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Dienstag, 27. Mai 2025

Bewegte Zeiten

Einerseits: Körperlich bewege ich mich im Moment nach der Schulter-Operation nicht so viel. Schonen fällt mir natürlich schwer. Neulich habe ich es übertrieben, da wurde die Schulter ganz heiß. Das Fahrradfahren fehlt mir sehr. 

Andererseits: Viel Bewegung in der Familie. In diesen Tagen feierten wir, dass wir 4 Jahre in Wismar leben. Wir haben es immernoch nicht bereut. Der Liebste und ich stießen hier am Hafen bei Sonnenuntergang auf unser Jubiläum an. Was haben wir es gut hier!


Die Große hat ihre Abiturprüfungen in Kunst, Mathe und Englisch geschrieben. Ganz cool war sie! Wie ihrem großen Bruder im Jahr 2016 habe ich auch für sie ein Überlebenspaket fürs Abitur gepackt. Drin waren viele verschiedene Kleinigkeiten, um die Prüfungstage zu überstehen und ihr zu zeigen: Ich denke an dich.

Spannende Sache: Ab sofort hat sie schon eine eigene kleine Wohnung in Münster. So ein Glück! Wir sichten nun den Keller und packen Kisten mit allem, was sie so gebrauchen kann. Und ein Kleid für den Abi-Ball haben wir auch gefunden. Nun müssen wir Eltern uns ranhalten, dass wir ebenso schick aussehen :-)


Der kleine Bruder ist nun wirklich gar nicht mehr klein! Seinen 16. Geburtstag durften wir Mitte Mai feiern. Auch mein drittes Kind überragt mich nun mit der Körpergröße von 1,80m. Der Tag startete mit Marmorkuchen zum Frühstück, Erdbeerkuchen am Nachmittag und einem Restaurantbesuch mit der ganzen Familie am Abend. 




Und ansonsten mache ich weiterhin Spaziergänge, gehe in die Fika-Kaffeebar, wo ein bisschen umgeräumt wurde, und bereite ich mich langsam schon wieder auf meine Rückkehr ins Arbeitsleben Mitte Juni vor. Die startet gleich mit einer vollen Woche, vielen Veranstaltungen, einer Oldtimer-Rallye mit Autokino, Fortbildungen und dann auch schon ganz bald mit dem Sommerferienprogramm. 


Montag, 12. Mai 2025

12 von 12 im Mai 2025

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. 

Drüben bei Caro gibt es seit vielen Jahren eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Um 2 Uhr bin ich wach. Schlafen ist im Moment nicht so erquicklich, denn vor 5 Tagen wurde ich an der Schulter operiert. Ich kann Schulter und Arm noch nicht ordentlich bewegen, kann nicht richtig liegen und  habe auch noch Schmerzen. 

Ich laufe also in der Wohnung rum, schaue mal hier mal da aus dem Fenster, horche der Nachtigall und den Fröschen zu, bestaune den Vollmond und den sternenübersäten Nachthimmel. Gerade als ich eine Stunde später wieder im Bett wegdämmere, steht die Augustschnuppe in der Tür, sie hatte schlecht geträumt...


Um 6 Uhr wache ich endgültig auf. Ich bleibe noch liegen, der Liebste absolviert das Morgenprogramm mit den Kindern. Um 7 Uhr stehe ich auf und gehe mal gucken. Ich kämme der Jüngsten die mittlerweile sehr langen Haare und flechte ihr einen Zopf. Der Liebste bringt sie zur Schule. Danach fährt er mit dem Auto Sperrmüll aus dem Keller zum Wertstoffhof. Ich nehme mir eine Tasse Kaffee und setze mich nochmal in mein Bett.

Ich nehme gedanklich Anlauf für die Körperhygiene: Duschen heute mit Haarewaschen. Dauert einarmig alles viel länger. Hinterher muss ich die Wunden mit neuen Pflastern versorgen.


Der Liebste hat sich heute frei genommen. Zum Aufhellen meiner Laune und für die Genesung fährt er mit mir nach Kühlungsborn. Herzensort seit Beginn unserer Liebe. Durch schöne Alleen...


... gehts bis nach Kühlungsborn-Ost, wo wir unser Auto parken und bis zur Seebrücke laufen. Dort machen wir zweites Frühstück hier vorne rechts in der Bäckerei Junge.


