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Donnerstag, 5. Februar 2026

Runeberg Törtchen

Jeden Morgen soll der Schriftsteller Johan Ludvig Runeberg ein Törtchen mit einem Glas Punsch verzehrt haben. Seine Frau Frederika, ebenfalls Schriftstellerin, hat das Rezept um 1850 in ihrem Rezeptbuch notiert. Gemeinsam hatten sie acht Kinder Am 5. Februar wird der Nationaldichter Finnlands anlässlich seines Geburtstags mit den Runeberg-Törtchen geehrt. Ursprünglich wurden für dieses Gebäck Reste von Weihnachtskeksen verwertet. Bei uns bleibt nie etwas übrig, ich habe ein Rezept mit Semmelbröseln gefunden. Die Törtchen kommen ansonsten ohne Mehl aus, sie schmecken überraschend saftig, herb würzig durch den Teig, süß-sauer durch die Verzierung.

Zutaten:

200g Butter

75g brauner Zucker

75g weißer Zucker

2 Eier

150g Semmelbrösel 

150g gemahlene Mandeln

2 Tl Backpulver

2 EL geriebene Orangenschale

1 Tl Kardamom

100g Creme fraiche/Schmand

Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft

Himbeergelee/marmelade (eher saure Sorten)

Zubereitung:

Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier einzeln hinzufügen

trockene Zutaten vermischen und mit der Creme fraiche unterrühren

Teig in vorbereitete Förmchen füllen

bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen

komplett auskühlen lassen

einen Ring aus Zuckerguss aufbringen und mit einem Klecks Himbeergelee verzieren


( in Finnland gibt es spezielle Backförmchen für die Törtchen, ein Muffinblech oder wie bei mir ein Blech für Mini-Gugelhupf funktioniert aber auch)


Donnerstag, 8. August 2024

Balkonernte

In diesem Jahr hatte ich auf dem Balkon vier Buschtomaten-Pflanzen. Die hatte ich vorgezogen gekauft. Zwei Pflanzen bekamen braune Blätter. Noch vor drei Wochen waren alle Tomaten grün. Nun waren plötzlich alle auf einmal reif. Drei Kilo habe ich schon geerntet. 
 


Neben schlichtem Tomatensalat oder dem Klassiker Tomate-Mozzarella esse ich die Tomaten gerne aus dem Ofen. Ich schneide sie klein und gebe sie mit ein paar Zwiebelwürfeln und Salz und Pfeffer in eine Auflaufform. Etwas Öl darüber und Hirtenkäse dazu. Dann backen bis der Käse etwas gebräunt aussieht und die Küche wundervoll aromatisch duftet. Lecker!



Nicht so gut geklappt hat das mit den Kartoffeln in den alten Töpfen. Schön grün war der Balkon, ja. Mit der Ernte habe ich gewartet, bis das Laub weggetrocknet war. Immerhin anderthalb Kilo sind es schließlich geworden. Gerade genug für ein Essen: Ofenkartoffeln mit Möhren, Hüttenkäse und Zauberwürstchen, eine Erinnerung an meine Kindheit. 





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Donnerstag, 11. Januar 2024

Supersaftiger Schokoladenkuchen, vegan

Lust auf supersaftigen Schokoladenkuchen? Diesen hier habe ich in den letzten Wochen schon öfters gebacken. Jedes Mal war er da - und gleich wieder weg. Der Kuchen ist supersaftig, schön schokoladig, besteht aus wenigen Zutaten und ist total fix gemacht. 

Weil im Bekanntenkreis immer mehr Unverträglichkeiten oder unterschiedliche Vorlieben auftreten, ist dieser Kuchen für viele Menschen geeignet. Er ist ohne Ei, ohne Milch und auch der Zucker lässt sich an den eigenen Geschmack anpassen. Das Mehl lässt sich durch glutenfreies Mehl ersetzen. Von Schär z.B. gibt es eine Mischung speziell für Kuchen und Kekse (Amazon-Partner-Link). 

