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Montag, 30. März 2026

Hallo Sommerzeit!

Das waren noch Zeiten, als ich jeden Sonntagabend am Computer saß, um unser Wochenende im Blog zu dokumentieren! Oder als ich täglich gebloggt habe! Wie habe ich das nur geschafft?! Seit 2008 blogge ich schon, mal mehr, in letzter Zeit eher weniger intensiv. 

Mehr Zeit hatte ich mit den Kindern, die ja damals alle noch so klein waren, definitiv nicht. Eher das Gegenteil! Aber vielleicht habe ich mehr darauf geachtet, mir die Zeit zum Bloggen wirklich freizuschaufeln, einfach weil das die einzige Zeit am Tag war, die nur mir allein gehörte.

Nun sind die Kinder alle größer. Drei wohnen noch zu Hause. Zwei davon sind Teenager. Sie machen alle ihr Ding, sind alleine draußen unterwegs oder in ihren Zimmern. Ich brauche nach der Arbeit nicht mehr hetzen, um Kinder abzuholen oder irgendwo hinzubringen. So habe ich auch schon nach der Arbeit mal Zeit für mich, gehe Kaffee trinken, fahre eine Runde mit dem Rad, treffe mich mit Freundinnen oder bin mit dem Liebsten verabredet. 

Meine Zeit ist und bleibt angefüllt, ich dokumentiere aber nicht mehr so viel im Blog. Das Kümmern um diese Seite hier und die Kontakte sind in den Hintergrund getreten. Von den alten Hasen bloggt auch fast niemand mehr. In meinem Feed-Reader sind über 200 Blogs vertreten. Richtig regelmäßig bloggen tun nur noch eine Handvoll Leute.

Doch gestern war so ein schöner Tag, den will ich schnell mal festhalten. Morgendlicher Farbtupfer auf dem Fensterbrett...


... und auf dem Frühstückstisch. Der Liebste war in der letzten Woche auf einer sehr großen Konferenz in Amsterdam. Das waren u.a. seine Mitbringsel. 


Nach der Umstellung der Uhrzeit war es nach dem Frühstück schon Mittag. Ups. Doch dann packten wir Wasserflaschen und Snacks ein und stiegen ins Auto. Viel zu selten haben wir in der letzten Zeit alle zusammen einen Ausflug gemacht. Den Kindern verrieten wir nicht, wo es hingeht. 

Knapp eine dreiviertel Stunde später stiegen wir in Rostock aus. Am Ufer der Warnow befindet sich das Schifffahrtsmuseum, das ein schwimmendes Museum ist. Ich war im Januar 2023 schonmal auf dem Schiff, seitdem wollte ich es gerne mal meiner Familie zeigen. Mittlerweile wurde die Ausstellung sogar modernisiert. 

Es gibt aber nicht nur die Ausstellungen sondern das ganze Schiff ist selbst auch zu besichtigen. Alle Gänge, Kajüten, die Kombüse, die Kommandobrücke, das Außendeck, ja sogar der Maschinenraum... Einen Besuch empfehle ich hier wieder, es ist einfach herrlich! 











Im Anschluss waren wir hungrig. Wir fuhren kurz bis nach Warnemünde und gingen zur Feier des Tages richtig schön essen. Ein Spaziergang am Strom und die Promenade entlang rundete den Tag ab. Müde und glücklich kamen wir am Abend zu Hause an. 







Mittwoch, 15. März 2023

15. März 2023

Um 5:30 Uhr wache ich auf. Um 6:30 Uhr sieht es vor dem Esszimmerfenster so aus: 

Um 7:30 Uhr bin ich schon am Wismarer Marktplatz. 


An der Wasserkunst mache ich für den Instagram-Kanal des Stadtgeschichtlichen Museums, den ich auch mitbetreue, ein Bild der Wasserspeier mit Schneedecke, deren Originale im Museum zu sehen sind. 

Weil zu Hause die Milch alle war, habe ich meinen Kaffeebecher (Amazon-Partner-Link) mitgenommen und lasse ihn mir in der Bäckerei mit Milchkaffee füllen. Ein Rhabarbertörtchen lacht mich an und darf mit.

