Sonntag, 18. Februar 2018

Ein schönes Wochenende

An diesem Wochenende haben wir den 5. Geburtstag des Adventsjungen nachgefeiert. In der Adventszeit war irgendwie so viel los und einige Freunde hatte schon Termine, dass wir es einfach ein bisschen verschoben haben.

Am Samstagvormittag war der Liebste einkaufen. Ich habe derweil Geburtstagskuchen gebacken. Nach dem Nudelmittagessen war es bald schon soweit: die ersten Gäste kamen.

Nach dem Geschenke auspacken und Kuchen essen, machten wir uns auf den Weg zu unserem besonderen Termin. Von einer befreundeten Familie bekamen wir nämlich den Tipp, mal mit der örtlichen Feuerwache in Kontakt zu treten, die würden auch Führungen für Kinder machen.

Schon von Weitem sahen wir die Feuerwehrfahrzeuge leuchten. Sie hatten doch nicht extra für uns die Fahrzeuge aus der Garage geholt? Doch, nur für uns! Zwei Männer der freiwilligen Feuerwehr empfingen uns in ihren Räumen. Die Ansprache war nur kurz, denn sie wussten schon, 4 bis 5jährige Jungen sind beim Anblick der Feuerwehrautos kaum zu halten.

Und dann durften die Jungs eine ganze Stunde lang Helme aufsetzen und in alle Autos rein. Sie waren völlig aus dem Häuschen! Ziemlich schnell verfielen sie in ein Rollenspiel und kletterten sehr engagiert in die Fahrerkabinen oder hinten in den Mannschaftsteil. Alle Klappen und Luken der Autos waren geöffnet und geduldig wurden alle Fragen beantwortet. Es war traumhaft!

Ich habe ganz großen Respekt vor der Arbeit der freiwilligen Feuerwehr! Neben ihrem Beruf üben diese Menschen freiwillig diese Tätigkeit aus. Sehr bewundernswert!

Die Zeit war natürlich viel zu schnell vorbei. Zu Hause gab es dann für die aufgeregten Kinder noch Pommes, Hühnchen und Gemüse, bevor schon wieder Abholzeit war. Der Adventsjunge war überglücklich mit dieser Geburtstagsfeier.

Ich beantworte am Abend die nächsten Fragen an mich selbst. Später schauen der Liebste und ich "Monsieur Pierre geht online"*. Ein ziemlich harmloser und vorhersehbarer Film, der mir nicht im Gedächtnis bleiben wird.









Am Sonntag fuhr der Liebste mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder zur Gemeinde. Er gestaltete dort die Kinderstunde. Tags zuvor hat er, passend zum Thema, einen Prototyp eines Modells gebastelt, das zeigt, wie Moses das Meer teilt. Sehr kreativ!

Zum Mittag gab es Hühnerfrikassee mit Reis. Ganz sonntäglich aus der Suppenterrine.

Ich habe mir für 15 Uhr eine Kinokarte im kleinen Programmkino in der Nähe reserviert. Neuerdings geht das auch online, was eine sehr große Erleichterung darstellt. Weil es keine Platzkarten gab, musste man vorher immer bis zu einer Stunde vor dem Film da sein, um Karten und Plätze zu ergattern.

Diesmal fuhr ich so los, dass ich fünf Minuten vor Filmbeginn da war und gleich auf meinen Platz gehen konnte. Toll! Ich habe "Three billboards outside Ebbing, Missouri" geschaut. Frances McDormand sehe ich so gerne! Sie ist für diese Rolle für den Oscar nominiert. Der Film ist schwarz-skurril, über Schuld und Vergebung und amerikanisches Kleinstadtleben. Hat mir gut gefallen!

Als ich kurz nach 17 Uhr das Kino verlasse, ist es noch hell, wie schön! Ich zuckle ganz gemütlich mit dem Bus nach Hause. Dort empfängt mich schon im Flur der Duft von Badeschaum. Gut riechende Kinder schlafen nun der neuen Woche entgegen. Ich schreibe diesen Eintrag fertig und dann schauen der Liebste und ich eine neue Folge der Serie "Peaky Blinders"*. Die neue Staffel läuft gerade auf Netflix.


Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden sind bei Susanne versammelt.