Dann setzen wir uns auf die nächste freie weiße Bank mit Blick auf die Ostsee und die Seebrücke. Durch den Wind ist es ziemlich frisch, ich bin froh um meinen dicken Mantel. So sitzen wir eine ganze Weile einfach nur da, schauen aufs Meer, hören die Wellen rauschen, quatschen und atmen tief durch. 

Eigentlich wollten wir noch ein bisschen spazieren, zum Yachthafen oder doch durch den Stadtwald? aber ich bin schon völlig fertig. Es ist das erste Mal nach der Operation, dass ich wieder draußen bin. 


So laufen wir einfach wieder die Strandstraße runter zurück zu unserem Auto. In der Bäckerei kaufen wir noch Streuselschnecken für den Nachmittag ein. 


Am Parkplatz angekommen höre ich ein Bimmeln: die Molli-Bahn fährt in den Bahnhof Kühlungsborn-Ost ein. Ach, das war immer schön, wenn wir mit den Kindern mitgefahren sind!


Auf dem Heimweg fahren wir auf Serpentinen durch die sogenannte "Kühlung", die echt hügelig ist. Hier ist auch stellenweise dichter Wald, so dass wir uns wie im Süden fühlen. Der Sage nach wollten Riesen die Ostsee mit Steinen und Erde zuschütten, um besser auf die andere Seite der Ostsee zu gelangen. Doch irgendwann merkten sie, dass es nicht klappt und ließen einfach Erde und Steine aus ihren Schürzen fallen. So sollen die bis zu 130 Meter hohen Berge mit vielen Senken und großen Findlingen entstanden sein. 


Am frühen Nachmittag sind wir wieder zu Hause. Ich koche einen großen Topf Milchreis und setze mich zwischendurch auf meinen "Folterstuhl". Den habe ich gleich einen Tag nach der Operation geliefert bekommen. Ich lege meinen Arm in die Motorschiene und die bewegt sich auf und ab, so dass die Schulter beweglich gehalten wird. 


Danach lege ich mich erstmal mit einem Kühl-Pack auf der Schulter in den Sessel. Ich schlafe für eine Stunde ein. Mittlerweile sind auch alle Kinder eingetroffen und teilweise schon wieder draußen spielen oder beim Hobby. Der Liebste und ich machen uns noch eine Tasse Kaffee. 


Ich gucke mal nach den Pflanzen auf dem Balkon. Die Tomatenpflanzen sind schon ganz schön groß geworden. In diesem Jahr habe ich mal kleine Büsche in Töpfen für die Balkone erstanden. Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren. Ich bin gespannt. 

Im Herbst haben wir Kartoffeln geerntet, aber welche in der Erde vergessen. Da vorne links in dem weißen großen Topf. Nun sind sie wieder ausgetrieben und schon richtig hoch. Ich lasse sie jetzt einfach gewähren. 


Abendessen und danach gehe ich wieder für 30 Minuten auf den Bewegungsstuhl. Dabei sehe ich die Berliner Abendschau und die Tagesschau. Mal sehen, wie die nächste Nacht so wird.



Dienstag, 29. April 2025

Nach der Pause....

... musste ich erstmal meinen Laptop suchen. Bis auf Fortbildungen, Gottesdienstvorbereitungen und Fotos sichern hatte ich in der ganzen Zeit nichts weiter am Rechner gemacht. Ich habe es nicht vermisst.

"Wieso heißt es eigentlich "Social Media"? Was soll denn daran "sozial" sein?" fragte mich eins der großen Kinder neulich kopfschüttelnd. ... Umgangssprachlich bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies impliziert die Fähigkeit einer Person, sich für andere zu interessieren und sich einzufühlen (Mitgefühl, Mitleid). Es bedeutet auch, anderen zu helfen und eigene Interessen zurückzunehmen. ... sagt Wikipedia.

Nun, davon ist heute im Internet nicht mehr so viel zu spüren.

Ja, es gab mal andere Zeiten. Damals, als das mit dem Bloggen losging. Ich habe ungefähr im Jahr 2006 Blogs entdeckt. Ich habe hier und da mitgelesen und fand es sehr schön, an anderen Lebenswegen teilhaben zu dürfen. Im August 2008 erstellte ich schließlich mein eigenes Blog. 

