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Mittwoch, 16. November 2016

Schöne Schrift

Bald ist es soweit: die Adventszeit beginnt. Um sich die Zeit bis Weihnachten zu verschönern, schmücken wir unser Zuhause. Die Tage werden draußen immer dunkler, drinnen machen wir es uns dafür mit Schmuck und Licht umso gemütlicher.

Ich freue mich in diesem Jahr besonders auf die Adventszeit. Nach den aufreibenden letzten Wochen möchte ich besonders gut zu mir und meiner Familie sein. Ich will es hübsch haben und Zeit mit meinen Kindern und dem Liebsten verbringen. Dabei will ich mich nicht hetzten lassen und so viel wie möglich den Fokus aufs Beisammensein legen.

Wie auch in den vergangenen Jahren habe ich ein paar schöne Kleinigkeiten für die Dekoration neu gekauft. Ich war schon ganz gespannt, was Sandra von the art of confusion in diesem Jahr in ihrer Kalligraphiewerkstatt wieder gezaubert hat. Und das Warten hat sich gelohnt: handbeschriebene, zarte Schätze sind bei uns eingezogen. Wie immer mit sehr viel Liebe verpackt. Ich empfehle den Shop aus freien Stücken, von ganzem Herzen und ohne Werbevertrag ;-) Geht doch mal stöbern!


Der Frost haucht zarte Häkelspitzen
Perlmuttergrau ans Scheibenglas.
Da blühn bis an die Fensterritzen
Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.

Kristalle schaukeln von den Bäumen,
Die letzen Vögel sind entflohn.
Leis fällt der Schnee ... In unsern Träumen
Weihnachtet es seit gestern schon.

Mascha Kaléko






Mittwoch, 9. Dezember 2015

Geschenke, Geschenke, Geschenke

In knapp zwei Wochen ist es schon soweit. Die Zeit des Wartens liegt hinter uns, alles ist bereit für das schönste Fest des Jahres. Die ganzen Vorbereitungen der letzten Zeit münden in die weihnachtlichen Festtage und in eine hoffentlich geruhsame Zeit.

Pssssst, weil die Kinder hier nicht mitlesen, verrate ich heute, was wir an großen oder kleinen Dingen verschenken werden oder auch was in den letzten Jahren sehr gut angekommen ist:

Zum Dauerbrenner Brio-Bahn bekommt der Adventsjunge (3) dieses Jahr ein Parkhaus. Er ist so ein Fan von Fahrzeugen aller Art! Das Brio-Parkhaus* besitzt Anschlüsse für die bekannten Schienen und auch für die Straßenmodule von Brio. Schöne und sehr ausdauernd bespielte Geschenke der letzten Jahre waren z.B. ein Rührxylophon oder Spieltücher.

Der Liebste... ähm... der kleine Bruder (6) soll eine Carrera-Bahn bekommen. In den letzten Tagen gab es ein Schnäppchen, wo der Liebste schnell zugegriffen hat. Die Autos fahren mit Licht und die Geschwindigkeit lässt sich regulieren, so dass auch jüngere Kinder damit zurechtkommen sollen. Der Liebste freut sich schon sehr darauf, die Bahn mit den Kindern auszuprobieren ;-) Was der kleine Bruder sehr mag sind Stickerbücher*. Damit kann er sich stundenlang beschäftigen.

Das Mutzelchen (8) bekommt neben einigen schönen Mal- und Bastelsachen einen Eispalast* von Lego. Sie liebt die Geschichte von Anna und Elsa einfach und wünscht sich sehr innig dieses kleine Lego-Set. Woran sie gerade arbeitet und was auch schöne Geschenke für Nähbegeisterte sind, sind diese Nähsets: das Sockenzebra* ist hier schon fertig, an der Meerjungfrau* wird noch gearbeitet.

Der Große (17) braucht neue Kopfhörer und Klamotten. Er ist ziemlich anspruchslos und kauft sich seine Geschenke am liebsten selbst. Im Moment liest er wegen Schule und Uni nicht mehr so viel.  "Die Tribute von Panem"*, wovon der letzte Teil der Verfilmung gerade im Kino läuft, war aber sehr beliebt. Handy und iPad gehörten in den letzten Jahren zu seinen tollsten Geschenken.

Was der Liebste bekommt, kann ich hier leider noch nicht verraten. Der Nikolaus jedenfalls brachte ihm neue Kühlschrankmagnete mit unseren schönsten Momenten, die ich auf Instagram sammle. Hier bei pickpack kann man sich einloggen, wählt die Bilder aus, bezahlt mit PayPal und schon zwei Tage später ist das individuelle Geschenk mit sehr guter Qualität da. Immer gut sind selbst gemachte, essbare Geschenke, z.B. himmlische Mozartkugeln, zartschmelzende Sahnetrüffel oder saftige Kokospralinen.

Mir selber habe ich auch schon etwas geschenkt und zwar kalligrafierte Schätze von the art of confusion. Bei Sandra finde ich jedes Jahr etwas Schönes und kann mich sehr an ihren schlichten, aber sehr reizvollen Kunstwerken erfreuen. Da die Auflage limitiert ist, lohnt es sich, schnell mal bei ihr reinzuschauen.

Weihnachten ist Fest des Teilens. Deshalb habe ich an St. Georg hilft gespendet. Diese Initiative kümmert sich um Flüchtlinge, die hier mitten in Hamburg am Hauptbahnhof stranden und dringend Hilfe benötigen. Weitere Spenden gehen an Oxfam und an unsere Kirchengemeinde.

Und wie verpacke ich meine Geschenke? Am liebsten schlicht mit den Dingen, die vorhanden sind. In vielen Paketen befindet sich Seidenpapier, das ich weiterverwende. Mit meinem Stanzer* stelle ich eigene Geschenkanhänger her. Bunte Teeverpackungen oder Seiten aus Zeitschriften liefern mir die Motive. Das hübsche Band verwende ich schon seit Jahren, ich mag es einfach sehr. Es nennt sich "Wurstgarn" oder "Bäckergarn" ( in schick: Bakers Twine) und ich kaufe die wirklich großen Rollen zu einem supergünstigen Preis hier bei ebay. Die Rollen reichen ewig! Große Empfehlung!

Ich wünsche entspannte Vorbereitungen!



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Sonntag, 26. April 2015

Angespargelt

Und so schäle ich unseren Spargel sehr fix: einfach auf die Arbeitsfläche legen.


Donnerstag, 9. April 2015

Alle Tassen im Schrank?

Wer mich kennt, weiß, ich habe eine Schwäche für blau-weißes Porzellan. Viele meiner Kannen, Tassen, Teller, Schüsseln und Platten sind von Villeroy und Boch und schon an die 100 Jahre alt. Ich habe sie über Jahre auf Flohmärkten zusammengesammelt. Sie stehen gut geschützt hinter Glastüren in den Regalen und werden wegen ihres Alters und der kleinen Kinder nur selten genutzt. Mein Blick fällt aber täglich auf die Schätze und ich erfreue mich an dem Anblick.

Für den Alltag haben wir schlichtes weißes Geschirr von Thomas Trend*, das zwar auch schon ein 30 Jahre alter Klassiker ist, aber leicht ersetzt werden kann. Unsere Tassen waren schon immer eine Sammlung verschiedenster Sorten. Die schlichten, robusten aus Glas von Bodum* mag ich ganz gerne, dann haben wir himmelblaue von Kahla Pronto* und noch einige Tassen aus Töpfereien. Andere bunte Tassen, wie Souvenirs, warten im Keller auf erste Studentenbuden.

