Donnerstag, 23. Mai 2019

Birkenpeeling

Verzeihung für die Funkstille hier. Ich will ja noch von meinem Ausflug nach Berlin berichten. Und wie es auf der Elternbloggerkonferenz Blogfamilia war, erzähle ich auch noch. Im Moment liege ich seit Montag nach einer Operation im Krankenhaus, da will ich im Moment nicht näher drauf eingehen.

Ich habe Euch heute aber was Feines mitgebracht. Draußen gibt es jetzt so viel frisches Grün. Da fiel mir wieder ein schönes und einfaches Rezept für die Körperpflege ein, das ich auf meiner Weiterbildung zur Naturerlebnispädagogin kennengelernt habe. Und zwar ist es ein Körperpeeling aus Birkenblättern. Birkenblätter wirken entschlackend, glättend und hautstraffend.

Man braucht: 2 Handvoll frische Birkenblätter, 3 bis 4 Esslöffel (Rohr-) Zucker, 1 Teelöffel (Meer-) Salz, ca. 100ml neutrales Öl

Die Birkenblätter, wenn es geht, nicht waschen. Weil meine Birke nun nicht mitten im Wald stand, habe ich meine Blätter kurz abgespült und trocken getupft. Dann die Blätter zusammen mit etwas Zucker in einem Mörser zerkleinern. Das sieht dekorativ aus, dauert aber. Schneller und einfacher geht es natürlich mit einem Pürierstab in einem hohen Gefäß. Einfach alle Zutaten so lange pürieren, bis eine schöne Paste entsteht. Das Öl dabei nach und nach dazugeben. In ein Schraubglas füllen und kühl lagern.

Meine Menge reichte für ein kleines Marmeladenglas aus. Schon beim Hantieren mit den Birkenblättern ist mir an den Fingerspitzen eine zusammenziehende Wirkung der Pflanze aufgefallen. Das Peeling wird unter der Dusche angewendet. Einfach die betreffenden Körperpartien mit kreisenden Bewegungen einreiben. Achtung, das kann wegen des Öls rutschig sein! Allergiker testen das Produkt vorher bitte vorsichtig.

Wer kein Duschpeeling mag, kann auch zerkleinerte Birkenblätter mit Öl bedeckt 2 Wochen ziehen lassen. Nach der Zeit durch ein Sieb abseihen und schon hat man ein straffendes Körperöl.




Donnerstag, 16. Mai 2019

Donnerstagsschnipsel

* Der Liebste war in den letzten Tagen in Berlin und ist gestern Abend wiedergekommen. Weil die Augustschnuppe jede Nacht noch zu uns ins Bett kommt, hatte ich Sorge, dass sie auf der leeren Bettseite im Schlaf rausrollt. Da fiel mir unser Bettgitter (Amazon-Partner-Link) wieder ein. Das haben wir vor einigen Jahren für die Reise gekauft. Es lässt sich klein zusammenschieben und einklappen. Das hat in den letzten Nächten gut funktioniert. Nur die starken Arme des Liebsten zum Einschuckeln der Augustschnuppe haben gefehlt. Und er natürlich sowieso.


* Vielen Dank für die Geburtstagsgrüße für den kleinen Bruder! Ich habe mich sehr darüber gefreut und habe sie weitererzählt. Wir hatten gestern einen ganz ruhigen gemütlichen Geburtstag mit Schokoladen- und Käsekuchen. Die Gäste des kleinen Bruders haben wir im Juni auf einen Ausflug in den Kletterwald eingeladen.

Was das Mutzelchen für ihren Bruder gemacht hat, will ich noch zeigen. Einige Wochen hat sie an einem DIN A4 Heft gesessen. Titel: "My own Hogwarts Adventure". Vorne drauf hat sie Harry, Hermine, Ron und den kleinen Bruder gezeichnet. Drinnen gibt es eine Geschichte mit vielen Rätseln zum Mitmachen. Das hat sie sich ganz alleine ausgedacht. Ich finde das sehr toll!





* Ich freue mich schon auf morgen. Da fahre ich übers Wochenende nach Berlin. Ich werde im Hotel wohnen, ins Theater, ins Kino und in eine Ausstellung gehen. Und natürlich die Blogfamilia besuchen und dort seeeeehr viele Bloggerkolleginnen und -kollegen treffen. Hui, das wird wieder schön!