Die Zubereitung dauert nur ein paar Minuten, ich glaube, das ist mein schnellstes Rezept! In meiner Fotomediathek kann ich es in den Bildinformationen an der Uhrzeit sehen: Um 12:30 Uhr waren die trockenen Zutaten in der Schüssel, um 12:36 Uhr wanderte der Kuchen schon in den Ofen. 


Zutaten:

200g Mehl

150g Zucker

60g Backkakao

3 gestrichene Tl Backpulver

1 Prise Salz

300ml Pflanzendrink nach Wahl

100ml geschmacksneutrales Öl, nennt sich "Bratöl"


* Ofen einschalten: 180 Grad/ Umluft 170 Grad

* zuerst alle trockenen Zutaten gut vermischen

* ich habe hier zusätzlich 50g Zartbitter-Raspelschokolade dazugegeben 


* Pflanzendrink mit dem Öl verrühren

* zu den trockenen Zutaten gießen

* mit einem Löffel unterrühren, nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist



* den ziemlich flüssigen Teig in eine gefettete Springform gießen


* ca. 35 Minuten backen

* Stäbchenprobe machen, klebt zuviel Teig am Holzstäben, nochmal 5 Minuten länger backen


* Kuchen abkühlen lassen

* für die schnelle Variante einfach mit Puderzucker bestäuben


Der Kuchen kann auch mit Kuvertüre oder Kuchenglasur bestrichen werden. Für den besonderen Schokoladengenuss darf es auch Ganache sein.

Zutaten für Ganache:

200g Zartbitterkuvertüre
125ml vegane Sahne

* Zartbitterkuvertüre kleinhacken


* vegane Sahne erhitzen, über die Schokolade gießen, kurz abwarten


* so lange rühren, bis sich Schokolade und Sahne zu einer schönen glänzenden Creme verbunden haben

* etwas abkühlen lassen


* Kuchen mit der Creme bestreichen

Hmmmmmm!



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Dienstag, 25. Juli 2023

Saftiger Zucchini-Schokoladenkuchen

Es ist keine Überraschung für mich, dass Zucchini in unserem Garten am besten gedeihen. Zu oft habe ich schon Gartenmenschen über die Zucchinischwemme reden hören. Regelmäßig bekamen wir Zucchini geschenkt. Am Eingang der Kleingartenanlage liegen auch oft Zucchini zum Mitnehmen aus.

Das Schöne an Zucchini ist ja, dass das Gemüse so vielseitig einzusetzen ist. Ob gefüllt, aufgerollt, geschichtet, gebraten, paniert oder gedünstet, alles ist möglich. Aber jetzt schnallt Euch gut an: hier kommt ein supersaftiger Zucchini-Schokoladenkuchen mit einer zartschmelzenden Ganache aus dunkler Schokolade. Diesmal sogar vegan. 

Die Zubereitung geht ziemlich schnell und ist sehr einfach. Die Zucchini rasple ich mit dem Aufsatz von meinem Mixer (Amazon-Partner-Link). Das geht aber auch mit einer großen Reibe. Ansonsten benötigt man gar keine speziellen Küchengeräte. Ich verrühre alles mit einem großen Löffel.

Zutaten für eine kleine eckige Backform (34x24cm):

ca. 400g Zucchini

150g Zartbitterschokolade

125g vegane Butter oder Margarine (Alsan)

300g Dinkelmehl (630)

100g (Rohrohr) Zucker

3 El Backkakao

3 Tl Backpulver

1 Prise Salz

150g Apfelmus

1 El Zitronensaft

Ganache:

125ml vegane Sahne

200g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

* Zartbitterschokolade hacken

* etwas von der Butter zum Fetten der Form benutzen, restliche Butter und Schokolade im Wasserbad oder bei niedriger Temperatur in der Mikrowelle schmelzen und gut verrühren 

