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Dienstag, 4. März 2025

Ferienlager oder Das Rad der Geschichte

Als ich das Päckchen öffne, das mich Mitte Januar erreichte, purzeln mir "Pfeffis" entgegen. So nannten wir die kleinen eckigen Zuckerbonbons, die es in den Sorten Pfefferminze oder Zitrone gab. 

Sofort springen die Erinnerungen in meinem Kopf an. Was haben wir gelacht im Sommer 1989 auf der Fahrt mit dem Linienbus von Potsdam nach Kuhfort! Unsere Gruppenbetreuerin Claudia war witzig und cool und hübsch, die ganze Gruppe hat von ihr geschwärmt. Im Bus hatte sie sich plötzlich zwei Pfeffis in ihren Mund zwischen Oberlippe und Schneidezähne geklemmt. Sie sah nun aus wie ein Hase und redete auch irgendwie so. Wir machten es ihr nach, erzählten "Hattu Möhrchen - Witze" und hatten eine sehr vergnügliche Fahrt.

Nach einem Ausflug nach Potsdam kehrten wir nun wieder zurück ins Ferienlager. Das lag mitten im Wald. Im Zentrum befand sich ein Hauptgebäude mit der Küche, einem großen Speisesaal, der Krankenstation und Büros. In dem Haus lebte auch der Lagerleiter. In einem weiteren festen Gebäude gab es einige Schlafsäle und Waschräume. Drumherum noch ein paar Bungalows, ein Haus mit Toiletten und Waschräumen, ein Spielplatz und ein Sportplatz. Hier ist ganz unten auf den letzten beiden Seiten die Rede von dem Ferienlager. Das Haus steht sogar noch!

Hier ist so ein Schlafsaal. Ich bin die Verdeckte mit den kurzen Haaren.

Das war 1988, das einzige Mal, dass ich eine Weile im oberen Bett schlafen durfte. Ich war meist zu langsam und nicht ehrgeizig genug, wenn es beim Beziehen der Zimmer um die Verteilung der Betten ging. Doch als wir mal getobt haben und von Bett zu Bett gesprungen sind, sprang ich daneben und fiel runter. Obwohl ich mir nichts getan hatte, musste ich den Rest des Aufenthaltes doch wieder unten schlafen. 

Meine Mutter arbeitete in einem Labor der "Akademie der Wissenschaften" in Berlin-Buch. Der Betrieb hatte ein Ferienlager in Kuhfort, einem Ortsteil von Potsdam, nur 3 Kilometer westlich vom Park Sanssouci. Die Kinder der Angestellten konnten dort 2 oder 3 Wochen ihrer Sommerferien verbringen. 

Nach dem 2. Schuljahr, da war ich 9 Jahre alt, fuhr ich das erste Mal in den Sommerferien ins Ferienlager und ab da jedes Jahr bis zum Sommer 1989. Weil der Betrieb so groß war, kannte ich vorher meistens kein anderes Kind. Das hier sind die einzigen Fotos von all meinen Ferienlageraufenthalten*. Das war 1988. Die Klamotten haben wir untereinander munter getauscht. Ich bin in der unteren Reihe ganz links. Das schwarz-weiße Kleid oben war meins und die bestickte Bluse mit dem Rüschenrock unten. Ich finde uns alle ziemlich cool :-)

Ich habe das Ferienlager geliebt! Von zu Hause fort zu sein, machte mir überhaupt nichts aus. Es gab Kinder, die weinten vor Heimweh. Ich nicht. Ich genoss die Freiheit, vom Alltag und der Familie weg zu sein. Von mir aus hätte der Aufenthalt noch länger dauern können. Was unser Verhältnis recht gut beschreibt.

Wobei das Lagerleben doch ziemlich durchorganisiert war. Es gab Morgensport, Wanderungen, Ausflüge in die Stadt, ins Museum, ins Kino, Wettkämpfe, Tischtennisturniere, bunte Abende, Disko, Nachtwanderungen und die berühmt-berüchtigte Neptuntaufe. Der Schwerpunkt lag natürlich auf den Gruppenerlebnissen. Alle machten mit, waren beschäftigt und hatten ihre Aufgaben. Doch es gab auch unbeobachtete Augenblicke, viel Spaß, eine Menge Streiche, nächtliche Ausflüge in die Jungszimmer, Freundschaften und erste Küsse hinter dem Speisesaal. 