Ich kam in Kontakt zu vielen Menschen, die ich auf großen oder kleinen Treffen auch "in echt" kennenlernte. Das war immer sehr schön und ich trage viele von ihnen immer noch in meinem Herzen. Durch den Kontakt mit so vielen unterschiedlichen Menschen hat sich mein Horizont sehr erweitert. Das war das soziale Netz, was wirklich pure Freude brachte. 

Dann begannen die ersten Blogs mit Werbung. Da sprangen dann viele auf den Zug auf und starteten Blogs nur für den Zweck des Geldverdienens. Die Blogs veränderten sich. Es gab mehr Ratgeber und mehr Blogs zu speziellen Interessensgebieten. Blogs wurden zum Sprungbrett für weitere Karrieren in Kunst, Literatur, Kochen, Sport bis hin zum Coaching. 

Kurz überlegte ich in einer meiner Elternzeiten, ob ich mich mal so richtig ins Zeug legen soll, um mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Wie viel möglich sein könnte, erahnte ich auf kurzen Streifzügen in die Werbung durch einige Kooperationen. Unglaubliche Summen sind da möglich. Doch ich entschied mich gegen dieses Vorgehen, denn diese Werbung griff ganz unmittelbar ins Familienleben ein. Diesen Druck wollte ich nicht dauerhaft haben.

Gehässige Kommentare gab es schon immer. Doch in den letzten Jahren nahmen sie immer mehr zu. Wo im persönlichen Kontakt vielleicht noch Anstand herrscht, sind im Internet nun alle Schranken verschwunden. "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" und "Ist doch nur meine Meinung." oder "Wer ins Internet schreibt, muss mit solchen Kommentaren leben." wurden zum Freifahrtschein für schlechtes Benehmen. 

Immer öfter hatte ich Bauchschmerzen, wenn mir ein neuer Kommentar im Blog per Mail angezeigt wurde. Das will ich nicht mehr, deshalb wird es in meinem Blog vorerst keine Möglichkeit mehr zum Kommentieren geben. Es tut mir wirklich leid für die vielen Menschen, die mir wohlgesonnen sind. Doch ich sehe im Moment keine andere Möglichkeit, ansonsten würde ich es ganz lassen. 

"Warum solltest du es vermissen? Du hast einen guten und schönen Alltag mit vielen Kontakten. Das war schon immer das Beste was man haben kann. Das Internet kann da nichts hinzufügen." schieb mir jemand. 

Doch, ich vermisse es. Das Internet hat viele Jahre ganz viel zu meinem Leben hinzugefügt. Sehr viele liebe Menschen, tolle Erlebnisse, neue Entdeckungen, neues Wissen, ja sogar die Liebe zwischen dem Liebsten und mir gäbe es ohne das Internet gar nicht. Ich vermisse sehr viel daran. Doch die Zeit hat sich weitergedreht. Das Internet ist ein anderes geworden. Ich mache jetzt einfach weiter, so lange wie es mir Freude bringt. 

Freude bringt zum Beispiel weiterhin der Ausblick aus unserem Esszimmerfenster. Seit genau vier Jahren wohnen wir nun in Wismar und lieben es weiterhin sehr. 
 

Freude brachte auch die Mottowoche unserer Großen. Die Schulzeit ist definitiv vorüber. Sie schreibt nur noch die Abi-Klausuren. Als das Thema "Kindheitsheld" anstand, verkleidete sie sich mit Hilfe eines blauen Overalls und eines selbst gestickten Namensschildes als Alexander Gerst. Warum? Weil Alexander Gerst ihr im Juni 2014 eine Nachricht aus dem Weltall geschickt hat :-)


Anfang April machten der Liebste und ich eine lang ersehnte Reise nach Aarhus in Dänemark. Es war grandios, diese Reise werde ich noch ausführlich hier im Blog würdigen! Die Mama des Liebsten machte sich derweil mit den Kindern eine schöne Zeit in Wismar, wir sind sehr dankbar dafür.



An und um Ostern haben wir sehr viel Zeit in der Gemeinde verbracht. Wir genossen die Gemeinschaft, hatten viel gutes Essen und konnten ein bisschen entspannen. 



Trocken ist es. Sehr. Seit dem 1. Februar 2025 hat es in Wismar nur ein einziges Mal signifikant geregnet. 


Es ist erstaunlich, wie es in der Natur trotzdem grünt und blüht.

