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Sonntag, 21. November 2021

Geschenkideen für Kinder - Die Klassiker


Weihnachten kommt immer so plötzlich, oder?! So nach und nach sollten die Geschenke in ihren Verstecken liegen. Weil unsere Kinder hier teilweise mitlesen, verrate ich Euch unsere diesjährigen Geschenke an dieser Stelle noch nicht. Nur soviel: weniger ist in diesem Jahr mehr. Wir setzen auf mehr gemeinsame Unternehmungen und weniger Dinge, die die Zimmer verstopfen. Der Umzug hat uns mal wieder bewiesen, dass wir weniger Zeug besitzen wollen. 

Nur zur Anregung: Das könnten zum Beispiel Jahreskarten fürs Museum, den Zoo oder das Schwimmbad sein. Vielleicht auch Zehnerkarten für die Eisbahn oder Gutscheine für den Buch- oder Schreibwarenladen. Oder man gestaltet selber Gutscheine für Ausflüge zu Lieblingsorten, für gemeinsame Sportaktivitäten, Vorlesenachmittage, Filmabende oder Plätzchenbackaktionen. 

Ein Geschenk zu Weihnachten ist für meine Kinder auf alle Fälle gesetzt: Seit 2017 bekommt jedes Kind ein eigenes Fotobuch. Darin sind die besten Bilder des vergangenen Jahres drin. Ich habe für jedes Kind einen Ordner in meinem Fotoprogramm. Dahin verschiebe ich über das Jahr alle Bilder, auf denen das jeweilige Kind drauf ist. Ende November lade ich die besten Bilder bei einem Fotobuchanbieter hoch. Es sind immer um die 100. Groß kreativ werde ich da nicht. DIN A4, einfachstes Design, bestellen und fertig. Darauf freuen sich alle!


In der nächsten Woche ist "Black Friday" und wird es hier und da Rabatte geben. Ich möchte Euch nicht zum unkontrollierten Konsum von Trendprodukten aufrufen. Aber wer vorher schon weiß, was gebraucht wird, kann bedachter einkaufen. Deshalb verrate ich Euch heute mal die wichtigsten Klassiker im Kinderzimmer, die meiner Meinung nach am nachhaltigsten sind. Es gibt Spielzeuge, die einfach immer gehen. Das gute an Klassikern: die gibt es oft auch gebraucht zu kaufen. Und man kann sie sogar nach mehreren Jahren fast ohne Verlust weiterverkaufen.

(*Amazon-Partner-Link)

Brio-Bahn. Am Anfang reicht ein Starter-Set*. Später kann man Gebäude, zusätzliche Schienen und Weichen* oder extra Züge dazukaufen. Es gibt sogar eine Erweiterung für Straßen. Das Parkhaus* wurde hier von den Kindern sehr ausdauernd bespielt. 

Kapla Bausteine*. Wir selber haben leider keine. Durch die vielen kleinen Geschwister und die Zimmer, die geteilt wurden, war nie genug Raum und Ruhe für das Bauen mit diesen wunderbaren Holzbausteinen. Aber in verschiedenen Einrichtungen, in denen ich gearbeitet habe, durfte ich das Spiel mit den Steinen erleben und weiß sie sehr zu schätzen. 

Magnet-Bausteine. Die lieben meine Kinder! Sie bauen damit Fahrzeuge, Gebäude, Zäune für einen Zoo und noch vieles mehr. Die Dinger halten auch an Heizkörpern oder an der Kühlschranktür ;-)

Lego. Klar, Lego ist der Klassiker. Wir haben Lego-Steine. Viele davon. Sehr viele. Leider bleiben Lego-Sets nie vollständig beisammen. Doch die Kinder sammeln sich immer wieder ihre Steinchen zusammen und bauen neue Kunstwerke. Angefangen haben wir natürlich mit den ganz großen Steinen von Lego Primo. Dann kamen die etwas kleineren Steine von Lego Duplo an die Reihe. Später die ganz kleinen Steine und viele, viele Sets zu bestimmten Themen wie z.B. Harry Potter oder Star Wars. Wenn dann mal alle Steine in großen Kisten vermischt sind, kann z.B. auch das Buch "365 Ideen für Deine Lego Steine"* weiterhelfen. 


Schleich-Tiere*. Keine anderen Spiel-Tiere sind so detailreich! Es gibt so viele Tierarten, da finden alle ihr Lieblingstier. Unsere ältesten Schleichtiere sind bald 23 Jahre alt. Sie sehen auch nach fünf Kindern, vielen Urlauben, Badewannenfesten, einigen Runden in der Waschmaschine und im Trockner noch immer aus wie neu! Wir haben sehr viele Dinosaurier, Ritter und Pferde und auch Feen. Ja, Holztiere von Ostheimer oder Holztiger haben wir auch. Ehrlicherweise finden vor allem wir Eltern sie schön. 

