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Donnerstag, 23. November 2017
Geschenke (nicht nur) zur Geburt
Werbung - weil ich viele Produktempfehlungen gebe
Nun ist unsere Augustschnuppe heute genau schon 15 Wochen bei uns. Ihre Geburt zu Hause hat uns sehr glücklich gemacht. Die immer aufs neue aufregende Zeit mit einem Neugeborenen liegt schon wieder hinter uns. Wir haben uns sehr gut aneinander gewöhnt und genießen die Zeit mit dem Baby jetzt in vollen Zügen. Die Kleine ist sehr entzückend und bei allen Familienmitgliedern ganz hoch im Kurs. Liegt sie auf ihrer Decke auf dem Boden ist sie oft umzingelt von ihren Geschwistern, die sie zum Lachen bringen wollen und einfach nur anschmachten.
"Geht es Ihnen auch wieder gut?" fragte mich neulich eine fremde Frau mit Blick aufs Baby in einem Café. Das war für mich sehr überraschend und tat mir sehr gut. Denn in der Zeit nach der Geburt prasseln so viele neue Eindrücke auf die Familie ein, dass das Wohlbefinden der Mutter doch ein wenig hintenansteht. Mir ging es nach dieser Geburt bis auf die Schultergeschichte sehr schnell wieder ziemlich gut. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mein sehr wahrscheinlich letztes Wochenbett nochmal so richtig zu zelebrieren, bin dann aber ganz gut und ziemlich schnell wieder im Alltag angekommen.
Sehr gefreut haben mich die vielen lieben Gaben zur Geburt des Babys. Auch beim 5. Kind wurden wir reich beschenkt. Die Karten und kleinen Glücksbringer habe ich, wie bei den anderen Kindern auch, alle in einer Kiste gesammelt. Die bekommt die Augustschnuppe dann, wenn sie größer ist. Es gab schöne einzelne Kleidungsstücke, teils selbst gestrickt oder genäht. Es gab nette kleine Spielzeuge, Spucktücher, aber in hübsch, sanfte Pflegeprodukte, z.B. von Weleda, Gutscheine von Amazon oder dem Drogeriemarkt, kleine Büchlein und, wie gesagt, sehr viele Karten.
Wenn dabei auch an die Mutter gedacht wird, finde ich das immer sehr wertschätzend. Immerhin hat sie in den Monaten vor der Geburt das Baby in ihrem Körper getragen und mit der Geburt einen wahren Kraftakt geleistet. Danach sind Körper und Seele sehr verletzlich und sollten im Wochenbett gut umsorgt werden. Geschenke zum Erfreuen, Wohlfühlen und Pflegen kommen da nach meiner eigenen Erfahrung sehr gut an. Einfach alles, was gut tut. Wenn vielleicht auch das andere Elternteil oder die Geschwister bedacht werden, ist das eine sehr schöne Geste.
Ich zeige heute eine kleine Auswahl an passenden Geschenken für diese besondere Zeit. Einige Produkte wurden mir zum Testen von den jeweiligen Firmen zugeschickt. Einige habe ich selbst geschenkt bekommen. Und einige habe ich selbst gekauft.
Das Buch "Das Wochenbett"* von Loretta Stern und Anja Constance Gaca ist im letzten Jahr erschienen und wird sicherlich zum modernen Klassiker werden. Ganz neu erschienen ist das Buch "Guter Hoffnung"* von Kareen Dannhauer. Sie gibt hier ihr Hebammenwissen frisch und modern weiter. Das Buch "Mama werden, Mama sein"* von Katrin Michel habe ich hier schon vorgestellt. Es bietet Meditationen für die Schwangerschaft aber auch für die erste Zeit mit Baby an. Für Eltern mehrerer Kinder gibt es jetzt das frischgeschlüpfte Buch "Willkommen Geschwisterchen"* von Nathalie Klüver mit vielen Erfahrungsberichten, wie ein Familienleben mit Geschwisterkindern gelingen kann. "Muttergefühle. Gesamtausgabe"* und "Muttergefühle. Zwei"* von Rike Drust umfassen wirklich die volle Palette an Gefühlen, die frau als Mutter so durchmacht. Von bedingungsloser Liebe über Angst, alles zu vermasseln bis zu befreiender Ehrlichkeit über das Leben mit Kindern. Babys verstehen ist schon nicht so einfach. Wer sie trotzdem ein bisschen besser kennenlernen will, dem seien die Bücher "Kinder verstehen"* von Herbert Renz-Polster und "Babyjahre"* von Remo Largo empfohlen. Nora Imlau durfte ich als sehr kompetenete und entspannte Expertin erleben. Alle ihre Bücher sind sehr empfehlenswert. Für frische Eltern ist sicher das Buch "Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten"* von Interesse.
Von Vita Et Natura gibt es wohltuende naturbelassene Tees für die gesamte spannende Zeit vom Kinderwunsch bis zum Babyglück. Es gibt Zyklustees, Tees abgestimmt auf die jeweilige Schwangerschaftswoche und Tee zur Geburt und für das Wochenbett. In der wunderschönen Geschenkbox zur Geburt befinden sich Tees für Mutter und Vater und sogar passende Tassen.
Wer gerne ein paar Teile schöner Kleidung verschenken möchte, kann gerne mal bei Grünwalds Wohlfühlwarenhaus vorbeischauen. Das familiär geführte Online-Warenhaus bietet ausgewählte Wohlfühlprodukte für die erste Zeit mit einem Baby an. Die wunderschönen Bodys von Maxomorra z.B. sind viele zu schade zum Unterziehen. Die Spucktücher von Smafolk sind mein heimlicher Favorit. Sie sind schön weich und griffig, nicht zu dünn und darüber hinaus auch noch nett anzusehen. Davon kann man in der Babyzeit nie genug haben!
