...wie viel in drei Tage passt!
Am Freitagvormittag hatte ich, wie auch schon am Vortag, wieder einen Termin im Museumsdorf Volksdorf. Ich durfte Gruppen aus Hongkong und aus Essen etwas vom Leben im alten Dorfe erzählen. Die Augustschnuppe kommt immer mit mir mit. Weil es in den zwei Stunden im alten ungeheizten Bauernhaus ganz schön frisch werden kann, trug sie schon ihren Schneeanzug.
Am Freitagabend war ich mit einer Freundin im Kino. Auf "Downton Abbey" (Trailer) hatte ich mich ja so gefreut! Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Wiedersehen mit dem Haus und den Charakteren war wundervoll! Die Story war schnell und einfach erzählt. Aber die Ausstattung war wie gewöhnt üppig und jede Figur bekam ihren eigenen kleinen Auftritt. Der ganze Kinosaal freute sich. Fans der Serie, geht hin!
Am Samstagvormittag fuhr der Liebste mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder einkaufen. Mittags gab es Nudeln mit Tomatensauce. Später wurde unsere Gemüsekiste aus Wulksfelde geliefert. Wir hatten mal wieder Sehnsucht danach. Unser Liefertermin wurde von Montag auf Samstag verlegt, weil die andere Tour voll war. Da müssen wir uns dran gewöhnen.
Als die Kiste kam, hing jedenfalls die ganze Familie über der Kiste. Die Kinder bissen gleich in die weichen und süßen Birnen. Über den kleinen Wiedersehens-Gruß in Form von Wulksfelder Erdbeermarmelade haben wir uns sehr gefreut.
Am frühen Abend trafen die zwei besten Freundinnen des Mutzelchens ein. Das Mutzelchen hatte sich zum Geburtstag eine Übernachtungsfeier gewünscht. Zum Abendbrot gab es Gemüse mit Dips und Sandwiches aus dem Sandwichmaker.
Nach dem Essen spielten die Großen erstmal das Spiel, das Mutzelchen von ihrer Freundin geschenkt bekommen hatte. "Das Spiel des Lebens" (Amazon-Partner-Link) ist schon lange ein Dauerbrenner. Dann wurde in Mutzelchens Zimmer eine Tisch-Leinwand (Amazon-Partner-Link) aufgestellt. Die Großen schauten einen Film und schliefen dann aber gar nicht so spät ein.
Am Sonntagmorgen fuhr der Liebste mit dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen zur Gemeinde. Er gestaltete dort die Kinderstunde.
Ich buk einen schönen Berg Pancakes aus Quarkteig. Dazu gab es Obst und Ahornsirup. Lecker! Am späten Vormittag wurden Mutzelchens Freundinnen abgeholt. Wir räumten die Wohnung auf und schauten die "Sendung mit der Maus".
Als der Liebste mit dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen zurückkam, aßen wir Hühnerfrikassee. Danach machten wir einen Ausflug zur Burg Arnesvelde in der Nähe von Ahrensburg, also der Stelle, an der die Burg einmal stand. Der Weg dorthin führte durch einen Wald und ein Moor. Der lange Steg wurde Anfang des Jahres ganz neu gemacht und wackelt schön über dem Abschnitt mit dem Wasser.
Auf dem Burghügel setzten der Liebste und ich uns auf einen Baumstamm und schauten den Kindern beim Spielen zu. Die Augustschnuppe stopfte sich ihre Taschen mit Kastanien ("Gamme") voll. Nach der Wanderung im Wald machten wir noch Halt beim Bäcker mit der Spielecke. Es gab Kuchen für alle.
Zu Hause dann das übliche Sonntagsabendprogramm: nochmal die Schultaschen kontrollieren, Kleidung bereitlegen, Badewanne für alle, Abendbrot, Sandmännchen. Jetzt haben der Liebste und ich Sofazeit.
Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden gibt es bei Alu und Konsti.
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Sonntag, 22. September 2019
Montag, 17. Juli 2017
Unser Wochenende
Uff! Ein pickepackevolles Wochenende liegt hinter uns. Gestern Abend dachte ich, ich bräuchte jetzt nochmal einen Tag Wochenende mehr für die Erholung.
