Endlich ist es soweit! Nach und nach wird unsere Wohnung in ein Adventsheim verwandelt. Wie schön das ist, die Weihnachtskisten zu öffnen und alle liebgewonnenen Dekorationen wiederzuentdecken!
In den Fenstern kleben wieder die bunten Fenstersterne, die Fenstersterne aus Tortenspitzen und auch ein paar neue Kerzen aus Transparentpapier (die habe ich einfach mit Klebebandröllchen am Fenster befestigt). Mistelzweige musste ich in unserem Ort ganz schön suchen. Unter der Hand wurde mir dann zugeraunt, wo ich noch welche bekomme.
Unsere Weihnachtsbücher-Sammlung steht in diesem Jahr sicher vor den Händchen der Augustschnuppe hinter Glas. Dafür ist meine Porzellansammlung ein bisschen zusammengerückt. In den letzten Jahren befanden sich die Bücher in einem großen roten Koffer. Ganz besonders gefreut habe ich mich wieder über ein neues Buch in der Sammlung, das uns eine treue Leserin geschickt hat. Jedes Jahr überrascht sie uns. Mit dem diesjährigen Buch (Amazon-Partner-Link) können wir im Advent auf Weltreise gehen. Eine schöne Idee!
Die Krippe mit den Figuren von Ostheimer habe ich nun für komplett erklärt. Im Jahr 2009 haben wir angefangen, zu sammeln und jedes Jahr ein paar Figuren dazugekauft. Nun ist die Augustschnuppe an der Reihe, die Geschichte durcheinanderzuwürfeln ;-)
Das erste Blech Lebkuchen haben wir verzehrt und dabei auch schon Weihnachtsmusik gehört. Pssst, am Wochenende backen wir Plätzchen! Ich freue mich sehr auf die Adventszeit!
Mittwoch, 28. November 2018
Montag, 26. November 2018
1000 Fragen an mich selbst (41) und (42)
Es war ein ruhiges Wochenende bei uns. Ruhig und gemütlich und nachdenklich. Zwischendurch habe ich wieder ein paar der 1000 Fragen an mich selbst beantwortet. Wenn ich bis zum Jahresende jede Woche einen Doppelpack aufschreibe, habe ich es tatsächlich geschafft, alle Fragen in einem Jahr zu beantworten.
801. Wie sieht deine Traumküche aus?
Gab es diese Frage nicht schon mal? (Ah, es war die Frage 277 nach dem Traumhaus.) Eine große Wohnküche wäre mein Traum. Mit einem riesigen Tisch mit Bänken drumherum. Denn am Tisch spielt sich ein Großteil unseres Familienlebens ab. Da wird gemalt, gebastelt, gekocht, gebacken, es werden Hausaufgaben gemacht und Post sortiert. Die Küchenmöbel mag ich schlicht weiß mit einer Holzarbeitsplatte. Oberschränke wären gar nicht unbedingt nötig. Ein Traum wäre außerdem eine Speisekammer, in der alle Vorräte schön übersichtlich und kühl stehen. Ich habs, ich ziehe einfach bei meiner lieben Frau Rotkraut ein :-)
802. Was ist deine früheste Erinnerung?
Ich habe sehr viele und sehr detailreiche Erinnerungen an meine frühe Kindheit. Ich weiß noch genau, wie unser Haus aussah, in dem ich bis zur 2. Klasse gewohnt habe. Der Flur, das Treppenhaus, die einzelnen Zimmer, der Garten. Die Tapeten, die Vorhänge, die Teppiche, das Geschirr, die Möbel, mein Spielzeug... ich sehe es alles noch vor mir. Ich weiß noch, wie es war, als mein Bruder geboren wurde, da war ich 4 Jahre alt. Ich weiß auch noch, wie ich mich in meiner Kindheit fühlte und wie damals mit mir umgegangen wurde. Das ist schön und belastend zugleich.
Die allerfrühste Erinnerung ist ein Blick aus meinem Bettchen durch weiße Gitterstäbe auf einen bunten Vorhang mit Giraffen drauf. Das muss in der Kinderkrippe gewesen sein, da war ich auf alle Fälle unter drei Jahre alt.
803. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?
Kann ich nicht sagen.
804. Hast du eine gute Menschenkenntnis?
Doch. Mein Bauchgefühl ist da sogar besser, als mein Kopf. Ich bemühe mich um Menschen, weil Kopf und Anstand es mir befehlen. Manchmal wäre es dann aber im Nachhinein besser, ich hätte eher auf meinen Bauch gehört.
805. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Das weiß ich nicht. Ich will aber nicht aufhören, an das Gute zu glauben.
806. In Welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?
Sie sind echt und ehrlich.
807. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?
Ja, habe ich schon mehrfach. Früher in der Schule u.a. an Lesewettbewerben, an der Mathematikolympiade und an Theatertreffen. Ah, und kennt noch jemand die "Messe der Meister von morgen"?. Später sogar an einem Modelwettbewerb. Und beim Blogger-Schreibwettbewerb von Scoyo habe ich im letzten Jahr den 1. Platz gewonnen.
808. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?
Ha, schön wärs! Manchmal bin ich so müde vom Reden.
809. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?
Meine Stirn zieren waagerechte Falten. Sie kommen daher, dass ich beim Reden oft beide Augenbrauen hochziehe. Unter den Augen sind auch Fältchen. Die kommen von wenig Schlaf und vom Lachen.
810. Was bedeutet Ausschlafen für dich?
Habe ich schon sehr, sehr lange nicht mehr gemacht. Nach der Schule habe ich sofort eine schulische Ausbildung angefangen, das hieß, weiterhin früh aufstehen. Sogar noch ein bisschen früher, weil ich viel weiter fahren musste. Gegen Ende meiner Ausbildung bin ich schwanger geworden. Das war vor 20 Jahren. Ab da war Ausschlafen Vergangenheit. Jetzt kann ich das gar nicht mehr und freue mich schon, wenn ich mal bis 8 Uhr schlafe.
811. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?
Das sage ich hier nicht.
812. Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?
Ja.
813. Wie viel mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?
Das kann ich gar nicht sagen. Im Moment esse ich öfter Quark oder Skyr mit Früchten und gehackten Mandeln. Das könnte ich jeden Tag essen.
814. Freust du dich für andere immer aufrichtig?
Aber ja! Ich bin sehr selten neidisch oder missgünstig.
815. Hat schon einmal jemand gesagt, dass du großartig bist?
Ja, was mich sehr, sehr freut.
816. Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?
