Wenn man von Hamburg Richtung Süden fahren will, muss man irgendwo die Elbe überqueren. Bei Geesthacht ist dieser Ort eine lange Brücke, an der hohe Türme stehen. Diesen Ort haben wir uns heute mit den drei Kleinen bei allerschönstem Sonntagswetter mal genauer angeschaut.
Unterhalb der Brücke befindet sich eine Insel. Dort haben wir unser Auto geparkt und sind einem kleinen Pfad gefolgt. Die Elbinsel dort ist schön wild und grün. Es gab ein Picknick am Ufer mit frisch gebackenem Apfel- und Rhabarberkuchen, Keksen, Wasser und sogar Kaffee aus Thermobechern. Wir haben viele Tiere und Pflanzen entdeckt und die Stille sehr genossen. Die Fischtreppe haben wir leider nicht nah genug sehen können, aber wir hörten sie rauschen.
Dann machten wir noch einen Stopp direkt an der Schleuse. Das war ziemlich beeindruckend, weil die Schleusentore an dieser Stelle nicht aufgeklappt werden sondern nach oben angehoben werden. Erstaunlich schnell leerten und füllten sich die Schleusenkammern und entließen Schiffe in beide Richtungen, was von den Kindern genau beobachtet wurde.
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Sonntag, 24. Mai 2015
Donnerstag, 14. Mai 2015
An der Elbe
"Eine Babypuppe bitte, bitte!" flüsterte ich als junges Mädchen an der Elbquelle und warf eine Münze in den Brunnen. Die Wanderung zum Ursprung des Flusses, an dem wir Urlaub machten, dauerte gefühlt ewig für mich. Einige Tage zuvor mussten wir wegen dichten Nebels und Kälte kehrt machen. Wir konnten den Weg kaum mehr erkennen. An diesem Tag nun schien die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Mein kleiner Bruder und ich hatten unsere Schlafanzüge unter unsere Kleidung gezogen, falls es wieder so kalt werden sollte. Jetzt schwitzten wir auf unserem Weg über die breite Hochebene im Gebirge. Unsere bunten geschnitzten Wanderstöcke, die wir im Urlaub bekommen hatten, leisteten uns gute Dienste.
Den Ursprung der Elbe hatte ich mir anders vorgestellt. Irgendwie märchenhafter. Vielleicht ein munteres Rinnsaal, das einem Fels mitten im Wald entspringt. Stattdessen blickte ich in einen flachen Brunnen aus Beton. Keine Bäume weit und breit. Ich war enttäuscht. Deswegen waren wir so weit gewandert! An der Seite war eine Wand aus Steinen mit vielen Stadtwappen drauf. Dass der ganze Ort nur ein Symbol darstellen soll, wusste ich damals noch nicht. Immerhin durfte ich mir etwas wünschen.
In vielen Urlauben badete ich in der Elbe und kletterte über imposante Steine im Fluss. Die Strömung war stark und das Wasser klar und kalt. Ich stand an Talsperren und auf Brücken. Ich sah Wasserfälle und Stromschnellen. Ich kannte die Elbe ganz schmal und sehr breit, plätschernd, rauschend und nahezu still.
Viele Jahre später habe ich einen Sohn und mache mit ihm den einzigen Urlaub, den ich mir als Alleinerziehende je leisten konnte. Das Geld dafür habe ich von meinen Geburtstagsgästen bekommen. Wir sind eine Woche in der Lüneburger Heide. In Hitzacker sehen wir noch Spuren des letzten Hochwassers der Elbe. Eine Försterin erzählt uns die interessante Geschichte der Elbe an diesem Ort. Wir lernen Pflanzen und Tiere kennen und schippern mit einem kleinen Boot auf dem Wasser.
Kurz darauf lerne ich meinen Liebsten kennen. Er ist ungefähr 250 Kilometer von der Elbquelle entfernt an genau diesem Fluss geboren und aufgewachsen. Auch er kann viele Geschichten von der Elbe erzählen. Nun leben wir mit unseren vier Kindern in der Stadt, die von der Elbe geprägt ist. Weiter als bis Hamburg habe ich den Fluss leider noch nicht erlebt. Wäre doch toll, könnte ich diesen Fluss als Elbebloggerin bereisen!