Es geht am Freitag um 14 Uhr los mit dem großen Sommerfest im Kindergarten des Adventsjungen. Ich hole ihn in seinem Gruppenraum ab und warte mit ihm noch kurz auf das Mutzelchen und den kleinen Bruder, die direkt aus der Schule kommen und auch mitfeiern wollen.
Alle drei Kinder sind scharf auf die Lose der Tombola, denn da gibt es immer tolle Gewinne von Sponsoren. Die Einnahmen kommen dem Kindergarten zu Gute. Also ziehen wir als erstes Lose und lösen sie am Losstand ein. Wir gewinnen Bücher, Kuscheltiere, Playmobilfiguren, Stifte, Luftballons und eine große Ananas. Wir deponieren alles an der Garderobe und stürzen uns dann ins Getümmel.
Alle Kinder haben eine Stempelkarte um den Hals, auf denen ihre Aktivitäten abgekreuzt werden. Es gibt Stände zum Basteln, Stelzenlauf, Boccia, Schminken, und Dosenwerfen mit einem Feuerwehrschlauch. Außerdem bekommen die Kinder Eis, Kuchen oder Waffeln und eine Bratwurst nach Vorzeigen ihrer Karte. Eltern zahlen eine Kleinigkeit für die Verköstigung.
Der Adventsjunge ist etwas geschafft von der Woche und der ganzen Aufregung. Mehrmals weint er und ich versuche, ein ruhiges Plätzchen für uns zu finden, wo er in Ruhe seinen Kuchen essen kann. Ich bin auch etwas geschafft, weil ich nicht mehr so viel gehen und stehen kann. Außerdem ist es heiß und laut. So beobachten wir das Geschehen von unserem Sitzplatz aus und warten auf den Liebsten, der früher Schluss macht und uns auf dem Fest treffen will.
Er trifft ein, holt sich etwas zu Essen und wir lassen noch das Mutzelchen und den kleinen Bruder ihre Runde übers Gelände beenden. Dann gehen wir alle zusammen nach Hause. Damit ist der Tag aber noch nicht beendet, denn Mutzelchens Klasse feiert ihren Abschied von der Grundschule. Nach einem gemeinsamen Essen wollen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin in der Schule übernachten. Wir schneiden zu Hause eine riesige Melone für das Buffet in Scheiben und um kurz nach 16 Uhr geht's schon wieder los.
Ich hatte überlegt, ob ich überhaupt hingehe, denn ich bin wirklich sehr geschafft und müde. Aber weil es das allerletzte Klassenfest ist, schleppe ich mich zur Schule hin. Dort finden verschiedene Spiele statt und die Garage mit den großen Tretfahrzeugen ist geöffnet, so dass der kleine Bruder und der Adventsjunge über den Schulhof fahren.
Leider wird der Grill erst um 18 Uhr angezündet und das Buffet ist noch lange nicht eröffnet. Ich habe auf dem Kitasommerfest extra nichts gegessen, weil ich das Klassenfest im Hinterkopf hatte. Nun habe ich großen Hunger. So gehe ich doch schon eher nach Hause und koche dort Nudeln mit Tomatensauce. Der Liebste bleibt mit den Jungs noch ein bisschen in der Schule und kommt dann nach.
Am Samstagmorgen holt der Liebste das Mutzelchen aus der Schule ab und bringt gleich frische Brötchen für unser Frühstück mit. Ihre Nacht war erwartungsgemäß sehr kurz. So bleibt sie später, als wir zum Gut Wulfsdorf fahren, zu Hause und erholt sich.
In Wulfsdorf kaufen wir fürs Wochenende ein und schlendern noch ein bisschen über den Hof. Der Adventsjunge mag den großen Sandkasten. Das Wetter ist wieder angenehm frisch.
Für das Mittagessen haben sich die Kinder Pfannkuchen gewünscht. Der Adventsjunge hilft mir beim Rühren und ich backe sie auf unserem Minipfannkuchen-Gerät. (Gerät ähnlich*, da unseres nun schon über 10 Jahre hält) Das geht schnell und ohne Fett. Ich nehme dafür immer mein normales Eierkuchenrezept und verdopple es. Aus einem Liter Milch entstehen so über 70 Minipfannkuchen. Als ich nicht mehr stehen kann, übernimmt der Liebste.
