Samstag, 28. Februar 2026

Februar geschafft!

Hurra! Den Februar haben wir jedenfalls geschafft! 

Ich hatte ja erzählt, dass es am Abend des 12. Februar nochmal angefangen hatte, zu schneien. Jo, am 13. lag dann also wieder eine dicke Schneedecke, so dass an Fahrradfahren wieder nicht zu denken war. Ich habe Videos aus Kopenhagen gesehen, wo gezeigt wurde, dass bis 8 Uhr alle Fahrradwege geräumt sein müssen. Schön wärs...... 


Die Schneeglöckchen schafften es trotzdem durch die Schneedecke durch. 


Vom 16. bis 18. Februar waren der Liebste und ich mit den beiden Jüngsten in Berlin. Und das kam so: ziemlich spontan schlug mein Kollege vor, doch eine weitere Fortbildung in unser Repertoire aufzunehmen. Also wurde ich angemeldet, erstmal selber zu lernen. Und zwar wieder in Berlin. 

Und weil der Liebste sowieso Urlaub hatte und die Kinder Winterferien, fuhren wir gemeinsam nach Berlin. Die beiden Jüngsten waren noch nie in Pankow. Das hatte sich in den letzten Jahren irgendwie nicht ergeben. Also zeigten wir ihnen unseren alten Wohnort vom Rathaus über den Bürgerpark bis zu unserem alten Haus. 


Hinter diesen Wänden wurden 2007 das Mutzelchen und 2009 der kleine Bruder geboren. Schnell und selbstbestimmt für mich. Es war perfekt für uns! Ich habe nur gute Erinnerungen daran! Damals hieß es noch Geburtshaus. 


Am Abend checkten wir im Motel One am Moritzplatz ein. Wenn ich auf Fortbildungen in Berlin bin, ist es immer dieses Hotel. Natürlich mussten wir rüber zu Modulor, dem großartigen Kaufhaus für Kunstbedarf gehen. Ein bisschen ärmer und mit vollen Taschen kamen wir anderthalb Stunden später wieder raus. 


Während ich den ganzen Tag in der Fortbildung war, schauten sich der Liebste und die Kinder Berlin an. An einem Tag war das Naturkundemuseum dran. Abends trafen wir uns an der Oranienburger Straße und aßen sehr gut in der Tadschikischen Teestube. Es hatte den ganzen Tag geschneit. Draußen war es nicht besonders gemütlich, drinnen dafür umso mehr. 

Die Kinder waren noch nie in einem Hotel, immer "nur" in Ferienwohnungen. Was absolut in Ordnung ist. Jedenfalls nahmen wir später noch ein Getränk in der Hotelbar und gingen dann in unsere Zimmer. Dort machten wir es uns auf den Betten gemütlich und schauten bei den olympischen Winterspielen rein. 




Am nächsten Tag besuchten der Liebste und die Kinder das Humboldtforum mit der umfangreichen Ausstellung. Ich kam nach Feierabend dazu und dann fuhren wir auch schon wieder nach Wismar. 



Zwischendurch hatten die Schneeglöckchen einen Zacken zugelegt....


... und Wismar war endlich eisfrei. Und um 18 Uhr war es noch hell!


Gestern, am 27. Februar, habe ich einen Kaffe draußen genießen können. Herrlich! Und wie viele Bekannte ich wieder getroffen habe! Als wäre die Stadt aus dem Winterschlaf erwacht! So schön!



Der Liebste machte gestern ein bisschen eher Feierabend und schlug vor, das Klostercafé auf dem Gut Saunstorf zu besuchen. Da waren wir noch nie. Nur 20 Minuten von Wismar entfernt liegt dieser absolut schöne Ort. Geparkt wird am Dorfeingang. Ein kurzer Spaziergang entschleunigt und tut gut. Das Café ist wunderschön und wir fühlten uns sehr wohl. Wir haben vor, beim nächsten Mal eine Radtour dorthin zu unternehmen. 







Für die Frühlingsgefühle zu Hause habe ich endlich Mimosen gefunden. Ich finde, sie sehen grandios aus vor unserer himmelblauen Wand. Heute habe ich im Baumarkt Materialien für die Anzucht von Tomaten erstanden. Ich war natürlich nicht die Einzige dort. Morgen beginnt der März!