Montag, 19. April 2021

19. April 2021

Um 6 Uhr wache ich auf. Da klettert gerade die Augustschnuppe in unser Bett. Ich sage Euch, das wird so schön, wenn bald jedes Kind ein eignes Zimmer hat! Und wir unser Schlafzimmer wieder für uns haben. Da kann ich abends wieder bei Licht lesen. Ups, jetzt habe ich etwas verraten ;-)

Ich stehe auf, gehe duschen, anziehen und Kaffee kochen. Draußen vor den Fenstern ist es ganz nebelig. Ich lese in der Zeitung von Samstag, die habe ich am Wochenende gar nicht geschafft. 

Die Augustschnuppe kommt gegen halb 8 angetapst. Wir gehen zusammen ihre Geschwister wecken. Der Liebste geht ins Bad.

Um 8 sitzen wir alle zusammen am Frühstückstisch. Es gibt aufgebackene Brötchen vom Wochenende oder Müsli. Um halb 9 sitzen der Liebste und die beiden Großen schon an ihren Computern in den ersten Konferenzen. 

Ich räume den Tisch ab und die Küche auf. Danach packe ich Päckchen mit Sachen, die ich auf meinem Flohmarkt angeboten habe. Der Adventsjunge setzt sich dann an den Esstisch und packt seine Schulsachen aus. Hallo Brotdose von Freitag!

Es gibt Gemurre. Ich mache, dass ich mit der Augustschnuppe loskomme. Draußen auf der Terrasse entdecken wir eine ziemlich große aber auch hübsche Nacktschnecke. Die ist gerade erst über meinen Fahrradreifen gekrochen. Das ist ein Tigerschnegel, der wohl auch andere Nachtschnecken in Gärten frisst und somit ein Nützling ist. 

Wir radeln per Lastenrad zur Post, die so leer ist, dass die beiden Angestellten hinterm Schalter schon witzeln, ob denn Hamburg vielleicht evakuiert ist und sie nichts mitbekommen haben. 

Wir gehen noch in den Drogeriemarkt und fahren wieder nach Hause. Dort bereite ich das Mittagessen vor. In der Abokiste am Wochenende war Mangold drin. Ich mache daraus eine schöne große Mangold-Quiche in der Springform. Wir essen dazu Salat. Zwei Kinder entscheiden sich doch lieber für Müsli.

Nach dem Essen gehen die beiden Großen und der Liebste wieder an ihre Arbeitsplätze. Der Adventsjunge hat schon alle Schulaufgaben geschafft und darf mit der Augustschnuppe ein paar Folgen einer Kinderserie schauen. Ich räume die Küche auf und schreibe E-Mails. Ein Anruf kommt: die beiden Großen sind im neuen Schuljahr an der Wunschschule am neuen Wohnort angenommen. 

Als die Großen fertig sind mit ihrem Unterricht, gehen alle Kinder raus. Draußen ist es richtig warm geworden, die Sonne scheint. Die Wiese wurde heute frisch gemäht, es riecht fast sommerlich. 

Später fahre ich mit dem Adventsjungen mit dem Fahrrad ins Ortszentrum zu seinem Termin. Der vorletzte. Währenddessen hole ich mir einen Kaffee auf die Hand. Tchibo hat nun wieder die Türen geöffnet. Die Regale wurden fast komplett mit Kaffee befüllt, so gilt der Laden jetzt wohl als Lebensmittelgeschäft.


Ich bringe dann den Adventsjungen nach Hause und fahre mit meinem Fahrrad zum Fahrradladen. Die erste Inspektion steht an. Am Laden ist eine lange Schlange. Ich muss mein Fahrrad dalassen und bekomme es erst Anfang nächster Woche wieder. Wie gut, dass mein Lastenrad wieder heile ist!

Ich mache mich zu Fuß auf den Heimweg. Endlich blühen die Magnolien! Die Knospen waren schon bereit, aber in den letzten Tagen war es zu kalt. Jetzt haben sie sich geöffnet, sind aber schon ein bisschen angefressen. Trotzdem schön.

Die Kinder waren derweil wieder draußen, der Liebste macht, als ich zu Hause eintreffe, gerade Feierabend. Ich packe noch ein, zwei Kartons. 

Meine Entdeckungen im Internet:

Die erste Kanzlerkandidatin, die jemals von den Grünen aufgestellt wurde, heißt Annalena Baerbock. Ein tolles Zeichen in dieser Zeit! Ich gestehe, ich fühlte nach dieser Nachricht etwas Hoffnung und Aufbruchstimmung. Ich überlege sogar, erstmals in eine Partei einzutreten. Ja, so Eine bin ich. Ich wünsche ihr von Herzen viel Erfolg und ein dickes Fell und guten Beistand für all das, was sie in der nächsten Zeit wohl leider von den Medien erwarten muss. 