Für meine Familie.
817. Würdest du gern in einem anderen Land leben?
Nein.
818. Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?
Zuerst bin ich zappelig und aufgeregt, aber je näher das Ereignis kommt, desto ruhiger werde ich.
819. Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?
Ja, das habe ich immer mal wieder gemacht. Ich bin vielleicht einen Kaffee trinken gegangen oder habe etwas eingekauft. Manchmal bin ich auch zu einem Ort gefahren, um Fotos zu machen.
820. Welche Garantien hast du in deinem Leben?
Keine. Außer, wie Rilke es in seinem Herbstgedicht sagt: "Wir alle fallen... Und doch ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält."
821. Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?
Öhm...
822. Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?
Nein.
823. Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?
Immer weniger...
824. Wie heisst dein Lieblingszitat?
Fällt mir gerade keins ein.
825. Gehst du gern auf Flohmärkte?
Früher liebend gerne. Zum Zeitvertreib am Wochenende. Meine Porzellansammlung habe ich mir auf Berlins Flohmärkten zusammengesucht. Mittlerweile gehe ich gezielt auf den Flohmarkt, wenn ich Dinge für die Kinder brauche.
826. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Nee, nee.
827. Welches Musical hast du zuletzt gesehen?
"König der Löwen" hier in Hamburg. Das war wirklich toll!
828. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben?
Sehr, sehr viel von beidem.
829. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen?
Vorhin mit meinen Kindern. Immer im Gottesdienst mit den anderen Gemeindemitgliedern.
830. Worüber machst du dir derzeit Sorgen?
Sage ich hier nicht.
831. Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist?
Da gibt es einige...
832. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast?
Das Leben geht weiter.
833. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt?
Nein.
834. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht?
Klar. Und auch, wenn mich jemand sieht. Heute Morgen habe ich mit allen Kindern zu "Brown eyed Girl" von Van Morrison getanzt.
835. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde?
Oh, ja! Die Waschmaschine!!!
836. Wie heisst deine Lieblingsinsel?
Ich war bisher leider auf viel zu wenigen Inseln. Föhr war sehr schön. Die Hallig Hooge auch. Die Insel Skye in Schottland war toll. Beim Segeln war ich noch auf einigen westfriesischen Inseln. Generell sind es eher die menschenleeren schrofferen Inseln, die ich mag.
837. Welches Gehirntraining machst du?
Ich merke mir alle Termine der Familie und alle Gegenstände, die unser Haushalt so beherbergt. Ich finde, das ist genug.
838. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?
Ist nicht so mein Hobby, aber wenn, dann wäre es wohl eine Schlagerparty.
839. Welcher Traum ist unlängst geplatzt?
Da war einer, ist aber kein Thema hier im Blog.
840. Redest du unbefangen über Geld?
Im privaten Kreis ja.
801. Wie sieht deine Traumküche aus?
Gab es diese Frage nicht schon mal? (Ah, es war die Frage 277 nach dem Traumhaus.) Eine große Wohnküche wäre mein Traum. Mit einem riesigen Tisch mit Bänken drumherum. Denn am Tisch spielt sich ein Großteil unseres Familienlebens ab. Da wird gemalt, gebastelt, gekocht, gebacken, es werden Hausaufgaben gemacht und Post sortiert. Die Küchenmöbel mag ich schlicht weiß mit einer Holzarbeitsplatte. Oberschränke wären gar nicht unbedingt nötig. Ein Traum wäre außerdem eine Speisekammer, in der alle Vorräte schön übersichtlich und kühl stehen. Ich habs, ich ziehe einfach bei meiner lieben Frau Rotkraut ein :-)
802. Was ist deine früheste Erinnerung?
Ich habe sehr viele und sehr detailreiche Erinnerungen an meine frühe Kindheit. Ich weiß noch genau, wie unser Haus aussah, in dem ich bis zur 2. Klasse gewohnt habe. Der Flur, das Treppenhaus, die einzelnen Zimmer, der Garten. Die Tapeten, die Vorhänge, die Teppiche, das Geschirr, die Möbel, mein Spielzeug... ich sehe es alles noch vor mir. Ich weiß noch, wie es war, als mein Bruder geboren wurde, da war ich 4 Jahre alt. Ich weiß auch noch, wie ich mich in meiner Kindheit fühlte und wie damals mit mir umgegangen wurde. Das ist schön und belastend zugleich.
Die allerfrühste Erinnerung ist ein Blick aus meinem Bettchen durch weiße Gitterstäbe auf einen bunten Vorhang mit Giraffen drauf. Das muss in der Kinderkrippe gewesen sein, da war ich auf alle Fälle unter drei Jahre alt.
803. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?
Kann ich nicht sagen.
804. Hast du eine gute Menschenkenntnis?
Doch. Mein Bauchgefühl ist da sogar besser, als mein Kopf. Ich bemühe mich um Menschen, weil Kopf und Anstand es mir befehlen. Manchmal wäre es dann aber im Nachhinein besser, ich hätte eher auf meinen Bauch gehört.
805. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Das weiß ich nicht. Ich will aber nicht aufhören, an das Gute zu glauben.
806. In Welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?
Sie sind echt und ehrlich.
807. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?
Ja, habe ich schon mehrfach. Früher in der Schule u.a. an Lesewettbewerben, an der Mathematikolympiade und an Theatertreffen. Ah, und kennt noch jemand die "Messe der Meister von morgen"?. Später sogar an einem Modelwettbewerb. Und beim Blogger-Schreibwettbewerb von Scoyo habe ich im letzten Jahr den 1. Platz gewonnen.
808. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?
Ha, schön wärs! Manchmal bin ich so müde vom Reden.
809. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?
Meine Stirn zieren waagerechte Falten. Sie kommen daher, dass ich beim Reden oft beide Augenbrauen hochziehe. Unter den Augen sind auch Fältchen. Die kommen von wenig Schlaf und vom Lachen.
810. Was bedeutet Ausschlafen für dich?
Habe ich schon sehr, sehr lange nicht mehr gemacht. Nach der Schule habe ich sofort eine schulische Ausbildung angefangen, das hieß, weiterhin früh aufstehen. Sogar noch ein bisschen früher, weil ich viel weiter fahren musste. Gegen Ende meiner Ausbildung bin ich schwanger geworden. Das war vor 20 Jahren. Ab da war Ausschlafen Vergangenheit. Jetzt kann ich das gar nicht mehr und freue mich schon, wenn ich mal bis 8 Uhr schlafe.
811. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?
