Mittwoch, 17. Februar 2021

17. Februar 2021

Ich wache gegen 5 Uhr auf, weil ich mal wieder getreten werde. Bis 6 Uhr dämmere ich noch vor mich hin. Dann fällt irgendwo in der Wohnung etwas runter. Lautes Scheppern. Ich stehe dann mal auf.

Später stellt sich heraus: die Zwitscherbox (Amazon-Partner-Link) ist in der Toilette von der Wand gefallen. Wir haben das nette Teil schon ein paar Jahre, das ist aber noch nie passiert. Und funktionieren tut sie auch noch.

Ich mache Kaffee und decke den Frühstückstisch. Der kleine Bruder kann sich nicht von seinem Buch trennen. Er und das Mutzelchen lesen mal wieder alle Bände von Alea Aquarius (Amazon-Partner-Link). Bestimmt schon zum zweiten oder dritten Mal. 

Nach dem Frühstück wie immer in den letzten Monaten: die beiden Großen und der Liebste gehen um Punkt halb 9 an ihre Schreibtische. Der Adventsjunge spielt noch ein wenig mit der Augustschnuppe, ich decke den Tisch ab und räume die Küche auf. Dann schalte ich dem Adventsjungen ein Lernvideo vom Padlet an. Es ist das ABC-Lied. Das mag die Augustschnuppe auch und ich werde es am heutigen Tag noch drei/vier Mal einschalten. 

Ich bin dann in der Küche und backe einen Käsekuchen mit Streuseln. Als im Radio von David Bowie "Where Are We Now" (Youtube) läuft, drehe ich mal richtig laut. Das ist soooo ein Sehnsuchtslied! Ich mag am liebsten die Stelle ab Minute 2:39 als der Song an Fahrt aufnimmt. Jetzt beim Aufschreiben höre ich das Lied gerade wieder und habe so viele Erinnerungen im Kopf... 

Die Augustschnuppe hört die Musik in der Küche und kommt, um zu tanzen. Sie mag Musik sehr und hat ein tolles Taktgefühl. Wir tanzen zusammen bis das Lied zu Ende ist. 

Dann haben die Augustschnuppe und der Liebste einen Termin. Es steht ein neuer Versuch bei der Augenärztin an. Die letzten Male hat die Jüngste leider nicht mitgemacht und wir mussten jedes Mal ohne konkretes Ergebnis die Praxis verlassen. Ich war sogar mit ihr bei einer Sehschule im Krankenhaus. 

Ich bereite derweil das Mittagessen zu. Die Kinder haben sich Pizza gewünscht. Abgemacht, das ist einfach. Ich mache zwei Bleche. Den Teig habe ich schon am Morgen im Brotbackautomaten (Amazon-Partner-Link) angesetzt. Pünktlich um 12 Uhr steht das Essen auf dem Tisch. 


Als die Großen schon wieder an ihren Schulaufgaben sitzen, kommen der Liebste und die Augustschnuppe nach Hause. Oh Wunder! Heute hat sie mitgemacht! Ob es die vielen Anläufe waren wegen denen sie nun mit den Gerätschaften vertraut ist, ob es der Liebste war oder einfach die Tatsache, dass sie nun schon wieder ein halbes Jahr älter geworden ist... 

Auf alle Fälle wissen wir nun genau Bescheid. Wie gut. Aber es tut mir im Herzen weh, wie wenig sie wohl tatsächlich sehen kann! Es ist sehr erstaunlich, wie gut sie trotzdem drauf ist und wie wenige Unfälle sie bis jetzt deswegen hatte. Ich habe gleich morgen mit ihr einen Termin beim Optiker. Online reserviert. Mal sehen, ob wir eine schöne Kinderbrille finden. 

Am Nachmittag kommt ein bisschen die Sonne raus. Mit 7 Grad ist es plötzlich fast schon warm. Der Schnee ist bis auf ein paar Fetzen in den Ecken komplett weggeschmolzen. Die Kinder gehen alle zusammen eine Runde raus. 

Ich habe eine große Lieferung an Material bekommen, da lege ich am besten gleich mal los. Zwischendurch sind die Kinder drinnen. Es gibt Käsekuchen. Mhhhhh, der ist heute wieder richtig gut geworden! Schön saftig!

Ich färbe dann in der Küche bis zum Abend knapp 300 Kerzen in insgesamt vier Stunden. Ich liebe die Neon-Farben! Sie machen richtig gute Laune! Die Kerzen gibt es drüben bei Nina im Shop

Als der Liebste Feierabend hat, setzt er sich mit dem Adventsjungen nochmal an den Schreibtisch im Schlafzimmer. Heute ist der Termin für das Lernentwicklungsgespräch der Grundschule. Eine halbe Stunde reden sie mit der Klassenlehrerin. Sie schätzt den Adventsjungen ganz gut ein. 

Zum Abendessen gibt es Pizza vom Mittag oder Brot. Das Gemüse ist alle. Das hatte ich leider nicht im Blick. Morgen hole ich neues. Da fällt mir ein, dass ich die Lieferkiste vom Biohof für Samstag ein bisschen auffüllen könnte. 

Meine heutigen Entdeckungen im Internet: 

„Zehn Minuten Unterricht am Tag“ Eltern von Kindern mit Behinderung brauchen Entlastung, fordert Gudelia Stenzel. In der Pandemie fühlten sich viele Familien vergessen.

Häppchen bis zum nächsten Absturz. Die Pandemie verändert unseren Alltag jetzt seit einem knappen Jahr. Der Schulunterricht erfolgt in weiten Teilen »digital«, so wird das jedenfalls genannt. Die Wahrheit ist viel schlimmer. 

Nicht perfekt, aber sehr mächtig. Schnelltests für zu Hause könnten ein Weg aus der Pandemie sein. Warum kommen sie erst jetzt? Hersteller kritisieren die Bürokratie, Experten eine Betonung der Nachteile. 

Spannend! Weil Auslandsaufenthalte im Moment schwierig sind: Hier kann man sich für den Bundesfreiwilligendienst in der Seemannsmission bewerben. Das ist wohl der internationalste Dienst im Inland, den man sich vorstellen kann. Im Laufe eines Jahres begegnet man dort Menschen aus über 180 Nationen, die mit ihren Schiffen über die sieben Weltmeere in die deutschen Hafenstädte kommen. 

Vor 50 Jahren wurde die Anrede "Fräulein" abgeschafft. Sieh mal an! Ich habe echt gestaunt, denn auch ich wurde früher noch öfters ganz ersthaft so angeredet. 


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

Kommentare:

  1. Ich habe grade richtig mitaufgeatmet, dass die Augenuntersuchung gut geklappt hat. MIt zwei Kindern, die eine Brille brauchen, kenne ich das... Unser Durchbruch war, als wir entschieden haben, diese Tropfen zur Weitung der Pupille immer schon zuhause zu geben. Das verkürzt die Zeit in der Praxis und wir Eltern können das Tropfen besser hier als mit Praxispersonal machen... Garantiert findet ihr ein schönes Modell, da gibt es grandiose Sachen. Vielen Dank und noch einen schönen Abend! Maren

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    1. Dankeschön!

      Beim letzten Mal haben wir auch zu Hause getropft, das hat sogar ganz gut geklappt. Heute war das ein bisschen überraschend, deshalb hat es so lange gedauert. Aber hat ja zum Glück geklappt.

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  2. Der Bundesfreiwilligendienst bei der Flüchtlingskirche in Berlin könnte vermutlich - was die Internationalität betrifft - mit der Seemannsmission mithalten.

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