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Samstag, 2. Mai 2020

Zu-Hause-Tagebuch Tag 48

Alle meine Einträge sammle ich jetzt unter dem Label Zu-Hause-Tagebuch. Es lohnt sich, auch in ältere Beiträge reinzuschauen, da ich jedes Mal eine Menge interessanter Lese-Tipps für Groß und Klein aus dem Internet zusammengetragen habe.

Gestern haben wir uns ja auf den Weg nach Föhr gemacht. Ich hatte noch so viel vor, das hat gar nicht alles in einen Tag gepasst. Deswegen haben wir heute weiter gemacht mit unserem Kurzurlaub im Norden. Normalerweise wären wir ja "in echt" von Freitag bis Sonntag geblieben.

Am Vormittag fahre ich zunächst mal mit dem Rad zur Post und zum Wochenmarkt. Alle Menschen auf dem Markt und in den Geschäften tragen Masken aber der vorgeschriebene Abstand wird gefühlt gar nicht mehr eingehalten.

Zum Mittagessen gibt es heute Flammkuchen mit Zwiebeln und Speck. Nommmmm! Ja warum habe ich denn bitteschön noch nie Flammkuchen gemacht?! Das ist ja total einfach!

Die roten Zwiebeln dünste ich vorher in der Pfanne an. Die schmecken auf dem Flammkuchen schön süß und knusprig. Ich habe dieses Rezept verdoppelt, aber sogar drei Bleche davon gebacken.

Flammkuchen ist jetzt nicht typisch friesisch, ich weiß. Flammkuchen haben wir aber bei unseren letzten Besuch auf Föhr im Restaurant "Guten Appetit" in Nieblum gegessen. Seitdem schwärmt vor allem das Mutzelchen davon.


Nach dem Mittagessen besuchen wir das Museum Kunst der Westküste in Alkersum. Wir machen die Online-Kinderführungen mit und werden danach selber kreativ.

Die Kinder sind mit Eifer dabei, was mich sehr freut. Ich hätte nicht gedacht, dass ihnen so eine simple Aktion solchen Spaß macht. Ich habe vier große Gläser bereitgestellt, farbiges Papier, Stifte und Kleber. Außerdem viele Muscheln und Steine aus unserem großen Fundus der vielen Urlaube an Nord- und Ostsee.

Über eine Stunde sind die Kinder beschäftigt. Sie bemalen ein Unterwasser-Hintergrundbild mit Fischen, Tauchern und Krebsen. Dann befüllen sie ihre Gläser mit Naturmaterialien. Die Augustschnuppe gleich bis obenhin :-)

Jetzt werden wir die Bilder unsrer Kunstwerke beim Museum einreichen. Da gibt es nämlich auch Preise zu gewinnen. Ich hoffe, wir können da bald wirklich hin!




Am späten Nachmittag, ich rühre gerade den Teig für Waffeln an, beginnen die Kinder, zu toben. Der Liebste geht nochmal eine Runde mit ihnen raus. Während die Familie draußen ist, backe ich Waffeln und decke den Tisch. Dabei ist das Waffeleisen mit Piepton (Amazon-Partner-Link) wie immer eine gute Anschaffung. So muss ich nicht die ganze Zeit danebenstehen und alle Waffeln werden perfekt.

Als alle wieder zu Hause sind, essen wir die Waffeln mit Erdbeeren und Vanilleeis. Waffeln haben wir auch auf Föhr gegessen. In einem klitzekleinen Eiscafé in Nieblum.

Als wir essen ist es schon 17 Uhr. Das ist also gleich unser Abendbrot. Die Kinder spielen noch ein bisschen. Ich schreibe diesen Eintrag und dann geht die Augustschnuppe als Erste schlafen.



Am Abend schauen wir mit den drei großen Kindern die Sendung "Frag doch mal die Maus" auf dem Ersten. Die Kinder lieben diese Sendung. Sie ist kindgerecht, dauert aber ewig. Eigentlich ist das eine der letzten Abendshows für die ganze Familie. Heute testen wir dabei mal die große Lieferung von Knalle Popcorn. "Handjemacht" in Berlin. Über diese kleine Firma wurde neulich im Berliner Fernsehen berichtet.

