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Montag, 14. September 2026

12 von 12 im September 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Ich habe im Februar 2009 das erste Mal mitgemacht. Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Samstag, 12.09.2026. Um 5:15 Uhr war ich wach. Der Ausblick aus dem Hotel-Fenster zeigt Hinterhöfe in Berlin Kreuzberg. Nach dem zweitägigen Besuch einer neuen Fortbildung für die Stiftung "Kinder forschen" habe ich zwei Nächte drangehängt, um noch ein bisschen Heimatluft zu schnuppern.
 

Doch ich konnte nochmal einschlafen und schaffte es, bis 9:30 Uhr zu schlafen. Am Vorabend war es spät geworden. Ich war im Theater und erst nach Mitternacht im Bett. Ich trödelte vor mich hin, lag im Bett und habe gelesen und mich ganz gemütlich fertiggemacht. 


Gegen Mittag lief ich rüber zum Aufbau-Haus am Moritzplatz und stöberte als Erstes im tollen Buchladen. 


Im hauseigenen Café las ich Zeitung und schaute in die Leseproben der Nominierten für den Deutschen Buchpreis. 


Kurzer Abstecher in das Kunstbedarfsparadies Modulor. Wirklich nur gaaaanz kurz! Für den Moment hatte ich keinen dringenden Bedarf und wollte mich nicht verleiten lassen. Ein paar Sticker für die Kinder durften aber mit. 


Draußen auf dem Moritzplatz fiel mir ein kreatives Wahlplakat ins Auge. 


Mit der U-Bahn fuhr ich in die City West. Vorbei ging es am Deutschen Technikmuseum. Da hängt tatsächlich ein Flugzeug draußen am Haus. Am Kurfürstendamm besuchte ich einen Laden, der eine spezielle Bekleidungsmarke führt, wurde aber nicht fündig. Das Gequetsche durch Menschenmassen und Baustellen hätte ich mir sparen können. 


So fuhr ich wieder Richtung Osten und besuchte ein Museum, das schon lange auf meiner Liste stand. Schon die Gegend ist maximal trist und abschreckend. 


Die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit ist ein ganzer Gebäudekomplex. Im Haus 1, erbaut Anfang der 1960er Jahre, befindet sich auf mehreren Etagen eine umfangreiche Ausstellung über die Arbeitsweise der Staatssicherheit, ihre Überwachungsmethoden, das politische System, die Opposition, Widerstandsbewegungen und generell das Leben in der DDR. Das Museum wird von einem Verein getragen und spielt eine wichtige Rolle bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur. 

In einem Raum über das Alltagsleben entdeckte ich Bücher und Spielzeug aus meiner Kindheit und auch Pionieruniform und Ausweis der staatlichen Kinderorganisation. Diese Dinge lagern auch noch in meinem Keller. 


Mich interessierten vor allem die Dienstzimmer von Erich Mielke, dem Minister für Staatssicherheit von 1957 bis 1989. Sein Büro, Konferenzräume, ein Kasino und weitere Räume sind im Original erhalten mitsamt beeindruckender Wandvertäfelung aus Holz. Womit ich nicht gerechnet hatte: dass ich so von dem ekligen verstaubten Geruch der alten Polstermöbel, der alten Vorhänge und der Teppiche überrumpelt werde. Beim Anblick der Spießigkeit der mächtigsten Männer der damaligen Staatsführung schüttelte es mich. Hier der Ruheraum von Erich Mielke.

Schneller als beabsichtigt habe ich das Gebäude wieder verlassen.


Ich fuhr nochmal kurz ins Hotel, bevor ich mich auf den Weg zu meiner Abendverabredung mit einer langjährigen Bloggerkollegin und Freundin machte. Am Schlesischen Tor tobte das Leben. Wir waren sehr lecker essen und hinterher...


... spazierten wir runter zur Spree mit Blick auf die Oberbaumbrücke und den Fernsehturm. Gegen 23 Uhr war ich schließlich wieder zurück im Hotel. 



Freitag, 14. August 2026

12 von 12 im August 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Ich habe im Februar 2009 das erste Mal mitgemacht. 

Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Um 6:30 Uhr summt mein Wecker. Morgenprogramm. Der Liebste ist da schon auf dem Weg ins Büro nach Hamburg. Er hat aber schon Kaffee gekocht und alles in der Küche für mich bereitgestellt. 
 

Ich wecke die Jüngste, mache ihr Frühstück und fülle mir etwas zu Essen für die Arbeit ein: selbstgemachter Kokosreis mit Mango. Zwei Kinder können weiterschlafen, sie sind schon groß und bleiben in den Ferien zu Hause. 


