Mein Tag startet sehr zwiespältig. Im Bad mache ich extra langsam. Durch die Tür höre ich die Kinder in der Küche scheppern. Die Kaffeemühle tönt. Irgendwann darf ich eintreten. Überall ist mit kleinen Klebezetteln dekoriert. "Mama" steht drauf. Der Frühstückstisch ist schon gedeckt. Auf meinem Platz liegen kleine Botschaften der Kinder. "Du bist die beste Mama, die man sich nur vorstellen kann!" hat der kleine Bruder geschrieben. Ich bin sehr gerührt. Gleichzeitig schäme ich mich, weil ich mich gar nicht wie die beste Mama der Welt fühle. Ich laufe im Moment am Anschlag. Schlafmangel macht mich müde und reizbar. In der Küche weine ich deshalb bittere Tränen. Der Liebste nimmt mich in den Arm.
Nach dem Frühstück bastle ich mit den Kindern etwas. Durch Zeitschriften mit kleinen Lego-Beigaben sind die Kinder erstmals mit Star Wars in Kontakt gekommen. Die Jungs, besonders der Adventsjunge, finden das supercool. Aus Poolnudeln und silbernem Gewebeband (Amazon-Partner-Links) stellen wir Lichtschwerter her. Die sind der Hit!
Später beschrifte ich mit dem Etikettendrucker einen Teil der Bücherregale in den Kinderzimmern. In der vergangenen Woche habe ich dort schön sortiert. So finden die Bücher vielleicht leichter ihren Platz.
Die Augustschnuppe sitzt derweil zu meinen Füßen und räumt Spielzeugkisten aus. Dann kommt schon die "Sendung mit der Maus".
Dann verabschiedet sich der Liebste. Er fährt beruflich nach Berlin. Und weil er vorher noch einen alten Freund besucht, fährt er schon heute. Ich schneide für das Mittagessen Kartoffeln und Möhren zu Pommes.
Die Augustschnuppe macht einen kurzen Mittagsschlaf. Am Nachmittag radle ich mit den Kindern ins Naturschutzgebiet Höltigbaum. Das Wetter ist herrlich! Die Sonne scheint vom blauen Schäfchenwolkenhimmel, aber es ist etwas frisch.
Es gibt Eis für die Kinder und danach Spielzeit auf den ausgewiesenen Freizeitflächen. Kurz vor dem Abendessen sind wir wieder zu Hause. Die Großen machen Schnittchenteller für alle. Dann Sandmännchen und Bettzeit. Die Augustschnuppe schuckle ich ein. Die Großen dürfen noch ein Spiel zu Ende spielen oder lesen.
Ich sitze im Sessel und schreibe diesen Eintrag. Nebenbei schaue ich auf dem WDR die Sendung "Wunderschön" von der Flensburger Förde. Die gibt es sogar online. Dort werden wir nun im neunten Sommer unseren Sommerurlaub verbringen. Hachseufz, das ist schon eine ganz besondere Gegend! Ich freue mich drauf!
Nun trage ich meinen Eintrag in die lange 12 von 12-Liste bei Caro ein.
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Sonntag, 12. Mai 2019
Sonntag, 31. März 2019
Wochenende am 30. und 31. März
Das Wochenende beginnt am Freitag in meiner Küche. Für Möhrensalat hatte ich die alte Küchenmaschine rausgeholt. Da habe ich beschlossen, für das Wochenende Möhrenkuchen zu backen. Das Rezept steht schon seit April 2011 hier im Blog. Um mal etwas Neues auszuprobieren, habe ich diesmal den Kuchen mit einem Schokoladenfrosting bestrichen. Moah, das war sehr lecker aber auch sehr gehaltvoll. Das Rezept habe ich um das Frostingrezept ergänzt.
Der Liebste geht am Abend mit seinem Freund in die Sauna. Ich habe Glück, die Augustschnuppe schläft früh ein. Und auch die anderen Kinder sind friedlich in ihren Betten. So habe ich endlich mal Zeit, einen Film zu sehen, den ich mir schon im Kino anschauen wollte.
