Montag, 21. August 2023

Etwas ungewöhnlich....

... hat unser Urlaub in diesem Jahr begonnen. Nachdem wir noch am Samstag, den 5. August, auf dem schönen Nordwolle-Festival waren, stellten wir uns auf ein schönes gemütliches Wochenende ein. Der Liebste und ich hatten schon frei oder Urlaub. In der Woche drauf wollten wir eine Gartenwoche einlegen und dort ordentlich ranklotzen. Außerdem waren noch ein paar Besorgungen für die Reise nach Angeln zu machen, die wir eine Woche später antreten wollten. 

Am Abend kommt der Liebste zu mir. Er guckt so komisch. "Wir müssen morgen in den Urlaub fahren!". Hö?! "Ruth vom "Kleinen Hof am Meer" hat geschrieben. Sie macht sich Sorgen und fragt sich, wo wir bleiben." Huch, das ist uns ja noch nie passiert! Wir haben den Urlaub falsch in den Kalender eingetragen! Das macht den Unterscheid in einer familiengeführten Unterkunft: wir sind keine Nummer. Unser Fehlen fällt auf. 

Am Sonntag habe ich noch die Leitung des Gottesdienstes in unserer Gemeinde. Nach dem gemeinsamen Kirchenkaffee fahren wir nach Hause und beginnen, zu packen. Zwei Stunden brauchen wir, dann sind alle Sachen von sechs Personen plus diverse Kabel, Kaffeemühle, Badesachen, Jacken, Schuhe, Bücher, Mal- und Spielsachen für zwei Wochen Urlaub gepackt und im Tetris-Verfahren in den Kofferraum verladen. 

Um 15 Uhr fahren wir los. Drei Stunden später steigen wir in Angeln aus dem Auto. Ein bisschen überrumpelt sind wir schon. Doch wir freuen uns sehr und erobern erstmal unsere wunderschöne Ferienwohnung. Ruth hat uns ein sehr liebevolles Willkommen bereitet. 

Nach dem Auspacken erkunden die Kinder den Ferienhof. Der Liebste und ich fahren schnell zum Supermarkt. In der Tourismusregion hat der auch sonntags geöffnet. Doch "nur" bis 18 Uhr. Knapp verpasst. Im Automaten der Fleischerei kaufen wir immerhin ein Glas Würstchen. Doch dann fällt uns die Pizzeria in Gelting ein. Dort holen wir für das Abendessen einfach Pizza für alle. Der Urlaub kann starten!





Am Montag, den 7. August, fahren wir erstmal nach Kappeln. Wir gucken nach, ob noch alles da ist, was wir kennen und halten Ausschau nach Neuigkeiten. Im Drogeriemarkt kaufen wir ein, besuchen die Buchhandlung und schlendern so vor uns hin. Die Stadt ist allerdings enorm voll. So haben wir Kappeln noch nie erlebt. In der Schokoladenküche decken wir uns mit Schokolade für den Urlaub ein. Unser Ritual. 



Ganz hinten am Hafen essen wir mit Blick auf Fischerboote und die Klappbrücke ein leckeres dänisches Softeis. 



Dann fahren wir nach Maasholm. Wir wollen abseits des Trubels gemütlich Kaffee trinken. Doch das Café hat montags geschlossen, wir haben vorher gar nicht im Internet nachgeguckt. Es ist sehr stürmisch an diesem Tag, vor allem am Wasser. Da halten wir es nicht lange aus.


So fahren wir zu Janbeck*s. Das Café hat montags und freitags geöffnet. Im Jahr 2012 waren wir das erste Mal auf dem schönen Dreiseitenhof. Es ist gemütlich und familiär wie immer. Bei unserem Besuch im Sommer 2015 hat der kleine Bruder auch schon den Hund gestreichelt. Nun ist Fritzi eine sehr alte Dame geworden, die nicht mehr richtig hören kann. 





Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Hier gibt es die Möglichkeit, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


4 Kommentare:

  1. Bei Janbeck‘s haben wir auch schon mal eine wunderschöne Urlaubswoche verbracht. Das war ja ein stürmischer Start in den Urlaub…

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  2. Haha! Wie lustig ist das denn?! Den Urlaub falsch eingetragen ;) Umso schöner, dass Ihr vermisst worden seid!

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  3. Das packen war bestimmt nicht so richtig entspannt, aber man schmunzelt beim lesen. Wir haben es dieses Jahr in Frankreich https://www.amberlight-label.de/sturmurlaub-2023-frankreich/ geschafft, dass wir spät zum Tagesausflug gestartet sind, mein Blick auf das Datum fiel und mir sehr langsam klar wurde, dass wir drei Stunden davor hätten unseren Campingplatz räumen müssen. Der Stellplatz war auch bereits wieder vergeben. Nach viel sehr mangelhaftem Schulfranzösisch unsererseits konnten wir dann doch bleiben, die neuen Gäste wurden umgebucht und wir reisten einen Tag später weiter ....

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  4. Ich lach mich kaputt. Das hätte von mir kommen können. Wir sind, als sich eigentlich alles überschlagen hatte, einen Tag zu früh in der Kurklinik angereist. In der Corona Zeit. Wo alles strikt getrennt sein sollte, haben wir alles gesprengt. Aber wir wurden dennoch herzlich aufgenommen :-) Schön, das ihr einfach gefahren seid und eine gute Zeit hattet. Auf den Hof mag ich auch nochmal fahren.

    Liebe Grüße
    Andrea

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