Montag, 30. Januar 2017
Kleine Auszeit an der Ostsee
Weil unsere Schulkinder am Freitag und auch am heutigen Montag schulfrei hatten, sind wir nach Kühlungsborn gefahren. Die Fahrzeit von unserem zu Hause bis zur Ferienwohnung beträgt mit dem Auto nur 1,5 Stunden. Das ist einfach ideal für eine kleine Auszeit.
Gleich nach dem Auspacken am Freitag liefen wir zum Strand runter. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war zwar etwas kalt, aber sonnig. Es wehte fast kein Lüftchen und so machte die Ostsee mit ihrem klaren Wasser nur ganz träge schwapp... schwapp... schwapp...
Wir "erledigten" alle wichtigen Punkte: Eis essen in der Coco Milchbar, Kaffee trinken bei Bäcker Junge, durch den Stadtwald spazieren, Fischbrötchen essen, mit der Molli-Bahn fahren, die Strandbuchhandlung besuchen, mit dem kleinen Bäderexpress durch den Ort tuckern, alle Spielplätze beturnen, die weichen doppelten Brötchen zum Frühstück genießen und in den großen Wandschränken der Ferienwohnung Verstecken spielen.
Ich habe mich diesmal ganz besonders auf Kühlungsborn gefreut, weil Familie Niepi, die wir aus dem Internet kennen, zeitgleich mit uns vor Ort war. Sie wohnte mit ihren zwei Jungs sogar im selben Haus. So hatten wir eine lustige Zeit miteinander. Am schönsten war der Sonntagnachmittag, an dem die Männer mit den fünf Kindern unterwegs waren und Frau Niepi und ich uns ganz kinderfrei treffen konnten. Im Café Röntgen schlemmerten wir die oberbeste Torte und konnten mal ganz in Ruhe quatschen. Definitiv jetzt schon einer der Glücksmomente in diesem Jahr!
Heute hat es nach unserer Abfahrt sehr stark geregnet. Wir hatten zum Glück eine gute Heimfahrt. Hamburg empfing uns mit grauem Himmel und Schneefall. Morgen gehts wieder los mit Schule und Kindergarten. Richtige Winterferien haben wir dann erst im März.
Montag, 23. Januar 2017
Unser Wochenende
Am Samstag summt um 7 Uhr mein Wecker. Der Abschlusstermin meiner Weiterbildung steht an. Ich bin zuerst im Bad, danach der Liebste. Während ich den Frühstückstisch decke, holt der Liebste schnell frische Brötchen. Die Kinder werden erst nach und nach wach.
Weil ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am Samstagmorgen ewig gebraucht hätte und weil mein Fahrrad nicht ganz fit ist, fährt der Liebste mich netterweise gegen halb 9 zum Gut Karlshöhe, dem Ort meines Termins. Den Adventsjungen nehmen wir mit, die beiden anderen Kinder bleiben zu Hause. Auf dem Rückweg nach Hause erledigt der Liebste noch den Wochenendeinkauf.
Ich treffe meine Gruppe, mit der ich seit Oktober 2015 jeden Monat einen ganzen Samstag verbracht habe. Es war eine wunderschöne Zeit und ich hätte nicht gedacht, wie schnell das vorbeigeht. Wir reflektieren die gesamte Weiterbildung, haben Vorschläge und Wünsche und stellen dann einander unsere schriftlichen Abschlussarbeiten vor. Zum Schluss ist es endlich soweit: wir bekommen unser Zertifikat überreicht. Wir sind alle ganz stolz. Anschließend gehen wir zusammen im Kleinhuis Gartenbistro auf dem Gut Karlshöhe etwas essen und quatschen noch ein bisschen. Nach und nach löst sich die Runde auf.
Ich bleibe gleich im Restaurant sitzen, denn der Liebste holt mich ab. Um 15 Uhr trifft er mit dem Mutzelchen und dem Adventsjungen ein. Der kleine Bruder ist derweil auf einem Kindergeburtstag und kommt erst am Abend wieder nach Hause. Wir trinken noch Kaffee und Saft und essen leckeren Streuselkuchen. Dann fahren wir das Mutzelchen in unsere Gemeinde. Dort findet ein Mädchentag mit Übernachtung statt. Viele Mädchen zwischen 7 und 12 Jahren werden eine spannende Zeit und eine kurze Nacht miteinander haben.
