich wollte bloß, dass Ihr Bescheid wisst ;-)

Freitag, 2. März 2018

Nebenan 50

Heute eine kleine Sammlung von nebenan aus meinem Internet zum Thema Familienleben.


"Das Nuf" mag Wörter nicht. Neulich war es der Begriff "Working Mom". Da denke ich auch immer wieder drauf rum, warum Frauen sich selber so bezeichnen. Dazu gehört auch "Vollzeitmama" oder ähnliches. Mutter sein ist ja nur eine von vielen verschiedenen Rollen, die eine Frau haben kann. Übrigens hatte ich nie so viel Arbeit wie als Mutter zu Hause.

"Pubertier" mag Patricia von "Das Nuf" auch nicht. Und diese geschätzte Bloggerin auch nicht. Geht mir auch so. Ich sage meistens Heranwachsende oder Jugendliche. Da gibt es nichts zu verniedlichen oder zu veralbern. Es ist eine absolut spannende Zeit im Leben eines Menschen und der Familie. Ein respektvoller Umgang und immer wieder die Erinnerung an die eigene Vergangenheit können dabei ganz hilfreich sein. Meinen Großen habe ich gut dabei begleiten können, wie ich finde. Wir haben immernoch ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Gerade gestern haben wir miteinander telefoniert und hatten ein sehr fruchtbares Gespräch über Eltern und Familie, worüber ich mich sehr freue.

Familie Buddenbohm macht derzeit ein Erziehungsexperiment. Oder eher Nicht-Erziehungsexperiment. Welche Eltern kennen das nicht? Man redet und redet und nichts passiert? Die Eltern Buddenbohm wollen mal eine Zeitlang nicht mehr reden und die Kinder selber entscheiden lassen. Die sind immerhin schon 8 und 10 Jahre alt, da kann man sowas mal ganz gut ausprobieren. Der Anfang ist wie erwartet: die Mediennutzung ist enorm. Das finde ich auch mal in Ordnung und an manchen Wochenenden läuft das hier auch so. Nur beim Hände waschen und Zähne putzen wird hier nie, nie, niemals verhandelt. Das fällt für mich in dieselbe Kategorie wie anschnallen im Auto.

In diesem Interview erzählt eine Jugendliche (anonym) von ihrer Mediennutzung.

Im Blog Ahoikinder gibt es immer wieder Tipps für Familien in Hamburg. Hier z.B. gibt es Tipps für Indoor-Ausflugsziele und hier gibt es frische Termine für den März.

Und hier, für mehr Realität in Elternblogs oder so, mein gestriges schnelles Mittagessen im Sessel. Die arme Augustschnuppe kaut derweil am Socken ;-)


Donnerstag, 22. Februar 2018

Nebenan 49

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Sammlung interessanter Texte von nebenan. "Nebenan" weil der nächste Text oder die nächste Inspiration hier im Internet nur einen einzigen Klick entfernt ist. Eben nebenan.


Heute vor 75 Jahren wurde Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans und Christoph Probst hingerichtet. Stefanie, die auch die empfehlenswerte Seite Bücherkinder mit Buchtipps für Kinder betreibt, hat hier ein bisschen was über die Lebensgeschichte von Sophie Scholl aufgeschrieben und gute Buchtipps dazu. Mich hat vor ein paar Jahren der Film "Sophie Scholl - Die letzten Tage"* mit Julia Jentsch in der Hauptrolle sehr beeindruckt.

In Syrien tobt der Krieg und die Welt schaut zu. Lisa spricht in ihrem Text ein sehr schwieriges Thema an. Mir geht es mittlerweile wie Nessy, ich war ihr gestern für ihre Worte dankbar, dass sie auch nicht mehr versteht, was dort passiert. Die meisten Kommentare gibt es allerdings zum Absatz zur Jogginghose. Oh, ambivalente Welt! Gegen die Kälte kann man beim Kinderhilfswerk UNICEF etwas spenden.

Wie kann man Kinder auf Umzüge vorbereiten? Bei Krachbumm gibt ein Psychotherapeut viele hilfreiche Tipps. Wer mag, darf dort auch von den eigenen Erfahrungen berichten.

