Sonntag, 28. November 2021

Das erste Adventswochenende...


... haben der Liebste und ich am Freitagmorgen ganz früh in der Fika Kaffeebar eingeläutet. Er ist danach ins Homeoffice gegangen, ich war in der Stadt und habe später zu Hause weiter adventlich dekoriert, gekocht, aufgeräumt und später die Kinder abgeholt. 

Als der Liebste am Nachmittag Feierabend hatte, sind wir alle mit den Fahrrädern in die Stadt gefahren. Die beiden Großen haben Weihnachtseinkäufe gemacht. Der Liebste und ich haben mit den beiden Jüngeren bei MVliebe unsere RegioTüte mit regionalen Produkten fürs Wochenende abgeholt. 

Danach haben das Mutzelchen und ich uns noch am Töpfer-Atelier getroffen. Wir waren diesmal nur zum Glasieren dort. Demnächst können wir unsere fertigen Sachen abholen. Das Mutzelchen ist dann weitergefahren, ich habe noch eine kleine Runde durch die Stadt gedreht um zu schauen, wie die Häuser geschmückt sind. 




Am Samstag sind wir recht früh aufgestanden. Der Liebste und ich waren am Vormittag in unserer Gemeinde zu einem Gemeindeforum. Danach gab es zu Hause schnellen Nudelauflauf. Die Nudeln hatte ich am Morgen schon vorgekocht. 

Am Nachmittag haben wir in der Wohnung herumgekruschelt. Pakete gepackt, Bilder an die Wand gehängt, geputzt, aufgeräumt, die Weihnachtskrippe aus dem Keller geholt. Das Wetter war leider kalt und regnerisch. Eigentlich war Schnee versprochen. Es kam aber keiner. Am Abend schauten wir mit den drei Großen einen Weihnachtsfilm.


Der Liebste konnte nicht länger abwarten und hat mir meinen Adventskalender aufgebaut. Eine kleine Stadt mit 24 Häuschen, die er selber zusammengefaltet hat. Alles auf einer Schneematte, mit Tannenbäumchen und Lichterkette! So süß!


Am heutigen ersten Adventssonntag haben wir zum Frühstück unser Adventsschwein in Betrieb genommen. Das haben wir schon einige Jahre, auf alle Fälle seit 2016, und die Kinder lieben es. Soll mir recht sein, das ist einfach zu dekorieren. Ich brauche bloß die Zahlen aus Metall hineinpieken, fertig!


Nach dem Frühstück sind wir mit der ganzen Familie zum Gottesdienst gefahren. Selbstverständlich mit Abstand, Masken und Vorsicht.


Zum Mittag gab es Gulasch mit Rotkohl, alles am Vortag von mir vorbereitet. Am frühen Nachmittag spazierten wir in die Stadt und machten einen kurzen Schlenker über den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Alles mit Maske, Vorsicht und ganz schnell. Eine Runde Karussell für die Augustschnuppe, eine Tüte heiße Mutzen in einer stillen Ecke für alle. Möwen flogen über uns hinweg. Das Wetter lud mit gefühlten 2 Grad und Dauernieselregen nicht zum lange draußen aufhalten ein. 

Danach gingen die drei Großen zur Eisbahn. Ich bin ein bisschen stolz auf mich wegen meines Einfalls, auf ebay nach gebrauchten Schlittschuhen zu suchen. So konnte ich für alle drei Kinder teilweise nagelneue Schlittschuhe für jeweils um die 10 Euro ergattern. Denn die Schlittschuh-Ausleihe ist teurer als der Eintritt. Jetzt bekommen alle eine Zehnerkarte und können hoffentlich noch eine Weile eislaufen gehen.


Noch mehr Wochenendeinblicke von Familien gibt es drüben bei Alu und Konsti.






Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!



Donnerstag, 25. November 2021

Advent, Advent...



In dieser Woche darf nach und nach unsere Adventsdekoration einziehen. Es wird das erste Weihnachtsfest in unserer neuen Wohnung sein. Da ist es diesmal extra spannend, wo wir was hinstellen. Oder hinhängen. 