Wir suchen schon lange nach zusammen passenden Tassen und konnten uns immer nicht entscheiden. Neulich fiel mir die Tasse ins Auge, die ich bekommen hatte, weil ich mit einer Spende einer Hamburger Werkstatt geholfen hatte, nach einer Sturmflut wieder auf die Beine zu kommen.

Es war das Hamburger Label "Ahoi Marie". Wir beschlossen, uns auf unserem Kaffeetisch zu unserer neuen Heimat zu bekennen und bestellten einen ganzen Schwung neuer Tassen. Das Porzellan ist von Kahla und wird hier in Hamburg mit Werken verschiedener Künstler verziert. Die blauen Motive auf weißem Grund sind nicht zu aufdringlich und passen trotz ihrer Unterschiedlichkeit sehr gut zusammen. Die Bilder auf den Tassen sind klassisch und haben einen feinen Humor, sind modern und maritim und kamen bei allen Gästen unserer Feier sehr gut an.


* Amazon-Partner-Link

Mittwoch, 8. April 2015

Tipp: Big Bang in Hamburg

Wer da jetzt irgendetwas mit Physikern erwartet, liegt leider falsch ;-)

"Big Bang - Musik für junge Abenteurer" nennt sich ein europäisches Musikfestival für Kinder und Familien, das vom 18. bis 20. April erstmals in Hamburg stattfindet. Viele verschiedene Musiker, Schauspieler und andere Künstler aus acht Ländern Europas wollen dieses Ereignis zu etwas ganz Besonderem machen.

11 Produktionen in 29 Shows verknüpfen Musik mit Tanz, Theater, Video und Elektronik und im großen kostenlosen Rahmenprogramm im Foyer der Kampnagelfabrik gibt es für die Besucher viele Möglichkeiten selbst aktiv zu werden.

Hört sich doch spannend an, oder?!

Mehr Infos und Tickets gibt es auch hier bei Kampnagel.


Donnerstag, 20. November 2014

Kinderspielzeug

Am Wochenende war ich echt bedient!!! Und das kam so:

Unsere beiden mittleren Kinder teilen sich ein Kinderzimmer und ihr Spielzeug. Tagsüber spielt auch der Adventsjunge in dem Zimmer. Jeden Abend wird aufgeräumt, weil der Boden in der Nacht frei sein soll, damit wir uns im Dunklen nichts eintreten. Die Kinder machen das immer kurz vor dem Abendbrot. Gut, der Boden war auch aufgeräumt.

In der Mitte.



Dann der Blick unter die Betten! Oha! Wir schickten die Kinder drunter, um alles hervorzuholen. Ich konnte nicht fassen, was da an Krempel zum Vorschein kam: Taschentücher, Holzgemüse, Autos, Plastiktiere, Haarspangen, Lego, Socken, Spielkarten, Kastanien, Bücher, Unterwäsche, Stifte... Anscheinend wurde alles, was mal im Weg war, einfach unter die Betten gekickt. Uff.

Auf dem Teppich lag also ein Berg an Kram, den wir alle gemeinsam aufgeräumt haben. Ein sehr guter Zeitpunkt, mal wieder richtig klar Schiff zu machen. Einige Kleinteile kamen gleich in den Müll. Eine paar große Autos machen jetzt eine Pause im Keller. Die anderen Sachen wurden in Kisten und Körbe verteilt. Ich habe Schilder hergestellt, damit auch in den Körben Ordnung herrscht, denn viel zu oft wurde einfach überall etwas reingeschmissen. Durch die Bildchen wissen nun auch die Kleinen, was da reingehört. Das Zimmer ist nur 12qm groß und deshalb versuchen wir, so wenig wie möglich reinzustellen. Ich überlege jetzt, die Betten untenrum irgendwie abzudichten, dass da nix mehr drunterrollt...


Weil ich sehr oft nach Tipps für Kinderspielzeug gefragt werde, schreibe ich heute mal unsere erprobten Basics auf. 

Spielzeug muss bei uns eine Menge aushalten, denn es wird intensiv bespielt. Wegen des Adventsjungen darf kein Kleinkram offen herumliegen, da er sich immernoch alles in Mund und Nase steckt. Außerdem können größere Bauwerke selten stehen bleiben, weil wenig Platz ist und sie schnell zerstört werden. Diese Umstände haben Auswirkungen auf das Spielverhalten der Kinder und unsere Auswahl an Spielzeug. Wir sortieren ganz oft aus und lagern Dinge, die eine Weile nicht bespielt wurden, im Keller. Werden sie nicht vermisst, geben wir sie weiter.

Vorneweg: Sehr, sehr viele unserer Spielsachen haben wir gebraucht gekauft. Kinderflohmärkte oder ebay sind eine sehr gute Quelle. Vieles stammt noch vom Teenie oder Bekannte haben etwas weitergegeben. Gerade die hochpreisigen Spielsachen haben zudem einen sehr guten Wiederverkaufswert.

Plastik: Die absoluten Klassiker Lego und Playmobil sind äußerst langlebig und robust. Sie sind ständig erweiterbar und werden viele Jahre bespielt. Basiskästen können mit Themenwelten aufgestockt werden, wobei wir nicht zu viel vorgeben möchten. Die Lego Eisenbahn  (Amazon-Partner-Link) ist leicht aufzubauen und sehr beliebt bei den Kindern. Schleichtiere bieten eine gute Qualität und halten bei uns schon viele Jahre. Sie überstehen den Sandkasten, die Badewanne, die Waschmaschine und auch den Trockner. Ehrlich! Das Bobbycar (Amazon-Partner-Link) ist ein totaler Klassiker und nahezu unverwüstlich. Unseres ist schon von 1994 und noch völlig tiptop. Mit Flüsterrädern klappt das auch in der Wohnung. Die Barbiepuppen mit ihren Pferden sind ein buntes Sammelsurium aus alt und neu und werden von allen drei Kindern bespielt. Für draußen: Becherlupen, Bälle und eine Wasserbahn (Amazon-Partner-Link).

Holz: Die Holztiere, Bäume und Zäune von Ostheimer oder Holztiger sind optisch und haptisch eine Freude. Ich gestehe, ein klitzekleines bisschen mehr für uns Eltern als für die Kinder. Die Tiere sind recht schwer und groß und damit für kleinere Kinder etwas unhandlich. Holzautos von Fagus (Amazon-Partner-Link) sind auch sehr schwer und robust. Dafür können sich die Kinder fast draufsetzen. Wir hatten auch schon Schäden an den Fahrzeugen, die wir aber mit Holzleim gut selbst reparieren konnten. Unsere Holzeisenbahn ist knapp 15 Jahre alt und noch völlig in Ordnung. Die Teile sind bunt gemischt von IKEA, Brio oder Eichhorn. Das ist alles untereinander kombinierbar und die Unterschiede sind kaum merklich. Ganz schlichte ungefärbte Holzbausteine werden zum Bauen verwendet oder sie verwandeln sich im Spiel zu Pferdefutter, Diamanten u.ä. Puppenhaus und Puppenmöbel sind auch aus Holz. Das Haus ist selbstgeschreinert und wurde von mir auf ebay entdeckt.

Und sonst? Einen Kaufmannsladen haben unsere Kinder gar nicht. Ein Puppentheater auch nicht. Auch keine Post und keine Küche. Unser Spielregal steht leider gerade wegen Platzmangels im Keller. Das hat die Phantasie der Kinder angeregt und all diese Rollen erfüllt. Der ganze Kleinkram wie Holzobst und -gemüse, Töpfe, Puppengeschirr usw. macht gerade eine Pause im Keller. Fast täglich spielen die Kinder mit ihren Spieltüchern. Die Tücher sind Umhang, Kopftuch, Picknickdecke, Vorhang oder Decke. Eine sehr lohnende Anschaffung! Kleine Metallautos in allen Farben und Formen von Matchbox oder Siku sind unverzichtbare Begleiter. Den Straßenteppich dazu mögen die Kinder gern. Puzzle und Spieleklassiker wie "Mensch ärgere Dich nicht", Uno oder Memory funktionieren immer und die haben wir in allen möglichen Formen im Schrank.