Doch ich schweife ab. Dorit Linke hat ein Buch über genau solche Ferienlagergeschichten geschrieben. Aber aus der Sicht von zwei Kindern von heute. Mats und Rea drehen am Rad der Geschichte (Amazon-Partner-Link) und landen durch eine geheimnisvolle Telefonzelle (!) in der DDR in der Nähe eines Ferienlagers. Sie machen Bekanntschaft mit einigen Kindern, erleben, was passiert, wenn man Widerworte gibt und erahnen, was es heißt, in einer Diktatur zu leben. 

Das alles ist ganz spannend und sehr leicht lesbar geschrieben. Der Blick auf die Figuren ist liebevoll. Ohne zu aufgesetzt zu klingen, fließt ganz nebenbei Wissen über die DDR mit ein. Es tut gut zu lesen, dass unter den Kindern ein starker Zusammenhalt besteht. Mich haben die Begriffe von heute ein bisschen irritiert, z.B. sagen die Kinder von heute oft "cringe" u.ä. Aber das holt die Kinder von heute wahrscheinlich gut ab. Ich bin echt gespannt auf weitere Teile und wünsche der Reihe und vor allem der Autorin viel Erfolg!

PS: Ich mag das Cover. Es erinnert mich stark an "Emil und die Detektive". Ich danke für das Rezensionsexemplar. Und die Pfeffis. 



 (* Verzeihung, falls sich jemand erkennt und lieber unkenntlich gemacht werden will, bitte melden.)

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Dienstag, 11. Februar 2025

Februartage

Am Samstagmorgen standen wir alle zusammen auf. Ich hatte Lust, Brötchen zu backen. Nach diesem Rezept habe ich sie schon mehrmals gebacken, geht superschnell und einfach! 


Um 11 Uhr trafen wir dann am Bahnhof Wismar ein. Mal wieder demonstrierten viele Menschen für Demokratie und Vielfalt. Übrigens ganz freiwillig und unbezahlt. 






Nach der Kundgebung schauten wir im Kulturwohnzimmer vorbei. Dort trafen sich Pokémon-Fans zum Fachsimpeln und Tauschen von Sammelkarten. 


Auf dem Heimweg schauten wir an der Nikolaikirche nach dem neuen Spielplatz. Der ist noch im Bau, wird aber bald eröffnet. Sieht schick aus und wird hoffentlich gut angenommen. Leider wurde auch hier wieder nicht an Kinder gedacht, die gerne einen barrierefreien Ort zum Spielen hätten. 


Am Sonntag wieder die Entdeckung, dass die Sonne eine halbe Stunde eher und ein Stückchen weiter im Osten aufgeht, als noch vor drei Wochen :-)


Ich hatte wieder im Museum zu tun. Weil Ferien sind, war das Haus gut besucht und ich führte im Schaulabor gleich zwei Mal hintereinander die Experimente mit Feuer vor. Weil das Wetter so schön sonnig war, radelte ich hinterher noch eine kleine Runde durch die Gegend. 




Am Montagmorgen fuhren die Große und ich mit dem Liebsten zusammen nach Hamburg. Er setzte uns an einer U-Bahn-Station ab und fuhr weiter ins Büro. Wir fuhren in die Innenstadt. Es war noch sehr früh, deshalb zeigte ich in der Mönckebergstraße meiner Großen mal das Levantehaus mit der schönen Passage. 



Dem Hamburger Rathaus mussten wir natürlich auch "Hallo!" sagen. 


Noch mehr Einblicke...



Weil das Geschäft, das wir besuchen wollten, erst um 11 Uhr öffnete, gingen wir in der Europa-Passage in einen Buchladen. Ich erstand zu meinem großen Glück einen im Preis reduzierten Kinder-Kalender (Amazon-Partner-Link). Den mögen wir dank einer lieben Leserin seit vielen Jahren. 

Die Große und Buchläden! Ich setzte mich in einen Sessel mit Panoramablick auf den Jungfernstieg und die Alster. Da ließ es sich sehr gut aushalten. Die Große durchstöberte nahezu alle Regale. Doch ich musste sie irgendwann da wegholen. Wir hatten eine Mission!


Wir waren nämlich auf der Suche nach einem Kleid für den Abi-Ball. Der Laden war ein Traum! Lange Kleider in allen Farben des Regenbogens hingen da in Reih und Glied. Es glitzerte und funkelte wunderbar. Doch für die Große war nichts dabei.


Wir liefen zu einem großen Kaufhaus in der Mönckebergstraße. Ganz oben gab es eine halbe Etage mit Abendkleidern. Auch dort fanden wir nichts passendes. Schließlich fuhren wir eine halbe Stunde mit der U-Bahn zu einem Laden in Eppendorf. Die Mitarbeiterinnen waren supernett, die Auswahl riesig, aber auch hier wiederholte sich dann doch das Angebot. 