Fahrzeuge. Am besten gingen bei uns die Autos von Playmobil. Es geht doch nichts über eine schöne große Feuerwehr mit vielem Zubehör*! Am besten noch mit einer tollen Feuerwehrwache*. Damit wurde hier seit meinem Großen von mehreren Kindern sehr, sehr lange gespielt. Die sind unkaputtbar!


Spiel-Tücher*. Kein anderes Spielzeug ist so vielseitig und lässt so viel Raum für Phantasie und Kreativität! Diese Baumwolltücher können schon von Babys befühlt werden. Später verwandeln sich die Tücher für Rollenspiele in Umhänge, Kopfbedeckungen, Tischdecken, Puppenkleidung, Picknickdecken, Beutel, Höhlen und noch vieles mehr. Ganz große Empfehlung!

Puppen. Von unseren fünf Kindern ist nur die Jüngste ein richtiges Puppenkind. Sie hat sich wirklich sehnlichst eine Puppe gewünscht. Die hat sie im letzten Jahr zu Weihnachten bekommen. Und seitdem geht es keinen Tag ohne ihre Leni. Wir haben lange nach einer schönen schlichten Puppe gesucht. Gelandet sind wir dann schließlich bei den Puppen von Götz*. Nach dem großen Baby gab es dann im Sommer noch ein Badebaby. Das heißt Lotti. Die Puppen haben sehr schöne Gesichter, weiche Körper und sind nicht zu groß. Es gibt noch so einiges an Zubehör, am beliebtesten ist hier ein Schlafsack. 


Im Winter sitzen wir traditionell öfter zusammen und spielen Brettspiele. Da wir eine große Altersspanne bei den Kindern haben und einige ähm... temperamentvolle Charaktere was das Verlieren betrifft dabei sind, spielen wir am liebsten Spiele, die wir alle gemeinsam spielen können. Das sind hauptsächlich kooperative Spiele, wo Aufgaben gemeinsam gelöst werden sollen. Schnappt Hubi* besitzen wir schon seit 2012 und spielen es immernoch. "Dodo- Rettet das Wackel-Ei"* ist ein recht neues Spiel, das wir auch schon oft gespielt haben. Der dreidimensionale Spiel-Turm ist interessant und das Spiel echt lustig. Schon mit den ganz Kleinen kann man "Obstgarten"* spielen. Auch dieses Spiel stärkt das Gemeinschaftsgefühl, da alle zusammen gegen einen frechen Raben spielen, der Obst klauen will. Ganz neu in unserem Haushalt ist das Spiel "Pictures"* das uns begeistert hat und wirklich mal was Besonders ist. Da gibt es Bildkarten und verschiedene Materialien, mit denen man das Bild nachstellt. Die anderen Spielerinnen und Spieler können dann erraten, welches Motiv wohl gemeint ist.  


Tipps für Kinderbuchklassiker habe ich in meiner Kinderbuchsammlung aufgeschrieben. Die meisten dieser Bücher lese ich schon viele Jahre vor und kann sie schon auswendig. Auch jetzt beim Vorlesen im Kindergarten werden immer die gleichen Lieblingsbücher verlangt, wie z.B. "Die kleine Raupe Nimmersatt"*. Am besten in der Pappversion, dann hält es auch länger.

Verpackt wird seit ein paar Jahren schließlich alles in Geschenkbeuteln aus Stoff. Die habe ich selbst genäht oder geschenkt bekommen. Der Stoff kommt aus meiner ehemaligen Sammlung oder von alten karierten Herrenhemden oder Kopfkissenbezügen. Wenn man bei Amazon für die Lieferung eine Geschenkverpackung wählt, kommt meistens auch ein hübscher Beutel mit Bändern. 

Mit der Zeit haben wir uns auf diese Weise eine schöne Sammlung an Stoffbeuteln zugelegt. Ich liebe das einfach so sehr! Das Verpacken der Geschenke macht große Freude. Es geht sehr schnell und sieht hübsch aus. Das Auspacken ist auch nicht schwer. Und hinterher gibt es keine Müllberge. Sehr praktisch!

So. Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinen Tipps ein wenig weiterhelfen. Ich wünsche viel Freude beim Aussuchen der Geschenke und eine schöne Vorweihnachtszeit!  



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Sonntag, 26. Januar 2020

In der vergangenen Woche...

... waren 4 von 6 Familienmitgliedern krank. Der Liebste hatte ja vor dem letzten Wochenende damit angefangen. Er muss es sich auf der Dienstreise in Berlin eingefangen haben und dachte, es wird schon besser. War dann aber doch nicht so. Eigentlich sollte er auch diese ganze Woche auf Dienstreise sein, das hat er dann lieber doch gelassen.