Lillydoo bietet neue hautfreundliche Windeln und Feuchttücher für moderne Eltern und ihre Babys an. Das Design ist frisch und schlicht und die Windeln sind sehr schön weich. Als die Augustschnuppe die erste Windel von Lillydoo befleckt hatte, war es mir fast schade um die schöne Windel ;-) Die Feuchttücher von Lillydoo sind völlig duftfrei und angenehm dick. Nette Idee: auf der Unterseite befindet sich ein Klebepad, so dass die Packung auch mal am Hochstuhl befestigt werden kann oder wo immer sonst Feuchttücher schnell zur Hand sein müssen. Ein Windel-Abo ist sehr praktisch und kommt als Geschenk zur Geburt sehr gut an. Es kann auch ein Testpaket bestellt werden.
Die köstlichen Leckereien von Teufelswerk und Engelsgabe habe ich schon vor 5 Jahren nach der Geburt des Adventsjungen entdeckt. Die schlichten Packungen mit feinem Dattelkonfekt sind mir in unserem Bioladen aufgefallen. Damals habe ich Katrin Wolff in ihrer Manaufaktur hier in Hamburg besucht. Das Dattelkonfekt ohne Zuckerzusatz ähnelt den Still- oder Energiekugeln, die stillenden Müttern im Wochenbett empfohlen werden. Aber auch alle anderen Familienmitglieder mögen die handgefertigten Süßigkeiten mit Kakao oder Nüssen. Sehr schmackhaft ist auch das Fruchtkonfekt.
Überhaupt Essen! Ich finde, gerade gesundes und vollwertiges Essen kommt in der ersten Zeit mit einem Baby echt zu kurz. Ich gestehe, ich habe fürs Wochenbett nie vorgekocht, was in jedem Schwangerschaftsratgeber zu lesen ist. In den ersten Wochen war der Liebste zu Hause und hat mich und uns sehr gut versorgt. Jetzt, wo ich den ganzen Tag mit dem Baby alleine zu Hause bin, bemühe ich mich, schon am Vormittag in einigen freien Minuten mein Essen Stück für Stück vorzubereiten. Also schonmal die Kartoffeln schälen oder Möhren putzen. Meist gibt es dann schnelle Gerichte.
Ab und zu ist auch ein Fertiggericht dabei. Gesund und Mutter bietet auch Fertiggerichte an. Aber was für welche! Sie schmecken wunderbar und haben ein tolles Aroma. Von den Auberginen-Zucchini-Röllchen mit Mozzarella in fruchtigem Tomatenkompott träume ich heute noch! Das Testpaket war viel zu schnell aufgefuttert. Zum Verschenken oder selber essen gibt es Wochenbett-Boxen in verschiedenen Größen.
Backen ist in der Zeit mit einem frischen Baby nochmal eine ganz andere Herausforderung. Ich backe meistens schnelle und einfache Kuchen aus meiner Rezeptesammlung. Oder z.B. die Grießkekse, die sind bei den Kindern und einfach allen total beliebt.
Ich habe dem Liebsten nach der Geburt der Augustschnuppe einen leckeren Käsekuchen geschenkt. Ja, ich habe ihn so beschriften lassen, weil er mich unter der Geburt ohne Hebamme so toll unterstützt hat. Er ist halt mein Held! Gebacken wurde der Käsekuchen mit Mohnfüllung in der Bäckerei Neuendorff in Brandenburg. Im Online-Shop gibt es eine wahre Fülle an Käsekuchen, njammmmm! Der Käsekuchen wurde ganz frisch gebacken und superschnell zum Wunschtermin in einer gut gepolsterten Kühlbox angeliefert. Die Kühlakkus waren sogar noch kalt! Wir haben mehrere Tage von dem cremigen Kuchen gegessen.
Diese Bettmaus gibts im Dawanda-Shop von Bambalino. Ich habe sie schonmal gezeigt, aber sie ist so süß und praktisch, das kann man gar nicht oft genug zeigen. Gerade hat die Augustschnuppe ihren ersten Urlaub erlebt und ich glaube, sie hat am fremden Ort auch wegen ihres gewohnten Bettnestchens so gut geschlafen. Sie hat sich an ihre Maus gekuschelt und gut beschützt zwischen uns gelegen. So eine Begrenzung tut Babys sehr gut. Der Adventsjunge liebt seine Maus seit seiner Geburt vor 5 Jahren. Er nimmt sie auch oft mit. Manchmal ist sie allerdings auch ein Feuerwehrschlauch :-)
Manchmal lohnt es sich, auch in kleineren Shops nach Geschenkideen zu stöbern. Diesen Schutzengel mit Clip gibt es bei Schätzchen Babyshop. Die handgefertigten Produkte wie Schmusetücher oder Spieluhren können auch mit einem Namen bestickt werden und sind so ein individuelles Geschenk. Auch die mitgelieferte Verpackung war ganz besonders liebevoll.
Als ich für die Augustschnuppe eine Spieluhr gesucht habe, wollte ich gerne eine Unkitschige finden, die "Der Mond ist aufgegangen" spielt. Das ist mein liebstes Abendlied. Bei Rasselfisch wurde ich fündig. In diesem tollen Online-Shop kaufe ich öfters ausgesuchte schöne Dinge für Kinder. Hier hat mir gefallen, dass ich die Melodie gleich anhören konnte. Das Lied ist schön langsam, wie es eben zu einem Schlaflied passt. Als der Waschbär dann bei uns ankam, war ich positiv überrascht, wie schön sich das Kuschelfell aus reiner Baumwolle anfühlt. Die nächste positive Überraschung: die Firma Kallisto produziert die Stofftiere aus Naturmaterialien in Deutschland und hat noch viele andere tolle Tierchen im Programm.
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Mittwoch, 14. Juni 2017
Auf dem Wochenmarkt
"Ich habe Sie ja sooooo vermisst!" sagt die Marktfrau ganz warmherzig hinter der Erdbeerauslage zur sehr alten Frau vor mir. Sie reicht mit ihrer Hand über die prallen roten Erdbeeren und drückt den Arm der zerbrechlichen grauen Frau sachte. Die beiden gehen zwei Schritte beiseite und sprechen kurz miteinander. Eine schwere Zeit sei das gewesen. Aber nun wohnen sie und ihr Mann in einer Seniorenresidenz, höre ich ungewollt mit einem halben Ohr mit. Die beiden verabschieden sich voneinander und ich bin an der Reihe.
