Freitag, 14. August 2026

12 von 12 im August 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Ich habe im Februar 2009 das erste Mal mitgemacht. 

Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Um 6:30 Uhr summt mein Wecker. Morgenprogramm. Der Liebste ist da schon auf dem Weg ins Büro nach Hamburg. Er hat aber schon Kaffee gekocht und alles in der Küche für mich bereitgestellt. 
 

Ich wecke die Jüngste, mache ihr Frühstück und fülle mir etwas zu Essen für die Arbeit ein: selbstgemachter Kokosreis mit Mango. Zwei Kinder können weiterschlafen, sie sind schon groß und bleiben in den Ferien zu Hause. 


Ich bringe die Jüngste in den Ferienhort und radle weiter zur Arbeit. Mit kleinem Zwischenstopp am Hafen, soviel Zeit muss sein. Mit 12 Grad ist es sogar noch ein bisschen frisch. Das ist erholsam zwischen den vielen Hitzetagen momentan.


9 Uhr Ankunft am Phantechnikum. Im Büro schaue ich in meinen Mails. Dann bereite ich das Schaulabor vor, wo ich am Vormittag zwei Mal hintereinander eine Vorführung zum Thema "Feuer" gebe. Ein Mal für eine Gruppe, ein Mal für Familien, die bei uns im Norden Urlaub machen.


Mittwoch ist ein guter Tag, da hat die Fika Kaffeebar wieder geöffnet und ich kriege nach der Arbeit guten Kaffee. Für gleich in der Tasse...


... und in Form von frischen Bohnen in der Tüte für zu Hause. Mittlerweile sind es um die 20 Grad geworden. Sehr angenehm.


Danach stehe ich mit der Liste für Schulmaterialien in der Hand im Laden und packe den Korb voll mit Heften und Schreibblöcken. Ein Mathematikheft, A5 mit Lineatur Nummer 28 für die 4. Klasse suche ich vergeblich. Da ist eine Lücke im Regal. Ich muss nochmal wiederkommen.


Im Buchlädchen in der Sargmacherstraße schaue ich mal nach neuen Büchern.


Am Rathaus vorbei...


... radle ich nach Hause mit einem kurzen Stopp am Supermarkt. Mein Lastenrad vermisse ich schon ziemlich oft. Fast jeden Tag habe ich volle Fahrradtaschen.


Für das Abendessen schnibble ich Kartoffeln und Möhren und backe sie auf einem Blech im Ofen. Dazu essen wir Kräuterquark oder Hüttenkäse. Der Liebste ist zum Abendessen zurück.


Am Abend verfolgen wir vom Balkon aus die partielle Sonnenfinsternis. Ich habe noch die Sonnenfinsternisbrille von 1999. Sie war gut verwahrt im Fotoalbum meines Ältesten, der damals 8 Monate alt war. Ein Kind hat auch noch eine Lochkamera aus einer Chipsdose gebastelt.