Wir haben jetzt viel mehr Fensterscheiben, so falte ich gerade wieder neue Fenstersterne. Aus buntem Transparentpapier oder weißen Spitzendeckchen.  Neue Lichterketten kommen noch hier und da dazu. 

Immer gemütlicher wird es und wir freuen uns auf die kommenden Wochen. Die ersten Plätzchen sind gebacken und verkostet. Die ersten Weihnachtslieder wurden schon gehört und gesungen. Die ersten Weihnachtsfilme geguckt. 

Der rote Koffer mit den Weihnachtsbüchern lockt die Kinder täglich an. Zu gerne stöbern sie in den feierlichen Schätzen. In der letzten Zeit ist ganz tolle Post bei mir eingetrudelt, ich danke recht herzlich und beeile mich, noch persönlich zu antworten!

(Ich gebe zu: am liebsten würde ich die Welt gerade ausschließen. Die Corona-Lage ist bedrückend. Die Fälle in den Einrichtungen der Kinder nehmen zu. Unternommen wird: nichts. Alle Klassen oder Gruppen mischen sich. Ach, ach.... )

















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Sonntag, 21. November 2021

Geschenkideen für Kinder - Die Klassiker


Weihnachten kommt immer so plötzlich, oder?! So nach und nach sollten die Geschenke in ihren Verstecken liegen. Weil unsere Kinder hier teilweise mitlesen, verrate ich Euch unsere diesjährigen Geschenke an dieser Stelle noch nicht. Nur soviel: weniger ist in diesem Jahr mehr. Wir setzen auf mehr gemeinsame Unternehmungen und weniger Dinge, die die Zimmer verstopfen. Der Umzug hat uns mal wieder bewiesen, dass wir weniger Zeug besitzen wollen. 

Nur zur Anregung: Das könnten zum Beispiel Jahreskarten fürs Museum, den Zoo oder das Schwimmbad sein. Vielleicht auch Zehnerkarten für die Eisbahn oder Gutscheine für den Buch- oder Schreibwarenladen. Oder man gestaltet selber Gutscheine für Ausflüge zu Lieblingsorten, für gemeinsame Sportaktivitäten, Vorlesenachmittage, Filmabende oder Plätzchenbackaktionen. 

Ein Geschenk zu Weihnachten ist für meine Kinder auf alle Fälle gesetzt: Seit 2017 bekommt jedes Kind ein eigenes Fotobuch. Darin sind die besten Bilder des vergangenen Jahres drin. Ich habe für jedes Kind einen Ordner in meinem Fotoprogramm. Dahin verschiebe ich über das Jahr alle Bilder, auf denen das jeweilige Kind drauf ist. Ende November lade ich die besten Bilder bei einem Fotobuchanbieter hoch. Es sind immer um die 100. Groß kreativ werde ich da nicht. DIN A4, einfachstes Design, bestellen und fertig. Darauf freuen sich alle!


In der nächsten Woche ist "Black Friday" und wird es hier und da Rabatte geben. Ich möchte Euch nicht zum unkontrollierten Konsum von Trendprodukten aufrufen. Aber wer vorher schon weiß, was gebraucht wird, kann bedachter einkaufen. Deshalb verrate ich Euch heute mal die wichtigsten Klassiker im Kinderzimmer, die meiner Meinung nach am nachhaltigsten sind. Es gibt Spielzeuge, die einfach immer gehen. Das gute an Klassikern: die gibt es oft auch gebraucht zu kaufen. Und man kann sie sogar nach mehreren Jahren fast ohne Verlust weiterverkaufen.

(*Amazon-Partner-Link)

Brio-Bahn. Am Anfang reicht ein Starter-Set*. Später kann man Gebäude, zusätzliche Schienen und Weichen* oder extra Züge dazukaufen. Es gibt sogar eine Erweiterung für Straßen. Das Parkhaus* wurde hier von den Kindern sehr ausdauernd bespielt. 

