Blick aus dem Fenster um 5:30 Uhr. Alles ist saftig grün und es duftet nach Gras, Erde, Holunder und anderen Blüten. Morgenprogramm: alle nacheinander wecken, motivieren, Brotdosen befüllen, Frühstückstisch decken, Frühstück.
Freitag, 12. Juni 2026
12 von 12 im Juni 2026
Dienstag, 12. Mai 2026
12 von 12 im Mai 2026
Gestern Abend ist es mal wieder spät geworden. Der Liebste war auf Dienstreise. Wenn er nicht da ist, bin ich am Abend komischerweise gar nicht müde. Ich habe nochmals den Film "Zone of Interest" gesehen, hauptsächlich wegen Sandra Hüller. Und ich habe angefangen, an einem Text über das Familienleben und meine Mutterschaft zu schreiben. Bis der fertig ist, kann es aber noch ein bisschen dauern. (Hier geht es zum Text.)
Um 05:10 Uhr summt wie immer mein Wecker. Ich gehe duschen, ziehe mich an, koche Kaffee und decke den Frühstückstisch. Blick aus dem Esszimmerfenster mit Morgensonne, Möwe und Kranichrufen, was man auf dem Foto natürlich nicht sieht. Es ist herrlich!
Der Nachmittag ist rum, als der Liebste wieder zu Hause eintrifft. Ich mache mich auf zu einer Freundin. Sie ist selbstständige Unternehmerin und ich berate sie heute zum Thema Social Media und ihrer Außenwirkung. Demnächst mache ich wieder Fotos für sie. Gegen 20:30 Uhr sind wir fertig. Blick über den Marktplatz und ab nach Hause. Auf dem Fahrrad hätte ich gerne Handschuhe getragen.
Montag, 4. Mai 2026
Ende April/ Anfang Mai
Endlich hängt mein neues Bild! Es ist so schön! Im Januar entdeckte ich bei Melanie Tilkov, deren Arbeit ich auf Instagram schon einige Jahre verfolge, wunderbare Wasserbilder. Mit ihrer Tiefe berührten sie mich sehr. Das Aquarell „Förde“ wurde meins.
In einem Wismarer Betrieb gab ich einen angemessenen Rahmen in Auftrag. Ein dunkelblaues Passepartout und ein schmales mattgraues Profil wurden während der Beratung ausgesucht. Dazu ein entspiegeltes Glas. Die Fotos geben den Eindruck nur unzureichend wieder. Ich muss ständig daran vorbeilaufen und das Bild bewundern. Es sieht je nach Tageszeit ganz unterschiedlich aus.
Wenn ich das Bild sehe, höre ich das Wasser der Förde sachte glucksen und rauschen. Das klare Wasser gibt den Blick frei auf gelbgrünen Blasentang und Steine. Genau so einen Anblick haben wir jeden Sommerurlaub, den wir seit 2010 an der Flensburger Förde verbringen.
Während ich das hier schreibe, ist schon der Mai angebrochen. Wir haben an dem wettertechnisch sehr sommerlichen ersten Maiwochenende eine kleine Radtour unternommen, waren Kaffee trinken und am Abend setzten der Liebste und ich uns mit einem Glas Wein an den Wismarer Hafen und bewunderten den Sonnenuntergang.
Die Große war auch hier, ich war mit den beiden Ältesten im Kino im Film "Michael". Ich war erst skeptisch, aber der Film war doch ganz gut gemacht. Die Kinder kennen die Musik ja nur noch retrospektiv...
Der Frühling war bis jetzt schön, zu trocken eigentlich, aber auch noch sehr frisch. Nachts waren es manchmal nur knapp über Null Grad. Fast jeden Morgen lag noch Raureif auf den Wiesen.
Die schönste Straße ist im Moment die Claus-Jesup-Straße gleich in der Nähe des Hafens. Nach Straßenbauarbeiten ist sie zur Allee geworden, wo es sich im Moment unter den blühenden Bäumen am besten flanieren lässt.
Vor fünf Jahren um genau diese Zeit sind wir nach Wismar gezogen. Das ging schnell und war immernoch eine super Entscheidung! Ab und zu zwickt es bei den Erinnerungen an unser Leben in Hamburg, aber das ist eher der Nostalgie geschuldet. Früher bin ich alle fünf Jahre umgezogen. Doch hier bleiben wir auf alle Fälle länger. Die Wohnung ist optimal für unsere Bedürfnisse, Kompromisse gehören nunmal dazu.
Donnerstag, 12. Februar 2026
12 von 12 im Februar 2026
An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram.
Ich wache um 5 Uhr auf. Das ist meine normale Aufstehzeit. Doch wir haben Winterferien, kein Kind muss früh los, also kann ich auch länger schlafen. Eigentlich. Mein Wecker ist auf 6:55 Uhr eingestellt. So kann ich die 7-Uhr-Nachrichten im Bad hören. Ich dämmere also vor mich hin. Denke auf Dingen herum, versuche zu entspannen, denke noch mehr, höre Geräusche... naja, um halb 7 schlafe ich wieder ein um dann natürlich vom Wecker erschreckt zu werden.
Duschen, anziehen, Kaffee kochen. Die fika Kaffeebar macht Winterpause. Ich hoffe, wir kommen mit den Bohnen hin.
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