Am Montag rief dann die Grundschule an, wir sollen doch bitte den Adventsjungen abholen. Am Dienstag rief das Gymnasium an, dem kleinen Bruder gehe es nicht gut. Und dann wurde auch noch die Augustschnuppe krank. Alle mit plötzlich beginnendem Fieber, das sehr hoch war und ungewöhnlich lange blieb, Gliederschmerzen und großer Schlappheit. 

So habe ich hauptsächlich Kranke gepflegt, war einkaufen, habe Tee und Suppen gekocht. Das Mutzelchen und ich haben uns zum Glück wacker gehalten. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Dafür habe ich mich in der letzten Woche endlich im Fitnessstudio angemeldet. Tschakka! Ich war auch tatsächlich schon drei Mal dort! Beim ersten Mal habe ich ein Probetraining gemacht. Eine Mitarbeiterin hat sich eine ganze Stunde Zeit für mich genommen und mir ein Programm an den Fitness-Geräten zusammengestellt. Vorher hat sie mich gefragt, was ich mit dem Training erreichen möchte. Beweglichkeit hauptsächlich.

Beim zweiten Mal habe ich einen Kurs mitgemacht, der im monatlichen Mitgliedspreis enthalten ist. Bei der Wirbelsäulengymnastik am Vormittag war ich die jüngste Teilnehmerin. Allerdings bei weitem nicht die sportlichste. Am heutigen Sonntag war ich das dritte Mal dort. Ich habe am Vormittag Tai Chi ausprobiert. Das hat mir seeeeehr gut gefallen! Das will ich auf alle Fälle noch öfter machen.

Gestern bin ich zum Heldenmarkt in den Hamburger Messehallen gefahren. Das Wetter war kalt und nieselig. Der Fernsehturm war fast im Nebel verschwunden. In einer großen Halle gab es sehr viele Stände zum Thema Nachhaltigkeit. Wie in einem großen Warenhaus konnte man sich informieren, probieren und auch kaufen. Die nachfolgenden Empfehlungen schreibe ich auf, weil ich es will und nicht, weil ich davon irgendeinen Vorteil habe.

Ich bin hauptsächlich zum Heldenmarkt gefahren, weil ich Familie Janbeck von Janbeck*s FAIRhaus treffen wollte, deren Hofcafé wir jeden Sommer in unserem Urlaub in Angeln besuchen. Ich habe sie auch getroffen und konnte sehr leckere selbstgebackene Haferkekse kosten. Ich freue mich schon wieder auf den Sommer, wo wir wieder Scones und selbstgebackene Kuchen essen werden.

Katrin Wolff von Teufelswerk und Engelsgabe habe ich auch wiedergesehen. Als der Adventsjunge Baby war, besuchte ich sie hier in Hamburg in ihrer Manufaktur. Ich freue mich, dass sie nun schon so lange dabei ist und auch immer wieder ein paar Neuigkeiten bietet. Ich kaufte ein Cashew-Mus.

Das Gut Wulksfelde war auch auf der Messe vertreten und warb für seinen Bio-Lieferservice. Wir sind ja nun, mit ein paar Pausen, schon über 10 Jahre dabei und freuen uns immer noch jede Woche auf unsere Lieferung.

Am Stand von True Gum aus Dänemark wurde ich ein bisschen überrascht. Ich weiß auch nicht, warum ich mir noch nie darüber Gedanken gemacht habe, woraus Kaugummis eigentlich wirklich bestehen. Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass auch in ihnen auch Plastik enthalten sein kann. Bei den Kaugummis von True Gum ist jedenfalls nicht so. Und gut schmecken tun sie auch.

Der kleine feine Stand von Fien Tüch ist mir gleich ins Auge gesprungen. Fien Tüch ist plattdeutsch und heißt "Feines Zeug". Die bunt bedruckten Stoffe sind vielseitig einsetzbar. Mit ihrer Idee, Geschenke in Tüchern einzuwickeln, ist Dörte Kelm bei mir natürlich offene Türen eingerannt. Wenn die Stoffe dann noch so schön bedruckt sind, ist das Geschenk fast schon Nebensache, finde ich. Die schlichten aber phantasievollen Illustrationen finde ich wunderschön!

Zum Abschluss möchte ich noch vom Neunmalklug Verlag erzählen. Der Verlag hat umweltfreundliche Bilderbücher und Postkarten im Programm. Bei ihrer Herstellung achtet Neunmalkug als erster deutscher Kinderbuchverlag von Anfang bis Ende auf gesundheitlich unbedenkliche und umweltfreundliche Materialien. Zum Beispiel stammt das Papier aus zertifizierten Wäldern, die Druckfarben bestehen aus Pflanzenölfarben und die Produktion läuft mit Ökostrom. Gerade kleine Kinder nehmen auch Bücher oft in den Mund, was bei diesen Büchern nicht schädlich ist. Ich habe die Bücher angefasst, sie fühlen sich anders und sehr angenehm an. Und die Geschichten und Bilder sind richtig gut.