Zu Hause ist der Rest des Tages mit nur einem Kind ganz ruhig. Ich bin ziemlich müde. Der kleine Bruder kommt nach dem Sandmännchen wieder. Tee und Sofaabend für den Liebsten und mich.
Am Sonntag stehen wir wieder recht früh auf, weil wir zum Gottesdienst fahren und dort unser Mutzelchen wiedersehen. Der Liebste gestaltet die Kinderstunde und begeistert die Kinder mit lustigen Spielen. Auf dem Heimweg hat das Mutzelchen dann im Auto viel zu erzählen. Mittags gibt es Backgemüse mit Kräuterquark.
Während ich Mittagsschlaf mache, schaut der Liebste mit den Kindern einen Film. Als ich nach 15 Uhr aufwache, bedaure ich, für den Nachmittag nichts gebacken zu haben. Ich überlege, schnell Pancakes mit dem Tischgerät* zu machen. Die mögen wir alle. Ich stehe auf und höre Kruscheln in der Küche. Da steht der Liebste und hat schon einen großen Berg Pancakes gebacken. Hach! Er ist einfach der Beste! Gerade schnippelt er noch Obst für einen Obstteller. So haben wir eine leckere Schlemmerei am Nachmittag.
Der Rest des Tages verläuft ganz ruhig. Wir faulenzen, lesen, spielen und schauen die Schultaschen durch. Am Abend ist Badezeit und nach dem Sandmännchen schlafen die Kinder ziemlich schnell ein. Tee und Sofa für den Liebsten und den Rest vom ersten Teil von "Narnia"*, den wir am Vorabend wegen Müdigkeit meinerseits nur zur Hälfte gesehen haben.
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Weil ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am Samstagmorgen ewig gebraucht hätte und weil mein Fahrrad nicht ganz fit ist, fährt der Liebste mich netterweise gegen halb 9 zum Gut Karlshöhe, dem Ort meines Termins. Den Adventsjungen nehmen wir mit, die beiden anderen Kinder bleiben zu Hause. Auf dem Rückweg nach Hause erledigt der Liebste noch den Wochenendeinkauf.
Ich treffe meine Gruppe, mit der ich seit Oktober 2015 jeden Monat einen ganzen Samstag verbracht habe. Es war eine wunderschöne Zeit und ich hätte nicht gedacht, wie schnell das vorbeigeht. Wir reflektieren die gesamte Weiterbildung, haben Vorschläge und Wünsche und stellen dann einander unsere schriftlichen Abschlussarbeiten vor. Zum Schluss ist es endlich soweit: wir bekommen unser Zertifikat überreicht. Wir sind alle ganz stolz. Anschließend gehen wir zusammen im Kleinhuis Gartenbistro auf dem Gut Karlshöhe etwas essen und quatschen noch ein bisschen. Nach und nach löst sich die Runde auf.
Ich bleibe gleich im Restaurant sitzen, denn der Liebste holt mich ab. Um 15 Uhr trifft er mit dem Mutzelchen und dem Adventsjungen ein. Der kleine Bruder ist derweil auf einem Kindergeburtstag und kommt erst am Abend wieder nach Hause. Wir trinken noch Kaffee und Saft und essen leckeren Streuselkuchen. Dann fahren wir das Mutzelchen in unsere Gemeinde. Dort findet ein Mädchentag mit Übernachtung statt. Viele Mädchen zwischen 7 und 12 Jahren werden eine spannende Zeit und eine kurze Nacht miteinander haben.
Zu Hause ist der Rest des Tages mit nur einem Kind ganz ruhig. Ich bin ziemlich müde. Der kleine Bruder kommt nach dem Sandmännchen wieder. Tee und Sofaabend für den Liebsten und mich.
Am Sonntag stehen wir wieder recht früh auf, weil wir zum Gottesdienst fahren und dort unser Mutzelchen wiedersehen. Der Liebste gestaltet die Kinderstunde und begeistert die Kinder mit lustigen Spielen. Auf dem Heimweg hat das Mutzelchen dann im Auto viel zu erzählen. Mittags gibt es Backgemüse mit Kräuterquark.
