Montag, 23. Februar 2015

Unser Wochenende

Auf den Sonnabend freuten wir uns sehr. Mein Bruder aus Berlin und seine Freundin hatten sich angekündigt. Ziemlich früh fuhr der Liebste mit dem Mutzelchen zum Markt, während ich mit unseren Jungs die Wohnung aufpolierte und zwischendurch noch ein Blech Kuchen buk.

Zum Mittag gab es eine riesige Lasagne und zwei Menschen mehr am Tisch. Das war toll. Den Kindern nach quatschten wir viel zu viel, so dass zwischendurch immer mal eine Runde ihres derzeitigen Lieblingsspiels "Mau Mau" eingeschoben wurde. Der Teenie war mit seinen Klassenkameraden unterwegs, einen Film für seinen Theaterkurs drehen und schneiden.

Am Abend war unser Besuch leider schon wieder weg und der Liebste und ich schauten das Ende der ersten Staffel von "Die Brücke" auf Netflix. Diese spannende Serie spielt gleichzeitig in Kopenhagen und Malmö und das dänisch-schwedische Ermittlerteam aus einer Frau und einem Mann spielt sehr gut zusammen. Wir lieben den Norden und auch, wenn die Bilder in der Serie eher grau und düster sind, finden wir es einfach herrlich.

Die Nacht zu Sonntag war so lala, weil der Adventsjunge sich entschieden hatte, weniger zu schlafen und mehr zwischen uns rumzuzappeln. Ein ständiges Familienbett würde für mich nicht funktionieren, vielleicht noch, wäre das Bett 4 Meter breit. Entsprechend gerädert war ich nach der Nacht. Wir blieben ein bisschen länger liegen, während die drei Kleinen schon in ihrem Zimmer spielten.

Beim Sonntagsfrühstück machte ich das tatsächlich einzige Foto dieses Wochenendes. Wir trödelten vor uns hin und schauten die "Sendung mit der Maus" auf dem KIKA. Der kleine blaue Elefant feierte seinen 40. Geburtstag und die Sendung war wirklich schön. Nach dem späten Mittagessen machten wir Mittagsruhe und nachmittags gab es die Reste vom samstäglichen Kuchen.

Um 16 Uhr kam unsere Babysitterin, weil der Liebste und ich uns Karten für ein Theaterstück bestellt hatten. Die Theatergruppe "Spunck" gab eine Zusatzvorstellung ihres erfolgreichen Stückes in einer Schule gleich in unserer Nähe. Diese Theatergruppe ist eine Betriebssport-Sparte des Unternehmens "Otto", das hier in Hamburg ansässig ist. Das Stück war ziemlich lustig und die Halle tobte. Danach hatten der Liebste und ich noch ein ganz kleines Zeitfenster übrig und machten heimlich einen Abstecher zu McDonalds. Zwei/drei Mal im Jahr essen wir dort mit den Kindern, bevor wir in den Urlaub fahren. Alleine waren wir noch nie da.

Auf der Heimfahrt nach Hause über die stockdunkle Landstraße mit dem Sternenhimmel über uns drehten wir das Autoradio ganz laut auf, sangen mit und fühlten uns einen Moment lang ziemlich jung und frei. Klasse Sache, dieser Elternausgang :-)


Kommentare:

  1. Ja, der Elternausgang tut not - kommt manchmal aber leider nicht so oft vor, wie man es gerne hätte. Bei uns liegt es am Babysitter. Auswahl ist nicht riesig. Aber "Die Brücke" ist dafür manches Mal eine gute Alternative. Habt ihr schon einmal "Borgen" (Gefährliche Seilschaften) - ist eher ein Politthriller, aber gut gemacht und auch aus Kopenhagen...

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    1. Steht auf unserer Liste :-)

      Ja, wir sind auch froh, die Babysitterin gefunden zu haben.

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  2. Ja, das ist wunderbar, sich mal wieder jung und frei zu fühlen für den Augenblick. Bin zwar inzwischen Oma, kann das aber immer noch nachfühlen. Wenn wir unsere Tochter besuchen, die 400 km entfernt wohnt, nehmen wir ihr gern die sehr anhängliche Enkelin ab, damit sie und ihr Mann mal wieder eine Zeit zu zweit verbringen können.
    LG Anke

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  3. Saga Noren & Martin fanden wir auch ganz toll :-)

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