* Und so sieht es übrigens aus, wenn die Augustschnuppe den Tisch deckt:


Mittwoch, 15. Mai 2019

Zehn Jahre

Tadaaaaaaa, zweistellig! Heute feiert der (eigentlich gar nicht mehr so) kleine Bruder seinen 10. Geburtstag. ZEHN!!! Ist denn das zu glauben?!

Er ist ein angenehmer und umsichtiger Junge. Er ist beliebt bei Freundinnen und Freunden. Seine Anwesenheit wird überall sehr geschätzt. Er ist sicher mit dem Fahrrad oder auf Inlinern unterwegs und spielt Hockey. In der Schule macht er mit großem Interesse mit und bringt nur gute Noten nach Hause. Er liest ohne Pause, experimentiert gerne, mag Zaubertricks und Witze. Er ist hilfsbereit und auf ihn ist immer Verlass. Und er hat süßeste Sommersprossen auf der Nase. Wir sind so glücklich mit ihm!

Seine Geburt vor 10 Jahren markiert aber auch einen entscheidenden Wendepunkt in unser aller Leben. Nur knapp vier Monate später sind wir von Berlin nach Hamburg umgezogen. Im Wochenbett verfestigte sich bei mir die Eingebung, doch nach Hamburg zu ziehen. Der Liebste pendelte schon seit Jahren dorthin zur Arbeit und zurück. Klaglos. Aber unsere gemeinsame Zeit als Familie war rar.

So begannen wir kurz darauf, Kisten zu packen. Eine Wohnung in Hamburg war schnell gefunden. Die schöne Altbauwohnung und den Lieblingsbezirk Pankow zu verlassen war für mich sehr schwer. Wir hatten ein sehr schönes Leben dort. Die perfekt angeschlossene Gegend mit vielen Parks, Kindergärten und Schulen war einfach ein Traum. Außerdem war sie Teil meiner Kindheit.

Nach zehn Jahren kann ich sagen, der Umzug hat sich doch gelohnt. Es tut nicht mehr weh. Berlin hat sich in der Zeit verändert. Ich habe mich wahrscheinlich auch verändert. Wir haben in Hamburg viele neue Freundschaften geschlossen. Das Meer ist ganz nah. Und Dänemark auch. Kindergarten und Schulen sind um die Ecke. Grün ist es auch. Wir haben das Beste draus gemacht und schaffen hier neue Erinnerungen.

Und heute feiern wir unser Geburtstagskind. Schön, dass Du bei uns bist, lieber kleiner Bruder!



Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12 im Mai

Mein Tag startet sehr zwiespältig. Im Bad mache ich extra langsam. Durch die Tür höre ich die Kinder in der Küche scheppern. Die Kaffeemühle tönt. Irgendwann darf ich eintreten. Überall ist mit kleinen Klebezetteln dekoriert. "Mama" steht drauf. Der Frühstückstisch ist schon gedeckt. Auf meinem Platz liegen kleine Botschaften der Kinder. "Du bist die beste Mama, die man sich nur vorstellen kann!" hat der kleine Bruder geschrieben. Ich bin sehr gerührt. Gleichzeitig schäme ich mich, weil ich mich gar nicht wie die beste Mama der Welt fühle. Ich laufe im Moment am Anschlag. Schlafmangel macht mich müde und reizbar. In der Küche weine ich deshalb bittere Tränen. Der Liebste nimmt mich in den Arm.



Nach dem Frühstück bastle ich mit den Kindern etwas. Durch Zeitschriften mit kleinen Lego-Beigaben sind die Kinder erstmals mit Star Wars in Kontakt gekommen. Die Jungs, besonders der Adventsjunge, finden das supercool. Aus Poolnudeln und silbernem Gewebeband (Amazon-Partner-Links) stellen wir Lichtschwerter her. Die sind der Hit!


Später beschrifte ich mit dem Etikettendrucker einen Teil der Bücherregale in den Kinderzimmern. In der vergangenen Woche habe ich dort schön sortiert. So finden die Bücher vielleicht leichter ihren Platz.