In der Hörbar Rust auf Radio Eins war gestern Dr. Mai Thi Nguyen-Kim zu Gast. Das waren zwei sehr interessante Stunden, die ich unbedingt empfehlen kann! Die Wissenschaftlerin hat schon vor einem Jahr ziemlich präzise dargestellt, was wir von der Corona-Pandemie zu erwarten haben. 

Neulich habe ich ja Lemon Curd selber gemacht. Das Glas ist noch ziemlich voll. Da probiere ich doch mal den Zitrone Buttermilch Kuchen mit Lemon Curd aus.  




Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Sonntag, 18. April 2021

Wochenende am 17. und 18. April 2021

"Da müssen wir jetzt durch!" passt ja im Moment auf ganz vieles. Bei uns fiel der Satz am Wochenende im Bezug auf den Umzug. Noch zwei, drei Wochenenden, dann dürfen wir die Kisten, die wir jetzt einpacken, auch schon wieder auspacken. 

Am Samstag bin ich erstmal wieder früh wach und fahre mit dem Fahrrad zum Wochenmarkt. Um halb 8 ist es noch schön leer im Ortszentrum. Ah, es ist Spargelzeit, die große Schälmaschine ist wieder da. 

Nach dem Markteinkauf mache ich Halt an der Bäckerei. Dort hole ich frische Brötchen und einen Milchkaffee auf die Hand. (Ich muss langsam mal die Mengen anpassen: ich esse nicht mehr mit. Und der Große auch nicht. Schon lange nicht mehr. Früher waren das immer drei mal fünf Brötchen verschiedener Sorten für einen Tag. Plus Croissants oder Franzbrötchen. Ist im Moment viel zu viel.) 

Pssssst, die Bäckerei Junge werden wir auch am neuen Wohnort in der Nähe haben, das ist sehr, sehr schön :-)

Dann geht es auch am Samstag weiter mit dem Packen und Ausmisten. Die vorletzte Abokiste aus Wulksfelde wird geliefert. Die haben wir nun fast 12 Jahre hier in Hamburg bekommen. Ich glaube, das hatte ich damals schon vor dem Umzug aus Berlin organisiert. Das war eine lange und schöne Zeit. 


Zum Mittagessen hat der Liebste sich Caesars Salad gewünscht. Für die Kinder gibt es noch Nudeln dazu. Für den Nachmittag backe ich Zupfkuchen. Seelenessen für die ganze Familie.

Hier ein Bild aus der Nähe und ein Bild mit dem Chaos drumherum. Die Regale sind leer und abgebaut. Stattdessen stehen an der Stelle die wichtigsten Kisten, die wir zuerst mit ins neue Heim nehmen. Darin: Putzzeug, Wasserkocher, Kabel, Steckdosenleisten, Lampen, Spiele etc.



Am Samstagabend schaut der Liebste mit den drei Großen einen Film aus der Drachenzähmen-Reihe. Ich habe mich kurzfristig doch noch zur Lesung mit Vanessa Giese angemeldet. Ich sitze dazu am Rechner im Zimmer des Mutzelchens. 

Zwei Stunden lang höre ich Vanessa zu, wie sie erst Blogtexte liest und dann über die Entstehung ihres neues Buches berichtet. Ahhhh, das wird so spannend! "Die Frau, die den Himmel erobert" (Amazon-Partner-Link) erscheint zwar erst im September, aber ich freue mich jetzt schon drauf! Zack, vorbestellt.

Das wird ein netter Abend für mich, auch wenn ich gerne mal wieder bei einer echten Lesung wäre. So richtig mit Quatschen, Essen und Trinken und Leute umarmen. Seufz. 

Am heutigen Sonntag schlafe ich sogar mal bis halb 8. Nach dem Frühstück, wir haben noch Brötchen von gestern da, wird weiter gepackt. Diesmal sind die Zimmer der Kinder dran. 

Alle Spielzeugkisten werden durchgeschaut und sortiert. 

Die Kartons von Spielen haben ja alle total unterschiedliche Formate! Die passen manchmal nicht mal in Umzugskartons. Ganz gut, dass wir neulich richtig große Boxen (Amazon-Partner-Link) besorgt haben, die werden jetzt ewig halten und im neuen Keller mal richtig schön für Ordnung sorgen.  Weil sie durchsichtig sind, kann man dann immer gleich sehen, was drin ist. 