Gegessen: Flammkuchen, Waffeln mit Erdbeeren
Gesehen: Museumsführungen, "Frag doch mal die Maus"
Gespielt: hauptsächlich drinnen
Bewegt: Fahrrad gefahren, Spaziergang
Vorgelesen: gar nichts
Gelesen: nur meine unten stehenden Tipps

Tipps aus dem Internet:

Goethe Universität: Bundesweite Studie: Wie erleben Kinder und Familien die Corona-Zeit? An der Studie können Eltern mit Kindern unter 15 Jahren teilnehmen. Hier der direkte Link zur Online-Befragung.
Süddeutsche Zeitung: Politisch-persönliche Notizen zur Corona-Krise. Von Carolin Emcke.
Zeit Online: Hier gibt es auch mal viele gute Nachrichten.
54books: Tag für Tag festhalten, reflektieren, revidieren - Notizen zur Zeitwahrnehmung in Corona-Tagebüchern. Eine Gemeinschaft von Schreibenden in Zeiten der sozialen Distanz, das können Corona-Tagebücher sein.
Bildungsportal des Landes NRW: Impulse für das Lernen auf Distanz. Didaktische Hinweise für Lehrerinnen und Lehrer und Seminarausbilderinnen und Seminarausbilder.
Zuckersüße Äpfel: Tanja hat mich gefragt, wie ich es schaffe, mit Kindern zu Hause Ordnung zu halten. Meine Antworten seht Ihr drüben in ihrem Blog.
Lieblingsbande: In den Mai gewünscht. Eine Pusteblumengirlande, wie zauberhaft!


Ich freue mich, dass meine regelmäßigen Tagebuch-Einträge so guten Anklang finden! Ich danke sehr für die Anteilnahme und für die Tipps, die mir von Leserinnen oder Lesern geschickt werden. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Freitag, 1. Mai 2020

Zu-Hause-Tagebuch Tag 47

Alle meine Einträge sammle ich jetzt unter dem Label Zu-Hause-Tagebuch. Es lohnt sich, auch in ältere Beiträge reinzuschauen, da ich jedes Mal eine Menge interessanter Lese-Tipps für Groß und Klein aus dem Internet zusammengetragen habe.

Heute haben wir wirklich mal richtig ausgeschlafen. Auch die Augustschnuppe hat bis morgens um halb 8 in ihrem eigenen Bettchen durchgeschlafen. (Kreuzchen in den Kalender.)

Irgendwann haben wir gemütlich gefrühstückt. Im Tiefkühlfach waren noch Brötchen von Bäcker Junge, die haben wir im Ofen aufgeknuspert.

Nach dem Frühstück krame ich die Schulbrotdosen der Kinder von ganz unten aus dem Schrank hervor. Ich befülle sie mit Obst und Gemüse, Müsliriegeln, Salzbrezeln und Rosinen.

Wir wollen heute nämlich in den Urlaub fahren. Wir müssen schnell los, die Fähre in Dagebüll an der Nordsee wartet schon!


Na guuuuut... wir tun nur so.

Heute wären wir nämlich unterwegs nach Föhr gewesen. Da haben wir uns schon so lange drauf gefreut! Im Herbst 2015 waren wir das letzte Mal dort und schon damals stand für uns fest, dass wir auf alle Fälle wiederkommen. Einmal hatten wir zwischendurch schonmal gebucht, mussten aber wegen Krankheit stornieren.

Heute sollte es soweit sein. Und deshalb haben wir es einfach gemacht. Die Kinder holen ihre Rucksäcke und bekommen ihre Brotdosen. Dann treffen wir uns vor dem Fernseher und schauen eine Reportage vom NDR über die Reederei, die die Inseln in der Nordsee anfährt.

Dann schauen wir uns zusammen die Fotos unseres letzten Aufenthaltes auf Föhr an. Der Adventsjunge war damals noch keine drei Jahre alt. Er ist traurig, dass er sich gar nicht mehr an unseren Urlaub erinnern kann.