Im Büro ist heute richtig viel zu tun. Aber ich bin zufrieden, ich habe viel erledigen können, einige Dinge fügen sich, einige werden richtig gut. Im Team werden tolle Ideen besprochen. Ich bleibe viel länger, als ich eigentlich wollte.


Nach der Arbeit muss ich erstmal abschalten. Ich will noch einkaufen und suche mir extra einen Supermarkt weiter weg aus. So kann ich an der Seebrücke in Wismar Wendorf vorbeifahren. Als ich mein Fahrrad parke, fällt mir das Rhabarbertörtchen wieder ein. Ich betrete die Seebrücke und will es dort beim Schlendern essen. 

Die Tüte knistert und plötzlich bin ich umringt von Möwen, die ganz nah über meinem Kopf kreisen. Wah, eben noch schwammen sie noch unten im Wasser! Schnell packe ich die Tüte in meine Manteltasche. Ich habe schon zu oft gesehen, wie die frechen Tiere Leuten ihr Essen aus den Händen geklaut haben. 


Die Farben des Himmels und des Wassers sind herrlich! Deshalb liebe ich die Ostsee!


Ich radle am Ufer entlang...


... bis zum denkmalgeschützten Dorf Hoben. Dort biege ich ab und gehe in den großen Supermarkt. 


In der Stadt hole ich auf dem Heimweg noch neue Fika-Kaffeebohnen im Unverpacktladen Füllwerk. Mit dem Inhaber bespreche ich zukünftige Termine. Über den Häusern zieht eine riesige dunkle Wolke heran. 


Als ich schließlich die Augustschnuppe aus den Kindergarten abhole, bekommen wir den Hagelschauer ab. Als wir zu Hause sind, scheint schon wieder die Sonne. So ein Aprilwetter! 


Es gibt Kekse und Obst und frischen Kaffee für den Liebsten und mich. Ich räume die Einkäufe aus. Der Augustschnuppe ist langweilig. Ich hole Osterdekoration aus dem Bastelschrank, die wir zusammen anmalen. Der Adventsjunge setzt sich auch dazu und wir malen 9 von diesen Steck-Eiern an. Fehlen nur noch Zweige aus dem Garten.

Abendessen. Abendprogramm. Tagesschau. Ich schreibe diesen Eintrag fertig und gleich gibt es Tee und Serie auf dem Sofa.  


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Montag, 31. Januar 2022

Das letzte Wochenende im Januar...



... begann am Freitag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang am Alten Hafen. Da ich wusste, dass der ganze Tag sonnig werden würde, bin ich extra ein bisschen eher zur Arbeit aufgebrochen und mit dem Fahrrad noch eine Runde ums Hafenbecken gefahren. Pünktlich zum Sonnenaufgang war ich dort.

Meine Arbeit im Möbelladen danach habe ich wieder sehr genossen. Die Sonne schien wieder sehr schön in den Laden rein, dann ist es immer besonders gemütlich. Ich habe Bestellungen entgegengenommen, verpackt und versendet, E-Mails beantwortet und im Laden für den Instagram-Kanal fotografiert, den ich jetzt auch betreue. 

Nach der Arbeit bin ich schnell nach Hause geradelt, um den Liebsten abzulösen, der die Augustschnuppe aus dem Homeoffice beaufsichtigte. 


Mittags war Hochwasser in Wismar angesagt. Weil so schönes Wetter war, bin ich nach dem Mittagessen mit der Augustschnuppe im Lastenrad zum Hafen geradelt. Übergelaufen ist das Hafenbecken an diesem Tag allerdings nicht.


Als der Liebste Feierabend hatte, sind wir nochmal mit den Rädern in die Stadt gefahren. MVliebe hatte nach der Weihnachtspause den ersten Tag wieder geöffnet und wir konnten wieder unsere Regio-Tüte abholen. Das war ein schönes Wiedersehen im Laden! Eine nette Blogleserin war auch dort und hat mich entdeckt. Viele Grüße! 


Der Samstag war draußen leider grau und regnerisch. Der Liebste und ich haben am Vormittag zuerst einen Kaffee in der Fika Kaffeebar genossen. 

Dann waren wir beim Tag der Offenen Tür im Kosmetikinstitut Susann Rumprecht. Das wurde in wunderschönen Räumen direkt am Marktplatz neu eröffnet. Kundinnen und Kunden werden dort nun sehr herzlich empfangen. Susann und ich haben uns über das Internet kennengelernt. Ich durfte auch die Fotos für ihren Internetauftritt machen. 