Als es schon längst dunkel war, verließ ich die Messe und fuhr wieder nach Hause. Heute haben wir, bis auf meine Sportrunde, rumgeschlumpert. Nun sind alle Schultaschen kontrolliert und morgen geht es wieder los in eine hoffentlich gesunde letzte Schulwoche in diesem Halbjahr. Was ich ja bei meiner Monatsvorschau ganz vergessen habe, aufzuschreiben: ich werde drei Lernentwicklungsgespräche mit den Kindern besuchen. Dafür haben die Kinder einen Tag schulfrei. Ich werde ein Gespräch in der Grundschule führen und zwei im Gymnasium. Immer die Augustschnuppe im Schlepptau. Mal sehen, wie das klappt...


Noch mehr Wochenendeinblicke sammeln Alu und Konsti.












Mittwoch, 22. Januar 2020

Selbst genähter Küchenschwamm


Vor einiger Zeit habe ich beim Aufräumen des Kellers alte Handtücher gefunden. Die habe ich gekauft, da hatte ich noch gar keine Kinder. Das ist also über 21 Jahre her. Damals war ich Babysitterin bei einer sehr netten Familie, die hatten diese Art von Handtüchern. Ich fand sie superschick und legte mir auch solche Handtücher zu. Waffelpiquée. Mit Häkelborte. In weiß. Viel zu schade fand ich sie zum Benutzen. Seitdem begleiteten mich die Handtücher mein halbes Leben lang über viele Umzüge und Orte.

Im Zuge des Ausmistens und "Nutze, was Du hast" habe ich die Handtücher aus dem Keller geholt. Ich will nicht mehr länger Dinge "für gut" horten, sondern sie benutzen. Weil weiße Handtücher in unserem Haushalt aber nicht funktionieren, habe ich sie in einer Farbe eingefärbt, die die meisten unserer Handtücher haben. Doch beim ersten Abtrocknen nach dem Duschen fand ich den Stoff ungemütlich und sehr rauh. So hatte ich also endlich den passenden Stoff für das Nähprojekt gefunden, das ich schon lange angehen wollte: Küchenschwämme.

Die üblicherweise gelben Schaumstoffblöcke mit der praktischen Seite zum Scheuern benutze ich einfach gerne. Für alles. Lieber noch als einen Lappen. Doch diese Schwämme müssen regelmäßig erneuert werden, wenn man sich keine Keimschleudern ranzüchten will. Da fällt mit der Zeit eine Menge Plastikmüll an. Ich habe also überlegt, wie ich meinen Verbrauch an Schwämmen eindämmen oder ganz einsparen kann. Als natürliche Schwammvariante gibt es z.B. Luffa (Amazon-Partner-Link), aber damit komme ich nicht ganz so gut zurecht.

Ich ging im Kopf meine Stoffvorräte durch. Da gab es noch bunte Stoffreste und auch noch ein paar Stücke Volumenvlies. Jetzt konnte ich starten.

Ich schnitt mir kleine Rechtecke zurecht. Ungefähr in der Größe 10 mal 15 Zentimeter. Zu beachten ist, dass das fertige Stück nach dem Nähen und Wenden etwas kleiner sein wird! (Hüstel...) Also wer mehr in der Hand haben will, schneidet lieber noch etwas großzügiger zu.

Dann legte ich die Stoffstücke übereinander, wie hier auf den Bildern zu sehen. Wichtig ist, dass die Stoffstücke, die später an der Außenseite sitzen sollen, rechts auf rechts aufeinander liegen. Zwischen die Stoffe legte ich noch ein Bändchen nach innen, das später zum Aufhängen verwendet wird.

Dann nähte ich die Stofflagen an drei Seiten zusammen. Ich begann an einer langen Seite, nähte die kurze Seite mit dem eingelegten Band entlang und schloss mit der anderen langen Seite ab. Die andere kurze Seite ließ ich offen.


Die offene Seite dient zum Wenden. Gewendet wird zwischen den beiden Stoffen, die außen sitzen sollen. Um die Ecken auszuformen, kann man vor dem Wenden noch die Ecken schräg abschneiden und dann eine Stricknadel oder ähnliches verwenden, mit der man von innen nachdrückt. Dann klappte ich den Stoff an der Wendeöffnung nach innen. Wer mag, kann das auch mit Nadeln oder Klammern zusammenhalten. Dann einmal rundherum mit einem Geradstich absteppen. Fertig!