Die Augustschnuppe sitzt derweil zu meinen Füßen und räumt Spielzeugkisten aus. Dann kommt schon die "Sendung mit der Maus".


Dann verabschiedet sich der Liebste. Er fährt beruflich nach Berlin. Und weil er vorher noch einen alten Freund besucht, fährt er schon heute. Ich schneide für das Mittagessen Kartoffeln und Möhren zu Pommes.


Die Augustschnuppe macht einen kurzen Mittagsschlaf. Am Nachmittag radle ich mit den Kindern ins Naturschutzgebiet Höltigbaum. Das Wetter ist herrlich! Die Sonne scheint vom blauen Schäfchenwolkenhimmel, aber es ist etwas frisch.



Es gibt Eis für die Kinder und danach Spielzeit auf den ausgewiesenen Freizeitflächen. Kurz vor dem Abendessen sind wir wieder zu Hause. Die Großen machen Schnittchenteller für alle. Dann Sandmännchen und Bettzeit. Die Augustschnuppe schuckle ich ein. Die Großen dürfen noch ein Spiel zu Ende spielen oder lesen.

Ich sitze im Sessel und schreibe diesen Eintrag. Nebenbei schaue ich auf dem WDR die Sendung "Wunderschön" von der Flensburger Förde. Die gibt es sogar online. Dort werden wir nun im neunten Sommer unseren Sommerurlaub verbringen. Hachseufz, das ist schon eine ganz besondere Gegend! Ich freue mich drauf!


Nun trage ich meinen Eintrag in die lange 12 von 12-Liste bei Caro ein. 




Samstag, 11. Mai 2019

Meine Woche

"... Mal wieder bloggen. Du musst mal wieder bloggen. Ich würde so gerne mal wieder bloggen. Mist, jetzt habe ich schon wieder nicht geschafft, zu bloggen. Heute schaffe ich es wieder nicht. Jetzt könnte ich eigentlich bloggen, aber ich mache lieber eine Pause auf dem Sessel. Bloggen, nee, ich bin gerade so schön am Aufräumen. Erst muss ich etwas essen, dann blogge ich. Oh, jetzt ist das Kind wieder wach. Und jetzt ist das Kind immernoch wach. ..."

Meine täglichen Gedanken seit einer ganzen Weile. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen habe ich keine freie Minute. Die Augustschnuppe entdeckt gerade ihren eigenen Willen. Und der ist bei ihr in diesem Alter stärker, als bei ihren Geschwistern. Beim fünften Kind erleben wir nun erstmals Wutanfälle mit strampelnden Beinchen auf dem Boden. Holla!

Der Adventsjunge wird gefühlstechnisch auch gerade durchgeschüttelt. Zwischen "ich bin schon groß und bald Schulkind" und "ich bin doch noch so klein und ein Kindergartenkind" liegen nur Momente. Und die beiden Schulkinder werden immer selbstständiger. Sie treffen Verabredungen und sind draußen unterwegs. Manchmal reiche ich nur noch Essen und das Telefon.

Und so verfliegt die Zeit. Und auch jetzt am Samstagmittag sitze ich hier mit schlechtem Gewissen hinter der Schlafzimmertür, während draußen die Kinder streiten, die Augustschnuppe heult und der Liebste die Wochenendeinkäufe verräumt. Aber jetzt soll es sein, sonst schiebe ich es wieder vor mir her und lasse es dann gleich bleiben, weil es sowieso nicht mehr aktuell ist.

(Und während ich mit schlechtem Gewissen an diesem Punkt abbreche, treffe ich in der Küche auf den kleinen Bruder und den Adventsjungen beim Spargel- und Kartoffeln schälen. Super!)

Dabei begann meine Woche diesmal sehr schön. Der Liebste hatte am Montag frei und lud mich und die Augustschnuppe zum Frühstück ins modernste Café im Ort ein. Er hatte ein riesiges deftiges Frühstück und ich fluffigste Pancakes. Das alles so reichlich, dass wir an diesem Tag auch kein Mittagessen mehr brauchten.


