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Mittwoch, 18. August 2021

13. Bloggeburtstag



Tadaaaaa: ich stelle mal einen Kuchen auf den Tisch! 13 Jahre!

Als ich am 18. August 2008 das erste Mal auf "veröffentlichen" klickte, schrieb ich so in den leeren Raum hinein. Ich wollte in meinem Blog die schönen Momente meines Lebens in Wort und vor allem Bild festhalten. 

Und das tue ich seitdem. Das Schöne ist, ich kann mir manche Erinnerungen wieder hervorholen, wenn ich will. Zum Beispiel diesen kleinen Moment mit dem Mutzelchen aus der Anfangszeit des Bloggens. Damals stand sie kurz vor ihrem ersten Geburtstag. Der Liebste pendelte von Berlin nach Hamburg zur Arbeit. Und mein Großer war gerade ins Gymnasium gekommen. 

Wir wohnten in Berlin-Pankow, gleich in der Nähe zum Bürgerpark. Das war eine sehr schöne Zeit damals. Der Liebste und ich waren frisch verliebt. Wir waren junge Eltern und hatten sehr viel Freude mit unserem ersten gemeinsamen Kind, dem Mutzelchen. Kurz darauf war ich wieder schwanger mit dem kleinen Bruder, der, wie schon das Mutzelchen auch, mit 20 Monaten Abstand im Geburtshaus Pankow geboren wurde. 

Die ganze Zeit schrieb ich Alltagsbeobachtungen auf. Die Lebkuchenanhänger für den Weihnachtsbaum habe ich damals schon gebacken. Mein Rezept gehört jedes Jahr zu den meistgeklickten Einträgen im Blog. 

2009 sind wir nach Hamburg gezogen. Die Zeit, die für die Pendelei draufging, fehlte uns für das Familienleben. Ich habe mich damals schwer von Berlin trennen können. Doch wir haben uns gut in Hamburg eingelebt. Mein Start war etwas holprig. Gleich ein paar Tage nach dem Umzug wurde ich an der Bandscheibe operiert

Die erste Wohnung war ein Traum! In einem ausgebauten Gutshaus unterm Dach mit Balken. Leider war es der Vermieter so gar nicht, deshalb sind wir nach nur zwei Jahren nochmal ziemlich fix umgezogen. Mein "12 von 12" vom 12. Dezember 2011 zeigt meinen Tagesablauf kurz vor dem Umzug im Advent. 

In der neuen Wohnung hatten wir uns schnell eingelebt. Die Erdgeschosswohnung mit Gärtchen war sehr praktisch. Der ganze Stress fiel ab und ich war kurz darauf überraschend schwanger mit dem Adventsjungen. Der wurde dann am 3. Adventssonntag des folgenden Jahres bei uns zu Hause geboren. Wie auch die Augustschnuppe ein paar Jahre später. Im Wohnzimmer. Ohne Hebamme. 

Wir feierten Einschulungen und viele Geburtstage, ein Abitur, machten Ausflüge in und rund um Hamburg. Ich schrieb alle unsere Urlaubsreisen u. a. an die Schlei oder nach Dänemark ins Blog. Schön waren auch meine Reisen alleine nach London, Salzburg, Barcelona oder Lübeck. Das lese ich mir alles immer wieder mal durch.

Ich hatte nach jeder Elternzeit einen neuen Job. Dann habe ich eine Weiterbildung zur Naturerlebnispädagogin gemacht und durfte in dieser Funktion eine Weile im Naturschutzgebiet Höltigbaum arbeiten. Zusätzlich war ich als Museumspädagogin im Museumsdorf tätig. In der Corona-Zeit habe ich ausdauernder und fast täglich gebloggt. Das Schreiben hat mir geholfen. Und das große positive Feedback, das ich bis heute von vielen Leserinnen erhalte, hat mich sehr gefreut. 


Das Bloggen in den ersten Jahren war unbedarft und spontan. Damals gab es noch nicht so viele Blogs. Man kommentierte gegenseitig, blieb ansonsten aber lieber anonym. Wenn sich herausstellte, dass man einen Draht zueinander hatte, traf man sich auf kleinen Bloggertreffen. Freundschaften sind entstanden, die mich seitdem durchs Leben tragen. Viele Leserinnen begleiten mich, kurz oder schon länger, durch dick und dünn. 

Doch ein bisschen was hat sich geändert. Die Leichtigkeit der Anfangsjahre ist weg. Manche Dinge wandern nicht mehr ins Blog. Manchmal ringe ich um jedes Wort. (Den folgenden Absatz habe ich doch wieder gelöscht, das soll hier und heute kein Thema sein.)

Lieber möchte ich weiterhin hauptsächlich an meinen schönen Momenten festhalten. An Alltagsbeobachtungen, Streifzügen durch meine neue Heimat Wismar, an Träumen und Herausforderungen des Lebens. Nachdenkliches gehört dazu. Auch Schmerzen und Trauer sollen hier ihren Platz bekommen. So wie mein Leben sich entwickelt, so werden sich auch die Einträge hier verändern. Weitere Themen werden irgendwann drankommen. Ich will aber keine Ratgeberseite betreiben und komplexere Themen können Andere besser beantworten. Ich bleibe auf alle Fälle dabei und mache weiter, so lange ich Lust dazu habe.

