Freitag, 11. Mai 2018

Nebenan 53

Heute wieder ein paar Entdeckungen aus meinem Internet. Alles nur einen Klick entfernt, eben nebenan. Das mache ich seit 2012 immer wieder in loser Folge. Alle Sammlungen sind oben im Menü unter "Nebenan" versammelt.

Alu schmiert morgens ein paar Schulbrote mehr.

Ja, in unserem Land gibt es Kinderarmut. Morgen, am 12. Mai 2018, findet deshalb in Berlin von 14 bis 16 Uhr eine Demo gegen Kinderarmut statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Neptunbrunnen, von dort geht es zum Brandenburger Tor, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. Hier ein Interview mit einer der Organisatorinnen. Aktuelle Infos gibt es hier auf Twitter.

Eine Regel im Radio lautet: "Nicht mehr als zwei Frauengesänge hintereinander, sonst schaltet der Hörer ab." Ist Euch das schon aufgefallen? Und sollte das nicht anders sein, wo es so viel tolle Musik von Frauen gib? Mareice hat da gute Tipps für Musik von und mit Frauen auf Lager.

Anna hat in dieser Woche super Texte geschrieben. Zuerst der Text Frauen über 40 - Mehr als nur Selbstoptimierung, bitte! und dann den Text über Rosen, Mütterrollen und Respekt. In beiden Texten stehen so viele Ermutigungen für Frauen drin, da freue ich mich sehr und empfehle sie unbedingt weiter.

Kundinnen und Kunden entsorgen die Verpackungen ihrer Einkäufe im Supermarkt und sorgen für Verwirrung. Ja aber warum denn bloß?! Das müssten wir alle viel öfter machen! Wir ersticken am Verpackungsmüll und es wird immer schlimmer!

Wir versuchen als Familie schon länger, so wenig wie möglich Müll zu produzieren. Die Suche nach Produkten mit wenig Verpackung, am besten plastikfrei, ist allerdings langwierig und manchmal mit dem Familienalltag nicht vereinbar. Der Wochenmarkt und der Biohof sind schonmal gute Adressen. Unverpackt-Läden gibt es auch in Hamburg. Aber in der Innenstadt. Familie Buddenbohm probiert es auch gerade aus und schreibt darüber. Fazit bis jetzt: es ist kompliziert.

Rachel schreibt auf Mama denkt schon länger über ein nachhaltiges Leben, da empfehle ich mal zu stöbern.

In Berlin war ich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof am Grab von Ernst Litfaß. Der Name ist bekannt, oder?! Der Verleger und Druckereibesitzer wurde berühmt, weil er Anschlagsäulen für Plakate aufstellen ließ. Meine Nebenan-Reihe hat ja auch ein bisschen was von einer Litfaßsäule, finde ich :-)




Kommentare:

  1. Liebe Carola,

    der Blogeintrag von Alu mit den Schulbroten macht mich so traurig. Es ist genau das was meine Große ( sie studiert Grundschullehramt) in ihrem letzten Praktikum tagtäglich mit erleben musste. Auch ich habe schon oft meine Kinder ermutigt, ihre Frühstücksdose zu teilen...kein Kind sollte hungrig sein. Oft liegt es noch nicht mal am Geld, sondern die Kinder sind ihren Eltern egal und das ist so traurig.

    LG Alexandra

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