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Samstag, 17. Februar 2018

1000 Fragen an mich selbst (7)

Weiter geht es mit ein paar frischen Fragen und Antworten. Drüben bei Johanna machen noch ein paar mehr Bloggerinnen mit. Alle 1000 Fragen stehen oben in meinem Menü.


121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Ähm, darüber habe ich noch nie nachgedacht. In so einer Lage war ich noch nie. Ich würde mich aber wohl für die Liebe entscheiden.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dass sie nicht in meine Entscheidungen reingeredet haben. Und dass sie mich unterstützt haben, wenn ich es brauchte.

123. Sagst du immer, was du denkst?

Man könnte sagen, ich trage das Herz auf der Zunge. Ich rede frei heraus. Das hat mich im Leben auch schon in blöde Situationen gebracht, aber ich kann nicht anders.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Nein, noch nie. Ich konsumiere dieses Medium sehr bewusst und suche mir gezielt aus, was ich sehe. Das gilt auch für die Kinder. Streamingdienste wie Amazon oder Netflix oder die Mediatheken der Fernsehsender sind dafür super.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Ich denke, ich habe alles ganz gut mit mir ausgemacht. Vieles kann ich heute nicht mehr ändern und an manche Dinge traue ich mich (noch) nicht ran, weil auch andere Personen dabei eine Rolle spielen. Die bleiben erstmal verborgen, vielleicht auch für immer.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?

Lebensmittel. Als ich alleinerziehend war, stand ich öfters vor dieser Frage. Da haben mein Sohn und ich manchmal von so einer Summe ein oder sogar zwei Wochen leben müssen. Da gab es viele Nudeln oder Toastbrote.

127. Verliebst du dich schnell?

Oh ja! Verliebtsein ist doch wunderschön! Auch wenn ich damit bei Männern oft auf die Nase gefallen bin, weil die Verliebtheit nicht zur Liebe wurde, will ich dieses Gefühl nicht missen. Verliebt bin ich aber auch in viele tolle Frauen um mich herum. Auch in Bloggerinnen, die ich leider viel zu selten treffe. Aber wenn wir uns sehen, sind wir sehr innig miteinander.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Ich danke Gott für mein gemütliches Bett und dass meine Familie und ich in Geborgenheit schlafen dürfen.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Ich mag den Samstag sehr. Das ganze Wochenende liegt noch ausgebreitet vor mir. Es gibt schöne Pläne. Wir gehen den Wochenendeinkauf machen. Da können wir uns aussuchen, worauf wir Lust haben. Dann backe ich oft leckere Kuchen und koche. Im Radio läuft die Kinosendung. Wir machen Ausflüge oder treffen Freundinnen und Freunde. Am Abend gibt es Filme. Und am nächsten Tag darf man ausschlafen. Perfekt!



130. Was würdest du als deinen grössten Erfolg bezeichnen?

Das weiß ich gar nicht. Ist es ein Erfolg, eine große Familie zu haben? Wohl eher nicht. Das ist nicht mein Verdienst, sondern ganz viel Glück und Segen. Und Erfolg im Beruf lässt sich in meinem so schlecht messen. Siehe Frage 133.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gerne einmal einen Tag verbringen?

Das kann ich gar nicht sagen.

132. Warst du schon einmal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Ich glaube, mein erster Schwarm war Lex Barker. In meiner Kindheit hing über meinem Bett ein Poster von ihm in seiner Rolle als Old Shatterhand zusammen mit Winnetou. Danach war es Patrick Swayze, hachseufz!

133. Was ist dein Traumberuf?

Meiner. Als Erzieherin vertrauen mir Menschen ihr Kostbarstes an, ihre Kinder. Ich darf mit den Kleinen oder Großen meinen Tag verbringen und sie beim Wachsen begleiten. Das ist das Schönste und Spannendste der Welt. Nur leider wird diesem wichtigen Beruf immer weniger Anerkennung zuteil. Die ungestörte Zeit mit den Kindern wird durch zusätzliche Arbeiten, Personalnot und Zeitdruck immer knapper. Der Beruf lebt von Beziehungen und Vertrauen. Es braucht ganz viel Zeit und Fingerspitzengefühl, das aufzubauen. Das lässt sich nicht messen oder in Schablonen pressen. Das finde ich so schade.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Nein, überhaupt nicht.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Je älter ich werde, desto weniger hängt mein Herz an materiellen Dingen. Mittlerweile kann ich ganz gut Dinge aussortieren, weggeben oder wegwerfen. An ein paar kleinen Erinnerungsstücken hängt mein Herz, aber letzten Endes muss man ja alles irgendwann gehen lassen.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?