"Loving" (kostenlos bei Amazon-Prime, Partner-Link) erzählt die wahre Geschichte eines Ehepaares verschiedener Hautfarben. Diese Ehe stellt Ende der Fünfziger im US-Bundesstaat Virginia eine Straftat dar. Die beiden halten ihre Heirat geheim, doch es kommt raus und sie werden verhaftet. Sie werden unter der Auflage wieder freigelassen, dass sie ihre Heimat für 25 Jahre nicht zusammen betreten dürfen. Die Familie leidet sehr darunter. Mit Hilfe von Bürgerrechtsanwälten ziehen sie schließlich vor Gericht.
Das Drama kommt ganz leise und unaufgeregt daher. Ich habe selber über meine Sehgewohnheiten gestaunt, dass ich in jeder Szene Schikanen und brennende Häuser erwartet habe. Doch so ein Film ist das nicht. Es geht hier vorrangig um eine Familie, die in Ruhe leben und ihre Kinder großziehen will. Nicht mehr und nicht weniger. Und gerade deshalb ist dieser Film ein starkes Zeichen gegen Rassismus. Und für die Liebe.
Am Samstag frühstücken wir spät. Am Vormittag kruscheln wir alle so vor uns hin. Ich bereite die Osterbastelei vor, die ich nächste Woche hier im Blog zeigen will.
Mittags fährt der Liebste mit dem Adventsjungen zum Schwimmkurs. Die beiden gehen danach einkaufen. Ich bastele alles fertig und fotografiere die Arbeitsschritte. Als der Liebste wieder da ist, koche ich Nudeln.
Am Nachmittag geht der kleine Bruder zu seinem Freund. Das Mutzelchen besucht ihre Freundin. Beide Kinder übernachten außer Haus. So machen der Liebste und ich mit den beiden Jüngsten eine Radtour durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Endlich ist es mild und überall fängt es an, zu sprießen.
Wir nehmen ein Picknick mit und essen draußen am Haus der Wilden Weiden. Danach fahren wir noch eine ganze Weile durchs Naturschutzgebiet. Der Liebste auf seinem Rad. Ich mit der Augustschnuppe und dem Adventsjungen im Lastenrad. Die Gegend war früher mal ein Truppenübungsplatz. Jetzt erobert sich die Natur das Gelände zurück.
Zeitumstellung. Die Augustschnuppe wacht um 7 Uhr nach der neuen Zeit auf. Na gut. Sie hilft mir, den Tisch zu decken. Nach dem Frühstück fotografiere ich die restlichen Bilder für meine Osterbastelei.
Heute fahre ich den Adventsjungen zum Schwimmbad. Weil so schönes Wetter ist, fahre ich mit dem Rad ein Stückchen durch die Gegend und fange den Frühling ein.
Die Kirche Alt-Rahlstedt ist eins der ältesten Kirchengebäude im norddeutschen Raum. 1248 wurde die Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Hauptraum ist aus Feldsteinen gebaut.
Nach dem Schwimmkurs radle ich mit dem Adventsjungen wieder nach Hause. Der Liebste hat schon begonnen, das Mittagessen vorzubereiten. Ich übernehme das Braten der Schnitzel.
Am Tisch merke ich, wie ich immer müder werde. Ich habe gar keinen Hunger und lege mich lieber ein bisschen hin. Ich wache auf mit Schüttelfrost und Fieber. Meine Gliedmaßen sind ganz schwer. Nanu? Ansonsten habe ich nichts.
Schweren Herzens storniere ich meine Kinokarte. Ich wollte am frühen Abend " Ein Gauner und Gentleman" sehen. Das soll der endgültig letzte Film mit Robert Redford sein. Ich hätte ihn zu gerne gesehen. In unserem kleinen Programmkino laufen Filme immer nur ein, zwei Wochen. Nächste Woche habe ich keine Zeit. Dann läuft der Film dort nicht mehr. Da werde ich den Film wohl später zu Hause anschauen.
Ich dämmere also den Rest des Tages im Sessel vor mich hin. Der Liebste versorgt mich mit Tee und Körnerkissen. Die Kinder sind alle draußen. Die Büsche werden österlich verschönert.
Abendprogramm mit Sandmännchen. Ich werde heute wohl früh ins Bett gehen und hoffe, dass ich morgen wieder fit bin.
