Sonntag, 20. Oktober 2019

Eine frische Ostseebrise...


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... haben wir uns am Wochenende um die Nase wehen lassen. Von Freitag bis Sonntag waren wir als ganze Familie vom Deutschen Jugendherbergswerk eingeladen, die Jugendherberge Warnemünde, deren Programm und die Umgebung kennenzulernen.

Am Freitag reisten wir an und fuhren einen kleinen Schlenker über Kühlungsborn und Heiligendamm. Toll, dass uns da unsere Lieblingsdampflok Molli entgegenkam!

In den folgenden Tagen haben wir unseren Aufenthalt in Warnemünde sehr genossen. 15 Bloggerinnen waren anwesend, teilweise auch mit Familie. Die großen und kleinen Kinder hatten richtig viel Spaß in der Kinderbetreuung drinnen und auch draußen.

Wir Bloggerinnen beschäftigten uns ziemlich intensiv mit den Fragen zum Thema "Nachhaltig reisen". Wir tauschten uns aus, hörten tolle Referentinnen und machten praktische Erfahrungen am Strand. Warnemünde als ein Ort zwischen Umweltschutz und Tourismus bot dafür eine sehr gute Kulisse. Über meine Erfahrungen werde ich nochmal in einem gesonderten Artikel berichten.

Am Samstagabend gab es ein großes Lagerfeuer am Strand mit Stockbrot, Punsch und Livemusik. Das war ein sehr schönes Erlebnis.

Heute gab es eine besondere Stadtführung durch Warnemünde. Die Organisation des ganzen Wochenendes war gut durchdacht und bot sehr interessante Programmpunkte.

Nun sind unsere Herbstferien beendet und wir starten morgen frisch in die neue Woche.















Donnerstag, 17. Oktober 2019

Heute vor einer Woche...


... fuhren wir an einem diesigen Morgen von unserer Unterkunft Richtung Neuharlingersiel. (Seht Ihr die schöne Windmühle?) Dort bestiegen wir die "Spiekeroog IV" ein Schiff der Schiffsflotte, die auf der Nordsee zwischen Neuharlingersiel und der autofreien Insel Spiekeroog verkehrt. Das Schiff kann auch Fracht und Lastautos transportieren. Unser Ticket hatten wir bereits vorher online gebucht.

Als wir losfuhren, zog gerade eine Regenwolke an uns vorbei. Ein Regenbogen über dem Meer zeigte uns den Weg zu den Seehundbänken. Es waren bei dem kalten und stürmischen Wetter gar nicht so viele Passagiere an Bord. So konnten wir uns zwischen Außendeck und Innendeck entspannt hin und her bewegen. Der Kapitän erzählte uns während der Fahrt ein bisschen was übers Wattenmeer und die Tiere, die dort heimisch sind.

Als die Seehundbänke zwischen den Inseln Langeoog und Spiekeroog in Sicht kamen, fuhr das Schiff ein bisschen langsamer und so konnten wir in einiger Entfernung tatsächlich kleinere und größere Tiere entdecken. Das war ein sehr schöner Moment, von dem ich gar keine Fotos habe. Hinter den ruhenden Seehunden stiegen Vogelschwärme auf und flogen geschlossen hin und her und auf und ab. Ein schönes Erlebnis, besonders für die Kinder.

Danach wärmten wir uns unter Deck wieder ein bisschen auf. Es gab heißen Kakao und Buntstifte für Ausmalblätter aus der kleinen Kombüse. Die Augustschnuppe drehte in der kleinen Spielecke sehr ausdauernd am Steuerrad für Kinder. Nach ungefähr 2,5 Stunden kamen wir wieder am Starthafen Neuharlingersiel an. Es wurde dunkel und regnete plötzlich in Strömen. So ist das Herbstwetter an der Nordsee eben. Wir hatten richtig Glück auf dem Meer :-)












Montag, 14. Oktober 2019

Wochenbeginn

Nach Samstag, unserem Rückreisetag, haben wir es am Sonntag gemütlich angehen lassen. Mutzelchens Freundin war nach der Übernachtung unser Frühstücksgast, bis sie gegen 12 Uhr wieder ging. Sah unser Frühstückstisch nicht schön herbstlich aus?!