Dann stelle ich ein paar Dinge in die Kleinanzeigen rein. Da habe ich wieder gut zu tun mit Zuschriften, Anfragen und überhaupt der Kommunikation mit anderen Menschen. Einige Dinge werden auch im Laufe des Tages abgeholt. 

Leider, leider können wir das große Etagenbett der Jungs nicht mitnehmen. Es hat sogar einen Schrank, Regale und Schubladen und ist erst ein knappes halbes Jahr alt. (Nachtrag: Länge, Breite, Höhe: 269 x 115 x 180cm Liegefläche: je 90 x 200cm) 

Falls es also jemand abholen möchte oder jemanden kennt... Gerne melden.

Am Nachmittag geht der Liebste mit den Kindern raus. Draußen scheint die Sonne. Sie gehen Eis essen und zur großen Wiese, Frisbee spielen. Ich fotografiere derweil Babykleidung, die ich auch weitergeben möchte.

Tadaaaaa, die Augustschnuppe hat heute den 50. Tag mit den Augenpflastern geschafft! Jetzt drehen wir das Poster um und machen das nochmal 50 Tage. 

Meine Entdeckungen im Internet:

Interessant: "Ein Himmel, der mit fliegenden Autos übersät ist, wäre ein Albtraum". Wolkenkratzer und fliegende Autos seien Zukunftsvisionen von weißen, privilegierten, heterosexuellen Männern, sagen junge Designerinnen – und wollen mit indigenen Techniken moderne Städte lebenswerter und krisenfester machen.

Ein Paartherapeut sagt: Die Corona-Zeit ist die Zeit der Offenbarungen. Er erklärt auch, wie man mit der Krisenzeit umgehen kann. 

Der COVID-Simulator zeigt Vorhersagen für die deutschen Bundesländer. Zitat aus dem aktuellen, über 200 Seiten umfassenden, Bericht: "Sollte die Notbremse nicht gezogen werden, dann könnte in den nächsten 10 Tagen die 7-Tagesinzidenzmarke von 200 Fällen erreicht sein. Die Belegung der Intensivstationen dürfte, trotz Impfungen, weiter ansteigen. Ohne Notbremse könnten in den nächsten 14 Tagen bereits wieder 5000 Intensivbetten belegt sein.

Deutsche Wirtschaftsinstitute fordern eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Die Rente mit 69 soll unter anderem den Staatsfinanzen nach Corona helfen. 

Wir haben heute angespargelt. Diese Cashew-Sauce Hollandaise möchte ich gerne mal dazu probieren. Hört sich gut an!

Im schedischen Fernsehen kann man ab jetzt drei Wochen lang 24/7 Elche bei ihrer Wanderung beobachten. 

Heute verlinke ich meinen Beitrag mal wieder drüben bei Alu und Konsti, die Einblicke in Familienwochenenden sammeln. 



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!




Freitag, 16. April 2021

16. April 2021

Aufgewacht um 5 Uhr. Um kurz vor 6 schalte ich den Wecker aus und stehe auf. Duschen, Kaffe kochen... Vor dem Fenster am Essplatz dieser Anblick:

Kurz nach halb 7 wecke ich die beiden Jungs. Die gehen heute in die echte Schule. Zum Frühstück gibt es Brot oder verschiedene Sorten Müsli. Für mich gibts noch einen Test dazu, wie immer an meinem Bürotag. Negativ.

Den Adventsjungen bringe ich zur Schule, der kleine Bruder geht kurz darauf auch los. Ich tüte noch Briefe ein, die ich zur Post bringen will. Das Mutzelchen hat ihrer Ballettlehrerin zum Abschied eine Karte gestaltet. *schnief*

Ich bringe die Augustschnuppe in den Kindergarten und fahre mit dem Fahrrad weiter ins Büro. Dort bin ich heute die Erste. Ich schalte die Lichter ein, drehe die Heizungen hoch, hole meinen Rechner aus dem Rucksack, schalte den Drucker ein und drucke Etiketten aus. Dann mache ich mir noch einen Kaffe und los gehts mit dem Verpacken der Bestellungen. 

Nina kommt später auch dazu und erledigt Schreibkram. Am frühen Nachmittag bin ich mit meiner Arbeit fertig. Ich bringe die Briefpost weg. Dann hole ich mir Sushi und fahre mit dem Fahrrad ins Naturschutzgebiet. Da ist es heute schön leer. An einem versteckten und windgeschützten Plätzchen packe ich mein Essen aus und meine Zeitung.

Die Sonne wärmt schön. Ich schließe die Augen und halte ganz still. Ich höre nur das Rauschen des Windes in den Ästen und Gräsern und Vogelzwitschern. Ich könnte glatt einschlafen....