Ich habe gleich ein paar mehr Schwämmchen genäht. Sie überstehen die Waschmaschine und den Trockner locker. So habe ich immer frische Schwämme zur Hand. Weil sie nicht so leicht trocknen wie ein Schwamm, ist die Aufhängung wirklich wichtig. Man kann auch andere grobe, kratzige Stoffe verwenden, wie z.B. Jute o.ä.



Und so sieht die Ecke in unserer Küche jetzt aus. Für stärkere Verkrustungen verwenden wir Schwämme aus recycelten Edelstahl. Manches wird mit einer Spülbürste geputzt, die auswechselbare Köpfe hat. Für Flaschen verwenden wir eine schmale Flaschenbürste. Und Gemüse wird mit dieser Bürste (alles Amazon-Partner-Links) geputzt.

Von selbst gemachtem Spülmittel bin ich wieder abgekommen, die Ergebnisse waren nicht so optimal. Dafür wird das Lieblings-Spülmittel (Amazon-Partner-Link) jetzt im Kanister bestellt. Umgefüllt in eine Flasche von Lemonaid reichen die 5 Liter ewig. Durch den passenden Spender kann man das Spülmittel sehr sparsam dosieren.

Die sympathische und faire Hamburger Firma Lemonaid bietet für ihre Limo-Flaschen sehr tolle Upcycling-Sets an, die kann man hier auf deren Seite bestellen. Da sind gleich noch Aufsätze für Essig und Öl und Salz und Pfeffer drin enthalten. Endlich haben wir Essig und Öl-Flaschen für den Tisch. Sieht ganz witzig aus, finde ich.

So. Das ist also wieder ein Schrittchen mehr, um einerseits Geld zu sparen und andererseits nachhaltiger zu leben. Angesichts der politischen und klimatischen Weltlage kommen mir meine kleinen Schwämmchen irgendwie ziemlich unbedeutend vor. Aber die Hoffnung, die Hoffnung will ich nicht aufgeben! Denn sonst würde ich nur noch Verzweifeln...



Dienstag, 29. Oktober 2019

Warnemünde zwischen Tourismus und Umweltschutz



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"Und so sieht ein Strandabschnitt aus, der nicht regelmäßig gesäubert wird." erzählt Rebecca Kain vom NABU Mittleres Mecklenburg und zeigt uns allen ein Foto aus dem Naturschutzgebiet, für das sie als Schutzgebietsbetreuerin zuständig ist. Strand und Dünen sind total vermüllt. Wir sind entsetzt. Solche Strände haben wir schon im Fernsehen gesehen. Irgendwo auf der Welt. Aber doch nicht hier an der Ostsee!

Leider doch. Denn die Strände, die touristisch genutzt werden, sind eben alles andere als ein intakter Lebensraum für Flora und Fauna und vermitteln ein ganz falsches Bild eines Strandes. Damit Touristen den Strand nutzen können, wird der Sand immer wieder aufgefüllt. Und mehrmals pro Woche wird der Strand mit großen Traktoren geharkt. Dabei wird nicht nur Müll ausgesiebt sondern es werden auch kleine und größere Steine aussortiert.

Steine wären aber wichtig für Pflanzen und Tiere, die eigentlich an so einem Ort leben. An Steinen haften z.B. Pflanzen und Muscheln an. Gibt es keine Steine, gibt es auch keine Muscheln. Das ist der Grund warum man z.B. am Strand in Warnemünde so wenig Strandschätze finden kann.

Dafür sind aber ganz andere Dinge am Strand zu finden, die dort gar nicht hingehören. Rebecca kramt in ihrem Stoffbeutel. "Ist doch nur dieses eine Mal! Ist doch soooo ein schönes Ritual!" sagt sie und holt mehrere Fetzen von Luftballons hervor. Lange Bänder aus verdrehten Plastikschnüren hängen noch dran. Herzen sind draufgedruckt. Und stehen da auch noch Namen drauf? Hochzeitsgesellschaften haben wohl Ballons steigen lassen. Ihr Ende finden die Reste der romantischen Feste am Strand und im Meer. Übrigens auch die Reste von umweltfreundlichen Luftballons. Die verrotten doch nicht so schnell, wie man es sich vorstellt.


Dann hat Rebecca ein kleines Ratespiel für uns. Sie holt einen Stapel bunte Getränkeverpackungen hervor. Die kennen wir alle. Rebecca findet immer wieder welche. Massenhaft liegen sie am Strand herum. Schnell konsumiert und dann weggeworfen ist die Verpackung so leicht, dass sie schnell mal wegfliegt.

