Freitag, 5. Februar 2021

5. Februar 2021

Gestern Abend um kurz vor Mitternacht kam noch ein Kommentar rein. Ich habe ihn leider kurz vor dem Schlafengehen gelesen. Ich fand den Kommentar gar nicht so schlimm, sagt er doch mehr über die Person aus, die ihn schrieb als über mich. 

Trotzdem war das ein blöder Fehler. Ich habe lange überlegt, was ich dazu sagen kann. So kann man Menschen auch ganz gut um ihren Schlaf bringen. Vor allem, wenn man ihnen kurz vorher noch vorwirft, bis halb 8 zu schlafen. Ja, haha, das kommt nur alle Jubeljahre mal vor bei mir und sagt auch gar nichts über die vorhergehende Nacht aus, in der ich sehr spät eingeschlafen war, zwei Mal von einem Kind geweckt wurde, getreten wurde, Sodbrennen hatte und zwischendurch also insgesamt ungefähr zwei bis drei Stunden wach war. So. 

Und ansonsten bin ich mir meiner Privilegien durchaus bewusst, danke. Ein Mann, der sich um seine Kinder kümmert, ist anscheinend so eins. Und große Kinder, die sich selbstständig um ihre Aufgaben kümmern, auch. Das fällt aber alles nicht ganz plötzlich vom Baum, es beinhaltet tatsächlich viel Arbeit und hat eine gewisse Vorgeschichte. 

Genauso wie die Situation, die ich nur kurz angerissen habe und die mich schließlich zum Weinen gebracht hat. Ich habe mich getraut, das hier zu dokumentieren. Ich weiß nach über 12 Jahren Bloggerei sehr genau, dass das angreifbar macht. Aber ich wollte das nicht verschweigen, eben weil so oft dieser Bullerbü-Vorwurf kommt. Immer nur heile Welt und Zimtschnecken. Ja, wie langweilig. Und wenn ich mich dann mal traue und den Vorhang einen kleinen Spalt weiter öffne, bin ich die undankbare Jammertante. Zu wissen, dass es Anderen ja viel schlechter geht, macht meine Tränen in diesem speziellen Moment aber auch nicht ungeschehen.

Aber wie gut, dass ich in meinem Leben endlich an dem Punkt angelangt bin, nicht mehr jeder Person gefallen zu müssen. Schon gar nicht Personen, die mich gar nicht kennen oder glauben, mich zu kennen. Das ist ziemlich befreiend. Und nun habe ich doch schon wieder viel mehr darüber geschrieben, als ich eigentlich wollte. 

Heute bin ich jedenfalls um 6 Uhr wach. Die Nacht war durchwachsen, ich war nach Mitternacht zwei Mal gerade erst eingeschlafen, als etwas dazwischen kam. Ein Kinderbett, das neu bezogen werden musste, gehörte dazu. Ich stehe auf, gehe duschen, mache Kaffee und decke den Frühstückstisch. Um halb 8 steht der Rest der Familie auf.

Zum Frühstück gibt es Brot oder Müsli. Danach mache ich mich schick und packe meinen Rucksack fürs Büro. Um halb 9 sitzen der Liebste und die beiden Großen schon an ihren Schreibtischen. Ich gehe mit dem Adventsjungen die Schulaufgaben für den Tag durch. Mit bunten Klebezetteln markieren wir die Seiten, die bearbeitet werden sollen. Er wird am Vormittag eine Video-Klassenkonferenz mit seiner Klassenlehrerin und einigen Kindern seiner Klasse haben.

Ich bringe die Augustschuppe in den Kindergarten und fahre mit dem Fahrrad ins Büro. Der Schneematsch, der von der Straße und von den Gehwegen auf die Radwege geschoben wurde, ist über Nacht gefroren. Aber zum Glück sind die Straßen ja frei.

Im Büro gibt es mittelviel zu tun. Mir geht heute alles gut von der Hand. Danach fahre ich durchs ausgestorbene Ortszentrum und springe kurz in den Drogeriemarkt. Eine Zeitung hole ich mir auch. Und einen Becher Kaffee. Meine 10 Minuten bevor ich wieder in den Familienalltag eintauche. 

Da kommt dann auch raus, dass der Adventsjunge fast keine Aufgaben erledigt hat. Die muss er nun fertigmachen, bevor das Wochenende beginnt. Das Mutzelchen hat heute bis 15 Uhr "Schule". Der kleine Bruder hat die Augustschnuppe aus dem Kindergarten abgeholt. Ihr Schneeanzug ist nass und matschig, der wandert gleich mal in die Waschmaschine. 