Ich mache dann Mittagsschlaf und am Nachmittag fährt der Liebste mit dem kleinen Bruder ins Ortszentrum und geht dort zum Friseur. Der kleine Bruder stromert derweil mit seinem Taschengeld durch ein paar Geschäfte und kauft sich Kaugummi. Sein Highlight! Zu Hause verläuft der Rest des Tages ganz ruhig. Das Mutzelchen und der Adventsjunge spielen draußen. Der Abend verläuft unspektakulär.
Am Sonntag stehen wir relativ früh auf. Wir frühstücken und dann machen wir uns auf den Weg nach Mölln. Unsere Gemeinde macht einen Gemeindeausflug. Das heißt, in Hamburg findet an diesem Morgen kein Gottesdienst statt, sondern alle treffen sich woanders und verbringen einen ganzen Tag miteinander. Knapp eine Stunde sind wir mit dem Auto unterwegs.
Auf dem Tannenhof Mölln, einem Freizeitheim, finden wir ein großes waldiges Gelände vor mit ausreichend Räumlichkeiten. Wir werden dort sehr gut mit Mittagessen und Kuchen versorgt. Bei unserer Ankunft am Vormittag dürfen wir uns aus einem großen Korb einen langen Stoffstreifen aussuchen und mit ins Haus nehmen.
Im Gottesdienst werden wir gefragt, warum wir gerade dieses Stück Stoff ausgewählt haben. Wir denken kurz darüber nach, aus welchem Stoff wir gemacht sind. Zart oder robust? Durchsichtig oder blickdicht? Bunt oder eher gedeckt? Danach knoten wir unseren Stoffstreifen an ein genähtes Kreuz. Das Kreuz, der Glaube, hält uns als Gemeinde zusammen. Wir würden viele Menschen gar nicht kennen, hätten wir sie nicht in der Gemeinde kennengelernt. Wir sind freiwillig zusammen und verbringen Zeit miteinander. Das ist ein großes Geschenk.
Alle verschiedenen Stoffstreifen zusammen ergeben schließlich ein Netz, das trägt. Im wahrsten Sinne des Wortes, der kleine Bruder durfte sich hineinlegen und sich von Gemeindemitgliedern tragen lassen :-) Ein sehr schönes Symbol.
Später gibt es im Wald noch Spiele, wo Alt und Jung fleißig mitmachen. Es ist frisch und nieselig. Ich suche mir einen Sessel im Haus und unterhalte mich derweil. Mir fehlt mein Mittagsschlaf. Die 37. Schwangerschaftswoche hat nun begonnen und so langsam erinnere ich mich, dass gerade die allerletzten Tage und Wochen vor der Geburt nicht besonders erholsam sind.
Gegen 16:30 Uhr verlassen wir als eine der ersten Familien das Gelände und fahren wieder nach Hamburg. Zu Hause steht noch eine wichtige Aktivität an: das Aufräumen der Kinderzimmer. Das haben wir uns fest vorgenommen. Alle packen mit an, es geht natürlich nicht ohne etwas Gemurre ab, aber kurz vor dem Sandmännchen sind wir fertig und ganz stolz auf unser Werk. Schnell noch durchsaugen und dann ist der Tag und das Wochenende auch schon wieder rum.
Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden sind bei Susanne versammelt.
* Amazon-Partner-Link
Es geht am Freitag um 14 Uhr los mit dem großen Sommerfest im Kindergarten des Adventsjungen. Ich hole ihn in seinem Gruppenraum ab und warte mit ihm noch kurz auf das Mutzelchen und den kleinen Bruder, die direkt aus der Schule kommen und auch mitfeiern wollen.
Alle drei Kinder sind scharf auf die Lose der Tombola, denn da gibt es immer tolle Gewinne von Sponsoren. Die Einnahmen kommen dem Kindergarten zu Gute. Also ziehen wir als erstes Lose und lösen sie am Losstand ein. Wir gewinnen Bücher, Kuscheltiere, Playmobilfiguren, Stifte, Luftballons und eine große Ananas. Wir deponieren alles an der Garderobe und stürzen uns dann ins Getümmel.