Noch mehr Wochenendeinblicke gibts bei Alu und Konsti.
Der Liebste geht am Abend mit seinem Freund in die Sauna. Ich habe Glück, die Augustschnuppe schläft früh ein. Und auch die anderen Kinder sind friedlich in ihren Betten. So habe ich endlich mal Zeit, einen Film zu sehen, den ich mir schon im Kino anschauen wollte.
"Loving" (kostenlos bei Amazon-Prime, Partner-Link) erzählt die wahre Geschichte eines Ehepaares verschiedener Hautfarben. Diese Ehe stellt Ende der Fünfziger im US-Bundesstaat Virginia eine Straftat dar. Die beiden halten ihre Heirat geheim, doch es kommt raus und sie werden verhaftet. Sie werden unter der Auflage wieder freigelassen, dass sie ihre Heimat für 25 Jahre nicht zusammen betreten dürfen. Die Familie leidet sehr darunter. Mit Hilfe von Bürgerrechtsanwälten ziehen sie schließlich vor Gericht.
Das Drama kommt ganz leise und unaufgeregt daher. Ich habe selber über meine Sehgewohnheiten gestaunt, dass ich in jeder Szene Schikanen und brennende Häuser erwartet habe. Doch so ein Film ist das nicht. Es geht hier vorrangig um eine Familie, die in Ruhe leben und ihre Kinder großziehen will. Nicht mehr und nicht weniger. Und gerade deshalb ist dieser Film ein starkes Zeichen gegen Rassismus. Und für die Liebe.
Am Samstag frühstücken wir spät. Am Vormittag kruscheln wir alle so vor uns hin. Ich bereite die Osterbastelei vor, die ich nächste Woche hier im Blog zeigen will.
Mittags fährt der Liebste mit dem Adventsjungen zum Schwimmkurs. Die beiden gehen danach einkaufen. Ich bastele alles fertig und fotografiere die Arbeitsschritte. Als der Liebste wieder da ist, koche ich Nudeln.
Am Nachmittag geht der kleine Bruder zu seinem Freund. Das Mutzelchen besucht ihre Freundin. Beide Kinder übernachten außer Haus. So machen der Liebste und ich mit den beiden Jüngsten eine Radtour durch das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Endlich ist es mild und überall fängt es an, zu sprießen.
Wir nehmen ein Picknick mit und essen draußen am Haus der Wilden Weiden. Danach fahren wir noch eine ganze Weile durchs Naturschutzgebiet. Der Liebste auf seinem Rad. Ich mit der Augustschnuppe und dem Adventsjungen im Lastenrad. Die Gegend war früher mal ein Truppenübungsplatz. Jetzt erobert sich die Natur das Gelände zurück.
Zeitumstellung. Die Augustschnuppe wacht um 7 Uhr nach der neuen Zeit auf. Na gut. Sie hilft mir, den Tisch zu decken. Nach dem Frühstück fotografiere ich die restlichen Bilder für meine Osterbastelei.
Heute fahre ich den Adventsjungen zum Schwimmbad. Weil so schönes Wetter ist, fahre ich mit dem Rad ein Stückchen durch die Gegend und fange den Frühling ein.
Die Kirche Alt-Rahlstedt ist eins der ältesten Kirchengebäude im norddeutschen Raum. 1248 wurde die Kirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Hauptraum ist aus Feldsteinen gebaut.
Nach dem Schwimmkurs radle ich mit dem Adventsjungen wieder nach Hause. Der Liebste hat schon begonnen, das Mittagessen vorzubereiten. Ich übernehme das Braten der Schnitzel.
Am Tisch merke ich, wie ich immer müder werde. Ich habe gar keinen Hunger und lege mich lieber ein bisschen hin. Ich wache auf mit Schüttelfrost und Fieber. Meine Gliedmaßen sind ganz schwer. Nanu? Ansonsten habe ich nichts.