Dann habe ich endgültig all unsere Bücherregale durchgemomoxt. Ich bin vollgestopfte Bücherregale so leid. Aber es kommen ja doch immer wieder neue Bücher hinzu, denn ich liebe Bücher nunmal :-)

Diese Woche waren die Regale in den Kinderzimmern dran. Auslöser war eigentlich, dass ich einen Platz für die zwei Schulranzen der Jungs schaffen wollte. Ein Ranzen konnte irgendwie immer in der Ecke stehen, aber zwei wären doch zu viel.

Durch das Aussortieren ist ein Fach frei geworden und ich konnte einen Regalboden verstellen. Ich habe nun nochmal ca. 80 Euro über momox verdient. Das geht ganz einfach. Mit der App auf dem Handy scannt man die Strichcodes oder gibt die ISBN-Nummer ein. Sofort wird angezeigt, welchen Betrag man dafür bekommt. Zum Verschicken kann man sich kostenlose Etiketten ausdrucken. Ja sogar eine Abholung der doch recht schweren Bücherkartons lässt sich vereinbaren.

Ich hatte manchmal richtig Glück und es gab für ein Buch mehrere Euro. Ich habe aber auch Bücher für 15 Cent weggegeben. Weniger Kram für uns. Wir hatten doch eine Menge Bücher, die niemand liest. Kaputte oder völlig uninteressante Bücher kamen in den Papiercontainer (Uh, ja, es tut auch mir beim Schreiben weh). Noch gute Bücher spende ich der Schulbibliothek oder der Tauschbox in Wulfsdorf.

 So sieht es jetzt im Jungszimmer aus:


Und so beim Mutzelchen:


Und dann bin ich jetzt im Museumsdorf eingearbeitet und verstärke die Gruppe der museumspädagischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das war für mich ganz einfach. Mit meinen Qualifikationen als Erzieherin und Fachkraft für Naturerlebnispädagogik bin ich an diesem Ort genau richtig aufgehoben. Letzte und diese Woche habe ich Schulkindern vom Leben im alten Dorfe und speziell der Wollgewinnung und -verarbeitung erzählt. Ahhhhh, das macht solchen Spaß! Demnächst werde ich an der offenen Feuerstelle im Bauernhaus mit den Kindern aus frisch gemahlenem Buchweizen einen Teig herstellen, daraus Pfannkuchen backen und aus Sahne Butter schlagen.

Schön finde ich auch, dass ich dabei Kleidung trage, die der Kleidung von früher nachempfunden ist. Ich trage einen bodenlangen dunklen Rock, eine weiße Bluse und eine Schürze. Mein gestricktes Schultertuch wickle ich um den Oberkörper. So ist mir schön warm. Ich fühle mich im Museumsdorf richtig wohl. Ich darf jedes Mal ganz viele Tiere sehen und streicheln, hach! Die Ehrenamtlichen, die ich bis jetzt kennengelernt habe, sind alle sehr sympathisch und kommunikativ. Ich glaube, es liegt daran, dass sie die Arbeit alle freiwillig machen.

Und so habe ich also gut zu tun. Ich hoffe, Ihr seid mir trotzdem weiterhin treu und verzeiht mir mein unregelmäßiges Bloggen, liebe Leserinnen und Leser. Auf Twitter und Instagram bin ich ein kleines bisschen aktiver, schaut da gerne auch vorbei. Schönes Wochenende Euch allen!







Montag, 6. Mai 2019

Erstes Maiwochenende

Das Wochenende beginnt am Freitagabend mit einem großen runden Regenbogen genau vor unserem Fenster.


Am Samstag sind wir schon um 6 Uhr wach. Der Liebste steht als Erster auf, er will vor dem Brötchenholen kurz zum Recyclinghof fahren. Wir wollen das Projekt "Keller entrümpeln" angehen. Dafür müssen ein paar große Dinge entsorgt werden. Neulich wurde ich auf die Bedeutung des Wortes "entsorgt" hingewiesen. Ent-sorgt. Man braucht sich um diese Dinge nicht mehr sorgen. Ein guter Gedanke.

Jedenfalls war der Liebste leider nicht der Einzige mit der Idee, am Samstagmorgen zum Recyclinghof zu fahren. Ungefähr 50 andere Autos stehen mit ihm in der Schlange vor dem Hof. Das Frühstück muss also warten. Die Kleineren kriegen schonmal Müsli.