Das Problem am Plastikmüll ist, dass er nicht verrottet. Er hält sehr, sehr lange und wird nach und nach in immer kleinere Partikel zerrieben. Aber er ist immer noch da. So entsteht Mikroplastik. Als winzig kleine Partikel färbt das Plastik den Sand am Strand bunt. Tiere an Land und im Wasser nehmen das Mikroplastik mit ihrer Nahrung auf. Und der Mensch nimmt das Mikroplastik dann beim Verzehr von z.B. Fisch auf.

Aber zurück zum Ratespiel: Rebecca legt die Getränkeverpackungen aus. Alle hat sie in der letzten Zeit am Strand gefunden. Wir sollen raten, aus welchem Jahr welche Verpackung stammt. 2017 wurde der Name von "Sonne" in "Sun" geändert. So können wir die Verpackungen schonmal grob sortieren. Dann entscheiden wir nach dem Aussehen von Bild und Schriftart. Wir sind gar nicht mal so schlecht. Dann liest Rebecca die aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdaten vor. Wir staunen und sind gleichzeitig geschockt und traurig. Die ältesten Verpackungen sind über 20 Jahre alt und den meisten Verpackungen sieht man ihr Alter überhaupt nicht an. Das ist eine sehr lange Zeit für kurzen 200 Milliliter Getränkegenuss.


Und auch noch andere Verpackungen haben traurige Berühmtheit erlangt. Sie sind sogar schon über 30 Jahre alt. Es ist doch unglaublich, wie lange solche Dinge in der Welt bleiben, oder?!



Und was machen wir nun mit dem Wissen? Zunächst einmal ist es wichtig, in die Natur mitgebrachte Verpackungen wieder mitzunehmen und fachgerecht zu entsorgen, damit die Stoffe recycelt werden können. Schon beim Einkauf sollte auf so wenig Verpackung wie möglich geachtet werden. Für Ausflüge sind wiederverwendbare Flaschen und Behälter sehr praktisch. Darin können dann nämlich auch echte Strandschätze sicher nach Hause transportiert werden.

Zigarettenkippen sind ein großes Problem am Strand und generell in der Natur. Nicht nur wegen der Ästhetik, sondern sie schädigen auch die Umwelt. Die Filter bestehen aus einem Kunststoff, der nicht verrottet sondern sich in immer kleinere Teile zersetzt. Am Strand gehören Zigarettenkippen zu den am häufigsten gefundenen Meeresmüllteilen. Es dauert bis zu 15 Jahre, bis sich ein Filter zersetzt hat. In Salzwasser wird der Zersetzungsprozess sogar noch verlangsamt. In den Filtern sammeln sich eine Menge giftiger Substanzen, die nach und nach an die Umwelt abgegeben werden. Dabei kann ein einziger Zigarettenfilter eine Menge von 40 Litern Wasser verseuchen.

In Warnemünde wurden vom Tourismusverband in Zusammenarbeit mit der Küsten Union Deutschland, dem EUCC-D e.V., mehrere sogenannte "Ostsee-Ascher" aufgestellt. Damit sollen Menschen für das Thema sensibilisiert werden. Außerdem gibt es in der Tourismusinformation und in ausgewählten Geschäften Strandascher, kleine Blechdosen für die Hosentasche, günstig zu erwerben.


In der Jugendherberge Warnemünde lernten wir an unserem Wochenende auch das neuste Projekt vom EUCC-D e.V. für die Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen kennen. Mit Hilfe der praktischen Ostseekiste bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen spielerischen Zugang zum Thema Meeresmüll und Umweltschutz. Die Kiste ist ein modernes erlebnispädagogisches Werkzeug. Es gibt z.B. Experimente, Rätsel, Spiele und Geocaching. Wir haben Teile davon selbst ausprobiert und viel Spaß dabei gehabt.

Die Ostseekiste steht auch in den Jugendherbergen Prora, Born-Ibenhorst und Ueckermünde bereit. Besonders für Klassenfahrten kann dieses Programm interessant sein. In diesem Interview erzählt die Leiterin der Jugendherberge Warnemünde Monique Starr noch ein bisschen was über die Ostseekiste.



Auf einem Spaziergang durch Warnemünde lernten wir verschiedene Initiativen kennen, die sich vor Ort im Umweltschutz engagieren und untereinander vernetzen. Zum Beispiel eröffnen Janina Goldschmidt und Nadja Reinecke im Dezember Rostocks ersten Unverpackt-Laden "Green-Goldi". Dort soll es neben einem kleinen Café auch Gelegenheit zum Austausch und Workshops geben.

Außerdem trafen wir zwei Rostocker Schülerinnen, die in der Gruppe "Cleaning with meaning" aktiv sind. Diese Gruppe wurde von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ins Leben gerufen. Einfach und niedrigschwellig verabreden sich die rund 80 Mitglieder über WhatsApp zu Müllsammelaktionen rund um Rostock und Warnemünde.