Das sage ich hier nicht.
812. Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?
Ja.
813. Wie viel mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?
Das kann ich gar nicht sagen. Im Moment esse ich öfter Quark oder Skyr mit Früchten und gehackten Mandeln. Das könnte ich jeden Tag essen.
814. Freust du dich für andere immer aufrichtig?
Aber ja! Ich bin sehr selten neidisch oder missgünstig.
815. Hat schon einmal jemand gesagt, dass du großartig bist?
Ja, was mich sehr, sehr freut.
816. Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?
Für meine Familie.
817. Würdest du gern in einem anderen Land leben?
Nein.
818. Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?
Zuerst bin ich zappelig und aufgeregt, aber je näher das Ereignis kommt, desto ruhiger werde ich.
819. Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?
Ja, das habe ich immer mal wieder gemacht. Ich bin vielleicht einen Kaffee trinken gegangen oder habe etwas eingekauft. Manchmal bin ich auch zu einem Ort gefahren, um Fotos zu machen.
820. Welche Garantien hast du in deinem Leben?
Keine. Außer, wie Rilke es in seinem Herbstgedicht sagt: "Wir alle fallen... Und doch ist einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält."
821. Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?
Öhm...
822. Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?
Nein.
823. Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?
Immer weniger...
824. Wie heisst dein Lieblingszitat?
Fällt mir gerade keins ein.
825. Gehst du gern auf Flohmärkte?
Früher liebend gerne. Zum Zeitvertreib am Wochenende. Meine Porzellansammlung habe ich mir auf Berlins Flohmärkten zusammengesucht. Mittlerweile gehe ich gezielt auf den Flohmarkt, wenn ich Dinge für die Kinder brauche.
826. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?
Nee, nee.
827. Welches Musical hast du zuletzt gesehen?
"König der Löwen" hier in Hamburg. Das war wirklich toll!
828. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben?
Sehr, sehr viel von beidem.
829. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen?
Vorhin mit meinen Kindern. Immer im Gottesdienst mit den anderen Gemeindemitgliedern.
830. Worüber machst du dir derzeit Sorgen?
Sage ich hier nicht.
831. Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist?
Da gibt es einige...
832. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast?
Das Leben geht weiter.
833. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt?
Nein.
834. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht?
Klar. Und auch, wenn mich jemand sieht. Heute Morgen habe ich mit allen Kindern zu "Brown eyed Girl" von Van Morrison getanzt.
835. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde?
Oh, ja! Die Waschmaschine!!!
836. Wie heisst deine Lieblingsinsel?
Ich war bisher leider auf viel zu wenigen Inseln. Föhr war sehr schön. Die Hallig Hooge auch. Die Insel Skye in Schottland war toll. Beim Segeln war ich noch auf einigen westfriesischen Inseln. Generell sind es eher die menschenleeren schrofferen Inseln, die ich mag.
837. Welches Gehirntraining machst du?
Ich merke mir alle Termine der Familie und alle Gegenstände, die unser Haushalt so beherbergt. Ich finde, das ist genug.
838. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?
Ist nicht so mein Hobby, aber wenn, dann wäre es wohl eine Schlagerparty.
839. Welcher Traum ist unlängst geplatzt?
Da war einer, ist aber kein Thema hier im Blog.
840. Redest du unbefangen über Geld?
Im privaten Kreis ja.
Mittwoch, 21. November 2018
24 Ideen für den Advent mit Kindern
Der Name "Advent" kommt vom lateinischen "adventus", was in der historischen Forschung die Ankunft eines Herrschers bezeichnet. Das Weihnachtsfest erinnert an die Geburt von Jesus Christus, der auch als König der Welt bezeichnet wird. In der Adventszeit bereiten wir uns also auf ein ganz besonderes Ereignis vor.
Um die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest zu verschönern, entstanden Adventskalender. Sie tauchten das erste Mal Mitte des 19. Jahrhunderts auf, meist in Form von Bilderkalendern zum Abreißen, etwas später dann mit Türchen. Seit den 1950er Jahren befinden sich auch Süßigkeiten hinter den Türchen.
In den letzten Jahren wurden die Adventskalender, die es zu kaufen gibt, immer ausgefallener und auch teurer. Spielzeug, Bücher, Nagellack, Müsli, Bier... es gibt mittlerweile nichts, was es nicht gibt. Und je größer und opulenter die Adventskalender wurden, desto weniger wollte ich damit zu tun haben. Ich liebe es, meinen Kindern eine Freude zu machen, aber nicht in diesen Ausmaßen.
Wenn ich an die Adventszeit denke, fällt mir zuerst unser geschmücktes Zuhause ein. Wenn es draußen früh dunkel ist und kalt, machen wir es uns drinnen um so gemütlicher. Deshalb habe ich mir für die Kinder in diesem Jahr mal einen ganz anderen Adventskalender ausgedacht. Mir geht es nicht ums Konsumieren, sondern ums Selbermachen und um gemeinsame Beschäftigungen. Ich möchte wertvolle Zeit mit meiner Familie verbringen.
Die Kinder werden in diesem Jahr im Dezember jeden Morgen eine adventliche Flaschenpost auf dem Frühstückstisch vorfinden. Ich habe eine schöne Flasche ausgesucht und mit goldenen Sternen beklebt. Verschlossen wird die Flasche mit einem Korken mit Minilichterkette (Amazon-Partner-Link). So wird es auf unserem Frühstückstisch ein bisschen funkeln und glitzern. Auf dem gerollten Papier wird jeden Tag etwas anderes draufstehen. Ich habe mir 24 Dinge überlegt, die die Kinder und wir Eltern gemeinsam machen können. Es können kleinere oder größere Dinge sein, die teilweise nichtmal Geld kosten. Manche sind schon fix, manche kann ich auch je nach Tagesform spontan ändern. Wenn es schneien sollte oder es friert, kommen natürlich noch Schneemann bauen und Eislaternen herstellen auf die Liste.