Der kleine Bruder besucht jetzt ganz begeistert im Schulhort einen Internetkurs. Mit Hilfe der Seite Internet-ABC lernt er dort in verschiedenen Lernmodulen die Grundlagen des Internets (die Texte können auch angehört werden). Auf der Seite gibt es auch Tipps für Eltern und Lehrkräfte.

Brausemag ist ein neues Jugendmagazin hier im Internet. Es will ein Ort sein für alle und ALLES von Raketenwissenschaft bis Lipgloss-Tutorials. Schaut Euch mal um und vor allem, empfehlt es Jugendlichen weiter!

Zwei Eltern haben ihren 15jährigen Sohn verloren. Monika schreibt in ihren Blog Gedankenträger darüber. Es soll ein Buch werden, die ersten Kapitel hat sie schon veröffentlicht. Sie schreibt: "... Wir sind solche Anfänger, es ist unglaublich, wie wenig wir wissen. Warum ist das so? Geht das nur uns so? Haben alle anderen das Memo über den Tod bekommen, mit allem, was man über die Beisetzung wissen muss, nur wir nicht?..." Ich glaube, es geht sehr vielen Menschen so. Der Tod ist und bleibt ein Tabuthema. Deshalb bin ich Monika dankbar, dass sie ihre Erfahrungen aufschreibt. Sie wird damit ein Vorbild, so wie auch schon andere Bloggerinnen im Umgang mit ihrer Trauer.

Und zum Schluss noch ein kleiner Lichtblick: es wird morgens immer eher hell!

Hamburg, Ende Februar um 7:20 Uhr

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Freitag, 7. Juli 2017

Nebenan 48

Zum Wochenende wird es mal wieder Zeit für eine kleine Sammlung interessanter Texte von nebenan. "Nebenan" weil der nächste Text oder die nächste Inspiration hier im Internet nur einen einzigen Klick entfernt ist. Eben nebenan.


Mütter müssen von je her für alles mögliche herhalten und ihr Image ist ziemlich schlecht. Da gibt es die "Latte- Macchiato-Mütter", die Mütter, die mit ihren Kinderwagen immer im Weg stehen, die Stillenden oder die mit dem Fläschchen, die Hausfrauen oder die Karrierefrauen. Sie kriegen ihre Kinder zu früh oder zu spät, denken nicht an ihre Rente und wollen doch nur Teilzeit arbeiten... Andrea Harmonika hat mal sehr umfangreich (!) Meldungen über Mütter in den Medien der letzten Zeit zusammengetragen: "Deine Mudda". Ich weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Auf alle Fälle sollte man sich als Frau mit der Geburt des ersten Kindes ein ziemlich dickes Fell zulegen.

Über Kinderfotos im Internet wird immer wieder mal diskutiert. Kinder auf Fotos zeigen oder nicht? Da gibt es Modelle, so viele, wie es Blogs gibt. Ich halte es mit der eingeschränkten Sicht, zeige meine Kinder, aber meistens nicht eindeutig erkennbar und schon gar nicht in kompromittierenden Situationen. Wie aber ist es mit den Texten, die sensible Themen behandeln? Die stehen auch sehr lange im Netz und berühren oft die Privatsphäre der Kinder. Melanie reicht die Diskussion nicht weit genug.

Was ich gerade mag: Sommerpizza!



Freitag, 2. Juni 2017

Nebenan 47

Zum Wochenende wird es mal wieder Zeit, meine sehr sträflichst vernachlässigte Sammlung interessanter Texte von nebenan aufzunehmen. "Nebenan" weil der nächste Text oder die nächste Inspiration hier im Internet nur einen einzigen Klick entfernt ist. Eben nebenan.

Liisa macht sich Gedanken über "Die bitteren Früchte eines langen Friedens".

Anna zeigt die andere Seite von "Regretting Motherhood" auf, nämlich aus der Sicht eines Kindes.

Wir sind schon ganz gespannt auf die neue Weltraum-Mission vom deutschen Astronauten Alexander Gerst. Diese Woche hat er den Namen und das Logo seiner Mission vorgestellt: "Horizons - Horizonte". Im nächsten Jahr wird er wieder 6 Monate im All sein, diesmal sogar als Kommandant.

