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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Unser Weihnachtsfest...

... war wie immer sehr gemütlich. Wie schon erwähnt, habe ich in diesem Jahr gar nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Doch trotzdem hatten wir ein schönes Fest und ich glaube, die anderen Familienmitglieder haben gar nichts vermisst. Das will ich mir unbedingt merken, denn dadurch waren die Festtage diesmal auch für mich sehr entspannt. 

An Heiligabend radelte ich gegen 13 Uhr zur Gemeinde vor und kochte Kaffee. Es hat sich in den letzten Jahren ergeben, dass es dort ein gemütliches Beisammensein noch vor der Christvesper gibt. Weil hinterher alle ihren eigenen Abend gestalten, ist das nochmal eine schöne bewusste Pause. 

Heiligabend um 16:15 Uhr, auf dem Heimweg zur Bescherung. 

Gegen 16:30 Uhr saßen alle Kinder plus die Freundin des kleinen Bruders erwartungsvoll auf dem Sofa. Es wurde ein lustiger und gemütlicher Abend. Nach der Bescherung gab es wie immer Kartoffelsalat mit Würstchen oder vegetarischen Schnitzeln. Später schauten wir alle zusammen den Film "Polarexpress". 



Klare Weihnachtsnacht.


Die Mahlzeiten wurden teilweise sehr flexibel gestaltet. Die großen Kinder schliefen lange und sorgten teilweise selbst für die Verpflegung. Am zweiten Feiertag kam auch der Große aus Luxemburg in Wismar an. So waren wir dauerhaft sieben oder acht Personen in der Wohnung. 



Nach den Feiertagen hatten wir auch noch eine befreundete Familie zum Raclette-Essen eingeladen. Da bauten wir einfach einen weiteren Tisch an. 



Erste Spitzen von Frühblühern habe ich auch wieder entdeckt.


Die Tage nach Weihnachten waren wettertechnisch durchwachsen, aber wenn die Sonne schien, war es herrlich. Zunächst war die Stadt ganz leer, sie füllte sich aber Richtung Silvester zunehmend mit Touristinnen und Touristen. 

Der Liebste und ich hatten zwischendurch auch immer Zeit für uns, wir waren spazieren, Fahrrad fahren, Kaffee trinken, trafen uns mit Freundinnen und Freunden zum Glühwein oder zum Kaffee. Die Kinder waren sehr oft auf der Eisbahn, spielen Spiele oder schauten Filme. So werden wir heute auch den Silvesterabend verbringen und sehr zufrieden das Jahr beenden. Meinen Jahresrückblick werde ich demnächst mal nachholen. Wäre ja schon irgendwie schade, diese Tradition seit 2009 zu unterbrechen. 







Mittwoch, 24. Dezember 2025

Nun ist Weihnachten...

... da. Die letzten Wochen waren angefüllt mit vielen Terminen. Ich habe längst nicht alles geschafft, was ich mir für die Adventszeit vorgenommen hatte. Aber so ist das Leben nunmal, Weihnachten kommt trotzdem, auch wenn nicht alles fertig ist. 

Am dritten Adventssonntag habe ich gearbeitet. Zwei Kindergeburtstage standen im Museum an. Eigentlich wollte ich an dem Tag nicht arbeiten, weil ich endlich mal die Seemannsweihnacht im Wismarer Hafen erleben wollte. Doch dann wollte ich den Dezembergeburtstagskindern doch ein schönes Erlebnis ermöglichen. Und dann war ich überglücklich, denn...  

... als ich nach Feierabend am Hafen vorbeiradelte, kam ich genau rechtzeitig zum Auslaufen der Schiffe. Die haben sehr laut getutet und fuhren geschmückt mit Lichterketten einmal den Hafen hoch und runter und drehten eine Runde in der Bucht. 

Dazu leuchtete der Himmel zum Sonnenuntergang rosa-lila. Ich war genau zum richtigen Zeitpunkt dort. Es war so schön!





Unser Dezemberkind, der Adventsjunge, feierte schon seinen dreizehnten Geburtstag!


Das letzte Nachbarschaftscafé des Jahres in unserer Gemeinde war bunt und gemütlich. Es ist nach fast zwei Jahren ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens für die Gäste und auch für uns selbst geworden.