Mein Postfach. Meinen Feedreader. Da werden mir automatisch neue Blogeinträge von Blogs, denen ich folge, angezeigt. Twitter. Instagram.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Ja: der Sonnenauf- und Untergang. Und dazwischen Kinderlachen, Umarmungen, Küsse, Regenbögen, Schneeflocken, Freundschaften... Eben alle Sachen, die mich froh machen.

138. Hast du schon mal was gestohlen?

Ja.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Was einfaches, was gut vorzubereiten geht und eine große Menge ergibt. Zum Beispiel Lachs aus dem Ofen mit Reis, Backgemüse, Hühnerfrikassee oder Fleischbällchen und Pellkartoffeln.



140. In welchem Laden möchtest du am liebsten einmal eine Minute lang gratis einkaufen?

Im Buchladen natürlich! Das wäre ein Traum!


Freitag, 16. Februar 2018

Ausflug in die Innenstadt

Seit über einer Woche haben wir hier in Hamburg Sonnenschein und ein bisschen Frost. Ausgerechnet gestern, als ich in die Innenstadt gefahren bin, war der Himmel grau.

Mein Kontaktlinsenspezialist sitzt nämlich am Hauptbahnhof. Ungefähr ein Mal im Jahr muss ich dort zur Kontrolle meiner harten Kontaktlinsen. Das war gestern eine schnelle Sache, aber nächste Woche muss ich nochmal hin.

Danach drehe ich immer eine kurze Runde durch die Innenstadt. Die Einkaufsmeile in der Mönckebergstraße interessiert mich dabei kein bisschen. Ich genehmige mir meistens ein zweites Frühstück im Kölln Haferland, da kann man alle Sorten Müsli essen, sogar mit Toppings. Dann besuche ich kurz Jako-o, da weiß ich schon immer, was ich für die Kinder brauche.

Und dann laufe ich immer einmal kurz zum Hamburger Rathaus und zur Alster. Für mein ach-stimmt-ich-wohne-ja-in-Hamburg-Gefühl. Der Himmel war gestern, wie gesagt, grau in grau. Die Alsterdampfer lagen gestern noch am Anlegesteg und träumten vom Frühling.

Das war übrigens das erste Mal, dass ich mit dem Kinderwagen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt gefahren bin. Und es war genau so, wie ich es schon vermutet hatte. Obwohl ich mich vorher im Internet informiert hatte, wo ich barrierefrei umsteigen kann, stand ich dann doch vor Rolltreppen, die nur in eine Richtung fahren oder vor einem defekten Fahrstuhl. Und das mitten in der Stadt!

Vielleicht steige ich nächste Woche mal am Hafen aus und lasse mir eine frische Brise um die Nase wehen...






Dienstag, 13. Februar 2018

Eislaternen für drinnen


Endlich Frost! Schon ewig will ich Eislaternen machen. Es gibt so wunderschöne Exemplare mit roten Beeren oder Tannenzweigen drin. Allerdings hält sich der Frost hier in Hamburg nie lange genug, damit sich die Eiskunstwerke überhaupt bilden und im Garten ein auch bisschen länger leben.

Vorletztes Jahr habe ich in der Zeitschrift "Landlust" diese schöne Idee entdeckt. Eislaternen, aber für drinnen! Weil ich in letzter Zeit wieder öfter danach gefragt wurde, schreibe ich mal auf, wie das mit den salzigen Eisblumen funktioniert. Es ist ganz einfach.

man braucht:

*  kleine oder große Gläser, z.B. von Marmelade oder Obst- und Gemüsekonserven
*  1 gehäuften Esslöffel Salz, ich hatte Meersalz und Steinsalz
*  etwas Wasser

Ich habe das Salz in Gläser gegeben und es doppelt so hoch mit Wasser bedeckt. Dann habe ich die Gläser auf einen warmen Heizkörper gestellt. Schon nach 24 Stunden waren an der Glaswand Salzkristalle zu beobachten. Das Wasser war schon fast verdunstet. Ich habe es noch einmal aufgefüllt und umgerührt. Nach 48 Stunden waren meine Gläser an der Innenseite fast bis ganz oben mit Salzkristallen bewachsen.