Schweren Herzens storniere ich meine Kinokarte. Ich wollte am frühen Abend " Ein Gauner und Gentleman" sehen. Das soll der endgültig letzte Film mit Robert Redford sein. Ich hätte ihn zu gerne gesehen. In unserem kleinen Programmkino laufen Filme immer nur ein, zwei Wochen. Nächste Woche habe ich keine Zeit. Dann läuft der Film dort nicht mehr. Da werde ich den Film wohl später zu Hause anschauen.
Ich dämmere also den Rest des Tages im Sessel vor mich hin. Der Liebste versorgt mich mit Tee und Körnerkissen. Die Kinder sind alle draußen. Die Büsche werden österlich verschönert.
Abendprogramm mit Sandmännchen. Ich werde heute wohl früh ins Bett gehen und hoffe, dass ich morgen wieder fit bin.
Noch mehr Wochenendeinblicke gibts bei Alu und Konsti.
Dienstag, 6. Juni 2017
Unser Pfingstwochenende
Hinter uns liegt ein sehr harmonisches langes Wochenende. Ich finde, das sollte ich erwähnen. Denn in einer großen Familie sind gerade die Wochenenden manchmal voller Knatsch. Die Kinder langweilen sich manchmal und finden nicht ins Spiel. Weil alle zu Hause sind, sieht die Bude chaotisch aus und die Küche muss drei mal am Tag aufgeräumt werden.
Am vergangenen Wochenende war aber alles schön. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir fast nicht zu Hause waren. Am Samstag fuhr der Liebste nach dem Ausschlafen und Frühstücken mit dem Adventsjungen einkaufen. Das Mutzelchen war da noch bei ihrer Freundin, wo sie übernachtet hatte. Der kleine Bruder und ich bereiteten zusammen noch einen kalten Hund zu, den wir am Nachmittag zu unserer Einladung mitnehmen wollten. Von unterwegs schrieb mir der Liebste Neuigkeiten aus dem Supermarkt. Kein Rhabarber für den Kuchen! Dann sollten es also Kirschen werden. Außerdem fand er im Dänischen Bettenlager nicht das richtige Rollo für das Mutzelzimmer, schickte mir dafür aber ein Bild von einem schönen Esstisch. Wir suchen schon eine Weile einen neuen Tisch, was aber gar nicht so einfach ist.
Mittags waren wir wieder vollzählig. Es gab, wie immer samstags, Nudeln mit Tomatensauce. Nach einer Mittagspause und einem Nickerchen für mich, fuhren wir zu unseren Freunden. Nach ordentlichem Regen über Nacht, hatte es glücklicherweise aufgeklart und wir konnten auf der Terrasse sitzen und auch einen langen Spaziergang machen. Die Kinder spielten in dem herrlichen Garten und konnten mit den anderen Kindern prima über die Fidget Spinner* fachsimpeln, die dort auch schon angekommen sind. Es wurde gegrillt, gequatscht und gelacht. Kein einziges Foto habe ich gemacht. Weil es hier im Norden nun immer länger hell bleibt, merkten wir gar nicht, wie die Zeit verging. Um 21:30 Uhr waren wir erst wieder zu Hause.
Am Sonntag konnten wir wieder ausschlafen. Nach dem Frühstück war schon Zeit für die Sendung mit der Maus. Weil wir mittags noch gar keinen Hunger hatten, verschoben wir das Essen auf den Abend. Nach rumkruscheln und Nickerchen (ich) lachte uns von draußen die Sonne zu. Wir schnappten unsere Fahrräder und fuhren ins Naturschutzgebiet Höltigbaum. Im dortigen Haus der Wilden Weiden wurde die Ausstellung ein bisschen erneuert, das wollten wir uns anschauen. Die Kinder waren begeistert von der kindgerechten Präsentation. Dann gab es für uns alle ein Eis und dann besuchten wir die Lämmer der Bentheimer Landschafe und auch noch die sogenannte Freizeitfläche im Naturschutzgebiet, wo man picknicken darf und die Kinder auf Bäume klettern dürfen.
Zu Hause zeigte der Adventsjunge dem kleinen Bruder, wie man Spargel schält. Der Liebste putzte Erdbeeren und ich schälte Kartoffeln. So ging das Zubereiten des Abendessens echt schnell. Das Mutzelchen deckte den Tisch und dann war der Tag auch schon wieder rum. Der Liebste und ich beendeten unsere aktuelle Serie, "The Last Kingdom", auf Netflix.