Ich möchte mich heute recht herzlich für die vielen netten Worte bedanken, die mich fast täglich erreichen. Hier im Blog, auf Twitter oder Instagram, per Mail, über die Kaffeekasse oder sogar durch "echte" Post. Danke, danke, danke dafür! 


Ich habe als Dankeschön für meine Leserinnen drei kleine Päckchen gepackt. Im Welterbehaus Wismar habe ich ein paar informative Broschüren, Stadtpläne und Einkaufsführer für Wismar zusammengetragen. Im Feinkostladen habe ich Sanddornbonbons mit einem sehr schönen Namen gekauft. Im Drogeriemarkt habe ich einen Tag am Meer entdeckt. Dazu gibt es einen Riegel, der zu einem Kaffee-Date einlädt. 

Als kleine Überraschung verschenke ich ein paar Prototypen meiner neusten kreativen Tätigkeit, an der ich in den letzten Wochen gearbeitet habe: verschiedene postkartengroße Linolschnitt-Drucke von Giebelhäusern. Die sind noch nicht ganz perfekt, aber viel zu schade für die Schublade. 

Wie gesagt, ich habe drei Päckchen davon. Wer gerne einen kleinen Gruß aus Wismar haben möchte, darf hier gerne bis Sonntag, den 22.08.2021, 24 Uhr, im Kommentar Bescheid sagen, dann verlose ich. Ich melde mich dann bei den drei Gewinnerinnen. Vielen Dank! 






Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

  




Freitag, 6. März 2020

Wochenschnipsel

* Regen, Regen, Regen. In Hamburg ist im Februar drei Mal so viel Regen gefallen, wie in anderen Jahren. Kein Wunder, dass der Fluss in der Nähe so voll ist und die Wiesen sehr gesättigt sind.

* In unserer Ferienwoche läuft gerade alles ein bisschen gemütlicher. Die Morgenstunden sind gerade sehr entspannt. Die beiden Jungs gehen in den Ferienhort. Sie können später dort sein. Die eine Stunde mehr Zeit am Morgen macht spürbar was aus! Die Jungs haben gute Laune und stehen gerne auf. Weil die beiden alleine zur Schule gehen, brauche ich morgens nicht aus dem Haus.

* Die Augustschnuppe lasse ich deshalb schlafen. Was sie dann auch bis ungefähr halb 9/9 tut. So kann ich mit dem Liebsten gemütlich frühstücken, der dann ins Büro fährt, und in Ruhe Ordnung in der Küche machen, bevor ich mich um die Kleine kümmere, die irgendwann gut gelaunt und verstrubbelt im Schlafanzug an den Frühstückstisch tapst.

* Das Mutzelchen ist die meiste Zeit zu Hause und genießt es, vor sich hinzukruscheln. Ich mag es, mal in Ruhe Zeit zum Quatschen mit ihr zu haben. Sie hilft mir auch oder passt mal auf die Augustschnuppe auf, damit ich schnell einkaufen oder zur Post gehen kann. Oder sie ist mit ihren Freundinnen verabredet.

* Ich hoffe so sehr, dass ich auch in der Zukunft mit meinen Kindern immer im Gespräch bleiben darf. Ehrlich und offen. Ich bin so froh über meine Freundinnen und Freunde von nah und fern, über die Gespräche mit ihnen und den Zuspruch. Das ist schon immer und gerade im Moment auch sehr wertvoll für mich.

* Anfang der Woche habe ich keinen Reis bekommen und musste unseren Vorrat anbrechen. Aber nun sind in den Supermärkten der Umgebung die Regale wieder gut gefüllt. Im Drogeriemarkt gibt es auch wieder Seife. Sogar in Massen.

 * Als ich gestern Abend nach meinem Aquafitness-Kurs aus der Schwimmhalle kam, erklang ganz lautes ausdauerndes Vogelgezwitscher. Es war herrlich! Meine Recherche ergab, dass es eine Singdrossel war. Sehr faszinierend! Ganz beschwingt und mit sehr guter Laune radelte ich dann nach Hause.

* Die gute Laune habe ich auch weiterhin. Ich konnte auch in dieser Woche noch ein paar meiner Kleidungsstücke in großen Größen weiterschicken. Die allerletzten, die nicht mehr so gut zum Verkaufen waren, habe ich zur Kleiderspende gegeben. Je mehr ich nun weggeben konnte, desto leichter fühle ich mich nun. Ich bewege mich viel freier und bin noch viel selbstbewusster geworden. Ich freue mich so auf den Frühling, wenn auch die dicke Jacke nicht mehr verbirgt, dass ich jetzt viel schlanker bin :-)

* Nach dem Tipp von buuu.ch, dem Blog für diverse Kinderbücher, habe ich das Buch "199 Berufe" (Amazon-Partner-Link) gekauft. Das ist gar nicht teuer, aber ein echter kleiner Schatz, wie ich finde. Mich haben auf den ersten Blick vor allem die vielen weiblichen Berufsbezeichnungen gefreut. Auf den zweiten Blick auch die vielen unterschiedlichen Hautfarben der gezeichneten Menschen. Und dass dann auch noch Menschen im Rollstuhl oder mit Kopftuch abgebildet sind, ist ein gutes Bild einer Gesellschaft, wie es sie nunmal gibt oder geben sollte.