Kapla Bausteine*. Wir selber haben leider keine. Durch die vielen kleinen Geschwister und die Zimmer, die geteilt wurden, war nie genug Raum und Ruhe für das Bauen mit diesen wunderbaren Holzbausteinen. Aber in verschiedenen Einrichtungen, in denen ich gearbeitet habe, durfte ich das Spiel mit den Steinen erleben und weiß sie sehr zu schätzen. 

Magnet-Bausteine. Die lieben meine Kinder! Sie bauen damit Fahrzeuge, Gebäude, Zäune für einen Zoo und noch vieles mehr. Die Dinger halten auch an Heizkörpern oder an der Kühlschranktür ;-)

Lego. Klar, Lego ist der Klassiker. Wir haben Lego-Steine. Viele davon. Sehr viele. Leider bleiben Lego-Sets nie vollständig beisammen. Doch die Kinder sammeln sich immer wieder ihre Steinchen zusammen und bauen neue Kunstwerke. Angefangen haben wir natürlich mit den ganz großen Steinen von Lego Primo. Dann kamen die etwas kleineren Steine von Lego Duplo an die Reihe. Später die ganz kleinen Steine und viele, viele Sets zu bestimmten Themen wie z.B. Harry Potter oder Star Wars. Wenn dann mal alle Steine in großen Kisten vermischt sind, kann z.B. auch das Buch "365 Ideen für Deine Lego Steine"* weiterhelfen. 


Schleich-Tiere*. Keine anderen Spiel-Tiere sind so detailreich! Es gibt so viele Tierarten, da finden alle ihr Lieblingstier. Unsere ältesten Schleichtiere sind bald 23 Jahre alt. Sie sehen auch nach fünf Kindern, vielen Urlauben, Badewannenfesten, einigen Runden in der Waschmaschine und im Trockner noch immer aus wie neu! Wir haben sehr viele Dinosaurier, Ritter und Pferde und auch Feen. Ja, Holztiere von Ostheimer oder Holztiger haben wir auch. Ehrlicherweise finden vor allem wir Eltern sie schön. 

Fahrzeuge. Am besten gingen bei uns die Autos von Playmobil. Es geht doch nichts über eine schöne große Feuerwehr mit vielem Zubehör*! Am besten noch mit einer tollen Feuerwehrwache*. Damit wurde hier seit meinem Großen von mehreren Kindern sehr, sehr lange gespielt. Die sind unkaputtbar!


Spiel-Tücher*. Kein anderes Spielzeug ist so vielseitig und lässt so viel Raum für Phantasie und Kreativität! Diese Baumwolltücher können schon von Babys befühlt werden. Später verwandeln sich die Tücher für Rollenspiele in Umhänge, Kopfbedeckungen, Tischdecken, Puppenkleidung, Picknickdecken, Beutel, Höhlen und noch vieles mehr. Ganz große Empfehlung!

Puppen. Von unseren fünf Kindern ist nur die Jüngste ein richtiges Puppenkind. Sie hat sich wirklich sehnlichst eine Puppe gewünscht. Die hat sie im letzten Jahr zu Weihnachten bekommen. Und seitdem geht es keinen Tag ohne ihre Leni. Wir haben lange nach einer schönen schlichten Puppe gesucht. Gelandet sind wir dann schließlich bei den Puppen von Götz*. Nach dem großen Baby gab es dann im Sommer noch ein Badebaby. Das heißt Lotti. Die Puppen haben sehr schöne Gesichter, weiche Körper und sind nicht zu groß. Es gibt noch so einiges an Zubehör, am beliebtesten ist hier ein Schlafsack. 


