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Montag, 22. Juni 2026

Mittsommerzeit

Die Mittsommerwoche haben der Liebste und ich am Sonntag, den 14. Juni mit der Premiere des neuen Theaterstücks der Jugendtheatergruppe "Jauxi" eingeläutet. 

Gleich am nächsten Tag besuchte ich am Abend eine Lesung von Berit Glanz. Als ich mitbekam, dass sie nach Wismar kommt, konnte ich es kaum glauben. Ich folge ihr schon sehr lange im Internet. Vor einigen Jahren ist sie mit ihrer Familie nach Island ausgewandert. Ich habe mich sooo gefreut, sie endlich mal zu treffen. 

Es wurde dann auch ein sehr schöner Abend mit total interessanten Geschichten über Island und Passagen aus ihrem neuen Buch "Unter weitem Himmel" (Amazon Partner Link) das ich mir gleich zugelegt habe. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass Island und Frankreich sehr viel verbindet. 


Heimweg nach der Mitgliederversammlung des hiesigen Kulturvereins um 21 Uhr an einem Juniabend am Alten Hafen in Wismar entlang:



Kleine Pause am Freitagnachmittag mit Eiskaffee und Eiskakao mit dem Liebsten und der Jüngsten in der Fika Kaffeebar....

... bevor ich das Autokino/ Open-Air-Kino im phanTECHNIKUM besuchte. Es lief der schöne Klassiker "Ghostbusters" und es wurde wieder ein sehr schöner Sommerabend. 

Heimweg wieder am Hafen entlang mit Sonnenuntergang um 21:40 Uhr.


Am Samstag fand im Museum das jährliche Highlight statt: die Oldtimer-Rallye. Um die 100 Fahrzeuge, mit zwei, drei oder vier Rädern waren auf dem Hof zu bewundern. Bei knapp 30 Grad war der Tag eine Herausforderung für alle Beteiligten. Aber es machte großen Spaß!


Nach Feierabend am Samstag war ich dabei, als der letzte Fischer Wismars hinausfuhr.

Für den Abend hatte ich mir Abendbrot am Strand gewünscht. Gegen 19 Uhr liefen der Liebste und ich mit den Kindern diesen Weg auf der Insel Poel unter den Linden dem Strand entgegen...

Das Abendessen hatten wir ganz spontan zusammengewürfelt, aus allen Zutaten, die wir gerade da hatten: Wassermelone, Gurke, Kartoffelsalat, Würstchen, Käsewürfeln, Kirschen, Salzcracker... Was zählte war sowieso etwas anderes: die kostbare gemeinsame Zeit als Familie. 

Am Abend schickte das große Kind aus Münster Mittsommergrüße und meinte, es wäre eins der Lieblingsfeste. Unser erstes richtiges Mittsommerfest feierten wir als Familie im Juni 2016. Als ich meine Bilder anschaute, auch aus den Jahren 2017, 2020 oder hier 2021 am Strand, habe ich mir vorgenommen, das Fest im nächsten Jahr wieder ein bisschen schöner vorzubereiten. Und wie 2024 habe ich mal wieder gespürt, wiiiiiiiieeeeee gut wir es doch haben, dass wir jederzeit einfach so ans Meer fahren können! 


Das Wasser war trotz der Sommerhitze noch ziemlich frisch. Kein Wunder, vor nur ein paar Tagen hatten wir noch Jacken und Schals an. 



Gegen 21 Uhr verließen wir den Strand mit dem Geruch von Salzwasser und Sonnencreme auf der Haut, schönen Bildern im Kopf und dem Gefühl vollkommener Zufriedenheit. 

Als die Kinder frisch geduscht in ihren Zimmern waren, saßen der Liebste und ich noch auf dem Balkon. Gegen 22:30 Uhr hatte sich direkt vor unseren Augen eine große dunkle Wolke aufgetürmt, in der es plötzlich fast ohne Pause blitzte. Aber das Geräusch des Donners fehlte. Was für ein imposantes Schauspiel! 



Montag, 8. September 2025

Herbstliche Sommerferien

Von wegen Sommerurlaub! Noch nie waren wir so spät dran! Letzten Samstag kamen wir zurück aus unserem Urlaub im (noch höheren) Norden. Die erste Mahlzeit, die ich zu Hause für uns kochte, war dann tatsächlich Kürbissuppe. Für den Nachmittag dufteten Apfel-Zimt-Muffins auf dem Kaffeetisch. 

Schön fand ich, wie am gestrigen Sonntagabend mein halbes Internet gemeinschaftlich den Blutmond gesucht hat und die Mondfinsternis beobachtete. Alle zeigten stolz ihre Vorbereitungen und Bilder. Das war irgendwie rührend und fast wie früher, als das (mein) Internet noch ein netter Ort war. 