Zum Mittagessen gibt es Fischbrötchen. Ich brate panierten Fisch in der Pfanne an. Der kommt mit Remoulade und Salat in ein Brötchen.

Danach schauen wir eine längere und ganz neue Reportage vom WDR über die Insel Föhr. Da entdecken wir Dinge, die wir bei unserem nächsten Besuch dann auch machen wollen. Der Liebste bestellt gleich mal online Föhrer Inselkäse.

Für den Nachmittag habe ich Friesentorte vorbereitet. "Gebacken" mag ich fast nicht sagen, denn es ist so supereinfach! Wir trinken Ostfriesentee mit Kluntje und Sahne dazu. 



Morgen gehts weiter mit unserer Reise. Da besuchen wir virtuell das Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf Föhr. Wir werden an einer Kinderführung teilnehmen und ein kreatives Angebot ausprobieren. Heute Abend haben die drei Großen sich ein gemeinsames Nachtlager gebaut. Sie werden einen Filmabend machen.

Gegessen: Fischbrötchen, Friesentorte
Gesehen: Nordseedokumentationen
Gespielt: Föhrfahrt
Bewegt: wenig
Vorgelesen: nix
Gelesen: zehn Seiten in meinem aktuellen Buch

Tipps aus dem Internet:

GEO Wissen: Cholera-Epidemie in Hamburg: Ein Lehrstück über den Umgang mit Epidemien.
Asmodee: Print und Play. Gesellschaftsspiele zum Ausdrucken.
Asklepius Kliniken: Kleine Selbsthilfeangebote für Ihre Gesundheit. Tipps für kurze und kostenlose E-Health-Angebote.
Zeit Online: Krankenhaus: Wir sind auf Station. 100 Pfleger, Ärztinnen und Servicekräfte aus ganz Deutschland erzählen, was die Pandemie verändert.
Museumsdorf Volksdorf: morgen am 2. Mai ab 14:30 Uhr wird frisches Museumsbrot vor dem Eingangsbereich verkauft. Auch Emmis Krämerladen öffnet wieder an einigen Tagen.


Ich freue mich, dass meine regelmäßigen Tagebuch-Einträge so guten Anklang finden! Ich danke sehr für die Anteilnahme und für die Tipps, die mir von Leserinnen oder Lesern geschickt werden. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Mittwoch, 18. November 2015

Auf Föhr



Am Samstagvormittag, den 31. 10, fahren wir nach Wyk. Das ist der größte Ort der Insel, dort liegt der Hafen und sogar ein Flugplatz. Der Besuch dort ist dringend, denn mir ist etwas Unbegreifliches passiert: ich habe meine warme Jacke zu Hause in Hamburg vergessen. Ziemlich ungünstig für ein Herbstwochenende mitten in der Nordsee.

In Wyk gibt es aber eine Menge Geschäfte. Outdoormode ist hoch im Kurs und es dauert gar nicht lange und ich finde einen roten Softshellmantel für mich. Passend ausgestattet, schlendern wir durch das Städtchen. Es ist sehr stürmisch und es regnet etwas. Wir stöbern in Schnickschnackläden und kaufen im Teeladen eine lose Mischung Föhrer Halstee. Am Strand halten wir es bei diesem Wetter nicht lange aus.



Unser nächtes Ziel ist das über 100 Jahre alte Friesenmuseum. Durch ein Tor aus den mächtigen Unterkieferknochen eines Blauwals aus der Zeit des Walfangs betreten wir das Gelände. Mir gefallen am meisten die alten Fotografien und die wunderschönen Föhringer Trachten. Den Kindern gefällt die archäologische und naturkundliche Ausstellung.



Wir kaufen im Supermarkt ein und fahren über Mittag zurück ins Hoftel. Dort nutzen wir die Gemeinschaftsküche zum Kochen. Nach der Mittagspause besuchen wir den Nachbarort Nieblum. Nieblum hat den Ruf, das schönste Dorf der Insel, ja sogar Schleswig-Holsteins zu sein. Und es ist wirklich schön! Ich hätte jedes einzelne Haus fotografieren können. Die prächtigen reetgedeckten Häuser zeugen von einer Zeit, in der die dort ansässigen Seeleute sehr erfolgreich waren.