* Zucchini waschen, Enden abschneiden und raspeln, in ein sauberes Geschirrtuch geben und die Flüssigkeit ausdrücken

* Mehl, Zucker, Backkakao, Salz und Backpulver vermischen

* Apfelmus und Zitronensaft unterrühren (Apfelmus ersetzt Ei)

* flüssige Schokolade unterrühren

* Zucchiniraspeln unterheben

* bei 170 Grad/ Umluft 160 ca. 45 bis 50 Minuten backen

* den Kuchen abkühlen lassen

* für die Ganache die Schokolade hacken, die Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen

* die Schokolade zur Sahne geben, kurz schmelzen lassen und dann sehr gut miteinander zu einer glänzenden Creme verrühren

* Kuchen damit bestreichen und abkühlen lassen

Die Ganache, auch Sahne- oder Trüffelcreme genannt, bleibt weich und zartschmelzend. Am besten schmeckt der Kuchen frisch. Er bleibt aber mehrere Tage saftig. Den Kuchen kühl aufbewahren. Wenn er im Kühlschrank gelagert wird, kann er fest werden, also rechtzeitig herausholen. Für die Dekoration auf den Bildern habe ich Raspeln von gelber Zucchini verwendet. Im Teig ist auch gelbe Zucchini. Sieht man vor lauter Schokolade gar nicht :-)

Guten Appetit!


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Freitag, 14. April 2023

14. April 2023

Tadaaaa! Ein blütenweißer Test, an der Stelle, wo es gewünscht ist, erlöst mich heute. Tja, das war also mein Urlaub, auf den ich seit Anfang des Jahres gewartet hatte... 

Gestern Abend habe ich noch einen sehr schönen Film gesehen. "Coda" ist mehrfach oscarprämiert und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die das Singen für sich entdeckt. Ihre Familie versteht sie nicht, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Eltern und Bruder sind taub. Zudem kämpfen sie um die Existenz ihres Familienunternehmens in der Fischerei. Das ergibt skurrile, lustige aber auch traurige und sehr berührende Momente, die von wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern getragen werden.

Am Vormittag sind die Kinder jedenfalls alle in ihren Einrichtungen, der Liebste arbeitet im Homeoffice. Ich begucke mir die Wohnung, ziehe Betten ab, schalte die Waschmaschine ein und schminke mich mal wieder.

Ganz spontan ergibt sich mittags ein Treffen im Kleingarten. So viele Narzissen blühen dort! Sie sind ganz schlank und fast weiß mit einer gelben Füllung. Die Wasserleitungen werden begutachtet und ein Umbau geplant. Es ist ziemlich kalt. Dann regnet es auch noch und ich radle lieber zurück Richtung Stadt. 


Unterwegs esse ich eine Fischsuppe und trinke in der Fika Kaffeebar einen Kaffee. Dort treffe ich eine Bekannte. Irgendwie kommt das Gespräch auf Rhabarberkuchen. Darauf habe ich Lust!

Bevor ich die Jüngste im Kindergarten überrasche, kaufe ich schnell Rhabarberstangen und frische Eier. Die Augustschnuppe hilft mir zu Hause beim Backen.

Am Kaffeetisch sind wir endlich alle wieder vereint. Mit Rhabarber-Baiser-Kuchen, lecker! 


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Freitag, 7. April 2023

Spaghetti-Eis-Tiramisu


Noch keine Idee für einen Kuchen für die Feiertage? Keine Lust, lange in der Küche zu stehen? Und backen ist eh nicht so Dein Ding? Dann kommt hier eine prima Idee für einen Brunch, die Kaffeetafel oder für einen Nachtisch nach dem Festessen: Spaghetti-Eis-Tiramisu. 