Hier meine 24 Ideen für unsere Adventszeit:
1. wir schreiben unsere Wunschzettel
2. wir machen einen Adventsbesuch bei Freunden
3. wir singen alle Weihnachtslieder, die wir kennen
4. wir besorgen Barbarazweige
5. wir backen Weckmänner
6. wir machen einen Spielenachmittag
7. Weihnachtsfilmabend
8. wir besuchen einen Weihnachtsmarkt
9. wir rollen Kerzen aus Bienenwachsplatten oder stellen Bienenwachsanhänger her
10. wir bauen Schneemänner aus Pfeffernüssen
11. wir bereiten heißen Gewürzkakao zu
12. wir essen Bratäpfel
13. wir gehen unseren Weihnachtsbaum aussuchen
14. wir machen einen Lichterspaziergang in der Nachbarschaft
15. wir bekommen Adventskaffeebesuch
16. wir backen Plätzchen mit Freunden
17. heute ist Badetag mit extra viel Schaum
18. wir stellen Schokocrossies her
19. wir stellen ein Duftmemory her und probieren es aus
20. wir malen unser schönstes Weihnachtsbild
21. wir gehen ins Schwimmbad
22. wir backen Lebkuchenanhänger
23. wir schmücken unseren Weihnachtsbaum
24. wir spicken Orangen mit Nelken
Einen kleinen feinen Adventskalender mit Türchen und Schokolade bekommt jedes Kind noch dazu. Und zwar den Adventskalender von GEPA. Diesmal mit einem wunderschön farbenfrohen Bild von Bernadette Solana-Wolf, einer philippinischen Kinderbuchillustratorin, die damit auf ihr Land aufmerksam machen möchte.
Montag, 19. November 2018
Ich stehe am Meer...
... und die Tränen laufen mir über die Wangen. Ich weiß gar nicht, warum, aber ich lasse sie laufen. Das Mutzelchen, der kleine Bruder und der Adventsjunge sind schon vorgegangen zum Molli-Spielplatz. Der Liebste holt beim Bäcker für uns Eltern einen Becher Milchkaffee. Die Augustschnuppe liegt schön eingemummelt neben mir im Kinderwagen und schläft.
Ich warte auf den Liebsten, stehe nur da und schaue auf dieses wahnsinnig schöne und unendliche Blau. Der Himmel ist wolkenlos. Es ist fast windstill. Ich rieche den salzigen Geruch und halte mein Gesicht in die Sonne. Ich atme ein und kräftig wieder aus. Meine Schultern lasse ich tief fallen. Zu viel mussten sie in letzter Zeit tragen. Die ganzen Sorgen, der Stress und die Traurigkeit des vergangenen Jahres werden mit meinen Tränen aus mir herausgeschwemmt. Es scheint, als habe mein Körper nur auf diesen Augenblick hier an meinem Lieblingsmeer gewartet. Ich lächle, weil ich so überrascht bin von den Tränen, und ich weiß, dass sie mir gut tun werden.
Mein Lieblingsort umhüllt und umarmt mich. Er ist schon so lange für mich da. An jeder Ecke sehe ich mich mit meiner Familie. Wie leicht durchsichtige Hologramme sehe ich uns vor zehn, fünf oder zwei Jahren. Hier spazierten der Liebste und ich an unserem ersten Silvester frisch verliebt und Pläne schmiedend Hand in Hand am Strand entlang. Dort trugen wir unser Mutzelchen das erste Mal zum Meer. Da hinten aß der kleine Bruder Sand. Auf der Strandpromenade fotografierte uns unser Großer nach der Trauung im Rathaus. Hier stand die Große kichernd auf dem Wagen der Eisenbahn. An dieser Stelle saß der Adventsjunge im Gras und wollte für immer bleiben. Und nun dürfen wir unsere Augustschnuppe in die Geheimnisse des Ortes einweihen.
Und das haben wir am letzten Samstag auch gemacht. So ein grandioser Novembertag! Mit der kleinen Stadtbahn sind wir zum Molli-Bahnhof gefahren. Dort sind wir in die alte Eisenbahn gestiegen und ans andere Ende des Ortes gefahren. Dann waren wir im Schnickschnackladen, in der Strandbuchhandlung und natürlich an der Seebrücke. Nach dem Mittagessen sind wir durch den Stadtwald gelaufen und haben uns einen Nachtisch in der Eisbar genehmigt. Als wir am Nachmittag den Baltic-Platz passierten, dämmerte es schon. Pastellig hübsch ging der Ort zur Ruhe. Das war ein ganz wunderbarer Familienausflug.
"Ostseebäder sind Heilbäder" steht an der Fassade der Stadtbibliothek. Es stimmt. Kühlungsborn macht meinen Körper und vor allem meine Seele wieder heil und ganz. Nur ein kurzer Aufenthalt genügt und ich bin wieder gewappnet für den Alltag. Ich bin sehr dankbar dafür.
Ich warte auf den Liebsten, stehe nur da und schaue auf dieses wahnsinnig schöne und unendliche Blau. Der Himmel ist wolkenlos. Es ist fast windstill. Ich rieche den salzigen Geruch und halte mein Gesicht in die Sonne. Ich atme ein und kräftig wieder aus. Meine Schultern lasse ich tief fallen. Zu viel mussten sie in letzter Zeit tragen. Die ganzen Sorgen, der Stress und die Traurigkeit des vergangenen Jahres werden mit meinen Tränen aus mir herausgeschwemmt. Es scheint, als habe mein Körper nur auf diesen Augenblick hier an meinem Lieblingsmeer gewartet. Ich lächle, weil ich so überrascht bin von den Tränen, und ich weiß, dass sie mir gut tun werden.
Mein Lieblingsort umhüllt und umarmt mich. Er ist schon so lange für mich da. An jeder Ecke sehe ich mich mit meiner Familie. Wie leicht durchsichtige Hologramme sehe ich uns vor zehn, fünf oder zwei Jahren. Hier spazierten der Liebste und ich an unserem ersten Silvester frisch verliebt und Pläne schmiedend Hand in Hand am Strand entlang. Dort trugen wir unser Mutzelchen das erste Mal zum Meer. Da hinten aß der kleine Bruder Sand. Auf der Strandpromenade fotografierte uns unser Großer nach der Trauung im Rathaus. Hier stand die Große kichernd auf dem Wagen der Eisenbahn. An dieser Stelle saß der Adventsjunge im Gras und wollte für immer bleiben. Und nun dürfen wir unsere Augustschnuppe in die Geheimnisse des Ortes einweihen.
Und das haben wir am letzten Samstag auch gemacht. So ein grandioser Novembertag! Mit der kleinen Stadtbahn sind wir zum Molli-Bahnhof gefahren. Dort sind wir in die alte Eisenbahn gestiegen und ans andere Ende des Ortes gefahren. Dann waren wir im Schnickschnackladen, in der Strandbuchhandlung und natürlich an der Seebrücke. Nach dem Mittagessen sind wir durch den Stadtwald gelaufen und haben uns einen Nachtisch in der Eisbar genehmigt. Als wir am Nachmittag den Baltic-Platz passierten, dämmerte es schon. Pastellig hübsch ging der Ort zur Ruhe. Das war ein ganz wunderbarer Familienausflug.