Nach dem späteren Frühstück fahren wir nach Wulfsdorf. Wir kaufen leckere Sachen ein und drehen natürlich unsere Runde über den Hof. Das Wetter ist aprilig. Während wir im Laden sind, regnet es in Strömen. Als wir rauskommen, scheint wieder die Sonne.





Zu Hause gibt es Woknudeln mit Pak Choi. Ich backe danach einen Bisquitboden für eine Sahnerolle.


Dann kommt ein großes Paket für den kleinen Bruder an. Die weiterführende Schule lässt grüßen. Darüber berichte ich noch.


Am Nachmittag gibt es fluffige Erdbeer-Sahne-Rolle.


Am Abend zeigt sich dieser schöne Himmel. Die Augustschnuppe schläft früh ein. So können der Liebste und ich endlich den sehr empfehlenswerten Film "Gundermann" sehen (Amazon-Partner-Link oder im Netflix-Abo enthalten). Dieser Film von Andreas Dresen erhält genau an diesem Abend zu Recht auch mehrere Filmpreise.


Am Sonntag können wir ausschlafen. Nach dem späten Frühstück Kruschelei und Sendung mit der Maus. Zum Mittagessen gibt es Spargel und neue Kartoffeln.

Am Nachmittag fahre ich mit dem Mutzelchen, dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen ins Kino. Wir schauen "Royal Corgi", einen Animationsfilm über den Liebling der Queen, einen kleinen Hund. Ganz nett, mehr aber nicht. Zum Abendessen sind wir wieder zu Hause.


Noch mehr Familienwochenendeinblicke gibt es bei Alu und Konsti

Mittwoch, 1. Mai 2019

Hallo Mai!

im Mai werde ich...

... Spargel essen
... Rhabarberkuchen backen
... und essen ;-)
... im Museumsdorf museumspädagogisch tätig sein
... endlich wieder zum Aquafitness gehen
... eine Woche Pfingstferienkinder zu Hause haben
... den 10. Geburtstag des kleinen Bruders feiern
... nach Berlin fahren
... die ElternbloggerInnenkonferenz Blogfamilia besuchen
... dort viele, viele nette Menschen treffen
... ins Theater gehen
... mein ruhiges Hotelzimmer genießen
... mit dem Adventsjungen zum Schwimmkurs gehen
... hoffentlich viel draußen in der Natur sein


Montag, 29. April 2019

Wochenende am 27. und 28. April

Am Freitagmittag fährt unser Mutzelchen auf "Teich-Reise". Sie besucht in der Schule einmal in der Woche eine Arbeitsgemeinschaft, in der es sich um die Natur dreht und wo sich die Schülerinnen und Schüler am Schulteich treffen. Die jährliche Reise wurde heiß ersehnt.

Am Samstag sind wir alle schon ziemlich früh wach. Der Liebste fährt mit den Jungs einkaufen. Mittags gibt es Nudeln.

Ich bekomme einen Aufräumrappel und nehme mir einen Garderobenschrank im Flur vor. Da hängen Wintersachen von uns und den Kindern, die ich zum Aufbewahren und/oder Weitervererben in den Keller bringe. Einen Schwung bringe ich in die Altkleidersammlung. Und einiges muss in den Müll. Nun ist im Schrank wieder Luft. Ich finde das im wahrsten Sinne des Wortes erleichternd.


Am Nachmittag wollen wir in den Wald gehen. Vorher machen wir Kaffeepause beim Bäcker mit der großen Spielecke. Leider beginnt es dann, zu regen, weshalb wir dann doch wieder nach Hause fahren. Irgendwie ist der Tag dann rum. Der Liebste und ich schauen einen Film.

Am Sonntag weckt uns die Augustschnuppe um 6:30 Uhr. Na gut, immerhin durften wir durchschlafen. Wir frühstücken früh und sind dann den ganzen Vormittag über erstaunt, wir früh es noch ist.

Draußen regnet es in Strömen. Das ist doch ein guter Zeitpunkt, endlich mal sehr wichtigen Papierkram zu erledigen. Ich erstelle meine Patientenverfügung und meine Vorsorgevollmacht. Ich beschäftige mich schon eine Weile damit und habe nun die Publikationen des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zur Vorlage genommen. Die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht liegen nun zusammen mit anderen wichtigen Unterlagen in unserer feuerfesten und wasserdichten Kassette (Amazon-Partner-Link).

