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Montag, 8. September 2025

Herbstliche Sommerferien

Von wegen Sommerurlaub! Noch nie waren wir so spät dran! Letzten Samstag kamen wir zurück aus unserem Urlaub im (noch höheren) Norden. Die erste Mahlzeit, die ich zu Hause für uns kochte, war dann tatsächlich Kürbissuppe. Für den Nachmittag dufteten Apfel-Zimt-Muffins auf dem Kaffeetisch. 

Schön fand ich, wie am gestrigen Sonntagabend mein halbes Internet gemeinschaftlich den Blutmond gesucht hat und die Mondfinsternis beobachtete. Alle zeigten stolz ihre Vorbereitungen und Bilder. Das war irgendwie rührend und fast wie früher, als das (mein) Internet noch ein netter Ort war. 


Unseren Urlaub haben wir, wie jedes Jahr seit 2011, in Schleswig-Holstein verbracht. Wie gesagt, so spät waren wir noch nie dort. Die Natur zeigte sich schon deutlich herbstlich. Die meisten Felder waren abgeerntet. Herbstfrüchte und erste bunte Blätter leuchteten um die Wette. 









Wenn Regen angesagt war, hielt er sich aber nie lange. Die Wolken werden im Norden meistens schnell weitergepustet. Unsere Regenjacken brauchten wir nur kurz. Das Wetter war für Ausflüge prima. In Flensburg hielten wir wieder unsere Augen offen nach der tollen Straßenkunst. 





Unser Zuhause für die zweite Urlaubswoche war wieder der Kleine Hof am Meer.* Die liebevolle Gastgeberin und die gemütlichen bestens ausgestatteten Ferienwohnungen setzen einfach Maßstäbe. Maximale Erholung ist hier garantiert. Nach einer Woche mit vielen längeren Ausflügen (zeige ich noch) konnten wir uns hier entspannen und so richtig die Seele baumeln lassen. Da wir schon so oft in der Gegend waren, hatten wir keine Sorge, dass wir etwas verpassen. Einmal habe ich sogar bis halb 10 geschlafen, das habe ich jahrelang nicht mehr getan. 

Heute ging es wieder los mit der Schule. Das haben wir ganz gut hinbekommen heute Morgen. Nun liegen hier an die 10 verschiedene Zettel von drei verschiedenen Schulen. Das Mutzelchen fehlt, es ist ein bisschen wie Liebeskummer.... 





* (Werbung von Herzen, unbeauftragt und selbst bezahlt)

Freitag, 29. Juli 2022

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Freitag, 30. Juli 2021

Der letzte Ferientag...

 ... ist heute angebrochen war heute. (Ja, manchmal dauert so ein Blogeintrag länger als beabsichtigt. Da ich immer zuerst meine Fotos sichte, aussuche, verkleinere und im Blogpost hochlade, was seit ein paar Monaten auch nicht am Stück geht sondern immer nur einzeln und mein Fotoprogramm sich heute nicht mit dem Handy synchronisiert hat, erscheint mein Eintrag statt am Morgen erst am Abend. Aber das nur so nebenbei.)

In diesen Sommerferien sind wir nicht verreist, weil wir kurz vorher umgezogen sind. Der Umzug kam ja doch ziemlich überraschend und wir hatten nicht viel Zeit für die Planung. Den Urlaub in der Schleiregion, wo wir seit 2011 jeden Sommer hinfahren, haben wir sehr vermisst. Der für nächstes Jahr ist aber schon fest gebucht.

Trotzdem haben wir versucht, uns und vor allem den Kindern eine schöne Zeit zu machen. Wir haben auf Ausflügen in die Umgebung unsere neue Heimat entdeckt, waren öfters baden im Meer und haben uns ab und zu Kaffee und Kuchen in schönen Landcafés gegönnt. Ich bin so froh, dass die Kinder das genau wie wir Eltern sehr genießen und es zu schätzen wissen, wie gut wir es haben. 

Einiges, was wir für die Ferien geplant hatten, haben wir gar nicht geschafft. Sechs Wochen sind manchmal gar nicht so viel. Die Augustschnuppe hat mit ihrem neuen Alltag schon begonnen. Seit vier Wochen geht sie nun in ihren neuen Kindergarten. Das klappt schon sehr gut. Sie geht gerne hin und freut sich auch drauf.

In den letzten Tagen habe ich vormittags mit den drei Großen einige Radtouren gemacht. Einmal sind wir zum Bürgerpark Wismar gefahren. Der Park liegt westlich der Altstadt auf einer Anhöhe und wurde anlässlich der Landesgartenschau im Jahre 2002 auf einer Militärbrache neu angelegt. 

Wir wollten unbedingt auf den weit sichtbaren Aussichtsturm steigen um von dort die Aussicht zu genießen. Gleich nebenan liegt der Tierpark, man könnte also den Besuch dort miteinander verbinden. 

