Samstag, 20. Juni 2020

Zu-Hause-Tagebuch Tag 97

Alle meine Einträge aus der Zeit der Corona-Krise sammle ich unter dem Label Zu-Hause-Tagebuch. Es lohnt sich, auch in ältere Beiträge reinzuschauen, da ich jedes Mal eine Menge interessanter Lese-Tipps für Groß und Klein aus dem Internet zusammengetragen habe.

Ich bin von 4 bis 5 Uhr wach. Da ist es schon total hell. Ich schlafe dann aber doch nochmal ein. Als ich schließlich um viertel nach 9 aufwache, sind alle Kinder schon am spielen.

Aufstehen, duschen, anziehen... Das Mutzelchen geht Brötchen holen. Ich wecke den Liebsten. Nach dem Frühstück fahren wir los. Im Kalender steht für heute: "Erdbeeren pflücken".

Das Gut Wulksfelde vor den Toren Hamburgs hat Bescheid gesagt, dass die ersten Erdbeeren auf dem Feld reif sind. Darauf haben wir nur gewartet! Wir waren heute nicht die Einzigen, die dem Ruf gefolgt sind. Aber die Felder haben genug Erdbeeren für alle.

Wir brauchen uns gar nicht weit bewegen und haben schnell unsere Körbe voll. Fast genauso lange, wie das Pflücken gedauert hat, stehen wir schließlich an der Schlange zum Wiegen und Bezahlen an. 4,7 Kilo nehmen wir mit nach Hause. Plus die Erdbeeren in unseren Bäuchen :-)









Am Nachmittag radle ich nochmal kurz ins Ortszentrum. In der Buchhandlung kaufe ich Bücher für die Ferienpäckchen der Kinder. Ich entdecke, dass ein Reisebüro nun für immer geschlossen hat. Genau wie das Café gegenüber, das die besten Pancakes der Gegend hatte.

Der Liebste kocht zu Hause derweil Nudeln mit Tomatensauce. Dann sind die Kinder vor allem draußen im Gärtchen. Später müssen bestimmt 2 Kilo Erdbeeren dran glauben. Den Rest gibt es morgen zur Mittsommerfeier. Der angekündigte Regen ist schon wieder ausgefallen.

Gegessen: frische Brötchen, Nudeln mit Tomatensauce, Erdbeeren, Erdbeeren, Erdbeeren
Gesehen: weiten, weiten Himmel
Gespielt: draußen
Bewegt: draußen
Vorgelesen: nix
Gelesen: im angefangenen Buch

Tipps aus dem Internet:

formschub: Konsumtempel. Jetzt, wo ich dieses Wort aufschreibe, wird mir die Bedeutung erst so richtig bewusst. Konsum. Tempel.
Süddeutsche Zeitung: Hirn, Herz und Hand. Covid-19 zwingt Unternehmen und Führungskräfte, sich mit hoher Geschwindigkeit zu verändern. Um das zu schaffen, brauchen sie Empathie und ganz neue Qualitäten.
Der Tagesspiegel: Die Coronakrise legt gravierende Schwächen des deutschen Schulsystems offen. Seit Monaten fällt der Unterricht aus. Schüler tauchen ab – Lehrer auch. Ein Schüler, eine Vize-Rektorin und ein Bildungsforscher analysieren die Folgen.
unicef: Regierungen schützen Kinder nicht ausreichend vor Gewalt. Die Hälfte alle Kinder weltweit (!) erleiden jedes Jahr physische, sexuelle oder psychologische Gewalt. Sie tragen Verletzungen und Behinderungen davon oder werden sogar getötet, weil ihre Länder bewährte Strategien für den Kinderschutz nicht umsetzen.
quarks: Darum sollten wir nicht auf einen Impfstoff warten. Impfstoff für Corona? Ja, natürlich gerne. Wer aber nur darauf setzt, dessen Hoffnung könnte schnell enttäuscht werden.
taz: The Long Goodbye. Wer „nach Corona“ Neues anfangen will, muss mit Altem aufhören. Aber wir können einfach nicht aufhören. Mit nichts. Deshalb wählen wir Weitermachen.
ze.tt: Mediathekentipps: Sechs sehenswerte Filme für dein Wochenende. Hier sind Streamingtipps aus den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender.


Ich freue mich, dass meine regelmäßigen Tagebuch-Einträge so guten Anklang finden! Ich danke sehr für die Anteilnahme und für die Tipps, die mir von Leserinnen oder Lesern geschickt werden. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


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