Ich war dann mit dem Ergebnis zufrieden. Ich mag den feinen gezackten Rand der Salzkristalle. Das erinnert mich an Spitze. Mit einem Teelicht im Glas schimmern die Kristalle wie Eisblumen. Diese Kerzengläser halten quasi ewig. Praktisch, solche Eislaternen für drinnen, oder?!




nach 24 Stunden

nach 48 Stunden



Montag, 12. Februar 2018

12 von 12 im Februar

SCHON WIEDER 12 von 12! Ja, die Wochen rennen nur so!

Im Süden ist heute Rosenmontag. In Hamburg ganz normaler Montag.

Vielleicht haben wir gestern auf der Geburtstagsfeier eines Freundes einmal zu oft erzählt, dass die Augustschnuppe in der Nacht super schläft. Das Babygesetz besagt: prompt ändert sich dieser Zustand. Also ist die Augustschnuppe heute um halb 5 wach, bekommt ihre Flasche und bleibt wach. Als sie auch den Liebsten erfolgreich wachgequengelt hat und wir Eltern aufstehen, schläft sie wieder ein. Klar!


Frühstück. Es gibt Brötchen vom Wochenende oder Müsli. Der Liebste geht zuerst los, danach das Mutzelchen.


Um 7:50 Uhr geht die Sonne auf. Kurz vorher bietet sich vor unserem Fenster dieser wunderschöne Anblick.


Der kleine Bruder darf heute später zur Schule gehen. Es wird Fasching gefeiert. Gestern Abend dann der Klassiker: "Mama, ich soll morgen etwas für das Buffet mitbringen!" Aber da es eh möglichst auch etwas Gesundes sein soll, passt das Kilo Möhren, das ich vor dem Wochenende gekauft habe, sehr gut.

Ich bringe schnell den Feuerwehrmann ähm... den Adventsjungen zu seiner Faschingsfeier in den Kindergarten. Der kleine Bruder passt derweil kurz auf die Augustschnuppe auf. Auf der Straße ist es spiegelglatt!


Dann schicke ich Harry Potter los.


Am Vormittag schneit es dicke Flocken.


Ich will skandinavisches Faschingsgebäck backen. Das Hefegebäck wird nicht frittiert, sondern einfach im Backofen gebacken. Das gefällt mir. Das Rezept habe ich hier im wunderschönen Blog MAHTAVA entdeckt.

Die Augustschnuppe ist immernoch nicht müde und schaut mir zu.


Nach einer Stunde an der warmen Heizung ist der Hefeteig prima gewachsen.


Diese Menge sollte für heute und morgen reichen. Ich fülle die fertigen fluffigen Bällchen mit Erdbeermarmelade. Zum Glück habe ich mir neulich eine sehr praktische Garnierspritze* bestellt, die hat auch eine ganz lange dünne Tülle. Zuckerguss drauf und fertig.


Dann ist es schon wieder Zeit, den Adventsjungen abzuholen. Das Mutzelchen und ich geben uns die Klinke in die Hand. Mit dem Adventsjungen laufe ich kurz noch in der Physiotherapiepraxis vorbei. Ich will mich für einen Kurs zum autogenen Training anmelden. Mal sehen, wie das so ist.

Der Schnee schmilzt schon wieder weg. Die Augustschnuppe schläft nur 10 Minuten im Kinderwagen.


Der kleine Bruder kommt nach Hause. Große Begeisterung bei den Kindern. Ich mache die besten Kuchen! Die sehen aber auch wirklich gut aus!


Die Biokiste wird geliefert.

Das Mutzelchen fährt zum Balletttraining. Als sie wieder da ist, packt sie Kuchen ein und besucht noch kurz ihre Freundin. Die Augustschnuppe schläft noch ein Stündchen. Die Jungs spielen Playmobil.