Im Winter sitzen wir traditionell öfter zusammen und spielen Brettspiele. Da wir eine große Altersspanne bei den Kindern haben und einige ähm... temperamentvolle Charaktere was das Verlieren betrifft dabei sind, spielen wir am liebsten Spiele, die wir alle gemeinsam spielen können. Das sind hauptsächlich kooperative Spiele, wo Aufgaben gemeinsam gelöst werden sollen. Schnappt Hubi* besitzen wir schon seit 2012 und spielen es immernoch. "Dodo- Rettet das Wackel-Ei"* ist ein recht neues Spiel, das wir auch schon oft gespielt haben. Der dreidimensionale Spiel-Turm ist interessant und das Spiel echt lustig. Schon mit den ganz Kleinen kann man "Obstgarten"* spielen. Auch dieses Spiel stärkt das Gemeinschaftsgefühl, da alle zusammen gegen einen frechen Raben spielen, der Obst klauen will. Ganz neu in unserem Haushalt ist das Spiel "Pictures"* das uns begeistert hat und wirklich mal was Besonders ist. Da gibt es Bildkarten und verschiedene Materialien, mit denen man das Bild nachstellt. Die anderen Spielerinnen und Spieler können dann erraten, welches Motiv wohl gemeint ist.  


Tipps für Kinderbuchklassiker habe ich in meiner Kinderbuchsammlung aufgeschrieben. Die meisten dieser Bücher lese ich schon viele Jahre vor und kann sie schon auswendig. Auch jetzt beim Vorlesen im Kindergarten werden immer die gleichen Lieblingsbücher verlangt, wie z.B. "Die kleine Raupe Nimmersatt"*. Am besten in der Pappversion, dann hält es auch länger.

Verpackt wird seit ein paar Jahren schließlich alles in Geschenkbeuteln aus Stoff. Die habe ich selbst genäht oder geschenkt bekommen. Der Stoff kommt aus meiner ehemaligen Sammlung oder von alten karierten Herrenhemden oder Kopfkissenbezügen. Wenn man bei Amazon für die Lieferung eine Geschenkverpackung wählt, kommt meistens auch ein hübscher Beutel mit Bändern. 

Mit der Zeit haben wir uns auf diese Weise eine schöne Sammlung an Stoffbeuteln zugelegt. Ich liebe das einfach so sehr! Das Verpacken der Geschenke macht große Freude. Es geht sehr schnell und sieht hübsch aus. Das Auspacken ist auch nicht schwer. Und hinterher gibt es keine Müllberge. Sehr praktisch!

So. Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinen Tipps ein wenig weiterhelfen. Ich wünsche viel Freude beim Aussuchen der Geschenke und eine schöne Vorweihnachtszeit!  



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Freitag, 19. November 2021

Dieser Moment...

 Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.



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Mittwoch, 17. November 2021

Montag, 15. November 2021

Das Wochenende....

... habe ich extra gemütlich gestaltet. Ich war alleine mit den Kindern. Am Samstagmorgen habe ich das erste Blech fluffigen Lebkuchen der Saison gebacken. 


Nach dem Frühstück haben die Kinder sich ganz gut miteinander beschäftigt. Da bin ich kurz in die Innenstadt zur Fika Kaffeebar gegangen und habe mir eine Tasse Kaffee gegönnt. 


Die Bäume sind teilweise schon komplett kahl. Wie gut, dass Wismar die schönen bunten Häuser hat!



Im Lindengarten ist es aber auch noch ein bisschen bunt. 


Als später zu Hause den beiden Jüngsten langweilig war, habe ich sie an den Korb Kastanien erinnert. Erstmal haben sie alle gezählt. 158. Dann haben sie Gehege für die Tiere gebaut. 


Zum Kaffee aßen wir den Blechlebkuchen. Mmmmhhhhh, jedes Jahr wieder so gut! 


Danach hat das Mutzelchen mit zwei Geschwistern Laternen aus Butterbrottüten gebastelt. Beim Umzug haben wir alle unsere Laternen entsorgt. Das ist eine schnelle und einfache Variante.

Ich habe in der Zwischenzeit eine Wand im Flur gestrichen. Und dann noch schnell Laugenbrezeln in den Backofen geschoben. Ich wollte in der Stadt kein Geld ausgeben, aber trotzdem etwas zu essen für die Kinder dabeihaben.