Unverzichtbar: Papier in allen Formen und Farben, Stifte, Wachsmaler, Tusche, Schere, Kleber. Damit lassen sich Welten erschaffen! Orffsche Instrumente. Naturmaterialien je nach Jahreszeit. Und natürlich Bücher, Bücher, Bücher. Eine kleine Auswahl der Bücher, die wir in unserem Bücherregal haben, ist hier zu finden.

Flops: Schmink- und Frisierkopf, total bemalt und verwuschelt. Ferngesteuertes Auto. Überhaupt Spielzeug mit Batterien. Die meisten Plüschtiere. Sitzen nur rum. Ü-Ei- und McDonaldsfiguren. Gehen schnell kaputt und fliegen irgendwo im Zimmer herum.

Unbeliebt bei mir: Bügelperlen. Gut für die Feinmotorik der Kinder. Aber ich mag kein Plastik mit dem Bügeleisen schmelzen. Und seitdem ich neulich eine Plastikperle aus der Nase des Adventsjungen operieren musste, habe ich die Dinger erstmal verbannt.

Und der Teenie? Der fährt Skateboard, geht ins Fitnessstudio und spielt Strategiespiele am Computer.

Dienstag, 15. Juli 2014

Tops und Flops für die Babyzeit

Der Adventsjunge ist nun kein Baby mehr. Er rennt und klettert wie verrückt, er isst mit uns mit, beginnt zu sprechen und wird immer selbstständiger. Gerade habe ich alle Flaschen und viele Babyutensilien zum vierten Mal wieder in den Keller geräumt. Zeit für meine ganz persönliche Liste der Tops und Flops für das erste Jahr mit Kind.

Vier mal habe ich die Zeit mit einem Baby sehr genossen. Kleine und große hilfreiche Dinge haben mir dabei geholfen. Gerade im Hinblick auf meinen Rücken sind mir einige Dinge wichtig gewesen.
Solch eine Liste wird in jeder Familie anders ausfallen und hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. Manche kommen mit weniger aus, manche brauchen ein bisschen mehr. Vielleicht ist es in anderen Familien sogar ganz umgekehrt. Für Babys kann man ziemlich viel Geld ausgeben. Manche Investitionen lohnen sich. Man kann in jedem Fall sehr gut auf gebrauchte Dinge zurückgreifen. Die Babyzeit ist viel zu kurz.

Mir ist sehr bewusst, dass ich an einem privilegierten Ort der Welt lebe und einige Annehmlichkeiten nutzen darf. Wirklich, wirklich brauchen tut man für ein Baby im Grunde nur sehr wenig.

Top:

* die Kosten für eine eigene Hebamme Ganz oben! Für mich die allerbeste und nachhaltigste Investition für jede Schwangerschaft, für jede Geburt und für jedes Wochenbett. Ohne diese Frauen wäre ich nicht so gelassen und gestärkt durch diese Zeit gegangen. Davon haben alle Familienmitglieder profitiert. (Nachtrag: die Kosten für die Vor- und Nachsorgen übernehmen die Krankenkassen. Das steht jeder Familie zu. Wir selbst haben lediglich die Kosten der Rufbereitschaft übernommen.)

*  ein Beistellbettchen das hatte ich erst beim zweiten Kind, aber fand es sehr praktisch um meine Kinder in der Nacht zu beruhigen, ohne aufzustehen, ihnen den Schnuller wieder zu geben und um Händchen zu halten. Die allererste Zeit lagen unsere Babys beim Schlafen immer zwischen uns oder sogar in meinem Arm. Irgendwann kam aber immer der Zeitpunkt, wo wir es nicht mehr so nah brauchten. Dafür war das Beistellbett ideal. Wir haben dieses hier*, was für unsere Zwecke gut funktioniert hat. Allerdings haben wir eine bessere Matratze dazugekauft. Alle meine Kinder haben anfangs auf einem kurzflorigen Schaffell gelegen. Egal wo, ob anderes Zimmer, Sofa oder Urlaub, das Fell war immer mit dabei und vermittelte Vertrautheit.



*  ein schlichtes Gitterbett  wir hatten immer nur gebrauchte Betten, was für uns völlig ausreichend war. Der Vorteil an gebrauchten Betten ist, dass eventuelle Schadstoffe vom Lack schon ausgedünstet sind. Ein höhenverstellbarer Lattenrost war für den Anfang ganz praktisch, Schlupfsprossen schön fürs ältere Kind. Die Größe 70x 140cm hält ziemlich lange, bis die Kinder sicher in ein großes Bett umziehen können. Alle unsere Kinder haben sich am Bettrand mit ihren Mausezähnchen verewigt. Auch ein Gitterbett dieser Größe lässt sich übrigens als Beistellbett umfunktionieren.

*  ein Platz zum Wickeln und Pflegen Babys privater Ort muss gar kein fix und fertiger Wickeltisch sein. Beim Großen hatte ich eine selbstgezimmerte Platte, die auf einer Kommode lag, später hatten wir im Bad ein großes Brett aus dem Baumarkt an der Wand befestigt und mit zwei robusten Holzlatten an der Vorderseite abgestützt. Drumherum wird die Kleidung und Pflegemittel aufbewahrt. Einen speziellen Kleiderschrank gab es dabei nie, sondern Körbe mit Schildchen für die verschiedenen Inhalte oder Schubladen. Ein Wickelplatz ist für mich ein sehr intimer Ort. Hier wird nicht nur gewickelt sondern auch massiert, gecremt und viel mit dem Baby kommuniziert. Rückenfreundlich für uns Eltern.



*  ein Kinderwagen ein Kinderwagen, der zu uns passt, sollte eine besonders große Liegewanne und einen bequemen Sportsitz haben, robust sein, damit er auch Einkäufe tragen kann, sehr gut gefedert sein und große Reifen haben, damit wir damit im Wald, am Strand und im Schnee gut fahren können. Stichwort: Komfort für das Kind und für uns Eltern. Deshalb haben wir uns an die schwedische Marke Emmaljunga gehalten, die bietet das alles. Praktisch war der Geschwisterklappsitz, in dem das erst 20 Monate alte Mutzelchen saß, als der kleine Bruder geboren wurde. Wegen des hohen Wiederverkaufswertes haben wir uns für einen neuen Wagen entschieden, das Ausstellungsmodell war sogar etwas günstiger. Fürs Auto haben wir uns später noch den kleinen faltbaren Quinny * dazugekauft. Dort lässt sich die Autobabyschale einfach und schnell draufklicken.



*  eine Tragehilfe ich hatte ein Tragetuch, einen Glückskäfersack, einen Ergo- Carrier, eine Manduca und einen Sling. Alle diese Tragehilfen hatten ihre Berechtigung. Ich habe nicht viel getragen, aber wenn, dann war es immer sehr praktisch. Mit den fertigen Tragehilfen kam ich persönlich besser zurecht, als mit dem langen Tuch.

*  ein guter Fußsack aus echtem Fell mit abnehmbarer Oberseite. Unser Fellsack hält nun schon fast 16 Jahre und ist praktisch wie neu. Eine Unterlage aus Schaffell kühlt im Sommer und wärmt im Winter und ist einfach superbequem fürs Kind.