Wann ich wieder blogge, weiß ich noch nicht. Am Wochenende besuche ich meinen Großen und seine Freundin in Luxemburg. Und in der nächsten Woche wird meine Schulter operiert, die mir nun schon seit Anfang des Jahres Schmerzen bereitet. Ich habe ein bisschen Bammel, aber ich hoffe, dass es nach der Genesung wieder besser ist. 

Freitag, 14. April 2023

14. April 2023

Tadaaaa! Ein blütenweißer Test, an der Stelle, wo es gewünscht ist, erlöst mich heute. Tja, das war also mein Urlaub, auf den ich seit Anfang des Jahres gewartet hatte... 

Gestern Abend habe ich noch einen sehr schönen Film gesehen. "Coda" ist mehrfach oscarprämiert und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die das Singen für sich entdeckt. Ihre Familie versteht sie nicht, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Eltern und Bruder sind taub. Zudem kämpfen sie um die Existenz ihres Familienunternehmens in der Fischerei. Das ergibt skurrile, lustige aber auch traurige und sehr berührende Momente, die von wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern getragen werden.

Am Vormittag sind die Kinder jedenfalls alle in ihren Einrichtungen, der Liebste arbeitet im Homeoffice. Ich begucke mir die Wohnung, ziehe Betten ab, schalte die Waschmaschine ein und schminke mich mal wieder.

Ganz spontan ergibt sich mittags ein Treffen im Kleingarten. So viele Narzissen blühen dort! Sie sind ganz schlank und fast weiß mit einer gelben Füllung. Die Wasserleitungen werden begutachtet und ein Umbau geplant. Es ist ziemlich kalt. Dann regnet es auch noch und ich radle lieber zurück Richtung Stadt. 


Unterwegs esse ich eine Fischsuppe und trinke in der Fika Kaffeebar einen Kaffee. Dort treffe ich eine Bekannte. Irgendwie kommt das Gespräch auf Rhabarberkuchen. Darauf habe ich Lust!

Bevor ich die Jüngste im Kindergarten überrasche, kaufe ich schnell Rhabarberstangen und frische Eier. Die Augustschnuppe hilft mir zu Hause beim Backen.

Am Kaffeetisch sind wir endlich alle wieder vereint. Mit Rhabarber-Baiser-Kuchen, lecker! 


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

Donnerstag, 13. April 2023

13. April 2023

Heute sind die Schulkinder wieder zur Schule gegangen. Ich wache auf, als die Tür klappt. Der Liebste versorgt mich mit Kaffee. Später bringt er seine Mutter zum Bahnhof. Schade, sie und ich haben diesmal nicht so viel voneinander gehabt.  

Vom Einkaufen bringt er mir etwas Buntes mit.

Der heutige Tag steht ein bisschen im Zeichen der Pläne und des Aufbruchs. Der zweite Strich auf dem Schnelltest ist nur noch gaaaaaaz schwach zu sehen. Ich denke, morgen kann ich mein Zimmer verlassen. Mir geht es auch besser, ich rieche und schmecke ganz normal. 

Ich bereite mich auf meinen Vortrag vor, den ich nächste Woche auf einem Fachtag für Schule und Museum halten werde. 

Nach der gestrigen Beschäftigung mit meinem Eintrag über unseren Balkon habe ich weiter auf Gartenseiten und in Gartenbüchern gestöbert. Um dem Liebsten meine Ideen zu verdeutlichen, habe ich mir heute ausführliche Gedanken gemacht und die ersten Skizzen angefertigt. 

Ich bestelle mir eine Arbeitshose und habe richtig Lust darauf, endlich im Garten weiterzumachen!

Am Nachmittag ist es endlich nicht mehr so windig und kalt. Ich kann mich länger auf dem Balkon aufhalten. Ich entferne abgestorbene Pflanzen, fülle Erde nach und pflanze endlich die neuen Kräuter ein. 


Zum Abendessen werde ich vom Liebsten wieder gut versorgt. Ich esse mit Blick auf den frisch bepflanzten Balkon.

Im Vorabendprogramm entdecke ich einen Bericht über den Bunker in Hamburg St. Pauli. Vor ein paar Jahren bin ich dort mal gewesen. So ein Bauwerk ist für die Ewigkeit gemacht, das sprengt man nicht so einfach weg. Berührend in dem Bericht war der 91jährige Mann, der diesem Bunker sein Leben verdankt. Er und bis zu 25.000 Menschen harrten während des Krieges in dem Bauwerk aus. 