Ich bringe die Jüngste in den Ferienhort und radle weiter zur Arbeit. Mit kleinem Zwischenstopp am Hafen, soviel Zeit muss sein. Mit 12 Grad ist es sogar noch ein bisschen frisch. Das ist erholsam zwischen den vielen Hitzetagen momentan.


9 Uhr Ankunft am Phantechnikum. Im Büro schaue ich in mein Mailpostfach. Dann bereite ich das Schaulabor vor, wo ich am Vormittag zwei Mal hintereinander eine Vorführung zum Thema "Feuer" gebe. Ein Mal für eine Gruppe, ein Mal für Familien, die bei uns im Norden Urlaub machen.


Mittwoch ist ein guter Tag, da hat die Fika Kaffeebar wieder geöffnet und ich kriege nach der Arbeit guten Kaffee. Für gleich in der Tasse...


... und in Form von frischen Bohnen in der Tüte für zu Hause. Mittlerweile sind es um die 20 Grad geworden. Sehr angenehm.


Danach stehe ich mit der Liste für Schulmaterialien in der Hand im Laden und packe den Korb voll mit Heften und Schreibblöcken. Ein Mathematikheft, A5 mit Lineatur Nummer 28 für die 4. Klasse suche ich vergeblich. Da ist eine Lücke im Regal. Ich muss nochmal wiederkommen.


Im Buchlädchen in der Sargmacherstraße schaue ich mal nach neuen Büchern.


Am Rathaus vorbei...


... radle ich nach Hause mit einem kurzen Stopp am Supermarkt. Mein Lastenrad vermisse ich schon ziemlich oft. Fast jeden Tag habe ich volle Fahrradtaschen.


Für das Abendessen schnibble ich Kartoffeln und Möhren und backe sie auf einem Blech im Ofen. Dazu essen wir Kräuterquark oder Hüttenkäse. Der Liebste ist zum Abendessen zurück.


Am Abend verfolgen wir vom Balkon aus die partielle Sonnenfinsternis. Ich habe noch die Sonnenfinsternisbrille von 1999. Sie war gut verwahrt im Fotoalbum meines Ältesten, der damals 8 Monate alt war. Ein Kind hat auch noch eine Lochkamera aus einer Chipsdose gebastelt. 


Freitag, 12. Juni 2026

12 von 12 im Juni 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Ich wache um 4:32 Uhr auf. Schlafen lohnt sich nicht mehr. Ich gehe also ausnahmsweise mal ganz gemütlich ein bisschen länger duschen. Danach erstmal Kaffee kochen. Ich mahle die Bohnen ganz frisch und gieße Wasser in der Stempelkanne dazu.  

Blick aus dem Fenster um 5:30 Uhr. Alles ist saftig grün und es duftet nach Gras, Erde, Holunder und anderen Blüten. Morgenprogramm: alle nacheinander wecken, motivieren, Brotdosen befüllen, Frühstückstisch decken, Frühstück.


Um 7 Uhr verlasse ich das Haus Richtung Bahnhof. Bahnhofsgebäude in Wismar.


In der Regionalbahn von Wismar nach Schwerin.


In Schwerin begebe ich mich zum Stadthaus, dem Sitz der Stadtverwaltung von Schwerin. Das liegt dort gleich neben dem Bahnhof.


In einem der Besprechungsräume gebe ich heute eine Fortbildung der "Stiftung Kinder forschen" für pädagogische Fachkräfte. Der Raum ist recht nüchtern...


... aber die Aussicht aus der 6. Etage ist diesmal toll. Der Blick geht über die Häuser zum sehr großen Schweriner Dom. Rechts neben dem Dom sind die Kuppeln des Schweriner Schlosses zu sehen. Links die barocke Schelfkirche, die die Gruft des mecklenburgischen Fürstenhauses beherbergt. Im Hintergrund der herrliche Schweriner See.

Die Fortbildung heute dreht sich um den Konsum, was er mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu tun hat und die Alternativen dazu, wie reparieren, selber machen, ausleihen oder tauschen. Es wird ein sehr schöner Tag und am Nachmittag gehe ich sehr zufrieden aus dem Stadthaus. 


Ich laufe noch ein bisschen durch Schwerin und schaue mal nach dem Schloss....


... und komme an einem Antiquitätenladen vorbei. Der sieht einladend aus und ich gehe rein. Dort hat schon eine schöne alte blaue Kuchenplatte aus handbemaltem Porzellan auf mich gewartet. Ja, bei sowas werde ich schwach. Und wenn sie nur 5 Euro kostet, muss ich sie einfach mitnehmen. 


