Dienstag, 8. April 2014

Endlich Taschengeld!

Endlich bekommt das Mutzelchen Taschengeld. Seit Anfang März bekommt unser Mutzelchen jeden Samstag 50 Cent Taschengeld. Sie ist nun 6,5 Jahre alt. Zuvor bestand dafür keine Notwendigkeit und so haben wir auf ihr Signal gewartet, dass sie bereit ist. Seit sie nun in der Schule mit größeren Zahlen und mit Geld rechnen gelernt hat, möchte sie selber damit umgehen können. Bis jetzt hat sie ihr Geld gut aufgehoben und betrachtet nun ständig ihr wachsendes Vermögen.

Mein Großer hat auch ungefähr in dem Alter sein erstes Taschengeld bekommen. Ich glaube, es war weniger. Vielleicht 1 Euro im Monat. Das hat sich dann gesteigert und ein paar Jahre bekam er dann pro Monat immer so viel Geld, wie er alt war. Mit ungefähr 14 habe ich dann den monatlichen Betrag mit einem Mal verdoppelt. Mit dem Geld, was er noch ab und zu zusätzlich von seinen Großeltern bekommt, kommt er ganz gut aus.

Ihr Geld steht den Kindern zur freien Verfügung. Sie dürfen sich davon kaufen, was sie möchten. Vielleicht gefällt uns Eltern manches davon nicht, aber die Kinder lernen. Wir auch. Sie brauchen keine Bedarfsartikel wie Schulmaterial, Kleidung oder Fahrscheine davon bezahlen. Der Große hat sich früher oft Fußballsammelbilder gekauft oder Zeitschriften. Mal sehen, was Mutzelchen begehren wird.

Im Moment rechnet sie noch in Kühlungsborneinheiten: 1 Kugel Eis in der Coco- Milchbar kostet 1 Euro. 1 Mal durchs Fernglas auf der Seebrücke schauen auch. Und die große Meerjungfrau im Souvenirladen kostet 13 Euro. Bis zum Herbst möchte das Mutzelchen das gespart haben.


Kommentare:

  1. Liebe Carola,

    von meinem Besuch bei dir,
    bleibt ein lieber Gruß hier.

    Elisabeth

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  2. Lustig, das ist der gleiche Betrag wie bei uns. Wir haben mit dem Schulanfang damit begonnen und da der Kleine es schon beim großen Bruder gesehen hat, wurde natürlich sehr darauf gewartet. Wir stellen übrigens immer wieder fest, dass die Kinder dieses oder jenes sooo gern hätten. Sagen wir dann aber, dass wir es nicht kaufen, sie aber gern ihr Taschengeld verwenden können, dann ist es plötzlich gar nicht mehr so begehrenswert und das eigene Geld wird lieber gespart und - ganz wichtig - regelmäßig gezählt :-) Der Große hat konkrete Sparziele wie über die letzten Jahre (!) hinweg den Legoroboter und jetzt einen eigenen Laptop. Der Kleine gibt das Geld am liebsten für Geschenke für uns aus, wenn er es denn ausgibt. Noch lieber machen hier aber alle ihre Geschenke selbst.
    Liebe Grüße und viel Spaß dem Mutzelchen weiterhin beim Malen, Schreiben und Sparen!
    Regina

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