Alle Kinder haben eine Stempelkarte um den Hals, auf denen ihre Aktivitäten abgekreuzt werden. Es gibt Stände zum Basteln, Stelzenlauf, Boccia, Schminken, und Dosenwerfen mit einem Feuerwehrschlauch. Außerdem bekommen die Kinder Eis, Kuchen oder Waffeln und eine Bratwurst nach Vorzeigen ihrer Karte. Eltern zahlen eine Kleinigkeit für die Verköstigung.
Der Adventsjunge ist etwas geschafft von der Woche und der ganzen Aufregung. Mehrmals weint er und ich versuche, ein ruhiges Plätzchen für uns zu finden, wo er in Ruhe seinen Kuchen essen kann. Ich bin auch etwas geschafft, weil ich nicht mehr so viel gehen und stehen kann. Außerdem ist es heiß und laut. So beobachten wir das Geschehen von unserem Sitzplatz aus und warten auf den Liebsten, der früher Schluss macht und uns auf dem Fest treffen will.
Er trifft ein, holt sich etwas zu Essen und wir lassen noch das Mutzelchen und den kleinen Bruder ihre Runde übers Gelände beenden. Dann gehen wir alle zusammen nach Hause. Damit ist der Tag aber noch nicht beendet, denn Mutzelchens Klasse feiert ihren Abschied von der Grundschule. Nach einem gemeinsamen Essen wollen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin in der Schule übernachten. Wir schneiden zu Hause eine riesige Melone für das Buffet in Scheiben und um kurz nach 16 Uhr geht's schon wieder los.
Ich hatte überlegt, ob ich überhaupt hingehe, denn ich bin wirklich sehr geschafft und müde. Aber weil es das allerletzte Klassenfest ist, schleppe ich mich zur Schule hin. Dort finden verschiedene Spiele statt und die Garage mit den großen Tretfahrzeugen ist geöffnet, so dass der kleine Bruder und der Adventsjunge über den Schulhof fahren.
Leider wird der Grill erst um 18 Uhr angezündet und das Buffet ist noch lange nicht eröffnet. Ich habe auf dem Kitasommerfest extra nichts gegessen, weil ich das Klassenfest im Hinterkopf hatte. Nun habe ich großen Hunger. So gehe ich doch schon eher nach Hause und koche dort Nudeln mit Tomatensauce. Der Liebste bleibt mit den Jungs noch ein bisschen in der Schule und kommt dann nach.
Am Samstagmorgen holt der Liebste das Mutzelchen aus der Schule ab und bringt gleich frische Brötchen für unser Frühstück mit. Ihre Nacht war erwartungsgemäß sehr kurz. So bleibt sie später, als wir zum Gut Wulfsdorf fahren, zu Hause und erholt sich.
In Wulfsdorf kaufen wir fürs Wochenende ein und schlendern noch ein bisschen über den Hof. Der Adventsjunge mag den großen Sandkasten. Das Wetter ist wieder angenehm frisch.
Für das Mittagessen haben sich die Kinder Pfannkuchen gewünscht. Der Adventsjunge hilft mir beim Rühren und ich backe sie auf unserem Minipfannkuchen-Gerät. (Gerät ähnlich*, da unseres nun schon über 10 Jahre hält) Das geht schnell und ohne Fett. Ich nehme dafür immer mein normales Eierkuchenrezept und verdopple es. Aus einem Liter Milch entstehen so über 70 Minipfannkuchen. Als ich nicht mehr stehen kann, übernimmt der Liebste.
Ich mache dann Mittagsschlaf und am Nachmittag fährt der Liebste mit dem kleinen Bruder ins Ortszentrum und geht dort zum Friseur. Der kleine Bruder stromert derweil mit seinem Taschengeld durch ein paar Geschäfte und kauft sich Kaugummi. Sein Highlight! Zu Hause verläuft der Rest des Tages ganz ruhig. Das Mutzelchen und der Adventsjunge spielen draußen. Der Abend verläuft unspektakulär.
Am Sonntag stehen wir relativ früh auf. Wir frühstücken und dann machen wir uns auf den Weg nach Mölln. Unsere Gemeinde macht einen Gemeindeausflug. Das heißt, in Hamburg findet an diesem Morgen kein Gottesdienst statt, sondern alle treffen sich woanders und verbringen einen ganzen Tag miteinander. Knapp eine Stunde sind wir mit dem Auto unterwegs.