All die Personen, die wir in Warnemünde getroffen haben, engagieren sich im offenen Rostocker Meeresmüllstammtisch, in dem ca. 26 Organisationen und Unternehmen miteinander vernetzt sind. Gemeinsam werden Küstenputztage an Land und im Wasser organisiert. Um auf die Dimensionen der Vermüllung aufmerksam zu machen, werden nach solchen Müllsammelaktionen die gesammelten Müllberge ganz bewusst an prominenten Plätzen in der Stadt gezeigt.

Was uns und die vielen engagierten Menschen beschäftigte: reicht unser Vorbild? Ist es nicht für die Müllverursacher sehr bequem, wenn jemand hinter ihnen herräumt? Würden Verbote etwas bringen? Sollten nicht Politik und Industrie mehr Verantwortung übernehmen? Und warum finden nicht alle Menschen, dass sowas Einzigartiges und Wunderbares wie unsere Strände und das Meer mitsamt Pflanzen und Tieren besonders schützenswert ist?












Sonntag, 27. Oktober 2019

Nachhaltig reisen


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Macht Ihr Euch Gedanken übers Reisen?  Und über umweltfreundliches Reisen? Wie nachhaltig sind Eure Urlaube? Ehrlich gesagt, habe ich bis jetzt nicht so oft darüber nachgedacht. Wenn wir als Familie mit vier Kindern in den Urlaub fahren, machen wir immer Urlaub in Ferienwohnungen oder -häusern. Unser Augenmerk liegt dabei hauptsächlich auf Größe und Preis der Unterkunft. Es ist schon schwierig genug, da etwas Passendes zu finden.

Wir versorgen uns vor Ort selbst. Wir kaufen dabei am liebsten in Hof- oder Bioläden ein, nutzen aber auch den Supermarkt vor Ort. Wir reisen mit dem Auto an und fahren meistens um die 2 Stunden. Ausnahme sind die Urlaube in Dänemark alle paar Jahre, da fahren wir schonmal länger. Für kurze Auszeiten nutzen wir am liebsten die Jugendherbergen.

Eine Woche ist es schon wieder her, dass wir ein sehr inspirierendes Wochenende in der Jugendherberge Warnemünde verbracht haben. Schon am Anreisetag saßen wir Frauen, die auf Instagram oder in Blogs aktiv sind, bis spät in die Nacht zusammen und tauschten uns über nachhaltiges Reisen aus.

Die Jugendherbergen sind in dem Bereich übrigens schon ziemlich aktiv. Sie nutzen Ökostrom und haben die meisten Leuchtmittel durch LEDs ersetzt. Es wird, wo es geht, Müll eingespart und der wöchentliche "Veggieday" spaltet regelmäßig Meinungen.



Am nächsten Morgen wurden wir von der Schauspielerin und Sängerin Denise M'Baye begrüßt, die mit uns weiter über das Reisen nachdachte. Sie beschäftigt sich auch viel mit Nachhaltigkeit und führte uns ganz wunderbar durch den Vormittag. Wir machten eine Gedankensammlung und trugen sie in einer Stichwortliste zusammen.

Unsere positiven Gedanken zum Thema Reisen:

Erholung Völkerverständigung Freiheit Zeit Tiere Meer Kulturen entdecken Erinnerungen schaffen Horizont erweitern Familienzeit Zeit füreinander Frische Luft Inspiration Treiben lassen Keine Termine Begegnungen Allein sein Natur erleben Raus aus dem Alltag Aussteigen Pause Der Weg Das Essen Draußen frühstücken Strand und Weite Aufatmen Wandern

Unsere negativen Gedanken zum Thema Reisen:

Stress Umweltverschmutzung Müll Massentourismus Ausbeutung Zerstörung Anreise Freizeitstress Geldnot Zuviel Konsum Andere Reisende Naturorte überlaufen Abhängigkeit Irgendwann zu ende CO2 Familienstress Ignoranz Scham Keine Mülltrennung

Unsere Urlaube müssen wir also als ziemlich zwiespältig betrachten. Mal ganz abgesehen vom Umweltschutz, macht sich da noch jemand Gedanken über die Arbeitsbedingungen in den Hotels und Tourismusbetrieben vor Ort? Das müsste eigentlich auch hinterfragt werden. Warum brauchen wir überhaupt Urlaub? Sollten wir nicht so leben, dass wir keine Erholung von unserem Leben brauchen? Ein ganz schönes Dilemma. Und was machen wir nun daraus? Lösungen haben wir nicht gefunden, aber vielleicht Gedankenanstöße.

