Dienstag, 21. November 2017

Alltag

Alltag.

All-Tag.

Alle Tage.

Alltagstrott? Von wegen! Ich kann mich nicht erinnern, wann mir das letzte Mal ein Tag langweilig vorkam. Unser Familienalltag ist alles andere als gleichförmig. In der Woche sind unsere einzigen unverrückbaren Pfeiler das Frühstück um 7 Uhr und das Sandmännchen um 19 Uhr.

Davor, danach und dazwischen gibt es die volle Packung Familienleben mit vielen Terminen, Bringe- und Abholdiensten, Telefonaten, Zetteln, Kuscheleinheiten, Basteleien, Vorleserunden, Knopfannähereien, Liedern, Waschmaschinenladungen, Apfelschnurpsern, Staubsaugerrunden, Vokabelabhörsitzungen, Wäschebergen, geschmierten Broten, Kabbeleien, Paketannahmen, Aufräumrunden, Einkäufen, Kichereien, Krümeln und, und, und... Ich gebe zu, da vergesse ich auch schon mal mein Blog und das Internet sowieso.

Und dann passieren auch noch die unvorhersehbaren Dinge, die sich nicht planen lassen. Die haben meist mit Krankheiten zu tun. Gestern zum Beispiel brachte ich den Adventsjungen in den Kindergarten. Danach lief ich zum Supermarkt und zum Paketshop, Päckchen wegbringen.

Zu Hause fütterte ich die Augustschnuppe und musste sie danach wickeln. Da die Windel leider undicht war, war ein Bad nötig. Das dauert bei einem so kleinen Baby länger, als man annehmen mag. In der Ferne hörte ich das Telefon klingeln, konnte aber nicht rangehen. Als es dann soweit war, hatte ich schon mehrere Nachrichten auf dem Anrufbeantworter und dem Handy.

"Kindergarten".

Von dort wird nur aus dem EINEN Grund angerufen. Und so war es auch. Zwei Stunden, nachdem ich den ganz fidelen Adventsjungen dort abgegeben hatte, hatte er leichte Temperatur bekommen. Ich solle ihn doch bitte abholen. In solchen Momenten bin ich gerade sehr froh, zu Hause zu sein. Kein Schnick-Schnack-Schnuck mit dem Liebsten, wer die Arbeitsstelle verlässt und sich um das Kind kümmert.

So ist der Adventsjunge auch heute bei mir gewesen. Er hat etwas Halskratzen, ansonsten aber nichts mehr. Die Kita-Richtlinien besagen: 24 Stunden fieberfrei und 48 Stunden Magen-Darm-Beschwerdefrei, dann darf ein Kind wieder in den Kindergarten.

Wir haben also heute gemeinsam die Augustschnuppe beschäftigt. Wenn sie mal nicht bei mir sein wollte, habe ich mich an die Produktion neuer Faltsterne gemacht. Die ganz einfachen mache ich ja schon seit Jahren und verwende sie viele Jahre wieder. Hier ist eine prima Seite mit vielen Anleitungen. Die Sterne aus Tortendeckchen vom letzten Jahr sind auch wunderschön, halten aber nicht so lange. Dann habe ich heute auch den beliebten Blechlebkuchen für den Nachmittag gebacken. Wie haben die Kinder sich gefreut, als sie die zufällig eingebackenen Herzen entdeckt haben!

Alltag? Ja, immer, aber nicht in langweilig. Und gleich geht es ab zu einem weiteren Pfeiler meiner Woche: Aquafitness.






Kommentare:

  1. Genieße die Zeit zu Hause und den fehlenden Streß rund um Kind-krank. Es kommt schneller wieder als einem lieb ist! Ich bin erst im Oktober wieder eingestiegen und das erste Fieberkind hatten wir schon. "Zum Glück" fing es erst ab Freitag Abend an, so dass sie Montag schon wieder kindergartenfit war. Nun das nächste heute. Zum Glück kann man mit einem Grundschulkind ein bisschen was im Home-Office schaffen (und zum Glück ist das bei meiner Arbeit möglich). Hoffen wir, das Nr. 3, wenn sie dann auch noch nachzieht, sich auch das Wochenende aussucht! Denn weder mit einer fidelen noch mit einer schlapp-nöligen Einjährigen probiere ich gar nicht erst, offiziell zu arbeiten.

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    1. Toi, toi, toi Euch für ganz viel Gesundheit!

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