Während ich Mittagsschlaf mache, schaut der Liebste mit den Kindern einen Film. Als ich nach 15 Uhr aufwache, bedaure ich, für den Nachmittag nichts gebacken zu haben. Ich überlege, schnell Pancakes mit dem Tischgerät* zu machen. Die mögen wir alle. Ich stehe auf und höre Kruscheln in der Küche. Da steht der Liebste und hat schon einen großen Berg Pancakes gebacken. Hach! Er ist einfach der Beste! Gerade schnippelt er noch Obst für einen Obstteller. So haben wir eine leckere Schlemmerei am Nachmittag.
Der Rest des Tages verläuft ganz ruhig. Wir faulenzen, lesen, spielen und schauen die Schultaschen durch. Am Abend ist Badezeit und nach dem Sandmännchen schlafen die Kinder ziemlich schnell ein. Tee und Sofa für den Liebsten und den Rest vom ersten Teil von "Narnia"*, den wir am Vorabend wegen Müdigkeit meinerseits nur zur Hälfte gesehen haben.
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Samstag, 21. Januar 2017
Dieser Moment...
Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.
Donnerstag, 19. Januar 2017
Donnerstagsschnipsel
* Eiskalt ist es in Hamburg. Schnee liegt aber nur noch in Resten auf dem Rasen.
* Das Mutzelchen ist endlich wieder gesund und war heute den ersten Tag wieder in der Schule. Am letzten Wochenende hatte sie so hohes Fieber, dass sie sogar halluzinierte. Selbst Wasser spuckte sie wieder aus. Das hat uns ganz schön Sorgen bereitet.
* Letzte Woche stand das Lernentwicklungsgespräch in der Schule an. Diese Gespräche werden in jedem Halbjahr zwischen Schülerin, Lehrerin und Eltern geführt. Das Mutzelchen ist eine der besten Schülerinnen der Klasse. Sie ist bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern beliebt und nie in Streit verwickelt. Das ist sehr schön. Übernächste Woche melden wir sie im Gymnasium an.
* Ich bin im Moment zu Hause. Neben dem üblichen Haushaltskram zwischen Geschirrspüler und Waschmaschine bleibt mir genug Zeit zum Ausruhen. Und zum Serienschauen. Gerade bin ich der Serie "Downtown Abbey"* verfallen und gucke ein/ zwei Folgen hintereinander. Die Serie ist zum Glück in unserer Prime-Mitgliedschaft enthalten. Ah, ich sehe gerade, die Prime-Mitgliedschaft gibt es noch bis Ende Januar zum reduzierten Preis. Prime ist nicht nur praktisch um kostenlos Filme und Serien zu schauen, sondern auch zum Sparen von Versandkosten und für schnellere Lieferungen.
* Ich freue mich auf das kommende Wochenende. Der allerletzte Termin meiner Weiterbildung findet statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ihre Abschlussarbeiten vorstellen. Anschließend bekommen wir unsere Zertifikate überreicht. Ich werde die Gruppe und die tollen Seminare vermissen.
* Ende der 11. Schwangerschaftswoche. Kann ich bitte die Zeit so drei bis vier Wochen vorspulen?
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* Das Mutzelchen ist endlich wieder gesund und war heute den ersten Tag wieder in der Schule. Am letzten Wochenende hatte sie so hohes Fieber, dass sie sogar halluzinierte. Selbst Wasser spuckte sie wieder aus. Das hat uns ganz schön Sorgen bereitet.
* Letzte Woche stand das Lernentwicklungsgespräch in der Schule an. Diese Gespräche werden in jedem Halbjahr zwischen Schülerin, Lehrerin und Eltern geführt. Das Mutzelchen ist eine der besten Schülerinnen der Klasse. Sie ist bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern beliebt und nie in Streit verwickelt. Das ist sehr schön. Übernächste Woche melden wir sie im Gymnasium an.