"Ostseebäder sind Heilbäder" steht an der Fassade der Stadtbibliothek. Es stimmt. Kühlungsborn macht meinen Körper und vor allem meine Seele wieder heil und ganz. Nur ein kurzer Aufenthalt genügt und ich bin wieder gewappnet für den Alltag. Ich bin sehr dankbar dafür.
Freitag, 16. November 2018
Nebenan 56
Eindeutig viel zu selten teile ich meine Entdeckungen hier im Blog! Dabei gehört es für mich von Anfang an zum Bloggen dazu, Ideen weiterzugeben und in anderen Blogs neue Dinge zu entdecken. Ich lerne seit Jahren ganz viel von meinen Bloggerkolleginnen und -kollegen und sehe mir auch gerne ihre Empfehlungen an. Also, los geht's mit einer neuen Runde von lesenswerten Dingen aus meinem Internet, die nur einen Klick entfernt sind. Nebenan eben. Alle meine bisherigen Sammlungen seit 2012 befinden sich oben im Menü.
Bei Kiki gibt es jetzt den Bärlender 2019. Die Hamburger Künstlerin lebt mit einem Bären zusammen und twittert auch sehr schön über ihr Leben mit dem verfressenen Bären im Wachstum. Etwas ganz Besonderes ist der Daily Bär, wo man per E-Mail oder WhatsApp jeden Tag ein frisch gezeichnetes Bild vom Bären und seinen Freunden erhält. Das ist witzig und eine schöne Geschenkidee fürs kommende Fest. Diese Werbung mache ich, weil Kiki schon sehr viele Jahre Teil meines Internets ist und ich sie als Dank dafür unterstützen möchte.
Wo wir gerade bei Kalendern sind: von diesem tollen Kalender muss ich Euch noch schnell erzählen. Der wachsende Kalender bietet auch über den Zeitraum eines Monats hinaus noch etwas. Die Kalenderblätter werden am Ende eines Monats abgerissen und eingepflanzt. Ja, denn im Recyclingpapier befinden sich Samen, die dann zu Gemüse oder Blumen werden. Finde ich super!
Zurück zu den Blogs. In meinem Leben mit Kindern profitiere ich immer wieder von meinen eigenen Erfahrungen als Kind und Jugendliche. Die guten und schlechten Erlebnisse haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Auch in meiner Ausbildung zur Erzieherin nahm das Reflektieren der eigenen Kindheit einen sehr großen Raum ein. "Was hätte ich damals gebraucht?" "Was hätte ich mir für einen Umgang gewünscht?" "Wie hätte ich mich in dieser Situation gefühlt?" sind Fragen, die meiner Meinung nach, essentiell für das Zusammenleben mit Kindern sind. Hier ein guter Gastartikel bei Susanne zu genau diesem Thema.
Und auch im Leben mit Teenagern kann genau diese Herangehensweise helfen. Anna schreibt in ihrem Text "Was Teenager brauchen" sehr schön über diese herausfordernde Zeit, die aber auch so voller Chancen und toller Momente ist. Ich finde, das Wichtigste, das wir Eltern auch in dieser Phase tun können: da sein, mit offenen Ohren und Herzen. Nicht mehr und nicht weniger.
Politische Bildung fängt schon im Kleinen an. Bestimmte Jahrestage bieten genug Anlässe, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Wie kann ich mit meinen Kindern über bestimmte Dinge sprechen? Die Kindernachrichten Logo vom ZDF haben zum Beispiel zum 9. November und der Pogromnacht Informationen kindgerecht zusammengetragen.
Endlich läuft die Augustschnuppe und merkt, dass nun ihre Hände frei sind für neue Aufgaben. Im montessoriorientierten Blog "Eltern vom Mars" habe ich viele schöne Aufgaben für Kleinkinder gefunden. Die Kleinen haben nämlich in diesem Alter ein großes Interesse am Mitmachen und Nachahmen im Familienalltag.
Und weil ich jetzt schon öfter nach dem Rezept gefragt wurde: hier geht es zum Rotkohl aus dem Ofen. Mmmmmmhhhhhhh!!!
Bei Kiki gibt es jetzt den Bärlender 2019. Die Hamburger Künstlerin lebt mit einem Bären zusammen und twittert auch sehr schön über ihr Leben mit dem verfressenen Bären im Wachstum. Etwas ganz Besonderes ist der Daily Bär, wo man per E-Mail oder WhatsApp jeden Tag ein frisch gezeichnetes Bild vom Bären und seinen Freunden erhält. Das ist witzig und eine schöne Geschenkidee fürs kommende Fest. Diese Werbung mache ich, weil Kiki schon sehr viele Jahre Teil meines Internets ist und ich sie als Dank dafür unterstützen möchte.
Wo wir gerade bei Kalendern sind: von diesem tollen Kalender muss ich Euch noch schnell erzählen. Der wachsende Kalender bietet auch über den Zeitraum eines Monats hinaus noch etwas. Die Kalenderblätter werden am Ende eines Monats abgerissen und eingepflanzt. Ja, denn im Recyclingpapier befinden sich Samen, die dann zu Gemüse oder Blumen werden. Finde ich super!
Zurück zu den Blogs. In meinem Leben mit Kindern profitiere ich immer wieder von meinen eigenen Erfahrungen als Kind und Jugendliche. Die guten und schlechten Erlebnisse haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Auch in meiner Ausbildung zur Erzieherin nahm das Reflektieren der eigenen Kindheit einen sehr großen Raum ein. "Was hätte ich damals gebraucht?" "Was hätte ich mir für einen Umgang gewünscht?" "Wie hätte ich mich in dieser Situation gefühlt?" sind Fragen, die meiner Meinung nach, essentiell für das Zusammenleben mit Kindern sind. Hier ein guter Gastartikel bei Susanne zu genau diesem Thema.
Und auch im Leben mit Teenagern kann genau diese Herangehensweise helfen. Anna schreibt in ihrem Text "Was Teenager brauchen" sehr schön über diese herausfordernde Zeit, die aber auch so voller Chancen und toller Momente ist. Ich finde, das Wichtigste, das wir Eltern auch in dieser Phase tun können: da sein, mit offenen Ohren und Herzen. Nicht mehr und nicht weniger.