Pünktlich um 16:30 Uhr sind wir in die Innenstadt gelaufen. Dort war langer Shoppingabend mit vielen Lichtinstallationen. Wir wollten zuerst die Feuershow an der St. Nikolaikirche sehen. 


Doch es war so voller Menschen, dass wir keinen Blick auf die Feuershow erhaschen konnten.


Unser nächstes Ziel war der Turm der ehemaligen Marienkirche. Der wurde angestrahlt und viele rote Herzen leuchteten. Das zog auch viele, viele Menschen an. Wir machten kurz Rast und aßen die Brezeln. Die Lasershow in der St. Georgenkirche sparten wir uns lieber gleich. 


Auf Schleichwegen weit ab von den Menschenmassen liefen wir zurück nach Hause. Da war es schön ruhig und idyllisch.




Am Sonntag hätte ich ausschlafen können. Wäre nicht die Augustschnuppe um halb 7 aus dem Bett gefallen. Der Liebste fehlte auf der Seite. Sie weinte, schlief dann aber weiter. Ich blieb wach und bin dann aufgestanden.

Zum Frühstück gab es Bürli. Den Teig hatte ich am Abend vorher angesetzt und über Nacht im Kühlschrank gelagert. Superpraktisch! 


Dann habe ich die Kommode im Flur nach dem Streichen wieder an ihren Platz geschoben. Macht sich viel besser vor der blauen Wand. 

Da der Gottesdienst erst am Nachmittag stattfand, schauten wir mal wieder die Sendung mit der Maus "live". Zum Mittagessen hatten die Kinder sich Schnüsch gewünscht.

Am Nachmittag radelten wir zur Gemeinde. Es tat wieder gut, mittlerweile vertraute Menschen zu treffen. Die Predigt war diesmal besonders berührend. 

Eigentlich wollte ich danach mit den Kindern in Werners Eiskaffee die Wintereissorten ausprobieren. Doch es wurde schon dunkel und es war kalt. So sind wir schnell wieder nach Hause gefahren und hatten dort Lebkuchen und heißen Kakao. Den habe ich diesmal richtig mit Backkakao und Zucker im Topf gekocht und sogar mit etwas Speisestärke angedickt. Habt Ihr das schonmal ausprobiert? Lecker!

Dann kam auch der Liebste von seiner mehrtägigen Reise nach Hause. Wir hatten uns sehr viel zu erzählen. 


Der heutige Tag begann für mich schon um 4 Uhr. Mir gingen so viele Gedanken durch den Kopf, da konnte ich nicht mehr schlafen. Irgendwann stand ich auf. 

Weil ich wegen zuviel Salz die doppelte Menge gemacht hatte, war noch ein Teig für Bürli im Kühlschrank. Als die Brötchen fertig waren, weckte ich die Kinder und ließ alle Türen weit offen stehen, damit sie von dem köstlichen Duft aus den Betten gelockt werden konnten.

Als der Liebste und ich als Erste am Frühstückstisch saßen, liefen gerade die Nachrichten. Wieder neue Corona-Höchstzahlen, wieder halbherzige Maßnahmen... Das, meine Gesundheit, das tagelange allein für die Kinder zuständig sein, Bibbern wegen eines Jobs, der Schlafmangel und obendrauf noch Weisheiten von schlauen Männern im Internet, die ohne konkrete Tipps von Familien erwarten, dass sie doch endlich mal zivilen Umgehorsam zeigen sollen (verlinke ich nicht), gaben mir den Rest: ich musste erstmal weinen. 

Nach diesem Morgen war ich den Tag über dann wie ausgesaugt. Am Nachmittag schnappten wir uns drei von vier Kindern und fuhren mit Thermoskannen, Tassen und Keksen mal schnell ans Meer. Da war es windstill und herrlich grau in grau. Einatmen. Ausatmen. Das tat gut. 




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