Und übrigens, die Babypuppe habe ich damals bekommen. Bringt mir Glück, die Elbe :-)
Den Ursprung der Elbe hatte ich mir anders vorgestellt. Irgendwie märchenhafter. Vielleicht ein munteres Rinnsaal, das einem Fels mitten im Wald entspringt. Stattdessen blickte ich in einen flachen Brunnen aus Beton. Keine Bäume weit und breit. Ich war enttäuscht. Deswegen waren wir so weit gewandert! An der Seite war eine Wand aus Steinen mit vielen Stadtwappen drauf. Dass der ganze Ort nur ein Symbol darstellen soll, wusste ich damals noch nicht. Immerhin durfte ich mir etwas wünschen.
In vielen Urlauben badete ich in der Elbe und kletterte über imposante Steine im Fluss. Die Strömung war stark und das Wasser klar und kalt. Ich stand an Talsperren und auf Brücken. Ich sah Wasserfälle und Stromschnellen. Ich kannte die Elbe ganz schmal und sehr breit, plätschernd, rauschend und nahezu still.
Viele Jahre später habe ich einen Sohn und mache mit ihm den einzigen Urlaub, den ich mir als Alleinerziehende je leisten konnte. Das Geld dafür habe ich von meinen Geburtstagsgästen bekommen. Wir sind eine Woche in der Lüneburger Heide. In Hitzacker sehen wir noch Spuren des letzten Hochwassers der Elbe. Eine Försterin erzählt uns die interessante Geschichte der Elbe an diesem Ort. Wir lernen Pflanzen und Tiere kennen und schippern mit einem kleinen Boot auf dem Wasser.
Kurz darauf lerne ich meinen Liebsten kennen. Er ist ungefähr 250 Kilometer von der Elbquelle entfernt an genau diesem Fluss geboren und aufgewachsen. Auch er kann viele Geschichten von der Elbe erzählen. Nun leben wir mit unseren vier Kindern in der Stadt, die von der Elbe geprägt ist. Weiter als bis Hamburg habe ich den Fluss leider noch nicht erlebt. Wäre doch toll, könnte ich diesen Fluss als Elbebloggerin bereisen!
Und übrigens, die Babypuppe habe ich damals bekommen. Bringt mir Glück, die Elbe :-)
Montag, 19. Mai 2014
Schatzsuche an der Elbe
In diesem tollen informativen Buch für Kinder und Erwachsene, das wir zum Umzug von Berlin nach Hamburg geschenkt bekommen haben, befindet sich eine Schatzkarte. Direkt an der Elbe soll ein uralter Schatz liegen. Den wollten wir gestern entdecken.
An den Landungsbrücken raus, bestiegen wir die Fähre Nummer 62 bis zum Museumshafen Övelgönne. Dort ging unsere Schatzsuche los. Wir entdeckten geheime Zeichen am Wegesrand, bestaunten riesige Containerschiffe, die an uns vorüberzogen, und beneideten die Bewohner der wunderschönen Häuser mit Elbblick.
Wir sind ein ganzes Stück gelaufen, bis wir an dem Strandabschnitt angekommen waren, wo der Schatz zu finden war. Er ist gar nicht zu übersehen. Das war ein toller Ausflug!
An den Landungsbrücken raus, bestiegen wir die Fähre Nummer 62 bis zum Museumshafen Övelgönne. Dort ging unsere Schatzsuche los. Wir entdeckten geheime Zeichen am Wegesrand, bestaunten riesige Containerschiffe, die an uns vorüberzogen, und beneideten die Bewohner der wunderschönen Häuser mit Elbblick.
Wir sind ein ganzes Stück gelaufen, bis wir an dem Strandabschnitt angekommen waren, wo der Schatz zu finden war. Er ist gar nicht zu übersehen. Das war ein toller Ausflug!
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