Am Samstagabend schauten wir zu Hause mit allen Kindern die Show "Frag doch mal die Maus" in der ARD. Harmlose Unterhaltung für die ganze Familie, die allerdings ziemlich lange dauert. 

Dann kam der Sturm! Und wie! Weil unsere Schlafzimmer alle direkt nach Westen zeigen und der Wind immer von dort kommt, konnten wir in der Nacht die Fenster gar nicht öffnen. Trotzdem klapperte, rumpelte, pfiff und dröhnte es dermaßen, dass ich nur wenig schlafen konnte. 

Am Sonntagmorgen habe ich vor unserem Gemeindehaus die ersten Winterlinge entdeckt. Endlich die ersten Frühjahrsblüher! Ich hatte mich wieder für den Kaffeedienst eingetragen und einen schönen saftigen Marmorgugelhupf gebacken. Der ging superschnell weg.


Für das Mittagessen hatte ich am Morgen schon Pizzateig angesetzt. Nach dem Pizzaessen sind wir ans Meer gefahren. Es stürmte immernoch ziemlich, aber die Sonne lockte uns raus. Das Schauspiel mit den tollen Wellen wollten wir uns nicht entgehen lassen. 

Der Parkplatz am Schwarzen Busch war schon gut gefüllt. Diesen schlängeligen Weg zwischen den alten Linden hier mag ich:


Am Meer wurden wir gut durchgepustet. Seeeehr gut! Wir hatten nur die beiden Kleineren mit. Sie wollten mit ihren Schaufeln eigentlich buddeln. Doch Sand und das Wasser wurden vom Wind fast von der Schaufel geweht. 

So stemmten wir uns gegen den Wind und schauten hauptsächlich auf die tollen Wellen.

Zum Trinken von unserem mitgebrachten warmen Kakao und Kaffee aus den Thermobechern fanden wir auf dem Rückweg Unterschlupf im windgeschützten Buswartehäuschen.  



Am späten Nachmittag ließ der Wind schließlich nach. Die Sonne schien schön in unsere Wohnung und offenbarte, dass alle Fensterscheiben mit einer ganz feinen Salzschicht bedeckt sind. Wow, so ist also das Leben an der Ostseeküste!

Mein Engel der Gelassenheit hängt nun an der Wand. Schon beim Anblick unseres neuen Schlafzimmers werde ich ganz entspannt.



Am heutigen Montag war ich wieder im Möbelladen arbeiten. Die Augustschnuppe konnte auch wieder in den Kindergarten gehen. Ihre Quarantäne ist offiziell einfach ausgelaufen. Krank war sie nicht. Unsere Schulkinder bekommen in dieser Woche ihre Halbjahreszeugnisse. Dann sind zwei Wochen Winterferien.

Drüben im Stadtgeflüster Wismar ist heute mein neuer Text erschienen. Ich habe mich von der Sonne in der letzten Woche inspirieren lassen. Ganz neu ist die Mail-Adresse. Für Feedback oder Textwünsche.

Heute gemerkt: um 16:30 Uhr ist es noch hell! Und morgen ist schon Februar!




Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!



Mittwoch, 15. September 2021

Ein Morgen an der Seebrücke

Zwischen zwei Terminen bin ich letzte Woche mit dem Fahrrad mal eben zur Seebrücke in Wismar-Wendorf gefahren. Ich war an dem Morgen ungefähr eine Stunde dort und hatte die Brücke komplett für mich alleine. 

Ich bin auf der Seebrücke bis ganz ans Ende gelaufen und habe ins Blaue geschaut. Weil das Wasser so klar war, konnte ich die vielen Schwäne beim Gründeln beobachten. Am Strand schaute ich nach schönen Steinen oder Muscheln und habe vermehrt Herbstboten entdeckt.

Der Aufenthalt am Wasser ist für mich wie eine Seelenmassage. Wohltuend. Beruhigend. Entspannend. Wichtig. Mein Gedankenkarussell dreht sich langsamer und ich kann durchatmen. 

Und damit meine Bilder nicht im Speicher versauern, zeige ich sie heute schnell.















Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!