Danach drehe ich noch eine Runde durchs Naturschutzgebiet. Mein Fahrrad-Akku ist fast leer, deshalb bleibt es bei einer kleinen Runde. Schön zu sehen, wie der Wald langsam von unten nach oben grün wird. Die Blütenteppiche mit den Buschwindröschen sind wunderschön anzusehen.

Als ich zu Haus ankomme, sind die Kinder alle schon am spielen. Die Großen haben die Augustschnuppe abgeholt und passen auf die Kleine auf. Der Liebste arbeitet noch am Schreibtisch.

Wir essen Kekse und Obst und dann gehen die Kinder raus. Der Liebste hat im Baumarkt Wandfarbe vorbestellt und fährt sie nach seinem Feierabend mit dem Auto abholen. Das haben wir lieber jetzt schomal erledigt, falls die Baumärkte wieder schließen sollten. Wir müssen ja hier und da noch renovieren. Nach der Besorgung macht der Liebste mit einem Freund und Kollegen einen langen Spaziergang. 

Alle sind also ausgeflogen. Ich schnappe mir Kartons und bin im Jungszimmer am Packen. Das Bücherregal ist jetzt leer, der Spieleschrank auch fast. Am Wochenende soll das Zimmer nahezu fertig sein. Dann werde ich das große Doppelstockbett fotografieren. Das ist noch fast neu, kann aber leider nicht mit umziehen. Hoffentlich findet sich in den Kleinanzeigen jemand, der es uns abnimmt.

Nachher schauen wir mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder den zweiten Teil von "Zurück in die Zukunft". Sie sind schon ganz gespannt, was uns in den 80ern für das Jahr 2015 versprochen wurde. Da soll es fliegende Autos und Skateboards geben ;-) 

Meine Entdeckungen im Internet:

"Die Frau, die den Himmel eroberte" heißt das neue Buch von Vanessa Giese, das im September erscheinen wird. Morgen, am 17. April 2021, wird sie in einer Online-Lesung Alltagserkenntnisse und einen Ausblick auf das Buch zum besten geben. Anmelden kann man sich per Mail und bekommt dann einen Zugangslink für Zoom. Kostenlos, Spenden sind erwünscht.

"Berlin liest ein Buch". Und zwar vom 16. bis 23. Mai 2021. Eine Woche lang soll die Stadt in einen Lesekreis verwandelt werden. Gelesen wird "Marzahn - Mon Amour" von Katja Oskamp, das mit seinem Blick auf die Menschen der Stadt genug Gesprächsstoff bietet. Zu diesem Anlass soll es zahlreiche Aktionen geben. 

Wie ich mal wieder kein Meisterwerk schuf. Die Welt seit einem Jahr in Vollbremsung: Endlich kann man all die Pläne und Projekte angehen, für die sonst keine Zeit ist. Dann also nichts wie los! (Oder leider eben nicht.) Eine Kolumne. 

Traumhaft! Wenn dieses Gebäck schon sooo toll aussieht, wie muss es dann erst schmecken! Dänische Schokoberge

Oder soll es lieber etwas Herzhaftes sein? Dann könnte dieser Glasnudelsalat im Salatwrap passen.   


 

Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

 

Donnerstag, 15. April 2021

15. April 2021

Um viertel vor 6 wache ich auf. Die Augustschnuppe sitzt neben mir im Bett und sucht ihre Babypuppe. Ich hole sie ihr und stehe gleich auf. 

Duschen, anziehen, Kaffee kochen. Erstaunlich, die Arbeiter auf der Baustelle nebenan fangen schon um 6 Uhr an. 

Ich beantworte in Ruhe Mails und lese ein bisschen im Internet. Ich finde, heute ist ein sehr guter Tag, um endlich mal die Gründerinnen von ooia zu unterstützen. Ich bestelle Periodenunterwäsche für unseren Haushalt. Ich bin sehr dafür, über das Thema Menstruation zu reden und bringe meinen Kindern, Töchtern wie Söhnen bei, dass es ein ganz natürlicher Vorgang ist. Hier habe ich von dem Paket erzählt, das ich dem Mutzelchen gepackt hatte. Der kleine Bruder hat neulich ein ähnliches Paket von mir bekommen, allerdings mit weniger rosaroten Dingen, darüber berichte ich vielleicht auch noch. 

Der Liebste steht auf, ich decke den Frühstückstisch und gehe die Kinder wecken. Gegen 8 Uhr sitzen wir alle am Frühstückstisch. Um halb 9 sitzen die beiden Großen schon am Computer in ihren Videokonferenzen, der Liebste folgt um 9. 