"Die Schönheit von Geburten", die beeindruckendsten Fotos von beeindruckenden Momenten zeigt EDITION F.

Bei Pinkstinks gibt es Ausmalbilder von Supergirls abseits der Topmodel-Welt.

Diese Woche wurde eine Studie zum Medienverhalten von Kindern veröffentlicht. Mal abgesehen von der überaus gewöhnungsbedürftigen Präsentation ist mir ein Satz gleich aufgestoßen, der auch in der Tagesschau erwähnt wurde. Denn es gibt bei Säuglingen angeblich "Fütter- und Einschlafstörungen… … wenn die Mutter während der Säuglings-Betreuung parallel digitale Medien nutzt". Seufz. Am allerbesten hat das Juna aufgedröselt: Die Mütter sind Schuld. Und die Smartphones. Aber am meisten die Mütter. Natürlich.

Dieses Jahr mache ich mit beim scoyo ELTERN! Blogaward. Elternbloggerinnen und -blogger können dort Texte zu Familienthemen einreichen. Eine Jury trifft einen Vorentscheid und dann dürfen Leserinnen und Leser die Siegerin oder den Sieger küren. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2017. Ich habe den Text "13 Wochen" über meine Fehlgeburt letzten Herbst eingereicht. Er soll zeigen, dass die Blogwelt nicht nur rosarot ist, aber auch, dass wir im Leid nicht alleine sind. Selten habe ich mehr Zuschriften betroffener Leserinnen erhalten und selten so viel liebevollen Zuspruch bekommen. Dafür bin ich immernoch sehr dankbar.

Heute habe ich das neue Buch von Susanne Mierau mit der Post erhalten. "Geborgene Kindheit"*. Es schließt sich an den Vorgänger "Geborgen wachsen"* an. Erstes Durchblättern zeigte eine stimmige Zusammenstellung hilfreicher Texte und Tipps für die Begleitung unserer Kinder zu glücklichen und selbstbestimmten Persönlichkeiten. Sehr gefreut habe ich mich über die Erwähnung meines Blogs in den Netzempfehlungen im Anhang in so guter Gesellschaft anderer Familienblogs.


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Dienstag, 9. Mai 2017

Lieblingsblogs

Hurra! Endlich habe ich wieder eine vernünftige Blogrolle! Eine Blogroll, oder deutschsprachig eben Blogrolle, ist eine öffentliche Liste der Blogs, die ich am liebsten verfolge.

Irgendwann öffnete ich mein Blog und meine Liste war verschwunden. Uh! Ich weiß nicht, wie das passiert ist, aber mir war immer klar, ich will wieder eine Liste meiner Lieblingsblogs aufschreiben. Denn Bloggen lebt ganz klar vom Austausch und gegenseitigen Verlinken. Ich teile gerne meine Entdeckungen und freue mich auch immer sehr, wenn mein Blog irgendwo erwähnt wird.

In meiner ebenfalls etwas vernachlässigten Nebenan-Sammlung weise ich seit Jahren in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf interessante Fundstücke aus meinem Internet hin.

Ich lese Blogs mittels einem sogenannten Feedreader. Das ist ein Programm, in das ich alle meine Lieblingsblogs eintrage. Erscheint in einem Blog ein neuer Artikel, wird er mir automatisch im Feedreader angezeigt. Das ist bei der Masse der Blogs sehr praktisch, weil ich so keine Neuigkeiten verpasse. Ich bin bei Feedbin, der läuft auf dem Rechner zu Hause und auch auf dem Handy und sychronisiert sich auch.

Nun also können meine Leserinnen und Leser wieder hier auf meiner Seite sehen, welche Blogs ich gerne mag. Das ist eine richtig bunte Mischung, so wie das Leben und meine Interessen sind. Ein bisschen Familie in all ihren Facetten, ein bisschen Literatur, ein bisschen Feminismus, ein bisschen Handarbeiten, ein bisschen Garten, ein bisschen Tagebuch, ein bisschen Reise, ein bisschen Nachhaltigkeit, ein bisschen Illustration, ein bisschen lustig, ein bisschen nachdenklich...