Ich esse eine kleine Schüssel von dem Hühnerfrikassee, das ich gestern Abend noch für die Familie gekocht hatte. Dazu gab es Reste von dem knusprigen Reis von gestern. Dann backe ich Grießkekse für den Nachmittag. Drei Bleche werden das und die sind dann nach der Kaffeezeit auch alle. Sie sind aber auch zuuu lecker! Ich verwende dafür gerne Dinkelgrieß, der ist ein bisschen körniger und nussiger. Ich mache die einzigen Fotos heute.

Der Liebste dreht mit dem Adventsjungen die erste Runde mit dem neuen Fahrrad. Begeistert kehren die beiden wieder zurück. Der Nachmittag verfliegt dann wieder, ich weiß gar nicht womit. Aus dem Gymnasium kommt der Wochenbrief des Schuldirektors. Bis zu den Märzferien werden in den Klassen 5 bis 10 keine Klausuren geschrieben. Die Lehrerin der Grundschule schickt die Liste, was in dieser Woche alles eingesammelt wird. Die Seiten aus dem Schreibschriftheft sollen wir bitte kopieren damit wir das Heft zu Hause behalten können.  

Als die Augustschnuppe gegen 18 Uhr schlechte Laune bekommt, ist das das untrügliche Zeichen für Hunger. Wir decken blitzschnell den Tisch. Ich schneide Gemüse und dann essen wir heute noch vor dem Sandmännchen.  Danach kommt die Kleinste schon ins Bett. 

Jetzt Tee und Sofazeit. 

Meine heutigen Entdeckungen im Internet:

Zu viel Homeoffice und Sorgen, die auf den Schultern lasten? Die Jugendherbergen haben hier ein paar Übungen für einen starken Rücken und mobilisierte Schultern

Wie sich Pandemie und Lockdown zunehmend auf Kinder und Jugendliche auswirken. 

Vielleicht wäre es besser, wir würden jetzt noch ein bisschen länger durchhalten. Die Virologin Brinkmann sagt: Corona-Lockerungen bei Inzidenz von knapp unter 50 wären „fatal“

Passend zum angekündigten Schneefall in einigen Teilen unseres Landes: Die schönsten Schnee-Comics der Welt

Meerweh? Hier gibt es die 10 schönsten Webcams an Nord- und Ostsee

"Durchhalten und stark bleiben - gemeinsam!" Lockdown, Einsamkeit, Krankheit: Wie bleiben wir zuversichtlich in der düsteren Corona-Zeit? Das haben wir Menschen in Hamburg gefragt.  


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!   

Kommentare:

  1. Liebe Carola,
    seit vielen Jahren lese ich nun schon mit.
    Ich trage deine blaue Jacke, dein Blog ist definitiv mein Lieblingsblog, und ich freue mich immer über den Blick durch euer Schlüsselloch.
    Ich hoffe, Ansichten wie diese gestern ändern nichts daran, auch mal die unschönen Dinge zu erwähnen, die Sorgen und das, was eure Familie eben erlebt.
    Danke <3
    Nina

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    1. Vielen Dank! Für die netten Worte und fürs Mitlesen!

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  2. Liebe Carola,

    Ich weiß es von mir selbst, es ist leichter gesagt als getan aber bitte vergiss diese selbsternannten Märtyrer.
    Ja, Du hast eine tolle Familie und eine relativ gute Gesamtsituation so wie es für uns von außen aussieht. Und das ist doch toll!! Und ja, ich beneide Dich im positiven dafür, denn bei uns ist es ganz anders,ich kämpfe hier ganz allein und mein Mann gegen mich.
    Und ja, selbst mir geht es hervorragend im Vergleich zu sehr vielen Menschen auf dieser Welt.

    Und trotzdem ist das, was Du leistest jeden Tag eine Menge und die aktuelle Situation belastend und ich finde es mutig von Dir das auch zu schreiben. Und wenn Du jeden Tag bis 11 schlafen würdest. So what! Es ist euer Leben und es ist gut, wenn es Dir und euch damit gut geht.
    Lass Dich nicht unterkriegen von solchen Menschen.
    Ich weiß wirklich nicht, was in unserer Gesellschaft verkehrt läuft, dass nur der ein "guter Mensch" oder gar eine "gute Mutter" ist, der am meisten tut, am meisten leidet, sich selbst am meisten stresst und dabei am falschesten lächelt und auf andere herabblickt.
    Ich danke Dir für jeden einzelnen Eintrag,insbesondere in der letzten Zeit, damit hilfst Du mir und vielen anderen.