Ich schaue mir mit dem Adventsjungen die Schulaufgaben für den Tag an. Er lernt jetzt ganz neu die Multiplikation. Im Moment läuft es ganz gut, ich halte mich aus seinen Schulsachen sehr raus und überlasse ihm die Vollständigkeit der Aufgaben. Wahrscheinlich hilft da aber auch, dass alle zwei Tage seine Lehrerin mit draufschaut.

Als die Küche aufgeräumt ist, fahre ich mit der Augustschnuppe im Lastenrad ins Ortszentrum. Wir kaufen Milch und legen dann wieder einen Stopp bei der Bäckerei ein. Danach setzen wir uns in einer ruhigen Ecke in die Sonne und genießen unsere Pause. Also ich wahrscheinlich noch mehr als die Kleine...

Zum Mittagessen gibt es eine "Hot-Dog-Party", wie wir das immer nennen, seit wir im Urlaub in Dänemark mal eine große Party-Packung mit allen Zutaten gekauft haben. Die Kinder lieben es und es geht superschnell. 

Nach dem Essen räume ich die Küche auf und setze mich zu den beiden Kleineren, die ein paar Folgen "Paw Patrol" schauen dürfen. Ich nicke im Sessel ein. Als die großen Schulkinder um 14 Uhr ihren Schultag für heute beenden, spielen die Kinder abwechselnd in den Zimmern. 


Nach dem Kaffeetrinken gehen die Kinder alle raus und ich packe die letzten Kisten mit Kram aus Wohnzimmer und Essecke. Jetzt sind alle großen Regale und Schränke leer. Das waren hauptsächlich Bücher, Vasen und meine Porzellansammlung. 

Als der Liebste gegen 18 Uhr Feierabend macht, löse ich ihn nebenan am Schreibtisch ab. Zum Abendessen gibt es die Reste der Hot-Dog-Party. 

Meine Entdeckungen im Internet:

"Gieß den Kiez" ist eine Berliner Aktion. Auf der Plattform kann man sich über Bäume in der Nachbarschaft und ihren Wasserbedarf informieren. Auf einer interaktiven Karte kann man sich einzelne Bäume ansehen, sieht Art und Alter und kann sie auch adoptieren. Super Sache und auf alle Fälle nachahmenswert für andere Städte! 

Seit 1985 wird immer am 15. April an die Frauen des KZ-Außenlagers Neugraben gedacht. Die jährliche Führung muss leider wie auch im letzten Jahr schon ausfallen. In diesem Bericht wird heute z.B. an Erna Fuchs und ihr Schicksal erinnert.

Dass ein Lastenrad super ist, brauche ich ja nicht mehr erzählen. Das hier ist noch eine Nummer besser: Neue Mobilität für Heimbewohner: Mit der E-Rikscha unterwegs. Ich hoffe, die Fahrzeuge setzen sich immer mehr durch!

Als ich in den 90er Jahren das Gymnasium besucht habe, versuchten die Schülerinnen und Schüler einen grünen Klassenraum durchzusetzen. Auf dem Schulhof sollte eine Art Amphitheater gebaut werden für Unterricht im Freien. Denn das war das Größte, wenn der Unterricht bei schönem Wetter nach draußen verlegt wurde! In Spanien ist das auch im April schon machbar: Schule am Strand (Video).

Das Kinderkunsthaus München bietet ganz viele tolle Online-Kurse für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ganze Familien an. Ganz neu sind auch Kurse, für die Materialien verwendet werden die man üblicherweise zu Hause hat.  



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung! 

 

Mittwoch, 14. April 2021

14. April 2021

Gestern Abend war ich sehr vernünftig und habe mich schon um halb 10 bettfertig gemacht. Eingeschlafen bin ich dann doch erst gegen 23 Uhr. Von 2 bis 3 war ich wach. Und um 6 Uhr summte der Wecker. 

Duschen, anziehen, Kaffee kochen, Brotdosen befüllen. Die beiden Jungs haben heute wieder Präsenzunterricht. Da die Ostersüßigkeiten nach Ostern im Preis um 50% reduziert waren, gibt es die jetzt noch eine Weile zum naschen. 

Während des Frühstücks tauchen vor dem Fenster Baumaschinen auf. Die Büsche, über deren frische grüne Blätter ich mich gerade noch gefreut habe, werden mit Stumpf und Stiel herausgerissen. Bauernjasmin war das. Schade aber auch.