Nun wird der Bunker begrünt und so zu einer wahren Oase mit einem phantastischen Blick inmitten der Stadt. Mit einem grünen Wanderweg drumherum! Schaut Euch das unbedingt mal an!


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Dienstag, 11. April 2023

11. April 2023

Gestern schaute ich mir den sehr berührenden Film "Supernova" und den neuen starken Film von Maria Schrader "She Said" an. (beides Amazon-Partner-Link). 

Am Morgen muss ich erstmal eine Krankschreibung organisieren. Meine Arztpraxis hat ausgerechnet in dieser Woche Urlaub. Den hätte ich in dieser Woche auch gehabt... Die Vertretungspraxis stellt aber eine Krankschreibung aus, die der Liebste schnell abholen geht.

Dann stellt der Liebste mir eine Tasse Kaffee vor die Tür, bevor er mit der Augustschnuppe und seiner Mutter in die Stadt geht. Zuerst steht die Einschulungsuntersuchung beim Gesundheitsamt für die Jüngste an. Alles prima. Dann sind sie noch ein bisschen in der Stadt unterwegs. 

Ich beobachte derweil den Aprilhimmel vor meinen Fenstern....

... und gucke mir den Frühling auf meinem Tisch an. 


Ich hole mir weitere Inspirationen für Garten und Balkon. Die schönen Bilder kommen mir sehr entgegen, viel lesen kann ich irgendwie nicht. 


Nochmal Aprilhimmel.


Am Morgen hatte der Liebste das Auto zum Räderwechsel in der Werkstatt abgegeben und kann es am Nachmittag abholen. Auf dem Rückweg fährt er am Gartenmarkt vorbei und bringt mir Erde und Kräuter für den Balkon mit. Da habe ich morgen etwas zu tun.


Am Abend bekomme ich leckeres Essen vor die Tür gestellt. 


Abendhimmel. 


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Montag, 10. April 2023

10. April 2023

Nix weiter zu berichten. Heute rieche ich nichts mehr. 

Die Schonung hat aber auch etwas Gutes: meine Schultern tun nach vielen Wochen nicht mehr weh. Kein Fahrrad aus dem Keller hochtragen, keine Einkäufe schleppen, keine Garten- oder Hausarbeit... so geht das also.

Die Familie hat heute einen Ausflug nach Kühlungsborn ans Meer gemacht. Sie haben mir viele Fotos geschickt und eins von meinen liebsten Sanddorntörtchen aus der Konditorei Röntgen mitgebracht. 


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Sonntag, 9. April 2023

9. April 2023

Ich wache um halb 7 mit Kopf- und Gliederschmerzen auf. Schmerzmittel richten es. 

Der Liebste hat in diesem Jahr wieder das Verstecken der Osterkörbchen übernommen. Ich bekomme mein Osterkörbchen vor die Tür gestellt. Dann ist die Familie schon unterwegs in die Gemeinde. Dort gibt es heute vor dem Gottesdienst ein großes Osterfrühstück zusammen mit einer Nachbargemeinde. Darauf hatte ich mich seit Wochen gefreut…. 
 

Zum Mittagessen hat die Mutter des Liebsten Rouladen gekocht. Das haben wir seit vielen Jahren nicht mehr gegessen. Nach dem Essen geht ein Teil der Familie auf den Spielplatz am Hafen. Die Großen decken den Kaffeetisch und schicken mir ein Foto. Vom Osterlamm bekomme ich auch ein Stück ab.  


Ansonsten höre ich Radio Eins oder das neue Album von Depeche Mode. Ich lese im Internet herum und lasse mich von Gartenbildern auf Instagram inspirieren. Zwischendurch schaue ich ein paar Folgen der Serie „Home - Faszinierende Traumhäuser“ auf AppleTV über sehr spannende Häuser und die Menschen, die sie bewohnen. 

Frohes Osterfest allen, die hier mitlesen! Danke für alle Grüße! Ich habe mir vorgenommen, das Osterfest feiere ich mit meiner Familie nach! So.