Auf dem Tannenhof Mölln, einem Freizeitheim, finden wir ein großes waldiges Gelände vor mit ausreichend Räumlichkeiten. Wir werden dort sehr gut mit Mittagessen und Kuchen versorgt. Bei unserer Ankunft am Vormittag dürfen wir uns aus einem großen Korb einen langen Stoffstreifen aussuchen und mit ins Haus nehmen.
Im Gottesdienst werden wir gefragt, warum wir gerade dieses Stück Stoff ausgewählt haben. Wir denken kurz darüber nach, aus welchem Stoff wir gemacht sind. Zart oder robust? Durchsichtig oder blickdicht? Bunt oder eher gedeckt? Danach knoten wir unseren Stoffstreifen an ein genähtes Kreuz. Das Kreuz, der Glaube, hält uns als Gemeinde zusammen. Wir würden viele Menschen gar nicht kennen, hätten wir sie nicht in der Gemeinde kennengelernt. Wir sind freiwillig zusammen und verbringen Zeit miteinander. Das ist ein großes Geschenk.
Alle verschiedenen Stoffstreifen zusammen ergeben schließlich ein Netz, das trägt. Im wahrsten Sinne des Wortes, der kleine Bruder durfte sich hineinlegen und sich von Gemeindemitgliedern tragen lassen :-) Ein sehr schönes Symbol.
Später gibt es im Wald noch Spiele, wo Alt und Jung fleißig mitmachen. Es ist frisch und nieselig. Ich suche mir einen Sessel im Haus und unterhalte mich derweil. Mir fehlt mein Mittagsschlaf. Die 37. Schwangerschaftswoche hat nun begonnen und so langsam erinnere ich mich, dass gerade die allerletzten Tage und Wochen vor der Geburt nicht besonders erholsam sind.
Gegen 16:30 Uhr verlassen wir als eine der ersten Familien das Gelände und fahren wieder nach Hamburg. Zu Hause steht noch eine wichtige Aktivität an: das Aufräumen der Kinderzimmer. Das haben wir uns fest vorgenommen. Alle packen mit an, es geht natürlich nicht ohne etwas Gemurre ab, aber kurz vor dem Sandmännchen sind wir fertig und ganz stolz auf unser Werk. Schnell noch durchsaugen und dann ist der Tag und das Wochenende auch schon wieder rum.
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Montag, 19. Juni 2017
Aufs Land!
Auf den Anhänger des Treckers bin ich noch draufgekommen, jawohl! Mit diesem abenteuerlichen Gespann wurden wir am Wochenende vom Gut Wulksfelde zum hofeigenen Erdbeerfeld gefahren, wo wir die süßen Früchte selber pflücken wollten.
Also hoch auf die großen Strohballen und oben über den Rand des Anhängers geklettert. Im Anhänger standen an den Rändern klappbare Bierbänke, auf denen wir Platz nahmen. Und dann ging die Fahrt los. Uh, das war ganz schön wackelig! Auf dem Feld angekommen, mussten wir wieder absteigen. Ich bin die Strohballen einfach auf dem Hosenboden heruntergerutscht.
Auf dem Erdbeerfeld war schon ganz schön was los. Überall Familien mit Kindern, die mit Schüsseln und Körben in den Reihen standen, aber vor allem erstmal naschten. Wir fanden einen guten Platz für uns und legten los. Nun, das Pflücken habe ich dann schnell den anderen Familienmitgliedern überlassen. Zu Beginn des 9. Schwangerschaftsmonats ist da doch ein bisschen was im Weg unter meinen Rippen.
So eine echte Erdbeerpflanze ist ja ganz schön schlau aufgebaut: die fächerartigen grünen Blätter schützen die empfindlichen Früchte wie ein Schirm vor Sonne und Regen. Von oben sind deshalb gar keine Erdbeeren zu entdecken. Man muss unter den Blättern ein bisschen stöbern und suchen, um die besten Früchte zu finden. Trotz naschen waren unsere Körbe aber ziemlich schnell voll. 3 Kilo sind es geworden!
