Mittwoch, 22. Februar 2017

Ich liebe Zähneputzen!



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Ich liebe Zähneputzen! Ja wirklich! Ich mag es, mir neue Zahnbürsten zu kaufen, ich habe immer einen Vorrat in der Schublade. Ich probiere gerne verschiedene Zahnpasten aus und putze mir manchmal mehrmals am Tag die Zähne. Ich liebe meine Zähne und sie sind mir sehr wichtig. Der Zahnarzt hat mir seit Jahrzehnten nichts mehr getan.

Dabei putze ich meine Zähne schon immer ganz altmodisch mit einer normalen Handzahnbürste. Ohne besondere Borsten oder sonstigen Schnickschnack. Ab und zu Zahnseide dazu. Fertig.

Neulich bekam ich ein Päckchen zugeschickt. Happy Brush stand drauf. Nanu, hatte ich doch gar nicht bestellt?! Drin eine nette Nachricht und eine neue Schall-Zahnbürste nur für mich. Na wenn ich sie schon mal habe, kann ich sie ja auch ausprobieren.

Und nun putze ich meine Zähne seit vier Wochen nur noch mit meiner neuen Happy Brush. Meine Zähne sind glatter als je zuvor. Die kleine dunkle Stelle da am Eckzahn ist verschwunden. Erstaunlich!

Die Borsten fühlen sich sehr angenehm an, auch am Zahnfleischrand. Praktische Indikatorborsten zeigen mir, wann ich den Bürstenaufsatz wechseln soll. Der eingebaute Timer läuft zwei Minuten. Manchmal mache ich danach noch ein bisschen weiter, so viel Spaß macht mir das Putzen mit der Happy Brush.

Sogar der Liebste, der als Technik-Freak schon seit Jahren diverse elektrische Zahnbürsten besitzt, ist sehr angetan von der schönen und schlichten Schallzahnbürste. Er durfte den zweiten Wechselkopf meines Starter-Kits haben. Bald bekommt er seine eigene ;-)

Die Zahnpasta ist angenehm minzig und ohne bedenkliche Inhaltsstoffe. Und der Akku hält nun schon fast vier Wochen, ohne dass ich aufladen musste. Die Happy Brush nebst Zubehör gibt es nur im Internet zu einem, im Vergleich mit anderen Modellen, recht günstigen Preis. Schaut Euch gerne auf der Seite des sympathischen Unternehmens um!

Weil mir die Zahnbürste so gut gefällt, wollte ich gerne darüber berichten. Unter meinen Leserinnen und Lesern darf ich nun zwei Starter-Kits der Happy Brush verlosen. Alle, die bis zum 25.02.2017, 24 Uhr, einen Kommentar hinterlassen, wandern in den Lostopf. Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden von mir persönlich benachrichtigt und erhalten von mir einen Gutscheincode für den Shop von Happy Brush.

Viel Glück!



Montag, 20. Februar 2017

Alltagsschnipsel




Hallo, ich bin noch da! Im Moment vernachlässige ich "mein Internet" sträflichst. Ich bin zur Zuschauerin geworden. Die Tage scheinen so lang und sind doch so schnell vorbei, ohne dass ich großartig produktiv war. Ich pendle zwischen Kindern und Haushalt und bin hauptsächlich müde. In den Nächten liege ich bis zu zwei Stunden wach. Gedanken kreisen oder das Baby stupst (juhuuu) und dann bin ich zu aufgeregt.

Als letzte Woche die Sonne durch unsere Fenster schien, offenbarten die Scheiben ihr schmutziges Geheimnis. Oje. Zum Glück geht das Fensterputzen mit dem Fenstersauger* superschnell. Drei Jahre habe ich das Teil nun genau und es ist jeden Cent wert. Das Abkratzen von Tesafilmrückständen auf den Scheiben hat am längsten gedauert. (Bestimmt gibt es da einen Trick.)

Dann ist das Wetter auch noch so trübe, dass wir gar nicht rauskönnen. Ich würde so gerne etwas im Gärtchen machen. Ich habe neue Weidenzäune bestellt und möchte alles hübsch und bunt machen.

