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Donnerstag, 5. Februar 2026

Runeberg Törtchen

Jeden Morgen soll der Schriftsteller Johan Ludvig Runeberg ein Törtchen mit einem Glas Punsch verzehrt haben. Seine Frau Frederika, ebenfalls Schriftstellerin, hat das Rezept um 1850 in ihrem Rezeptbuch notiert. Gemeinsam hatten sie acht Kinder Am 5. Februar wird der Nationaldichter Finnlands anlässlich seines Geburtstags mit den Runeberg-Törtchen geehrt. Ursprünglich wurden für dieses Gebäck Reste von Weihnachtskeksen verwertet. Bei uns bleibt nie etwas übrig, ich habe ein Rezept mit Semmelbröseln gefunden. Die Törtchen kommen ansonsten ohne Mehl aus, sie schmecken überraschend saftig, herb würzig durch den Teig, süß-sauer durch die Verzierung.

Zutaten:

200g Butter

75g brauner Zucker

75g weißer Zucker

2 Eier

150g Semmelbrösel 

150g gemahlene Mandeln

2 Tl Backpulver

2 EL geriebene Orangenschale

1 Tl Kardamom

100g Creme fraiche/Schmand

Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft

Himbeergelee/marmelade (eher saure Sorten)

Zubereitung:

Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier einzeln hinzufügen

trockene Zutaten vermischen und mit der Creme fraiche unterrühren

Teig in vorbereitete Förmchen füllen

bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen

komplett auskühlen lassen

einen Ring aus Zuckerguss aufbringen und mit einem Klecks Himbeergelee verzieren


( in Finnland gibt es spezielle Backförmchen für die Törtchen, ein Muffinblech oder wie bei mir ein Blech für Mini-Gugelhupf funktioniert aber auch)


Donnerstag, 11. Januar 2024

Supersaftiger Schokoladenkuchen, vegan

Lust auf supersaftigen Schokoladenkuchen? Diesen hier habe ich in den letzten Wochen schon öfters gebacken. Jedes Mal war er da - und gleich wieder weg. Der Kuchen ist supersaftig, schön schokoladig, besteht aus wenigen Zutaten und ist total fix gemacht. 

Weil im Bekanntenkreis immer mehr Unverträglichkeiten oder unterschiedliche Vorlieben auftreten, ist dieser Kuchen für viele Menschen geeignet. Er ist ohne Ei, ohne Milch und auch der Zucker lässt sich an den eigenen Geschmack anpassen. Das Mehl lässt sich durch glutenfreies Mehl ersetzen. Von Schär z.B. gibt es eine Mischung speziell für Kuchen und Kekse (Amazon-Partner-Link). 

Die Zubereitung dauert nur ein paar Minuten, ich glaube, das ist mein schnellstes Rezept! In meiner Fotomediathek kann ich es in den Bildinformationen an der Uhrzeit sehen: Um 12:30 Uhr waren die trockenen Zutaten in der Schüssel, um 12:36 Uhr wanderte der Kuchen schon in den Ofen. 


Zutaten:

200g Mehl

150g Zucker

60g Backkakao

3 gestrichene Tl Backpulver

1 Prise Salz

300ml Pflanzendrink nach Wahl

100ml geschmacksneutrales Öl, nennt sich "Bratöl"


* Ofen einschalten: 180 Grad/ Umluft 170 Grad

* zuerst alle trockenen Zutaten gut vermischen

* ich habe hier zusätzlich 50g Zartbitter-Raspelschokolade dazugegeben 


* Pflanzendrink mit dem Öl verrühren

* zu den trockenen Zutaten gießen

* mit einem Löffel unterrühren, nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist



* den ziemlich flüssigen Teig in eine gefettete Springform gießen


* ca. 35 Minuten backen

* Stäbchenprobe machen, klebt zuviel Teig am Holzstäben, nochmal 5 Minuten länger backen


* Kuchen abkühlen lassen

* für die schnelle Variante einfach mit Puderzucker bestäuben


Der Kuchen kann auch mit Kuvertüre oder Kuchenglasur bestrichen werden. Für den besonderen Schokoladengenuss darf es auch Ganache sein.