* Ich bin im Moment zu Hause. Neben dem üblichen Haushaltskram zwischen Geschirrspüler und Waschmaschine bleibt mir genug Zeit zum Ausruhen. Und zum Serienschauen. Gerade bin ich der Serie "Downtown Abbey"* verfallen und gucke ein/ zwei Folgen hintereinander. Die Serie ist zum Glück in unserer Prime-Mitgliedschaft enthalten. Ah, ich sehe gerade, die Prime-Mitgliedschaft gibt es noch bis Ende Januar zum reduzierten Preis. Prime ist nicht nur praktisch um kostenlos Filme und Serien zu schauen, sondern auch zum Sparen von Versandkosten und für schnellere Lieferungen.
* Ich freue mich auf das kommende Wochenende. Der allerletzte Termin meiner Weiterbildung findet statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ihre Abschlussarbeiten vorstellen. Anschließend bekommen wir unsere Zertifikate überreicht. Ich werde die Gruppe und die tollen Seminare vermissen.
* Ende der 11. Schwangerschaftswoche. Kann ich bitte die Zeit so drei bis vier Wochen vorspulen?
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Sonntag, 15. Januar 2017
Januarwochenende
Wir hatten ein ganz ruhiges Wochenende ohne Termine. Das Mutzelchen ist seit Freitag sehr krank. Sie hat hohes Fieber und wir müssen aufpassen, dass sie genug trinkt.
Am Sonnabend schlafen wir aus. Die Morgensonne scheint und wir nehmen uns vor, nach dem gemütlichen Frühstück zum Gut Wulksfelde zu fahren, um dort einzukaufen. Mit dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen fahren wir los. Das Mutzelchen hütet das Bett.
Der Hofladen ist schon ziemlich gut gefüllt. Wir kaufen viele leckere Sachen. Danach drehen wir eine Runde durch den Tiergarten mit dem Spielplatz. Es ist ziemlich kalt, aber die Sonne scheint. Vom Schnee der letzten Tage liegen nur noch Reste.
Mittags gibt es zu Hause Eierkuchen mit Apfelmus. Danach bringt der Liebste den kleinen Bruder zu seinem Freund zum Spielen. Der Adventsjunge geht mit auf den Spaziergang. Ich mache Mittagsruhe. Der Nachmittag und der Abend sind ganz ruhig. Der Adventsjunge baut ein Café im Kinderzimmer auf und der Liebste spielt seinen Gast.
Am Sonntag dürfen der Liebste und ich sogar bis halb 10 im Bett bleiben. Dann wird es aber endlich Zeit fürs Frühstück. Ansonsten trödeln wir vor uns hin und schauen dann alle zusammen die "Sendung mit der Maus". Das Mutzelchen sieht langsam wieder weniger weiß aus.
Als die Kinder den anschließenden Märchenfilm schauen, bereite ich Lasagne für unser Mittagessen zu. Njammm! Am frühen Nachmittag bekommen der kleine Bruder und der Adventsjunge einen Rappel und toben kreischend durch die Wohnung. Wir schicken die beiden hinters Haus zum Auslüften. Dort treffen sie auch den Nachbarsjungen. Sie spielen in den Schneeresten. Ich fotografiere im Gärtchen die zarten grünen Spitzen im Beet.
Als die Kinder wieder reinkommen ist Badewannenzeit. Vorher schere ich dem kleinen Bruder noch die Haare. Das habe ich schon bei meinem Großen so gemacht. Das klappte bis in die Teenagerzeit. Nach der Badeparty haben der kleine Bruder und der Adventsjunge Hunger. Weil sie das Kaffeetrinken verpasst haben, bekommen sie ihren Käsekuchen halt zum Abendbrot. Mit einem großen Stück Gurke schauen sie dann das Sandmännchen. Wenn alle Kinder schlafen, haben der Liebste und ich Sofazeit mit Tee und Serie.
Am Sonnabend schlafen wir aus. Die Morgensonne scheint und wir nehmen uns vor, nach dem gemütlichen Frühstück zum Gut Wulksfelde zu fahren, um dort einzukaufen. Mit dem kleinen Bruder und dem Adventsjungen fahren wir los. Das Mutzelchen hütet das Bett.