Alle diese Blogs lese ich regelmäßig und ich empfehle sie von Herzen gerne. Manche begleiten mich schon viele, viele Jahre lang, manche erst ganz kurz. Mehr als die Hälfte der Menschen hinter den Blogs habe ich schon persönlich getroffen. Das ist immer eine ganz besondere Freude für mich. Ich wurde eigentlich noch nie enttäuscht. Hinter all diesen unterschiedlichen Blogs stecken ganz wunderbare Menschen, die auch schon zu Freundinnen oder Freunden für mich wurden.

Da ich keine Rangliste habe, sind die Blogs in meiner Liste alphabetisch geordnet. Und nun, hoffentlich für immer oben in der Menüleiste, taddaaaaa:




Donnerstag, 17. November 2016

Nebenan 46

Es wird mal wieder Zeit, meine sehr sträflichst vernachlässigte Sammlung interessanter Texte von nebenan aufzunehmen. "Nebenan" weil der nächste Text oder die nächste Inspiration hier im Internet nur einen einzigen Klick entfernt ist. Eben nebenan.

Ich lese sehr viel im Internet. Seit ich meine Tageszeitung nicht mehr abonniert habe, weil leider die Zustellung schlecht funktionierte, lese ich immer mehr online. Die Zeiten, als ich erst am Abend in der Tagesschau Neuigkeiten erfahren habe, oder eben erst am nächsten Morgen aus der Zeitung, sind längst vorbei. Den ganzen Tag über sind Informationen für mich verfügbar. Dabei habe ich mir klare Regeln aufgestellt: kein Handy oder Laptop am Familientisch, weder beim Frühstück noch beim Abendessen. Kein Handy, wenn ich die Kinder abgeholt habe und am Nachmittag mit ihnen zu Hause bin. Wenn ich noch etwas am Rechner arbeiten will, setzte ich mir feste Zeiten und sage das auch den Kindern. Meist mache ich das aber, wenn die Kinder im Bett sind. Im Urlaub ist sowieso immer schlechter Empfang mache ich eine Blogpause und hole mein Handy nur für schnelle Schnappschüsse mit der Kamera aus der Tasche. Vor einer Weile hat sich Jesper Juul erstmals dazu geäußert: Smartphones haben auf der Familieninsel nichts zu suchen. Ich bin weit davon entfernt, diese Errungenschaften zu verteufeln, geben sie mir doch auch sehr viel. Ich möchte aber ein gesundes Maß finden und meinen Kindern einen vernünftigen Umgang vorleben.

Ihr Tod ist der fehlende Anruf am Freitag Nachmittag. Ein berührender Text über das Vermissen der Großmutter. So ähnlich habe ich auch schon über das Vermissen geschrieben.

Wieder ein großartiger Text, für den ich Nessy so liebe: Senminuten. Warmherzige Alltagsbeobachtungen in einem Pizzaimbiss im Ruhrgebiet. Für solche Perlen wurde das Internet gemacht.

Ein Text, bei dem mir der Atem stockte. Sehr lang, sehr schonungslos, sehr gut. Die Chronik eines Herzinfarkts. Einmal Diazepam läuft durch.

Und manche werden sogar Achtzig. "Ein ganzes Restaurant voller Altersstarrsinn und Altersmilde."

"Warum versuchen wir so oft, nicht nur ausreichend, sondern gut, prima, toll und unvergesslich zu sein? Warum müssen die Frühstückstische an jedem Scheißwerktag so aussehen, dass wir sie bei instagram posten können? Warum falten wir abends die Kinder zusammen, weil sie nicht Zähneputzen wollen? Warum sitzen wir alle gemeinsam am Tisch und besprechen to-do-Listen, statt einander zu erzählen, was toll war an diesem Tag?Mehr Liebe. Ja. JA!!!

Mit den ersten drei Takten hatten sie mich! Die Höchste Eisenbahn dass Ihr diese Musik auch kennenlernt!