* Einer lieben Bloggerfreundin haben wir zum Fasching ein Kostüm ausgeborgt. Also der Tochter. Ich habe es einfach mit der Post hingeschickt und nun wieder zurückbekommen. Mit dabei war ein Gutschein für den Drogeriemarkt. Ich soll mir doch schöne Badezusätze aussuchen. So nett!

Seit einiger Zeit benutze ich beim Einkaufen den Ratgeber CodeCheck. Fürs Handy gibt es eine App, mit der ich Kosmetikprodukte direkt im Laden scannen kann und sofort auf einen Blick sehen kann, ob das Produkt empfehlenswert ist oder verdächtige Inhaltsstoffe enthält. Ich achte dabei unter anderem auf Mikroplastik. Es ist erschreckend, in wie vielen Produkten Mikroplastik steckt, das hätte ich nicht gedacht. Da wird die Auswahl plötzlich ziemlich übersichtlich. Und etwas preisintensiver. Doch die Eigenmarken der Drogerien aus dem Naturkosmetikbereich haben schon eine ganz gute Auswahl. Oder die Firma "Dresdner Essenz" von der ich mir gestern etwas ausgesucht habe. Ich meine, ein "Tag am Meer" (Amazon-Partner-Link) ist doch immer gut, oder?!


Hier noch eine kleine Auswahl von Lesetippps aus "meinem" Internet:

* Der Kinderfilmblog ist sowieso immer eine gute Empfehlung. Hier werden mal alle Filme für Kinder, die es aktuell bei einer Amazon-Prime-Mitgliedschaft kostenlos zu schauen gibt, aufgelistet.

* Auf dieser Seite kann man sich Printmaterialien zum Thema "Infektionsschutz" für Kindergärten, Schulen oder für den privaten Gebrauch bestellen.

* Diese fünf Karriere-Tipps geben Frauen ihrem jüngeren Ich. Nicht nur hilfreich für den beruflichen Gebrauch.

* Sibirien. Auf der Suche nach dem Winter. Eine wundervolle Reportage!

* Und noch so ein winterlicher Sehnsuchtsort: Røros: Öko aus der Grube.

* 5x Geburt. Mit dabei bei Geburten in Brasilien, China, der Schweiz, Kenya und Mexiko.

* Die Zeitschrift "Emotion" habe ich mir nur wegen Ninia LaGrande geholt. Als Frau auf dem Cover macht sie sich auf alle Fälle schonmal super! Und auch drinnen bleibt es lesenswert wegen ihr und anderen guten Themen.

Ich wünsche ein schönes Wochenende!




Sonntag, 9. Februar 2020

Wochenende am 8. und 9. Februar 2020

Am Freitagabend treffe ich mich mit meiner Aquafitness-Truppe. Wir holen unsere Weihnachtsfeier in einem Restaurant nach. Einige Personen kenne ich schon seit ich nach unserem Umzug von Berlin nach Hamburg und nach meiner Bandscheiben-OP vor über 10 Jahren wieder mit dem Aquafitness angefangen habe. Das war ein lustiger Abend.

Als ich gegen 21:30 Uhr nach Hause komme, schauen der Liebste und ich noch eine Folge der neuen Serie "Star Trek: Picard" (Amazon-Partner-Link). Immer freitags erscheint eine neue Folge. Ich habe als Kind schon (heimlich nach der Schule im Westfernsehen) "Raumschiff Enterprise" mit Captain Kirk und Spock gesehen. Später schaute ich auch ab und zu in die Fortsetzung "Star Trek" mit Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard rein. In der neuen Staffel treffen wir Picard wieder. Es ist ein sehr schönes Wiedersehen und es wird sich richtig Zeit gelassen, um alle Charaktere bekannt zu machen.

Am Samstag schlafen wir aus. Zum Frühstück mache ich spontan Pancakes. Draußen scheint endlich mal wieder die Sonne. Wir haben tagsüber nichts Besonders vor und kruscheln vor uns hin. Wäsche, aufräumen, sortieren, einkaufen, spielen, lesen, Hörspiele hören, das Übliche halt. Ich freue mich, dass mein Päckchen bei Familie Nullpunktzwo angekommen ist und bekomme auch Nachrichten, dass Kleider von meinem Instagram-Flohmarkt gut angekommen sind und auch passen und gefallen :-)

Das Mutzelchen hatte bei ihrer Freundin übernachtet und kommt irgendwann wieder nach Hause. Die Gemüsekiste wird geliefert. Und ich bekomme Blumen vom Liebsten. Weil wir letzte Woche an unserem Hochzeitstag in Wismar waren, holt er den Blumenstrauß einfach nach.