    Fühl Dich gedrückt!

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  3. Hallo Carola,
    für den Norden ist viel Schnee angesagt
    https://suzahh.blogspot.com/2021/02/unwetterwarnung-im-norden.html
    Pass gut auf dich auf!
    liebe Grüße von Cornelia

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    1. Ja, das habe ich gehört. Wahrscheinlich wird Hamburg nur gestreift, mal sehen.

      Schöne Bilder sind das da auf der Seite!

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  4. Liebe Carola,
    nach Jahren des Still-Mitlesens jetzt endlich mal laut Danke! Für all die Inspiration aus Büllerbü, Deine Tagesberichte in beiden Lockdowns, Deine Versuche, positiv zu bleiben - und Deine Ehrlichkeit. Mich hat es gestern sehr berührt, wie Du die Situation und auch Deinen Schmerz geschildert hast.
    Herzlich
    Cosima

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  5. ... ich möchte mich, nach über 6 Jahren Mitlesen, auch einmal zu Wort melden.
    Ich, früher eher laut und mit sehr viel Meinung, aber sehr wenig Wissen und Toleranz, bin durch ein Kind mit genetischer Erkrankung (Noonan-Syndrom, erst nach 9 Jahren festgestellt) und durch viele bittere Erfahrungen sehr demütig geworden.
    Meinung abgeben ist wahnsinnig einfach.
    Fühlen, was andere beschreiben, ist unglaublich schwierig geworden in einer Zeit, wo anonymes Beurteilen so einfach wie nie geworden ist...
    Ich danke Dir für Deine Ehrlichkeit, denn Ehrlichkeit ist immer auch verletzlich sein.
    Wir können heute alles, aber kaum noch zugeben, dass wir nicht perfekt, nicht unverwundbar sind.
    Tun wir es doch, gibt es unter Garantie immer ein paar Trolle oder unbarmherzig e Personen, die altkluge Kommentare abzusondern haben- ohne Empathie, ohne Sich-Hineinversetzen...Neid ist ein besonderes, gelbgrünes Gefühl, das man sich auch eben erstmal eingestehen können muss...

    Urteilen ist eben immer der simpelste Weg.

    Deine Beiträge ermuntern mich, immer wieder, mit meinem Schicksal gnädig und trotzdem glücklich zu sein!
    Danke!

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    1. Vielen Dank für Deine Worte und alles, alles Gute für Dich und Deine Familie!

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  6. Liebe Carola,

    Du musst dich für gar nichts rechtfertigen! Jede Mutter weiß, was du grade leistet! Und das nur als Beispiel: Ich denke auch, jede Mutter weiß, was es heißt "Mal eben" das Mittagessen für den nächsten Tag vorzukochen, nach ein einem vollen Tag mit allem, was grade halt so anfällt. Nachdem man auch mittags schon gekocht hat und sich den ganzen Tag um die Bedürfnisse aller gekümmert hat - nur meistens eben nicht um die eigenen. Du machst einen tollen Job! Ich lese jeden Abend bei dir mit und danke dir sehr für die Einblicke. Es hilft so sehr zu wissen, dass man nicht alleine ist! Halte durch und lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Du machst das großartig!
    Liebe Grüße, Lea

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  7. Liebe Carola, ich habe auch noch nie einen Kommentar geschrieben, doch nun ist es mir auch ein Bedürfnis. Dein Blog ist für mich abends immer ein Lichtblick nach der Arbeit. Ich bin sehr dankbar für dein Lockdown-Tagebuch, weil kurz nach dem ersten Lockdown unsere Familie endgültig zerbrach und ich so das Glück habe, etwas Familienleben mitzubekommen. Unsere Kinder sind schon groß.
    Lass dich von der Welt da draußen nicht unterkriegen. Für unsere Seelengesundheit ist es wichtig, sich nicht mit den anderen zu messen und vergleichen zu müssen. Du kannst auf dich und deine Familie echt stolz sein. Danke für deine Einblicke und die Anregungen.
    Viele liebe Grüße
    Marion

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    1. Oh, das war und ist für Dich sicher keine leichte Situation.

      Vielen Dank für Deine Worte und alles Gute!