So müssen wir es uns noch ein Weilchen drinnen gemütlich machen. Heute saß ich neben dem Adventsjungen und schaute zu, wie er mit Wasserfarben ein Meer malt. So langsam entdeckt er seine kreative Ader, was ich sehr spannend finde.

In den nächsten Tagen habe ich eine kleine Verlosung vor. Schaut gerne wieder rein!



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Samstag, 18. Februar 2017

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.


Idee: Soulemama

Mittwoch, 15. Februar 2017

Hallo Augustbaby!

Ich höre das Rauschen der Dusche nebenan im Badezimmer. Der Liebste ist schon aufgestanden. Ich bin gerade aufgewacht und liege noch im Dunklen in meinem Bett. Ich dämmere ein bisschen vor mich hin und warte auf den Morgenkuss des Liebsten.

Stups.

Da! Ein freudiges Kribbeln durchfährt mich. Plötzlich bin ich hellwach. Ich habe heute mein Kind in meinem Bauch gespürt! Ganz eindeutig! Seit der letzten Woche hatte ich ab und zu schon das Gefühl, gaaaaanz zart etwas zu bemerken. Aber ich habe es noch nicht zuordnen können. Oder wollen. Denn ich bin immernoch in Lauerstellung. So ganz kann ich dem Frieden noch nicht trauen. Am liebsten würde ich bei jedem Ziepen in meinen Bauch blicken können, um zu sehen, ob das Krümelchen noch lebt. Deshalb bin ich so froh und dankbar für diesen Stupser.

Mir fehlt meine Hebamme, die im Urlaub ist. Erst Ende März macht sie wieder einen Hausbesuch. Ich denke, sie könnte mir helfen, mich zu beruhigen und meine zwiespältigen Gefühle in Einklang zu bringen. Ich befinde mich nun mitten in der 15. Schwangerschaftswoche. Ich würde mich so gerne noch mehr freuen und es ganz realisieren.

Denn mir geht es bis auf die psychischen Sorgen ganz gut. Mein Bauch wird langsam ein Stückchen unter meinem Bauchnabel etwas runder und fester. Im Liegen oder wenn ich die Beine anziehe, ist da tatsächlich etwas im Weg. Mein Geruchssinn ist sensationell. Gestern befüllte der Liebste in der Küche die Kaffeedose mit neuen Kaffeebohnen. Ich habe das zwei Zimmer weiter gerochen. Heute war ich auf dem Wochenmarkt. So viele Gerüche! Gute wie weniger gute.

Letzte Woche zeichnete der Adventsjunge mich mit dem Baby im Bauch. Er zeichnet erst seit Kurzem überhaupt solche Kopffüßler. Nun hat zwischen Kopf und Füßen mein Bauch Raum eingenommen. Mit einem wertvollen kleinen Bewohner. Dem Augustbaby 


Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 im Februar

Heute ist wieder 12 von 12. Schon wieder! Ich habe das Gefühl, seit dem letzten Mal ist die Zeit nur so verflogen. Was ich im Moment sehr begrüße.

Ich wache noch vor den Kindern um 6:30 Uhr auf. Gestern Abend haben wir mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder einen Filmabend gemacht. "Findet Dorie"* gibt es jetzt auch fürs Heimkino.

Gegen 7:30 Uhr höre ich Kindergetrappel. Die beiden Jungs schleichen sich in Mutzelchens Zimmer, wo sie alle drei das zum Film passende Hörbuch hören und sich dazu auch das Buch anschauen. Der Liebste und ich genießen unsere Sonntagmorgenkuschelzeit im Bett. Ganz gemächlich stehen wir irgendwann auf.


Die Lavendeldusche von Weleda kann ich im Moment am besten riechen.


Der Liebste und der Adventsjunge gehen frische Brötchen holen. Ich decke den Tisch und stelle Kerzen dazu weil es draußen gar nicht richtig hell wird. Weil ich schon weiß, dass unser Sonntag ganz ruhig und ereignislos wird, mache ich einfach zwei Fotos vom Frühstückstisch, damit ich meine 12 Bilder heute voll kriege ;-)



Am Vormittag probiert das Mutzelchen zum ersten Mal meine Nähmaschine aus. In der Schule hat sie ein halbes Jahr einen Nähkurs belegt und kennt sich schon ganz gut aus. Heute näht sie kleine Körnerkissen und Lavendelsäckchen.