Rückweg zum Bahnhof Schwerin am innerstädtischen Pfaffenteich entlang.


In Wismar erwartet mich der Liebste am Bahnhof. Zusammen fahren wir zur Fika Kaffeebar, wo wir das Wochenende einläuten wollen. Diesmal tatsächlich eins ohne Arbeit. In der Straße "Neustadt" blühen die schönsten Rosenbüsche. Die gelben Rosen hier duften himmlisch!


In der Fika Kaffeebar trinken wir besten Kaffee und besprechen mit der Inhaberin einige Details zur Feier meines diesjährigen runden Geburtstags, der im nächsten Monat ansteht. 


Danach gehe ich schonmal nach Hause. Der Liebste fährt noch zum Supermarkt und erledigt den Wochenendeinkauf. Eigentlich wollten wir heute Abend ein Konzert einer Jazz Big Band in der Stadt besuchen. Die Band ist super, sie macht eine tolle Stimmung. Doch das passt heute irgendwie nicht. Wir legen lieber die Beine hoch und entspannen. 

Bonusbild vom heimischen Balkon: die Rosen, die der Liebste mir im letzten Jahr zum Geburtstag geschenkt hat, blühen. Und duften tun sie auch!



Dienstag, 12. Mai 2026

12 von 12 im Mai 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Gestern Abend ist es mal wieder spät geworden. Der Liebste war auf Dienstreise. Wenn er nicht da ist, bin ich am Abend komischerweise gar nicht müde. Ich habe nochmals den Film "Zone of Interest" gesehen, hauptsächlich wegen Sandra Hüller. Und ich habe angefangen, an einem Text über das Familienleben und meine Mutterschaft zu schreiben. Bis der fertig ist, kann es aber noch ein bisschen dauern. (Hier geht es zum Text.)

Um 05:10 Uhr summt wie immer mein Wecker. Ich gehe duschen, ziehe mich an, koche Kaffee und decke den Frühstückstisch. Blick aus dem Esszimmerfenster mit Morgensonne, Möwe und Kranichrufen, was man auf dem Foto natürlich nicht sieht. Es ist herrlich!


Um 6 Uhr setzt sich der Adventsjunge als Erster an den Tisch und isst Müsli. 


Ich bin derweil nebenan in der Küche, trinke meine erste Tasse Kaffee und befülle die Brotdosen für die Kinder. Hauptsächlich sind Obst und Gemüse drin, dazu mal ein Müsliriegel, mal Cracker, Salzbrezeln oder Pancakes, heute ein kleiner Kuchen in Herzform. Die großen Jungs können sich schon selber etwas in der Schulcafeteria holen oder beim Bäcker, die Jüngste kriegt meist noch ein Käsebrot oder so.  


Gegen halb 8 sind alle Kinder unterwegs. Die Jüngste habe ich zur Schule gebracht. Zeit für einen zweiten Kaffee für mich. Den trinke ich im Bäckereicafé. So früh hat noch nix anderes geöffnet.


Dann kaufe ich im Biomarkt ein. In dieses großartige Regal mit Käse würde ich mich am liebsten einmal längs reinlegen! 


Als ich auf der Arbeit ankomme, hat sich der Himmel zugezogen. Ich bin zum Glück noch trocken geblieben. Aber kalt war es, am liebsten hätte ich auf dem Fahrrad Handschuhe dabeigehabt. 


Ich schaue im Büro kurz am Computer nach Terminen und Aufgaben. Dann bereite ich in der Museumswerkstatt alles für eine Gruppe von 70 Kindern vor. Also gut, die Kinder kommen in drei Etappen zu mir. Zusammen wollen wir zum Thema Wasser forschen und entdecken. 


Drei Gruppen und drei Stunden später bin ich total leergesabbelt und ein bisschen fertig. Solche Termine sind immer sehr herausfordernd. Es ist voll, es laut, es ist wuselig. Danach muss ich noch die Museumswerkstatt aufräumen, das dauert nach so einer Wasseraktion ein bisschen länger. Dann vertrete ich einen Kollegen in der Museumsaufsicht, denn das Museum ist sehr gut besucht. Vorher muss ich noch kurz klären, ob jemand zu Hause ist und organisiere aus der Ferne zusammen mit dem Liebsten, dass die Jüngste länger im Hort bleiben kann. 


Um 15:30 Uhr verlasse ich das Museum. Nach Regen am Vormittag scheint kurz die Sonne. Doch der Himmel zieht sich schon wieder zu. Ich denke, ich muss mich beeilen, um trocken zu Hause anzukommen. 