Wenn man nicht gerade auf Spaghetti-Träger und tiefe Ausschnitte steht, sieht das Angebot dann doch ziemlich mau aus. Wie es aussieht, müssen wir noch eine Weile nach DEM Kleid suchen. Wie gut, dass wir jetzt schon angefangen haben. 


In Eppendorf waren wir vietnamesisch essen, bevor wir mit der U-Bahn wieder Richtung Hauptbahnhof fuhren. 


Als wir den Bahnhof "Landungsbrücken" erreichten, sprangen wir mal kurz raus. Die Sonne schien, die Möwen kreischten, die Wellen schwappten, Boote tuckerten die Elbe entlang. Über uns flog sogar der mächtige Beluga. Was für ein schöner Moment am Hamburger Hafen!




Weil der Liebste einen langen Tag hatte und erst am späten Abend nach Hause fuhr, nahmen die Große und ich den Zug. Im Hamburger Hauptbahnhof holten wir uns noch Lesestoff im Zeitungsladen und an einem Stand saftige Donuts. Die Heimfahrt nach Wismar verlief reibungslos und pünktlich. 



Heute hatte ich noch einen freien Tag. Zum späten Frühstück bereitete ich den Ferienkindern einen Berg Eierkuchen zu. Dann radelte ich für Besorgungen in die Innenstadt.


Im Café Alte Löwenapotheke legte ich eine Pause nur für mich ein. Im Café war es ganz ruhig. Es lief angenehme Swing-Musik. Ich bestellte einen Milchkaffee und einen der hauseigenen Schokokekse. Ich las zuerst die Zeitung. Dann öffnete ich das Buch, das ich mir zuvor in der Buchhandlung gegenüber gekauft hatte. 

Lange hatte ich mich vor dem Buch gedrückt, weil ich schon ahnte, dass es aufrütteln und schmerzhaft sein würde. Ja. Schon am Ende der ersten Seite weinte ich. Unheimlich, wie sehr ich die Gefühle kannte. Und unheimlich, dass mich die Ereignisse im Buch gar nicht wunderten. Als ich auf Seite 30 war, hatte ich noch zwei Mal geweint. "Die Wut, die bleibt" von Mareike Fallwickl (Amazon-Partner-Link) ist echt kein leichter Stoff. 

Ein bisschen dünnhäutig kehrte ich zurück nach Hause, wo die Kinder immer noch in ihren Schlafanzügen rumschlumperten und den Berg Eierkuchen weggefuttert hatten. Ich schnitt den Jungs die Haare, kochte einen großen Topf Königsberger Klopse für morgen vor, schrieb Mails, machte Wäsche und irgendwie war der Tag dann schon wieder rum.


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Montag, 31. Juli 2023

Ende Juli

Ende Juli. Schon! Im Museum habe ich in den Ferien das Ferienprogramm gestaltet. Das ist immer besonders schön. Oft kommen ganze Familien, Eltern oder Großeltern mit Kindern, um die Führung und das Kreativangebot in Anspruch zu nehmen. Sie stammen aus Wismar und Umgebung oder verbringen ihren Urlaub an der Ostsee. Die zwei Stunden vergehen immer wie im Flug.

Letzte Woche habe ich endgültig meinen Twitter-Account deaktiviert. Im Mai war mein 13jähriges Jubiläum. 2010 hatte ich angefangen, dort kurze Gedanken, Ideen, Fotos und Schnipsel des Tages zu teilen. Das war eine nette Zeit damals und hat auch lange Spaß gemacht. Es gab viele lustige Begebenheiten und ganz viel Austausch quer durchs Internet. Seit einiger Zeit war ich dort gar nicht mehr selber aktiv, habe nur noch mitgelesen. Mir fehlte schlicht die Zeit dafür.



Der Garten ist nach dem Regen der letzten Woche nur so explodiert. Alle Mühe, die Wege und Zäune von Giersch, Löwenzahn und rankenden Pflanzen zu befreien, war komplett umsonst. Der Salat ist in die Höhe geschossen. Ich lasse ihn einfach stehen. Mücken gibt es ohne Ende, so dass die Gartenarbeit erschwert wird. Wir kommen nicht so gut voran. Ich gebe ehrlich zu, wir wollten schon alles hinschmeißen. Aber ich träume immer noch von meinem Ort der Ruhe im Grünen. Es tut einfach so gut. 