Unseren Urlaub haben wir, wie jedes Jahr seit 2011, in Schleswig-Holstein verbracht. Wie gesagt, so spät waren wir noch nie dort. Die Natur zeigte sich schon deutlich herbstlich. Die meisten Felder waren abgeerntet. Herbstfrüchte und erste bunte Blätter leuchteten um die Wette. 









Wenn Regen angesagt war, hielt er sich aber nie lange. Die Wolken werden im Norden meistens schnell weitergepustet. Unsere Regenjacken brauchten wir nur kurz. Das Wetter war für Ausflüge prima. In Flensburg hielten wir wieder unsere Augen offen nach der tollen Straßenkunst. 





Unser Zuhause für die zweite Urlaubswoche war wieder der Kleine Hof am Meer.* Die liebevolle Gastgeberin und die gemütlichen bestens ausgestatteten Ferienwohnungen setzen einfach Maßstäbe. Maximale Erholung ist hier garantiert. Nach einer Woche mit vielen längeren Ausflügen (zeige ich noch) konnten wir uns hier entspannen und so richtig die Seele baumeln lassen. Da wir schon so oft in der Gegend waren, hatten wir keine Sorge, dass wir etwas verpassen. Einmal habe ich sogar bis halb 10 geschlafen, das habe ich jahrelang nicht mehr getan. 

Heute ging es wieder los mit der Schule. Das haben wir ganz gut hinbekommen heute Morgen. Nun liegen hier an die 10 verschiedene Zettel von drei verschiedenen Schulen. Das Mutzelchen fehlt, es ist ein bisschen wie Liebeskummer.... 





* (Werbung von Herzen, unbeauftragt und selbst bezahlt)

Sonntag, 8. September 2024

Die letzten Sommertage...

Ich sitze im Wohnzimmer im Sessel, sichte meine Fotos und blogge. Das Thermometer drinnen zeigt 28 Grad. Draußen ziehen gerade Wolken auf. Die Temperatur wird sich morgen endlich auf die normale September-Durchschnittstemperatur von 20 Grad abgekühlt haben.

Die letzten Sommertage waren wieder voll und bunt. In der Morgendämmerung konnte ich die Fledermaus vor unserem Esszimmerfenster erwischen:


Am ersten Schultag nach den Sommerferien habe ich den Kindern kleine "Zuckertüten" gepackt.


In der Gemeinde haben wir einen schönen Einschulungsgottesdienst gefeiert.


Im Technikmuseum haben wir die letzten Feriengäste verabschiedet und wieder das Programm für Schulklassen aufgenommen.


Weil das im Urlaub in der Ferienwohnung so gut ankam, ist nun bei uns zu Hause auch ein Waffeleisen für Waffelpommes (Amazon-Partner-Link) eingezogen. Erdbeermarmelade ist Ketchup, Paradiescreme soll Mayo darstellen :-)


Im Joseph Wiener Wirtshaus am Wismarer Marktplatz habe ich superknusprige Kartoffelrösti gegessen und zu Hause nachgemacht. Seit einem traumatischen Erlebnis in meiner Kindheit, das mit Aufessen-Müssen zu tun hatte, habe ich so etwas in der Art nicht mehr gegessen. Eventuell bin ich nun geheilt. 



Den trendigen Gurkensalat mit Sojasauce und Sesamöl habe ich auch nachgemacht. Lecker!


Auf dem Friedhof Wismar habe ich kühle Luft und Ruhe gesucht und gefunden. 



Bei den Apothekensessions, die immer am letzten Donnerstag im Monat stattfinden, haben wir wieder wunderbarer handgemachter Musik gelauscht. 


Und dann war ich noch mehrere Male mit der Theatergruppe Nosferatour unterwegs. Für unsere Auftritte war das warme Wetter natürlich perfekt, so haben wir nie gefroren und wurden nicht nassgeregnet. Das Publikum auch nicht. Es finden nur noch drei Auftritte statt, dann ist die Saison beendet. 




Am heutigen Tag des offenen Denkmals bin ich nach der Arbeit am Nachmittag schnell zur Wasserkunst gehuscht, da konnte man nämlich mal reingehen. Immerhin zwanzig Minuten musste ich anstehen, bis ich das Innere sehen konnte, das ich mir etwas spektakulärer vorgestellt hatte. Unten drunter ist quasi ein steinerner (leerer) Brunnen, in den man hinabsteigen kann. 



Anschließend war ich noch kurz im "Kittchen", einem nagelneuen Hostel mitten in der Stadt. Die ehemalige Jugendarrestanstalt im historischen Gemäuer wurde ganz modern und schick ausgebaut. Es gibt auch eine Dachterrasse und einen schönen Innenhof. 



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Vielen Dank dafür!