Zutaten für Ganache:

200g Zartbitterkuvertüre
125ml vegane Sahne

* Zartbitterkuvertüre kleinhacken


* vegane Sahne erhitzen, über die Schokolade gießen, kurz abwarten


* so lange rühren, bis sich Schokolade und Sahne zu einer schönen glänzenden Creme verbunden haben

* etwas abkühlen lassen


* Kuchen mit der Creme bestreichen

Hmmmmmm!



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Vielen lieben Dank dafür!



Dienstag, 25. Juli 2023

Saftiger Zucchini-Schokoladenkuchen

Es ist keine Überraschung für mich, dass Zucchini in unserem Garten am besten gedeihen. Zu oft habe ich schon Gartenmenschen über die Zucchinischwemme reden hören. Regelmäßig bekamen wir Zucchini geschenkt. Am Eingang der Kleingartenanlage liegen auch oft Zucchini zum Mitnehmen aus.

Das Schöne an Zucchini ist ja, dass das Gemüse so vielseitig einzusetzen ist. Ob gefüllt, aufgerollt, geschichtet, gebraten, paniert oder gedünstet, alles ist möglich. Aber jetzt schnallt Euch gut an: hier kommt ein supersaftiger Zucchini-Schokoladenkuchen mit einer zartschmelzenden Ganache aus dunkler Schokolade. Diesmal sogar vegan. 

Die Zubereitung geht ziemlich schnell und ist sehr einfach. Die Zucchini rasple ich mit dem Aufsatz von meinem Mixer (Amazon-Partner-Link). Das geht aber auch mit einer großen Reibe. Ansonsten benötigt man gar keine speziellen Küchengeräte. Ich verrühre alles mit einem großen Löffel.

Zutaten für eine kleine eckige Backform (34x24cm):

ca. 400g Zucchini

150g Zartbitterschokolade

125g vegane Butter oder Margarine (Alsan)

300g Dinkelmehl (630)

100g (Rohrohr) Zucker

3 El Backkakao

3 Tl Backpulver

1 Prise Salz

150g Apfelmus

1 El Zitronensaft

Ganache:

125ml vegane Sahne

200g Zartbitterschokolade

Zubereitung:

* Zartbitterschokolade hacken

* etwas von der Butter zum Fetten der Form benutzen, restliche Butter und Schokolade im Wasserbad oder bei niedriger Temperatur in der Mikrowelle schmelzen und gut verrühren 

* Zucchini waschen, Enden abschneiden und raspeln, in ein sauberes Geschirrtuch geben und die Flüssigkeit ausdrücken

* Mehl, Zucker, Backkakao, Salz und Backpulver vermischen

* Apfelmus und Zitronensaft unterrühren (Apfelmus ersetzt Ei)

* flüssige Schokolade unterrühren

* Zucchiniraspeln unterheben

* bei 170 Grad/ Umluft 160 ca. 45 bis 50 Minuten backen

* den Kuchen abkühlen lassen

* für die Ganache die Schokolade hacken, die Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen

* die Schokolade zur Sahne geben, kurz schmelzen lassen und dann sehr gut miteinander zu einer glänzenden Creme verrühren

* Kuchen damit bestreichen und abkühlen lassen

Die Ganache, auch Sahne- oder Trüffelcreme genannt, bleibt weich und zartschmelzend. Am besten schmeckt der Kuchen frisch. Er bleibt aber mehrere Tage saftig. Den Kuchen kühl aufbewahren. Wenn er im Kühlschrank gelagert wird, kann er fest werden, also rechtzeitig herausholen. Für die Dekoration auf den Bildern habe ich Raspeln von gelber Zucchini verwendet. Im Teig ist auch gelbe Zucchini. Sieht man vor lauter Schokolade gar nicht :-)

Guten Appetit!


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

Mittwoch, 13. April 2022

Karotten-Käsekuchen


Ich liebe Möhrenkuchen! Das Rezept habe ich schon im April 2011 hier im Blog aufgeschrieben und seitdem unzählige Male gebacken. So saftig und immer wieder sooo gut! Pssssst, dieser Klassiker kommt übrigens ganz ohne Mehl aus. 