Der Eintritt ist frei. Der Park selber ist sehr weitläufig. Wir haben den Zugang vom Festplatz genommen. Von einer großen Terrasse hat man einen guten Blick auf den Park. Die Anlage ist hier und da etwas in die Jahre gekommen. Bei unserem Aufenthalt waren wir fast die einzigen Menschen im Park.

Ich muss sagen, ich hatte mehr außergewöhnlichere Pflanzen erwartet. Einen Großteil des Parks nehmen Rasenflächen ein. Die waren wegen der momentanen Hitze ziemlich trocken. Ist ja auch sinnvoll, kein kostbares Wasser für puren Rasen zu verschwenden. 

Zum Spielen von Boule oder Kubb sind die Flächen aber ideal. Am schönsten waren aber die Stellen, wo Wildblumen wachsen durften. Die waren ganz bunt und viele Insekten schwirrten und flatterten umher.


An den Wasserbecken mit Springbrunnen zogen die Kinder mal kurz ihre Schuhe aus und holten sich eine kleine Erfrischung, denn bei unserem Besuch war es sehr heiß.

Der Aussichtsturm lässt sich mit seinen großen Stufen und den Zwischengeschossen sehr gut erklimmen. Von oben hat man einen schönen Blick auf den Park, rüber zur Werft, den Türmen der Altstadt bis hin zur Ostseebucht. 

Von oben haben wir auch das kleine Labyrinth aus Buchenhecken am Rande des Parks entdeckt. Da sind wir nach dem Abstieg nochmal rein. In den gewächshausartigen Hallen lagern Fahrzeuge des Technikmuseums.


Gestern besuchten wir das Phantechnikum. Das Gebäude ist barrierefrei, die Eintrittspreise sind moderat und es gibt auch eine Familienkarte mit einzeln zubuchbaren Kinderkarten. Einen Schlüssel für ein Schließfach konnten wir aus hygienischen Gründen nicht bekommen. Einige Stationen im Technikmuseum durften aus diesen Gründen nicht benutzt werden, während andere aber trotzdem von unzähligen Menschen angefasst werden durften.

Die Kinder wussten von unserem letzten Besuch vor einigen Jahren noch genau, was sie unbedingt sehen wollten. Wir schauten gar nicht alles an, waren aber trotzdem fast zwei Stunden im Haus. Die Sonderausstellung "Wettlauf zu den Sternen" anlässlich des 60jährigen Jubiläums der bemannten Raumfahrt mussten wir ein bisschen suchen. Sie ist sehr interessant, hätte aber für Kinder noch ein bisschen "haptischer" als nur mit Vitrinen und Schautafeln gestaltet werden können.






Und dann fällt mir mitten auf dem Spaziergang ein gelbes Blatt vor die Füße. Die Luft heute morgen war trotz der Wärme auch schon ein ganz kleines bisschen knisterig. Auf einmal ist alles wieder da: die Sommerferien sind endgültig vorbei. Der Herbst steht vor der Tür. Mit ihm auch die ganzen Gedanken, die mal mehr mal weniger in meinem Kopf umherwabern und die ich mal besser und mal schlechter in Schach halten kann. 

Es kommen E-Mails von verschiedenen Schulen. Von den neuen und von den alten Schulen auch noch. Es geht um Formulare für Reiserückkehrer, Testpflicht, Maskentragen, Abstandhalten... Eigentlich war es ganz schön, mal eine Weile im schulischen Kontext nicht dran denken zu müssen. Denn über allem hängt ein Damoklesschwert mit dem Namen Distanz- Wechsel- oder Fernunterricht. 

Wie sehr ich hoffe, dass sich meine Befürchtungen angesichts steigender Fallzahlen nicht bewahrheiten! Wie sehr ich den Kindern Normalität wünsche! Ein Schuljahr mit Kontakt zu Gleichaltrigen. Mit Klassenausflügen, Gruppenarbeiten, interessanten Praktika, Schuldiskos, Ballspielen, mitgebrachten Muffins, zusammengesteckten Köpfen, Umarmungen und freundschaftlichen Rangeleien. 

Ab Montag heißt es also: Wecker auf sechs Uhr stellen, Brotdosen befüllen, Trinkflaschen und Turnbeutel nicht vergessen und los!



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung! 




Montag, 26. Juli 2021

Montagmorgen...

.... in Wismar. 

Nachdem ich die Augustschnuppe in den Kindergarten gebracht habe, radle ich gleich weiter in die Stadt. Am Alten Hafen ist es noch menschenleer. Das nutze ich gleich mal aus, um da einmal hoch und runter und um die Ecke zu fahren. Das ist später am Tag absolut nicht mehr möglich, da ist dann alles voll. Wie ging nochmal der Spruch mit dem "Wohnen, wo andere Urlaub machen..."? Ach doch, darüber bin ich immernoch jeden Tag froh :-)

Alte Fischer sind mit ihren kleinen Kuttern angekommen und packen ihre Netze ein. Sie freuen sich, dass ich sie nicht ungefragt fotografiere. Ich warte, bis sie weg sind. Über dem Hafengelände hängt der Geruch von frisch geräuchertem Fisch. 