Dann backe ich einen Bisquitboden für eine Sahnerolle. Die wird nach dem Spargelmittagessen unsere Schlemmerei am Nachmittag. Später am Tag kommt kurz die Sonne raus. Die Jungs gehen Fahrradfahren.

Der Liebste holt das Mutzelchen am Bahnhof ab. Das Zelten war bei dem Regen diesmal leider nicht so schön. Ich schalte eine Waschmaschine mit durchnässten Sachen an. Abendprogramm. Weil die Augustschnuppe erst spät Mittagsschlaf gemacht hat, ist sie mit uns bis nach 22 Uhr wach....


Noch mehr Wochenendeinblicke von Familien sind bei Alu und Konsti versammelt. 


Donnerstag, 25. April 2019

Donnerstagsschnipsel

* In der Post waren Zusage-Briefe von zwei Schulen. Der Adventsjunge wird im Sommer in die Grundschule gehen, in der auch schon zwei seiner Geschwister waren. Und der kleine Bruder wird das Gymnasium besuchen, das ebenfalls schon seine älteren Geschwister besuchen oder besucht haben. Es folgen jetzt noch Elternabende, auf denen wir erfahren werden, welche Klasse das Kind jeweils besucht, welche Lehrerinnen oder Lehrer es bekommt und vor allem: ob auch die Freunde in dieselbe Klasse gehen.

* Außerdem kamen gleich zwei Briefe, in denen an die Kinderkontrolluntersuchung U7 für die Augustschnuppe erinnert wurde. Der eine Brief kam vom Gesundheitsamt, der andere von der Krankenkasse. Ich habe gleich in der Kinderarztpraxis angerufen und einen Termin für Mitte August gemacht.

* Und weil ich gerade dabei war, habe ich in unserer Zahnarztpraxis einen Vorsorgetermin für die ganze Familie besorgt. In den letzten Jahren habe ich immer erst nach den Sommerferien angerufen, da gab es nur noch Termine im Dezember. In diesem Jahr wollte ich nicht wieder in der Adventszeit und am dunklen Nachmittag in der Praxis sitzen. Wir gehen jetzt im Oktober, tschakka!

* Letzte Woche habe ich mir im Kino "Vom Winde verweht" angeschaut. Ein Kulturverein aus der Gegend zeigt alle zwei Wochen einen Filmklassiker. Diesmal also dieses vierstündige Werk. Vor dem Film gab es noch ein paar interessante Informationen zum Dreh, zur Musik und den Schauspielerinnen und Schauspielern. Der kleine Kinosaal war vollbesetzt. Ich war mir vorher nicht ganz sicher, ob ich wirklich bis Mitternacht durchhalte. Aber der Abend war diesmal ein besonderes Erlebnis, da das Publikum besonders gut mit der Handlung mitging. Natürlich kannten alle den Film schon lange. So wie ich, ich kenne den Film seit meiner Jugend und habe ihn schon unzählige Male gesehen. Ein paar Sachen sehe ich heute mit anderen Augen, aber insgesamt kann man den Film immer noch ganz gut anschauen. Am nächsten Morgen war ich überraschenderweise gar nicht so müde, wie ich befürchtet hatte.

* Das Wetter macht mir Sorgen. Es ist viel zu trocken. Das merke ich schon in unserem kleinen Gärtchen. Ich will gar nicht an die Landwirtschaft denken. Vorgestern hat es bei uns nebenan im Naturschutzgebiet gebrannt. Die Feuerwehr hatte Mühe, an den Brandherd mitten im Wald heranzukommen.

* Letzten Herbst haben wir mit dem Adventsjungen Fahrradfahren geübt. Vielmehr: wir fanden, es wäre an der Zeit. Er fand das gar nicht. So ließen wir es erstmal wieder bleiben und warteten einfach ab. Gestern beschloss er, mit seinem Bruder Fahrrad zu fahren. Sprachs, stieg auf sein Fahrrad und fuhr los. Und er kann es. Einfach so! Ha, wie großartig!


