Samstag, 14. April 2018

1000 Fragen an mich selbst (15)

300 sind schon geschafft! Ging doch ziemlich schnell und ist ein wochenendliches Ritual geworden. Hier sind alle 1000 Fragen und meine bisherigen Antworten versammelt.


281. Malst du oft den Teufel an die Wand?

Nö.

282. Was schiebst du zu häufig auf?

Papierkram. Rechnungen, Formulare, Kleidung reparieren, Hecke schneiden, etc.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?

Das kann und mag ich nicht vergleichen.



284. Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ja. Mit all meinen Stärken und Schwächen.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Davon gibt es mittlerweile ziemlich viele. Es gab sehr aufregende Tage, Tage voller Glück und Liebe, aber auch sehr traurige Anlässe, die ich nicht vergessen kann. Von Geburt und Tod war alles dabei. Volle Pulle Leben halt.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Das sage ich hier nicht.

287. Bei welcher Filmszene musstest du weinen?

Nur eine?! (Achtung Spoiler!)

Das letzte Mal habe ich letzte Woche beim Film "24 Wochen" geweint. Ein Paar erwartet ein Kind. Es stellt sich heraus, dass es eine Behinderung hat und noch dazu nicht gesund ist. Nach einem schwierigen Prozess entscheidet sich die Schwangere für einen späten Schwangerschaftsabbruch. Am Abend vor der körperlich und seelisch sehr schmerzhaften Prozedur, die Frau wird ihr vorher im Bauch getötetes Kind auf natürlichem Wege gebären, bekommt sie Besuch von einer Hebamme. Die Hebamme sitzt im Klinikzimmer auf ihrer Bettkante und spricht beruhigend auf die Schwangere ein. Sie sagt, sie wäre die ganze Zeit bei der Frau, sie würde sie nicht verurteilen und würde nicht weggehen. Sie sagt, sie wird nach der Geburt das Baby der Mutter überreichen, damit sie sich verabschieden kann. Rotz und Wasser!

Und dann noch: die Szene in "Einer flog über das Kuckucksnest" als ganz am Schluss der große Indianer das Waschbecken aus der Verankerung reißt, damit das Fenster der geschlossenen psychiatrischen Abteilung aufbricht und flieht.

Die Szene in "Die Brücken am Fluss" als Francesca neben ihrem Mann im Auto sitzt und vor ihnen an der Ampel der Pickup von Robert hält, mit dem sie in den letzten vier Tagen die leidenschaftlichste Zeit ihres ganzen Lebens erlebt hat und sie mit der Hand am Türöffner überlegt, in diesem Moment ihre Familie zu verlassen. Dann springt die Ampel auf Grün und der Pickup steht noch eine kurze Weile da, fährt dann aber los und biegt ab.

Die Szene in "Tatsächlich Liebe" als der Schriftsteller nach Portugal zurückkehrt, um in gebrochenem Portugiesisch im Beisein des halben Dorfes und einer Restaurantgesellschaft seine Liebe Aurelia zu fragen, ob sie ihn heiraten möchte. Ah! Und in demselben Film gleich am Anfang als ein Mann und sein Sohn ihre Frau und Mutter beerdigen, dabei eine Diaschau mit Fotos von ihr läuft und die Bay City Rollers "Bye, bye Baby" singen.

Die Szene in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" als Stephen Hawking und seine Frau Jane auf ihre drei tobenden Kinder blicken und sagen "Schau, was wir gemacht haben!"

Die Szene in "Sophie Scholl" als sie zunächst gefasst ihr Todesurteil annimmt und dann, als sich die Zellentür hinter ihr schließt, einen markerschütternden verzweifelten Schrei ausstößt.

Die Szene in "Mamma Mia" in der die Mutter der späteren Braut "Slipping through my Fingers" von ABBA singt, weil sie die Zeit nicht anhalten kann und ihre Tochter immer größer und größer wird und sie ganz wehmütig wird.

Und, und, und... Ich sagte doch schon in Frage 5, ich weine oft.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Zwei Tage nach Ostern hatte ich eine supertolle Idee für eine kleine Osterbastelei. Die ist so süß! Meine Recherchen im Internet ergaben, die gibt es noch nicht. Jetzt bin ich ganz hibbelig, weil ich noch ein ganzes Jahr warten muss, bis ich sie hier im Blog verraten kann :-)

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen?

Alle, die ich in mein Blog schreibe.

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Ja, manchmal viel zu leicht. Wenn aber Menschen kein Einsehen haben, fällt es mir doch schwerer.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Mich aufgegeben. Alles schnell selber gemacht.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Unfälle, Streit, Falschheit...

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss“?

Ja.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Immer unwichtiger. Außer die Meinung des Liebsten, die ist mir wichtig.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Beides. Ich denke sehr gerne an Situationen von früher zurück, male mir aber auch sehr gerne die Zukunft aus.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Nützt ja nix, denke ich oft. Und so ist es dann auch.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

In einigen, ich bin ja ein ganz anderer Mensch.

298. Wo bist du am liebsten?

Ich bin gerne zu Hause. Oder aber am Meer, im Wald, an einem See, in Berlin, in Dänemark... Am liebsten da, wo meine Familie oder Freundinnen und Freunde sind.



299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Mir wird mit Respekt begegnet. Das war nicht immer so. Als ich jünger war, war mir die Beachtung oft zu viel und auch oft sehr unschön. Deshalb bin ich mit der Situation jetzt zufrieden.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?

Mousse au chocolat.


Noch mehr Teilnehmerinnen gibt es bei Johanna zu sehen.

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