Der für so eine kleine Insel mächtige "Friesendom", wie die Johannis-Kirche auch genannt wird, ist umrahmt von einem uralten Friedhof. Dort können die für diese Gegend berühmten "sprechenden Grabsteine" angeschaut werden. Ganze Familiengeschichten werden in Wort und Bild erzählt.






Beim Rundgang durch das Dorf verliebe ich mich in einen kleinen Kerzenleuchter aus Holz, den ich in einem Fenster entdecke. Eine Frau in der Tracht der Insel hält zwei Kerzen. Ist er nicht schön? Ich habe mir schon die Finger wundgegoogelt, aber wie es aussieht, ist das Handarbeit und so nicht käuflich zu erwerben. So schade.


Nieblum liegt im Süden von Föhr und hat auch einen wunderbaren Strand. Im Sommer ist da bestimmt was los. Wir mögen Strände ja gerne so leergefegt. Wir sammeln ein paar Muscheln und Steine und sehen der Sonne beim Untergehen zu. Dann fahren wir zurück in unsere Unterkunft.




Am nächsten Tag, dem Sonntag, müssen wir leider schon wieder abreisen. Nach dem tollen Frühstück im Hoftel packen wir unsere Sachen und haben noch ein bisschen Zeit, einen kleinen Handwerkermarkt in einem Inseldorf zu besuchen. Wir bekommen einen schönen Eindruck von der Freizeitgestaltung der Inselbewohnerinnen und -bewohner und der grünen Gegend.

In Wyk warten wir auf unsere Fähre zurück aufs Festland. Wir sagen dem Strand "Auf Wiedersehen". Dass wir ihn wiedersehen steht für uns schon fest.





Dienstag, 17. November 2015

Im Hoftel Föhr


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Update 2021: das Hoftel Föhr gibt es leider nicht mehr.

Nach unserer Anreise und dem Abendessen haben wir im Hoftel Föhr eine wunderbare Nacht in unserem gemütlichen Zimmer. Wir haben sehr gut geschlafen und freuen uns sehr auf das Frühstück. Im Herzen des Hauses, dem Gemeinschaftsraum, ist der lange Tisch schon für uns gedeckt. Die Tafel, an der alle Gäste zusammen sitzen, soll die Kommunikation fördern und Kontakte zwischen den Familien ermöglichen.

Das funktioniert ausgezeichnet, in nur kurzer Zeit haben wir uns mit den beiden anderen Familien ausgetauscht und das Frühstück dauert länger, als sonst. Was prima ist, da das Angebot sehr abwechslungsreich und schmackhaft ist. Der Kaffee wird frisch zubereitet, viele lose Teesorten stehen bereit und die Speisen sind sehr liebevoll angerichtet. Als die Kinder fertig sind, spielen sie gemeinsam in den vielen Spielecken und wir Eltern haben noch Zeit, zu plaudern.

Während wir dort sitzen, werden in unserem Zimmer die Betten gemacht und der Müll entsorgt. Damit haben wir gar nicht gerechnet, weil wir total vergessen haben, dass wir in einem Hotel sind und nicht wie sonst in einer Ferienwohnung.




Um das Hoftel drumherum gibt es nichts als grüne Wiesen, Kühe, Vögel und einen weiten, weiten Himmel. Hier ist im wahrsten Sinne des Wortes Platz zum Durchatmen und Abschalten. Vor der Tür stehen Elektro-Lastenräder und andere Fahrräder zur Ausleihe bereit. Sehr sympathisch! Auf dem Gelände gibt es für die Kinder Klettermöglichkeiten, eine Sandkiste und kleinere Fahrzeuge.





