Mittwoch, 27. Januar 2021

27. Januar 2021

Um 6:30 Uhr summt der Wecker des Liebsten. Er steht heute mal früh auf, denn er fährt heute mal ins echte Büro. Ich stehe kurz nach ihm auf. Kurz sitzen wir beide zusammen am Frühstückstisch. Als er zur Tür raus ist, trinke ich in Ruhe meinen Kaffee aus und wecke dann die Kinder. 

Als die beiden Großen schon in ihren Klassen-Video-Konferenzen sitzen, räume ich den Tisch ab und die Küche auf und schalte die Waschmaschine an.


Der Adventsjunge und die Augustschnuppe spielen noch ein bisschen. Dann schauen der Adventsjunge und ich die Schulaufgaben für heute an. Er legt los. 

Die Sonne scheint zu schön! Mit der Augustschnuppe mache ich wieder einen Spaziergang. Wir kommen bei der Bäckerei vorbei. Da hole ich mir einen Becher Milchkaffe. Die Augustschnuppe sucht sich ein Milchbrötchen aus. Wir stehen ein bisschen in der Wintersonne und gucken uns das Treiben auf der Straße an.

Als wir wieder zu Hause sind, ist der Adventsjunge schon fertig mit seinen Schulaufgaben. Die Augustschnuppe hilft mir beim Anrühren des Eierkuchenteigs. Dann brate ich in zwei Pfannen die Eierkuchen. Pünktlich um 12 Uhr zur "großen Pause" der beiden Großen steht das Essen auf dem Tisch.


Nach dem Essen sind die Großen wieder in ihren Zimmern an den Schreibtischen. Die beiden Kleineren spielen im Wohnzimmer. So sieht das dann aus:

Als die Großen fertig mit der Schule sind, gehen alle Kinder gemeinsam raus. Ich nehme mir endlich mal meine Jacke vor. Durch das ständige Benutzen von Handdesinfektionsmittel unterwegs sehen die Ärmelbündchen ziemlich mitgenommen aus. Ich will die Jacke waschen. 

Doch vorher muss ich die Naht nähen, die aufgegangen ist. Ärgerlich, denn diese Jacke habe ich erst einen Winter lang getragen. Die Jacke vorher, die mir viel zu groß geworden ist, habe ich ganze zehn Jahre lang getragen und ich konnte sie sogar noch über die Kleinanzeigen weiterverkaufen.

Die Kinder kommen irgendwann wieder rein und spielen drinnen. Der Adventsjunge macht ein Plakat für eine Probe-Faschingsfeier. Der Große ruft aus Paris an. Er sitzt dort auch nur im Homeoffice, also er studiert von seinem Zimmer auf dem Campus aus. 

Der Postbote bringt Post für mich. Eine Internetkollegin hat mir Frische-Brise-Socken gestrickt. Sind die hübsch! Und die Karte ist auch selbstgemacht. In meinen Lieblingsfarben :-)

Der Liebste ist zum Abendbrot wieder da. Den Tisch habe ich schon gedeckt. Denn um 18 Uhr hat der kleine Bruder sein halbjährliches Lernentwicklungsgespräch, LEG genannt. Das findet in diesmal per Videokonferenz statt. Der kleine Bruder und ich sitzen an seinem Schreibtisch vor dem Computer. 20 Minuten sprechen wir mit seiner Klassenlehrerin. Der Lernstand wird beleuchtet und Lernziele für das nächste Halbjahr definiert. Das alles wird in einem Protokoll festgehalten.

Kurz darauf findet das LEG des Mutzelchens statt. Sie und der Liebste sitzen in ihrem Zimmer vor dem Rechner. Die Protokolle kommen gleich in die Zeugnismappen. Abendprogramm und Sofazeit. 

Meine heutigen Entdeckungen im Internet:

Heute vor 76 Jahren fand die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz statt. Dieser Jahrestag wurde deshalb 1996 offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Vereinten Nationen erklärten diesen Tag im Jahr 2005 zum Internationalen Gedenktag. Wie sollen wir mit Kindern über den Holocaust reden? Bücher können dabei helfen. Tipps für passende Bücher gibt es hier oder auch hier

Medienkonsum von Kindern: "Auch mal den Stecker ziehen." Wenn das so einfach wäre. Die Medienzeitberichte unserer beiden Großen zum Beispiel zeigen in der Woche je Kind fast 6 Stunden Medienzeit täglich an. Das sind hauptsächlich die Schulaufgaben. Am Wochenende ist es dagegen nur eine Stunde. 

Einige der Lübecker Museen durfte ich im letzten Sommer an meinem freien Wochenende besuchen. Das war herrlich! In ihrem neuen Museumsblog erzählen die Lübecker Museen nun, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Schließzeit so tun. 

Auf der Suche nach Corona im Berliner Untergrund. Wie viele Risikokontakte würde also ein Smartphone mit Corona-Warn-App ermitteln, das dauerhaft in einer Berliner U-Bahn liegen würde? Ein interessantes Experiment in den öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Die Tafeln sammeln Spenden für FFP2-Masken für Menschen in Armut


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

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