Das Ernten macht schon Freude! Die Gurken hatten sich unter den vielen Blättern so gut versteckt, dass ich sie erst entdeckt habe, als sie schon riesig waren. Zucchini geht dem Ende zu. Die letzten Früchte werden irgendwie nicht größer. In den einen Hokkaido-Kürbis lege ich jetzt all meine Hoffnung. Möhren ziehe ich immer mal raus, so dass die verbliebenen mehr Platz bekommen. Und Kartoffeln, ja Kartoffeln werden wir wohl reichlich ernten können! Aus zehn Kartoffeln sind zehn riesige Pflanzen geworden. Ich habe mal ganz vorsichtig unter die Erde geluschert: tatsächlich, da sind ganz viele neue Kartoffeln!



Am Wochenende gab es zum Frühstück mal wieder Scones. Weil ich davon ein Foto gemacht habe, erwähne ich es hier.

Am Samstagvormittag waren der Liebste und ich noch in der Fika Kaffeebar. Wir saßen draußen auf der neuen Bank und konnten noch ein bisschen den Sommer genießen. Naja, besonders warm war es nicht, aber wir wussten schon, es würde Regen geben.


Der Regen kam dann auch. Und zwar so heftig, dass Straßen und Unterführungen unter Wasser standen und unpassierbar waren. Die Gullis waren mit den Wassermassen schlicht überfordert. Der Keller im Museum stand leider auch unter Wasser. 

Wir beobachteten zu Hause mit der ganzen Familie an den Fenstern das Wetter. Das hatten wir noch nie erlebt. Es war fast wie unter einem Wasserfall! Bekannte berichteten, nur 5 Kilometer vom Stadtzentrum Wismars entfernt fiel kein Tropfen... 


Vom Geld aus der Kaffeekasse (Vielen Dank!) habe ich mir ein Buch gegönnt, das schon lange auf meiner Wunschliste stand. 

In "Der Duft der Kiefern" erzählt Bianca Schaalburg (Amazon-Partner-Link) ihre ganz persönliche Familiengeschichte in Form einer sogenannten Graphic Novel, also in Comicform. Das Buch hat mich total in den Bann gezogen, es ist ein großer Schatz und ein wichtiges Zeitzeugnis! 

Gestern Abend wurde im Hafen das Kreuzfahrtschiff verabschiedet. Als es im Hafen tutete, war ich mit meinen beiden Großen im Kino. Wir haben den neuen Film "Barbie" gesehen. Die kleinen Mädchen mit erwartungsfrohen Gesichtern und in rosa Kleidern im Kinosaal haben mir sehr leid getan. Denn: es ist absolut KEIN Barbie-Film! Die Regisseurin Greta Gerwig versprach für mich schon im Vorfeld einen Film zum Nachdenken. Das ist ihr auch gelungen, auch wenn es sicher vielen nicht gefallen wird...

Heute ist nun der letzte Tag im Juli. Es regnet schon den ganzen Tag sehr ergiebig. Für die Natur freut es mich. Es war schon sehr, sehr trocken hier. Die Touristen tun mir ein bisschen leid. Ab morgen ist August. Da endet für mich etwas und etwas Neues beginnt. Ich werde berichten. 



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Montag, 12. Juni 2023

12 von 12 im Juni 2023

Heute heißt es wieder: 12 von 12. Am 12. eines Monats macht man im Laufe des Tages Bilder und zeigt dann am Abend 12 davon im Blog. Alle, die mitmachen, versammeln sich seit vielen Jahren drüben bei Caro.

Ich muss heute leider schummeln. Ich hatte einen schönen Nachmittag im Garten geplant. Am Wochenende haben wir für die Kinder einen kleinen Pool aufgebaut. Das wäre heute perfekt für eine Abkühlung gewesen. Zum Abendessen wollte ich grillen. Ich habe mich extra beeilt, die Kinder abzuholen. 

Doch als ich sie abhole, sind alle Pläne für den Nachmittag dahin. Ein Kind ist krank. Menno. Ich seufze und bin traurig. Deshalb zeige ich noch ein paar Bilder vom Wochenende. 

Ein Geheimtipp ist die nagelneue Bar am Wismarer Westhafen. Noch! Vom Rauschen aus schaut man direkt auf den Yachthafen und vor allem auf den wunderschönen Sonnenuntergang. Es ist herrlich! Die Bar ist stilvoll und schlicht eingerichtet. Es gibt ausgesuchte Getränke und kleine Speisen. 

Der Liebste und ich haben die Bar am Freitagabend mal ausprobiert. Nach einer schönen ruhigen gemeinsamen Zeit sind wir gegen 22:30 Uhr im Sonnenuntergang nach Hause geradelt. 