Und jetzt zeige ich Euch meine von mir mit viel Liebe gekauften Adventskalender für die drei Kleinen. Ich habe lange gesucht, wollte nicht selber basteln und auch keine 25 Euro pro Kalender ausgeben, denn das ist für mich ein ganzes Weihnachtsgeschenk. Als ich diese Kalender von GEPA sah, war ich ganz glücklich, denn die Schokolade ist bio und fair gehandelt und schaut Euch bloß mal das tolle Motiv an! Ein Künstler aus Brasilien hat es geschaffen. Ich finde es wunderschön und mal völlig ab von Weihnachtsglitzerkitsch (den ich auch mag). Darüber lässt sich doch nun wirklich nicht streiten. Oder doch?!


Samstag, 11. Juli 2015

Nebenan 45

Heute wieder eine Sammlung interessanter Dinge, die mir nebenan in "meinem" Internet begegnet sind, die mich beschäftigt haben und die ich hier teilen möchte. Alle meine Nebenan-Sammlungen seit Oktober 2012 sind hier aufgelistet.

Ich erzähle immer wieder gerne von den glücklichen Geburten meiner Kinder. Sie gehören für mich zu den schönsten Erlebnissen meines Lebens und werden für immer unvergesslich bleiben. Ich habe meine Geschichten im Blog geteilt. In neu geschaffenen Erzählcafés in ganz Deutschland können sich Interessierte treffen und sich zu diesem Thema austauschen, was ganz wichtig ist und Mut machen kann.

Die Geburtshilfe in unserem Land ist leider auf einem sehr schlechten Weg. Hebammen geben ihren Beruf auf und fehlen überall. Immer wieder werden Frauen unter Wehen im Krankenhaus abgewiesen und irren umher, weil die verbliebenen Kreißsäle besetzt sind. Die nötige 1:1 Betreuung durch eine Hebamme unter der Geburt ist schon lange nicht mehr möglich. Die umstrittene Dauer-CTG-Überwachung wird ausgeweitet und es wird sich dafür gerühmt.

Wie wird bloß mit Frauen in ihren allerverletzlichsten Momenten umgegangen?! Wollen wir das wirklich? Wollen wir das für unsere Kinder und Enkelkinder? Die Petition zum Elternprotest hat nun die 150.000 Marke überschritten. 150.000 Menschen, die sich Geburtshilfe anders wünschen. Das kann und sollte nicht ignoriert werden.

Etwas zum Entspannen gesucht? Ich schaue mir sehr gerne diese Seite mit skandinavischen Einrichtungen an oder schlendere durch den berlingarten.

Für Geschichtsinteressierte: der "Mythos Hammaburg", Bilder einer Ausstellung über die Anfänge Hamburgs des Archäologischen Museums, können jetzt ganz neu auch digital erlebt werden.

Auf der neuen Seite brokenlifts kann man herausfinden, welche Aufzüge der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg funktionieren, oder eben nicht.

Die Sängerin Madonna wird nächsten Monat 57 Jahre alt. Auf dem neuen Albumcover sieht man ihr ihr Alter nicht an. Schade eigentlich, denn diese gleichaltrigen Frauen, die das Foto nachgestellt haben, sehen allesamt toll aus.

"Kreuzfahrtterminal". Aus Hamburger Sicht ist dieses Berliner Schild ganz witzig.

Freitag, 5. Juni 2015

Nebenan 44

Heute wieder eine Sammlung interessanter Dinge, die mir nebenan in "meinem" Internet begegnet sind, die mich beschäftigt haben und die ich hier teilen möchte. Alle meine Nebenan-Sammlungen seit Oktober 2012 sind hier aufgelistet.

Die Lebenswelten von Frauen, sind so vielfältig, wie es Menschen gibt. Vielen gleich ist die Zerissenheit in bestimmten Lebensphasen. "Mütter in Absurdistan" hat mir gefallen und beim Text von Juramama habe ich erst geschmunzelt und dann habe ich den Kopf geschüttelt über das Leben von Familien, das durch Medien und Politik mehr geprägt wird, als wir glauben. Leider auch in der Geburtshilfe.

Let it go. Manchmal braucht es eine große Portion Mut, etwas aufzugeben. Auch beim Stillen. Ein Baby braucht noch so viel mehr, als nur Nahrung. Am allerwichtigsten ist eine Mutter, die entspannt ist und offen für ihr Kind. Dann klappt es mit einer guten Bindung, egal, ob die Nahrung aus der Brust oder der Flasche kommt.