Ich reiche meinen Stoffbeutel zur freundlichen Marktfrau rüber, damit sie dort direkt aus der großen Schüssel der Waage 2 Kilogramm Äpfel hineinschütten kann. Dann bestelle ich noch zwei Schalen von den süßen Erdbeeren. Die Kinder werden sich am Nachmittag ganz bestimmt darüber freuen. Weil mich die Himbeeren so anlachen, kaufe ich davon auch noch eine Schale. Nur für mich! Ich bezahle und trage das Obst zu meinem Lastenrad.
Nach dem Verstauen der Beutel öffne ich die kleine spitze Papiertüte mit den Himbeeren und probiere von den zarten Früchten. Mmmmmhhhh! Ich summe leise, schließe kurz die Augen und genieße die Geschmacksexplosion in meinem Mund. Die Welt um mich herum ist für einen Moment ganz weit weg. Was gibt es bloß für Köstlichkeiten auf der Welt! Fast die halbe Schale habe ich schon leergenascht. Den Rest hebe ich mir für zu Hause auf.
Am Gemüsestand suche ich mir drei grüne Gurken aus und darf sie gleich in meinen Beutel tun. Ein Kilogramm quietschfrischen Spargel aus der Lüneburger Heide bestelle ich dazu. Der Marktverkäufer soll mir die Stangen gleich in den Beutel tun. Wir müssen uns beide mit den Armen über die Auslage strecken, um uns in der Mitte zu treffen und scherzen dazu. Ich bezahle und bringe das Gemüse zu meinem Lastenrad, das ich in der Nähe geparkt habe.
Unterwegs treffe ich die Tagesmütter, bei denen das Mutzelchen und der kleine Bruder waren, als sie noch ganz klein waren. Wie schön! Sie besuchen mit ihrer Kindergruppe in zwei Bollerwagen den Markt. Wir quatschen eine Weile und tauschen uns aus. Sie staunen, dass das Mutzelchen nun schon bald aufs Gymnasium kommt und der kleine Bruder in die 3. Klasse. Ja, wie die Zeit vergeht!
Ich schiebe mein Rad weiter, vorbei am Stand mit den Eiern. "10 Freilandeier bitte!" Im Bioladen kaufe ich unsere Lieblingskekse, weil ich morgen für den Hausbesuch meiner Hebamme etwas zum Knabbern da haben möchte. Weil ich Appetit auf Bananen habe, nehme ich noch welche mit.
Weiter geht's, einmal um die Ecke des langen Marktplatzes in der Fußgängerzone. Dort ist immer "mein" Kartoffelstand. Trotz der Fülle der Marktstände haben sich über die Jahre bestimmte Stände mit ihrem Personal als meine Lieblingsstände herauskristallisiert. Man kennt sich, wechselt ein paar nette Sätze miteinander und manchmal werde ich sogar mit meinem Namen begrüßt. Heute fehlt der Kartoffelstand. Nanu?! Ich schaue drei Mal den Weg rauf und runter und frage am Nachbarstand nach. Urlaub, aha.
So muss ich mein Fahrrad wenden und nochmal zurück, um an anderen Ständen nach Kartoffeln zu schauen. Dafür komme ich aber an einem Stand mit Blumen vorbei. Die bunten Sträuße, die aussehen, als kämen sie frisch gepflückt von der Wiese, gefallen mir am besten. Ich nehme gleich zwei Bund und bekomme sie sogar für einen guten Preis. Der Verkäufer und ich reden darüber, was wohl auf der Nordseite am besten wächst und dass solche Wiesenblumen doch eigentlich am schönsten sind. Ich finde dann hinterher an einem anderen Stand auch neue Kartoffeln und lasse sie gleich wieder in meinen Stoffbeutel füllen.
"Danke für Ihr Verständnis!" sagt die Marktfrau vom Erdbeerstand zu mir, weil sie ein bisschen länger mit der alten Frau gesprochen hatte und ich ein bisschen warten musste. "Aber nicht doch!" sage ich. "So ist es auf dem Markt."
Ich reiche meinen Stoffbeutel zur freundlichen Marktfrau rüber, damit sie dort direkt aus der großen Schüssel der Waage 2 Kilogramm Äpfel hineinschütten kann. Dann bestelle ich noch zwei Schalen von den süßen Erdbeeren. Die Kinder werden sich am Nachmittag ganz bestimmt darüber freuen. Weil mich die Himbeeren so anlachen, kaufe ich davon auch noch eine Schale. Nur für mich! Ich bezahle und trage das Obst zu meinem Lastenrad.
Nach dem Verstauen der Beutel öffne ich die kleine spitze Papiertüte mit den Himbeeren und probiere von den zarten Früchten. Mmmmmhhhh! Ich summe leise, schließe kurz die Augen und genieße die Geschmacksexplosion in meinem Mund. Die Welt um mich herum ist für einen Moment ganz weit weg. Was gibt es bloß für Köstlichkeiten auf der Welt! Fast die halbe Schale habe ich schon leergenascht. Den Rest hebe ich mir für zu Hause auf.
Am Gemüsestand suche ich mir drei grüne Gurken aus und darf sie gleich in meinen Beutel tun. Ein Kilogramm quietschfrischen Spargel aus der Lüneburger Heide bestelle ich dazu. Der Marktverkäufer soll mir die Stangen gleich in den Beutel tun. Wir müssen uns beide mit den Armen über die Auslage strecken, um uns in der Mitte zu treffen und scherzen dazu. Ich bezahle und bringe das Gemüse zu meinem Lastenrad, das ich in der Nähe geparkt habe.
Unterwegs treffe ich die Tagesmütter, bei denen das Mutzelchen und der kleine Bruder waren, als sie noch ganz klein waren. Wie schön! Sie besuchen mit ihrer Kindergruppe in zwei Bollerwagen den Markt. Wir quatschen eine Weile und tauschen uns aus. Sie staunen, dass das Mutzelchen nun schon bald aufs Gymnasium kommt und der kleine Bruder in die 3. Klasse. Ja, wie die Zeit vergeht!