Kuscheln unter Brüdern...


... und Beobachten der Nähfortschritte.


Nach der "Sendung mit der Maus" spielen die Kinder in ihren Zimmern. Der Liebste und ich bereiten das Mittagessen vor. Heute gibt es Königsberger Klopse mit Kartoffeln. Es schmeckt allen sehr gut.


Nach dem Mittagessen mache ich in meinem Bett ein Nickerchen. Der Liebste schaut mit den Kindern einen Kinderfilm. So sieht unser Wochenendsofa aus.


Am Nachmittag ist wieder Spielen und Faulenzen angesagt.


Ach doch, ein bisschen Arbeit muss sein. Der Kleiderschrank vom kleinen Bruder bedarf einer Sortierung. Hinterher ist wieder Luft. Einige Sachen wandern in den Keller oder gleich nach nebenan in den Schrank des Adventsjungen.


Währenddessen faltet der Liebste zwei Waschmaschinenladungen weg und legt mir meine Sachen auf meinen Nachttisch.

Jetzt ist noch Badezeit für die Kinder. Danach will der kleine Bruder einen Schnittchenteller für alle machen, der auf dem Sofa verspeist wird. Wenn die Kinder im Bett sind, haben der Liebste und ich Teezeit auf dem Sofa. Das war ein schöner fauler Tag!

Noch mehr Tageseinblicke sind wie immer bei Caro versammelt.


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Freitag, 10. Februar 2017

Dänischer Traumkuchen


Im Urlaub in Dänemark gehen wir so gerne in eine Bäckerei! Wir stehen dann vor der Auslage und können uns gar nicht entscheiden. Die vielen süßen Teilchen sehen zu verführerisch aus. Was da alles genau liegt, wissen wir meist gar nicht. Wir kaufen dann einfach eine bunte Auswahl und probieren uns durch. Ziemlich süß und auch etwas mächtig sind die Kuchenteilchen in Dänemark.

Als ich neulich im Januar das Buch "Hygge" durchgeblättert hatte, hatte ich Lust auf dänischen Kuchen. Schnell und einfach sollte er sein. Ich suchte mir den jütländischen Drømmekage, Traumkuchen, aus und buk ihn. Er war wirklich ein Traum! Fluffiger geht es nicht und die Karamellkruste ist mal was Neues. Aber der Kuchen war total süß, obwohl ich schon weniger Zucker, als im Rezept angegeben, verwendet hatte. Es ist sogar Kuchen übriggeblieben, was bei uns so gut wie nie vorkommt.


So profitiert meine Familie heute von einem neuen Versuch, den Traumkuchen wirklich traumhaft hinzubekommen. Ich habe den Zucker nochmals reduziert. Jetzt schmeckt der Kuchen uns allen. Das Rezept habe ich dem Buch "New Nordic - Das Kochbuch"* entnommen. Es gibt verschiedene Varianten des Rezepts. In dem Buch werden Gerstenflocken vorgeschlagen. Oft werden für die Kruste auch Kokosraspeln verwendet. Der Adventsjunge hat mir heute beim Backen geholfen.


Zutaten für den Teig:

3 Eier
280g Zucker (ich habe nur 200g verwendet)
2 Pckg. Vanillezucker (2 Esslöffel selbstgemachter Vanillezucker)
300g Mehl
3 Tl Backpulver
90g zerlassene Butter
200ml Sahne (200ml Milch tun es auch)

Zutaten für die Karamellkruste:

180g Butter
300g brauner Zucker (ich habe nur 200g verwendet)
60ml Milch (weil ich weniger Zucker hatte, brauchte es noch einen Schwapp Milch zusätzlich)
150g Haferflocken


*  Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät 10 Minuten aufschlagen (ja wirklich, der Eierschaum ist das Geheimnis des fluffigen Teigs!)