Wie Kühe auf der Weide. Soll das Leben etwa wirklich so sein?

Heldinnen der Geschichte. Nachgestellt von einem Mädchen und ihrem Vater.

25 komplett überflüssig gegenderte Produkte für Kinder.

Als Bloggerin bekomme ich täglich mehrere Anfragen, ob ich dieses oder jenes Produkt testen möchte, verlinken, drüber schreiben, verlosen... Nur wenige Dinge passen hierher und ich wähle mit Bedacht aus. Maximilian Buddenbohm beschreibt hier, wie diese Anfragen meistens aussehen. In diesem guten Artikel stehen ein paar Richtlinien, was die Arbeit einer Bloggerin oder eines Bloggers wert sein kann.

Das Buch Muttergefühle. Gesamtausgabe. bekam ich von der Autorin Rike Drust geschickt. Der Titel trifft es ganz gut. Zwischen Müdigkeit, Angst, Neid, Langweile oder Sorgen passen in die Gefühlswelt einer Mutter noch eine Menge Freude, Spaß, Glück und vor allem Liebe, Liebe, Liebe. Sehr ehrlich. Sehr empfehlenswert!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Nebenan 43

Heute wieder eine Sammlung interessanter Dinge, die mir nebenan in "meinem" Internet begegnet sind. Alle meine Nebenan-Sammlungen seit Oktober 2012 sind hier aufgelistet.

Das soziale Netz ist kein Konstrukt sondern wird von Menschen gestaltet. Sozial bedeutet laut Wikipedia "... den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies schließt die Fähigkeit einer Person, sich für andere zu interessieren und sich einzufühlen mit ein. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und eigene Interessen zurückzustellen..." Was das heißt, kann man gerade im Falle einer Familie in Not erkennen. Johannes hat einen Hilferuf verbreitet und plötzlich steht ein Jahre alter Roman bei Amazon in den Bestsellerlisten. Wie das geht und wie man helfen kann, könnt Ihr hier nachlesen. Danke an Johannes und alle Helfer, die das soziale Netz zu einem guten Ort machen.

Ein guter Ort sollte auch der Ort sein, an dem unsere Kinder geboren werden. Egal wo, aber eine fähige Hebamme sollte dabei sein. Der Hebammenberuf muss gerettet werden. Das ist schon eine ziemlich alte Forderung. Was leider nur sehr langsam im Bewusstsein vieler Menschen ankommt ist: es geht eben nicht (nur) um die Hebammen sondern vor allem um unsere Rechte als "Patientinnen und Patienten", "Kundinnen und Kunden", Frauen, Männer und Kinder! Jana hat in ihrem Hebammenblog den jetzigen Stand und die Hintergründe nochmals aufgeschrieben.

Dieses Foto eines syrischen Kindes hat mir das Herz sehr schwer gemacht. Erst vier Jahre alt, kennt das Kind keine Fotoapparate, nur Waffen. Hier habe ich von einem tollen Projekt gelesen, um Menschen in Syrien durch einen Kauf zu helfen. Sind diese handgefertigten Dinge nicht schön?

Bei Greenpeace gibt es eine Landkarte, auf der viele Second-Hand-Läden, Repair-Cafés und Flohmärkte eingetragen sind. Für mehr Leihen, Tauschen und Teilen!

Neu auf meiner Blog-Leseliste: Plötzlich Pfarrerin. Hier schreibt eine frische Pfarrerin vom Leben und Arbeiten auf dem platten Land. Gefällt mir sehr!

Pfingstmontag ist Mühlentag! Seit wir das vor ein paar Jahren mitbekommen haben, besuchen wir mit den Kindern immer eine schöne Windmühle. Hast Du auch eine Mühle in der Nähe? Hier gibt es eine Liste.


Donnerstag, 30. April 2015

Avatoon

Kiki Thaerigen ist Illustratorin und Designerin aus Hamburg und hat 'ne Menge auf dem Kasten, wenn ich das mal so sagen darf. Ihre treffsicheren Hamburg-Comics bringen mich jedes Mal zum Schmunzeln.