Ich möchte am Abend mit einer Freundin ins Kino gehen. Doch sie muss leider absagen, weil sie krank geworden ist. Ich frage eine andere Freundin, die so kurzfristig zusagen kann. So ändert sich also meine Begleitung. Wir sehen den Film "Little Women". Es ist ein wunderbarer Film über das Leben von vier Schwestern. Es ist ein Film über die kleinen und großen Begebenheiten im Leben einer Familie. Die Szenen und der Blick auf die jungen Frauen sind ganz liebevoll gestaltet. Die Kostüme sind eine Augenweide. Saoirse Ronan hat mir besonders gut gefallen, ich bin schon länger ein Fan von ihr, spätestens seit "Brooklyn" und "Lady Bird" (beides Amazon-Partner-Links). Ich habe gelacht und geweint und bin mit einem ganz warmen Gefühl aus dem Kino gegangen. Und wie ich unsere Wohnung zum nächsten Weihnachtsfest schmücke, weiß ich jetzt auch schon.





Am heutigen Sonntag sind wir um 8 Uhr aufgestanden. Der Morgenhimmel ist da schon fast ganz hell. Es geht aufwärts! Nach dem Frühstück fahren wir zur Gemeinde. Der Liebste hat wieder Dienst im Kindergottesdienst. Auf dem Nachhauseweg merken wir, wie der Wind zunimmt. Ich schreibe dem kleinen Bruder, der bei seinem Freund übernachtet hatte, eine Nachricht, dass er lieber gleich nach Hause kommen soll und nicht erst am Nachmittag, wenn der angekündigte Sturm näher gerückt sein soll.

Als wir wieder zu Hause sind, ist der Pizzateig fertig gegangen, den ich am Morgen angesetzt habe. Es werden 2 Bleche Pizza, die auch fast aufgegessen werden. da ist es schon 14 Uhr. Wir schauen die "Sendung mit der Maus" aus der Mediathek. Die Freundin vom Mutzelchen kommt und bleibt bis abends.

Als ich schaue, ob im Gärtchen alles sturmfest ist, entdecke ich, dass die Narzissen kurz vor der Blüte stehen. Auch die Traubenhyazinthen schauen schon aus der Erde und die Rosen haben grüne Blättchen bekommen.

Ich versuche mich in der Küche kurzentschlossen an Keksen nur aus zermusten Bananen und Schoko-Müsli. Die müssen länger backen als geplant und werden irgendwie murksig. Die Hälfte der Kinder isst sie trotzdem. Ansonsten habe ich noch selbstgebackene Cantuccini da und die letzte Tüte Pfeffernüsse aus der Adventszeit.

Als Mutzelchens Freundin geht, ist Aufräum- und Badewannenzeit für alle Kinder. Wir falten schnell die letzte Wäsche vom Wochenende weg und räumen die Küche auf. Dann ist Sandmännchenzeit und Schlafenszeit. Die Augustschnuppe wird wahrscheinlich schnell schlafen, die Größeren lesen noch ein bisschen oder hören Hörspiele. Mal sehen, wie stürmisch es in der Nacht noch wird.


Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden werden bei Alu und Konsti gesammelt. Alu hat heute Geburtstag, alles Gute auch an dieser Stelle!






Freitag, 16. November 2018

Nebenan 56

Eindeutig viel zu selten teile ich meine Entdeckungen hier im Blog! Dabei gehört es für mich von Anfang an zum Bloggen dazu, Ideen weiterzugeben und in anderen Blogs neue Dinge zu entdecken. Ich lerne seit Jahren ganz viel von meinen Bloggerkolleginnen und -kollegen und sehe mir auch gerne ihre Empfehlungen an. Also, los geht's mit einer neuen Runde von lesenswerten Dingen aus meinem Internet, die nur einen Klick entfernt sind. Nebenan eben. Alle meine bisherigen Sammlungen seit 2012 befinden sich oben im Menü


Bei Kiki gibt es jetzt den Bärlender 2019. Die Hamburger Künstlerin lebt mit einem Bären zusammen und twittert auch sehr schön über ihr Leben mit dem verfressenen Bären im Wachstum. Etwas ganz Besonderes ist der Daily Bär, wo man per E-Mail oder WhatsApp jeden Tag ein frisch gezeichnetes Bild vom Bären und seinen Freunden erhält. Das ist witzig und eine schöne Geschenkidee fürs kommende Fest. Diese Werbung mache ich, weil Kiki schon sehr viele Jahre Teil meines Internets ist und ich sie als Dank dafür unterstützen möchte.