Zutaten:

400g gefrorene Erdbeeren
2 EL Zucker
1 Packung Vanillezucker
150ml Wasser
2 El Speisestärke

600ml Sahne
2 Packungen Paradiescreme Vanille

ca. 400g Löffelbiskuit
etwas Milch

ca. 50g weiße Schokolade/Kuvertüre

* Erdbeeren mit 80ml Wasser, Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben, aufkochen und pürieren
* Stärke in einem Schälchen in 70 ml kaltem Wasser anrühren in die Erdbeermasse geben, weiterrühren bis die Erdbeersauce eindickt
* Paradiescreme mit der Schlagsahne zubereiten
* Milch in einen tiefen Teller geben, Löffelbiskuits kurz eintauchen und eine eckige Auflaufform damit auslegen, meine Form aus Glas (Amazon-Partner-Link) hat die Innenmaße 35x25cm
* die Hälfte der hellen Creme über die Löffelbiskuit streichen
* etwas Erdbeersauce drauftupfen
* mit einer weiteren Lage Löffelbiskuit bedecken
* mit dem Rest der hellen Creme bestreichen
* Erdbeersauce als Abschluss oben drauf gießen
* mindestens 3 Stunden im Kühlschrank aufbewahren
* vor dem Servieren weiße Schokolade auf einer Reibe raspeln und über das Tiramisu streuen

Das darf auch schon einen Tag vorher zubereitet werden. Es schmeckt herrlich sahnig und erdbeerig! Ausnahmsweise mal mit einem Fertigprodukt. Wer Paradiescreme selber machen möchte, findet im Internet auch dafür ein Rezept, z.B mit Guarkernmehl. 

Im Mai 2017 habe ich schon ein Rezept für Erdbeer-Tiramisu mit selbst gebackenem Biskuit und frischen Erdbeeren aufgeschrieben. 

Guten Appetit!





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Donnerstag, 3. November 2022

Der Keks zum Tee



Neulich haben der Liebste und ich ja den Ausflug zum Schloss Bothmer gemacht, wo ich mich so an meine Aufenthalte in England und Schottland erinnert hatte. Wir tranken in Bothmer in herbstlicher Stimmung Tee. Leider ohne Keks dazu. In der Fika Kaffeebar erzählte ich davon. Mein Bericht inspirierte eine Wismarer Bekannte zu einer kleinen Illustration. "Nicht ohne meinen Keks!"

Ich machte mich auf die Suche nach einem schönen Keksrezept. Vor bestimmt 20 Jahren hatte ich nach meiner Rundreise durch Schottland Shortbread gebacken. Ein Klassiker. Und so lecker! Der ist mir aber vor ein paar Tagen überhaupt nicht gelungen, so dass ich weitersuchte. Ich hatte ein Rezept im Kopf, wo der Tee auch schon mit im Teig war. 

Die folgende Idee fand ich dann aber noch besser: Tee-Butter! Ich habe mir damit eine Art Heidesand-Kekse ausgedacht. Sie sind ganz zart, zergehen im Mund und passen hervorragend zu einer schönen Tasse Tee!

Zutaten:

250g Butter

2 EL Earl Grey Tee, lose

120g Zucker

320g Mehl (ich habe die Hälfte durch Dinkelmehl ersetzt)

1 großzügige Prise Salz


Zubereitung:

* die Butter in einem Topf zerlassen, losen Tee dazugeben, verrühren und kurz köcheln lassen

* das riecht sehr intensiv, keine Sorge der Geschmack ist später ganz dezent

* die Tee-Butter durch ein Sieb geben, im Kühlschrank abkühlen lassen

* dann die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, Mehl dazugeben und verkneten

* den Teig gaaanz vorsichtig mit sehr wenig Druck zu Rollen formen

* für mindestens eine Stunde im Kühlschrank lagern

* Rollen in Zucker wälzen und in Scheiben schneiden

* die Menge reicht für zwei Bleche

* bei 170 Grad Umluft ca. 18 Minuten backen, meine Kekse auf den Bildern sind fast zu dunkel geworden, sie dürfen ruhig etwas heller sein

* nach dem Backen sind die Kekse superempfindlich und zerbröseln bei der kleinsten Berührung!