Politische Bildung fängt schon im Kleinen an. Bestimmte Jahrestage bieten genug Anlässe, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Wie kann ich mit meinen Kindern über bestimmte Dinge sprechen? Die Kindernachrichten Logo vom ZDF haben zum Beispiel zum 9. November und der Pogromnacht Informationen kindgerecht zusammengetragen.
Endlich läuft die Augustschnuppe und merkt, dass nun ihre Hände frei sind für neue Aufgaben. Im montessoriorientierten Blog "Eltern vom Mars" habe ich viele schöne Aufgaben für Kleinkinder gefunden. Die Kleinen haben nämlich in diesem Alter ein großes Interesse am Mitmachen und Nachahmen im Familienalltag.
Und weil ich jetzt schon öfter nach dem Rezept gefragt wurde: hier geht es zum Rotkohl aus dem Ofen. Mmmmmmhhhhhhh!!!
Donnerstag, 15. November 2018
Donnerstagsschnipsel
* Zuerst einmal möchte ich um Entschuldigung bitten, wenn ich auf Eure Kommentare hier im Blog nicht oder viel später antworte. Ich kann sie alle lesen und freischalten, aber ich kann im Moment nur selten in meinem eigenen Blog kommentieren. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Wieso, weshalb, warum das so ist, weiß ich leider nicht. Ich habe schon nachgeforscht, meine Passwörter geändert, den Werbeblocker konfiguriert, ja sogar meinen Rechner komplett aufgeräumt und neu aufgesetzt, aber es gibt dafür bis jetzt keine Lösung. Das macht mir keine Freude und es tut mir sehr leid.
* Dann sind die Tage so voll und die Herausforderung, vier Kindern mit all ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, sehr groß. Die Augustschnuppe wird wieder zwei Mal in der Nacht wach, so dass meine Nerven wegen des Schlafmangels schon morgens recht dünn sind. Der Adventsjunge zeigt das typisch wackelige Verhalten eines Vorschulkindes: nicht mehr ganz klein, aber noch nicht richtig groß, die Schule winkt schon um die Ecke mit neuen ungewissen und aufregenden Dingen. Der kleine Bruder hat sich mit einem neuen, in der Klasse unbeliebten Mädchen angefreundet. Das finde ich toll und sehr sozial. Leider wird er dafür nun erstmals in seinem Leben als Schüler von anderen Kindern geärgert. Gespräche stehen an. Das Mutzelchen ist so schön kreativ und eine super Schülerin, nimmt aber manche Dinge nicht ganz ernst, das dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren.
* Bei alledem heißt es außerdem, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn ich dann einmal in der Woche abends um 20:30 Uhr im Wasserbecken beim Aquafitness heimlich gähne, versuche ich, den Sport nicht nur als weiteren Termin in meinem Kalender zu sehen sondern als wichtig für Körper und Seele.
* Und plötzlich habe ich das Gefühl, die Adventszeit rast an mir vorbei, ohne dass ich richtig vorbereitet bin. Herr Buddenbohm bezeichnet das so schön als Sausetunnel. Wir alle freuen uns schon sehr auf diese bunte, glitzernde und gemütliche Zeit, wir sind alle richtige Weihnachtsfans. Ich habe ganz viele Bastelmaterialien bestellt und träume von ruhigen Stunden, in denen wir einträchtig am Tisch sitzen, zusammen werkeln und Weihnachtsmusik hören. Ja, das ist meine Sehnsucht im Moment, ich weiß aber, dass die Realität wahrscheinlich eine andere sein wird. Aber versuchen, versuchen will ich es!
* Ich habe mir zur Einstimmung einige Weihnachtszeitschriften besorgt und alle meine alten und neuen Plätzchenrezepte rausgesucht. Dann habe ich mir ein schönes Buch gegönnt, um das ich im letzten Jahr schon herumgeschlichen bin. "Das große Hausbuch zur Weihnachtszeit" (Amazon-Partner-Link) enthält ganz viele Informationen über Bräuche zur Weihnachtszeit, versammelt viele Rezepte und Bastelideen und auch schöne Geschichten und Gedichte. Da bin ich eine Weile drin versunken und habe es noch längst nicht durch.
* Weil wir alle Fans der Kuh Liselotte sind, habe ich zu den kleinen süßen Pappbilderbüchern "Liselotte feiert Weihnachten" und "Bald ist Weihnachten, Liselotte!" ein neues Buch dazugekauft. "Das große Liselotte Weihnachtsbuch" (alle Links sind Amazon-Partner-Links) ist quasi das Hausbuch zur Weihnachtszeit für Kinder. In dem Buch sind Rezepte und Bastelideen versammelt und schöne witzige und detailreiche Bilder und Geschichten der Kuh Liselotte. Der Autor Alexander Steffensmeier wuchs in einem Dorf auf, in dem sein Onkel einen Bauernhof mit Kühen führte. So kann man ihn wohl als echten Kuh-Experten bezeichnen, denn er muss es ja wissen, wie Kühe beim Plätzchenbacken oder Weihnachtskarten austragen helfen ;-) In seinem Blog erzählt er sehr sympathisch von seinem Leben und wie er auf seine Ideen kommt.
* Hier kann man übrigens 24 Stunden am Tag live in einem Führerstand in einer norwegischen Eisenbahn mitfahren. Da gibt es schöne Wälder und es liegt schon Schnee!
* Dann sind die Tage so voll und die Herausforderung, vier Kindern mit all ihren Bedürfnissen gerecht zu werden, sehr groß. Die Augustschnuppe wird wieder zwei Mal in der Nacht wach, so dass meine Nerven wegen des Schlafmangels schon morgens recht dünn sind. Der Adventsjunge zeigt das typisch wackelige Verhalten eines Vorschulkindes: nicht mehr ganz klein, aber noch nicht richtig groß, die Schule winkt schon um die Ecke mit neuen ungewissen und aufregenden Dingen. Der kleine Bruder hat sich mit einem neuen, in der Klasse unbeliebten Mädchen angefreundet. Das finde ich toll und sehr sozial. Leider wird er dafür nun erstmals in seinem Leben als Schüler von anderen Kindern geärgert. Gespräche stehen an. Das Mutzelchen ist so schön kreativ und eine super Schülerin, nimmt aber manche Dinge nicht ganz ernst, das dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren.
* Bei alledem heißt es außerdem, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn ich dann einmal in der Woche abends um 20:30 Uhr im Wasserbecken beim Aquafitness heimlich gähne, versuche ich, den Sport nicht nur als weiteren Termin in meinem Kalender zu sehen sondern als wichtig für Körper und Seele.