Ich merke, dass ich 12 Bilder zusammen habe und schreibe schnell diesen Eintrag hier. Gleich widme ich mich noch der Wäsche.

Wenn der Liebste kommt, machen wir Abendbrot und das übliche Abendprogramm. Wenn die Kinder im Bett sind gibts für uns Eltern wie immer Tee und Serie.

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Sonntag, 11. Februar 2018

1000 Fragen an mich selbst (6)

Und weiter geht es mit Fragen und Antworten. Die 1000 Fragen an mich selbst wurden zuerst im Magazin "Flow" veröffentlicht. Ich lese das auch sehr gerne bei anderen Bloggerinnen, die sind hier bei Johanna versammelt. Ich freue mich dann über Gemeinsamkeiten oder überdenke manches nochmal. Deshalb schreibe ich immer erstmal meine Antworten auf, bevor ich woanders lese. Alle meine bisherigen Antworten und auch alle 1000 Fragen auf einmal sind oben im Menü zu finden.


101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Krebs: sehr emotional, mütterlich, fürsorglich, häuslich, empathisch, verlässlich. Joar, das trifft es wohl ganz gut.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Schwarze Hosen oder Strumpfhosen, Kleider in dunkel- und hellblau, dunkelgrün, schwarz und dunkelrot. Meist mit Blumenmustern.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Die Frage verstehe ich nicht so ganz. Hört sich so nach einem Wettbewerb oder einer Pflicht an. Ich mache nur so viele Pläne, wie ich auch schaffen kann. Eher weniger, denn mehr. Ich mache ganz bewusst Pausen und genieße den Augenblick. Nur so kann ich den Alltag schaffen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmässig?

Im "normalen" Fernsehen nur "mare TV" und "Länder-Menschen-Abenteuer" am Donnerstag im NDR. Ansonsten schauen der Liebste und ich Serien auf Amazon oder Netflix. Immer eine nach der anderen. Im Moment schauen wir gerade die neue Staffel von "The Americans". Davor war die neue Staffel von "Vikings" dran und davor "The Crown". Zwischendurch immer mal ein paar Folgen "Elementary" oder "The Big Bang Theory".

105. In welchen Momenten wärst du am liebsten ein Kind?

Bei Krankheit. Und in Situationen, wo die ganze Familienorganisation über mir zusammenklappt. Da wäre weniger Verantwortung manchmal schön.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Oh ja! Im Urlaub ist immer so schlechter Empfang, dass ich da einfach eine längere Pause mache. Seit ich vor einigen Jahren mal in den Sommerferien eine längere Blogpause eingelegt habe, genieße ich diese Auszeit ganz bewusst. Die Welt dreht sich trotzdem weiter ;-)



107. Wer kennt dich am besten?

Ich mich. Danach der Liebste.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?

Kochen und Backen. Das mache ich richtig gerne. Seit wir den Fenstersauger* haben, putze ich gerne Fenster. Und seit wir den Akku-Staubsauger* haben, macht auch das Staubsaugen richtig Spaß.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Ja. Wahrscheinlich liegt das an meinen Erwartungen. Ich gebe in Beziehungen sehr viel, bin total ehrlich und offen. Das erwarte ich auch von anderen Menschen. Das führt dann leider zwangsläufig zu Enttäuschungen.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Frühstücken gehen. Im Buchladen stöbern. Ein bisschen Kunst und Kultur genießen. Ins Kino oder Theater gehen. Hier habe ich mal ein Beispiel eines perfekten Tages aufgeschrieben.

111. Bist du stolz auf dich?

Uh, Stolz wurde mir nicht gerade in die Wiege gelegt. Allerdings kann ich doch wohl ein bisschen stolz drauf sein, wie ich das hier mit einer großen Familie alles so geregelt bekomme.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann mit den Ohren wackeln.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Kann schon sein. Aber es nützt nichts, in der Vergangenheit zu hängen.

114. Warum trinkst du Alkohol beziehungsweise keinen Alkohol?

Keinen. Zu oft schwanger in den letzten Jahren. Wenn ich ein halbes Glas Wein trinke, wird mir total heiß und ich bekomme rote Flecken im Gesicht und am Hals. Lohnt sich irgendwie nicht.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Das Lachen meiner Kinder. Umarmungen. Das Eichhörnchen vor unserem Fenster. Der Sonnenaufgang. Das Glitzern der Sterne. Kuchenduft. Schneeflocken. Gesundheit.