*  Mehl und Backpulver vermischen und in den Eischaum sieben

*  die zerlassene Butter und die Milch dazugeben und alles nur ganz kurz verrühren, damit der Schaum nicht zerfällt

*  den Teig in eine gefettete Form geben (Springform, dann wird der Kuchen hoch, ich habe diesmal meine Glasform von Pyrex verwendet, dann wird der Kuchen etwas flacher)

*  bei 190° (Umluft 170°) ca. 40 Minuten backen, bei flacheren Formen kürzer

*  kurz vor Ende der Backzeit das Topping zubereiten: alle Zutaten in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Masse anfängt, zu kochen

*  die Form aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 220° (Umluft 200°) erhöhen

*  die Karamellmasse auf dem Teig verstreichen und weitere 5 bis 7 Minuten backen bis die Kruste an den Rändern etwas braun ist

*  wenn der Kuchen abgekühlt ist, ist die Kruste fest und kann geschnitten werden


Im Buch wird zum Servieren Schlagsahne oder Vanillesauce empfohlen. Uns hat der Kuchen auch ohne weitere Zutaten sehr gut geschmeckt. Fruchtig frisch wird der Kuchen bestimmt mit Blaubeeren im Teig. Oder Kirschen? Vielleicht beim nächsten Mal...










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Donnerstag, 9. Februar 2017

Ein halbes Jahr...

Manchmal denke ich, da dreht sich ein Schlüssel im Schloss, er kommt nach Hause. Manchmal höre ich ein Musikstück und denke an ihn. Ich vermisse sein Fahrrad vor der Haustür. Oder ich stehe in dem Zimmer, das mal seins war und jetzt vom Mutzelchen bewohnt wird. Ich sehe die Striche am Türrahmen, mit denen wir in den letzten Jahren sein Wachstum dokumentiert haben und frage mich, wo bloß die Zeit geblieben ist.

Vor knapp 6 Monaten ist unser Großer ausgezogen. Schon! Das halbe Jahr ist nur so verflogen. Und wo wir hier einfach weitermachen mit dem üblichen Familientrubel, lebt er ein völlig anderes, neues Leben. Spannend hört es sich an. Sehr arbeitsreich und arm an Schlaf. Seine Universität ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche geöffnet. Es wird zusammen Superbowl geschaut und ein Fitnessstudio gibt es auch. Es finden sehr viele Veranstaltungen statt, wo erwartet wird, dass sich die Studentinnen und Studenten einbringen. Bald wird der Große ein Praktikum in Shanghai absolvieren. Hui!

Der Spruch, dass mit der Geburt eines Kindes das eigene Herz außerhalb des Körpers herumläuft, stimmt sehr. Ein Stück meines Herzens lebt nun mit dem Großen in der Nähe von Koblenz. Manchmal schmerzt es ein kleines bisschen, dass das so weit weg von mir ist. Aber meistens finde ich es schon ziemlich toll, einen so selbstständigen, erwachsenen Sohn zu haben. Die Frequenz unseres Kontaktes muss sich noch ein bisschen einpendeln. WhatsApp macht es leicht, ersetzt aber keine Gespräche. Ich höre ihm sehr gerne zu, wenn er von seinem neuen Leben erzählt.

Letzte Woche war der Große hier. Fühlte sich schön an. Unser Heim war komplett und angefüllt. Nun ist er wieder weggefahren. Seine Zahnbürste ist noch hier. Und ganz oben hinten im Schrank steht seit dem Auszug noch ein kleiner Karton mit seinen abgeliebten Kuscheltieren. Zeugen seiner Kindheit. Ich verwahre sie sicher für ihn.


Sonntag, 5. Februar 2017

Unser Wochenende


Am Sonnabend können der Liebste und ich bis halb 9 schlafen. Die Kinder beschäftigen sich leise in ihren Zimmern. Toll! Wir frühstücken gemütlich mit frischen Brötchen, Hörnchen und Franzbrötchen. Unser Großer ist da, schläft aber länger, denn im Studium kann er das fast nie. Er wurde von seinem Gymnasium eingeladen, Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Berufsorientierungswoche seine Universität vorzustellen.

Nach dem Frühstück fahren wir mit den drei Kleinen zum Gut Wulfsdorf. Wir erleben dort die einzigen Sonnenstrahlen des Wochenendes. Wir kaufen für das Wochenende ein und drehen danach unsere Runde über den Hof. Wir besuchen die Pferde, Schweine und Kühe. Der große Haselnussstrauch fängt an, zu blühen. Damit befinden wir uns nach dem phänologischen Kalender im Vorfrühling. Hört sich doch schon gut an!