*  ein Badewannensitz  ein nettes kleines Teil, das ich gerne genutzt habe, um die Kinder nach dem Bad im Waschbecken gleich in der großen Wanne zu baden, ohne Probleme mit meinem Rücken zu bekommen und ohne dass sie mir aus der Hand rutschten. Babybadewannen halten meist nicht sehr lange und stellen das Bad zu. Dieser kleine Badewannensitz * ist eine ganz gute Alternative.

*  Stokke Tripp Trapp Kinderstuhl Den und keinen anderen! Da bin ich sehr eigen. Was mir in Ferienwohnungen und Restaurants schon an unsicheren, undurchdachten Kinderhochstühlen unterkommen ist! Der älteste Tripp Trapp hält bei uns schon 15 Jahre. Alle Schrauben sitzen noch bombenfest und alles ist tiptop. Ich mag die Philosophie von Stokke, dass das Kind direkt mit am Familientisch sitzt und nicht durch ein eigenes großes Tablett von der Familie getrennt ist. Durch die vielfältigen Mitwachsoptionen sitzen Kinder jeden Alters bequem darauf, können selbst hochklettern und auch Erwachsene trägt ein Tripp Trapp locker. Erst beim Adventsjungen hatten wir den Neugeborenenaufsatz, der wie eine Babyschale ist und es ermöglicht, das Baby auch am Tisch gut im Auge zu haben.



*  ein Reisebett  nicht irgendein Reisebett. Anfangs konnten unsere Kinder unterwegs in ihrer Liegewanne des Kinderwagens schlafen. Als sie herausgewachsen waren, zogen sie ins Reisebett um. Nachdem wir uns an verschiedenen Reisebetten in Ferienwohnungen die Zähne ausgebissen haben, sie nicht zusammengebaut bekommen haben und total verzweifelt waren (und geheult haben... ähm... also ich), entdeckten wir das Reisebett * von Baby Björn. Es ist, zugegeben, etwas kostenintensiver, aber die Schonung unserer Nerven war es uns mehr als wert. Es ist ungelogen! in nur ein paar Sekunden aufgestellt und auch wieder abgebaut. Das Kind liegt auf einer weichen Matratze eben und wackelfrei auf dem Boden. Noch dazu ist das Bett sehr leicht und die flache Tasche passt prima ins Auto. Wir freuen uns jedes Mal darüber. (Schaut Euch mal das Video zum Aufbau an.)

*  ein selbstgenähtes Stofftier  die ständigen Suchanzeigen verloren gegangener Kuscheltiere vor Augen, erfand ich vor 16 Jahren den Kater Felix, ganz oben im ersten Bild. Aus ganz praktischen Gründen. Sollte mein Kind sein Tier verlieren, könnte ich selbst ein neues nähen. Alle meine Kinder lieben ihren Felix heiß und innig. Selbst Runden in der Waschmaschine und im Trockner hat das Tier schon überstanden.

*  Weleda Calendula Creme für den Windelbereich  meine Kinder waren alle sehr selten wund, aber wenn die Haut mal gerötet war, half diese Creme sofort. Auch die anderen Produkte der Pflegeserie liebe ich. Der tolle zarte Duft wird mich für immer an die Babyzeit meiner Kinder erinnern.

*  Kleidungspakete von ebay  große Kartons voller Babyklamotten, sehr günstig bei ebay ersteigert, gehören zu den besten Anfangsinvestitionen für mich. Ich hatte auf einen Schlag alles da und nicht viel Geld ausgegeben. Ein paar Lieblingsstücke habe ich einzeln dazugekauft, habe mich aber ansonsten nicht verleiten lassen, mein Herz an Strampler zu verlieren. Die Kinder wachsen einfach zu schnell raus! Ich habe übrigens, ganz ehrlich gesagt, keinen Unterschied zwischen Markenkleidung und Billigklamotten bemerkt. Manche Teile, die furchtbar günstig waren, werden nun schon vom 4. Kind getragen und manche teure Markenlabel sahen schon nach nur einem Kind ziemlich alt aus.

Flop:

*  ein Wärmestrahler für den Wickeltisch Puh! Was habe ich geschwitzt! Mein Großer ist im Dezember geboren, deshalb dachte ich, es wäre ganz schön, beim Wickeln den Platz zu erwärmen. Praktisch war es so, dass mein Kopf zuerst heiß wurde und die Wärme erst unten am Kind angelangt war, als ich schon fertig mit dem Wickeln war.

*  ein Laufstall  Nur bei einem Kind ausprobiert. Es wollte nicht rein. Dann war das sperrige Teil nur noch Ablagefläche für Spielzeug und Klamotten oder Schlafplatz für den Kater. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es bei Geschwisterkindern praktisch ist, das größere Kind im Gitter sein Lego etc. aufbauen zu lassen. So kann das kleinere Kind nichts von den Bauwerken zerstören. Brauchte ich wirklich mal kurz einen sicheren Ort für ein Kind, habe ich es in sein Gitterbett gesetzt.

*  eine Federwiege Es gab da eine Phase, da wollte mein Großer nicht schlafen. Eine Federwiege schien mir die Rettung. Also habe ich das sündhaft teure Ding bestellt. Es hing sehr dekorativ in der Flügeltür im Altbau. Nur schlafen wollte mein Kind darin nicht. Der Kater schon.

*  ein Buggy- Board  das Mutzelchen stand nur sehr ungern drauf, weil es zu sehr rumpelte und sie nicht die Ausdauer hatte, sich die ganze Fahrt über doll festzuhalten. Bordsteinkanten waren zudem problematisch.

*  ein "Windeltwister" Oh, oh! Teures Ding, teure Nachfüllkassetten, war ziemlich schnell kaputt und hat ziemlich viel Plastikmüll produziert :-/

*  ein Dufflecoat von GAP in Größe 56 Aber der war doch sooooo süß!!! In der Schwangerschaft mit dem Mutzelchen bin ich schwach geworden und habe ein süßes rotes Mäntelchen mit schwarzen Knebelknöpfen gekauft. Es wurde nie getragen, denn Minibabys brauchen keine Mäntel.


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Mittwoch, 4. Juni 2014

Babboe fahren

Zur Schule. Zum Kindergarten. Zur Ballettschule. Zum Schwimmbad. Zum Kinderarzt. Zum Drogeriemarkt. Zur Post. Zur Bibliothek. Zum Wald. Zum Naturschutzgebiet. Zum Großmarkt. Zum Spielplatz. Zum Bahnhof. Zum Markt. ...

1, 2, 3 oder 4 Kinder. Schultasche. Sportbeutel. Windelkarton. Milchpalette. Erdbeeren. Kartoffeln. Flohmarktkisten. Pflanzen. Gartenerde. Laufrad. Picknickdecke. Bücherbeutel. ...

Wir fahren und fahren und fahren. Seit fast einem Jahr haben wir nun unser Schätzchen. Noch nie hat mir Fahrrad fahren solchen Spaß gemacht. Wir haben uns sehr gut aneinander gewöhnt. Mittlerweile nutze ich mein "normales" Zweitrad fast gar nicht mehr. Es ist einfach viel praktischer, alle Einkäufe in den großen Kasten zu packen. Die Kinder haben vorne eine Menge Spaß.

Wir fallen auf, aber wie! Alle Leute grinsen uns an. Kinder wollen mitfahren. Männer interessieren sich besonders für den Akku und den Preis. Frauen wollen wissen, ob es sehr schwer zu fahren ist. Großeltern würden es ihren Enkeln wünschen.

Passantensprüche: "Darf ich mitfahren?" "Na ihr habt es ja gut!" "Süüüüüüüüß!" "Heiße Kiste!" "Und? Kostet?" "Cooles Teil!" "Guck mal!" "Ich will auch so eins!" "Eine kostbare Fracht fahren sie da." Und der beste Spruch von Teenagern: "Scheiß die Wand an!"