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  8. Finde das nicht schön, Kommentar-Kritiker öffentlich vorzuführen.
    Deine Bubble wird´s anders sehen. Tut das auch.
    Dein mageres Selbstbewusstsein sonnt sich im Beipflichten Deiner Bubble.
    Und dann auch noch der Brinkmann-Schwachsinn.
    Bläh, Bubble, bläh.

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    1. Willkommen zurück! Die Blog-Abstinenz hat ja nicht lange angehalten.

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    2. Schade, dass bei manchen Menschen der Neid jeden Anstand fallenlässt.

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    3. Nun, kann es sein Regina, dass austeilen möglich ist, die Reaktion aushalten aber nicht? Natürlich ist jemand, der sich in der Öffentlichkeit präsentiert angreifbar, selbstverständlich geht es manchen Familien schlechter und ebenso selbstverständlich kann ich dies lesen und kommentieren, ich kann es aber auch lassen! Wenn mir der Blog nicht gefällt, schaue ich kein zweites Mal mehr 'rein und wenn ich neidisch bin erst recht nicht! Vielleicht hätte der Ton die Musik gemacht, dass, was ich im realen Leben nicht anderen "vor die Füße ko...", mache ich auch im Netz nicht! Übrigens fällt mir da der Spruch meiner Oma ein: " Was du nicht willst dass man dir tu, dass füg' auch keinem anderen zu "! Hilft in jeder Lebenslage!
      Mach' weiter Carola, lass' Dich nicht herunter ziehen, Gruß, Monika

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  9. Liebe Carola,
    ich lese nun auch schon mehrere Jahre still mit und möchte dir nun endlich mal schreiben, dass ich schon die ganze Zeit bewundere wie du alles meisterst und wieviel du jeden Tag stemmst: Familie, Haushalt, Arbeit ... normalerweise und während Corona umso mehr! Ich danke dir ganz herzlich für deine Einblicke ins Familienleben, deine Tagesberichte und die Inspiration, die du mir oft gibst: sei es durch schöne Rituale, die du beschreibst, Rezepte, Links des Tages...

    Der Kommentar, den du erwähnst, hat mich sehr geärgert, denn ich fand es toll, dass du den besagten Moment im Familienleben beschrieben hast, denn jeder kennt solche Momente und es ist beruhigend zu lesen, dass bei euch eben auch nicht jeden Tag den ganzen Tag Friede, Freude, Eierkuchen ist. Lass dich nicht ärgern von seltsamen Kommentaren (auch wenn ich weiß, dass das leichter gesagt ist als getan) und mach weiter so. Du machst das alles großartig!

    Liebe Grüße aus Berlin
    Marei

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  10. HALLO nach Hamburg, ich kenne zwar den Kommentar nicht (Du hast ihn vermutlich nicht veröffentlicht) aber es ist doch normal, dass auch mal etwas Kritisches kommt. Ja - Du kennst viele der Menschen da draussen gar nicht - aber Lob und Herzchen für deine Fotos und Rezepte nimmst du doch auch gerne entgegen ohne sie zu kennen. Wer das eine will muss auch das andere ertragen können - meine Meinung. Und ja - es geht vielen Menschen gerade gar nicht gut - bestimmt nicht so gut wie du hier dein Leben mit deinem Konsum öffentlich darstellst. Freu dich über die vielen kostenlosen Dinge, die dir zur Verfügung gestellt werden damit du hier Werbung machst.Und: anonym bin ich nicht, aber Google Konto muss nicht sein. LG Sabine

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    1. Hallo Sabine!

      Danke für Deinen Kommentar.

      Ja, diese Argumentation kommt sehr oft, wer sich in die Öffentlichkeit begibt, muss auch Kritik ertragen.

      Dazu kann ich nur sagen: es steht jeder Person frei hier zu lesen oder eben nicht. Wenn es hier nicht gefällt, einfach oben links oder rechts auf das Kreuzchen klicken, dann schließt sich diese Seite.

      Die "vielen kostenlosen Dinge" habe ich gerade mal für die letzten paar Jahre nachgezählt. Wenn zwei bis sechs Dinge pro Jahr für Dich viel sind, dann ist das eben Deine Meinung.

      Einen schönen Tag noch!