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Samstag, 8. April 2023

8. April 2023

In der Nacht wache ich mehrmals auf. Hals und Nase sind trocken und brennen. Der Liebste stellt mir am Vormittag Kaffee vor die Tür, bevor er mit seiner Mutter in die Innenstadt geht. Ich hatte vor zwei Tagen noch einen Termin in der Hanse- Sektkellerei für eine Führung mit Sektverkostung reserviert.

Die Kinder bemalen in der Zwischenzeit Ostereier. 

Am Nachmittag geht der Rest der Familie zum Osterfeuer in unserer Gemeinde. Ich hole die Ostergeschenke aus dem Geschenkeschrank und stelle sie dem Liebsten hin, damit er sie verpacken und verstecken kann. 

Die Augustschnuppe bekommt zum Ende ihrer Kindergartenzeit endlich ein Freundschaftsbuch. Ich habe lange keins gekauft, weil die ich die meisten nicht schön finde. "Meine Freundinnen und Freunde" (Amazon-Partner-Link) ist angenehm schlicht und die Kinder können selber kreativ werden. 

Für die großen Kinder habe ich kleine Lego-Sets oder Story Cubes von Harry Potter (Amazon-Partner-Link) gekauft. Ansonsten gibt es Süßigkeiten. 

So vertreibe ich mir die Zeit in meinem Zimmer. Da Kranksein generell nicht so toll ist, ist es doch gut, dass wir eine Möglichkeit haben, die Krankheit hoffentlich nicht mehr weiterzuverbreiten. Über Sinn und Unsinn der Maßnahme diskutiere ich hier nicht. Danke für alle Genesungswünsche!

Der Liebste schickt ein Foto von der Feuerschale und dem praktischen Popcorn-Topf. 


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Freitag, 7. April 2023

7. April 2023

Die zweite Hälfte der Nacht habe ich im Bett der Augustschnuppe geschlafen. Um 9 Uhr wache ich auf. Da duftet es in der Wohnung schon nach aufgebackenen Brötchen. Ich trinke eine Tasse Kaffee, räume die Küche auf und bin irgendwie nicht so ganz motiviert heute.

Ich lasse den die anderen Familienmitglieder alleine in den Garten fahren. Die Mutter des Liebsten kennt den noch nicht. Ich koche derweil einen großen Topf Schnüsch. Dann schreibe ich das Rezept für Spaghetti-Eis-Tiramisu auf. 

Irgendwie habe ich Kopfschmerzen und Halskratzen. Tja, und dann habe ich ein Déjà-vu

Neulich überlegte ich, wie das Osterfest 2022 eigentlich so war. Es wollte mir nicht einfallen. Kein Wunder, ich habe es im Zimmer verbracht. So wie dieses Osterfest nun auch. 

Das gibts doch gar nicht!

Der Liebste geht am Nachmittag mit den Kindern und seiner Mutter in die Fika Kaffeebar. Er bringt mir Kuchen mit. Mehr habe ich heute nicht zu berichten...



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Dienstag, 12. April 2022

12 von 12 im April 2022

Heute ist wieder 12 von 12. Ich bin gerade wegen einer Infektion mit dem Corona-Virus in Isolation. Seit letzten Donnerstag halte ich mich strikt nur im Schlafzimmer auf. Ins Bad husche ich mit Vorankündigung und Maske. Ich denke, wir kriegen es auf diese Weise hin, dass der Rest der Familie verschont bleibt. Wäre der Liebste nun gleichzeitig krank, würden wir diese Situation nicht mehr aufrechterhalten können, weil wir ja die Kinder versorgen wollen.

Ich dachte, ich würde heute gar nicht mitmachen können bei 12 von 12. Da habe ich in meinem Blog zuerst nach allen anderen 12. Aprils gestöbert. Ich habe Einträge aus den Jahren 2012 (da war der Große erst 13 Jahre alt und ist auf Klassenfahrt nach Frankreich gefahren), 2014 (da hatte eine Schnecke im Bett des kleinen Bruders übernachtet), 2015 (ein gemütlicher Sonntag), 2016 (mit Spaß im Job und einer großen Überraschung in der Post), 2017 (Regen und Besuch von der Großen), 2018 (mit einer Baby-Augustschnuppe), 2019 (Eierausblasversuche), 2020 (das erste Corona-Ostern) Im letzten Jahr gab es das allerletzte 12 von 12 in der alten Wohnung in Hamburg quasi auf gepackten Kisten. Das waren immer schöne bunte volle Tage mit Bärlauch, Eier färben, Ostergebäck backen und Familientrubel.