Ich schiebe mein Rad weiter, vorbei am Stand mit den Eiern. "10 Freilandeier bitte!" Im Bioladen kaufe ich unsere Lieblingskekse, weil ich morgen für den Hausbesuch meiner Hebamme etwas zum Knabbern da haben möchte. Weil ich Appetit auf Bananen habe, nehme ich noch welche mit.
Weiter geht's, einmal um die Ecke des langen Marktplatzes in der Fußgängerzone. Dort ist immer "mein" Kartoffelstand. Trotz der Fülle der Marktstände haben sich über die Jahre bestimmte Stände mit ihrem Personal als meine Lieblingsstände herauskristallisiert. Man kennt sich, wechselt ein paar nette Sätze miteinander und manchmal werde ich sogar mit meinem Namen begrüßt. Heute fehlt der Kartoffelstand. Nanu?! Ich schaue drei Mal den Weg rauf und runter und frage am Nachbarstand nach. Urlaub, aha.
So muss ich mein Fahrrad wenden und nochmal zurück, um an anderen Ständen nach Kartoffeln zu schauen. Dafür komme ich aber an einem Stand mit Blumen vorbei. Die bunten Sträuße, die aussehen, als kämen sie frisch gepflückt von der Wiese, gefallen mir am besten. Ich nehme gleich zwei Bund und bekomme sie sogar für einen guten Preis. Der Verkäufer und ich reden darüber, was wohl auf der Nordseite am besten wächst und dass solche Wiesenblumen doch eigentlich am schönsten sind. Ich finde dann hinterher an einem anderen Stand auch neue Kartoffeln und lasse sie gleich wieder in meinen Stoffbeutel füllen.
"Danke für Ihr Verständnis!" sagt die Marktfrau vom Erdbeerstand zu mir, weil sie ein bisschen länger mit der alten Frau gesprochen hatte und ich ein bisschen warten musste. "Aber nicht doch!" sage ich. "So ist es auf dem Markt."
Mittwoch, 16. November 2016
Schöne Schrift
Bald ist es soweit: die Adventszeit beginnt. Um sich die Zeit bis Weihnachten zu verschönern, schmücken wir unser Zuhause. Die Tage werden draußen immer dunkler, drinnen machen wir es uns dafür mit Schmuck und Licht umso gemütlicher.
Ich freue mich in diesem Jahr besonders auf die Adventszeit. Nach den aufreibenden letzten Wochen möchte ich besonders gut zu mir und meiner Familie sein. Ich will es hübsch haben und Zeit mit meinen Kindern und dem Liebsten verbringen. Dabei will ich mich nicht hetzten lassen und so viel wie möglich den Fokus aufs Beisammensein legen.
Wie auch in den vergangenen Jahren habe ich ein paar schöne Kleinigkeiten für die Dekoration neu gekauft. Ich war schon ganz gespannt, was Sandra von the art of confusion in diesem Jahr in ihrer Kalligraphiewerkstatt wieder gezaubert hat. Und das Warten hat sich gelohnt: handbeschriebene, zarte Schätze sind bei uns eingezogen. Wie immer mit sehr viel Liebe verpackt. Ich empfehle den Shop aus freien Stücken, von ganzem Herzen und ohne Werbevertrag ;-) Geht doch mal stöbern!
Ich freue mich in diesem Jahr besonders auf die Adventszeit. Nach den aufreibenden letzten Wochen möchte ich besonders gut zu mir und meiner Familie sein. Ich will es hübsch haben und Zeit mit meinen Kindern und dem Liebsten verbringen. Dabei will ich mich nicht hetzten lassen und so viel wie möglich den Fokus aufs Beisammensein legen.
Wie auch in den vergangenen Jahren habe ich ein paar schöne Kleinigkeiten für die Dekoration neu gekauft. Ich war schon ganz gespannt, was Sandra von the art of confusion in diesem Jahr in ihrer Kalligraphiewerkstatt wieder gezaubert hat. Und das Warten hat sich gelohnt: handbeschriebene, zarte Schätze sind bei uns eingezogen. Wie immer mit sehr viel Liebe verpackt. Ich empfehle den Shop aus freien Stücken, von ganzem Herzen und ohne Werbevertrag ;-) Geht doch mal stöbern!
Der Frost haucht zarte Häkelspitzen
Perlmuttergrau ans Scheibenglas.
Da blühn bis an die Fensterritzen
Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.
Kristalle schaukeln von den Bäumen,
Die letzen Vögel sind entflohn.
Leis fällt der Schnee ... In unsern Träumen
Weihnachtet es seit gestern schon.
Mascha Kaléko
Donnerstag, 21. Januar 2016
Ein perfekter Tag
Da meine 20 Arbeitsstunden flexibel auf die Arbeitswoche verteilt werden, habe ich heute einen freien Tag. Gleich nachdem ich die Kinder in die Schule und den Kindergarten gebracht habe, fahre ich mit der U-Bahn Richtung Innenstadt. Mein Ziel ist das Bezirksamt Eimsbüttel, genauer das dort ansässige Gesundheitsamt. Dort werden Gesundheitszeugnisse für Berufe mit Lebensmittelkontakt ausgestellt, wovon ich eins brauche.
Als ich vom U-Bahnhof Hoheluftbrücke Richtung Bezirksamt laufe, werde ich von den riesigen Hochhäusern fast erschlagen. Holla, da wurde sich ausgetobt! Inmitten von Jugendstil-Altbauten stehen auf einer kleinen Anhöhe insgesamt zwölf beeindruckende Hochhäuser versetzt inmitten von Grünflächen.
Ich erreiche mein Ziel und begebe mich in die 3. Etage. Per Treppe, denn der einzige Aufzug, den ich sehe, ist defekt. Oben ziehe ich eine Wartemarke und werde ziemlich schnell aufgerufen. Meine Daten werden erfasst, 27 Euro soll ich am Kassenautomaten in der 1. Etage bezahlen. Ach, dann soll ich wieder runter? "Na Sie können auch ans Ende des Gangs zur Paternosterhalle gehen." sagt die Frau hinterm Schreibtisch zu mir.