* deshalb unbedingt in Ruhe auskühlen lassen, dann Tee kochen, ein gutes Buch schnappen und genießen!






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Mittwoch, 13. April 2022

Karotten-Käsekuchen


Ich liebe Möhrenkuchen! Das Rezept habe ich schon im April 2011 hier im Blog aufgeschrieben und seitdem unzählige Male gebacken. So saftig und immer wieder sooo gut! Pssssst, dieser Klassiker kommt übrigens ganz ohne Mehl aus. 

Aber das Backen lebt vom ständigen Experimentieren und Weiterentwickeln. Heute darf ich ein Rezept von MVliebe veröffentlichen. Jede Woche steckt in unserer RegioTüte ein Zettel mit netten Grüßen, einem Inhaltsverzeichnis und einem Rezept. Letzte Woche war es eins für Karotten-Käsekuchen. Moment mal: Karottenkuchen UND Käsekuchen?! Das ist ja wohl das Beste aus zwei Welten! Hier sind sie vereint in einem Kuchen. Das Mutzelchen hat den Kuchen gebacken und ich bekam ein Stück an die Tür geliefert. Lecker! Das hat sie sehr gut gemacht! 

Zutaten für den Teig: 

250 g Möhren
100 g weiche Butter
1 Prise Salz 
1 Pck. Vanillezucker 
100 g Zucker 
2 Eier  
200 g Mehl 
1/2 Pckg. Backpulver
1 TL Zimt 
75 g gemahlene Haselnüsse 

Zutaten für die Käsemasse:

300 g Doppelrahmfrischkäse 
500 g Magerquark
100g Zucker
2 Eier 
1 Pckg. Vanillesoßenpulver (zum Kochen) oder
2 Esslöffel Stärke plus 1 Pckg. Vanillezucker
15 g Pistazien 
Marzipanmöhren zum Verzieren


Zubereitung: 

* Möhren schälen und fein raspeln (geht von Hand oder mit der Küchenmaschine). Butter, Salz, 1 Päckchen Vanillezucker und Zucker mit den Schneebesen des Rührgerätes schaumig rühren. 2 Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Haselnüsse mischen und unter die Eiermasse rühren. Möhren unterheben und alles zügig zu einem glatten Teig verrühren. Teig in eine gefettete Springform geben, glatt streichen und beiseitestellen. 

* Frischkäse, Quark und Zucker kurz verrühren. 2 Eier unterrühren. Soßenpulver gut unterrühren. Frischkäsemasse langsam auf den Teig laufen lassen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C)) 55-60 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und den Springformrand lösen. Kuchen in der Form abkühlen lassen. 

* Pistazien fein hacken und den Kuchen damit punktuell bestreuen. Nach Belieben mit Marzipanmöhren verzieren. Hinsetzen. Genießen :-)


Dieses Rezept wandert nun rüber in meine Rezeptsammlung.



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Freitag, 11. Februar 2022

Schnell und einfach: Mediterranes Gemüse und Käse aus dem Ofen


Wenn ich etwas wirklich Leckeres essen möchte und nicht lange in der Küche stehen will, mache ich Gemüse und Käse aus dem Ofen. Dafür brauche ich nur eine Auflaufform, Gemüse nach Wahl und eine Scheibe Hirtenkäse oder Feta pro Person. Hirtenkäse ist im Gegensatz zu Feta aus Kuhmilch und im Geschmack etwas milder. 

Der Käse schmurgelt dann auf einem Gemüsebett mit Olivenöl und Kräutern vor sich hin. Das Gericht ist Low Carb und eiweißreich, also für mich sehr gut verträglich. Es macht satt, glücklich und nicht müde. Und es duftet einfach herrlich! 