Der Hofladen ist schon ziemlich gut gefüllt. Wir kaufen viele leckere Sachen. Danach drehen wir eine Runde durch den Tiergarten mit dem Spielplatz. Es ist ziemlich kalt, aber die Sonne scheint. Vom Schnee der letzten Tage liegen nur noch Reste.
Mittags gibt es zu Hause Eierkuchen mit Apfelmus. Danach bringt der Liebste den kleinen Bruder zu seinem Freund zum Spielen. Der Adventsjunge geht mit auf den Spaziergang. Ich mache Mittagsruhe. Der Nachmittag und der Abend sind ganz ruhig. Der Adventsjunge baut ein Café im Kinderzimmer auf und der Liebste spielt seinen Gast.
Am Sonntag dürfen der Liebste und ich sogar bis halb 10 im Bett bleiben. Dann wird es aber endlich Zeit fürs Frühstück. Ansonsten trödeln wir vor uns hin und schauen dann alle zusammen die "Sendung mit der Maus". Das Mutzelchen sieht langsam wieder weniger weiß aus.
Als die Kinder den anschließenden Märchenfilm schauen, bereite ich Lasagne für unser Mittagessen zu. Njammm! Am frühen Nachmittag bekommen der kleine Bruder und der Adventsjunge einen Rappel und toben kreischend durch die Wohnung. Wir schicken die beiden hinters Haus zum Auslüften. Dort treffen sie auch den Nachbarsjungen. Sie spielen in den Schneeresten. Ich fotografiere im Gärtchen die zarten grünen Spitzen im Beet.
Als die Kinder wieder reinkommen ist Badewannenzeit. Vorher schere ich dem kleinen Bruder noch die Haare. Das habe ich schon bei meinem Großen so gemacht. Das klappte bis in die Teenagerzeit. Nach der Badeparty haben der kleine Bruder und der Adventsjunge Hunger. Weil sie das Kaffeetrinken verpasst haben, bekommen sie ihren Käsekuchen halt zum Abendbrot. Mit einem großen Stück Gurke schauen sie dann das Sandmännchen. Wenn alle Kinder schlafen, haben der Liebste und ich Sofazeit mit Tee und Serie.
Freitag, 13. Januar 2017
Guter Hoffnung
Herzlichen Dank für die überwältigende Anzahl an guten Wünschen zu meinem letzten Eintrag! Ich habe jedes Wort gelesen und mich sehr darüber gefreut!
Aber oh, es ist so schwierig! So schwierig, guter Hoffnung zu sein. Nach solch einer Erfahrung. Nachdem der Liebste und ich im Dezember von der Überraschung erfuhren, blieben wir ganz nüchtern. Ich packte den positiven Schwangerschaftstest ganz hinten in meine Schublade und starrte nicht, wie sonst, ständig drauf. Auch der Mutterpass liegt unbeachtet und ohne hübsche Hülle im Schrank.
Keine Euphorie diesmal. Kein glückliches Dauergrinsen im Gesicht. Nur ein ständiges misstrauisches Lauern auf körperliche Anzeichen. Müde war ich und mir war schwindelig. Und ich hatte keinen Appetit, ja. Aber wie soll ich einem Körper vertrauen, der mich im Stich gelassen hat? Der mir durch keinerlei Anzeichen das Ende der letzten Schwangerschaft verraten hat?
Am letzten Wochenende ging es mir sogar richtig gut. Zu gut, wie ich fand. Die Aufregung vor dem Arzttermin war groß. Würde ich einen kleinen Krümel mit Herzschlag sehen? Ja! Und ich habe mich sofort verliebt. Noch nie habe ich beim Ultraschall vor Freude ein Tränchen verdrückt. Es sah einfach so perfekt aus! Genau richtig groß. Das hat mich beruhigt.
Die sogenannte kritische Zeit ist noch nicht ganz rum. Wieso ich es doch schon erzähle? Weil ich jetzt schwanger bin. Jetzt in diesem Moment. Das ist gerade mein Leben. Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Abends liege ich im Bett und sage mir bei jedem Atemzug "Alles wird gut!". Einatmen. Ausatmen. Ich übe mich in guter Hoffnung. Mehr kann ich nicht tun. Abwarten. Die Zeit für mich arbeiten lassen. Und auf ein Augustbaby für unsere Familie hoffen.