Weil so schönes Wetter war, fuhren wir kurzentschlossen zum Bauernmarkt im Museumsdorf Volksdorf. Entgegen unserer Gewohnheit gehörten wir nicht zu den ersten Gästen bei solch einer Veranstaltung. Deshalb mussten wir am Einlass sogar Schlange stehen.

Auf dem Gelände des Museumsdorfes gab es viele schöne Stände von Händlerinnen und Händlern aus der Region. Doch es war uns leider viel zu voll. Wir nahmen frischen Blechkuchen für den Nachmittag zu Hause mit. Außerdem holte ich mein Jahrbuch ab, das alle Mitglieder des Vereins einmal jährlich erhalten. Dann begann es, zu regnen. Ein guter Zeitpunkt, zu gehen.







In der Abokiste aus Wulksfelde waren am Samstag Süßkartoffeln dabei. Ich probierte mal etwas Neues aus und kochte eine Süßkartoffel-Tarte nach diesem Rezept. Unten war ein Teig aus fertigem Blätterteig. Drin waren fein gehobelte Süßkartoffelscheiben, angedünstete Zwiebeln in Balsamico und ein Sahne-Ei-Guss. Zusammen mit Salat war diese Tarte richtig lecker! Fanden zumindest der Liebste, das Mutzelchen und ich. Die drei Kleineren haben dann eben mehr von dem Salat gegessen, ha!

Der kleine Bruder machte sich dann auf den Weg zu seinem besten Freund. Große Vermissung beiderseits und eine Übernachtung dort.

Als die anderen Kinder am Abend alle im Bett waren, schauten der Liebste und ich eine ganz wunderbare Reportage über die Menschen auf Baltrum, der kleinsten ostfriesischen Insel. Wie die Menschen auf der autofreien Insel miteinander leben, arbeiten und feiern hat mich irgendwie berührt. In der Mediathek des NDR kann die Sendung noch angesehen werden.


Heute Morgen um halb 8 bot sich mir vor unserem Fenster ein toller Anblick. Da war der Liebste schon aus dem Haus und fast im Büro. Ich weckte den Adventsjungen, der heute seinen ersten Ferientag in der Ferienbetreuung seiner Schule hatte.

Vorher hatten wir aber noch schnell einen Termin beim Kinderarzt, den ich um 6 Uhr online gebucht hatte. Die Augustschnuppe nahm ich mit, so konnte das Mutzelchen noch aussschlafen und ihre Ferien so richtig genießen.


Nach dem Termin beim Kinderarzt fuhr ich den Adventsjungen zur Ferienbetreuung. Danach radelte ich mit der Augustschnuppe einkaufen. Milch fehlte und zum Mittagessen wollte ich Kürbissuppe kochen, Mutzelchens Lieblingsessen.

Der Kürbis war so groß, dass ich überlegte, was ich den noch damit machen kann. Ich wollte ein (der oder die?) Kürbis-Pie ausprobieren und fand ein Rezept in einem Blog. Ich kochte Kürbissuppe und parallel dazu Kürbis mit Gewürzen und Sahne. Für den Pie knetete ich noch einen Mürbeteig.

Die Kürbissuppe war wie immer sehr gut. Der Kürbis-Pie war leider nix. Kann ich leider nicht weiterempfehlen. Viel zu süß und auch zu würzig nach meinem Geschmack. Sehr schade um die Zutaten und die Arbeit. Da muss ich wohl noch weitersuchen.

Mir fällt beim Schreiben und Fotos sichten gerade auf: ganz schön gelb-orange der Oktober! Unsere Lampionlichterkette, der Tischläufer von der Handweberin aus Angeln, der Obstteller mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Mandarinen, die Kürbisbrötchen, das Kerzenlicht, das Herbstlaub, die Backsteinhäuser, die gelbe Katze, die Gewürze und Marmeladen, die vielen Kürbisse, der Morgenhimmel, Kürbis-Tarte, Kürbissuppe, Kürbis-Pie...