Am Vormittag radle ich mit der Augustschnuppe im Lastenrad zum Wochenmarkt. Wir kaufen Gemüse für das Mittagessen. Es gibt Backgemüse mit Kräuterquark oder körnigem Frischkäse. Dazu noch Gemüsebällchen vom letzten Besuch bei IKEA aus dem Tiefkühler. Den müssen wir so langsam leeressen.


Die Jungs kommen zu unterschiedlichen Zeiten aus der Schule zurück. Ich fahre mit dem Fahrrad nochmal los. Im Paketshop liegt ein Paket, obwohl wir den ganzen Tag, wie jeden Tag, zu Hause sind.  

Im italienischen Eiscafé mit dem besten Eis in der Gegend frage ich, ob ich einen Kaffee bekommen könnte. Der Mann hinterm Tresen deutet nur auf den Kleingeld-Automaten in der Ecke. Och nö. 

Ich radle wieder nach Hause. Unterwegs komme ich an Schule und Kindergarten vorbei. Beim Anblick der leeren Gebäude überkommt mich eine Mischung aus Wehmut, Sorge, Verzweiflung, Resignation und Augen-zu-und-durch. 

Zu Hause bin ich dann in der Küche. Ich will etwas für den Nachmittag vorbereiten. Der Augustschnuppe fiel gestern ein, dass heute ihre kleinste Puppe Geburtstag hat. Da habe ich beschlossen, dass wir den Puppengeburtstag mit einer Pfannkuchentorte feiern können. 

Und hier ist das Geburtstagskind. Die kleine Puppe ist irgendwie und irgendwann zu uns gekommen. Sie trägt einen gestrickten Anzug, der eigentlich zu einer Barbie gehörte. Die Augustschnuppe hat die Puppe Lisa genannt und meint, sie ist heute fünf Jahre alt geworden :-)

Wir haben also eine Kerze angezündet, ein Ständchen gesungen und lecker gegessen. Von der Pfannkuchentorte ist nichts übrig geblieben. Ich musste für den Liebsten ein Stückchen vor den Kindern retten. Die Erdbeeren haben wir heute auf dem Markt gekauft, die sahen so toll aus. Doch ich hätte der Marktfrau nicht glauben sollen, als sie meinte, die schmecken gut. Nein. Auf die nächsten Erdbeeren warten wir noch ein bisschen.

Dann ist auch schon Abend. Keine Kiste gepackt heute, dafür aber noch einiges organisiert. Zum Beispiel den Termin in der augenärztlichen Praxis für die Augustschnuppe nach vorne verlegt bekommen, damit wir noch vor dem Umzug hinkommen. 

Am neuen Wohnort zwei kinderärztliche Praxen wegen der im Sommer anstehenden Vorsorgeuntersuchungen angerufen, die sich aber schwer tun mit Neuaufnahmen. Wir sollen vorsprechen, wenn wir umgezogen sind. Mal sehn. Desweiteren noch Mails mit den Lehrerinnen unserer beiden Großen hin und her geschrieben wegen einer Beurlaubung für den Tag der Schlüsselübergabe (in 16 Tagen!!!) und den Plänen für den Rest des Schuljahres.

Ausschau gehalten nach einer neuen hausärztlichen Praxis für den Liebsten und mich. Ein Video über unseren neuen Wohnort entdeckt und gar nicht glauben können, dass wir dort bald wohnen werden und jeden Tag ganz wunderbare Dinge sehen und erleben dürfen. 

Heute Abend schauen der Liebste und ich die letzte Folge der Serie "Beforeigners" (noch bis Mitte Mai in der Mediathek), die wir uns extra aufgespart haben. Viel zu kurz!

Meine heutigen Entdeckungen im Internet:

Achtsames Wechseln (Arbeitstitel). So. Drüben bei Rike entdeckt und mich wiedererkannt. Ja, die Zeichen mehren sich. Wahrscheinlich wird es in der nächsten Zeit auch in meinem Blog den ein oder anderen Text zum Thema "Wechseljahre" geben. 

Ich finde die Zeit allerdings, abseits von dem ein oder anderen körperlichen Zipperlein, ziemlich großartig! Ab Anfang 40 ging es bei mir in einigen Bereichen nämlich aufwärts. Schade, dass frau im Palais F*luxx - Leuchten für Fortgeschrittene erst ab 47 mitmachen darf! Da haben sich tolle Frauen versammelt, die allesamt Zeugnis ablegen über die Zeit, in der das Leben nochmal ganz neu zusammengesetzt wird und damit zu Vorbildern werden. Im Corona-Corner z.B. gibt es Soforthilfe gegen den Pandemie-Blues.