Auf dem Rückweg zum Gut erwischten wir glücklicherweise einen Treckeranhänger mit Treppe und richtigen Bänken. Wie angenehm! So hätten wir noch ein bisschen länger übers Land fahren können. Alle Kinder unter den Passagieren hatten erdbeerrote Schnuten, Hände und Kleidung und sahen sehr glücklich aus. Hach, Kindheit!
Auf dem Gut fand am Samstag außerdem der sehr beliebte Bauernmarkt statt. Immer wieder ein Ereignis. Für die Kinder ist das vor allem die riesige Strohburg zum Klettern, die am Ende des Tages dem Erdboden gleichgemacht ist. Für uns Eltern sind das immer wunderschöne Dinge an wunderschönen Ständen und leckeres Essen. Wir hatten einen tollen Tag!
Montag, 29. Mai 2017
Langes sonniges Wochenende
Nach dem Feiertag fährt der Liebste am Freitag zur Arbeit und nimmt das Mutzelchen mit. Im Büro ist am Brückentag nicht viel los. Gegen Mittag fahre ich mit dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen mit Bus und Bahn los, um die beiden im Büro zu besuchen. Wir schauen uns den Arbeitsplatz mit den vielen Monitoren an und gehen dann alle zusammen in der Kantine essen. Freitags gibt es dort immer Currywurst mit Pommes, was den Kindern natürlich sehr entgegenkommt. Danach macht der Liebste Feierabend und wir fahren alle zusammen nach Hause. Unterwegs gibt es noch ein Eis in der Eisdiele.
Am Samstag schlafen wir aus und fahren dann zum Gut Wulfsdorf. Da sind wir einfach gerne, weil der Wochenendeinkauf keine lästige Pflicht ist, sondern Erlebnis und Entspannung für uns alle. Wir drehen ganz gemütlich unsere Runde und natürlich gibt es bei der Wärme wieder ein Eis.
Mittags hilft mir der Adventsjunge in der Küche und schält tatsächlich mit meinem Trick ein ganzes Pfund Spargel. Toll! Danach sind wir das ganze Wochenende über zu Hause. Es ist so heiß, dass die Kinder draußen unterm Rasensprenger kreischen oder ausgiebig mit der Wasserbahn* spielen. Wir haben die Bahn nun bestimmt schon 7 Jahre. Sie ist immernoch heile und dicht und steht bei allen Kindern hoch im Kurs. Eine echte Empfehlung!
Der Große ist auch noch da und trifft sich mit Freundinnen und Freunden. Er genießt seine freie Zeit sehr. Eine sehr lernintensive Klausurenphase liegt hinter ihm. Sein dreiwöchiger Aufenthalt in Shanghai war interessant und aufregend. Nun faulenzt er noch ein paar Tage, bis er ein dreimonatiges Praktikum in Berlin antritt. Er hat es gut: Berlin im Sommer!
Ich bereite am Wochenende ein Erdbeer-Tiramisu zu. (Rezept hier) Ansonsten mache ich langsam, denn mein Bauch mit dem Augustbaby wächst und wächst. Ich bin nun in der 30. Woche angelangt. Mittagsschläfchen gehören zum Wochenende dazu. Der Sonntagabend endet mit einem Wackelzahn beim kleinen Bruder, der endlich aufgibt und stolz präsentiert wird.
Noch mehr Familienwochenenden sind bei Susanne versammelt.
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Am Samstag schlafen wir aus und fahren dann zum Gut Wulfsdorf. Da sind wir einfach gerne, weil der Wochenendeinkauf keine lästige Pflicht ist, sondern Erlebnis und Entspannung für uns alle. Wir drehen ganz gemütlich unsere Runde und natürlich gibt es bei der Wärme wieder ein Eis.
Mittags hilft mir der Adventsjunge in der Küche und schält tatsächlich mit meinem Trick ein ganzes Pfund Spargel. Toll! Danach sind wir das ganze Wochenende über zu Hause. Es ist so heiß, dass die Kinder draußen unterm Rasensprenger kreischen oder ausgiebig mit der Wasserbahn* spielen. Wir haben die Bahn nun bestimmt schon 7 Jahre. Sie ist immernoch heile und dicht und steht bei allen Kindern hoch im Kurs. Eine echte Empfehlung!