Wer gerne mal ein Babboe ausprobieren möchte, darf das am nächsten Sonntag, den 8. Juni 2014 von 10 bis 17 Uhr am großen Tag der Probefahrt auf dem Tempelhofer Feld in Berlin tun.

Mehr Infos hier. 


Dienstag, 18. Februar 2014

Unsere Kinderfee

Ich war lange Jahre Babysitterin. Während meiner Ausbildung zur Erzieherin habe ich in mehreren Familien auf Kinder aufgepasst. Manchmal sogar über Wochen während der Kitaschließzeiten. Es war eine sehr schöne Zeit. Ich habe viel von "meinen" Familien gelernt, was das Leben mit Kindern betrifft. Ich habe verschiedene Erziehungsstile erlebt und konnte mir für mein eigenes Familienleben etwas mitnehmen. Manchmal fühlte ich mich wie ein Familienmitglied. Ich war dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen und habe gerne mein Konto mit dem Babysitten aufgebessert.

Wir haben neulich die Suche nach einem neuen Babysitter intensiviert. In der Nachbarschaft gibt es niemanden mehr. Über Kontakte ergab sich nichts oder die Personen waren uns zu jung. Auf den Teenie braucht niemand mehr aufpassen, aber drei kleine Kinder auf einmal sind schon eine ziemliche Herausforderung. Freunde haben alle eigene Kinder und können nur ausnahmsweise mal einspringen. Familie haben wir vor Ort nicht. 

So haben der Liebste und ich im Internet nachgeschaut. "Babysitter Hamburg" haben wir ins Suchfeld eingegeben. Gleich die allerersten Suchergebnisse waren große bundesweite Babysitteragenturen. Wir schauten uns um und fanden Profile von passenden Babysittern in unserer Gegend. Mit ihnen wollten wir gerne Kontakt aufnehmen. Nach einer kurzen Registrierung mit Mailadresse und Passwort wollten wir loslegen. Oh. Eine Kontaktaufnahme geht nur, wenn man 10 Euro bezahlt. Hm. Nunja, ich hätte als junge Frau auch nicht gerne Nachrichten von Jedermann aus dem Internet bekommen.

Für mich war das also plausibel und ich wollte, ohne weiter drüber nachzudenken, das Geld bezahlen. Die PayPal- Zahlung funktionierte bei mir irgendwie nicht, da registrierte sich der Liebste auch. Dabei las er sich mal das Kleingedruckte durch. Aha. Die 10 Euro gelten nur für 14 Tage. Nach Ablauf dieser Frist verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch und weitere Beträge werden fällig. Möchte man das nicht, muss man 7 Tage vor Ablauf schriftlich in Briefform kündigen. Das kam uns sehr merkwürdig vor und wir beschlossen, das auf keinen Fall zu tun.

Noch während wir so überlegten, wurden wir mit e- Mail- Nachrichten der Agentur förmlich bombardiert. Potentielle Babysitter wollten uns gerne kennenlernen. Kontaktaufnahme natürlich nur nach Bezahlung. Fast stündlich kamen die Nachrichten. Es hat zwei Tage gedauert, bis unsere Profile auf unsere Bitten hin wieder gelöscht wurden.

Gerade nochmal gut gegangen. Ich schrieb auf Twitter, dass wir auf Babysittersuche sind. Da meldete sich Daan Löning, der Gründer von Kinderfee. Ich solle das doch mal ausprobieren.

Schon wieder eine Internetagentur? Ich war wegen unserer Erfahrungen sehr skeptisch, schaute mir die Seite aber an. Nach einer kostenlosen Registrierung konnte ich nach geprüften Babysittern in der Nähe suchen und habe auch direkt welche angeschrieben. Es kamen Absagen, aber auch eine Zusage. Und so lernten wir unsere neue Babysitterin kennen. Sie kam zu einem Kennenlerntermin zu uns nach Hause. Bei Kaffee und Keksen haben wir uns gegenseitig "abgeklopft" und wurden uns einig. Am Wochenende war sie wieder bei uns und der Liebste und ich waren nach ewigen Zeiten ganz alleine aus. Den Kindern hat es gefallen und uns auch.

Wir buchen unsere Babysitterin über die Seite der Agentur. Sagt sie zu, werden die Kosten für die gebuchten Stunden erst nach der Betreuung von unserem Konto abgezogen. Eine kleine Vermittlungsgebühr ist mit eingerechnet. Unserer Babysitterin wird der Verdienst einmal wöchentlich ausgezahlt. Unsere Kinder sind für die Zeit der Betreuung unfallversichert, die Babysitterin ist haftpflichtversichert. Sagt unsere Babysitterin für einen gebuchten Termin ab, sorgt Kinderfee für einen Ersatz. Vorteile also für alle Seiten.

Hier kannst Du nochmal nachlesen, wie es genau funktioniert. 

Daan Löning von Kinderfee hat mir für alle meine Leserinnen und Leser einen
Kennenlerngutschein über 10 Euro bereitgestellt.

Der Gutscheincode lautet: KF-FRISCHEBRISE

(Bei der ersten Buchung werden die Kontodaten erfasst, und es fallen Kosten von € 0,49 an. Der Gutschein wird auf die ersten Betreuungen angerechnet.)

Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass wir ab jetzt für unsere Kinder eine verlässliche Betreuung haben. Wir können mal Verantwortung abgeben und die Kinder haben eine weitere Bezugsperson. Ich bin sehr dankbar für unsere Kinderfee. Neue Zeiten für uns :-)


Donnerstag, 2. Januar 2014

Vorsätze

Ich hab's nicht so mit Vorsätzen am Jahresanfang. Wenn ich etwas verändern möchte, versuche ich, es sofort zu tun.

Neulich las ich eine Kolumne von Meile Winnemuth. "Endlich alles weg". Schon gemerkt, dass viele Shampoos und Duschgele abgerundete Kappen haben? So kann man sie nicht auf den Kopf stellen und alle Reste verbrauchen und soll ständig neu kaufen. Fieser Trick. Ist mir gar nicht so bewusst gewesen.

Und da merkte ich wieder, dass ich weiterführen möchte, was ich in den letzten Jahren schon Stück für Stück getan habe: überlegter konsumieren, Müll und Plastikaufkommen reduzieren und mit weniger Kram auskommen.

Gute Anregungen dafür gibt es auf der interessanten Seite Utopia. Hier gibt es zum Beispiel Wege zu weniger Müll. Vieles davon beherzigen wir als Familie schon: wir kaufen nur noch mit Stoffbeuteln ein, wir trinken Leitungswasser, wir essen wenig Fleisch, wir beziehen Naturstrom, wir fahren viel mit dem Fahrrad, bevorzugen nachhaltige Produkte, kaufen und verkaufen z.B. über ebay und geben vieles im Freundeskreis weiter. Das sind alles nur Kleinigkeiten und heißt nicht, dass wir anspruchslos sind oder gar bessere Menschen sind.

Einen guten Tipp habe ich noch: wenn man bei greenest- green einen Newsletter abonniert, bekommt man sehr oft gute Hinweise auf Bio- Produkte, die man zu Angebotspreisen testen kann. Schaut Euch mal um.