"Ja, jetzt bin ich eine alte Frau". Autorin Erica Fischer ist eine engagierte Feministin. In „Alt: Na und?“ schreibt sie sehr persönlich darüber, was das Altern für Frauen bedeutet. Der Verlust an körperlicher Attraktivität sei ein Schock, sagt sie – aber auch eine Chance. Beitrag und Podcast.

Noch eine interessante Frau: Claudia Skoda. In der neuen Ausstellung "Dressed to Thrill" im Berliner Kulturforum wird sie und ihr Schaffen gewürdigt. 

Eine ganze Stunde Kinderbeschäftigung! Das verspricht Nadine in ihrem Sketchnote-Onlinekurs. Kostenlos.


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Dienstag, 13. April 2021

13. April 2021

Aufgewacht um kurz vor 5. Da zwitschern schon die Vögel. Gegen 6 Uhr stehe ich auf. In Kombination mit spätem Einschlafen gegen Mitternacht ist das doch ein bisschen zu wenig....

Beim ersten Kaffee kann ich dem Sonnenaufgang zuschauen. 

Ich schnappe mir meinen Rechner, schreibe einige E-Mails, schreibe einen Text und mache Überweisungen. Die Augustschnuppe kommt um die Ecke getapst und klettert auf meinen Schoß. Dann will sie Müsli essen.

Der Liebste steht auf. Ich decke den Frühstückstisch und wecke die beiden Jungs. Das Mutzelchen hat heute erst gegen 9 Uhr Schule, sie darf noch ein bisschen schlafen. 

Nach dem Frühstück packe ich meinen Rucksack fürs Büro. Ich bringe die Augustschnuppe in den Kindergarten und radle gleich weiter. Unterwegs halte ich an meiner hausärztlichen Praxis und hole ein Rezept ab. Auf dem Rad ist es echt kalt, ich bin froh, dass ich meine Handschuhe mitgenommen habe.

Im Büro hole ich den Schnell-Test nach, den ich am Morgen zu Hause vergessen habe. Nina hat eine große Packung besorgt. 


Dann arbeite ich bis zum frühen Nachmittag. Die Pakete werden später vom Paketboten abgeholt. Die Briefpost bringe ich nach Feierabend zur Post.


Da die Augustschnuppe von anderen Familienmitgliedern abgeholt wird, kann ich auf dem Heimweg noch etwas einkaufen gehen. 

Als ich zu Hause ankomme, sind die Kinder schon alle am spielen. Die Jungs bauen dann mit der Augustschnuppe die Lego-Bahn auf, die sie im Keller wiederentdeckt haben. 

Das Mutzelchen packt weitere Kartons. Heute ist die Schneekugelsammlung dran. Ich schaffe heute keinen einzigen Karton. 

Am Nachmittag kommt ein Mann von der Hausverwaltung vorbei und schaut sich die Wohnung an. Sie ist nach 10 Jahren in einem ganz guten guten Zustand. Wenn wir ausgezogen sind, werden aber noch ein paar Heizkörper erneuert.

Der Große ruft aus Paris an. Wir telefonieren eine halbe Stunde miteinander. Gegen 18 Uhr hat der Liebste Feierabend. Wir wechseln uns am Schreibtisch ab. 


Queen of Selfcare. Ein treffender Comic.

Die Wanderfalken in Burg haben Junge! Und davon gleich vier. Per Webcam lassen sie sich im Nest wunderbar beobachten. 

Genug gewartet - Fünf Schritte aus der Pandemie. Einfallslos, apathisch und mit faulen Kompromissen ist Deutschland in die dritte Corona-Welle gesteuert. Was nun sinnvoll ist und wie das Testen wirklich helfen kann. 

Werdet erwachsen, zeigt Schwäche! Eltern sollen in der Corona-Krise nicht so viel jammern? Ein schräger Gedanke. Die Zeiten des "Stell dich nicht so an" sind zum Glück vorbei. Ein Kommentar.

Die Augsburger Puppenkiste hat für Kinder eine Coronatest-Anleitung vorbereitet. 

Das ist schon ein älterer Artikel, den ich seitdem nicht mehr vergessen habe. Weil der so interessant ist, verlinke ich ihn mal. Ich stinke, also bin ich. Glücklich, wer in der frühen Neuzeit nichts mit Medizinern zu tun hatte. Ludwig XIV. von Frankreich war dieses Glück nicht beschieden. 79 Jahre lang war der Sonnenkönig dem Martyrium seiner Leibärzte ausgesetzt. Vorsicht, nichts für schwache Nerven! 



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Montag, 12. April 2021

12 von 12 im April 2021

Heute ist wieder 12 von 12. Am 12. eines Monats macht man viele Fotos vom Tagesverlauf und zeigt am Abend 12 davon im Blog. Alle, die mitmachen, versammeln sich drüben bei Caro. 