Das hier ist der Versuch eines Rezeptes, denn eigentlich gibt es keins. Nur die persönlichen Vorlieben und das Angebot des Kühlschranks. Mit Kartoffeln wäre das übrigens ein auch sehr schmackhaftes griechisches Gericht namens Briam

Zutaten:

1 Scheibe Hirtenkäse pro Person (ca. 150-200g pro Portion)
bunte Paprika
Zucchini
geschälte Tomaten oder passierte Tomaten
Salz 
Pfeffer
Gute-Laune-Gewürz (Amazon-Partner-Link)
oder andere mediterrane Kräuter
Olivenöl oder Bratöl

* Ofen auf 200 Grad vorheizen
* Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden
* in die Auflaufform geben
* Tomatenstücke/soße untermengen
* würzen und gut umrühren
* Hirtenkäse auf das Gemüse legen
* mit etwas Olivenöl beträufeln
* ca. 20 bis 30 Minuten backen bis Käse und Gemüse etwas angeröstet aussehen

Guten Appetit!

Weitere Rezepte findet Ihr in meiner Rezeptsammlung




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Freitag, 10. Dezember 2021

Braune Kuchen


Wir lieben braune Kuchen! Kennt Ihr die? Das sind eher Kekse. Sie sind ganz dünn und knusprig. In Norddeutschland und Skandinavien sind sie ziemlich verbreitet. Sie können lange gelagert werden. Sie schmecken würzig und fruchtig. Das liegt an den winterlichen Gewürzen. In meinem Rezept stecken außerdem Mandeln, Zitronat und Orangenat. Das hacke ich alles ganz klein, so stören die Zutaten nicht beim Essen.

In Hamburg kennt man dieses Gebäck auch als "Kemmsche Kuchen". Es gibt sie dort das ganze Jahr über zu kaufen. Weil wir die braunen Kuchen sehr gerne knabbern und sie in unserer neuen Heimat Wismar schwer zu bekommen sind, habe ich endlich ein Rezept aufgestöbert und nach unserem Geschmack verfeinert. 

Aus dieser Teigmenge lässt sich eine stattliche Anzahl Kekse backen. Ich habe 11 Bleche herausbekommen. Das reicht in unserer Familie zwei Wochen plus Tütchen für Personen bei der Post oder in der Fahrradwerkstatt. 

Zutaten:

1250 g Mehl
2 TL Natron 
2 TL Salz
1 EL Vanillezucker 
1 TL Nelke, gemahlen 
2 TL Zimt, gemahlen 
200 g gehackte Mandeln 
50g Zitronat
50g Orangenat 
900 g dunkler Zuckerrübensirup (z.B. Grafschafter Goldsaft)
125 g Schmalz 
250 g Butter

am Vortag:

* die geschlossenen Becher Zuckerrübensirup in der Spüle in heißes Wasser stellen, so wird der Sirup etwas flüssiger
* die allerallergrößte! Schüssel aus dem Schrank nehmen
* Mandeln, Zitronat und Orangenat im Blitzhacker fein hacken
* Mehl, Gewürze und alle anderen trockenen Zutaten vermischen
* Butter und Schmalz im Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, mit dem flüssigen Zuckerrübensirup verrühren
* flüssige Zutaten unter die Mehlmischung geben
* zuerst mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine verkneten
* danach mit den Händen gut kneten und zu einem schönen Teigkloß formen
* Teig über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen


am Backtag:

* den Teig portionsweise kurz durchkneten und auf etwas Mehl ziemlich dünn ausrollen
* Kekse in beliebiger Form ausstechen
* mit wenig Abstand auf Backbleche legen
* bei 170°C Umluft ca. 7 bis 9 Minuten backen
* beobachten! die Ränder sollen nur ganz leicht braun werden
* die Kekse vom Blech gleiten lassen
* Achtung, sie sind sehr zerbrechlich!
* nach dem Abkühlen sind die Kekse hart und schön knusprig
* in gut schließenden Dosen lagern
* die Kekse sollen angeblich wochenlang halten, hehe :-)






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