Donnerstags Basler Pommes bejubeln.
Hö?!
Sagt der Vorsatz- O- Mat. Ist da ein Vorsatz für Dich dabei? ;-)

Stoffbeutelparade

Mittwoch, 18. September 2013

Äpfel selber ernten

Da ich ganz viele Anfragen bekommen habe, habe ich mir mal die Mühe gemacht und einige Tipps zusammengesammelt, wo man rund um Hamburg Obst selber ernten kann. Die Apfelernte fällt hier im Norden wirklich geringer aus, als in anderen Jahren, die Qualität ist wegen des doch noch warmen Sommers aber gut. (Für die eigene Region einfach in der Suchmaschine "Äpfel ernten + Ort" eingeben)

Zuallererst: Kennt Ihr schon Mundraub? Auf dieser Seite werden öffentliche Orte aus dem ganzen Land zusammengetragen, an denen Obstbäume oder andere essbare Pflanzen wachsen. Dort darf jede Person maßvoll für den eigenen Bedarf ernten. Gleichzeitig darf jeder auf einer Karte eintragen, an welchem Ort reife Früchte zu finden sind. Das sieht dann so aus, wie in diesem Beispiel, wo ganz viele Brombeerbüsche am Wegesrand gefunden wurden. Auf der Seite erfährt man außerdem noch viel Wissenswertes über die heimische Flora.

Im Alten Land, einem der großen Obstanbaugebiete hier im Norden, gibt es sehr viele Höfe, die das Selberernten anbieten. Hier eine große Übersicht. Sehr bekannt ist auch der Herzapfelhof. Aber ganz sicher gibt es auch außerhalb dieser Gebiete in den Dörfern rund um Hamburg Bauern, die am Straßenrand ihre Erzeugnisse verkaufen.

Eine tolle Idee ist eine Apfelbaumpatenschaft. Wie das funktioniert kann man in diesem schönen Erfahrungsbericht lesen.

Und wer in Hamburg gar nicht mehr weiß, wohin mit seinem Äpfeln, der kann seine Früchte spenden. Das Geld hängt in den Bäumen nennt sich ein Projekt, das mit Hilfe von Menschen mit Behinderungen gespendete Äpfel ernten kommt oder entgegennimmt. Daraus wird Saft hergestellt, der dann vermarktet wird. Das Geld fließt direkt wieder in diese Arbeit ein. Interessante Sache!

Die knackigen saftigen Äpfel schmecken natürlich roh am besten. Gleich danach kommt mein Lieblingsapfelkuchen. Und Applecrumble. Und Apfelmuskuchen.




Dienstag, 28. Mai 2013

Abokiste 22. KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Friesenbrot, 10 Eier, Salat, Rucola, Kohlrabi, Gurke, Moormöhren, Kresse, Äpfel, Birnen, Honigmelone, Mango, Orangen

Am Samstag, den 15. Juni von 10 bis 18 Uhr findet auf dem Gut Wulksfelde wieder der alljährliche Bauernmarkt statt. Der Markt ist wirklich schön. Auch schön ist die Möglichkeit, gleichzeitig die tollen Wulksfelder Erdbeeren selber zu pflücken. Ich hoffe, die Witterung hat den Erdbeerpflanzen nicht zu sehr zugesetzt und wir können ernten gehen. Hier meine Bilder  vom Fest aus den letzten Jahren.


Montag, 27. Mai 2013

Urlaub mit Kindern

Mein Internet macht sich Gedanken um Urlaub mit Kindern. Vielmehr um das Buchen desselben.


Vorneweg: Urlaub machen ist sehr typabhängig. In den Norden, Osten, Süden oder Westen? Meer oder Berge? Frische Brise oder Hitze? Auto, Bahn oder Flugzeug? Camping, Ferienwohnung, Hotel oder Jugendherberge? Stadt oder Land? Kinderbetreuung? Wie hoch ist das Budget?

Als Alleinerziehende war Urlaub für mich nicht drin. Jahrelang war ich mit meinem Großen nicht weg. Eine Nacht haben wir heimlich am Ostseestrand gezeltet und einmal waren wir auf einem Ponyhof in der Lüneburger Heide. Das Geld dafür hatte ich mir zum Geburtstag gewünscht. Gefahren sind wir mit dem Überlandbus. Das war's auch schon.

Jetzt ist die Familie in kürzester Zeit rasant gewachsen und wir haben für "normale" Hotelzimmer oder Ferienwohnungen einfach zu viele Kinder. Sind in einer Ferienwohnung mehr als 4 Betten angegeben, kann man davon ausgehen, dass die Klappcouch im Wohnzimmer gemeint ist. Praktikabel oder komfortabel ist das für einen längeren Aufenthalt nicht.

Wir haben in Kühlungsborn durch Zufall eine Ferienwohnung gefunden, der wir seit Jahren treu sind. Als der Besitzer gemerkt hat, dass wir viele Kinder haben, hat er das Doppelstockbett im Kinderzimmer mit noch einem Bett aufgerüstet. Damit sind wir seine Dauerkunden geworden.
Völlig unbezahlt mache ich für Kühlungsborn- Travel Werbung. Deren Seite hat gute Suchkriterien und die Mitarbeiter vor Ort sind sehr nett und hilfsbereit.

Gute Ferienziele für Familien sind heiß begehrt und werden nur unter der Hand verraten. Meist sind sie schon ein ganzes Jahr im Voraus ausgebucht. Wir sind extreme Gewohnheitstiere. Wenn es uns an einem Ort gefällt, wollen wir da auch wieder hin. Die Bettensituation ist mir als Bandscheibengeplagter  besonders wichtig. Eine schlechte Matratze kann den ganzen Urlaub verderben.

Wir reisen mit dem Auto und fahren im Moment allerhöchstens 3 Stunden. Mit kleinen Kindern finden wir Autofahren nur so mittelprächtig und wollen schnell ans Ziel kommen. Generell wohnen wir lieber in einer Ferienwohnung. Wir haben dann zwei Schlafzimmer und ein Wohnzimmer mit gut ausgestatteter Küche. So können wir unseren Tag planen, wie wir möchten. Im Urlaub kochen wir meistens am Abend, weil wir tagsüber Ausflüge machen. Falls mal nicht so schönes Wetter sein sollte, brauchen wir Platz in der Wohnung, um uns dort auch tagsüber aufhalten zu können.

Soll ich Euch verraten, wie wir unser Ziel für den Sommerurlaub der letzten Jahre gefunden haben? Nach einem langen Abend frustrierender Suche im Internet habe ich bei Google Maps "Ferien auf dem Bauernhof" eingegeben und bin mit der Maus die Ostseeküste abgefahren. Das funktioniert auch mit dem Begriff "Ferienwohnung" ganz gut. Da tauchen dann viele rote Fähnchen auf. Idealerweise hat das Feriendomizil eine eigene gut gepflegte Internetseite mit Belegungskalender über die man sofort buchen kann. Das funktioniert prima. Genau so sind wir auf dem Gut Ostergaard  gelandet. Wir haben es nicht bereut und freuen uns schon aufs nächste Mal ;-)


Falls noch jemand familienfreundliche Tipps hat, immer her damit! Meine Leser interessiert das bestimmt auch. Dankeschön!


Irgendwann reicht es aber auch mit dem Wandern!

Montag, 15. April 2013

Geschichte erzählen

Ich spaziere mit dem Mutzelchen zum nächsten Drogeriemarkt. Wir unterhalten uns über dies und das.
Meine Tochter lernt in der Vorschule die Geschichte der Stadt Hamburg kennen. Sie erzählt mir von der Hammaburg, die heute das Stadtwappen ziert. Sie fragt mich nach einem Detail. Ich sage ihr, dass ich mit der Geschichte Hamburgs nicht so gut auskenne. Ich bin Berlinerin, ich kenne mich mit der Geschichte Berlins besser aus.

"Gut, Mama, dann erzähle mir von Berlin!" sagt sie und schaut mich erwartungsfroh an.