Ein Paternoster?! Seeeeehr toll! Ich beeile mich, ihn zu sehen. Ich bin in Berlin schonmal mit solch einem Aufzug gefahren, der war an die 100 Jahre alt und aus Holz. Dieser hier ist nicht ganz so alt, in grau und Metall. Ich springe auf und fahre erstmal zwei ganze Runden, weil ich das so lustig finde. Früher dachte ich ja, die Kabinen drehen sich im Keller auf den Kopf. Aber nein, man kann gefahrlos drin stehenbleiben und fährt ein paar Sekunden durchs Dunkle. Ich kichere in mich hinein. Dann erinnere ich mich an meine Mission, bezahle am Automaten und fahre wieder hoch. Mit einem kleinen Umweg :-)
Im Gesundheitsamt sitze ich dann in einem Raum mit weiteren Menschen. Wir sehen einen Film, der über Hygienevorschriften im Umgang mit Lebensmitteln aufklärt. Nach 20 Minuten bekommen wir unsere Bescheinigungen ausgehändigt. Fertig. Später informiere ich mich ein bisschen über die Grindelhochhäuser und erfahre mehr über ihre Geschichte.
Ich laufe zurück Richtung U-Bahnhof. Dort überquere ich den zugefrorenen Isebekkanal. Möwen kreischen und streiten sich um ein Stück Brot. Hier würde ich gerne in einem Haus direkt am Wasser wohnen. Ich stöbere im Alnatura-Supermarkt und schaue bei Strauss-Innovation rein. Dann laufe ich noch ein kleines Stück und entdecke hinter der nächsten Ecke einen Laden von Bolia, einer skandinavischem Designfirma. Gefällt mir.
Als ich aus dem Laden trete, sehe ich links ein Schild eines Buchladens. Es gehört zu stories! Die Buchhandlung. Da wollte ich schon immer mal hin! Ich freue mich total! Ich habe frei und noch viel Zeit und öffne die Tür. Schnell stehe ich im Herzen des Ladens. Warm, einladend und gemütlich ist es da. Ein langer Tisch ist vollgepackt mit Büchern, drumherum stehen Stühle wie an einer festlichen Tafel. Um das Herz führen lichte weiße Gänge mit Buchleitern herum. Und im ganzen Laden fällt auf: die Bücher werden von ihrer Schokoladenseite präsentiert. Sie schauen mich alle mit ihrer Titelseite an. Für schöne Einbände schwärme ich ja. Hach! Ist es jetzt sehr peinlich, wenn ich sage, dass ich ein kleines bisschen vor Glück geheult habe?!
Ich ziehe meinen Mantel aus und schaue, staune und blättere. Eine junge Frau bietet mir einen Latte Macchiato an. Perfekt! Was brauche ich mehr?! Ich erinnere mich an die Geschichte von Isabel Bogdan aus Sachen machen* wie sie mal eine Nacht in dieser Buchhandlung eingeschlossen wurde. Ist das nicht ein Traum?! Ich suche mir ein paar Bücher aus und setze mich mit meinem Kaffee an den Tisch. Ich staple meine Favoriten hin und her, wäge ab und nehme schließlich eine klitzekleine Auswahl mit. Ich habe mich echt beherrscht. Dafür ist mein Wunschzettel frisch befüllt.
Dann nehme ich Abschied von dem herrlichen Buchladen. Auf dem Heimweg springe ich schnell bei meiner Friseurin rein und komme sofort dran. Schneiden und Föhnen geht ganz flott. Zu Hause koche ich mir gerade Spaghetti mit Tomatensauce, als der Teenie mit einem Schulfreund hereinkommt. Ich lade die Großen ein, mit mir zu essen. Es wird ganz lustig.
Später hole ich die drei Kleinen ab und wir verleben einen ganz ruhigen Nachmittag mit Lesen, Höhle bauen, naschen und spielen. Sollte ich einen perfekten Tag beschreiben, solch ein Tag wäre es.
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Mittwoch, 9. Dezember 2015
Geschenke, Geschenke, Geschenke
In knapp zwei Wochen ist es schon soweit. Die Zeit des Wartens liegt hinter uns, alles ist bereit für das schönste Fest des Jahres. Die ganzen Vorbereitungen der letzten Zeit münden in die weihnachtlichen Festtage und in eine hoffentlich geruhsame Zeit.
Pssssst, weil die Kinder hier nicht mitlesen, verrate ich heute, was wir an großen oder kleinen Dingen verschenken werden oder auch was in den letzten Jahren sehr gut angekommen ist:
Zum Dauerbrenner Brio-Bahn bekommt der Adventsjunge (3) dieses Jahr ein Parkhaus. Er ist so ein Fan von Fahrzeugen aller Art! Das Brio-Parkhaus* besitzt Anschlüsse für die bekannten Schienen und auch für die Straßenmodule von Brio. Schöne und sehr ausdauernd bespielte Geschenke der letzten Jahre waren z.B. ein Rührxylophon oder Spieltücher.
Der Liebste... ähm... der kleine Bruder (6) soll eine Carrera-Bahn bekommen. In den letzten Tagen gab es ein Schnäppchen, wo der Liebste schnell zugegriffen hat. Die Autos fahren mit Licht und die Geschwindigkeit lässt sich regulieren, so dass auch jüngere Kinder damit zurechtkommen sollen. Der Liebste freut sich schon sehr darauf, die Bahn mit den Kindern auszuprobieren ;-) Was der kleine Bruder sehr mag sind Stickerbücher*. Damit kann er sich stundenlang beschäftigen.
Das Mutzelchen (8) bekommt neben einigen schönen Mal- und Bastelsachen einen Eispalast* von Lego. Sie liebt die Geschichte von Anna und Elsa einfach und wünscht sich sehr innig dieses kleine Lego-Set. Woran sie gerade arbeitet und was auch schöne Geschenke für Nähbegeisterte sind, sind diese Nähsets: das Sockenzebra* ist hier schon fertig, an der Meerjungfrau* wird noch gearbeitet.
Der Große (17) braucht neue Kopfhörer und Klamotten. Er ist ziemlich anspruchslos und kauft sich seine Geschenke am liebsten selbst. Im Moment liest er wegen Schule und Uni nicht mehr so viel. "Die Tribute von Panem"*, wovon der letzte Teil der Verfilmung gerade im Kino läuft, war aber sehr beliebt. Handy und iPad gehörten in den letzten Jahren zu seinen tollsten Geschenken.