Der Große ist auch noch da und trifft sich mit Freundinnen und Freunden. Er genießt seine freie Zeit sehr. Eine sehr lernintensive Klausurenphase liegt hinter ihm. Sein dreiwöchiger Aufenthalt in Shanghai war interessant und aufregend. Nun faulenzt er noch ein paar Tage, bis er ein dreimonatiges Praktikum in Berlin antritt. Er hat es gut: Berlin im Sommer!
Ich bereite am Wochenende ein Erdbeer-Tiramisu zu. (Rezept hier) Ansonsten mache ich langsam, denn mein Bauch mit dem Augustbaby wächst und wächst. Ich bin nun in der 30. Woche angelangt. Mittagsschläfchen gehören zum Wochenende dazu. Der Sonntagabend endet mit einem Wackelzahn beim kleinen Bruder, der endlich aufgibt und stolz präsentiert wird.
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Dienstag, 4. April 2017
So ein schöner Tag!
Gestern war so ein schöner Tag! Der Liebste ist 40 Jahre alt geworden. Am Morgen durfte er seinen Geburtstagstisch ansehen. Aber erst, nachdem wir ihm alle ein Lied gesungen hatten. Zum Frühstück mit den Kindern gab es Geburtstagskuchen. Ich habe dafür den wunderbar fluffigen Teig vom Traumkuchen angerührt. Übergossen mit Zitronenglasur und verziert mit Herzchen schmeckte er super.
Als die Kinder in Schule und Kindergarten waren, hatten wir Zeit, den Tag zu vertrödeln. Der Liebste hatte sich extra dafür frei genommen. Am Vormittag wollten wir nochmal ganz in Ruhe so richtig schön und üppig frühstücken gehen. Der Liebste hatte sich dafür das Café Schmidtchen in Ahrensburg ausgesucht. Das befindet sich direkt im Zentrum Ahrensburgs im Delikatessengeschäft Delischhuus.
Wir parkten im Parkhaus gleich um die Ecke und liefen gleich auf das Delikatessengeschäft zu. Das Geschäft selbst gibt es schon seit 91 Jahren und ist vielen Menschen in der Region ein Begriff. Im letzten Herbst hat die Inhaberfamilie aufgehört. Die neuen Inhaber wollen an diese lange Tradition anknüpfen, aber neue zeitgemäße Akzente setzen. Dafür wurde eben auch das preisgekrönte Hamburger Café Schmidtchen mit ins Boot geholt.
Wir haben unseren Aufenthalt wirklich sehr genossen. Das große Kapitänsfrühstück für zwei Personen ließ keine Wünsche offen. Ganz langsam probierten wir uns durch die Etagere. Der hauseigene Kaffee dazu war perfekt. Das Brot war so gut, dass wir uns nach dem Essen gleich im Laden noch damit für zu Hause eindeckten. Ab und zu seufzten wir "Wir haben es gut!"
Anschließend stöberten wir noch ein bisschen im Delikatessenladen herum. Alles ganz erlesen. Ich entdeckte außerdem schönes altes Porzellan, das mit Stempelbuchstaben verziert war. Kreiert von einer Mitarbeiterin des Hauses. Das Osternest aus einem alten Suppenteller fand ich so gelungen, dass ich eins mitgenommen habe. Tolle Idee!
Nach einem schönen Spaziergang durchs Zentrum von Ahrensburg fuhren wir wieder nach Hause. Dort schauten wir ganz dekadent gemütlich vom Sofa aus mitten am Tag eine Folge unserer aktuellen Serie. Dann war auch schon Kinderabholzeit. Zum Abendbrot gab es Kartoffelsuppe und Würstchen. Vom Wochenende war noch so viel übrig, dass es für alle reichte.
Der Tag endete mit einer Buchung eines Ausflugs nach Wismar ganz bald. Zusammen mit den Kindern wollen wir dort das große Schwimmbad Wonnemar und das Phantechnikum besuchen und endlich wieder die Stadt entdecken.
Habe ich schon erwähnt, dass es ein sehr schöner Tag gestern war? Der Liebste ist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist und ich bin froh über jede Sekunde, die wir zusammen sind.
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