Um 4 Uhr wache ich auf, weil die Augustschnuppe in unser Bett kriecht. Mein Körper will aufstehen, das Gedankenkarussell beginnt, sich zu drehen. Doch ich denke mir, dass es nicht besser wird, wenn ich mitten in der Nacht drüber nachdenke. Ich mache autogenes Training und schlafe tatsächlich nochmal ein. 

Als um 6 Uhr der Wecker summt, erschrecke ich mich. Ich war mitten in einem Traum. Da wollte ich noch kurz vor der Ausgangssperre irgendwo hin. Doch ich hatte meine Maske vergessen und es wurde sehr knapp. Ich lief hin und her und musste mich verstecken. 

Ich stehe auf, gehe duschen und setze meine Kontaktlinsen ein. Ohne geht gar nix.


Heute haben die beiden Jungs "echte" Schule. Das heißt, Brotdosen befüllen. Und Maskenvorrat checken.


Beim Tischdecken scheint die Morgensonne in die fast leeren Regale.


Zum Frühstück mache ich mir heute mal wieder einen Quark mit etwas Knuspermüsli. 

Der Liebste fährt heute gleich ganz früh zum Wertstoffhof. Am Wochenende haben wir den Keller kräftig entrümpelt und das Auto mit Sperrmüll beladen. Er ist dann heute tatsächlich der Erste in der langen Schlange. 


Als die Jungs weg sind und der Liebste und das Mutzelchen an ihren Arbeitsplätzen sitzen, räume ich die Küche auf und schalte die erste Waschmaschine des Tages ein. 

Dann muss ich noch einige Kündigungen schreiben. Unter anderem die an die Ballettschule des Mutzelchens. Da fließen dann doch Tränen bei mir. Die Ballettlehrerin kennt das Mutzelchen seit sie vier Jahre alt war. Das war eine sehr lange und sehr schöne Zeit. 

Die Augustschnuppe sitzt mit mir am Tisch und spielt mit der Eisenbahn.


Am Vormittag fahre ich dann mit den Briefen und der Augustschnuppe im Lastenrad zur Post. Einen Kaffee und ein Rosinenbrötchen auf die Hand gibt es auch für uns. 


Wir haben Glück, wir bleiben trocken und es kommt sogar die Sonne raus. Trotzdem ist es eisig kalt. Die Büsche vor unseren Fenstern werden endlich grün.


Ich habe zwar die Zutaten für das Mittagessen da, aber ich bin im Verzug. Das schaffe ich bis zur Mittagspause nicht mehr. So bringen wir aus dem Ortszentrum gleich Bratnudeln aus dem asiatischen Restaurant mit. 


In der Post ist heute das neue Buch eines Internetkollegen. Die Entstehungsgeschichte und das Projekt habe ich in den letzten Jahren bei ihm mitverfolgt. Heiko Bielinski erzählt in "Einfach autofrei leben" (Amazon-Partner-Link) von seinen Erfahrungen eines autofreien Lebens. Das Buch ist leicht zu lesen und angenehm übersichtlich aufgebaut. Viele Grafiken lockern den Text auf. Gefällt mir!


Zwischendurch packe ich immer mal wieder ein bisschen ein. Weil wir nicht so viele Zeitungen haben, haben wir Verpackungsmaterial bestellt, das in den nächsten Tagen ankommt. 


Am Nachmittag gibt es die letzten Stücke des Marmorkuchens vom Wochenende. Ich fahre mit dem Adventsjungen mit dem Rad ins Ortszentrum zu seinem Termin. 

Dort hole ich mir während der Wartezeit nochmal einen Kaffe. Als ich da so in der Fußgängerzone vor mich hingucke, wünsche ich mir, dass eine Person vorbeikommen möge, die ich kenne, damit ich jemanden zum Quatschen habe. 

Da sehe ich tatsächlich meine Freundin und seufze laut auf. Wir freuen uns beide, auch wenn es wirklich hart ist, sich nicht mal kräftig zu umarmen. 


Später heißt es, weiter packen, weiter räumen, weiter spielen, weiter das Chaos ignorieren, Wäsche machen, Abendessen vorbereiten und, und, und...

Nachher schauen der Liebste und ich die neue norwegische Serie "Beforeigners" weiter. Die hat uns gleich bei der ersten Folge gepackt. Ich mag die interessante Geschichte, die unverbrauchten Schauspielerinnen und Schauspieler und das nordische Design. Die Serie gibt es noch bis Mitte Mai in der Mediathek der ARD. 



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!