Wo wir gerade bei Kalendern sind: von diesem tollen Kalender muss ich Euch noch schnell erzählen. Der wachsende Kalender bietet auch über den Zeitraum eines Monats hinaus noch etwas. Die Kalenderblätter werden am Ende eines Monats abgerissen und eingepflanzt. Ja, denn im Recyclingpapier befinden sich Samen, die dann zu Gemüse oder Blumen werden. Finde ich super!

Zurück zu den Blogs. In meinem Leben mit Kindern profitiere ich immer wieder von meinen eigenen Erfahrungen als Kind und Jugendliche. Die guten und schlechten Erlebnisse haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Auch in meiner Ausbildung zur Erzieherin nahm das Reflektieren der eigenen Kindheit einen sehr großen Raum ein. "Was hätte ich damals gebraucht?" "Was hätte ich mir für einen Umgang gewünscht?" "Wie hätte ich mich in dieser Situation gefühlt?" sind Fragen, die meiner Meinung nach, essentiell für das Zusammenleben mit Kindern sind. Hier ein guter Gastartikel bei Susanne zu genau diesem Thema.

Und auch im Leben mit Teenagern kann genau diese Herangehensweise helfen. Anna schreibt in ihrem Text "Was Teenager brauchen" sehr schön über diese herausfordernde Zeit, die aber auch so voller Chancen und toller Momente ist. Ich finde, das Wichtigste, das wir Eltern auch in dieser Phase tun können: da sein, mit offenen Ohren und Herzen. Nicht mehr und nicht weniger.

Politische Bildung fängt schon im Kleinen an. Bestimmte Jahrestage bieten genug Anlässe, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Wie kann ich mit meinen Kindern über bestimmte Dinge sprechen? Die Kindernachrichten Logo vom ZDF haben zum Beispiel zum 9. November und der Pogromnacht Informationen kindgerecht zusammengetragen.

Endlich läuft die Augustschnuppe und merkt, dass nun ihre Hände frei sind für neue Aufgaben. Im montessoriorientierten Blog "Eltern vom Mars" habe ich viele schöne Aufgaben für Kleinkinder gefunden. Die Kleinen haben nämlich in diesem Alter ein großes Interesse am Mitmachen und Nachahmen im Familienalltag.

Und weil ich jetzt schon öfter nach dem Rezept gefragt wurde: hier geht es zum Rotkohl aus dem Ofen. Mmmmmmhhhhhhh!!!




Donnerstag, 18. Januar 2018

17. Januar 2018

Als der Liebste gestern Abend um 22 Uhr nach Hause kam, hatte ich den ganzen Tag wahrlich nicht NICHTS getan. So kommt es mir nämlich manchmal vor, wenn ich mal wieder denke, was ich denn bloggen könnte. Meine Alltagsschnipsel kommen mir banal und langweilig vor.

Trotzdem war ich gestern ziemlich geschafft. In unserem Haus wird das Treppenhaus saniert. Aus der Wohnung zu kommen und wieder hinein ist ein Hindernislauf. Den Kinderwagen muss ich mit in die Wohnung nehmen, weil nirgendwo Platz zum Abstellen ist. Wie gut, dass er so klein zu klappen ist! Mit Kind in den Kindergarten bringen und wieder heimkommen, zum Arzttermin fahren und wieder zurück und wieder losgehen, ein Kind aus dem Kindergarten abholen und wieder heim, waren das also sechs Mal mit vollgeschneeregneten Sachen durchs Treppenhaus mit den frisch gestrichenen Wänden und dem Werkzeug überall quetschen. Wenn alles fertig ist, wird es aber sehr schick sein.

Nach einigen Jahren ohne richtigen Augencheck war ich mal wieder beim Augenarzt. Die Augustschnuppe natürlich immer dabei. Nach schnellen Messung am Tresen durch die medizinische Fachangestellte war ich nur ganz kurz beim Arzt drin. Ich solle doch für Weiteres zu meinem Optiker gehen. Aha. Für alle anderen wichtigen Untersuchungen wie z.B. den Augendruck messen und den Augenhintergrund anschauen lassen, brauche ich einen extra Termin. Kostet dann um die 70 Euro alles zusammen. Als ich dann meine Augenwerte sicherheitshalber wissen wollte, schrieb sie mir die Frau am Tresen auf einen Schmierzettel. "Kostet eigentlich extra.". Eigentlich nicht.

Die Augustschnuppe ist derweil zu Hause am liebsten auf meinem Arm. Liegt sie auf dem Boden auf ihrer Decke, dreht sie sich sofort auf den Bauch. Das geht blitzschnell. Nur zurück klappt es immernoch nicht. Da liegt sie dann nicht lange und fängt an, zu meckern. Ich zeige ihr ständig, wie sie sich zurückdrehen kann, mal sehen, wann sie es raushat.

Der kleine Bruder war gestern bei seinem besten Freund. Zusammen mit dessen Vater sind sie Füllhalter aussuchen gegangen. In der 3. Klasse machen die Kinder ihren "Füllerführerschein". Bis jetzt schreiben sie meistens mit dem Bleistift. Nun dürfen sie sich aussuchen, ob sie einen richtigen Füller benutzen oder aber Tintenroller. Der kleine Bruder freut sich sich drauf. Er hat sich einen Füller von Pelikan* ausgesucht. Der hat ihm beim Probeschreiben im Laden am besten gefallen.

