Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12 im Mai

Mein Tag startet sehr zwiespältig. Im Bad mache ich extra langsam. Durch die Tür höre ich die Kinder in der Küche scheppern. Die Kaffeemühle tönt. Irgendwann darf ich eintreten. Überall ist mit kleinen Klebezetteln dekoriert. "Mama" steht drauf. Der Frühstückstisch ist schon gedeckt. Auf meinem Platz liegen kleine Botschaften der Kinder. "Du bist die beste Mama, die man sich nur vorstellen kann!" hat der kleine Bruder geschrieben. Ich bin sehr gerührt. Gleichzeitig schäme ich mich, weil ich mich gar nicht wie die beste Mama der Welt fühle. Ich laufe im Moment am Anschlag. Schlafmangel macht mich müde und reizbar. In der Küche weine ich deshalb bittere Tränen. Der Liebste nimmt mich in den Arm.



Nach dem Frühstück bastle ich mit den Kindern etwas. Durch Zeitschriften mit kleinen Lego-Beigaben sind die Kinder erstmals mit Star Wars in Kontakt gekommen. Die Jungs, besonders der Adventsjunge, finden das supercool. Aus Poolnudeln und silbernem Gewebeband (Amazon-Partner-Links) stellen wir Lichtschwerter her. Die sind der Hit!


Später beschrifte ich mit dem Etikettendrucker einen Teil der Bücherregale in den Kinderzimmern. In der vergangenen Woche habe ich dort schön sortiert. So finden die Bücher vielleicht leichter ihren Platz.


Die Augustschnuppe sitzt derweil zu meinen Füßen und räumt Spielzeugkisten aus. Dann kommt schon die "Sendung mit der Maus".


Dann verabschiedet sich der Liebste. Er fährt beruflich nach Berlin. Und weil er vorher noch einen alten Freund besucht, fährt er schon heute. Ich schneide für das Mittagessen Kartoffeln und Möhren zu Pommes.


Die Augustschnuppe macht einen kurzen Mittagsschlaf. Am Nachmittag radle ich mit den Kindern ins Naturschutzgebiet Höltigbaum. Das Wetter ist herrlich! Die Sonne scheint vom blauen Schäfchenwolkenhimmel, aber es ist etwas frisch.



Es gibt Eis für die Kinder und danach Spielzeit auf den ausgewiesenen Freizeitflächen. Kurz vor dem Abendessen sind wir wieder zu Hause. Die Großen machen Schnittchenteller für alle. Dann Sandmännchen und Bettzeit. Die Augustschnuppe schuckle ich ein. Die Großen dürfen noch ein Spiel zu Ende spielen oder lesen.

Ich sitze im Sessel und schreibe diesen Eintrag. Nebenbei schaue ich auf dem WDR die Sendung "Wunderschön" von der Flensburger Förde. Die gibt es sogar online. Dort werden wir nun im neunten Sommer unseren Sommerurlaub verbringen. Hachseufz, das ist schon eine ganz besondere Gegend! Ich freue mich drauf!


Nun trage ich meinen Eintrag in die lange 12 von 12-Liste bei Caro ein. 




Kommentare:

  1. Die Müdigkeit...lässt mich auch eine ungeduldige Mutter sein. #4 ist nachts immer wieder länger am Stück wach, mindestens zweimal die Nacht. Ich weiss nicht, wie man ihm zum durch/ wiedereinschlafen bewegen kann? Es ist anstrengend! Und dee Gedanke, sich so müde durch Bürotage schleppen zu müssen, lässt mich an einem Wiedereinstieg nach dem Sommer zweifeln.

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    1. Die Augustschnuppe schläft auch nicht so leicht wieder ein. Sie hampelt zwischen uns rum und wir versuchen zu dösen. Das Licht ist schon gaaaaanz gedämmt und wir rühren uns nicht, um sie nicht noch weiter zu animieren....

      Bis nach dem Sommer ist ja noch ein bisschen Zeit. Ich hoffe, diese Phase ist bis dahin beendet. Alles Gute!

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