Unsere Ideen zum Thema nachhaltiges Reisen:

Regional einkaufen Alltag umgestalten Reisen ohne Koffer Deutschland entdecken Entschleunigen Der Weg ist das Ziel Zu Hause Urlaub machen Bewusstes reisen Urlaubsmotvation prüfen Entfernung ist kein Symbol Was will ich im Leben Urlaub im Alltag Leben ändern Platz im Kopf Hoffnung Bewusstsein Wertschätzung Alternativen schaffen Bewusster planen Bewusstes reisen Mehr Ostsee Drüber sprechen


Wir haben dann noch sehr interessante und vorbildliche Initiativen in Sachen Umweltschutz und Umweltbildung in Warnemünde kennengelernt. Darüber berichte ich in diesem Beitrag.




Mittwoch, 10. April 2019

Küchenrolle - nachhaltig und schön


Als ich Anfang des Jahres so richtig gründlich ausgemistet habe, fand ich in der untersten Schublade der Kommode im Schlafzimmer eine unbenutzte Küchenrolle. Die muss seit Herbst 2012 da gelegen haben. Damals habe ich für die Hausgeburt des Adventsjungen eine Liste mit Besorgungen abgearbeitet. "Küchenrolle" stand auch mit auf der Liste. Ich weiß gar nicht, wozu, zur Geburt haben wir jedenfalls keine gebraucht.

Und auch sonst brauchen wir keine Küchenrolle. Hö? Ein Hauhalt mit mehreren kleinen Kindern, der keine Küchentücher aus Papier verbraucht? Und was ist mit den Erdbeermarmeladefingern, den Schokomündern, der umgekippten Milch, der verkleckerten Suppe oder dem Ketchup auf dem Tisch? Wir benutzen dafür Geschirrtücher. Bei Bedarf ein schneller Griff in die Küche und schwups, ist alles mit dem Handtuch aufgewischt. Die Geschirrtücher wandern dann gleich in die Wäsche. So brauchen wir kein extra Papier kaufen und haben keinen zusätzlichen Müll. Ich bin ohne Küchenrollen aufgewachsen und habe noch nie welche verwendet.

Und doch wollte ich jetzt eine Küchenrolle haben. In schön. Und nachhaltig. Aber vor allem in schön. Dafür habe ich seit Jahren gehütete Stoffschätzchen verwendet. Die habe ich vor einigen Jahren von Westfalenstoffe (aus der Serie "Kitzbühel") gekauft. Auch den Frotteestoff. Man kann natürlich, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, auch andere alte Stoffe verwenden, die im Haushalt vorhanden sind. Ich denke da z.B. an alte Hemden, ausgemusterte Spucktücher oder dünn gewordene Handtücher.

Zuerst habe ich die Stoffe zugeschnitten. Sie sind in etwa so groß wie ein DIN A4 Blatt, ungefähr 19 mal 25cm. Den Frotteestoff habe ich etwas großzügiger zugeschnitten, denn der rollt sich gerne mal ein.


Dann habe ich den gemusterten Stoff und den Frottee rechts auf rechts mit einem einfachen Geradstich zusammengenäht.


Eine Seite habe ich zum Wenden offen gelassen. Vor dem Wenden habe ich den überstehenden Frotteestoff abgeschnitten.


Dann habe ich den Stoff gewendet (bei Bedarf an dieser Stelle die Kanten bügeln), ...


... die offene Kante nach innen gefaltet und zugenäht...


... und dabei gleich einmal rundherum die Kante abgesteppt.


So habe ich 14 Stück Stoff hergestellt. Wie kleine Waschlappen sah der Stapel aus.


Dann habe ich mit meiner Druckknopfzange Druckknöpfe angebracht. So ein Starterset (Amazon-Partner-Link) mit Zange und Druckknöpfen in vielen verschiedenen Farben hält ewig. (Nachtrag: natürlich funktioniert das auch mit Druckknöpfen aus Metall oder Klettverschluss.)


Hier war ich an dem einzigen Punkt angelangt, der ein bisschen mehr Aufmerksamkeit erfordert. Und zwar habe ich fröhlich alle vier Druckknöpfe an den Ecken der Tücher angebracht. Oh! Ich hatte nicht bedacht, dass die Tücher ja irgendwie miteinander verbunden werden sollen. Also, bitte nicht nachmachen, sondern gleich die Knöpfe an jeder Seite in verschiedenen Richtungen anbringen.


So ergab sich eine lange Reihe von Tüchern, die miteinander verbunden sind.


Auf einen Küchenrollenhalter aufrollen und fertig! Die Rolle rollt sich nicht von alleine ab, denn die Stoffe haften etwas aneinander.

Den Küchenrollenhalter? Ja, genau. Den habe ich mir extra für meine selbstgenähte Küchenrolle zugelegt :-)