Vom gegenüberliegenden Ufer aus haben wir einen Blick auf die Hafentage geworfen. Drüben gab es ein totales Kontrastprogramm zu unserem entspannten Abend. Menschenmengen, Diskomusik von mehreren Bühnen, blinkende Fahrgeschäfte, Gekreische aus den sich drehenden Karussellsitzen, Schwaden von Nebelmaschinen... Um unseren Entspannungsstatus zu halten, radelten wir lieber weiter. 


Der Samstagmorgen begann auch sehr entspannt. An der Fika Kaffeebar trafen wir Vicky, die Inhaberin, beim Frühstück. 


Den Nachmittag verbrachten wir in unserem Kleingarten. Wir sind wieder ein Stückchen vorangekommen. Die Kinder freuten sich über den neuen kleinen Pool. Ich mich über die minikleinen gelben Zucchinis. Sind sie nicht süß?! 


Nun zu heute: um 4 Uhr bin ich wach. Der Himmel vor den Fenstern sieht so aus:


Ich schlafe aber nochmal ein. Um 5:50 Uhr summt der Wecker. Auf der Waschmaschine entdecke ich das neuste Werk der Großen. Aus festem Schaumstoff hat sie einen Helm gebaut. Der wird für das Theaterstück gebraucht, in dem sie mitwirkt.


Um 6 Uhr steht die Sonne schon richtig hoch und blendet uns beim Frühstück.


Gegen 8 Uhr bin ich in der Innenstadt. Hier rechts das Rathaus mit den großen Oleanderbüschen davor.  Im Büro stehen heute mehrere Gespräche an und Arbeit am Schreibtisch.


Am frühen Nachmittag habe ich Feierabend. Ich kaufe im Drogeriemarkt ein. Dann besorge ich Brot und Würstchen für das Abendessen vom Grill. Ich freue mich, dass ich die Kinder damit überraschen werde. Doch dann kommt es anders... 


Wir verbringen den Rest des Tages zu Hause bei wegen der Hitze heruntergelassenen Rollos. Ich sitze am Krankenbett des betroffenen Kindes. Zumindest gedanklich bin ich im Garten. Meine neuen Bücher helfen mir dabei. 

In April habe ich hier meine liebsten Bücher für die Balkongärtnerei gezeigt. Heute zeige ich mal meine Errungenschaften für den Garten:

Das Buch "A Modern Way to Schreber" habe ich immer wieder gerne in der Hand. Es bietet eine Fülle an Geschichten und Inspirationen aus verschieden Gärten. Die Bilder sind wunderschön. Was ich auch mag, ist das matte Papier. 

"Lust auf Laube - Die neue Schrebergartenkultur" macht wirklich Lust auf einen Kleingarten. Auch hier gibt es wieder viele Portraits von Gärten und ihren Fans. Interviews und Tipps ergänzen die kleinen Reportagen.


Für blutige Gartenneulinge wie uns ist das Buch "Gärtnern für Ahnungslose" gedacht. Hier gibt es Tipps und Tricks die Schritt für Schritt gezeigt werden. Von den Gartengeräten über den Boden und Pflanzen, die Fehler nicht so krumm nehmen, ist alles dabei. Sehr gut gefallen mir die Illustrationen, die im Comic-Stil und angenehm divers gestaltet sind. 

"Es geht auch einfach!" hört sich einfach zuuu gut an! Mit praktischen Rahmenbeeten soll das Gärtnern für Selbstversorger mit wenig Zeit und Platz klappen. In diesem Buch gibt es eine Fülle an Steckbriefen für viele Gemüsesorten. Die Pflanzpläne für die Beete in den Jahreszeiten sehen super aus!

Ich bin ja Hochbeet-Fan. Ich finde, sie strukturieren den Garten sehr schön und man hat einen tollen Überblick über das Gedeihen der Pflanzen. Ernten bis zum Umfallen verspricht das Buch "Das unglaubliche Hochbeet". Mich haben gleich die tollen Pflanzpläne für verschiedene Hochbeete angesprochen. Da gibt es u.a. das Pizza-Pasta-Hochbeet, das Wok-Hochbeet oder das Smoothie-Hochbeet mit ganz genauen Pflanzplänen sogar mit Pflanzabständen. 

"365 Tage Hochbeet" verspricht Ernteglück das ganze Jahr. Das wäre ein Traum! Das Buch einer sehr erfahrenen Gärtnerin ist vollgepackt mit Pflanzensteckbriefen und Pflanzplänen. 

(alle Buch-Links sind Amazon-Partner-Links)



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