Das Mutzelchen hatte gestern wieder ihre Natur-AG in der Schule. Die Kinder sind den ganzen Nachmittag draußen, sitzen am Lagerfeuer und trinken Tee. Bei wärmeren Wetter können sie u.a. im Teich forschen oder schnitzen. Sie brachte danach ihre Freundin mit nach Hause. Die beiden schreiben zusammen an einem Buch. Wirklich, das geht seit Wochen so. Wir überlegen schon, ob und wie wir das veröffentlichen.

Mit dem Adventsjungen habe ich unser Lieblingsspiel gespielt. Beim Maulwurfspiel*, das wie ein klassisches Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel funktioniert, braucht man noch keine Zahlen kennen. Auf dem Würfel und dem Spielbrett sind Bildchen drauf. Im Moment spielen wir das Spiel noch ohne rausschmeißen. Aber das soll er auch bald lernen.

Der Liebste holte gestern den kleinen Bruder auf dem Heimweg bei seinem Freund ab. Zur Abendbrotzeit sahen wir uns nur kurz. Der Liebste packte seine Tasche für den Saunaabend mit Freunden. Finde ich gut, dass er das regelmäßig macht.

Gegen 22 Uhr war der Liebste also wieder zu Hause. Er übernahm das Baby und ich machte mich bettfertig. Die folgende Nacht war bis auf eine Flaschenpause ruhig.

"Das Blog als Muckibude" nennt Herr Buddenbohm diese Art, unsortierte Blogeinträge zu keinem bestimmten Thema zu schreiben. Hier in meinem Blog kann ich machen, was ich will. Hier kann ich quasi meine Muskeln spielen lassen. Ich kann schreiben, was ich will. Oder auch weglassen, was ich will. Ich kann nur Fotos zeigen oder aber nur Text. Ich kann täglich schreiben oder sechs Wochen Pause machen. Ich kann nur zu einem Thema etwas schreiben oder eben ein Sammelsurium an Gedankenfetzen und alltäglichem Krimskrams veröffentlichen. Alles hat seinen Platz und seine Berechtigung.

Den Einblick in ein anderes Leben finde ich persönlich auch im Kleinen sehr spannend. Da müssen gar keine weltbewegenden Dinge passieren. Seit sehr vielen Jahren verfolge ich schon den Blog Vorspeisenplatte der Kaltmamsell. Sie notiert Tag für Tag Befinden und Wetter, Speisen und Bücher, Gedanken und Fundstücke. Und auch Anke Gröner begleitet mich schon ziemlich lange. "Blog like nobody's watching" lautet eine Überschrift bei ihr. Ich finde, damit kann man zienlich weit kommen. Trends kommen und gehen, ein Tagebuchblog ist zeitlos. Und das ist auch gut so. Ich würde mich sehr freuen, wenn Herr Paul auch so lange durchhält. Ich will unbedingt wissen, wie die Zwillinge und der Große heranwachsen und die Eltern entspannter und entspannter werden. Denn Kinder beim Wachsen zu begleiten ist nicht nichts.




* Amazon-Partner-Link

Dienstag, 19. Dezember 2017

Schwarzwälder-Kirsch-Cookies


Heute darf ich "Türchen" der Bloggers Weihnacht bei Tafjora sein. Drüben bei ihr habe ich ganz viele Fragen zu unserem Weihnachtsfest beantwortet. Da steht, wie unser Jahr so war, wie wir die Adventszeit gestalten und welche Rituale wir haben.

Als kleine Adventsüberraschung habe ich mir für Euch etwas ausgedacht. Wer mich und meine Rezepte kennt, weiß, ich mag es schlicht, schnell und unkompliziert. Für lange Backsitzungen nehme ich mir vielleicht später mal Zeit. Bis dahin müssen wir natürlich nicht darben, denn es gibt noch genug Leckereien für uns.

Das Rezept für die schnellen Cookies steht schon seit bestimmt 20 Jahren in meinem Rezeptbuch. Unter den Teig lassen sich verschiedenste Zutaten wie Schokoladenstückchen, Nüsse oder Trockenfrüchte mengen. Das brachte mich auf die Idee, mal neue Cookies zu kreieren.

Wie wäre es mit Kirschen und Schokolade? Passt immer, oder?! Deshalb habe ich meine Kekse "Schwarzwäler-Kirsch-Cookies" getauft.

