Freitag, 22. Mai 2020

Zu-Hause-Tagebuch Tag 68

Alle meine Einträge sammle ich unter dem Label Zu-Hause-Tagebuch. Es lohnt sich, auch in ältere Beiträge reinzuschauen, da ich jedes Mal eine Menge interessanter Lese-Tipps für Groß und Klein aus dem Internet zusammengetragen habe.

Ich wache gegen 6 Uhr auf, weil die Augustschnuppe wieder um sich tritt. Ich schleiche mich aus dem Schlafzimmer, gehe duschen und mache dann erstmal Kaffee. Die Kaffeebohnen sind alle, ich nehme einfach Espressobohnen. Mit viel Milch geht das schon.

Mir fällt der Teig von gestern ein, der stand seitdem im Kühlschrank. Ich nehme ihn heraus, knete ihn durch und stelle ihn für eine Stunde in den warmen Backofen. Da geht er tatsächlich auf.

In der Zwischenzeit will ich einen Blogeintrag über dänische Rezepte vorbereiten. Ich lese mich in meinen eigenen Blogeinträgen über unsere Reisen nach Dänemark fest. Eine ganze Stunde schwelge ich in Erinnerungen. Hach, es war immer zuuuu schön!

Irgendwann tauche ich wieder auf, denn ich höre so langsam Geräusche aus den Zimmern. Meinen Blogeintrag habe ich noch gar nicht angefangen. Ich forme die Bagel und schiebe die Bleche in den Ofen.

Um 10 Uhr gibt es schließlich Frühstück. Heute braucht niemand arbeiten oder Schulaufgaben machen. Die Schokoladenplättchen zum Belegen in hell und dunkel (Amazon-Partner-Links) essen wir zu besonderen Anlässen. Sie sind superdünn, wie wir es von unseren Urlauben in Dänemark kennen. Dadurch schmelzen sie sehr schön im Mund, lecker!


Ich nehme das Fahrrad und fahre ins Ortszentrum. Die Kinder brauchen Unterwäsche und Socken. Ich hole mir einen Becher Kaffee und stehe an meinem Fahrrad so rum und schaue mir das Treiben an. Coro...was?! Könnte man meinen, wenn man die Menschen so beobachtet.

Dann läuft meine Schwimmtrainerin vorbei. Wir quatschen eine Weile, das tut so gut. Wir kennen uns nun schon fast 11 Jahre. Hoffentlich können wir uns bald wieder in der Schwimmhalle sehen.

Ich gehe dann noch Lebensmittel einkaufen und radle nach Hause. Für das Mittagessen habe ich Boxen im asiatischen Restaurant mitgenommen.

Nach dem Essen bereite ich weiter den Blogartikel über Dänemark vor. Ich habe dafür extra ein neues Rezept ausprobiert. Das Gebäck wird super! Ich mache Fotos und der Liebste fotografiert mich. Dann sichte ich die Bilder und schreibe meinen Text fertig. Am Nachmittag veröffentliche ich meinen Beitrag mit dem Rezept: Taste the North - Eine Reise nach Dänemark.



Das Mutzelchen und der kleine Bruder dürfen sich heute mit ihren besten Freundschaften treffen. Da die Kinder ab nächster Woche eh wieder zur Schule gehen, haben wir es erlaubt. Die Kinder sind jeweils in den Gärten mit reichlich Abstand.

Der Liebste und ich sind nach Wochen mal nur mit zwei Kindern zu Hause. Es ist merklich ruhiger. Der Liebste spielt mit der Augustschnuppe und später auch mit dem Adventsjungen.


Um 19 Uhr kommen die beiden Großen glücklich nach Hause. Wir haben heute die endgültigen Stundenpläne für die nächsten vier Wochen bekommen. Dann beginnen hier in Hamburg eh die Sommerferien. Bis dahin wird das Mutzelchen am Montag und am Mittwoch zur Schule gehen, der kleine Bruder am Dienstag und am Donnerstag und der Adventsjunge auch am Donnerstag. Der Rest bleibt Fernbeschulung wie gehabt. Ich drucke die Stundenpläne aus und hänge sie am Kühlschrank auf.

Am frühen Abend beginnt es zu regnen. Endlich! Die Pflanzen brauchen es so dringend! Nach dem Sandmännchen machen wir eine "Hot-Dog-Party", wie wir das Essen immer nennen. Das kommt von einem Urlaub in Dänemark, als wir dort im Supermarkt mal ein Komplett-Paket für Hot-Dogs mitgenommen haben. Da stand das auf der Packung drauf :-)

Gegessen: Bagel, asiatisches Essen, Himbeerschnitten, Hot-Dogs
Gesehen: Regen!
Gespielt: Stapelspiel (Amazon-Partner-Link)
Bewegt: Fahrrad gefahren
Vorgelesen: nichts
Gelesen: wenig

Tipps aus dem Internet:

Zeit Online: "Mein Sohn ist von 7.30 bis 20.30 Uhr permanent an meiner Seite". Kinder mit Behinderung kommen in der Debatte über die Öffnung von Schulen und Kitas kaum vor. Drei Mütter berichten von ihrem Alltag in der Corona-Krise.
Süddeutsche Zeitung: Sind so brave Kinder. Auf Symbolbildern zum Thema Home-Office sieht die Welt ein wenig idyllischer aus als in der Realität.
Vorspeisenplatte: Rosenfest – die ganze Geschichte bis zum großen Fest. Das Fest habe ich im letzten Jahr aus der Ferne verfolgt und mag die Verschriftlichung der vielen Überlegungen, die zu so einem schönen Fest führten.
Ralph Caspers: Hier geht es wieder weiter mit den vorgelesenen Gutenachtgeschichten für Kinder.


Ich freue mich, dass meine regelmäßigen Tagebuch-Einträge so guten Anklang finden! Ich danke sehr für die Anteilnahme und für die Tipps, die mir von Leserinnen oder Lesern geschickt werden. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!


Kommentare:

  1. Liebe Frische Brise!
    Schon lange und sehr gerne lese ich auf Ihrem Blog, obwohl meine 4 Kinder schon erwachsen sind. Danke, dass sie in Ihren Tipps aus dem Internet auch auf das Leben mit behinderten Kindern in der Krise hinweisen.Ja,es ist so, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen gerade nirgendwo erwähnt werden, obwohl doch viele von ihnen zur Risikogruppe gehören. Es ist, als wären sie nicht da.Zumindest in der Berichterstattung.
    Allerdings fällt mir auf, dass wir, wenn wir mit unserer behinderten Tochter spazierengehen, gerade in der jetzigen Zeit viel mehr beachtet und oft sehr freundlich gegrüßt werden. Das freut mich sehr.
    Übrigens gibt es auch in " Ellas Blog-Leben mit Autismus " sehr zutreffende Artikel zum Thema Behinderung in Coronazeiten.

    Liebe Grüße
    Cornelia

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    1. Danke für die Rückmeldung!

      Und es freut mich, dass Sie mit ihrer Tochter gerade gesehen werden. Es wäre doch schön, wenn es so bleiben könnte.

      Viele Grüße zurück!

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