Was der Liebste bekommt, kann ich hier leider noch nicht verraten. Der Nikolaus jedenfalls brachte ihm neue Kühlschrankmagnete mit unseren schönsten Momenten, die ich auf Instagram sammle. Hier bei pickpack kann man sich einloggen, wählt die Bilder aus, bezahlt mit PayPal und schon zwei Tage später ist das individuelle Geschenk mit sehr guter Qualität da. Immer gut sind selbst gemachte, essbare Geschenke, z.B. himmlische Mozartkugeln, zartschmelzende Sahnetrüffel oder saftige Kokospralinen.
Mir selber habe ich auch schon etwas geschenkt und zwar kalligrafierte Schätze von the art of confusion. Bei Sandra finde ich jedes Jahr etwas Schönes und kann mich sehr an ihren schlichten, aber sehr reizvollen Kunstwerken erfreuen. Da die Auflage limitiert ist, lohnt es sich, schnell mal bei ihr reinzuschauen.
Weihnachten ist Fest des Teilens. Deshalb habe ich an St. Georg hilft gespendet. Diese Initiative kümmert sich um Flüchtlinge, die hier mitten in Hamburg am Hauptbahnhof stranden und dringend Hilfe benötigen. Weitere Spenden gehen an Oxfam und an unsere Kirchengemeinde.
Und wie verpacke ich meine Geschenke? Am liebsten schlicht mit den Dingen, die vorhanden sind. In vielen Paketen befindet sich Seidenpapier, das ich weiterverwende. Mit meinem Stanzer* stelle ich eigene Geschenkanhänger her. Bunte Teeverpackungen oder Seiten aus Zeitschriften liefern mir die Motive. Das hübsche Band verwende ich schon seit Jahren, ich mag es einfach sehr. Es nennt sich "Wurstgarn" oder "Bäckergarn" ( in schick: Bakers Twine) und ich kaufe die wirklich großen Rollen zu einem supergünstigen Preis hier bei ebay. Die Rollen reichen ewig! Große Empfehlung!
Ich wünsche entspannte Vorbereitungen!
* Amazon-Partner-Link
Pssssst, weil die Kinder hier nicht mitlesen, verrate ich heute, was wir an großen oder kleinen Dingen verschenken werden oder auch was in den letzten Jahren sehr gut angekommen ist:
Zum Dauerbrenner Brio-Bahn bekommt der Adventsjunge (3) dieses Jahr ein Parkhaus. Er ist so ein Fan von Fahrzeugen aller Art! Das Brio-Parkhaus* besitzt Anschlüsse für die bekannten Schienen und auch für die Straßenmodule von Brio. Schöne und sehr ausdauernd bespielte Geschenke der letzten Jahre waren z.B. ein Rührxylophon oder Spieltücher.
Der Liebste... ähm... der kleine Bruder (6) soll eine Carrera-Bahn bekommen. In den letzten Tagen gab es ein Schnäppchen, wo der Liebste schnell zugegriffen hat. Die Autos fahren mit Licht und die Geschwindigkeit lässt sich regulieren, so dass auch jüngere Kinder damit zurechtkommen sollen. Der Liebste freut sich schon sehr darauf, die Bahn mit den Kindern auszuprobieren ;-) Was der kleine Bruder sehr mag sind Stickerbücher*. Damit kann er sich stundenlang beschäftigen.
Das Mutzelchen (8) bekommt neben einigen schönen Mal- und Bastelsachen einen Eispalast* von Lego. Sie liebt die Geschichte von Anna und Elsa einfach und wünscht sich sehr innig dieses kleine Lego-Set. Woran sie gerade arbeitet und was auch schöne Geschenke für Nähbegeisterte sind, sind diese Nähsets: das Sockenzebra* ist hier schon fertig, an der Meerjungfrau* wird noch gearbeitet.
Der Große (17) braucht neue Kopfhörer und Klamotten. Er ist ziemlich anspruchslos und kauft sich seine Geschenke am liebsten selbst. Im Moment liest er wegen Schule und Uni nicht mehr so viel. "Die Tribute von Panem"*, wovon der letzte Teil der Verfilmung gerade im Kino läuft, war aber sehr beliebt. Handy und iPad gehörten in den letzten Jahren zu seinen tollsten Geschenken.
Was der Liebste bekommt, kann ich hier leider noch nicht verraten. Der Nikolaus jedenfalls brachte ihm neue Kühlschrankmagnete mit unseren schönsten Momenten, die ich auf Instagram sammle. Hier bei pickpack kann man sich einloggen, wählt die Bilder aus, bezahlt mit PayPal und schon zwei Tage später ist das individuelle Geschenk mit sehr guter Qualität da. Immer gut sind selbst gemachte, essbare Geschenke, z.B. himmlische Mozartkugeln, zartschmelzende Sahnetrüffel oder saftige Kokospralinen.
Mir selber habe ich auch schon etwas geschenkt und zwar kalligrafierte Schätze von the art of confusion. Bei Sandra finde ich jedes Jahr etwas Schönes und kann mich sehr an ihren schlichten, aber sehr reizvollen Kunstwerken erfreuen. Da die Auflage limitiert ist, lohnt es sich, schnell mal bei ihr reinzuschauen.
Weihnachten ist Fest des Teilens. Deshalb habe ich an St. Georg hilft gespendet. Diese Initiative kümmert sich um Flüchtlinge, die hier mitten in Hamburg am Hauptbahnhof stranden und dringend Hilfe benötigen. Weitere Spenden gehen an Oxfam und an unsere Kirchengemeinde.
Und wie verpacke ich meine Geschenke? Am liebsten schlicht mit den Dingen, die vorhanden sind. In vielen Paketen befindet sich Seidenpapier, das ich weiterverwende. Mit meinem Stanzer* stelle ich eigene Geschenkanhänger her. Bunte Teeverpackungen oder Seiten aus Zeitschriften liefern mir die Motive. Das hübsche Band verwende ich schon seit Jahren, ich mag es einfach sehr. Es nennt sich "Wurstgarn" oder "Bäckergarn" ( in schick: Bakers Twine) und ich kaufe die wirklich großen Rollen zu einem supergünstigen Preis hier bei ebay. Die Rollen reichen ewig! Große Empfehlung!