Ich kriege einen freudigen Schreck und mein Bauch wird ganz warm. Haaaaach! Sie möchte etwas von Berlin hören! Schnell, wo fange ich an?! Mir schießen viele tolle Ideen in den Kopf. Aber vielleicht fange ich einfach vorne an. Ich erzähle von dem kleinen sumpfigen Ort an der Spree, der ziemlich gewachsen ist. Vom Mittelalter, von Hugenotten, von Arbeitern. Dann vom Stadtschloss und vom Brandenburger Tor, von Königen und Prinzessinnen. Und schließlich erzähle ich vom Bau der Mauer mitten durch die Stadt, bei dem unsere Familie getrennt wurde, und vom Mauerfall, bei dem ich dabei war. Ich erzähle vom Heimatbezirk und vom Geburtshaus, wo das Mutzelchen und der kleine Bruder geboren sind.

Als wir zu Hause ankommen, habe ich einen Kloß im Hals und 'ne Träne im Knopfloch.

Die Kinder wollen Bilder von Berlin sehen. Wir schauen Fotoalben aus der Heimat an. Ich zeige ihnen das Stadtschloss, das ja nun nicht mehr existiert, und das Brandenburger Tor. Mutzelchen ist höchst entzückt, als sie die prunkvollen Räume des Schlosses sieht. Das Brandenburger Tor interessiert sie auch sehr. Es sieht ja auch toll aus mit seinen Säulen und der Pferdekutsche (!) mit einem Engel (!) im Wagen. Die Mauer beeindruckt die Kinder. Wie hoch und lang sie war!
Und dann finde ich eine Seite für Kinder, wo man sich Sehenswürdigkeiten zum Ausmalen ausdrucken kann. Ich drucke ein paar Mal das Tor aus. Mutzelchen malt als Erstes eine Mauer davor.

Beim Ausmalen unterhalten sich die beiden Kleinen. Mutzelchen ganz stolz und lobend: "Kleiner Bruder, Mama kennt sich mit Berlin aus!"



So lernen Kinder das, was ihnen in ihrem Lebensumfeld begegnet und zum Fragen und Nachdenken anregt. Einen dazu passenden Text gibt es heute beim Nuf zu lesen.

Brandenburger Tor mit Mauer

und weil der Liebste Sachse ist, wird die Dresdner Frauenkirche bunt ausgemalt

Donnerstag, 14. März 2013

Kühlungsborn Tag 4

Abreisetag. Schon. Die ganze Nacht hat es geschneit. Ganz feiner Schneegriesel wurde vom eisigen Wind fast waagerecht übers Land gefegt. Wie Nadelspitzen trafen die Schneeflocken auf mein Gesicht, als ich Brötchen holen war und diese Fotos gemacht habe. Überall gab es hohe Schneeverwehungen. Das Meer war aufgewühlt und dunkelgrün. Wir waren gespannt, wie es auf den Straßen aussehen würde. Wir hatten Glück: direkt vor uns fuhr ein Schneeräumfahrzeug. So konnten wir sicher die Autobahn erreichen, die schon geräumt war.


Live- Bilder aus Kühlungsborn gibt es übrigens hier.
Und unsere Ferienwohnung haben wir bis jetzt immer hier ausgesucht.


Mittwoch, 6. März 2013

"Frau Frische Brise...

... das ist doch die mit den vier Kindern, der Gemüsekiste und der ordentlichen Küche. Die zeigt doch nur die aufgeräumten Ecken. Das kann ja gar nicht sein, dass das da immer so ordentlich ist."

Nun ja. Doch. Im Großen und Ganzen ist es bei uns ziemlich ordentlich. Ein Geheimnis habe ich nicht. Ich brauche aber die Ordnung, um mich wohl zu fühlen. Ich kann ja mal erzählen, wie das bei uns so funktioniert:


*  Am Morgen werden alle Betten gemacht. Das muss einfach sein. Punkt.

*  Auf den Regalen und Kommoden steht nicht viel Schnickschnack rum. So können Flächen schneller abgewischt werden. Die Bücherregale haben Glastüren. So stauben die Bücher nicht so schnell ein. Auf der zentralen Kommode sammelt sich schnell ein Stapel aus Reklame, Zeitschriften und Kinderzeichnungen an. Der Stapel wird zügig abgearbeitet, bevor er zu groß wird. Auf dem Schuhschrank im Flur liegen gerne Handschuhe und Mützen rum. Die gehören in die Banktruhe. Die Mützen der Kinder stopfe ich in die Kapuzen ihrer Jacken, so sind sie leichter zu finden.

*  Für die Post haben der Liebste und ich ein kleines Fach im Flur. Wenn das voll ist, wird aussortiert. Die wichtigen Sachen kommen in unsere Hängemappenboxen. Das ist total praktisch, weil man einfach die Zettel von oben in die jeweiligen Ordner stecken kann und schon ist alles sicher untergebracht.

*  Ich liebe Schubladen und Kisten. Schublade auf, Kram rein, Schublade wieder zu, ordentlich. Hm, na gut, in den Schubladen ist es nicht besonders ordentlich. Sieht man aber nicht. Ich weiß aber immerhin, wo sich die Dinge befinden. Es gibt Schubladen für Tischläufer und Servietten, für Briefmarken und Postkram, für die Malsachen der Kinder, für Kerzen usw.

*  In der Küche ist die Arbeitsfläche leer, bis auf den Wasserkocher. Alle Geräte sind in den Schränken untergebracht. Am Abend nach dem Abendbrot räumt der Teenie den Geschirrspüler ein. Das ist seine Aufgabe. Danach räume ich die Küche komplett auf. Alles, was noch rumsteht, wird verstaut. Alle Arbeitsflächen werden abgewischt, das Waschbecken sauber gemacht, der Boden gefegt. Das ist meine allerletzte Tat am Abend, bevor ich zur Tagesschau die Beine hochlege.

*  Mein Schwachpunkt ist die Wäsche. Die Waschmaschine und der Trockner laufen jeden Tag mindestens ein Mal. Die getrocknete Wäsche kippe ich auf unser Bett. Wenn ich dazu komme, sortiere ich gleich. Jedes Kind bekommt seinen Stapel, der von mir oder ihnen selbst in ihren Schrank geräumt wird. In allen Kleiderschränken haben wir herausziehbare Drahtkörbe und kleine Kisten. Unterwäsche und Socken werden nicht zusammengelegt, sondern landen einfach in der richtigen Kiste.
Sockensuchgeschichten sind woanders total lustig zu lesen, rauben aber kostbare Zeit. Die sparen wir uns seit Jahren, seit wir unsere Sockensammler haben. Ist wirklich keine große Sache, schont aber enorm die Nerven. Die Teile überstehen nun schon seit über drei Jahren Waschmaschine und Trockner ohne Probleme. Der Teenie und der Liebste machen oft mit. Und niemand kann Bettwäsche so glatt und briefmarkenklein zusammenfalten, wie der Liebste. Sogar die Spannbettlaken.

*  Das Kinderzimmer wird jeden Abend aufgeräumt. Das machen wir zusammen. Der Boden muss leer sein, damit man in der Nacht nirgendwo drauftritt. Die Kinder haben viele Kisten, da geht das Aufräumen schnell. Gerne verteilen die Kinder ihren Kram in der ganzen Wohnung. Am Abend will ich aber das Wohnzimmer wieder für mich haben und dann kommt alles zurück ins Kinderzimmer. Der Teenie kümmert sich alleine um sein Zimmer. Am Samstagvormittag, wenn wir mit den kleineren Kindern zum Biobauernhof fahren, räumt er auf und saugt Staub. Ich muss manchmal die Woche über seine "Ordnung" ertragen, überlasse es aber ihm und versuche, mich nicht darüber zu ärgern.