Dienstag, 23. April 2019

Unser Osterfest 2019

Heute hat uns schon der Alltag wieder. Der Liebste ist im Büro, die Schulkinder in der Schule und das Vorschulkind im Kindergarten. Die Augustschnuppe macht gerade Mittagsschlaf und so will ich schnell mal auf unser Osterfest zurückblicken.

Am Karfreitag sind wir früh aufgestanden. Der Wetterbericht versprach wolkenlosen Himmel von morgens bis abends. Das wollten wir unbedingt für einen Ausflug an die Ostsee nutzen. Und da an solchen Tagen die Autobahnen Richtung Ostsee erfahrungsgemäß rappelvoll sind, fuhren wir schon gegen 9 Uhr los. Zwei kürzere Staus später, gegen 10, waren wir schon in Niendorf an der Ostsee.

Zuletzt waren wir Ende Dezember 2016 in Niendorf. Damals war es eisekalt, aber schön leer. Diesmal wehte ein frischer Wind, ansonsten war es aber herrlich sonnig. Unser Spaziergang begann an der Seebrücke und führte bis runter zum Niendorfer Hafen. Der Ort war gut besucht, zum Mittag hin wurde es immer voller. Dass Menschen, die zu Fuß unterwegs sind und Menschen auf Fahrrädern sich die Promenade teilen, führte jetzt im Frühling schon zu abenteuerlichen Szenen. Im Hochsommer ist das bestimmt noch spannender.

Die Kinder testeten ein paar Spielplätze und wir holten uns Softeis. Rechtzeitig vor dem großen Feiertagsansturm verließen wir den Ort wieder. Nach nur 40 Minuten Fahrt erreichten wir unser Zuhause. Dort gab es Kaffee und Kuchen und Gartenzeit für die Kinder.












Der Samstag war wieder sonnig und warm. Der Liebste machte einen großen Einkauf. Ich fuhr am Vormittag mit dem Adventsjungen im Lastenrad neue Schuhe und Hosen einkaufen. Und weil plötzlich irgendwie noch Zeit war, fuhr ich am Nachmittag mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder nochmal mit den Fahrrädern in den Ortskern nach Hosen und Frühlingsjacken schauen. Abends färbte ich Ostereier und backte ein Osterlamm.


Am Ostersonntag durften die Kinder noch vor dem Frühstück im Gärtchen nach Osternestern Ausschau halten. Die Augustschnuppe begann gleich draußen mit dem Naschen. Die Großen bekamen zusätzlich zu den Süßigkeiten T-Shirts. Weil sie jetzt anfängt, Steine aufeinanderzustapeln, bekam die Augustschnuppe noch Entdeckerbausteine (Amazon-Partner-Link).

Nach dem Frühstück fuhren wir in unsere Gemeinde zum Ostergottesdienst. Der Liebste gestaltete dort wieder den Kindergottesdienst mit. Die Kinder backten unter anderem Hefenester.





Am Nachmittag machte ich unseren Tisch fein für das Osterkaffeetrinken. Es gab frischen Rhabarber-Baiser-Kuchen. Der war sehr schmackhaft. Auf den Tellern lagen die Ostermöhren, die ich neulich gebastelt habe. Drinnen nochmal ein paar kleine Süßigkeiten.



Am Nachmittag war es draußen richtig warm und sonnig. Die Kinder spielten nur draußen.



So sah dann das Abendessen für die Kinder aus. An so feierlichen Tagen mit viel Naschereien reicht ihnen am Abend ein Obst- und Gemüseteller.


Am Ostermontag fuhren wir zum Gut Karlshöhe. Auf Instagram hatte ich gelesen, dass in der Erlebnisausstellung eine Rallye für Kinder stattfindet, wo sie zum Schluss eine Osterüberraschung erwartet. Tolle Idee! Die drei Großen waren ganze zwei Stunden beschäftigt. Der Liebste und ich hielten uns mit der Augustschnuppe draußen auf, tranken Kaffee und gingen mit der Kleinen spazieren.

Nachmittags gab es wieder Gartenzeit zu Hause und ganz viel Gefaulenze. Na gut, bis auf die unzähligen Wäsche- und Geschirrspülerladungen und Staubsaugerrunden, die in einer Großfamilie sowieso immer und immer anfallen.