Der Montag war noch ein geschenkter freier Tag. Toll! Seit Jahren habe ich den Spruch im Ohr: Pfingstmontag ist Mühlentag! Darauf freuen wir uns immer ein ganzes Jahr lang. Nach erneutem Ausschlafen und gemütlichen Frühstück fuhren wir zur Braaker Mühle in unserer Nähe. Diese Windmühle ist noch voll im Betrieb und wir kaufen seit Jahren fast nur Backwaren dieser Bäckerei. Das Mutzelchen machte wieder beim Malwettbewerb mit, gewann aber leider wieder nicht. Dann schauten wir uns in der Backstube und der Konditorei um und bekamen Lust auf Schlemmereien. Die nahmen wir uns dann für zu Hause mit. Die Kinder nutzten dann noch die Hüpfburg und die Bobbycar- und Kettcarstrecke aus. Am Nachmittag spielten der kleine Bruder und der Adventsjunge draußen. Das Mutzelchen und ich nähten Lavendelsäckchen im Akkord. Ich habe nämlich Motten in der Wohnung gesichtet und weiß nicht, wo sie herkommen. Sicherheitshalber haben wir nun alle, aber wirklich alle Schrankfächer mit Lavendelduft befüllt. Ich hoffe, es hilft.
Am Abend war Badezeit für die Kinder und frühe Bettzeit. Was sich nach dem schönen Wochenende und der momentanen abendlichen Helligkeit etwas hinzog. Heute Morgen kamen die Kinder also etwas schwer aus dem Bett. Und noch 6 Wochen bis zu den Sommerferien...
* Amazon-Partner-Link
Am vergangenen Wochenende war aber alles schön. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir fast nicht zu Hause waren. Am Samstag fuhr der Liebste nach dem Ausschlafen und Frühstücken mit dem Adventsjungen einkaufen. Das Mutzelchen war da noch bei ihrer Freundin, wo sie übernachtet hatte. Der kleine Bruder und ich bereiteten zusammen noch einen kalten Hund zu, den wir am Nachmittag zu unserer Einladung mitnehmen wollten. Von unterwegs schrieb mir der Liebste Neuigkeiten aus dem Supermarkt. Kein Rhabarber für den Kuchen! Dann sollten es also Kirschen werden. Außerdem fand er im Dänischen Bettenlager nicht das richtige Rollo für das Mutzelzimmer, schickte mir dafür aber ein Bild von einem schönen Esstisch. Wir suchen schon eine Weile einen neuen Tisch, was aber gar nicht so einfach ist.
Mittags waren wir wieder vollzählig. Es gab, wie immer samstags, Nudeln mit Tomatensauce. Nach einer Mittagspause und einem Nickerchen für mich, fuhren wir zu unseren Freunden. Nach ordentlichem Regen über Nacht, hatte es glücklicherweise aufgeklart und wir konnten auf der Terrasse sitzen und auch einen langen Spaziergang machen. Die Kinder spielten in dem herrlichen Garten und konnten mit den anderen Kindern prima über die Fidget Spinner* fachsimpeln, die dort auch schon angekommen sind. Es wurde gegrillt, gequatscht und gelacht. Kein einziges Foto habe ich gemacht. Weil es hier im Norden nun immer länger hell bleibt, merkten wir gar nicht, wie die Zeit verging. Um 21:30 Uhr waren wir erst wieder zu Hause.
Am Sonntag konnten wir wieder ausschlafen. Nach dem Frühstück war schon Zeit für die Sendung mit der Maus. Weil wir mittags noch gar keinen Hunger hatten, verschoben wir das Essen auf den Abend. Nach rumkruscheln und Nickerchen (ich) lachte uns von draußen die Sonne zu. Wir schnappten unsere Fahrräder und fuhren ins Naturschutzgebiet Höltigbaum. Im dortigen Haus der Wilden Weiden wurde die Ausstellung ein bisschen erneuert, das wollten wir uns anschauen. Die Kinder waren begeistert von der kindgerechten Präsentation. Dann gab es für uns alle ein Eis und dann besuchten wir die Lämmer der Bentheimer Landschafe und auch noch die sogenannte Freizeitfläche im Naturschutzgebiet, wo man picknicken darf und die Kinder auf Bäume klettern dürfen.