Aber das Backen lebt vom ständigen Experimentieren und Weiterentwickeln. Heute darf ich ein Rezept von MVliebe veröffentlichen. Jede Woche steckt in unserer RegioTüte ein Zettel mit netten Grüßen, einem Inhaltsverzeichnis und einem Rezept. Letzte Woche war es eins für Karotten-Käsekuchen. Moment mal: Karottenkuchen UND Käsekuchen?! Das ist ja wohl das Beste aus zwei Welten! Hier sind sie vereint in einem Kuchen. Das Mutzelchen hat den Kuchen gebacken und ich bekam ein Stück an die Tür geliefert. Lecker! Das hat sie sehr gut gemacht! 

Zutaten für den Teig: 

250 g Möhren
100 g weiche Butter
1 Prise Salz 
1 Pck. Vanillezucker 
100 g Zucker 
2 Eier  
200 g Mehl 
1/2 Pckg. Backpulver
1 TL Zimt 
75 g gemahlene Haselnüsse 

Zutaten für die Käsemasse:

300 g Doppelrahmfrischkäse 
500 g Magerquark
100g Zucker
2 Eier 
1 Pckg. Vanillesoßenpulver (zum Kochen) oder
2 Esslöffel Stärke plus 1 Pckg. Vanillezucker
15 g Pistazien 
Marzipanmöhren zum Verzieren


Zubereitung: 

* Möhren schälen und fein raspeln (geht von Hand oder mit der Küchenmaschine). Butter, Salz, 1 Päckchen Vanillezucker und Zucker mit den Schneebesen des Rührgerätes schaumig rühren. 2 Eier einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Haselnüsse mischen und unter die Eiermasse rühren. Möhren unterheben und alles zügig zu einem glatten Teig verrühren. Teig in eine gefettete Springform geben, glatt streichen und beiseitestellen. 

* Frischkäse, Quark und Zucker kurz verrühren. 2 Eier unterrühren. Soßenpulver gut unterrühren. Frischkäsemasse langsam auf den Teig laufen lassen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C)) 55-60 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und den Springformrand lösen. Kuchen in der Form abkühlen lassen. 

* Pistazien fein hacken und den Kuchen damit punktuell bestreuen. Nach Belieben mit Marzipanmöhren verzieren. Hinsetzen. Genießen :-)


Dieses Rezept wandert nun rüber in meine Rezeptsammlung.



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Freitag, 18. Juni 2021

Ohne backen: Erdbeer-Joghurt-Torte

Bei dieser Hitze in der Küche stehen und den Backofen anschmeißen? Nein, danke! Trotzdem äußerst leckere und erfrischende Torte essen? Ja, bitte!

Diese Erdbeer-Joghurt-Torte wird quasi vom Kühlschrank zubereitet. Die Herstellung ist ganz leicht und dauert, bis auf die Kühlzeit, auch gar nicht lange, versprochen! Könnte sein, dass das unser Lieblingssommerkuchen wird :-)

Zutaten:

500g Erdbeeren

200g Haferkekse

100g Butter

50g Raspelschokolade Zartbitter

1000g Joghurt 1,5% Fett

2 Becher Sahne je 200ml

6 Beutel Gelatine fix (Pulver ohne Einweichen oder Auflösen, gibts ähnlich auch in der vegetarischen Variante (Amazon-Partner-Link))

100g Zucker

50g Zartbitterkuvertüre oder/und  

50g Erdbeer-Joghurt-Schokoriegel


* Erdbeeren waschen, ca. die Hälfte pürieren

* den Boden der Springform mit Backpapier auslegen

* Haferkekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder Klopfer fein zerbröseln

* Butter mit der Raspelschokolade schmelzen

* Kekskrümel mit der Butter vermengen

* in die Kuchenform geben, glatt streichen und andrücken

* in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen

* Sahne schlagen und nach und nach 2 Beutel Gelatine fix untermischen

* in den Joghurt die restlichen 4 Beutelchen Gelatine untermixen

* Zucker unterrühren

* Sahne und Erdbeerpüree unterheben

* Joghurtmasse auf den Keksboden geben, glatt streichen 

* mindestens zwei, besser vier, Stunden im Kühlschrank kühlen

* oder auch über Nacht

* Tortenring vorsichtig entfernen

* Kuvertüre schmelzen und mit einem kleinen Löffel in Streifen auf die Kuchenoberfläche träufeln

* mit den übrigen Erdbeeren garnieren

* Erdbeer-Joghurt-Riegel mit einem Sparschäler in dünne Scheiben hobeln und über die Torte geben

Guten Appetit!