Alle Gäste dürfen außerdem eine Gemeinschaftsküche nutzen. Die hat mir sehr gut gefallen, weil ich von genau so einer Küche schon ziemlich lange träume. Hier gibt es alles, was man zum Kochen braucht. Jede Familie hat ein eigenes Regalfach und mit der Zimmernummer gekennzeichnete Behälter für den Kühlschrank. Eine kleine Spielecke ist vorhanden. Und auch hier, wie im ganzen Haus fällt mir auf: die Steckdosen sind kindersicher, es gibt ausreichend Hochstühle und sogar Beistellbettchen, in die man bei Bedarf sein Baby legen kann. Das ist sehr durchdacht. Im Haus sind außerdem Waschmaschine und Trockner vorhanden.




Im Gemeinschaftsraum stehen Spiele bereit, sowie ausgewählte Bücher für Kinder und auch für Erwachsene. Wir hätten uns das ganze Wochenende nur in diesem Haus aufhalten können und uns wäre nicht langweilig geworden. Die Kinder wollten gar nicht mehr weg von diesem Ort. Der Liebste und ich konnten tatsächlich entspannen und wir haben uns alle richtig wohl gefühlt. Die Insel Föhr haben wir uns natürlich trotzdem angeschaut. Was wir gesehen haben, zeige ich hier.






Sonntag, 15. November 2015

Auszeit mitten im Meer

Vor zwei Wochen haben der Liebste und ich mit den drei Kleinen eine wunderschöne Auszeit mitten im Meer genossen. Das Hoftel Föhr hat uns eingeladen, dort zu wohnen und so hatten wir die Gelegenheit, die größte der Nordfriesischen Inseln kennenzulernen.



Um auf die Insel zu kommen, nehmen wir die Fähre von Dagebüll. Wir haben vor der Reise unser Ticket online gebucht. 2,5 Stunden sind wir von Hamburg nach Dagebüll unterwegs. Es dämmert schon, als wir die Fähre betreten. Während unser Auto auf dem Autodeck mitfährt, sitzen wir zwei Etagen drüber im Schiffsrestaurant bei Kaffee und Kakao. Eine Fahrt durchs Wattenmeer ist immer wieder schön, letztes Jahr im Sommer durften wir das schon erleben. Nach einer knappen Stunde tauchen die Lichter von Föhr vor uns auf.

Wir steigen in unser Auto ein und rollen von der Fähre auf die Insel. Wir haben Wyk erreicht, den größten Ort der Insel. Es ist nun schon dunkel, wir sehen leider nicht viel von der Gegend. Die Straße zu unserem Zielort ist lang und gerade, es herrscht nahezu kein Verkehr.









Nach kurzer Zeit erreichen wir das Hoftel Föhr. Das Hoftel ist ein Hotel in einem ehemaligen Bauernhof, daher der Name. Wir werden freundlich vom Inhaber begrüßt. Nach den Formalitäten bekommen wir den Schlüssel zu unserem Zimmer. Was mir gleich auffällt, ist der angenehme Geruch im ganzen Haus. Alles ist hell und freundlich in genau meinen Lieblingsfarben eingerichtet. Es hätte mich nicht gewundert, würde das Haus "Frische Brise" heißen ;-)


Noch bevor ich Fotos machen kann, haben sich die Kinder auf das große einladende Doppelbett geworfen und haben es ordentlich verwüstet. Die Kojen der Kinder sehen aber genauso gemütlich aus. Das Reisebett für den Adventsjungen ist genau das gleiche durchdachte Modell, das wir auch haben (ich berichtete). Alle Betten sind schon bezogen, frische Handtücher liegen bereit.

Der kleine Willkommensgruß aus Gummibärchen und Studentenfutter ist schnell aufgegessen. Wir machen einen ersten Rundgang durch das Haus und fahren dann in den Nachbarort Nieblum. Dort essen wir im kleinen urigen Restaurant "Guten Appetit" sehr gut zu Abend. Der Ort ist auch im Dunklen ganz zauberhaft, wir freuen uns auf den nächsten Tag, an dem wir alles im Hellen bewundern können.

Ziemlich früh gehen wir alle ins Bett und schlafen wunderbar bis zum nächsten Morgen. Mehr vom Hoftel und der Insel zeige ich hier.