Ganz neu bietet sie Avatoons an. Das sind kleine Portraits im Comic-Stil, die Persönlichkeiten im Internet frisch und bunt und mit einem kleinen Augenzwinkern repräsentieren. Der Name setzt sich zusammen aus Avatar und Cartoon.

Die Idee fand ich von Anfang an toll und setzte einen Avatoon ganz oben auf meinen Wunschzettel. Und weil ich die allerallertollsten Leserinnen und Leser habe, bekam ich einen Gutschein geschenkt, um die Dienste von Kiki nutzen zu können. Wow! Herzlichen Dank in diese Richtung!

Als der Adventsjunge gerade zum ersten Mal mein neues Bild sah, zeigte er drauf und rief begeistert "Mamaaa!!!" Alles richtig gemacht, Kiki :-)


Nachtrag: Psssssst, hier schreibt Kiki über ihre ersten Avatoons, das Thema "Kinderfotos im Netz" und bietet vom 3. bis 5. Mai einen Sonderpreis an.


Dienstag, 21. April 2015

Bücher, Bücher, Bücher...

Als im Winter die Anfrage kam, welche Eltern gerne in der Schulbibliothek von Mutzelchens Grundschule mitarbeiten wollen, musste ich nicht lange überlegen und habe mich sofort gemeldet.

Ich liebe Bibliotheken, Buchläden, Bücher und Kinderbücher über alles!

Die kleine Bibliothek in der Schule wurde mit Spenden ganz neu eingerichtet und mit Büchern bestückt. Die Resonanz bei den Kindern ist riesig. Noch bevor es zur großen Pause klingelt, scharren die ersten Kinder schon vor der Tür mit den Füßen. Dann stürzen sie sich förmlich in den Raum. Zuerst ist es noch unruhig, aber wenn jedes Kind ein Buch für die Pause gefunden hat, wird es immer ruhiger. Auf dem Sofa, dem Boden, den großen Sitzsäcken sitzen und liegen sie in allen Ecken des Raumes und tauchen ein in ihre Bücherwelt. Es sind immer zwischen 30 bis 50 Kinder da. Wenn ich sie so sehe, mit ihren konzentrierten und entrückten Gesichtern, geht mir richtig das Herz auf. Die Wunschbox ist jede Woche mit neuen Bücherwünschen gefüllt und zeigt das große Interesse der Kinder. Was gibt es Schöneres, als lesende Kinder?!

Der Adventsjunge kommt mit und fühlt sich zwischen den vielen Kindern und Büchern total wohl. Ich stemple derweil mit einer Kollegin Ausleihkarten und sortiere Bücher wieder in die Regale ein. Die Zeit ist viel zu kurz und ich freue mich jetzt richtig auf den Herbst, wenn ich wieder in einer Grundschule arbeiten werde.

Übermorgen ist übrigens der "Welttag des Buches". Zu diesem Anlass finden überall verschiedenste Veranstaltungen statt. Viele Bloggerinnen und Blogger machen auch mit und verschenken Lesefreude. Sehr unterstützenswert finde ich auch das Projekt "Seelenfutter - Bücher für Flüchtlinge", das überall im Land ins Leben gerufen werden kann. Haltet doch mal die Augen auf nach den verschiedenen Aktionen!

Unsere liebsten Kinderbücher habe ich hier mal aufgelistet, wobei die Liste wahrscheinlich nie fertig wird, kommen doch immer wieder neue Bücher dazu.


Donnerstag, 16. April 2015

Donnerstagsschnipsel und Nebenan 42

* Danke für das Daumendrücken wegen meines Vorstellungsgespräches gestern! Der Direktor der Grundschule und ich hatten ein sehr gutes Gespräch. Jetzt werde ich demnächst einen Tag im Unterricht hospitieren und meine Kolleginnen kennenlernen. Wenn das gut läuft, ist die Sache so gut wie geritzt. In Radelnähe :-)

*  Heute streiken in Hamburg die Erzieherinnen und Erzieher. Sie fordern mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Ich bin ganz klar auf ihrer Seite. Da ich noch zu Hause bin, ist für mich die Kinderbetreuung heute kein Problem. Auch die meisten anderen Miteltern sind Organisieren gewohnt. Für Kinder, die nicht untergebracht werden können, findet im Kindergarten eine Betreuung statt. Ich denke: so lange die Kinderbetreuung immer *irgendwie* funktioniert, ist das Thema nicht gesellschaftsfähig. Was Eltern, außer mit den Zähnen zu knirschen, tun können, schreibt Juramama.