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  11. Ach Carola, es gibt so viele neidische Menschen auf dieser Welt. Aber ich denke mir immer, wer die Zeit aufbringt über andere in der Öffentlichkeit zu urteilen, den kann es dann doch nicht so hart getroffen haben, oder woher nimmt man dann die Energie dafür?
    Danke, dass Du Deinen Vorhang einen Spalt geöffnet hast, das ist sehr ehrlich und authentisch. Mach' weiter so! Liebe Grüße, Bettina

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    1. Ja, das denke ich auch.

      Viele Grüße zurück und dankeschön!

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  12. Guten Morgen!

    Es bleibt mir bis heute ein Rätsel, warum manche Menschen meinen, dass sie anderen die Gefühle absprechen müssen. Wenn du müde oder traurig bist, dann bist du das, egal aus welchem Grund. Wenn man hier bei dir mitliest und nach so einem Eintrag nichts Nettes zu sagen hat, soll man lieber leise sein.

    Im echten Leben setze ich mich gerne konstruktiver Kritik aus, aber sinnloser oder übergriffiger Kritik ja auch nicht. Das hat nichts mit Bubble zu tun sondern mit Hausverstand. Du musst dir gar nichts gefallen lassen und keine sinnlos kritischen Kommentare akzeptieren - meine Meinung.

    Und du und Konsum??? Ich finde es bewundernswert, dass du hier noch reagierst und nicht einfach nur mit den Augen rollst... Nie hätte ich deinen Blog und deine Motivation dahinter mit Konsum verbunden.

    Ich hoffe, du kannst die negativen Menschen ausblenden und dich an den vielen positiven Reaktionen freuen. Das ist etwas Schönes, so viele Leute stehen gleich auf für dich :-) ich behalte leider oft die negativen Aussagen länger im Kopf, ich hoffe, das gelingt dir besser.

    Alles Liebe:-) Marina

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  13. Liebe Carola,
    du wirst dich nicht durch boshafte, vergrämte, arrogante und neidische Menschen "runter ziehen" lassen! Aber ganz bestimmt nicht. Seit langer Zeit lese ich hier und freue mich an vielen Anregungen, auch daran, wie du mit den Kindern umgehst. Und ich weiß, wovon ich spreche und was es bedeutet. Drum ziehe ich immer wieder meinen Hut. Lass dir das Blog nicht vermiesen und schon gar nicht dein Leben. Und weinen müssen wir wohl alle in der letzten Zeit öfter, die Haut ist dünner, das macht uns angreifbarer und boshafte Menschen eben noch boshafter :-)) Liebe Grüße und macht es euch so schön wie möglich! Sunni

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    1. Danke, Sunni, das ist lieb! Nein, diesmal kann ich ganz gut drüber stehen.

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  14. Lass dich nicht ärgern - dahinter steckt vermutlich der Neid von jemandem, der die Situation zuhause im Großen und Ganzen nicht so gut gewuppt bekommt wie du. Und als Leidensgenossin in Sachen Magen-OP weiss ich, wie eklig gerade Sodbrennen nachts ist, wenn man einfach nur schlafen möchte. LG aus dem Ruhrpott von Kirsten

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    1. Danke, Kirsten! Das Sodbrennen erinnert mich immer daran, nicht zu nachlässig bei der Ernährung zu werden.

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  15. Liebe Carola,
    Ich hoffe inständig du lässt uns auch weiterhin an „allen“ Momenten teilhaben. Also an denen, die du grundsätzlich teilen möchtest. Ich liebe deine „Bullerbü-Tage“, die geben mir Kraft für anstrengende Tage. Und ich lese gerne deinen ganz normalen Alltag, mit Streitigkeiten, Tränen, Haushalt etc. Danke dafür!

    Was mich brennend interessiert: welche Lebensmittel zum backen hast du immer auf Vorrat? Oder planst du zB für eine Woche voraus, was du an Naschereien zubereiten möchtest? Wie zB die Grießkekse.

    Liebsten Dank und liebe Grüße,

    Manuela

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    1. Hallo Manuela!

      Danke fürs Mitlesen!

      Meistens backe ich spontan, deshalb habe ich eigentlich immer alle Basics da: in der Regel zwei bis drei Packungen von Mehl, Zucker, Stärke, Grieß, gemahlenen Mandeln, Backkakao, Puderzucker.

      Butter, Eier, Zitronensaft sind immer im Kühlschrank. Da lässt sich dann doch schon eine Menge mit machen. Frische sachen wie Sahne kaufe ich dann, wenn ich etwas plane.