Ich halte bei meiner Lieblingsbäckerei, die einige Filialen in der Stadt hat. In diesem Handwerksbetrieb gibt es noch richtig traditionelle Backwaren. Das Brot "Wismarer Pflasterstein" ist sehr lecker und immer ganz schnell ausverkauft. Und die Amerikaner schmecken noch wie früher. Ah, der Hauptsitz hat aber montags geschlossen. 


Ich radle weiter bis nach Wendorf. An der Seebrücke mache ich Halt. Eine ganze Stunde bin ich auf der Brücke. Ich laufe langsam bis ganz hinten und schaue aufs Wasser. Links geht es aufs offene Meer, rechts schaut man vom Wasser aus auf Wismar. 

Ich freue mich schon auf den Herbst und den Winter. Ich bin gespannt, wie sich der Ausblick dann verändert. Und vielleicht gibt es dann auch mal richtige Wellen. 









Auf dem Rückweg fahre ich kurz in die Innenstadt zur anderen Bäckereifiliale. Mit frischen Brötchen komme ich zu Hause an. Es ist fast 11 Uhr. Die Ferienkinder sind gerade aufgestanden. Es ist ihr letzter Montag in den Ferien. 

In einer Woche um diese Zeit haben sie ihre neuen Schulen von innen gesehen, ihre Stundenpläne in der Hand und die Kinder in ihren Klassen kennengelernt. Die sie hoffentlich regelmäßig und das ganze Schuljahr über sehen werden... 



Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

Donnerstag, 15. Juli 2021

Urlaub, Sommerferien und ein neuer Job

Morgens habe ich jetzt gar nicht mehr so viel Zeit, im gelben Sessel zu sitzen. Aber nachmittags kriegt die Augustschnuppe extra Kuscheleinheiten, weil sie das im neuen Kindergarten so gut macht. In der Stadtbibliothek habe ich neulich dieses Buch (Amazon-Partnerlink) entdeckt, das ganz neu erschienen ist. Wir arbeiten das jetzt gemeinsam durch und holen uns die ein oder andere Idee. Kann ich nur empfehlen!

Wir genießen weiterhin unsere Sommerferien. Der Liebste hat noch diese Woche Urlaub, bevor es am Montag für ihn weitergeht. Die Schulkinder sind abends lange wach und schlafen morgens laaaaange aus. Kleinkindeltern, Eure Zeit wird kommen! Wenn ich um 6 Uhr aufgestanden bin und schon ganz viel geschafft habe, wird kinderseits erst gefrühstückt.

In den letzten beiden Tagen habe ich einen neuen Job angefangen. Der ist soooo toll! Ich darf im Stadtgeschichtlichen Museum das museumspädagogische Team unterstützen. Angefangen haben wir mit einem Ferienprogramm zum Thema "Alte Spiele für Straßen und Höfe". Nach einer kurzen Einführung ins Thema haben wir Kindern mit ihren Eltern oder Großeltern ein paar Spiele im Innenhof des Stadtmuseums gezeigt. 

Das hat mir richtig viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass die (pandemischen) Umstände es zulassen, auch in der Zukunft die Möglichkeit zu haben, Kindergruppen oder Schulklassen im Museum zu empfangen. Unseren Besucherinnen und Besuchern hat es jedenfalls sehr gut gefallen, es war schön mitzuerleben, wie alle sich mit viel Freude eingebracht haben. Es sind übrigens für die nächsten beiden Wochen auch noch Plätze frei!







Und während anderswo in Deutschland Wasser gerade überhaupt nicht gerne gesehen ist, ist es hier in Wismar heiß und trocken. Der vorhergesagte Regen macht ständig einen Bogen um uns rum. Wir sind fast jeden Abend ans Meer gefahren, um uns abzukühlen.

Abends ist der Strand schon etwas leerer und die Sonne brennt nicht mehr so stark. Dafür ist das Wasser noch richtig warm. Am Schwarzen Busch auf der Insel Poel ist das Wasser meterweit total flach. Manchmal durchwatet man eine tiefere Stelle nur um dann wieder auf einer Sandbank zu stehen. Da lassen wir uns dann von den Wellen treiben, toben, tauchen und schauen auf den weiten, weiten Horizont. 

Weil wir dann immer erst so spät zu Hause sind, haben wir zum Beispiel gestern Abend einfach unser Abendessen mit an den Strand genommen. Es gab Sandwiches, Rohkostgemüse, Obst und Fleischbällchen. Die Kinder haben richtig reingehauen. Zu Hause hieß es dann nur noch abduschen, Zähne putzen und ab ins Bett!










Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!