Ich wünsche entspannte Vorbereitungen!
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Dienstag, 22. September 2015
Hier ist das Kinderreich!
Schon eine ganze Weile hängt ein neues Bild im Kinderzimmer vom Mutzelchen und dem kleinen Bruder. Für mich die allerschönsten Regeln für Kinder! So positiv und voller Magie! Von "Spielen ist immer erlaubt" über "der Vorrat an bunten Stiften darf nie ausgehen" bis "Kinder halten immer zusammen" ist das mal eine Liste von Regeln, die gerne eingehalten wird. Gestaltet von Frau Ottilie.
Dienstag, 26. Mai 2015
Die perfekten Pancakes
Wenn ich die Kinder frage, was es zum Mittagessen geben soll, tauchen an vorderster Stelle irgendwo "Pfannkuchen" oder "Eierkuchen" auf. War bei mir als Kind nicht anders.
Eierkuchen funktionieren auch aus dem Backofen ganz gut, kommen aber wegen der Form bei den Kindern nicht so gut an. Da ich mit unserer neuen Pfanne auf Kriegsfuß stehe, habe ich neulich mal das Gerät ausprobiert, das der Liebste mit in die Ehe gebracht hat. Ein Gerät für Pfannkuchen? Muss doch echt nicht sein, dachte ich immer. Und Platz nimmt es auch noch weg.
Aber da wir es nunmal haben, habe ich es jetzt doch ausprobiert und bin überzeugt. Aus einem Liter Milch, 6 Eiern, 500g Mehl, einer Prise Salz und 2 Esslöffeln Öl kann ich nun ohne viel Aufwand und vor allem ohne Bratfett und -geruch blitzschnell knapp 60 Mini-Pfannkuchen zaubern. Das Gerät von Tefal gibt es nicht mehr, hier ist ein Nachfolgemodell.
Bestimmt waren die Pancakes, wie die Dinger auch genannt werden können, so gut, weil meine beiden kleinen Küchenhelfer so fleißig gerührt haben. Und blitzschnell alle waren sie auch ;-)
Eierkuchen funktionieren auch aus dem Backofen ganz gut, kommen aber wegen der Form bei den Kindern nicht so gut an. Da ich mit unserer neuen Pfanne auf Kriegsfuß stehe, habe ich neulich mal das Gerät ausprobiert, das der Liebste mit in die Ehe gebracht hat. Ein Gerät für Pfannkuchen? Muss doch echt nicht sein, dachte ich immer. Und Platz nimmt es auch noch weg.
Aber da wir es nunmal haben, habe ich es jetzt doch ausprobiert und bin überzeugt. Aus einem Liter Milch, 6 Eiern, 500g Mehl, einer Prise Salz und 2 Esslöffeln Öl kann ich nun ohne viel Aufwand und vor allem ohne Bratfett und -geruch blitzschnell knapp 60 Mini-Pfannkuchen zaubern. Das Gerät von Tefal gibt es nicht mehr, hier ist ein Nachfolgemodell.
Bestimmt waren die Pancakes, wie die Dinger auch genannt werden können, so gut, weil meine beiden kleinen Küchenhelfer so fleißig gerührt haben. Und blitzschnell alle waren sie auch ;-)
Donnerstag, 9. April 2015
Alle Tassen im Schrank?
Wer mich kennt, weiß, ich habe eine Schwäche für blau-weißes Porzellan. Viele meiner Kannen, Tassen, Teller, Schüsseln und Platten sind von Villeroy und Boch und schon an die 100 Jahre alt. Ich habe sie über Jahre auf Flohmärkten zusammengesammelt. Sie stehen gut geschützt hinter Glastüren in den Regalen und werden wegen ihres Alters und der kleinen Kinder nur selten genutzt. Mein Blick fällt aber täglich auf die Schätze und ich erfreue mich an dem Anblick.
Für den Alltag haben wir schlichtes weißes Geschirr von Thomas Trend*, das zwar auch schon ein 30 Jahre alter Klassiker ist, aber leicht ersetzt werden kann. Unsere Tassen waren schon immer eine Sammlung verschiedenster Sorten. Die schlichten, robusten aus Glas von Bodum* mag ich ganz gerne, dann haben wir himmelblaue von Kahla Pronto* und noch einige Tassen aus Töpfereien. Andere bunte Tassen, wie Souvenirs, warten im Keller auf erste Studentenbuden.
Wir suchen schon lange nach zusammen passenden Tassen und konnten uns immer nicht entscheiden. Neulich fiel mir die Tasse ins Auge, die ich bekommen hatte, weil ich mit einer Spende einer Hamburger Werkstatt geholfen hatte, nach einer Sturmflut wieder auf die Beine zu kommen.
Es war das Hamburger Label "Ahoi Marie". Wir beschlossen, uns auf unserem Kaffeetisch zu unserer neuen Heimat zu bekennen und bestellten einen ganzen Schwung neuer Tassen. Das Porzellan ist von Kahla und wird hier in Hamburg mit Werken verschiedener Künstler verziert. Die blauen Motive auf weißem Grund sind nicht zu aufdringlich und passen trotz ihrer Unterschiedlichkeit sehr gut zusammen. Die Bilder auf den Tassen sind klassisch und haben einen feinen Humor, sind modern und maritim und kamen bei allen Gästen unserer Feier sehr gut an.
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Für den Alltag haben wir schlichtes weißes Geschirr von Thomas Trend*, das zwar auch schon ein 30 Jahre alter Klassiker ist, aber leicht ersetzt werden kann. Unsere Tassen waren schon immer eine Sammlung verschiedenster Sorten. Die schlichten, robusten aus Glas von Bodum* mag ich ganz gerne, dann haben wir himmelblaue von Kahla Pronto* und noch einige Tassen aus Töpfereien. Andere bunte Tassen, wie Souvenirs, warten im Keller auf erste Studentenbuden.