* Und plötzlich habe ich das Gefühl, die Adventszeit rast an mir vorbei, ohne dass ich richtig vorbereitet bin. Herr Buddenbohm bezeichnet das so schön als Sausetunnel. Wir alle freuen uns schon sehr auf diese bunte, glitzernde und gemütliche Zeit, wir sind alle richtige Weihnachtsfans. Ich habe ganz viele Bastelmaterialien bestellt und träume von ruhigen Stunden, in denen wir einträchtig am Tisch sitzen, zusammen werkeln und Weihnachtsmusik hören. Ja, das ist meine Sehnsucht im Moment, ich weiß aber, dass die Realität wahrscheinlich eine andere sein wird. Aber versuchen, versuchen will ich es!
* Ich habe mir zur Einstimmung einige Weihnachtszeitschriften besorgt und alle meine alten und neuen Plätzchenrezepte rausgesucht. Dann habe ich mir ein schönes Buch gegönnt, um das ich im letzten Jahr schon herumgeschlichen bin. "Das große Hausbuch zur Weihnachtszeit" (Amazon-Partner-Link) enthält ganz viele Informationen über Bräuche zur Weihnachtszeit, versammelt viele Rezepte und Bastelideen und auch schöne Geschichten und Gedichte. Da bin ich eine Weile drin versunken und habe es noch längst nicht durch.
* Weil wir alle Fans der Kuh Liselotte sind, habe ich zu den kleinen süßen Pappbilderbüchern "Liselotte feiert Weihnachten" und "Bald ist Weihnachten, Liselotte!" ein neues Buch dazugekauft. "Das große Liselotte Weihnachtsbuch" (alle Links sind Amazon-Partner-Links) ist quasi das Hausbuch zur Weihnachtszeit für Kinder. In dem Buch sind Rezepte und Bastelideen versammelt und schöne witzige und detailreiche Bilder und Geschichten der Kuh Liselotte. Der Autor Alexander Steffensmeier wuchs in einem Dorf auf, in dem sein Onkel einen Bauernhof mit Kühen führte. So kann man ihn wohl als echten Kuh-Experten bezeichnen, denn er muss es ja wissen, wie Kühe beim Plätzchenbacken oder Weihnachtskarten austragen helfen ;-) In seinem Blog erzählt er sehr sympathisch von seinem Leben und wie er auf seine Ideen kommt.
* Hier kann man übrigens 24 Stunden am Tag live in einem Führerstand in einer norwegischen Eisenbahn mitfahren. Da gibt es schöne Wälder und es liegt schon Schnee!
Montag, 12. November 2018
12 von 12 im November
Heute ist wieder 12 von 12. Das vorletzte Mal in diesem Jahr. 12 von 12? Am 12. eines Monats macht man Bilder seines Tagesablaufs und zeigt dann 12 davon im Blog. Diese Aktion eines Mannes namens Chad Darnell ist schon über 10 Jahre alt. Im deutschsprachigen Raum sammelt Caro alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Mein erstes 12 von 12 stammt vom 12. Februar 2009. Da war das Mutzelchen ein kleines bisschen älter als unsere Augustschnuppe jetzt. Und ich war eine Zweikindmutter. Eine schöne Erinnerung. Der 12. kann ein ganz normaler Tag sein. Oder ein ganz besonderer.
Der heutige Tag war ein ziemlich, ziemlich ereignisloser Tag. Am Wochenende ist "Magen-Darm" bei uns eingezogen. 3 von 6 Familienmitgliedern waren betroffen. Ich leider auch. Heute ging es mir einigermaßen besser. Der Adventsjunge konnte heute noch nicht wieder in den Kindergarten gehen.
So musste ich heute überhaupt nicht vor die Tür. Nicht so schlimm, von drinnen sah es draußen grau und nass aus. So hatte ich heute richtig viel Zeit für den Haushalt. Mit Hilfe der Augustschnuppe eine Herausforderung, weil sie immer dort ist, wo ich bin.
Nachdem der Liebste und die Schulkinder aus dem Haus waren, räumte ich die Küche auf.
Wäschefalten geht jetzt immer ganz schnell, weil ich fertig sein will, bevor die Augustschnuppe alles wieder verwüstet.
Wohnung saugen.
Gegen 11 Uhr war die Kleinste wieder müde. Da durfte der Adventsjunge einen Film schauen. Ich nickerte daneben im Sessel ein.
Danach probierte ich, ob ich schon etwas Herzhafteres essen kann. Der Liebste hatte am Wochenende gekocht und im Kühlschrank sind noch Reste da. Alte Dosen ersetzen wir ab und zu durch diese Vorratsdosen aus Glas (Amazon-Partner-Link). Die haben zwar immernoch einen Plastikdeckel, sind aber ansonsten sehr robust, lange haltbar und geeignet für Mikrowelle, Kühlschrank und Geschirrspüler. Unsere Behälter halten nun schon 4 Jahre.
Die Augustschnuppe schlief 2 Stunden. Danach stöberte sie wieder durch die Wohnung. Den Spiegel (Amazon-Partner-Link) hat sie zum 1. Geburtstag bekommen. Davon gibt es auch Zerrspiegel für ein kleines Spiegelkabinett.
Wie gesagt: draußen grau...
... drinnen etwas bunter. Die Blumenschale hat mir der Liebste geschenkt.
Das Mutzelchen kam und wurde freudig von ihrer kleinen Schwester begrüßt. Die beiden lieben sich ganz besonders.
Ein paar Mandarinen waren nicht mehr ganz so schön. Die habe ich in Scheiben zum Trocknen geschnitten.
Und auch der kleine große Bruder sorgte am Nachmittag für Abwechslung.
Ich klebte ein Büchlein. Vorne hatte mein Großer als Vorschulkind seinen Namen hineingekritzelt. Hachseufz, das muss ja schon 15 Jahre her sein! Er rief mich heute an und erzählte mir von seinem Studium und was er sonst noch so macht.
Jetzt habe ich doch schon 12 Bilder zusammen, das reicht mir und ich mache Schluss für heute. Ich hoffe auf einen ruhigen Abend und stöbere drüben bei Caro bei den anderen Tageseinblicken.
Mein erstes 12 von 12 stammt vom 12. Februar 2009. Da war das Mutzelchen ein kleines bisschen älter als unsere Augustschnuppe jetzt. Und ich war eine Zweikindmutter. Eine schöne Erinnerung. Der 12. kann ein ganz normaler Tag sein. Oder ein ganz besonderer.