Aber oh, es ist so schwierig! So schwierig, guter Hoffnung zu sein. Nach solch einer Erfahrung. Nachdem der Liebste und ich im Dezember von der Überraschung erfuhren, blieben wir ganz nüchtern. Ich packte den positiven Schwangerschaftstest ganz hinten in meine Schublade und starrte nicht, wie sonst, ständig drauf. Auch der Mutterpass liegt unbeachtet und ohne hübsche Hülle im Schrank.
Keine Euphorie diesmal. Kein glückliches Dauergrinsen im Gesicht. Nur ein ständiges misstrauisches Lauern auf körperliche Anzeichen. Müde war ich und mir war schwindelig. Und ich hatte keinen Appetit, ja. Aber wie soll ich einem Körper vertrauen, der mich im Stich gelassen hat? Der mir durch keinerlei Anzeichen das Ende der letzten Schwangerschaft verraten hat?
Am letzten Wochenende ging es mir sogar richtig gut. Zu gut, wie ich fand. Die Aufregung vor dem Arzttermin war groß. Würde ich einen kleinen Krümel mit Herzschlag sehen? Ja! Und ich habe mich sofort verliebt. Noch nie habe ich beim Ultraschall vor Freude ein Tränchen verdrückt. Es sah einfach so perfekt aus! Genau richtig groß. Das hat mich beruhigt.
Die sogenannte kritische Zeit ist noch nicht ganz rum. Wieso ich es doch schon erzähle? Weil ich jetzt schwanger bin. Jetzt in diesem Moment. Das ist gerade mein Leben. Ein bisschen schwanger gibt es nicht. Abends liege ich im Bett und sage mir bei jedem Atemzug "Alles wird gut!". Einatmen. Ausatmen. Ich übe mich in guter Hoffnung. Mehr kann ich nicht tun. Abwarten. Die Zeit für mich arbeiten lassen. Und auf ein Augustbaby für unsere Familie hoffen.
Donnerstag, 12. Januar 2017
12 von 12 im Januar
Da ich mir meine Alltagseinblicke auch nach Jahren noch selber gerne angucke, will ich auch in diesem Jahr wieder bei 12 von 12 teilnehmen. 12 von 12? Am 12. eines Monats macht man Fotos vom Tagesablauf und zeigt 12 davon im Blog. Mittlerweile hat sich die Aktion auch auf Twitter und Instagram verbreitet und läuft dort unter dem Stichwort #12von12.
Noch viele andere Einblicke des Tages werden bei Caro gesammelt.
Ich bin heute erstmals um 3:28 Uhr wach. Nur kurz. Endgültig wach bin ich um 5:36 Uhr. Um 6 Uhr kreischen Möwen auf der Bettseite des Liebsten. Er probiert gerade verschiedene Wecktöne aus. Vogelzwitschern im Wald gefällt mir bis jetzt am besten :-)
Er steht zuerst auf. Als ich dann gegen halb 7 im Bad bin, deckt er den Tisch und weckt die Kinder. Zum Frühstück gibt es Brötchen von gestern, Toast oder Müsli.
Noch vor dem Frühstück aber will der Adventsjunge Stau spielen und baut eine lange Autoschlange quer durchs Wohnzimmer auf.
Das Mutzelchen und der kleine Bruder rufen "Köööööstlich!" als sie ihre Brotdoseninhalte für die Schule sehen. Die Waffeln habe ich gestern Nachmittag gebacken und es waren noch ein paar übrig. Mein Waffeleisen war nach fast 10 Jahren Dauereinsatz kaputt gegangen. Weil ich aber so zufrieden war, habe ich mir genau dieses Modell* wieder gekauft und es eingeweiht. Nichts klebt an und der Piepton, wenn die Waffel fertig ist, ist superpraktisch.
Der Liebste verlässt das Haus gegen 7 Uhr. Als die Kinder und ich um kurz vor 8 losgehen, ist es noch stockfinster. Als ich nach dem Kinderwegbringen wieder zu Hause bin, wird es endlich hell.