Zu Hause zeigte der Adventsjunge dem kleinen Bruder, wie man Spargel schält. Der Liebste putzte Erdbeeren und ich schälte Kartoffeln. So ging das Zubereiten des Abendessens echt schnell. Das Mutzelchen deckte den Tisch und dann war der Tag auch schon wieder rum. Der Liebste und ich beendeten unsere aktuelle Serie, "The Last Kingdom", auf Netflix.
Der Montag war noch ein geschenkter freier Tag. Toll! Seit Jahren habe ich den Spruch im Ohr: Pfingstmontag ist Mühlentag! Darauf freuen wir uns immer ein ganzes Jahr lang. Nach erneutem Ausschlafen und gemütlichen Frühstück fuhren wir zur Braaker Mühle in unserer Nähe. Diese Windmühle ist noch voll im Betrieb und wir kaufen seit Jahren fast nur Backwaren dieser Bäckerei. Das Mutzelchen machte wieder beim Malwettbewerb mit, gewann aber leider wieder nicht. Dann schauten wir uns in der Backstube und der Konditorei um und bekamen Lust auf Schlemmereien. Die nahmen wir uns dann für zu Hause mit. Die Kinder nutzten dann noch die Hüpfburg und die Bobbycar- und Kettcarstrecke aus. Am Nachmittag spielten der kleine Bruder und der Adventsjunge draußen. Das Mutzelchen und ich nähten Lavendelsäckchen im Akkord. Ich habe nämlich Motten in der Wohnung gesichtet und weiß nicht, wo sie herkommen. Sicherheitshalber haben wir nun alle, aber wirklich alle Schrankfächer mit Lavendelduft befüllt. Ich hoffe, es hilft.
Am Abend war Badezeit für die Kinder und frühe Bettzeit. Was sich nach dem schönen Wochenende und der momentanen abendlichen Helligkeit etwas hinzog. Heute Morgen kamen die Kinder also etwas schwer aus dem Bett. Und noch 6 Wochen bis zu den Sommerferien...
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Sonntag, 12. März 2017
12 von 12 im März
Heute ist wieder 12 von 12. Eine lange Liste von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gibt es wie immer bei Caro.
In der Nacht bin ich zwei Stunden wach. Erst muss ich ins Bad. Dann liege ich im Bett und merke das Baby stupsen. Heute beginnt die 19. Woche. Fast Halbzeit! Mein Bauch wird vom Bauchkribbeln ganz warm. Ich überlege, was wir noch alles brauchen werden und ob ich das Baby diesmal nicht lieber im Wohnzimmer statt wie beim letzten Mal im Schlafzimmer auf die Welt bringen möchte.
Was man halt so nachts um 4 zu grübeln hat. Dann fällt mir ein, dass ich meinen Personalausweis vermisse. Ich stehe auf und schaue in meine Tasche, wo er sonst immer ist. Nichts. Im Bett grüble ich weiter, wo ich ihn zuletzt gebraucht habe. Gegen 6 Uhr schlafe ich wieder ein.
Um halb 8 kommt der Adventsjunge in unser Bett zum Kuscheln. Ich stehe dann als Erste auf und gehe duschen. Das Mutzelchen und der kleine Bruder bekommen Geld für den Bäcker.
Nach dem späten Frühstück trödeln wir alle vor uns hin. Ich sitze im Sessel und schaue mir meine neue NORR an. Ein sehr gelungenes Heft mal wieder!
Vor der "Sendung mit der Maus" schauen wir diesmal auch "Löwenzahn". Da wird über die Gewinnung und die Herstellung von Schokolade berichtet. Mir fällt der allerletzte Schokoladenweihnachtsmann ein, der noch in meinem Geschenkeschrank steht. Wir teilen ihn uns.
Im Kinderzimmer wird fleißig mit der Brio-Bahn gespielt. Die meisten Teile sind noch vom Großen, also ca. 17 Jahre alt, und immernoch tipptopp. Modelle anderer Hersteller passen gut dazu.