*  Generell gilt: jedes Ding soll nur einmal angefasst werden. Wenn ich aufräume, kommt das Ding also gleich sofort an seinen Bestimmungsort. Bei jedem Gang durch die Wohnung kann man immer etwas mitnehmen. Vor etlichen Jahren habe ich mal das Buch "Simplify your Life" gelesen. Das hat mir sehr geholfen. Von dort habe ich auch die Idee mit den Hängemappen.

*  Wegen des Putzens mache ich mir keinen Stress. Ich habe keinen Putzplan. Lieber mache ich mal den Staub im Vorbeigehen weg, als eine Stunde lang die Wohnung zu wienern. Da vergeht mir schon vorher die Lust. Beim Zähneputzen mache ich das Waschbecken gleich sauber. Die Toilette wird jeden Tag ganz nebenbei geputzt. Und ansonsten bleibe ich locker. Was mich zum Bespiel so gar nicht stört, sind Spinnweben an der Zimmerdecke. Soll die kleine Spinne doch in Ruhe dort sitzen. Sie tut ja keinem was.

* Und hier noch ein Trick, den meine Mutter schon angewendet hat: stelle Dir einen Kurzzeitwecker auf 15 Minuten. Nimm Dir für diese begrenzte Zeit vor, etwas aufzuräumen oder zu putzen. Du wirst staunen, was man in so einer kurzen Zeit schaffen kann.



Dienstag, 26. Februar 2013

Abokiste 9.KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Sonnenblumenbrot, 10 Eier, Feldsalat, Sauerkraut, Steckrübe, Möhren, Poree, Äpfel, Birnen, Mango, Weintrauben, Orangen, Clementinen

Das Obst kostet insgesamt 10 Euro, das Gemüse 10 Euro, das Brot 3,50 Euro und die Eier 3,90 Euro. Dann bekommen wir noch Käse für 6 Euro und Milch. Alles wird vom Gut Wulksfelde pünktlich und sehr bequem bis an unsere Haustür geliefert. Das alles reicht von Dienstag bis Freitag. Alle Familienmitglieder bekommen ihr Mittagessen außer Haus. Am Samstag kaufen wir auf dem Biobauernhof dazu, was wir ansonsten benötigen.

Ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten. Ich finde, Häme, gegen wen auch immer, ist jetzt nicht angesagt und hilft auch nicht weiter. Kontrollen in Betrieben sollen ausgeweitet werden. Ich frage mich, was es bis jetzt für Kontrollen gibt, wenn europaweit geschummelt werden kann. Ich vermute, es liegt, wie andernorts auch, ganz schlicht am fehlenden Personal. Gelegenheit macht Diebe... oder: Schummler.
Wer wissen möchte, woher seine Eier wirklich kommen, kann auf dieser Seite die Nummer von seinem Ei eintragen und evtl. etwas über den Betrieb erfahren.

Unter Ökokiste.de sind viele Biokistenlieferanten versammelt.


Dienstag, 29. Januar 2013

Stories & Places

Nach den ganzen aufregenden letzten Tagen mit vielen bewegenden Themen freue ich mich, Euch heute eine niegelnagelneue Seite vorzustellen. Stories & Places.
Auf dieser Seite gibt es eine Landkarte mit vielen kleinen Pins. Hinter jedem Pin stecken Geschichten und Bilder von Bloggern. Und das Beste ist: jeder darf mitmachen! Wunderbar! Warum gibt es das erst jetzt?
Ist ja klar, dass der erste Pin in Kühlungsborn von mir ist, nicht wahr?! Aber auch meine Berichte und Bilder aus Angeln, aus Dänemark und natürlich aus Berlin und Hamburg und Umgebung finden dort ein neues Zuhause. Für den Urlaub vom Sofa aus. Viel Spaß beim Entdecken!


Dienstag, 20. November 2012

Ausflug

Am Sonntag waren wir in Blankenese. Der einzige Teil von Hamburg, den ich schon als DDR-Kind aus einem Lied kannte. Ja, ja, genau! Das Lied mit der Polonaise und den Löchern aus dem Käse.
Es fing damit an, dass das Mutzelchen zu Weihnachten ein Puppenhaus bekommen sollte. Als ich vor 5 Jahren mit ihr schwanger war, habe ich in einem Second-Hand-Laden in Berlin ein Puppenhaus gekauft. Es sah haargenau so aus, wie mein Puppenhaus Anfang der 80er Jahre. Leider renovierungsbedürftig. Die letzten Umzüge haben dem Teil außerdem etwas zugesetzt.
Mein Plan vor ein paar Monaten: im Mutterschutz möbel ich das Puppenhaus auf. Dann habe ich ja massig Zeit. (Genauso wie zum Fotoalben kleben, Akten sortieren, Hamburg angucken. Ihr kennt das bestimmt.) Ein genaueres Ansehen des Puppenhauses ergab: die bunte Retrotapete ist nicht mehr zu retten. Und es wird mehr Arbeit, als gedacht. Dann die Erkenntnis: Tapete und Fußbodenbelag für Puppenhäuser geht ganz schön ins Geld. Phu.
Gut, Mutzelchen soll ein neues Puppenhaus bekommen. Mir schwebte sowas vor. Ein Traum! Robust muss es sein, denn die beiden Kleinen klettern überall drauf. Am liebsten aus massivem Holz. Nur passen da meine Vorstellungen nicht mit dem Geldbeutel zusammen. Leider, leider.
Und dann ergab es sich, dass ich ganz spontan im großen Auktionshaus fündig wurde. Ein Haus aus massivem Holz. Und ich habe es ersteigert. Abzuholen in Hamburg Blankenese.
So kam es also, dass wir am Sonntag mit den Kindern eine Stunde quer durch Hamburg ans gegenüberliegende Ende der Stadt gefahren sind. Die Elbchaussee haben wir gesehen, mit riesigen Villen in parkähnlichen Gärten. Und das Treppenviertel, wie schön! Die Leute, bei denen das Puppenhaus auf uns wartete, wohnten direkt am Elbstrand. Sensationell!
Zur Stärkung sind wir dann in Lühmanns Teestube eingekehrt, denn der Kuchen wurde uns empfohlen. Und zu Recht! Das Lokal ist liebevoll zugestellt mit Antiquitäten und vielen Tischchen. Es war voll und heiß, aber der Kuuuuuuchen. Seufz.
Nach einer weiteren Stunde Fahrzeit waren wir dann aber froh, wieder in unserem beschaulichen Rahlstedt zu sein. Jetzt muss das neue Puppenhaus nur noch möbliert werden und ich freue mich schon auf Mutzelchens strahlende Augen an Heiligabend.


Dienstag, 2. Oktober 2012

Gemüsekiste 40.KW

Diese Woche in unserer Abokiste: 1 Holsteiner Krustenbrot, 10 Eier, Salat, Kohlrabi, Romanesco, Möhren, Pastinaken, Buschbohnen, Äpfel, Zwetschgen, Bananen, Weintrauben, Grapefruit

Unter den hervorgehobenen Wörtern findet Ihr Rezeptideen für diese Dinge. Eine große Rezeptesammlung , die ich sehr oft nutze, befindet sich auch auf der Seite vom Gut Wulksfelde, woher wir seit 3 Jahren unsere Abokiste beziehen. Dann gibt es auch noch das Biokisten Kochbuch mit interessanten Rezepten.

Und wer gerne auch so eine Kiste geliefert haben möchte, schaut unter Ökokiste.de nach, ob es einen regionalen Anbieter gibt.