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Freitag, 29. Januar 2021

Saftiger Schokoladenkuchen


Eigentlich wollte ich das Rezept "Schokoladiger Schokoladenkuchen" nennen. Ich meine: nun guckt Euch mal diese Schokoladigkeit an! 

Als hätte ich nicht schon genug Rezepte mit Schokolade in meiner Rezeptesammlung! Da wäre u.a. der Südtiroler Schokoladenkuchen, mächtig und sehr schokoladig. Oder der einfache Schokoladenkuchen mit Schokoaufstrich im Teig. Oder Kladdkaka aus Schweden, simpel und schnell. Oder das Schokoladen-Crumble. Oder die etwas aufwändigere Schokoladen-Karamell-Tarte. Und der Zupfkuchen ist ja auch schokoladig. Und der Marmorkuchen. Oder die Chokladsnittar! Uh, oder die Schokoladen-Sahne-Trüffel! Njammmmm!

Dieser Kuchen hier ist aber schokoladig und fluffig und vor allem sehr, sehr saftig. Das kommt von den Schokoladen-Raspeln im Teig. Die schmelzen beim Backen und machen das ganze super schokoladig und eben schön saftig. 

Zutaten:

5 Eier
160g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
250g weiche Butter
170g Mehl
2 El Backkakao
1 Packung Backpulver
50ml Milch
100g Raspelschokolade Zartbitter

* die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz schaumig schlagen
* die weiche Butter dazugeben (ich schmelze sie ein bisschen in der Mikrowelle)
* Mehl, Kakao und Backpulver mischen und zusammen mit der Milch kurz unter die Eimasse mixen
* Raspelschokolade unterheben
* in eine gut gefettete Springform oder eine Kranzform geben
* bei 180 Grad (Umluft 170) ca. 40 bis 45 Minuten backen (Stäbchenprobe)
* abkühlen lassen und mit Kuchenglasur überziehen oder mit Puderzucker bestäuben




Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Freitag, 28. Februar 2020

Käsekuchen ohne Boden


Weil so viele Leserinnen nachgefragt haben und weil das Wochenende vor der Tür steht, schreibe ich mal schnell das Rezept für den Käsekuchen ohne Boden auf. Das sind dann halt in dieser Woche nach den fluffigen Amerikanern zwei Rezepte hintereinander (was man ja als Bloggerin auch nicht tun sollte), aber ich wünsche mir, dass Ihr alle am Wochenende einen leckeren Kuchen auf dem Tisch stehen habt :-)

Das Rezept für diesen Kuchen habe ich vor einigen Jahren aus einer Zeitschrift rausgerissen. Bis jetzt habe ich allerdings öfter meinen bewährten Käsekuchen mit Boden und Streuseln gebacken. Da ich aber seit einiger Zeit Kohlehydrate nicht mehr so gut vertrage und besonders viel Eiweiß essen muss, kommt mir dieser Kuchen gerade recht. Er besteht hauptsächlich aus Quark und Eiern. Fest wird er durch etwas Puddingpulver, also Stärke. Wer zusätzlich Zucker meiden möchte, kann auch einen bevorzugten Zuckerersatzstoff verwenden. Die Zuckermenge habe ich eh schon von 250 auf 200g reduziert. Wer will, kann den Kuchen also weitestgehend auch unter Low Carb einordnen.

Die Menge reicht für eine Springform oder ein Blech. In der Springform wird der Kuchen schön hoch und die Stücke sind dann richtige Sattmacher. Auf dem Blech wird der Kuchen natürlich flacher. Am letzten Wochenende habe ich unter die Hälfte der Quarkmasse backfertige Mohnmasse gerührt. Die Mohn-Quark-Masse habe ich dann zuerst in die Springform gegeben und dann den Rest daraufgestrichen. Mohn und Quark haben sehr gut zusammen geschmeckt!