Der heutige Tag war ein ziemlich, ziemlich ereignisloser Tag. Am Wochenende ist "Magen-Darm" bei uns eingezogen. 3 von 6 Familienmitgliedern waren betroffen. Ich leider auch. Heute ging es mir einigermaßen besser. Der Adventsjunge konnte heute noch nicht wieder in den Kindergarten gehen.
So musste ich heute überhaupt nicht vor die Tür. Nicht so schlimm, von drinnen sah es draußen grau und nass aus. So hatte ich heute richtig viel Zeit für den Haushalt. Mit Hilfe der Augustschnuppe eine Herausforderung, weil sie immer dort ist, wo ich bin.
Nachdem der Liebste und die Schulkinder aus dem Haus waren, räumte ich die Küche auf.
Wäschefalten geht jetzt immer ganz schnell, weil ich fertig sein will, bevor die Augustschnuppe alles wieder verwüstet.
Wohnung saugen.
Gegen 11 Uhr war die Kleinste wieder müde. Da durfte der Adventsjunge einen Film schauen. Ich nickerte daneben im Sessel ein.
Danach probierte ich, ob ich schon etwas Herzhafteres essen kann. Der Liebste hatte am Wochenende gekocht und im Kühlschrank sind noch Reste da. Alte Dosen ersetzen wir ab und zu durch diese Vorratsdosen aus Glas (Amazon-Partner-Link). Die haben zwar immernoch einen Plastikdeckel, sind aber ansonsten sehr robust, lange haltbar und geeignet für Mikrowelle, Kühlschrank und Geschirrspüler. Unsere Behälter halten nun schon 4 Jahre.
Die Augustschnuppe schlief 2 Stunden. Danach stöberte sie wieder durch die Wohnung. Den Spiegel (Amazon-Partner-Link) hat sie zum 1. Geburtstag bekommen. Davon gibt es auch Zerrspiegel für ein kleines Spiegelkabinett.
Wie gesagt: draußen grau...
... drinnen etwas bunter. Die Blumenschale hat mir der Liebste geschenkt.
Das Mutzelchen kam und wurde freudig von ihrer kleinen Schwester begrüßt. Die beiden lieben sich ganz besonders.
Ein paar Mandarinen waren nicht mehr ganz so schön. Die habe ich in Scheiben zum Trocknen geschnitten.
Und auch der kleine große Bruder sorgte am Nachmittag für Abwechslung.
Ich klebte ein Büchlein. Vorne hatte mein Großer als Vorschulkind seinen Namen hineingekritzelt. Hachseufz, das muss ja schon 15 Jahre her sein! Er rief mich heute an und erzählte mir von seinem Studium und was er sonst noch so macht.
Jetzt habe ich doch schon 12 Bilder zusammen, das reicht mir und ich mache Schluss für heute. Ich hoffe auf einen ruhigen Abend und stöbere drüben bei Caro bei den anderen Tageseinblicken.
Samstag, 10. November 2018
Stutenkerl oder Weckmann
Wäre ich eine Profi-Bloggerin, hätte ich einen Redaktionsplan und würde schon Wochen vorher meine Beiträge planen. Dann hätte ich dieses Rezept schon im Oktober gebacken, fotografiert und vorgeschrieben. Als Spontan-Bloggerin haben meine Kinder und ich erst gestern dieses leckere Hefeteigrezept probiert. Mit viel Vergnügen!
Für den Hefeteig habe ich schon am Morgen alle Zutaten verknetet. Dann stand er ungefähr 5 Stunden rum, weil das Baby plötzlich doch keinen Mittagsschlaf machen wollte und ich nochmal zum Supermarkt fahren musste, weil *hüstel* keine Rosinen vorrätig waren. Dafür habe ich jetzt meinen Backzutatenschrank gesichtet und aufgeräumt.
Als der Teig also wunderschön bis oben zum Schüsselrand aufgegangen war, habe ich ihn ordentlich geknetet und ausgerollt. Schon im letzten Jahr hatte ich die tollen großen Ausstechformen für einen Weckmann (Amazon-Partner-Link) und eine Gans (Amazon-Partner-Link) besorgt. Die sind wirklich riesig. In der "Sendung mit der Maus" haben wir im letzten Jahr einen Bericht gesehen, wie die kleinen Tonpfeifen hergestellt werden. Das ist noch richtige Handarbeit. Hier kann man den 7-minütigen Film sehen. Ich habe die Tonpfeifen (Amazon-Partner-Link) dann gleich bestellt und sie aufbewahrt.
Unsere Teigmenge reichte für ein Männchen, eine Gans und drei kleine per Hand geformte Männchen, die nach dem Backen eher wie kleine Gespenster aussahen. Der Teig war schön fluffig und richtig lecker. Ich werde ihn ab jetzt als Grundteig für alle möglichen Figuren nehmen.
Weckmänner, wie sie im süddeutschen Raum genannt werden oder Stutenkerle, wie sie hier im Norden heißen, werden an Sankt Martin oder am Nikolaustag verschenkt. Die Tradition von Sankt Martin kenne ich aus meiner Kindheit nicht. Die Gänse spielen in der Geschichte auch eine Rolle, weshalb es sie als Gebäck oder auch als Braten gibt. In dem Buch "Alles für Sankt Martin" (Amazon-Partner-Link) gibt es eine sehr umfangreiche Sammlung an Bräuchen, Geschichten und Bastelideen für diese Zeit im Jahr.
Nun also zum Rezept:
500g Mehl
100g Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
50g weiche Butter
250ml lauwarme Milch
Rosinen
* in einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Trockenhefe und Salz vermischen
* ich erwärme immer die Milch gleich mit den Butterstücken zusammen kurz in der Mikrowelle
* mit den Knethaken des Mixers Milch und Butter unter die Mehlmischung kneten
* nochmal per Hand zu einer Kugel kneten
* abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat
* das dauert mindestens eine Stunde
* den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ordentlich kneten
* ungefähr 1 bis 2 cm dick ausrollen und ausstechen oder formen
* Rosinen für die Verzierungen eindrücken
* wer mag, bestreicht die Stücke noch mit verquirltem Ei
* auf Bleche legen und bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) ca. 15 Minuten backen
Natürlich wollten alle Kinder eine Tonpfeife haben. Das Gebäck wurde komplett aufgegessen. Ich habe mir vorgestellt, es würde auch sehr gut mit Butter und Marmelade schmecken. Ich werde es auf alle Fälle zum Nikolaus wieder backen.
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