Auf dem Heimweg kaufe ich ein. Toastbrot für Sandwiches, Obst und Gemüse, Eis für die Tiefkühltruhe. Ich radle am Hafen vorbei. Als ich hier an dieser Stelle halte, um ein Foto zu machen, werde ich von einem Mann mit Warnweste angesprochen, dass ich mich dort nicht aufhalten darf. "Ah, sie drehen gerade, stimmts?!" frage ich. Ja genau, "SOKO Wismar" ist wieder unterwegs. Es dauert nur zwei Sekunden, dann bin ich auch schon wieder weg.


Da ich ungeplant länger gearbeitet habe, ist der Hunger schon etwas größer. Kreativ bin ich da nicht mehr. Im Kühlschrank sind noch ein paar Kartoffeln von gestern. Die brate ich in der Pfanne an und gebe Rührei drüber. Ein Kind isst gleich mit. Eins trifft sich draußen mit einem Freund. Eins kommt mit einer Freundin nach Hause. Die Pause währt nur kurz.


Der Nachmittag ist rum, als der Liebste wieder zu Hause eintrifft. Ich mache mich auf zu einer Freundin. Sie ist selbstständige Unternehmerin und ich berate sie heute zum Thema Social Media und ihrer Außenwirkung. Demnächst mache ich wieder Fotos für sie. Gegen 20:30 Uhr sind wir fertig. Blick über den Marktplatz und ab nach Hause. Auf dem Fahrrad hätte ich gerne Handschuhe getragen. 

Zu Hause tauschen der Liebste und ich uns über die vergangenen Tage aus. Die Kinder sind in ihren Zimmern. Ich schreibe diesen Eintrag hier und bin um 22:30 Uhr bettfertig. 


Sonntag, 12. April 2026

12 von 12 im April 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Gestern ist es spät geworden. Der Liebste und ich haben den wunderbaren Film "Song Sung Blue" gesehen. Nach Mitternacht war ich erst im Bett. Für heute war also Ausschlafen angesagt. Ich war trotzdem um 6 Uhr wach. Doch umso schöner war es, dass ich mich nochmal umdrehen konnte.

Um halb 10 wachte ich schließlich auf. Durch die Tür duftete es schon nach Kaffee. Kurzer Blick aus dem Fenster...
 

... dann machte ich es mir mit einer Tasse Kaffee im Bett gemütlich. Der Liebste liest neben mir in der "Zeit" und wir reden über aktuelle Themen. 


Um halb 12 (Kleinkindeltern hingehört!!!) frühstücken wir schließlich zusammen mit den Kindern. 


Ich habe Skyr mit Heidelbeeren. Die Ente habe ich gestern für 2 Euro an einem Flohmarktstand in der Stadt erstanden. 


Nach dem Frühstück backe ich einen Marmorkuchen. Die Keramikform habe ich vor vielen Jahren während eines Urlaubs in Kühlungsborn gekauft. 


Als der Kuchen fertig aus dem Ofen kommt, gehen drei Personen aus unserem Haushalt wählen. Der Liebste, ich und ganz neu auch der kleine Bruder. Ab 16 Jahren ist das möglich. In Wismar soll eine neuer Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin gewählt werden. Selbstverständlich nehmen wir diese Möglichkeit wahr und erachten sie als sehr wichtig. 


Auf dem Balkon sprießen die Blättchen des Japanischen Ahorns....


... und auch die Himbeere legt sich ins Zeug. Im letzten Jahr gepflanzt, gab es noch nicht so viele Früchte. Mal sehen, wie es in diesem Jahr wird. 


Um kurz nach 15 Uhr essen wir frischen Marmorkuchen. Die Kruste ist knusprig, das Innere fluffig. Toll!


Dann bin ich schon wieder in der Küche und bereite das Abendessen vor. Ich nehme mir die Zeit, um eine große Portion Lasagne zu kochen. So richtig mit selbstgekochter Bechamelsauce und Bolognesesauce. 


Zwischendurch immer wieder: Küche aufräumen und andere Häuslichkeiten.


Gegen 18 Uhr essen wir die fertige Lasagne. Zwischendurch schielen wir auf die Wahlergebnisse. Nach dem Essen sind die Kinder in ihren Zimmern, ich blogge und schaue in mein neustes Buch "Bis bald, meine Freunde" (Amazon-Partner-Link) über die Künstlerin Jeanne Mammen. Ihr Atelier in Berlin wurde komplett erhalten. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Ich hoffe, dass ich auch mal die Möglichkeit habe, es zu sehen.