Zutaten:

150g Butter
200g (brauner) Zucker
2 Eier
2 EL Sahne
400g Mehl
1 Prise Salz
4 EL Kakao
100g getrocknete Kirschen
100g Schokotropfen Zartbitter

*  Butter schmelzen, Zucker unterrühren
*  Eier mit der Sahne verquirlen und zum Butter-Zucker-Gemisch geben
*  Mehl und Salz unterheben
*  Kirschen und Schokotröpfchen unter den Teig mengen
*  den Teig halbieren, unter eine Hälfte Kakao rühren
*  Backbleche mit Backpapier auslegen
*  den Teig mit zwei Teelöffeln in kleinen Haufen und etwas Abstand auf die Bleche geben
*  bei 200°C (Umluft 180°C, Gas Stufe 3) ca. 12 Minuten backen

Gutes Gelingen und eine schöne Adventszeit!







Dienstag, 26. September 2017

Gewonnen!

Juhuuuuuuu!!! Ich habe den scoyo ELTERN! Blogaward 2017 gewonnen!

Was mich ganz besonders freut: das habe ich meinen tollen Leserinnen und Lesern zu verdanken! Denn Ihr habt fleißig für mich abgestimmt. Das macht mich ganz besonders stolz. Ich wusste doch, Ihr seid die Besten! Vielen Dank auch an die Jury, die aus 180 Texten die 13 Finalistinnen ausgewählt hat.

Dabei ist mein Text, mit dem ich an dem Wettbewerb teilgenommen habe, alles andere als einfach. Die Fehlgeburt vor genau einem Jahr hat mich nachhaltig getroffen und verletzt. Diese Erfahrung stellt eine weitere Wunde in meinem Leben dar. Dass ich damit nicht alleine bin, hat die große Resonanz auf den Text gezeigt. Und das nehme ich mit aus dieser Zeit: reden wir darüber. Und hören wir einander zu. Wir können so viel voneinander lernen. In guten wie in schlechten Zeiten.

Mehr Worte habe ich gerade gar nicht. Ich freue mich so sehr! Dankeschön!


Dienstag, 29. August 2017

scoyo ELTERN! Blog Award 2017

Die Resonanz auf meinen Text "13 Wochen" über meine Fehlgeburt im letzten Jahr hat mich sehr bewegt. Ich bekam viele Zuschriften mit ehrlicher Anteilnahme und Erfahrungsberichten anderer betroffener Frauen.

Ich gehe mit dem Thema offen um und bin überrascht, wie viele Frauen leider auch schon in dieser Situation waren. Auch in meinem direkten Umfeld haben sich viele Frauen mir gegenüber geöffnet, von denen ich gar nicht wusste, was ihnen widerfahren ist.

Das Erlebte hier im Blog aufzuschreiben, hat mir bei der Verarbeitung sehr geholfen. Ich habe gemerkt, ich bin damit nicht alleine. Die Folgeschwangerschaft nach der Fehlgeburt war nicht leicht für mich. Obwohl es schon meine sechste Schwangerschaft war, war ich manchmal nervlich total durch den Wind und so unsicher wie nie. Aber wie gut, dass der Liebste und ich nicht aufgegeben haben!

Irgendwann twitterte ich den Gedanken "Und ganz vielleicht kann ich ja irgendwann mal sagen: “Wenn das damals alles nicht passiert wäre, hätten wir dich nicht bei uns.” Und so ist es gekommen: wir sind überglücklich, dass unsere Augustschnuppe vor knapp drei Wochen gesund bei uns gelandet ist.

Das Leben ist eben nicht nur eitel Sonnenschein. Das zeige ich immer wieder hier im Blog. Und deshalb habe ich mich mit dem Text über meine Fehlgeburt beim ELTERN! Blog Award 2017 von scoyo beworben. scoyo ist ein bekanntes Online-Magazin für Eltern, rund um das Thema Familie, Schule und Medienkompetenz. Über 180 Texte wurden für den Wettbewerb eingereicht. Eine Jury hat eine Vorauswahl getroffen. Mein Text ist nun neben 12 anderen interessanten Texten von Bloggerkolleginnen im Finale. Wow!


Bis 25. September 2017 dürfen nun alle Leserinnen und Leser entscheiden, welche Texte gewinnen. Alle, die abstimmen, haben außerdem (wenn sie denn wollen) die Chance auf schöne Preise wie Schulranzensets oder schicke Trinkflaschen. Ich würde mich riesig freuen, wenn mein Text gewinnt. Seid Ihr dabei?


Herzlichen Dank!

Die ersten drei Plätze erhalten ein schönes Preisgeld. Sollte ich zu den Gewinnerinnen gehören, möchte ich einen Teil meines Preisgeldes spenden. Und zwar an Pro Familia. Pro Familia ist die größte Organisation Deutschlands für die Beratung rund um alle Themen zur Familienplanung und eine selbstbestimmte Sexualität. In vielen Beratungstellen des gemeinnützigen Vereins bundesweit sowie online können Menschen beraten werden. Auch nach einer Fehlgeburt können Betroffene bei Pro Familia Rat und Hilfe bekommen. Weil das Thema noch viel zu oft verschwiegen wird, finde ich das Angebot sehr hilfreich und möchte die unabhängige Arbeit von Pro Familia gerne unterstützen.