Heute schaue ich mich in meinem Zimmer um. Mein Blick fällt auf die vielen Kleinigkeiten, die mein Zuhause für mich ausmachen. 

Auf meinem Nachttisch steht eins meiner liebsten Körperöle. Neulich kam die Augustschnuppe nachts wiedermal in unser Bett und konnte nicht schlafen. Ich habe dann ihre und meine Hände und Arme großzügig mit dem Lavendelöl einmassiert. Danach haben wir beide wieder sehr gut geschlafen. Die Handcreme von Lavera teste ich gerade. Ich habe oft trockene Haut an den Händen. 


Über meiner Bettseite hängen kleine Heringe aus Keramik. Die habe ich in Kappeln erstanden. Im nächsten Urlaub will ich den Schwarm noch erweitern.


Die abbaubare Dose mit Lavendelsamen stand ganz lange in meinem Geschenkeschrank. Nun habe ich beschlossen, sie selber zu verwenden. Zu Beginn meiner Isolation habe ich sie gegossen und schaue mal, wann die ersten Pflänzchen sprießen. 

Die Gießkanne von Hedwig Bollhagen hat der Liebste mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt. Die habe ich schon viele Jahre angeschmachtet. Jetzt haben wir viele Zimmerpflanzen, da brauchte ich mal eine schöne Gießkanne.


Über der Bettseite des Liebste hängt dieser Linoldruck von Kaminka aus Greifswald. Passt voll zu uns :-) Daneben ein Anker aus Holz von Möbel Goertz. Ich habe die Koordinaten vom Rathaus Kühlungsborn einbrennen lassen, unserem Hochzeitsort. 


Dann hängt da noch dieser Stein mit Loch. Den habe ich am 3. Dezember 2021 in Kühlungsborn gefunden. Das war eine Phase höchster Verliebtheit zwischen dem Liebsten und mir nachdem wir uns wieder gefunden hatten. Er soll uns immer an unsere Liebe zueinander erinnern. Und an die Arbeit, die dafür nötig ist. 


Um mal etwas anderes zu spüren, als die schmerzenden Beine, habe ich die Stachelmatte des Liebsten hervorgeholt. Piekst gar nicht so doll, wie ich befürchtet hatte. Danach ist aber der Rücken schön warm. Und passt natürlich gut ins Zimmer ;-)


Die Vorhänge habe ich schon vor vielen Jahren für unser Wohnzimmer selbst genäht. Da saß ich noch fast täglich an der Nähmaschine. Den festen Stoff gab es mal bei Stoff&Stil. 


Die Gräser auf meinem Nachttisch brauchte ich gar nicht kaufen. Ich habe sie im Herbst hier in Wismar an der alten verlassenen Fabrik am Mühlenteich gepflückt. 


Diese Tasse ist eine von vielen, die wir von Ahoi Marie aus Hamburg haben. Den Untersetzer habe ich vor langer Zeit selbst genäht. Das war ein erster Versuch einer Art von Patchwork, die ich bei Soulemama entdeckte. Damals, als sie noch bloggte. Das war einer der ersten Blogs überhaupt, die ich gelesen habe. 


Auf die Tischleuchte haben wir eine Weile gespart. Sie fiel dem Liebsten und mir ins Auge und ließ uns nicht mehr los. Wir versuchten, andere vergleichbare Modelle zu finden, kamen aber immer wieder zu diesem Klassiker zurück. Vor ein paar Monaten gönnten wir uns die FlowerPot, wie die Leuchte heißt. Verner Panton erschuf sie schon 1968. Jetzt erfreuen wir uns jeden einzelnen Tag daran. 


Mein Lesestapel dieser Tage. Zeitschriften und Bücher zur Unterhaltung, zur Entspannung oder zur Weiterbildung, was das Bepflanzen unserer Balkons betrifft.


Denn bis jetzt steht auf dem Balkon noch nicht viel. Es sollen auf alle Fälle noch viele Kräuter und einige Gemüsesorten hinzukommen. Mal sehen, was so klappt, denn auf den Balkons ist es sehr windig, aber auch total sonnig. 


Alle, die heute bei 12 von 12 mitgemacht haben, versammeln sich drüben bei Caro



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