Zutaten:

6 Eier
500g Magerquark
500g Sahnequark (meiner hatte 20% Fett, funktioniert auch super)
200g Zucker
2 Packungen Vanillepuddingpulver oder ca. 70g Stärke
75g geschmolzene Butter
Saft einer halben Bio-Zitrone oder ca. 3 EL Zitronensaftkonzentrat
abgeriebene Schale einer halben Zitrone oder 1 Pckg. geriebene Zitronenschale (ich nehme immer diese hier (Amazon-Partner-Link))
1 Prise Salz

* Ofen vorheizen 175°C (Umluft 150°C)
* Butter schmelzen
* Springform mit Butter fetten und mit Semmelbröseln oder Grieß ausstreuen
* Backblech mit Backpapier auslegen
* Eier trennen
* weil die Stäbe vom Mixer anfangs noch sauber und fettfrei (!) sind, schlage ich zuerst das Eiweiß zu schön festem Schnee (er ist richtig, wenn man die Schüssel umdrehen kann und nichts rausfällt)
* dann in einer anderen Schüssel beide Sorten Quark, Eigelb, Zucker, Puddingpulver, geschmolzene Butter und Zitronensaft und -schale vermixen
* Eischnee unter die Quarkmasse heben, ich rühre immer mit einem großen Löffel kurz von außen nach innen
* Quarkmasse in die Form oder aufs Blech geben und glatt streichen
* in der Springform ca. 50 bis 60 Minuten backen
* auf dem Blech ca. 30 bis 40 Minuten backen
* der Kuchen soll leicht gebräunt aussehen
* Ofen ausschalten und den Kuchen bei leicht geöffneter Backofentür ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann herausnehmen und komplett abkühlen lassen

Guten Appetit und ein schönes Wochende!









Freitag, 25. Januar 2019

Schokoladenkuchen


Irgendwann im letzten Jahr wurde still und heimlich die Rezeptur einer sehr bekannten Nuss-Nougat-Creme geändert. Oh, wir waren solche Fans! Aber jetzt schmeckte sie nicht mehr. Seitdem probieren wir uns durch die Sorten. Am liebsten wäre uns auch eine ohne die Verwendung von Palmöl. Einige schmecken ganz gut, ja. Aber irgendwie hat es noch keine Schokocreme dauerhaft auf unseren Frühstückstisch geschafft. Wir verbrauchen seither viel weniger Schokocreme. So stehen seit einer Weile einige angebrochene Gläser in unserem Vorratsschrank. Wie gut, dass ich mir im Dezember 2000 in meinem Büchlein ein Rezept für Schokoladenkuchen aufgeschrieben habe.

Zutaten:

100g weiche Butter
150g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
3 Eier
200g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
4-5 El Milch
3 El Schokocreme

*  Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier sehr schaumig rühren
*  Mehl mit Backpulver mischen
*  Mehl abwechselnd mit der Milch unter den Schaum rühren
*  3 ordentliche Löffel Schokocreme unterrühren, eventuell war es bei mir ein bisschen mehr ;-)
*  bei 180° (Umluft 170°) in der Springform ca. 30 bis 40 Minuten backen
*  in der Muffinform ca. 20 bis 25 Minuten backen
*  auskühlen lassen und nach Belieben verzieren

Für diesen Kuchen habe ich ein angebrochenes Glas Schokocreme verbrauchen können. Außerdem habe ich noch Weihnachtsschokolade gefunden, die ich vergessen hatte. Ups. Sieht ein bisschen nach Faschingskuchen aus. Oder wie ein Geburtstagskuchen. Auf alle Fälle schmeckt der Kuchen schokoladig-nussig und ist nicht zu trocken.




Freitag, 23. Februar 2018

Feuerwehrkuchen


Für die Geburtstagsfeier des Adventsjungen habe ich mal "Feuerwehrkuchen" in die Suchmaschine eingegeben. Ja, da konnte ich eine Menge bunter toller Kuchen in Feuerwehrform sehen. Mit rotem Fondant, Keksrädern und Leitern aus langen Waffeln, ganz süß.

Meine Aufmerksamkeit bekam aber ein Kuchen mit Kirschen, der auch diesen Namen trägt. Wieso denn das? Nun, da findet ein Feuerwehreinsatz statt! Der Teigboden soll Holz darstellen. Die Kirschen Feuer. Und die Sahne soll Löschschaum sein. Das hat mir gefallen und deshalb habe ich diesen Kuchen gebacken. Ich habe einfach das Rezept von meinem Apfelkuchen ein bisschen abgewandelt.

Ich mag den Kuchen sehr. Er schmeckt säuerlich-süß und ist schön saftig. Er muss unbedingt abkühlen, damit die Füllung auch fest genug zum Schneiden ist! Die Kinder haben aber doch lieber stinknormalen Rührteigkuchen verputzt ;-)

Achtung: Abkühlzeit von mindestens 3 Stunden beachten!

