Montag, 15. Februar 2021

15. Februar 2021

Hallo Montag! Hallo siebte Woche Homeschooling und Homeoffice in diesem Jahr! Um halb 6 werde ich von der Augustschnuppe wachgetreten. Sie liegt mit dem Kopf auf dem Kissen des Liebsten und hämmert mir mit ihren Füßen in den Nacken. Prima. Bis um 6 dämmere ich noch so vor mich hin, aber wenn ich eh wach bin, kann ich auch aufstehen. 

Ich gehe duschen, mache dann Kaffee und decke schonmal den Frühstückstisch. Ab viertel nach 7 bin ich sehr glücklich, dem morgendlichen Schauspiel am Fenster zuschauen zu dürfen. Der Himmel brennt lichterloh in rot-orange und lila. 

Um halb 8 wecke ich den Rest der Familie und hole alle ans Fenster.

Nach dem Frühstück gehen die beiden Großen und der Liebste an ihre Arbeitsplätze in den Zimmern. Der Adventsjunge spielt mit der Augustschnuppe. Ich räume die Küche auf und mache mich schick.

Um kurz nach 9 schaue ich mir mit dem Adventsjungen die Aufgaben für den Tag an. Gestern sind wir vor unserem Ausflug noch an der Übergabestelle für die Schulaufgaben vorbeigefahren. Dort bin ich schnell aus dem Auto gesprungen, habe den großen Umschlag mit den alten Aufgaben in die Kiste im Carport getan und den Umschlag mit den neuen Aufgaben mitgenommen. Die alten Aufgaben werden immer sorgfältig von den Lehrerinnen korrigiert zurückgegeben. Auch mit ein paar netten Zeilen dazu. 

Als der Zweiklässler weiß, was zu tun, ist, gehe ich kurz mit der Augustschnuppe raus. Wir bringen Altglas zum Sammelcontainer. Dann holen wir im Supermarkt Fischstäbchen. 

Als wir wieder zu Hause sind, bastelt die Augustschnuppe mit Playmais (Amazon-Patner-Link). Das ist immer ein schönes Zeitverbringding, wo hauptsächlich das Tun im Vordergrund steht. 

Ich bin derweil in der Küche und backe einen schnellen Schokoladenkuchen. Im Vorratsschrank habe ich noch ein angebrochenes Glas mit Schokocreme gefunden, die niemand isst. Der Kuchen ist die perfekte Resteverwertung für sowas! 


Für das Mittagessen verarbeite ich die Pellkartoffeln, die von gestern übrig waren. Ich brate sie in der Pfanne schön knusprig. Das Rührei mache ich extra. Dazu essen wir die Fischstäbchen, die ich schon seit Jahren nur noch auf dem Blech im Ofen brate. Bei den Mengen supereinfach, der Herd bleibt sauber und es riecht fast gar nicht. Pünktlich um 12 Uhr steht das Essen auf dem Tisch.

Nach dem Essen sind die beiden Großen und er Liebste wieder an ihren Schreibtischen. Der Adventsjunge und die Augustschnuppe spielen im Wohnzimmer mit Lego. Ich sitze mal ein paar Minuten ganz alleine am halb abgeräumten Tisch, rollere durch meine Timeline und blättere im Supermarktprospekt. Mehr will gerade nicht in meinen Kopf passen. 

Dann räume ich mal wieder die Küche auf und setze mich in den Sessel zu den Kindern. Die Augustschnuppe möchte "Ein verschneiter Tag" (Amazon-Partner-Link, kostenlos in Prime) sehen. Abgemacht. Ich nicke in der Zeit im Sessel ein.

Kurz bevor ich mit dem Adventsjungen zu unserem wöchentlichen Termin fahre, gibt es den Schokoladenkuchen. 

Wir radeln dann los. Es ist echt kalt heute. Die Wege sind frei und trocken. Unterwegs beginnt es, ein bisschen zu schneien. Mehr so Schneegriesel. Während der Adventsjunge bei seinem Termin ist, hole ich mir einen Becher Kaffee in der Bäckerei. 

Auf dem Rückweg schneit es plötzlich sehr stark! Wir sehen auf dem Fahrrad fast nichts. Die Wege sind auf einmal wieder komplett weiß. Völlig eingeschneit kommen wir zu Hause an. 

Der Liebste macht um kurz vor 18 Uhr Feierabend. Wir wechseln uns am Schreibtisch ab. Ich mache die Tür hinter mir zu, setze mich hin und gucke erstmal eine Weile vor mich hin. Dann beschließe ich, einfach mal auf Verdacht für März zwei Nächte im Hotel zu buchen. Nur hier in Hamburg. Aber nur für mich. So. Mal sehen, ob es dann auch wirklich klappt. 

Eine dreiviertel Stunde habe ich, dann gibt es Abendessen und Abendprogramm mit Küche aufräumen und Kinder ins Bett bringen.

Meine heutigen Entdeckungen im Internet:

Wer oder was steckt hinter der Initiative "Familien in der Krise"? Die eigentlich sehr kleine Gruppe ist in den Medien omnipräsent. 

Wie ein altes Bild von Schule nötige Reformen verhindert. Die Corona-Pandemie hat viele Schwächen des deutschen Schulsystems gnadenlos offengelegt. Dennoch halten Schulpolitiker am Status Quo fest: Schule soll möglichst schnell wieder so sein, wie sie seit Jahrzehnten ist. Es zeigt sich erneut: Veraltete Vorstellungen von einer guten Schule prägen die öffentlichen Diskurse und verhindern echte Reformen.  

Wie kann ein Neuanfang in Krisenzeiten gelingen? Coach Anastasia Umrik gibt Impulse. Die Pandemie-Müdigkeit greift weiter um sich. Von Lockdown zu Lockdown – so richtig die damit verbundenen Maßnahmen und Einschränkungen auch sind – fällt es immer schwerer, Zuversicht zu behalten. Krisen bringen Ängste mit sich und manch eine*r möchte sich lieber unter der Decke verkriechen, bis all das ein Ende hat – was auch immer „Ende“ in diesem Fall bedeuten mag. Dann gibt es noch jene, die die Hemdsärmel hochkrempeln und sich sagen: Jetzt erst recht! Vielleicht auch, weil sie gar keine andere Wahl haben.

Hier gibt es Tipps für mehr Motivation im Homeschooling und hübsche Motivations-Kärtchen für Kinder zum Ausdrucken. 

20 Jahre mareTV. Die Sendung mit Geschichten über das Meer feiert mit einer Jubiläumsausgabe. In einer 90minütigen Sondersendung werden die besten Geschichten aus dieser Zeit gebracht. 

Njammmm, das Rezept für Lemon-Curd ohne Ei probiere ich demnächst mal zu den Scones aus! 


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

Kommentare:

  1. ....so ein schönes morgenrot....da freue ich mich bei dir mit daran, denn bei uns ist es zurzeit nicht zu finden....
    herzlichst
    annette

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