Und auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle meine Leserinnen und Leser, ohne die mein Blog, das im August sein neunjähriges Bestehen feierte, nur halb so viel Freude machen würde! Danke für die Begleitung und die Anteilnahme hier an diesem Ort! 


Montag, 21. August 2017

Unser Wochenende

Als Sonnabend am Morgen die Sonne scheint, fasse ich einen Beschluss: ich will das erste Mal nach der Geburt nach draußen gehen. 9 Tage alt ist die Augustschnuppe da. So langsam fällt mir nämlich in der Wohnung die Decke auf den Kopf. Also treibe ich die Familie nach dem Frühstück an. Schnell, schnell, denn ab Mittag ist Regen angesagt! Ich will doch soooo dringend raus!

Was wir alles für so ein kleines Baby an Gepäck brauchen: Autokindersitz, Kinderwagen, Tasche mit Windeln und eine vorbereitete Flasche. Als wir angezogen sind und gerade die Tür öffnen wollen, wird die Augustschnuppe unruhig und macht mit ihrem Mund Suchbewegungen. Also alles retour und erstmal das Baby füttern. Danach brechen wir dann doch etwas entspannter auf. Das Mutzelchen ist bei ihrer Freundin, der kleine Bruder hat keine Lust. So fahren wir mit nur zwei Kindern los.

Auf dem Biobauernhof ist ganz schön was los. Ich behalte mir vor, mich ins Café zu setzen, falls es mir zu viel wird. Aber ich halte es gut aus im Laden. Als der Liebste an der Kasse ansteht, gehe ich mit dem Kinderwagen und dem Adventsjungen schonmal raus und warte auf einer Bank am Spielplatz. Der Kinderwagen von Seed ist ganz neu und wurde uns von der Firma zur Verfügung gestellt. Wieso, weshalb, warum wir beim fünften Kind nochmal einen neuen Kinderwagen haben, erzähle ich demnächst in einem extra Bericht.

Die Luft ist herrlich frisch und trägt trotz Sonnenschein schon so ein kleines herbstliches Knistern in sich. Das mag ich. Diesmal ist auf dem Hof sogar ein Blumenstand aufgebaut und ein Stand, an dem verschiedene interessante Tomatensorten verkostet werden können. Als der Liebste die Einkäufe im Auto verstaut hat, drehen wir unsere übliche Runde über den Hof. Wir besuchen die Schweine und die Kühe und Kälbchen.

Zu Hause gibt es zum Mittag Nudeln mit Tomatensauce. Ich liege dann wieder brav im Bett. Aber nur kurz, denn mir fällt ein, dass wir für den Nachmittag nichts Leckeres da haben. Ich backe schnell meinen Lieblingsapfelkuchen mit Streuseln. Die Kinder spielen am Nachmittag draußen und drinnen. Der Adventsjunge kommt auch mal mit in mein Bett und wir schauen uns Bücher an. Der Tag endet ganz entspannt.









Am Sonntag frühstücken wir gemütlich und schauen dann alle zusammen die "Sendung mit der Maus". Danach backe ich Zimtschnecken, auch mit Pflaumenfüllung. Der Liebste bereitet auf dringenden Wunsch der Kinder die erste Kürbissuppe in diesem Jahr zu.

Am Nachmittag bekommen wir den ersten Besuch nach der Geburt der Augustschnuppe. Frau Rotkraut und ihr Mann schauen kurz vorbei und haben für uns alle Geschenke dabei. So lieb! Und der Blumenstrauß aus dem eigenen Garten ist herrlich anzusehen. Ich durfte mir auch einen Kuchen wünschen und freue mich sehr über den Schokoladentraum.

Viel zu schnell vergeht die Zeit und dann heißt es für mich wieder hinlegen, ausruhen und die Augustschnuppe bekuscheln. Immer ist auch eins der anderen Kinder dabei, um Öhrchen und Händchen zu bewundern. Abends ist Badewannenzeit und beim Sandmännchen ist das Baby wach und guckt genau hin, als der Sandmann seinen Traumsand verstreut. Die Geschwister sind entzückt. Wir auch, denn die Nacht wird bis auf zwei Trinkpausen ganz entspannt.


Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden gibt es bei Susanne.





Montag, 10. Juli 2017

Wochenendausflug - seine Sicht und meine Sicht

Am Wochenende besuchten wir endlich mal wieder Frau Rotkraut und Familie. Was vor 9 Jahren im Internet begann, ist zu einer wunderbaren Freundschaft geworden. Ihre Herzen und Türen sind weit für uns geöffnet und wir fühlen uns sehr wohl in ihrer Gesellschaft und in ihrem wunderschönen Heim in der Lüneburger Heide.

Bei Große Köpfe können wir immer ein Wochenende aus ihrer und seiner Sicht sehen. Das greife ich heute mal auf, denn der kleine Bruder ist wieder mit meiner Kamera losgezogen.

Hier ist also unser Besuch bei Familie Rotkraut aus der Sicht des kleinen Bruders zu sehen:









Und hier ist meine Sicht auf das Paradies mit den lieben Menschen: