Freitag, 14. Februar 2020

Mein Weg

Als die Waage vor zwei Jahren 128 Kilogramm anzeigt, habe ich Angst. Todesangst. Mehr als einmal liege ich nachts im Bett und kann vor Angst nicht einschlafen. Ich spüre, wie mein Herz rast und stolpert und höre mein Blut im Ohr rauschen. Ich denke, ich werde im Schlaf sterben. Ich versuche mir vorzustellen, wie mein Mann und meine Kinder ohne mich weiterleben.

Ein Besuch bei meiner Hausärztin ergibt, dass ich Bluthochdruck habe. Die verschriebenen Blutdrucksenker vertrage ich nicht. Ich kann mich fast nicht mehr bewegen. Ich komme nicht mehr an meine Füße ran. Ich habe jeden Tag an unterschiedlichen Stellen in meinem Körper Schmerzen. Ich nehme mehrmals täglich Schmerzmittel aller Art zu mir. Da wird mir klar: so geht es nicht mehr weiter.



Rückblick: Schon als Kind im Kindergartenalter fühle ich mich dick. Ich nehme mal vorweg: ich war es nie. Doch im Elternhaus werde ich kurz gehalten, was Essen betrifft. Süßigkeiten werden versteckt. Andererseits werde ich zum Aufessen gezwungen. Ich sitze am Tisch und würge, muss aber sitzenbleiben, bis der Teller leer ist. Kartoffelpuffer ist zum Beispiel so ein Essen, was seitdem nicht mehr geht. Auch im Kindergarten ist der Zwang zum Aufessen an der Tagesordnung. Manchmal habe ich Essen im Mund, bis ich abgeholt werde. Als ich älter bin, wird zu Hause tagsüber die Küche abgeschlossen. Ich hatte mir am Nachmittag nach der Schule in der Pfanne Spiegelei gebraten, weil ich Hunger hatte. Ich esse heimlich.

Ständig wird an mir und meinem Körper herumgemäkelt. Ich sitze und laufe angeblich nicht richtig. Ich soll keine X-Beine machen. Ich soll die Füße anders setzen. Ich gucke falsch. Ich sehe auf Fotos nicht vorteilhaft genug aus. Ich spreche und lache zu laut. Ich bin zu emotional. Nie bin ich gut genug. Andere Mädchen aus dem Bekanntenkreis werden mir ständig als Vorbilder hingestellt.

Ich bin gerne draußen in der Natur, fahre Rollschuh, liebe Radfahren und schwimme leidenschaftlich gern. Auf dem Reiterhof arbeite ich lieber stundenlang hart im Stall als zu Reiten. Ich spiele Theater, bin gerne künstlerisch tätig und bin eine Leseratte. Ich spaziere gerne im Schlosspark umher, balanciere über umgestürzte Bäume und wate in der Panke. Ich bin lieber draußen unterwegs als zu Hause. Dass meine Kleidung draußen dreckig wird oder kaputt geht, bringt mir zu Hause wieder unendlichen Ärger ein. Ich versuche also, mich anzupassen und aufzupassen, wo es nur geht.

Mit 13 Jahren habe ich einen Autounfall. An dessen Folgen habe ich jahrelang zu leiden. Mein Knie ist kaputt. Ich werde mehrmals operiert und verbringe sehr, sehr viel Zeit bei der Krankengymnastik.

Als ich 15 Jahre alt bin, mache ich meine erste Diät. Niemand redet es mir aus. Ich süße meine Erdbeeren mit Süßstoff. Ich esse manchmal einen ganzen Tag gar nichts. Ich versuche in den nächsten Jahren Nulldiät, Fastentee, Früchtewürfel, Zellulosekapseln, Entwässerungstabletten, Abnehm-Shakes, FdH und verschiede andere Diäten, die gerade so propagiert werden. Ich nehme ab und wieder zu. Ich nehme ab und nehme noch mehr zu. Hallo Jojo-Effekt!



Mit 17 lerne ich meinen zukünftigen ersten Mann kennen. Mein Bauch ist ihm zu dick. Da habe ich aber Normalgewicht. Ich diäte weiter und weiter. Da habe ich schon längst das normale Gefühl für Nahrung verloren. Wenn ich das überhaupt jemals hatte. Ich werde immer dicker und dicker. Dann bringe ich mein erstes Kind zur Welt. Die Ehe ist eine Farce. Ich esse, um mich zu trösten und zu belohnen. Wie dick ich da schon bin, ist mir egal. Ich habe mich mit meinem Körper irgendwie arrangiert. Ich trenne mich und bin einige Jahre alleinerziehend.

Dann lerne ich den Liebsten kennen. Alles ist gut. Er liebt mich, so wie ich bin. Wir bekommen vier Kinder miteinander. Ich bin heilfroh, dass mein dicker Körper alle Schwangerschaften problemlos mitmacht. Nach dem Feinultraschall steht im Bericht, dass wegen Adipositas ein spezieller Schallkopf verwendet werden musste. Der Liebste kennt das Wort "Adipositas" nicht. Der Glückliche. Vor den Geburten habe ich immer Sorge, dass ich das als dicke Frau nicht schaffe, weil ich ja wenig Kondition habe. Aber die Geburten verlaufen glücklicherweise immer superschnell. Die Kinder sind gesund. Ich bin stolz auf mich und meinen Körper.

Irgendwann... Ha! Als ob ich nicht wüsste, wann! Ich kann ganz genau sagen, wie viel ich in jedem Jahr seit meiner Pubertät gewogen habe. Also irgendwann bekomme ich in normalen Läden keine Kleidung mehr. Das Internet mit Onlineshops für große Größen ist ein Segen für mich. Ich ziehe nur noch Kleider an, weil die besser verdecken als Hosen.

Als ich das erste Mal von Adipositasoperationen höre, gruselt es mich. Magenband? Magenverkleinerung? Magenbypass? So ein einschneidender Vorgang (im wahrsten Sinne des Wortes)! Da muss man aber schon sehr verzweifelt sein, wenn man sowas über sich ergehen lässt!

Anfang 2018 bin ich so verzweifelt. Ich habe 50 Kilo Übergewicht und trage Größe 56. Ich denke, ich werde nicht alt und sehe für mein Leben keine Perspektive mehr. Ich informiere mich im Internet und schicke einer Klinik meine Anmeldeunterlagen zu. Ich bekomme einen Termin zur Erstvorstellung. Drei Monate muss ich darauf warten. Bei dem Termin sitze ich zitternd da und weine. Aber das erste Mal seit langem macht mir bei einem Arztbesuch niemand Vorwürfe und behandelt mich wie einen normalen Menschen.

Ich durchlaufe ein festgelegtes Programm. Fast ein ganzes Jahr lang gehe ich regelmäßig zur Ernährungsberatung. Ich besuche ein Patientenseminar. Zusätzlich mache ich mehrmals in der Woche Sport und trage alles in ein Bewegungsprotokoll ein. Ich muss dafür Quittungen sammeln und durch Stempel und Unterschriften jede einzelne Sportstunde nachweisen. Ich schreibe jeden Tag meine gelaufenen Schritte auf. Auch im Urlaub. Zusätzlich habe ich ein Gespräch mit einer Psychologin. Als die ganze Zeit rum ist, habe ich vier Kilo abgenommen. Das ist das Zeichen für mich, dass ich es aus eigener Kraft nicht schaffen kann, abzunehmen. Ich werde mich operieren lassen.

Mit meinem prall gefüllten Ordner treffe ich zum Termin zur Antragstellung ein. Eine ganze Stunde lang wird jede Seite sehr akribisch geprüft. Alle Unterlagen werden an die Krankenkasse geschickt, die ihr Einverständnis zur Operation und somit zur Kostenübernahme geben muss. Die Operation wird genehmigt. Ich warte nochmal drei Monate auf meinen Operationstermin. Im Aufklärungsgespräch werden Operationsverfahren und Risiken erörtert.

Vor der Operation darf ich genau zwei Wochen lang ausschließlich flüssige Shakes mit einem hohen Eiweißanteil zu mir nehmen. Nur drei am Tag. Das ist sehr wichtig, denn dadurch verkleinert sich die Leber und die Operation wird vereinfacht.

Am Montag, den 20. Mai 2019 ist es schließlich soweit: ich werde operiert. Es soll ein Magenbypass werden. Ich habe ziemliche Angst. Ich checke am Morgen in der Klinik ein und muss bis zum Abend warten, bis ich endlich drankomme. Die Narkose ist diesmal anstrengend und ich wache schlecht wieder auf. In den nächsten Tagen geht es mir erstmal nicht so gut. Ich brauche viele Schmerzmittel. Aber als ich am Freitag entlassen werde, geht es mir schon viel besser und schon ab dem nächsten Tag brauche ich auch keine Schmerzmittel mehr.

Meinen Bauch zieren sechs kleine Schnitte. Die Fäden werden nach zehn Tagen von meiner Hausärztin gezogen. Die Wunden verheilen gut und sind bald fast nicht mehr zu sehen. Ich gehe regelmäßig zu den Kontrolluntersuchungen in der Klinik.

In den folgenden Wochen esse ich erstmal nur Flüssiges wie Suppen und Quark oder Joghurt. Nach ungefähr sechs Wochen taste ich mich so langsam an festere Nahrung heran. Ich muss vorrangig eiweißhaltige Nahrung zu mir nehmen, um die Muskelfunktionen zu erhalten. Außerdem muss ich seit der Operation lebenslang täglich ein hochdosiertes Multivitaminpräparat und Calcium zu mir nehmen, da durch die Operation die Aufnahme von Nährstoffen in den Körper reduziert ist.

Kohlehydrate vertrage ich nicht mehr so gut. Es hat eine Weile gedauert, mich daran zu gewöhnen, dass ich keine Brötchen mehr zum Frühstück essen kann. Eine halbe Scheibe reines Vollkornbrot geht ganz gut. Aber lieber esse ich jetzt glattgerührten Magerquark mit Obst und ein ganz bisschen Müsli. Mittags gibt es bei mir jetzt immer Gemüse mit einer Eiweißquelle, also z.B. Quark, Hüttenkäse, Tofu, Feta, Hühnchen oder Fisch. Und am Abend Ähnliches. Die Portionen sind jetzt immer ganz klein.

Ich habe keinen Hunger und Durst mehr. Das ist ziemlich befreiend. Dafür habe ich das erste Mal seit sehr langer Zeit wieder ein Sättigungsgefühl. Weil ich viel trinken soll, bleibt gar nicht so viel Zeit zum Essen. Ich esse ganz langsam und bewusst. Doch ich gebe zu, Appetit und Gelüste sind geblieben. Denn wie wird immer so schön gesagt: Der Kopf wird nicht operiert. Das Essverhalten wird vom Kopf gesteuert. Deshalb ist die Operation nur eine Hilfe, kein Allheilmittel. Das weiß ich auch.

Trotzdem habe ich ein ganz neues Lebensgefühl. Die Kilos sind rasant verschwunden. Ich kann mich wieder mehr bewegen. Ich kann beim Sitzen die Beine übereinanderschlagen. Ich bekomme meine Socken wieder ohne Atemnot an. Ich passe wieder in die Badewanne und komme da auch wieder raus, das ist so schön! Der Bluthochdruck ist weg. Ich schlafe besser. Ich trage Miniröcke. In Größe 40. Mir geht es richtig gut! Ich bin wahrlich erleichtert. Und ich habe mich befreit. Innerlich und äußerlich. Um negatives Gedankengut. Und um genau 50 Kilogramm.


An dieser Stelle bitte ich um Respekt und darum, von Kommentaren in der Art "... ich kannte da mal eine, die hat aber wieder zugenommen..., da ist etwas schief gegangen... , ... bei meiner Kollegin war das aber so..., das hätte ich aber niemals gemacht..., ah, der leichte Weg! " etc. Abstand zu nehmen. Vielen herzlichen Dank!



Diese Fotos zu zeigen, fällt mir nicht leicht. Ich habe sehr wenige Ganzkörperfotos aus den letzten Jahren. Ich erschrecke mich selber, wenn ich die alten Bilder sehe. Zwischen den Bildern liegt genau ein Jahr. 19. Februar 2019 und 14. Februar 2020. Auf den Bildern vom letzten Jahr ging es mir gar nicht gut. Heute geht es mir sooo viel besser!










Kommentare:

  1. Liebe Carola, seit vielen, vielen Jahren lese ich still und leise Deinen Blog und begleite Dich und Deine Familie durch Euer Leben - vielen Dank dafür. Beim Lesen Deines Beitrages musste ich gerade fast weinen, denn es erschreckt mich fast ein bisschen, dass man jemandem vermeintlich so nah kommt und in Wirklichkeit doch so wenig weiß. Ich finde es wahnsinnig mutig und toll, dass Du Deine Geschichte so ehrlich und offen erzählst. Ich freue mich sehr für Dich, dass es Dir nach all den Jahren jetzt so gut geht. Und weißt Du was? Du siehst toll aus! Einfach toll.... Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! Liebe Grüße aus dem Münsterland, Anja

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  2. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen. Vielen Dank für deinen Mut, so offen darüber zu schreiben.

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  3. Vielen Dank für diesen sehr persönlichen Beitrag. Ich lese schon seit Jahren still mit und habe jetzt das Bedürfnis dir für deine vielen tollen Ideen und Berichte zu danken!
    Bei diesem Beitrag habe ich Tränen in den Augen und weine ein bisschen um das arme kleine Mädchen und nehme wir wieder einmal fest vor meiner Tochter einen gesunderen Umgang mit Essen und mit Ihrem Körper beizubringen als wir ihn gelernt haben.

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  4. Liebe Carola,
    ich bin auch stille Mitleserin, die jetzt gerade den dringenden Wunsch hat, doch mal einen Kommentar zu hinterlassen.
    Vielen Dank für diesen ehrlichen Bericht und deinen Mut, darüber zu schreiben! Ich freu mich, dass du einen Weg gefunden hast, mit dem du dich wieder wohlfühlst. Du siehst toll aus!
    Meiner Vorrednerin kann ich mich nur anschließen. Es ist endlich an der Zeit, dass Kinder darin bestärkt werden, mit einem positiven, liebevollen und offenen Blick auf den eigenen Körper zu blicken.
    Herzliche Grüße

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  5. Wow, ich finde es sehr mutig von dir dich so zu öffnen. Und ich gratuliere dir zu deinem neuen Lebensgefühl. Was du schreibst könnte von mir stammen. Ich erkenne so viele Parallelen, dass ich fast ein bisschen du weinen muss. Dringend sollte ich abnehmen. Ich habe schon Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin und Diabetes Typ2. Seit einiger Zeit spukt mir auch eine OP im Kopf rum und ich will nächste Woche mit meinem Hausarzt darüber reden. Ich schaffe es einfach nicht alleine.
    Darf ich dich etwas fragen? 50 Kilo sind ja eine Menge und in der Größenordnung würde es sich bei mir auch bewegen. Wie gut oder schlecht verträgt das die Haut? Folgt da noch eine OP?
    Liebe Grüße Alex
    P.S. Ich habe mal vor ein paar Jahren einen Rucksack bei dir gewonnen, der war der absolute Hit beim Enkelmädchen😁

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    1. Schau dir doch mal die Bilder an 😉 im Badeanzug

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  6. Liebe Carola
    Auch ich danke dir so sehr für diesen Beitrag und deinen Mut ihn zu teilen!! Du siehst wunderbar aus und man sieht für an, dass es dir gut geht! Wie es dir im letzten Jahr ergangen sein muss, vermag ich mir wahrscheinlich kaum vorzustellen .
    Auf deinen Blog kam ich vor einigen Jahren wahrscheinlich durchs nähen. Mittlerweile habe ich selbst zwei Kinder und liebe deine Schnipsel und Inspirationen aus eurem Alltag sehr!
    Vielen Dank dafür!
    Aktuell liege ich mit einem Hexenschuss flach und auch dieser zeigt mir dass ich auf meinem Körper acht geben muss, damit er mich weiter gut durch den Alltag bringt. Dein Artikel kam also in gewisser Weise sehr passend.

    Alles Liebe für dich!

    Katrin

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  7. vollster Bewunderung für dich habe ich deinen Weg gelesen. soviel Mut und Stärke...danke, dass du das teilst! Denn das macht angreifbar und ich wünsche dir, dass du ganz ganz viele gute Worte bekommst.

    Alles Liebe
    nima

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  8. Am besten gefällt mir die Veränderung der Augen - der Blick ist nun froh und selbstbewusst. Schön!

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  9. Liebe Carola!
    Ich lese seit vielen Jahren gerne deine Beiträge und habe noch nie kommentiert. Heute möchte ich dir danke sagen für deinen Mut, deine Offenheit, mit uns unbekannten Mitlesenden deinen Weg zu teilen. Ich habe richtig Herzklopfen bekommen beim Lesen und werde über einiges noch länger nachdenken. Dein Blog ist für mich in mehreren Lebensbereichen eine große Inspiration und Bereicherung. Herzlichen Dank, dass du dir diese Mühe machst!
    Ich wünsche dir alles Gute! Christina

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  10. Liebe Carola.
    Ich freue mich so sehr für Dich.
    Daß Du den Mut hattest für Veränderung. Und so toll, daß es so geklappt hat, wie Du es Dir gewünscht hast!
    Alles Liebe
    Suse

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  11. Wie schön...die Schönheit ist geblieben...ich freue mich mit, dass es sich besser anfühlt...

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  12. Liebe Carola.
    Ich freue mich so sehr für Dich.
    Daß Du den Mut hattest für Veränderung. Und so toll, daß es so geklappt hat, wie Du es Dir gewünscht hast!
    Alles Liebe
    Suse

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  13. Herzlichen Glückwunsch, du hast es weit gebracht!

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  14. Was für ein wahnsinnig mutiger Schritt. Respekt!

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  15. Wow. Wahnsinn. Welch Unterschied alleine in den Augen und dem Gesichtsausdruck.
    Wirklich toll und vielen Dank fürs teilen dieses Weges.
    Diesen Zwang aus der Kindheit kenne ich zu gut. Bei mir hat es genau das Gegenteil bewirkt, nämlich Untergewicht und Essstörungen mit brechen seit der frühen Kindheit.
    Ich habe schon in der Schulzeit regelmäßig vor Ekel erbrochen, weil meine Mutter mich mal wieder zum essen gezwungen hat.
    Diese essen und erbrechen ist ein automatischer Vorgang gewesen und macht mir heute mit Mitte 40 immer noch oft Probleme.
    Ich konnte bis ins höhere Erwachsenenalter nicht in Gegenwart meiner Mutter essen.
    Erst als ich den Kontakt abgebrochen habe, hat sich das gebessert.
    Aber manche Gerüche und Speisen triggern mich bis heute.

    Was man seinem Kind antut mit solchen Kämpfen, ist doch echt schon unwahrscheinlich schlimm.

    Und es gibt heutzutage immer noch Mütter die das so praktizieren.

    Darf ich fragen wie das Verhältnis zu Deinen Eltern heute ist?

    Liebe Grüße

    Martina

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  16. Vielen lieben Dank für diesen tiefen Einblick ♡ Man denkt ja imner, "die Leute aus dem Internet " zu kennen, aber da ist soviel mehr als das oberflächliche Bild. Ich wünsche dir von Herzen,dass du nun einen glücklichen, gesunden weiteren Weg vor dir hast. Lieben Gruß Sandra

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  17. Liebe Carola,
    herzlichen Glückwunsch zum neuen Ich! Ich war zuerst ganz überrascht, ich hatte dich, als wir uns trafen (was ja schon 10 Jahre her ist *kreisch*), überhaupt nicht als "dick" wahrgenommen, weiblich halt. ;-)
    Wie gut zu hören, dass es dir nach allen Strapazen jetzt auch viel besser geht. Alles Liebe für dich und deine Familie!
    LG Ute

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  18. Hallo Carola.

    Auch ich bin meist nur stille Mitleserin, doch heute nicht.

    Respekt für die Offenheit. Danke für den Einblick.

    Ich selbst bin zwar "nur" kurz über der 100, trotzdem fällt mir das Leben immer schwerer. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich wünsche dir alles alles Gute.

    Würde mich auch über ein update nach einer Weile freuen. Nicht gewichtsmäßig, sondern gefühlsmäßig. (Ich hoffe, das klingt verständlich)

    Ganz liebe Grüße

    Bridget

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  19. Liebe Carola, ich freue mich sehr für Dich! Dass es Dir gut geht und Du mehr Lebensqualität gewonnen hast, ist das, was zählt. Danke fürs Aufschreiben. <3
    Sonja

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  20. Das ist wirklich toll! Es ist ganz schwierig, die Stimme im Kopf, die einem während der Kindheit und Jugend eingeredet wird, loszuwerden. Ich glaube, Du bist auf einem sehr gutem Weg!

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  21. Was bist du nur für eine unglaublich mutige Frau! In mehrfacher Hinsicht.
    Alles Gute weiterhin

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  22. Liebe Carola, auch ich sitze hier grade total berührt von Dir, Deiner Offenheit,Deinem Mut und Deiner Kraft! Danke fürs Teilen! Ich wünsche Dir und Deiner Familie weiterhin nur das Beste und freue mich grade einfach nur für Dich! Alles Liebe, Funkemariechen

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  23. Liebe Carola, was für ein herzlicher, selbstreflektierter und mutiger Beitrag! Vielen Dank, dass du ihn mir uns geteilt hast. Schön, dass es dir so viel besser geht. <3

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  24. Liebe Carola,
    wow, vielen Dank für den offenen Bericht und deinen Mut dies aufzuschreiben.
    Ich freue mich riesig für dich. Du hast meinen vollen Respekt!
    LG Manuela

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  25. Liebe Frau Frische Brise,

    als langjährige stille Mitleserin sage ich aufrichtig Danke für diesen Blogeintrag und Ihre Offenheit.

    Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute für die Zukunft.

    Sie sind sehr liebenswert und sehr stark.

    Liebe Grüße, Helga

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  26. Danke für diesen Beitrag! Ich habe mich ja schon länger gefragt, wie du so schlank geworden bist. Ich freue mich, dass es dir so gut geht!

    Alles Liebe

    Simone

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  27. Sehr berührend geschrieben. Danke schön fürs Teilhaben lassen.Möge es Dir weiterhin so gut gehen.

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  28. deine geschichte ist fast 1zu1 meine........alles gute weiterhin!!!!Ulla

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  29. Liebe Carola, danke für deinen so ehrlichen Bericht! Direkt nach dem ersten Absatz hatte ich Tränen in den Augen, ich kann mich so gut in dich hinein fühlen!!

    Ich freue mich für dich, dass du dieses neue Körpergefühl für dich entdecken konntest! Und auch, dass du jetzt Menschen in deinem Leben hast, die dich lieben wie du bist! Ich finde dich wunderbar! Viele Grüße von Svea :-)

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  30. Danke für deine Offenheit - für diesen Bericht.
    Ich bin selbst eine Dicke. Trage allerdings keine Kleider, sondern gerne Hosen mit langen Oberteilen. So unterschiedlich sind wir Menschen. Hoffentlich werde ich auch noch einiges abnehmen. Ich weiß, dass es sehr schwer ist. Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

    Und noch etwas: Toll, dass dein Mann dich immer so akzeptiert und annimmt, wie du warst und die Du bist.

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  31. Schreib bitte noch drunter liebe Grüße von der Christel, ich hatte ganz vergessen das dazuzuschreiben.

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  32. Danke, liebe Carola, für den Mut zu diesem Text ❤️ Du bist toll ❤️

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  33. Liebe Carola, was für eine Geschichte. Sehr berührend, beeindruckend und mutmachend. Danke für Deine Offenheit. Ich ziehe ganz tief meinen Hut vor Dir, und das nicht nur wegen dieses Postes. Deiner ganze Geschichte, die Du uns Lesern immer wieder näherbringst, zolle ich ganz großen Respekt.Vielen lieben Dank. Chapeau! Liebe Grüße aus dem Knusperhäuschen im Odenwald, Dorothee

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  34. Liebe Carola!
    Ich lese seit Jahren aufmerksam und sehr interessiert zu.
    Ich bin beeindruckt, dass du den Schritt gewagt hast. Ich selber hätte wahrscheinlich zu viel Angst vor den Risiken und würde unglücklich weiter Tag für Tag verbringen.
    Hut ab! Du siehst super aus!!! Und ein Rock steht dir unheimlich gut. Weiter so!
    Liebe Grüße
    Michaela

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  35. Ich fand dich auch vorher schön, nur das Strahlen in den Augen fehlte.
    Es ist dein Weg, es waren deine Entscheidungen und wenn sie für dich und deine Familie richtig waren, sind sie es das auch.
    Du bist sehr mutig, dass du deinen Weg und auch die Ursachen in deiner Kindheit so offen schreibst. Und ich freue mich für dich, dass du in den Kommentaren so viel positives lesen darfst.
    Ich wünsch dir, dass du deinen Weg auch weiterhin so gut gehen kannst, voller Zuversicht und mit deiner wunderbaren Familie.
    LG von TAC

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  36. Liebe Carola,
    Wow, ich ziehe den Hut vor dir. Für deine Offenheit das alles mit uns zu teilen. Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Leichtigkeit im Umgang mit deiner großen Veränderung. Genieße es.... Du siehst toll aus ��
    LG Annette

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  37. Liebe Carola,

    was du aus deiner Kindheit schreibst, das kommt mir sehr bekannt vor und leider bleibt einem dieses Gefühl ja , nie genug zu sein. Das ist so fruchtbar anstrengend und hängt mir auch jetzt immer wieder sehr nach. Es ist schwer, sich aus diesen Abwertungen zu befreien, ich glaube fast, e ist unmöglich.
    Dir gilt mein ganzer Respekt. Ich habe es eben schon auf Instagram gesehen und lese nun hier. Ich bin sehr beeindruckt von deiner Stärke. Einmal diesen Weg zu gehen. Welch ein Mut eine Kraft gehört dazu. Dann aber auch, es öffentlich zu teilen. Das ist noch einmal etwas ganz anderes, kann aber wegweisend für andere sein. Sei mutig und entschlossen, ist ein Leitsatz von mir. Der gilt auch sehr für dich, wie mir scheint.
    Aber auch ich staune ein wenig: lange lese ich schon bei dir. Diese Problematik hätte ich nie so vermutet. Das du gerade abgenommen hast, das habe ich auf den Bildern gesehen. Aber dieses Ausmaß, das war mir nich klar.

    Alles, alles Gute dir und danke für diese Offenheit.
    Andrea - die Großfamilienmama

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  38. Liebe Carola. Danke. Du bist wunderbar!! LG

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  39. Vielen lieben Dank für diesen Post und die ehrlichen Worte! Alles Liebe für die Zukunft und viel Freude mit dem neuen Körper- und Lebensgefühl ♥

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  40. Liebe Carola, ich bin vor einigen Monaten zufällig auf deinen Blog gestoßen und lese seitdem mit. Ich liebe es über euren Alltag zu lesen. Der heutige Bericht ist für mich schwer zu lesen, da dies für mich selbst ein Thema ist. Schon seit meiner Jugend. Ich kann das so gut nachvollziehen, was du aus deiner Jugend und Kindheit beschreibst. In meiner Familie war Gewicht und Aussehen immer ein Thema. Als ich zwölf war machte ich meine erste Diät, weil ich dachte, ich sei zu dick. Ich war es aber nicht. Von da an fing der Kreislauf an. Ich machte Diät, nahm rasant ab und irgendwann schaffte ich es nicht mehr und nahm schnell wieder zu. Oft wog ich dann mehr als vorher. Von Abnehmshakes über FDH war alles dabei. Obwohl ich als Kind Sport mochte, diente Sport nur noch dem Abnehmen und ich hasste ihn. Mir war mein Gewicht so peinlich. Wenn meine Hosen mal wieder nicht passten und meine Mama musste mit mir neue kaufen gehen, war ich so peinlich berührt. Das Schlimme war, dass meine Mama mich dann immer noch zu den Diäten ermutigte und mich dabei unterstützte, was ich meinem Körper antat. Ständig wurde kommentiert, was ich aß und wieviel. Ich aß dann lieber heimlich und machte mir auch mittags heimlich Spiegelei oder Nudeln. Ich warf die Abfälle in die Büsche beim Nachbarn, solche Angst hatte ich vor den Kommentaren und Reaktionen meiner Mutter. Süßigkeiten versteckte ich unter meinem Bett. Wenn meine Mama dann doch irgendwie etwas fand fühlte ich mich so erniedrigt. Ich hasste mich eh schon dafür und ihre ständigen Kommentare halfen nicht. Zur Uni Zeit “schaffte” ich es dann und nahm rapide über einige Monate ab, indem ich extrem Sport machte und Abends nur ein Käsebrot aß. Meine Mama und alle anderen kommentierten wie toll ich doch abgenommen habe. Zum ersten Mal fühlte ich mich angenommen und geliebt. Doch ich konnte das nicht aufrecht erhalten und fing an zu erbrechen. So ging das hin und her. Musste dann ein Jahr Uni Pause einlegen und Therapie machen. Ich zog dann in die USA, um dort zu studieren und lernte meinen Mann kennen, der mir absolut bedingungslose Liebe entgegenbrachte und täglich entgegenbringt, was für mich noch immer schwer vorstellbar ist. Der Abstand von Deutschland tut mir gut. Ich habe im November unser zweites Kind gekriegt und bin seitdem wieder gut übergewichtig. Ich schäme mich trotzdem sehr. Vor kurzem kam ich aber an einen Wendepunkt. Was mir am meisten Sorgen machte war nicht mal mein Gewicht, sondern, dass ich eine zweijährige kleine Tochter habe, der ich sowas nicht mitgeben will. Ich will nicht, dass sie mein gestörtes Ess-, und Körperverhalten übernimmt. Ich will nicht, dass sie eine Mama hat, die ständig ihren eigenen Köper kommentiert und runter macht. Ich will nicht, dass sie ein gestörtes Essverhalten kriegt irgendwann oder denkt sie muss Diät machen. Ich will nicht, dass sie heimlich essen muss oder sich versteckt. Ich arbeite unglaublich hart, es anders zu machen als meine Mutter. Ich lese seit zwei Monaten ein Buch über intuitives Essverhalten, das mir so viel bringt, mir so viel über mich selbst erklärt hat und mir vor allem super hilft in unserem Familien Alltag ein gesundes Essverhalten zu integrieren. Ich bin so dankbar, dass meine kleine Maus noch so klein ist und ich jetzt daran arbeiten darf bevor es zu spät ist irgendwann. Ich durfte auch lernen, wie absolut falsch das war, wie ich aufwuchs. Wie krank es war, was mir über essen und Körper mitgegeben wurde. Ach, ich wollte mir das einfach mal von der Seele schreiben, weil du mir Mut gemacht hast. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg. Danke für deine Offenheit.

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  41. Respekt! Ich bewundere deinen Mut! Das war sicherlich schwer die Kindheit so aufzuarbeiten und es hier zu veröffentlichen. Danke für deine Offenheit !

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  42. Liebe Carola, ich feiere und bewundere dich für das,was du geschafft hast und deinen Mut,darüber zu berichten!Du hast einen harten Weg hinter dir und kannst ganz schön stolz auf dich sein.Auch ich wiege zu viel und möchte endlich abnehmen.Im Moment klappt es ganz gut mit kleinen Schritten.Wenn ich mir alles verbiete, schaffe ich es nicht,durchzuhalten.
    Du siehst jedenfalls toll aus.Es ist sehr schön,dass du dich jetzt so wohl fühlst und positiv in die Zukunft schaust!
    Alles Gute für dich und viele Grüße,
    Monika

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  43. Liebe Carola, ich gratuliere Dir von Herzen. Es geht nicht nur darum, dass Du jetzt viele Pfunde verloren hast und Dich entsprechend wohler fühlst, sondern auch darum, wie klar Du die Ursachen schilderst. Ich kenne das aus anderen Gründen, ich war immer zu klein und zu dünn. Weder die Familie noch Gleichaltrige haben mich ernst genommen. Ich wurde einfach übersehen. Erst durch meinen Mann und die Familie, die wir zusammen gegründet haben, hat sich meine Lage geändert. Immerhin bin ich nach 5 Kindern eine kleine ein wenig rundliche Oma geworden. Und prompt erwische ich mich immer wieder dabei, dass jetzt plötzlich auch nicht alles richtig ist. Und wenn erst bei den Kindern nicht alles so ideal läuft, dann kann man sich auf einiges gefasst machen. Ich denke, Du hast einen langen Weg hinter Dir. Aber Du zeigst auch, welche Kraft in Dir steckt. Alles Gute wünsche ich Dir.
    Magdalena

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  44. Ich lese seit vielen Jahren still mit...bei Deinem letzten Bild aus dem Schwimmbad dacht ich noch ...Hä?...wieso ist sie plötzlich so schlank? Ich freu mich für dich und wünsch dir alles Gute...
    Ich hab trotz Sport und gesunder Ernährung ca.30kg zu viel...und weiß seid gestern, dass ich akuten Bluthochdruck hab...bin gerade etwas ratlos ...aber das macht Hoffnung.

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  45. Danke für deine Offenheit! Super, dass es dir jetzt so viel besser geht und du mit der OP und der Abnahme einen großen Schritt in eine gesündere Zukunft machen konntest. Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Freude am neuen Körpergefühl.

    Liebe Grüße
    Jessica

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  46. Was für eine tolle mutige und liebende Frau sie sind! Und SCHÖN!!
    Hut ab!!!!!
    Herzlichst
    Ilona

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  47. Liebe Carola, danke, danke, danke für den tollen und aufrichtigen Bericht. Ich leide seit ca. 55 Jahren unter dem gleichen Problem und werde dieses Jahr 70, da operiert man nicht mehr. Ich kämpfe um jedes Gramm weniger, ich weine, ich wüte und ich habe Hunger oder was immer. Dazu einen seit 8 Jahren krebskranken Mann(der 5 Mahlzeiten am Tag braucht, kalorienreich, frisch und lecker) und selbst die üblichen gewichtsbedingten Dinge der Dicken, die Sie ansprechen. Als ich neulich das Foto im Badeanzug sah, dachte ich "Ups, das ist das falsche Blog, das kann sie nicht sein!" Ich gratulieren Ihnen! Alles, alles nur erdenklich Gute! Ich finde Ihren Mut und Ihre Konsequenz absolut bewundernswert! Sunni

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  48. Wahnsinn Carola! Einfach nur toll! Du hast ja schon öfters angedeutet, dass deine Kindheit nicht einfach war, aber das alles hätte ich nicht vermutet. Deine Offenheit und Stärke beeindruckt mich wirklich sehr!!! Respekt! Auch davor vier Kinder so liebevoll groß werden zu lassen!! Mach weiter so ;-) liebe Grüße aus NRW Mary

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    1. Eigentlich fünf Kinder sorry. Den Großen hab ich nicht mehr eingerechnet ;-)

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  49. Du bist eine sehr, sehr mutige Frau, liebe Frau Brise. Ich hoffe sehr, eines Tages werden wir ein Treffen in meiner Stadt schaffen ♥
    Ich danke dir sehr für deinen offenen Bericht. Es tut mir beim lesen weh, was du als Kind alles hören mußtest. Ich bin sicher, deine Kinder haben sowas niemals zu hören bekommen.

    Alles Liebe für dich!

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  50. Liebe Carola,
    ich hatte bei deiner Schilderung rund um die Kinder- und Jugendjahre Tränen in den Augen. Es tut mir sehr leid, dass du Essen und Mahlzeiten in der Familie nicht als Geborgenheit und verbunden mit schönen Ritualen erleben konntest. Dein Blog wirkt immer so, als ob die gemeinsame Zeit am Familientisch sehr wichtig für dich ist und du die ganze Familie hier nicht nur körperlich nährst, sondern noch viel mehr mitgeben möchtest. Das gelingt dir sicher auch.
    Mit deinen Erlebnissen in Krippe/Kita/Hort bist du sicherlich nicht allein. Auch mein Mann, der in Sachsen aufgewachsen ist, kann bis heute keinen Milchreis essen, weil er bis zum Erbrechen weiteressen musste. Beschreibungen und Erinnerungen wie deine helfen hoffentlich unseren Kindern, dass so etwas in der Kinderbetreuung nicht mehr zum Alltag gehören darf.
    Ich bewundere dich für deine Konsequenz, den Mut, diesen Weg einzuschlagen, und die Disziplin, die du jetzt aufwendest, um diesen Gewinn für dich auch zu behalten. Alles Gute für die Zukunft! LG Linnea Wollgespinst

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  51. Liebe Carola,

    ich finde es toll, dass du diesen Beitrag geschrieben hast. Ich war zwar selber nie Betroffene, habe aber über zwei Jahre schon eine Patientin in Psychotherapie, die diese OP im letzten Dezember hat machen lassen. Sie hatte einen enormen Leidensdruck und ist nun psychisch wie physisch erleichert. Der leichte Weg ist es bestimmt nicht bei den ganzen Strapazen, die man anschließend auf sich nehmen muss. Ich wünsche dir alles Gute weiterhin :-)

    Liebe Grüße,

    Katrin

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  52. Was für ein mutiger Post und herzlichen Glückwunsch zu allem, was du erreichst hast bisher! Ich lese hier immer gerne und bin immer wieder beeindruckt, ihr lebt so anders als wir, aber ich nehme so viel Eindrücke mit, die ich bereichernd finde. Alles Gute! Eva

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  53. Carola, ich habe einen riesigen Kloß in Hals, weil mir dein Schmerz nie bewusst war. Danke für deine Offenheit, du hast so viel Stärke und Mut bewiesen – schon ei Leben lang. Ich schicke dir die größte Umarmung, die du dir vorstellen kannst! Juli

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  54. Liebe Carola,ich erschrecke grad sehr wie ähnlich unsere Geschichten sind..von Kindesbeinen an und da ich den Weg der OP plus anschließender Abnahme auch gegangen bin, schreibe ich nur noch eines(den Rest kennst Du ja):Respekt! ❤️❤️❤️
    Liebe Grüße, Maike

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  55. Liebe Carola,

    Das hast du sehr lieb und sehr interessant geschrieben.Ich habe mich sehr darin geshen, ganz besonder in den 13-20 Jahren.
    und das ist ien sehr wichtiger Satz den ich auch selber mehr zu Herzen nähme. "Der Kopf wird nicht operiert. Das Essverhalten wird vom Kopf gesteuert." Danke Claudia

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  56. Liebe Carola, ich lese deinen Blog seit Jahren und er ist einer meiner wenigen Lieblinge.
    Meinen allergrößten Respekt für den Mut, die Offenheit und für die Disziplin das durchzuziehen! Danke!

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  57. Liebe Carola,
    Du hast Dich dem Leben zugewandt, ein grosses Geschenk für Dich und Deine Familie!

    Ich selbst befinde mich gerade im Prozess, und finde es prima, wie kompetent, nett und zugewandt bis jetzt alle sind.

    Vor etwas mehr als einem Jahr las ich den Artikel "Fettleibige ohne Lobby" im Zeit Doctor Magazin. Das war für mich der entscheidende Punkt zu erstehen, dass ich wirklich erkrankt bin und Unterstützung "verdiene". Ganz klar wird auch auf die vielen, ja unendlichen, Abwertungen durch die Umwelt und leider auch vieler Mediziner eingegangen. Ein wichtiger Artikel!

    Alles Gute Dir!

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  58. Mir stehen beim Lesen die Tränen in den Augen.
    Wie sehr du gelitten hast.
    Ich muss gestehen, dass ich ziemlich darauf gelauert habe, zu erfahren, wie du abgenommen hast, nachdem ich dein tolles Badeanzugfoto gesehen habe. Natürlich ganz eigennützig, weil ich dachte, ich könnte an einem Geheimrezept teilhaben. Allerdings dachte ich, es sei vor allem das Ergebnis des vielen Sports, den du machst (Aquafitness, sonstige Fitness, Lastenfahrrad,...) und habe schuldbewusst gedacht, dass ich dafür vermutlich niemals diszipliniert genug wäre.
    Wie krass, dass du in zwölf Monaten mit viel Sport und bewusster Ernährung nur vier Kilo abgenommen hast!
    Ich freue mich sehr für dich, dass du deinen Weg gefunden hast, die OP gut geklappt hat und du dich jetzt so viel wohler fühlst.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Leichtigkeit.
    Danke, dass du deine Geschichte geteilt hast!
    Christine

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  59. es wurde schon so viel nettes geschrieben. Was soll ich da noch schreiben? Meine Hochachtung . Bitte schreiben Sie weiter von Ihrem Leben, Ihrer Familie.. es liest sich so gut. Ich wünsche Ihnen alles Gute und auch noch ein dickes Lob für Ihre offene Art über die Familie zu schreiben.

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  60. Liebe Carola!
    Respekt! Hochachtung!
    Und das alles mit fünf Kindern.
    Wie schön du leuchtest. Von innen heraus.
    Wie wunderbar, dass du die Liebe deines Lebens hast und er dich.
    Großen Dank für deinen offenen und mutigen Bericht deiner Geschichte.
    Mir stehen Tränen in den Augen.
    Weil ich mich so erkenne. Von den Schmerzen weiß. Meine Geschichte deiner gleicht.
    Und weil ich mich so sehr für dich freue.
    Genieße dein Leben!
    Liebe Grüße
    Susa

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  61. Starke Text. Weiter Weg. Danke fürs Teilen

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  62. Alles alles Liebe und Danke ! Bianka

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  63. Liebe Carola,
    ich bin heute zufällig auf Deinen Blog gestoßen. Beim Lesen war ich sehr berührt über Deine Geschichte und es hat mich sehr beeindruckt, wie Du es geschafft hast aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Mach weiter so und ich freue mich für Dich.
    Viel Glück weiterhin und liebe Grüße
    Babsi

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  64. Hej Carola,
    ich denke in Teilen nachvollziehen zu können wie sich ein solch einschneidender Schritt anfühlt, wobei ich mich als Mann eher am anderen Ende des BMIs rumplage. Bei den äußeren Um- und inneren Angstzustände sehe ich jedoch unangenehme, wenngleich nun auch befreiende Parallelen. Sie führen mit Ihren Worten sehr gut vor Augen, was es bedeutet einen Heilungsprozess zu durchlaufen der Kopf und Körper mitnimmt. "Und ich habe mich befreit. Innerlich und äußerlich. Um negatives Gedankengut. Und um genau 50 Kilogramm."

    Ich möchte mich für Ihre Offenheit bedanken und wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles erdenkliche Gute für die Zukunft.

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  65. Liebe Carola,
    ein bisschen wie Dir ging es mir in meiner Kindheit auch, auch ich musste immer aufessen. Darauf schiebe ich auch mein leichtes Übergewicht, aber das habe ich zum Glück im Griff.
    Es ist schlimm zu lesen, wie schlecht sich ein Mensch in seinem Körper fühlen kann und ohne Hilfe es keinen Weg "raus" gibt. Sicherlich denken viele, dass man sich doch nur ein bischen bewegen und weniger essen muss. Deine Geschichte zeigt genau das Gegenteil. Ich finde es toll, dass Du diesen sehr harten Weg eingeschlagen hast.
    Der Erfolg gibt Dir Recht! Du hast so eine tolle Austrahlung und ein Leuchten bekommen, das war vorher in dieser Ausprägung nicht da.
    Sei stolz auf Dich, Du bist eine tolle Frau und jetzt gesünder und fitter, sodass Deine Familie keine Angst mehr um Dich haben muss.......
    Ganz liebe Grüsse
    Bettina

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  66. Ich weine immer noch über den ersten Teil des Texts: Solch ein Schmerz, so unnötig. Von ganzem Herzen Glück und Wohlsein für die Zukunft!

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  67. Liebe Carola, vielen Dank für diesen Beitrag, hinter dem für mich der Mensch hinter deinem Blog wirklich sichtbar wurde. Auch ich habe geweint beim Lesen.
    LG Xeniana

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  68. Ich wünsche dir alles alles Gute und freue mich sehr für dich 🍀🍀🍀🙂

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  69. Ein sehr emotionaler, ergreifender Bericht, vielen lieben Dank für den Mut, diesen niederzuschreiben!
    Klasse, was Sie geleistet haben!
    LG Laura

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  70. Ich wuensche dir das Allerbeste. Sei gesegnet!

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  71. Vielen Dank für deinen Mut. 🍀❤

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  72. Alles gute, ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Weg so weitergehen können wie Sie es möchten und / oder es für Sie gut ist.
    Seien Sie stolz auf das, was Sie geleistet haben, Sie haben eine harte Kindheit hinter sich und ziehen 5 Kinder groß.
    Respekt.
    Liebe Grüße, Johanna

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  73. Puh, ich bin beruhigt :-) Das Gesicht zum blog habe ich erst vor ungefähr einem Jahr mit dem Start der Instagramsstories bewusst wahrgenommen und sah eine sympathische Frau. Das zu diesem Zeitpunkt das Körpergewicht so viele seelische Probleme mit sich gebracht hat, habe ich nicht vermutet. Bei dem neuen Gesicht war ich nun aber erschrocken und befürchtete, dass das Leben doch zu fordernd sein könnte, ohne das man davon in der Bloggerwelt viel erfährt. Für mich sind diese offenen Worte daher nun eine Erklärung, bei denen ich mir nun sicher sein kann, dass man sich keine Sorgen machen muss. Danke dafür.

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  74. Toll! Herzlichen Glückwunsch! Und immer nur das machen, was man selber für richtig hält! Es ist völlig egal, was andere Leute denken, meinen, besser wissen. Vor allem, wenn sie ungefragt bestimmen und korrigieren wollen. Das eigene Gefühl zeigt schon den richtigen Weg.
    Alles Liebe!
    Anette

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  75. Danke, für erzählen und teilen.

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  76. Liebe Frau Frische Briese, vielen Dank für Ihren Bericht. Ich bin erschrocken zu erfahren, dass es Ihnen in den letzten Jahren so schlecht ging, während Sie so viel Schönes im Blog veröffentlichten. Und ich freue mich sehr für Sie, dass Sie Ihren Weg zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit gefunden haben. Weiterhin alles Gute für Sie!

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  77. Danke für's Teilen, Du Starke! Wie Du strahlst! In der Beschreibung Deiner Kindheit have ich leider vieles wiedererkannt. Wie schön, dass wir die Chance haben, es bei unseren eigenen Kindern anders zu machen und uns damit auch ein Stück weit selbst zu Heulen.

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  78. Verrückt. Ich habe über Ihren Gewichtsverlust viel nachgedacht, weil er scheinbar "einfach so" passierte. Ich steckte damals im Antragsprozess. Und habe seit dem 9.12. einen Schlauchmagen. Jetzt lese ich Ihre Geschichte und möchte Sie einfach am liebsten umarmen. Herzlichen Glückwunsch zu der Entscheidung, die wie bei mir am Ende eines sehr langen Weges steht. Alles,alles Gute!

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  79. Wow. Meinen allerhöchsten Respekt.

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  80. Danke für diesen bewegenden Blogeintrag! Ich bin selbst schwer adipös und schiebe das Abnehmen immer wieder vor mich her -- ich habe vor fünf Jahren sehr gut abgenommen aber dann durch Stress und eine Depression wieder zugenommen. Aber direkt nach dem Schreiben dieses Kommentars werde ich den Laptop zuklappen und losgehen und ein paar Kalorien zusätzlich verbrennen!

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  81. Eine absolut großartige Leistung, sowohl das Gewicht-Erreichen
    wie auch das darüber-Erzählen-Können! Unglaublich. Danke dafür.

    Und auch wenn ich die vielen Kommentare hier nur
    habe querlesen können, bin ich doch begeistert von
    den ausnahmslos aufmunternden, positiven Wortmeldungen
    hier im Blog...eine tolle Leserschaft! :-)

    Mein eigener Weg war (GsD) einfacher, und es waren auch nur
    gute dreißig Kilo, die es zu beseitigen gab.
    Aber ich hatte auch Glück und weiß heute meine neu
    gewonnene Gesundheit sehr zu wertschätzen.

    Weiterhin alles Gute und viele zufriedene
    Blicke in den Spiegel, der den Menschen nun
    so zeigt, dass es ihm gut tut :-).

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  82. Liebe Carola, ich bin schon lange stille Leserin deines Blogs, den ich so gerne mag, weil du immer so einen liebevollen Einblick in deinen Alltag gewährst und jedes Thema sehr bedachtsam behandelst. Ich habe dich immer als warmherzige, reflektierte und selbstbewusste Frau wahrgenommen. Vor allem bewundere ich stets, wie liebevoll und rücksichtsvoll du mit deinen Kindern umgehst und wie viel Geborgenheit du ihnen vermittelst. Deshalb lese ich deinen Blog auch so gerne, weil er mir jedes Mal etwas Positives mitgibt und ich nach dem Lesen gestärkt in meinen Alltag zurückkehre. Dieser Beitrag zeigt mir aber wie wenig wir doch von den Kämpfen hinter den Kulissen mitbekommen! Danke für deinen großen Mut und deine Offenheit, ich bin mir sicher, dass du vielen LeserInnen damit helfen wirst. Ich freue mich sehr für dich und wünsche Dir und Deiner Familie alles Liebe und Gute!

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  83. Ich schließe mich hier dem an, was schon meine Vorkommentatorinne geschrieben haben. Was mir aber extrem aufgefallen ist: ich sehe auf den Kinder/Jugenbildern ein hübsches und offenkundig völlig normalgewichtiges Mädchen. Ich kenne das von mir selber. Ich habe mich auch immer übergewichtig gefühlt, weil ich mehr gewogen habe, als meine superdünnen Mitschülerinnen. Ich habe jahrelang alle möglichen Diäten gemacht. Wenn ich heute Bilder von damals anschaue, sehe ich genau das: ein ganz normalgewichtiges Mädchen. Das sollte man sich in Bezug auf die eigenen Kinder immer wieder vor Augen halten, bevor man ihr Essverhalten kommentiert. Aber schon bei Kindern im Grundschulalter ist das Gewicht immer Thema - auch bei Jungs übrigens. Wer bringt das bei denen ins Gespräch? Wir essgestörten Mütter? Und wie kann man sie davon abhalten, sich über ihre Kilos zu definieren?

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  84. Bisher war ich hier stille Mitleserin, aber heute muss ich sagen: Hut ab! Der Mut zur OP und dazu, diese Geschichte zu veröffentlichen, ist bewundernswert.
    "Ich sitze am Tisch und würge, muss aber sitzenbleiben, bis der Teller leer ist." Das ist Körperverletzung! Wie gut, dass Sie Ihren Weg gefunden haben und sich nun endlich wohl fühlen und glücklich sind. Vom gesundheitlichen Aspekt ganz zu schweigen. Nur das zählt und die Meinung anderer ist sch...egal. Alles Gute für Sie und Ihre Familie! Liebe Grüße, Simone

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  85. Respekt für diesen Beitrag. Ich kann das nur zu gut nachvollziehen, ich habe betreut gute 30kg geschafft (und da glücklicherweise keine barometrische Operation nötig gehabt) und der Unterschied ist gigantisch. Man kann sich wieder bewegen, schwitzt nicht mehr bei jeder Bewegung, von den gesundheitlichen Langzeitfolgen mal ganz zu schweigen. Der erste Schritt war der schwerste, danach ging es langsam, aber stetig vorwärts.

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  86. Ich war sehr berührt von Deiner Geschichte, hatte Tränen in den Augen beim Lesen. Umso schöner, dass Du mit deiner Entscheidung Erfolg hattest und nun als stolze, gesunde Frau und Mutti Dein Leben genießen kannst.

    Liebe Grüße
    Rabea

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