Teig:

150g kalte Butter
100g Zucker
300g Mehl
2 Eier
1/2 Päckchen Backpulver

Füllung:

2 Gläser Sauerkirschen (je 720ml)
1 Esslöffel Zucker
45g Speisestärke

Streusel:

100g Mehl
100g gemahlene Mandeln
100g kalte Butter
100g Zucker
1 Prise Salz

außerdem:

2 Becher Schlagsahne (je 200ml)
1 Packung Vanillezucker
1 Packung Sahnefestiger
Raspelschokolade

*  für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten
*  in einer gefetteten Springform am Boden andrücken, einen Rand hochziehen
*  Kirschen in ein Sieb geben, den Saft auffangen
*  Speisestärke mit Zucker und etwas kaltem Saft anrühren
*  250ml Kirschsaft aufkochen und die Stärkemischung unter Rühren dazugeben
*  kurz aufkochen und 1 Minute unter Rühren köcheln, vom Herd nehmen
*  Kirschen unterheben
*  die Zutaten für die Streusel verkneten
*  Kirschmasse auf den Teigboden geben
*  Streusel darüberstreuen
*  bei 175°C (Umluft 160°C) ca. 40 Minuten goldbraun backen
*  Kuchen mindestens 3 Stunden auskühlen lassen, am besten auf einem Kuchengitter
*  vor dem Servieren die Schlagsahne mit dem Vanillezucker fest schlagen
*  den Sahnefestiger während des Schlagens einrieseln lassen
*  Schlagsahne auf dem Kuchen verteilen
*  Raspelschokolade über die Sahne streuen

Guten Appetit!





Donnerstag, 3. August 2017

Blaubeer - Crostata


Ich stehe im Moment total auf Beeren! Sie sind ja so ein Schatz! Klitzeklein, aromatisch und dann auch noch soooo hübsch! Egal ob Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren oder Blaubeeren, ich mag sie alle. Vollgepackt mit vielen gesunden Nährstoffen gehören sie nicht umsonst zum sogenannten "Superfood". Hört sich doch super an, oder?! Am liebsten kaufe ich sie auf dem Wochenmarkt, da gibt es welche aus der Region. Die schmecken mir besonders gut und die Reise war für die empfindlichen Früchte zum Glück nur ganz kurz. Ich nasche die kleinen Schätzchen bevorzugt ganz pur. Aber sie machen sich auch sehr gut im Müsli, mit Joghurt oder Eis.

Neulich habe ich in der neuen Zeitschrift "Hygge" ein Rezept für Blaubeer-Crostata entdeckt. Das sah so schnell und einfach aus, das war mir gleich seeeeehr sympathisch. Moah, der Kuchen ist ein Gedicht! Und damit ich das Rezept nicht verbummeln kann, schreibe ich es heute mal auf:

Teig:

200g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Zucker
100g kalte Butter in Würfeln
80ml kaltes Wasser

Füllung:

ca. 300g Blaubeeren
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange (alternativ 1/2 Tütchen getrocknete Orangenschale)
2 El Mehl
40g Zucker

zum Bestreichen:

1 verquirltes Ei
3 El brauner Zucker

*  alle Teigzutaten ganz rasch glatt verkneten
*  die Teigkugel bedecken und für ca. 45 Minuten im Kühlschrank lagern
*  die gewaschenen Blaubeeren mit Orangenschale, Mehl und Zucker vermengen
*  den Teig rund ausrollen, Durchmesser ca. 30cm
*  Teig auf ein Blech mit Backpapier legen, die Beeren auf dem Teig verteilen
*  Rand rundherum ein Stückchen über die Beeren klappen und etwas andrücken
*  den Teigrand mit verquirltem Ei bestreichen und mit Zucker bestreuen
*  bei 220 Grad (Umluft 200°) ca. 20 bis 30 Minuten backen

Noch warm mit Eis oder Sahne servieren. Der Teig ist nicht zu süß und der Rand ist herrlich knusprig. Die Füllung ist warm noch etwas flüssig, nach dem Abkühlen etwas fester. Die feine Orangennote passt überraschend gut zu den Blaubeeren. Die Crostata schmeckt ganz bestimmt auch mit anderen Früchten.

Guten Appetit!