Wir suchen schon lange nach zusammen passenden Tassen und konnten uns immer nicht entscheiden. Neulich fiel mir die Tasse ins Auge, die ich bekommen hatte, weil ich mit einer Spende einer Hamburger Werkstatt geholfen hatte, nach einer Sturmflut wieder auf die Beine zu kommen.
Es war das Hamburger Label "Ahoi Marie". Wir beschlossen, uns auf unserem Kaffeetisch zu unserer neuen Heimat zu bekennen und bestellten einen ganzen Schwung neuer Tassen. Das Porzellan ist von Kahla und wird hier in Hamburg mit Werken verschiedener Künstler verziert. Die blauen Motive auf weißem Grund sind nicht zu aufdringlich und passen trotz ihrer Unterschiedlichkeit sehr gut zusammen. Die Bilder auf den Tassen sind klassisch und haben einen feinen Humor, sind modern und maritim und kamen bei allen Gästen unserer Feier sehr gut an.
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Dienstag, 3. Februar 2015
Kinderkunstausstellung
Kinderkunstwerke haben wir zahlreich. Die Kinder produzieren fast täglich neue Werke. Die schönsten klebe ich ab und zu von innen in unsere Regaltüren, z.B. so wie hier im Advent. Einige Werke hebe ich in Sammelmappen auf. Vieles wird von mir, nach einer gewissen Lagerzeit, diskret entsorgt.
Endlich habe ich eine schöne und haltbare Lösung zum Ausstellen der zahlreichen Kinderkunstwerke im Kinderzimmer gefunden. Entdeckt habe ich diese Leinen in unserem Kindergarten. Die Leinen sind dehnbar und werden mit Haken befestigt. Die Klammern sind stabil und flexibel auf der Leine aufgezogen. Die Multifunktionsleinen sind von Dokson. Da es sie dort nur im 6er-Pack gibt, habe ich unsere beiden Leinen hier bestellt.
Das Mutzelchen und der kleine Bruder haben gleich fleißig dekoriert und dürfen ab sofort ganz alleine ihr Zimmer schmücken.
Endlich habe ich eine schöne und haltbare Lösung zum Ausstellen der zahlreichen Kinderkunstwerke im Kinderzimmer gefunden. Entdeckt habe ich diese Leinen in unserem Kindergarten. Die Leinen sind dehnbar und werden mit Haken befestigt. Die Klammern sind stabil und flexibel auf der Leine aufgezogen. Die Multifunktionsleinen sind von Dokson. Da es sie dort nur im 6er-Pack gibt, habe ich unsere beiden Leinen hier bestellt.
Das Mutzelchen und der kleine Bruder haben gleich fleißig dekoriert und dürfen ab sofort ganz alleine ihr Zimmer schmücken.
Freitag, 25. April 2014
Wir waren schon wieder aus
Wie schön! Pünktlich zu unserem Ausgeh- Abend ist gestern mein neues Kleid von Manomama angekommen. So ein Wickelkleid steht schon ziemlich lange ganz oben auf meiner Wunschliste. Manomama produziert vom Garn bis zur Naht ökologisch und fair in Deutschland. Ich verfolge das Projekt von Anfang an und unterstütze es gerne. Die Gründerin Sina Trinkwalder hat ein tolles Buch über ihren Weg geschrieben. Als ich über meinen Neuzugang twitterte, twitterte Sina Trinkwalder sogar zurück :-)
So fuhren der Liebste und ich zur Tirili- Frühlingslesung. Wir wohnen an Hamburgs Stadtrand und waren 30 Minuten unterwegs, um zu der gemütlichen kleinen Kneipe in Sankt Pauli zu kommen. Wir fuhren durch ziemlich hässliche Stadtteile, aber auch am Hafen und der Speicherstadt vorbei. Ja, das ist Hamburg! Die Backsteinhäuser leuchteten warm in der Abendsonne. Am liebsten wäre ich mal kurz abgebogen.
Aber in der Kneipe warteten schon ganz viele bekannte Gesichter aus dem Internet, die in echt noch viel toller sind. Darunter natürlich die Veranstalter Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm. Wir hörten drei Lesungen und hatten noch ein bisschen Zeit zum Quatschen. Die ganze Lesung gibt es hier auf dieser neuen Seite zum Nachhören. Ich freue mich schon auf die Herbstlesung.
Auf der Heimfahrt durch die Nacht drehten der Liebste und ich das Autoradio auf und fühlten uns, wenigstens mal kurz, jung und frei. Auf der Alster leuchtete die Fontäne und wir haben uns vorgenommen, mal einen Nachtspaziergang an der Alster zu machen. Es klappt mit den Kindern und der Babysitterin so gut, dass wir noch viel öfter unbesorgt weggehen können.
So fuhren der Liebste und ich zur Tirili- Frühlingslesung. Wir wohnen an Hamburgs Stadtrand und waren 30 Minuten unterwegs, um zu der gemütlichen kleinen Kneipe in Sankt Pauli zu kommen. Wir fuhren durch ziemlich hässliche Stadtteile, aber auch am Hafen und der Speicherstadt vorbei. Ja, das ist Hamburg! Die Backsteinhäuser leuchteten warm in der Abendsonne. Am liebsten wäre ich mal kurz abgebogen.
Aber in der Kneipe warteten schon ganz viele bekannte Gesichter aus dem Internet, die in echt noch viel toller sind. Darunter natürlich die Veranstalter Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm. Wir hörten drei Lesungen und hatten noch ein bisschen Zeit zum Quatschen. Die ganze Lesung gibt es hier auf dieser neuen Seite zum Nachhören. Ich freue mich schon auf die Herbstlesung.
Auf der Heimfahrt durch die Nacht drehten der Liebste und ich das Autoradio auf und fühlten uns, wenigstens mal kurz, jung und frei. Auf der Alster leuchtete die Fontäne und wir haben uns vorgenommen, mal einen Nachtspaziergang an der Alster zu machen. Es klappt mit den Kindern und der Babysitterin so gut, dass wir noch viel öfter unbesorgt weggehen können.
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