Sonnenaufgang über dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Die Möwen finden hier in der Adventszeit reichlich Futter, was nicht ganz ungefährlich für die Gäste des Marktes ist. Doch es gibt halt immer Menschen, die die Tiere absichtlich anlocken, deshalb gehört dieser Anblick in Wismar dazu. 



Vierter Advent. Ruhig und gemütlich. Der Liebste hatte schon frei und holte die Große in Münster ab. 


Mit dem Aussuchen des Tannenbaumes hatten wir in diesem Jahr erstmal nicht so viel Glück. Wir fuhren eine neue Plantage an, die war sehr ungepflegt und wir fanden keinen Baum. Alle waren schlecht gelaunt. Es läuft halt nicht immer alles glatt. Kurz vor knapp fuhr der Liebste mit zwei Kindern doch noch woanders einen Baum sägen, der wurde nun aufgebaut und ganz alleine von den Kindern geschmückt. 


Fast hätten wir auf den Abbau des Weihnachtsmarktes warten können. Da werden immer alle Bäume verschenkt. Hier hatten Leute ihr Lastenrad beladen. Erinnerte mich an meinen Weihnachtsbaumkauf vor drei Jahren, als unser Auto kaputt war. Ich fuhr den 2,50 Meter hohen Baum auch mit dem Lastenrad nach Hause. Ich vermisse das Rad schon desöfteren.


Diese Woche ist auch die Freundin des kleinen Bruders bei uns eingetroffen. Zur Feier des Tages und zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest stießen wir erstmal an und futterten eine bunte Platte leer. 


Dann schauen wir DEN Weihnachtsfilm in unserer Familie. Olle Klamotte, aber er begleitet uns alle schon seit der Kindheit, ob Eltern oder Kinder. Wir können den Film mitsprechen. 


Heute Morgen buk ich schnell noch die Lebkuchenanhänger für den Weihnachtsbaum. Die müssen einfach sein, das mache ich schon seit 2006 oder 2007 so. 



Unter dem Baum liegen schon viele Geschenke, die Kinder haben sich in diesem Jahr ganz viel Gedanken und Mühe gemacht. Der Liebste und ich haben gestern Abend eine Stunde lang alle anderen Geschenke in Geschenkbeutel getan, die kommen heute Abend noch dazu. Doch am wichtigsten sind doch immernoch die Menschen, die um den Baum herum sitzen, mit denen wir gerne Zeit verbringen wollen. 



Samstag, 28. Dezember 2024

Unsere Weihnachtsfeiertage...

... waren wieder so gemütlich, wie wir es schon lange Zeit gewohnt sind. Ja gut, viel Arbeit ist es trotzdem, aber wir kennen es auch nicht anders als für viele Personen einzukaufen und vorzubereiten. 

Am 23. Dezember abends waren der Große und seine Freundin angereist. Da ging es los mit der Gemütlichkeit. In der Nacht zum 24. war ich oft wach, weil ich an so viel denken musste. Irgendwann stand ich auf, kochte Kaffee, setzte mich in den Sessel im Esszimmer und schrieb meinen Blogeintrag Vor Weihnachten...


Die Familie schlief noch, da radelte ich gegen 9 Uhr in die Innenstadt für letzte Besorgungen. Ich holte frische Brötchen, trank noch einen letzten Kaffee und staunte über den perfekt aufgeräumten Marktplatz, auf dem nur zwei Tage vorher noch der Weihnachtsmarkt aufgebaut war. 


Nach dem späten Frühstück kochte der Liebste die Kartoffeln und Eier für den Kartoffelsalat. Mit der Jüngsten bereitete ich die Lebkuchenanhänger mit Bonbonfenster für den Weihnachtsbaum zu. 



Zur Christvesper in unserer Gemeinde fuhren wir mit dem Auto und mit dem Fahrrad. Ich fuhr mit dem Rad vor und machte einen kleinen Umweg über den Hafen. 


In der Gemeinde kochte ich Kaffee und stellte Kekse raus. Zum gemeinsamen Kaffeetrinken vor der Christvesper fand sich ungefähr die Hälfte der Gemeindemitglieder ein. Eine schöne Tradition, bevor alle in den Abend mit ihren Familien gehen. 