Ich bin im Moment krankgeschrieben und deshalb zu Hause. Ich stelle eine Waschmaschinenladung an und räume den Geschirrspüler ein und aus. Ich glaube, der Geschirrspüler ist das meistfotografierte Gerät bei 12 von 12 ;-)
Dann bin ich schon wieder müde und gönne mir den Luxus, mich nochmal hinzulegen. Ich schlafe bis kurz vor 10.
Dann mache ich mir ein zweites Frühstück und koche mir einen Glückstee. Ich bin etwas angespannt, weil ich am Nachmittag einen Termin habe.
Die Waschmaschine ist fertig, die Wäsche kommt gleich in den Trockner.
Dann sauge ich schnell durch und habe nun fast den gesamten Haushalt erledigt. Das Gefühl genieße ich.
Mittags mache ich mir Essen von gestern warm und schaue eine Folge "Länder, Menschen, Abenteuer". Zwischendurch schaue ich durchs Fenster dem Wetter beim aprilwettern zu. Heute war alles dabei: Sturm, Starkregen, Sonnenschein und Hagel.
Am frühen Nachmittag kommt der Liebste nach Hause. Er hat den Adventsjungen mitgebracht. Kurz darauf kommen auch das Mutzelchen und der kleine Bruder nach Hause. Ich schnappe mir mein Fahrrad und bewundere erstmal die Hagelkörner draußen im Beet. Und da sind ja auch schon zarte grüne Spitzen zu sehen!
Im Wartezimmer. Ich bin ganz schön aufgeregt.
Und heute habe ich das erste Mal bei diesem Anblick vor Freude geweint.
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Noch viele andere Einblicke des Tages werden bei Caro gesammelt.
Ich bin heute erstmals um 3:28 Uhr wach. Nur kurz. Endgültig wach bin ich um 5:36 Uhr. Um 6 Uhr kreischen Möwen auf der Bettseite des Liebsten. Er probiert gerade verschiedene Wecktöne aus. Vogelzwitschern im Wald gefällt mir bis jetzt am besten :-)
Er steht zuerst auf. Als ich dann gegen halb 7 im Bad bin, deckt er den Tisch und weckt die Kinder. Zum Frühstück gibt es Brötchen von gestern, Toast oder Müsli.
Noch vor dem Frühstück aber will der Adventsjunge Stau spielen und baut eine lange Autoschlange quer durchs Wohnzimmer auf.
Das Mutzelchen und der kleine Bruder rufen "Köööööstlich!" als sie ihre Brotdoseninhalte für die Schule sehen. Die Waffeln habe ich gestern Nachmittag gebacken und es waren noch ein paar übrig. Mein Waffeleisen war nach fast 10 Jahren Dauereinsatz kaputt gegangen. Weil ich aber so zufrieden war, habe ich mir genau dieses Modell* wieder gekauft und es eingeweiht. Nichts klebt an und der Piepton, wenn die Waffel fertig ist, ist superpraktisch.
Der Liebste verlässt das Haus gegen 7 Uhr. Als die Kinder und ich um kurz vor 8 losgehen, ist es noch stockfinster. Als ich nach dem Kinderwegbringen wieder zu Hause bin, wird es endlich hell.
Ich bin im Moment krankgeschrieben und deshalb zu Hause. Ich stelle eine Waschmaschinenladung an und räume den Geschirrspüler ein und aus. Ich glaube, der Geschirrspüler ist das meistfotografierte Gerät bei 12 von 12 ;-)
Dann bin ich schon wieder müde und gönne mir den Luxus, mich nochmal hinzulegen. Ich schlafe bis kurz vor 10.
Dann mache ich mir ein zweites Frühstück und koche mir einen Glückstee. Ich bin etwas angespannt, weil ich am Nachmittag einen Termin habe.
Die Waschmaschine ist fertig, die Wäsche kommt gleich in den Trockner.
Dann sauge ich schnell durch und habe nun fast den gesamten Haushalt erledigt. Das Gefühl genieße ich.
Mittags mache ich mir Essen von gestern warm und schaue eine Folge "Länder, Menschen, Abenteuer". Zwischendurch schaue ich durchs Fenster dem Wetter beim aprilwettern zu. Heute war alles dabei: Sturm, Starkregen, Sonnenschein und Hagel.