116. Hast du heute schon einmal nach den Wolken am Himmel geschaut?

Ja. Das mache ich jeden Tag. Ich ziehe die Vorhänge auf und schaue in den Himmel. Heute sind es allerdings graue Schneewolken.



117. Welches Wort sagst du zu häufig?

Nein. Aber ich arbeite dran, wie hier bei Frage 93, dass es öfter ein Ja wird.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Ist so eine Sache. Wenn ich mich wohl fühle, dann geht das ganz gut.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Für mich selbst.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ich will die Hoffnung nicht aufgeben.



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Samstag, 10. Februar 2018

6 Monate Augustschnuppe

Ist denn das zu glauben?! Vor 6 Monaten waren in Hamburg gerade Sommerferien. Es hat ständig geregnet, der Sommer sollte einer der verregnetsten seit Beginn der Wetteraufzeichungen werden. Kindergarten und Schule hatten Schließzeit. So war ich drei Wochen lang mit allen Kindern zu Hause. Ich konnte mich kaum mehr bewegen und die Kinder konnten nicht draußen spielen. Und wir warteten und warteten... Und dann, am 10. August, kam am Abend unsere Augustschnuppe im Wohnzimmer zur Welt. Endlich!

Mit 6 Monaten...

... hat die Augustschnuppe ihre Füße entdeckt
... die bekommt sie sogar in den Mund
... dreht sie sich immernoch nur vom Rücken auf den Bauch
... aber blitzschnell!
... zieht sie in Bauchlage ihre Knie an
... kann sie zielgerichtet greifen,
... was sie in die Finger bekommt, führt sie gleich zum Mund
... kann sie kräftig mit ihrem zahnlosen Kiefer nagen
... sind noch keine Zähne in Sicht
... quengelt sie, wenn sie müde ist
... wird beim Einschlafen geknurrt
... dann schläft sie aber ganz schnell auf dem Arm ein und im Bettchen weiter
... braucht sie in der Nacht gegen 2 bis 3 Uhr eine Flasche
... hat sie schon ein paar Löffel Möhrenbrei probiert
... schaut sie jedem unserer Bissen hinterher
... lächelt sie alle Menschen an
... macht sie "baba, öro, abu, mamam..."
... erkennt sie Situationen wieder, z.B. kneift sie vorher schon die Augen zusammen, wenn ihr ein Pullover über den Kopf gezogen werden soll
... zieht sie sich mit Absicht ein Tuch über das Gesicht, um sich zu verstecken
... wird sie von uns allen sehr, sehr geliebt


Freitag, 9. Februar 2018

9. Februar 2018

Heute ist schon wieder Freitag! Und so rennen und rennen die Tage nur so dahin. Ich will ja bloggen, aber der Alltag ist fordernd und die Kinder gehen natürlich vor. Am Nachmittag, wenn alle da sind, sitze ich nie am Computer. Am Abend, wenn alle im Bett sind, ist mir das Gespräch mit dem Liebsten lieber. Dazu eine Tasse Tee auf dem Sessel und ein bisschen Serien schauen.

Jeden Tag lag in dieser Woche irgendein Termin an. So kann ich nur etwas am Computer machen, wenn ich zu Hause bin und wenn das Baby schläft.

Am Dienstag wurde die Augustschnuppe erneut geimpft. Keine Miene hat sie dabei verzogen. Auch in den Folgetagen war ihr nichts anzumerken. Morgen wird sie schon unglaubliche 6 Monate alt, da bekommt sie noch einen eigenen Eintrag hier.

Am Mittwoch habe ich den Adventsjungen nach dem Kindergarten zu einem Kindergeburtstag gebracht. Der Liebste hat ihn am Abend auf dem Heimweg dort abgeholt. Nachdem mir der Adventsjunge dann ALLES über den Piratengeburtstag erzählt hatte, schlief er so schnell ein, wie nie.

Gestern habe ich meinen neuen Personalausweis abgeholt. Endlich habe ich auch einen in Scheckkartengröße. So passt er nun auch in meine Geldbörse.