In der Predigt drehte es sich um den Geburtstag von Jesus und einen geheimnisvollen Schuhkarton. Jesus freut sich über Geschenke, wir können alles, was uns bewegt, in einen Karton legen und ihm überreichen. Wir können unsere schönen Momente hineinlegen, aber auch die unschönen und belastenden. Alle Gäste der Christvesper durften sich eine kleine Streichholzschachtel mitnehmen, um später in einem ruhigen Moment für sich herauszufinden, was in ihren Karton hineinkommt. 


Gegen 16:30 Uhr waren wir wieder zu Hause. Natürlich waren besonders die Kinder aufgeregt. Endlich Bescherung! Nach und nach wurden Geschenke überreicht, schön langsam und immer nacheinander. Anderthalb Stunden ließen wir uns dafür Zeit. Alle waren schließlich sehr, sehr glücklich. Danach gab es endlich Kartoffelsalat mit Würstchen. Lecker!

Später schauten wir alle zusammen in Schlafanzügen den Film "Polarexpress". Eine Tradition seit Jahren. 


Am ersten Feiertag war am Vormittag eine logistische Leistung nötig: Nach dem Aufbacken der Frühstücksbrötchen bereitete ich zunächst den Zupfkuchen für den Nachmittag vor. Backzeit: eine Stunde. Dann kam der Nussbraten an die Reihe. Backzeit: wieder eine Stunde. Als der fertig war, schob ich die Entenkeulen in den Backofen. Backzeit: zwei Stunden. 

Dann verabschiedete ich mich, denn schon vor Weihnachten hatte ich meiner Familie angekündigt, dass ich zwischendurch auch mal Rad fahren würde. Mit meinem Rad, das ich Anfang des Jahres neu bekommen habe, wollte ich die 3000 Kilometer knacken. Pünktlich an der Seebrücke in Wismar-Wendorf war es soweit, hah! 

Außerdem bekam ich so ein paar ruhige Momente abseits des Familientrubels. Das ist immer sehr wichtig für mich. Wenn eine Radtour nicht möglich ist, verziehe ich mich in ein anderes Zimmer oder auch mal ins Bad. Diese Pausen stehen genauso auch jedem anderen Familienmitglied zu. 



Grüne Narzissenspitzen an Weihnachten sehe ich mittlerweile seit einigen Jahren. 


Als ich nach einer Stunde wieder zu Hause war, ging es an die weiteren Vorbereitungen für das Festessen. Der Liebste hatte schon Kartoffeln geschält und Klöße vorbereitet. Unsere Tafel war schließlich reichlich gedeckt. 




Die süße Kaffeetafel gab es dann erst recht spät. Mit dem Backen hatte ich mich bis auf den Zupfkuchen zurückgehalten. Wir hatten noch genug Plätzchen und Lebkuchen aus der Adventszeit übrig. 



Am zweiten Feiertag fuhren der Liebste und ich mit dem Großen und seiner Freundin auf die Insel Poel. Luxemburg, wo die beiden wohnen, ist ein Stück vom Meer entfernt, deshalb wollten wir diesen Ausflug gerne machen. Das Wetter war mild, windstill und etwas grau. Aber wir konnten die Ruhe und Weite genießen. Die anderen Kinder wollten lieber in ihren Schlafanzügen zu Hause rumschlumpern. 





Am Tag nach den Feiertagen fuhren der Große und seine Freundin wieder ab. Wir räumten ein bisschen auf und machten ein paar Einkäufe. Am Abend empfingen wir eine befreundete Familie mit drei Kindern zum Raclette-Essen. Es war wieder ein bunter geselliger Abend.

Heute nun sitze ich wieder hier in diesem Sessel, in dem ich die Feiertage begonnen habe. Ich trinke Kaffee, sichte Fotos und schreibe diesen Eintrag zu Ende. Die Familie schläft noch. Ein paar ruhige und unverplante Tage liegen vor uns. Ich werde die Zeit nutzen, meine Kruschelecken aufzuräumen und um einen Jahresrückblick aufzuschreiben. 



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Vielen Dank dafür!