Und weiter gehts im Herbstferienprogramm.

Samstag, 12. Oktober 2019

12 von 12 im Oktober

Da bin ich ja wieder! In der vergangenen Woche waren wir im DJH-Resort Neuharlingersiel in Ostfriesland. Uns hat es dort während der Einladung der Jugendherbergen im letzten Jahr so gut gefallen, dass wir für diese Herbstferien selber einen Aufenthalt gebucht haben.

Heute ist aber schon unser Abreisetag gewesen. In der Nacht war es draußen sehr, sehr stürmisch und deshalb sehr laut. Gegen 2 Uhr will die Augustschnuppe in unser Bett kommen. Sie ist ziemlich zappelig zwischen uns. Ich liege zwei Stunden wach.

Um 6:30 Uhr wache ich endgültig auf und gehe duschen. Ich packe die ersten Sachen ein und wecke dann den Rest der Familie. Als ich die Vorhänge aufziehe, schaue ich direkt auf ein Fasanenpaar.


Gegen halb 9 sind wir im Frühstücksraum. Da ist schon ziemlich viel los, am Vortag waren viele Familien angereist. Der Hit am Frühstücksbuffet ist die automatische Pfannkuchenmaschine. Per Knopfdruck meldet man Bedarf an. Nur 60 Sekunden später fällt ein fertiger Pfannkuchen auf den Teller. Die Kinder sind begeistert!


Mein Frühstück besteht aus Magerquark mit Birne und etwas Müsli und Schokochips.


Nach dem Frühstück laufen wir kurz zurück zu unserem Ferienhaus und holen unsere restlichen Sachen.


Wir beladen unser Auto und fahren los. Die Gegend um das Resort ist schön flach. Und ruhig.


Nach drei Pipipausen, einer Essenspause und zähem Verkehr ab und zu fahren wir am Kohlekraftwerk Moorburg vorbei. Das sehr umstrittene Bauwerk wurde erst 2015 in Betrieb genommen.


Zu Hause wartet schon die frisch angelieferte Abokiste aus Wulksfelde auf uns.


Was noch fehlt, hole ich schnell mit dem Lastenrad im nächsten Supermarkt.


Währenddessen läuft schon die erste Waschmaschinenladung mit der Urlaubswäsche.


Am Nachmittag gibt es Ostfriesentee mit Kluntje und Wulkje und Neujährchen gefüllt mit Sahne. Lecker! Ooohhhh, ein Hörnchenautomat mit hübschen Muster (Amazon-Partner-Link) steht jetzt auf meiner Wunschliste, dann kann ich die Waffelröllchen zu Hause selber machen :-)


Da ruft auch schon Mutzelchens Freundin an. Sie kommt rüber, bekommt Waffelröllchen und dann spielen die beiden mit dem Harry.-Potter-Lego.


Zum Abendbrot gibt es frischen Salat aus der Gemüsekiste. Wie immer in Form von Selbstmachsalat. Alle Komponenten gibt es in eigenen Schüsselchen. Zum Gemüse gibt es z.B. Falafelbällchen, Fetakäse, Kräuterbaguette oder Thunfisch.

Mutzelchens Freundin übernachtet bei uns. Die beiden und der kleine Bruder schauen nun in Mutzelchens Zimmer einen Harry-Potter-Film. Der Adventsjunge schläft schon.

Die Augustschnuppe hat im Auto 20 Minuten geschlafen. Ich tippe auf eine Einschlafzeit gegen 21:30 Uhr. Der Liebste und ich schauen nun nebenbei auf dem rbb den nächsten Teil der Serie "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt". Diesmal ist das Jahr 1985 dran.


Nun trage ich mich drüben beim Geburtstagskind Caro in die lange 12 von 12-Liste ein.