Heute war ich zur Untersuchung meiner Schulter beim MRT. Ist das bekannt? Auf einer Pritsche liegend wird man in ein großes Gerät geschoben, das sieht aus wie ein riesiger Donut, also ein Ring. Dort muss man gaaaanz still liegen. Während der Untersuchung trägt man Kopfhörer, denn es wird laut. Also so richtig laut. So laut, dass es sogar mit den Kopfhörern auf den Ohren noch sehr laut ist. Das sind wummernde Geräusche, die fast ein bisschen beängstigend sind. Ich erwähne das, weil ich selber darüber schmunzeln muss: ich bin während der 30minütigen Untersuchung eingenickt. Ja, ich kann es selber kaum glauben. Aber ich muss gerade jede Sekunde Schlaf mitnehmen, die ich kriegen kann, denn über die Monate hat sich doch ein kleines Schlafdefizit aufgebaut. Die medizinische Fachangestellte hat auch gestaunt.

Aber das Tollste diese Woche: das Wetter! Seit Montag scheint jeden Tag die Sonne! Endlich keine nassen und vollgematschten Klamotten mehr! Endlich wunderschönstes Winterwetter! Es ist hell! Es ist total kalt, aber soooo schön!


Montag, 5. Februar 2018

5. Februar 2018

Nur 3 Stunden Schlaf für mich. Die Augustschnuppe ist etwas verschnupft und ist öfters wach in der Nacht. Ich kann zwischen ihren Wachphasen nicht einschlafen und lese ein bisschen in meinem Internet. Ooohhh, ich entdecke ein schönes neues Buch! Nach den wunderschönen Weihnachtsbüchern ist nun "New York - Capital of Food"* neu erschienen. Na wenn das nicht auch ein Renner wird! Ich bestelle das Buch mitten in der Nacht, ja die moderne Technik.

Zum Frühstück gibt es Brötchen vom Wochenende. Und es wird spürbar eher hell, wie schön! Hier ein Bild vom Sonntagsfrühstück, weil ich es so schön finde und einen Wochenendbericht nicht schaffen werde :-)


Der Liebste macht sich nach dem Frühstück auf den Weg, die Schulkinder auch. Ich bringe später den Adventsjungen in den Kindergarten. Dann laufe ich mit der Augustschnuppe zum Drogeriemarkt. Weil es draußen so schön ist, kalt, sonnig und glitzerig, spaziere ich nach dem Einkauf ein Stückchen durchs Naturschutzgebiet gleich hier in der Nähe.

Die Kleine schläft dabei. Sie schläft auch noch, als ich wieder zu Hause bin. Ich nehme das Kinderwagenoberteil ab und stelle es ins Kinderzimmer. Warm eingepackt schläft die Augustschnuppe bei geöffnetem Fenster noch 2 Stunden weiter.

Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich auch nochmal hingelegt. Hätte ich das allerdings gemacht, hätte sie nicht so lange geschlafen. So will es das Babygesetz ;-)

Aber ich bin erstaunlich wach. So habe ich Zeit für Haushaltskram. Wäsche, Küche, Kruschelecken aufräumen... Dann fällt das Internet aus. Per Handy sage ich dem Liebsten Bescheid. Ich soll mal einen Stecker ziehen, der sprüht aber Funken und so lasse ich das mit den Versuchen.

Ohne Internet schaffe ich es nicht, einen Wochenendbericht zu schreiben und auch einige andere wichtige Dinge nicht. Außerdem bin ich völlig uninformiert und habe keine Blogs gelesen. Die Gemüsekiste wird geliefert. Der Postbote kommt.

Dann ist es auch schon wieder Zeit, den Adventsjungen abzuholen. Das Mutzelchen kommt aus der Schule und fährt am Nachmittag zum Balletttraining. Der kleine Bruder kommt nach Hause und die Jungs spielen mit der Brio-Bahn und mit Playmobil.

Der Liebste kommt nach Hause. Wir machen Abendbrot. Danach ist Sandmännchenzeit für die Kinder und Schlafenszeit. Der Liebste repariert das Internet und ich kann meinen Eintrag schreiben. Fertig und zack! abschickt zu #WMDEDGT von Frau Brüllen.








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