Nach dem Mittagessen schaut der Liebste mit den Kindern den Film "Pets"* über das geheime Leben von Haustieren. Dem Adventsjungen ist das streckenweise zu spannend. Er geht lieber wieder mit der Holzeisenbahn spielen. Ich mache derweil ein Nickerchen. Zum Kaffee gibt es Kirsch-Schmand-Kuchen.
Am Nachmittag lockt uns die Sonne raus. Wir besuchen das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Der Wind ist noch etwas frisch und die Natur ist hier noch etwas verhalten mit der Präsentation ihrer Frühlingsboten. Wir genießen die Stille und dürfen die Galloways bei der Fütterung beobachten.
Zurück zu Hause gibt es eine Aufräumrunde und dann beginnt auch schon das Abendprogramm mit Abendbrot, KIKA und Bettzeit. Die Kinder dürfen noch ein bisschen länger trödeln, denn vor uns liegt noch eine ganze Woche Ferien.
Ah! Meinen Personalausweis habe ich doch noch gefunden: ich brauchte ihn zuletzt zur Anmeldung auf der weiterführenden Schule des Mutzelchens. Uff!
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In der Nacht bin ich zwei Stunden wach. Erst muss ich ins Bad. Dann liege ich im Bett und merke das Baby stupsen. Heute beginnt die 19. Woche. Fast Halbzeit! Mein Bauch wird vom Bauchkribbeln ganz warm. Ich überlege, was wir noch alles brauchen werden und ob ich das Baby diesmal nicht lieber im Wohnzimmer statt wie beim letzten Mal im Schlafzimmer auf die Welt bringen möchte.
Was man halt so nachts um 4 zu grübeln hat. Dann fällt mir ein, dass ich meinen Personalausweis vermisse. Ich stehe auf und schaue in meine Tasche, wo er sonst immer ist. Nichts. Im Bett grüble ich weiter, wo ich ihn zuletzt gebraucht habe. Gegen 6 Uhr schlafe ich wieder ein.
Um halb 8 kommt der Adventsjunge in unser Bett zum Kuscheln. Ich stehe dann als Erste auf und gehe duschen. Das Mutzelchen und der kleine Bruder bekommen Geld für den Bäcker.
Nach dem späten Frühstück trödeln wir alle vor uns hin. Ich sitze im Sessel und schaue mir meine neue NORR an. Ein sehr gelungenes Heft mal wieder!
Vor der "Sendung mit der Maus" schauen wir diesmal auch "Löwenzahn". Da wird über die Gewinnung und die Herstellung von Schokolade berichtet. Mir fällt der allerletzte Schokoladenweihnachtsmann ein, der noch in meinem Geschenkeschrank steht. Wir teilen ihn uns.
Im Kinderzimmer wird fleißig mit der Brio-Bahn gespielt. Die meisten Teile sind noch vom Großen, also ca. 17 Jahre alt, und immernoch tipptopp. Modelle anderer Hersteller passen gut dazu.
Nach dem Mittagessen schaut der Liebste mit den Kindern den Film "Pets"* über das geheime Leben von Haustieren. Dem Adventsjungen ist das streckenweise zu spannend. Er geht lieber wieder mit der Holzeisenbahn spielen. Ich mache derweil ein Nickerchen. Zum Kaffee gibt es Kirsch-Schmand-Kuchen.
Am Nachmittag lockt uns die Sonne raus. Wir besuchen das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Der Wind ist noch etwas frisch und die Natur ist hier noch etwas verhalten mit der Präsentation ihrer Frühlingsboten. Wir genießen die Stille und dürfen die Galloways bei der Fütterung beobachten.
Zurück zu Hause gibt es eine Aufräumrunde und dann beginnt auch schon das Abendprogramm mit Abendbrot, KIKA und Bettzeit. Die Kinder dürfen noch ein bisschen länger trödeln, denn vor uns liegt noch eine ganze Woche Ferien.
Ah! Meinen Personalausweis habe ich doch noch gefunden: ich brauchte ihn zuletzt zur Anmeldung auf der weiterführenden Schule des Mutzelchens. Uff!
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