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    2. Ah und Backpulver ist immer in Massen da ;-)

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  16. Liebe Carola, ja man denkt - man steht über den Dingen und dann ärgert man sich doch ganz dolle und dann ärgert man sich über sich selbst.
    Schade um deinen versäumten Nachtschlaf! Du machst das schon richtig und Außenstehenden können das sicher nicht beurteilen wieviel Arbeit in deinem großen Haushalt steckt. Dir/euch ein stressfreies Wochenende wünscht die Trude, winke.

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  17. Liebe Carola, als erstes, mach Dir nichts drauss, es gibt halt immer Menschen, die meinen durch das Mitlesen alles zu wissen und vor allem alles besser zu wissen. Ich war dankbar dafür, dass Du von den Wutanfällen des Adventsjungen und deinen Gefühlen geschrieben hast. Ich habe nämlich auch so einen "Wutzwerg" im Homeschooling und dachte manchmal, wenn meine Geduld dann irgendwann am Ende war, dass bei allen Anderen dass offensichtlich viel harmonischer, besser und gelassener läuft. Und bis halb 8 mal schlafen - Daumen hoch, dass muss man als Mutter feiern, wann gibt es dass schon mal. Also weiter so.

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  18. Hallo,
    Vielen Dank für die vielen Beiträge mit Einblicken in euer Familienleben. Mir hat der gestern gerade deshalb gut gafallen, weil er diesen Aspekt der Überforderung hatte, den man als Mutter vermutlich jeden Tag irgendwann hat, gerade bei mehreren Kindern.
    Mach bitte weiter so!

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  19. Hallo Carola,
    Ich glaub, das ist mein erster Kommentar, aber ich lese schon seit Jahren mit. Ich finde es toll, auch diese stressigen, traurigen, zehrenden Momente zu schildern. Das macht uns doch zu Menschen. Dieses bunte Leben interessiert mich, ehrlich gesagt, viel mehr als Deko und Kuchen. Wenn es nur das in Deinem Blog geben würde, wäre ich wahrscheinlich keine Leserin. Als ich den besagten Kommentar gelesen habe, dachte ich: so schlimm war der doch nicht. Mein Gott, wer es anderen nicht gönnt, bis halb 8 zu schlafen, hat schon ziemlich einen an der Waffel. Da kann man ja eigentlich nur drüber lachen. Ist vermutlich leichter gesagt als getan, aber das solltest Du mit Humor nehmen.

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    1. Danke fürs Mitlesen!

      Es geht schon :-) Habe ich ja geschrieben, dass ich den Kommentar gar nicht so schlimm fand.

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  20. Liebe Carola,

    alles Gute für Sie und Ihre Familie! Sie machen das richtig klasse. Arbeit, fünf Kinder,allein all die Berge an Essen die da rangescjafft werden müssen.... Da ich manchmal ein bisschen unstrukturiert bin, liebe ich es, von Ihrem so liebevollen und strukturierten Familienalltag zu lesen. Und dieser wird authentisch und ehrlich beschrieben, dazu gehört auch viel Mut. Weil der Alltag eben nicht aufregend und toll ist - und so viel Arbeit dahinter steht, die oft viel zu wenig wahrgenommen wird. Und hinter einer schönen, aufgeräumten Wohnung, in der so viele Menschen wohnen, steckt ständiges Aufräumen. Manchmal würde ich gern mit dem Finger schnipsen und Ihnen mehr Platz schenken. Dass Sie von Konflikten berichten, finde ich gut. Weil es genauso zum Leben dazugehört wie Ihre tollen Grießkekse.(-:
    Liebe Grüße von Almut

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    1. Vielen Dank, Almut!

      Neulich habe der Liebste und ich überlegt, dass wir doch früher nicht so oft einkaufen waren. Dann fiel uns ein, dass da die Kinder weniger und vor allem noch klein waren. Die haben damals einfach nicht nicht so viel gegessen :-)

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  21. Ich finde es toll wie sie schreiben. Auch das es nicht alles 100% jeden tag geht. Ich uebersetzte oft ihren blog fuer meine tochter auch sie muss mit ihren kindern zu hause lernen. Da ist es ein trost zu hoeren das es vielen eltern so geht und nicht jeder tag einfach ist.Bitte schreiben sie weiter so, das gute und schoene und auch wenn es mal nicht so ist .Liebe gruesse aus kentucky

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    1. Oh, viele Grüße nach Kentucky!

      Gute Nerven und viel Kraft auch Euch und der ganzen Familie!

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