Am frühen Nachmittag kommt der Liebste nach Hause. Er hat den Adventsjungen mitgebracht. Kurz darauf kommen auch das Mutzelchen und der kleine Bruder nach Hause. Ich schnappe mir mein Fahrrad und bewundere erstmal die Hagelkörner draußen im Beet. Und da sind ja auch schon zarte grüne Spitzen zu sehen!
Im Wartezimmer. Ich bin ganz schön aufgeregt.
Und heute habe ich das erste Mal bei diesem Anblick vor Freude geweint.
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Montag, 9. Januar 2017
Ein hyggeliges Wochenende
Unser Wochenende stand ganz im Zeichen von Hygge. Über das dänische Gefühl, ja die Lebensphilosophie, von Gemütlichkeit, Geborgenheit und Gemeinschaft habe ich im neuen gleichnamigen Buch "Hygge"* von Meik Wiking gelesen. Das Buch ist einfach perfekt für ein gemütliches Wochenende zu Hause. Draußen Glatteis, drinnen Kerzen, Kuscheldecken, Leckereien und Zusammensein. Das hat mir so ein "Schnurrrrrrrrrr"-Gefühl gemacht.
Fast die ganze letzte Woche haben wir gebraucht, alle Weihnachtsdekorationen abzuräumen. Baum abschmücken, Wohnung saugen, Räuchermännchen verpacken, da gab es einiges zu tun. Zuletzt verschwanden der Herrnhuter Stern und die Fenstersterne. Nun ist alles schön leer und weit und irgendwie beruhigend.
Um das hyggelige Gefühl des Wochenendes noch zu steigern, habe ich einen dänischen Traumkuchen gebacken. Drømmekage heißt der in Dänemark und ist der perfekte Kuchen für den süßen Zahn. Der Rührteig wird ganz lange geschlagen und ist deshalb schön fluffig. Oben drauf ist eine knusprige Karamellmasse mit Haferflocken. Ein Traum eben. Gefunden habe ich das Rezept im ebenfalls sehr empfehlenswerten Buch "New Nordic - Das Kochbuch"* von Simon Bajada. Auch ein sehr schönes Buch für einen gemütlichen Schmöker-Tag.
Gefreut habe ich mich sehr über liebe Leserinnenpost! Auch über mehrere schöne E-Mails und viele nette Kommentare durfte ich mich freuen. Vielen Dank! In den nächsten Tagen gibt es deshalb noch eine kleine Verlosung. Schaut gerne wieder rein!
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Donnerstag, 5. Januar 2017
Alles auf Anfang
Das neue Jahr hat angefangen und alles ist noch so frisch. Noch ungewohnte Jahreszahl, unbeschriebene Kalenderseiten, ungelesene Bücher, ungewisse Zukunft. Die Weihnachtsdekoration ist abgeschmückt, der Baum ist raus, neue Farbtupfer sind noch nicht da.
Nicht mehr.
Noch nicht.
Einige Pfeiler im Jahreslauf stehen fest und darauf freue ich mich. Feste und Familienzeit. Ein großer Teil trägt aber noch ein Fragezeichen. Ich schwebe und warte auf ein Zeichen. Ich horche in mich rein und mir bleibt nur, abzuwarten. Das Gedankenkarussell fährt seine Runden. Die Blogblockade hat mich im Griff. Ich kann noch nicht darüber schreiben und merke, wie mir diese Art des Ausdrucks fehlt. Ich habe mir aber vorgenommen: Alles wird gut!
Auf dem Weg zur Post habe ich heute einen Abstecher zum nahegelegenen kleinen See gemacht. Obwohl es schon 11 Uhr war, stand die Sonne richtig tief. Ich stellte mich eine Weile in ihren Schein, schloss die Augen und atmete tief ein. Kurz nur, denn es war sehr eisig heute. Dann bin ich schnell nach Hause geradelt und habe bei einer Tasse Tee in meine Zeitschrift reingeblättert. Vielleicht hätte ich mir auch Blumen kaufen sollen.
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