*  Sehr gefreut habe ich mich über die Erwähnung im Blog Vorspeisenplatte. Seit Jahren lese ich dort die unaufdringlichen und klugen Tagebucheinträge. Die letzten Reiseberichte aus Brighton haben mir sehr gefallen.

*  Am Donnerstag erscheint auf der Seite meiner Bank immer der Wirtschaftsteil geschrieben von Maximilian Buddenbohm. Das ist immer eine sehr vielschichtige Linksammlung. Heute zum Thema Flüchtlinge in Europa.

* Mareice schreibt in loser Folge von "Behinderten Momenten". Ihr Text ist schon traurig genug. Die Krönung ist allerdings der Kommentar eines Menschen, der eigentlich keine Aufmerksamkeit mehr bekommen darf, aber zeigt, was leider oft hinter den Kulissen vieler Blogs abläuft.

*  Ella ist eine Quiltmeisterin! Sie zaubert wunderbare Kunstwerke. Ihr "Fenster zum Meer" gefällt mir natürlich besonders gut. Und ihre und meine Fotos passen perfekt zusammen 

*  Ich weiß, Ihr seid alle schon durch mit Magnolienbildern. Aber hier in Hamburg blühen sie erst jetzt und gestern habe ich mich mit meiner Kamera unter dieses meterhohe Prachtexemplar gestellt. Es war sehr windig, ich war ohne Jacke unterwegs und es duftete und summte um mich herum. Hach, Frühling!


Meine Nebenan-Linksammlung.

Samstag, 11. April 2015

Non, je ne regrette rien...

Es gibt Dinge im Leben, die man später bereut. Vielleicht sind es falsche Worte oder Taten, die belastend sind und nur schwer abzuschütteln. Die Tragweite mancher Entscheidungen zeigt sich manchmal erst im Laufe der Zeit. Man muss dann lernen, mit den Konsequenzen zu leben und vielleicht wird irgendwann auch alles wieder gut. Das kann jedem Menschen passieren und manchmal tut es gut, darüber zu reden.

Frauen bereuen es, Mutter geworden zu sein und haben es erzählt.

Was für ein Tabubruch! Wann immer Mütter von Problemen mit ihren Kindern erzählen, sich nicht mehr lebendig fühlen ob der kleinen und großen Alltagssorgen, sich aufreiben an den vielfältigen Erwartungen der Gesellschaft an sie, mit ihren durch Schwangerschaft und Geburt teilweise zerschundenen Körpern leben müssen, heißt es, sie hätten ja die Kinder gewollt und müssten nun gefälligst damit klarkommen.

BÄM!

Sei doch still! Hab Dich nicht so! Selbst schuld! So viele Kinder?! Wozu gibt es Verhütung? Andere haben das doch auch geschafft! Und überhaupt geht es anderen noch schlechter!*

Mutterliebe ist nicht verhandelbar. Und so machen Mütter die Fassade hübsch, fressen alles in sich rein und verstummen. Bis es nicht mehr geht. Burn out lässt grüßen. Keine andere Entscheidung im Leben ist so tiefgreifend wie die, Kinder zu bekommen. Denn nun entscheidet man nicht mehr nur für sich, sondern trägt die große Verantwortung für kleine Menschen, die total von einem abhängig sind. Und das bis ans Ende des Lebens. Das ist wahnsinnig schön, aber auch wahnsinnig anstrengend.

Und manchmal reichen die Pausentasten im Alltag nicht mehr aus.

Ich finde, das kann auch einfach mal so stehenbleiben: es gibt Frauen, und sehr wahrscheinlich auch Männer, die diese Entscheidung bereuen. Punkt.


* Best of Blogkommentare, wenn ich hier über meinen Alltag mit meinen vier Kindern schreibe.