Wieder zu Hause angekommen, backe ich zuerst einen Zupfkuchen, bevor ich Nudeln mit Tomatensauce für das Mittagessen koche. Nach dem Mittagessen mache ich ein Nickerchen. Der Liebste ruht auf dem Sofa und hat den Kleinen einen Film angemacht.

Am Nachmittag bringt der Liebste das Mutzelchen zu ihrer Freundin und den kleinen Bruder zu seinem Freund. Beide Kinder werden jeweils dort übernachten. Jetzt ist es zu Hause mit nur einem Kind sehr ruhig. Wir lesen mit dem Adventsjungen und puzzeln. Zur Sandmännchenzeit kommt unsere Babysitterin, um auf den Adventsjungen aufzupassen.

Der Liebste und ich gehen mit Freunden ins Theater. Die Theatergruppe Spunck, die wir schon einmal mit einem anderen Stück besucht haben, spielt "8 Frauen". Die Theatergruppe ist eine Betriebssportgruppe vom Hamburger Unternehmen "Otto". Der Abend ist herrlich und die Schauspielerinnen und Schauspieler sind wirklich sehr gut. Nach 23 Uhr sind wir erst wieder zu Hause.

Am Sonntag können wir bis um 9 Uhr im Bett bleiben. Der Adventsjunge braucht zwischendurch kurz mal Äpfelchen und ein Spiel, aber ansonsten können wir gemütlich trödeln. Ich weiß schon, dass der Tag total unspektakulär wird, weshalb ich gar nicht erst den Versuch unternehme, bei WMDEDGT von Frau Brüllen mitzumachen. Ich mache sogar nur ein einziges Foto vom Spitzkohl, so sehr faulenze ich heute.

Nach dem späten Frühstück mit frischen Brötchen verabschieden wir unseren Großen, der mit der Bahn wieder Richtung Koblenz fährt. Dann schauen wir mit dem Adventsjungen die "Sendung mit der Maus". Gegen 12 Uhr holt der Liebste das Mutzelchen von ihrer Freundin ab. Ich koche Kohl-Kartoffel-Hack-Topf, das hatte sich das Murtzelchen neulich schon gewünscht, bevor sie so krank wurde.

Nach dem Essen mache ich wieder ein Nickerchen, ich bin im Moment halt total müde und nutze das am Wochenende so richtig aus. Der Liebste guckt mit den Kindern einen Film und holt danach den kleinen Bruder von seinem Freund ab. Das Mutzelchen und den Adventsjungen nimmt er mit auf den Spaziergang. Schön zufrieden kommt der kleine Bruder von seinem Freund zurück. Die Familie hat ein Haus mit einem wilden Garten mit Baumhaus und einer Werkstatt. Ein Kinderparadies!

Beide befreundete Familien erzählten uns übrigens, wie schön unsere Kinder spielen können. Das kommt wohl nicht mehr so oft vor, immer öfter fragen Besuchskinder wohl nach Mediennutzung bei Besuchen. Das hat uns doch schon gefreut.

Am frühen Abend steht noch eine kleine Wäscherunde an, die Küche wird aufgeräumt und die Kinder gehen in die Badewanne. Nach dem Abendbrot sitzen sie badenwannenduftig in ihren Schlafanzügen vor dem Sandmännchen. Weil uns das gestrige Theaterstück so gefallen hat, haben der Liebste und ich beschlossen, nochmal den Film "8 Frauen"* von François Ozon anzuschauen. Da spielen viele berühmte französische Frauen mit. Jetzt hat der Liebste den Wasserkocher für unseren Tee angestellt. Feierabend!







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Freitag, 3. Februar 2017

Wie geht's?


"Es ist ja total gewachsen!" rufe ich erstaunt meiner Ärztin zu. "Ja so soll es auch sein." sagt sie fröhlich. Wegen ein paar Sorgen war ich gestern kurz in der Praxis. Aber alles ist gut und das Krümelchen ist schon sehr lebendige 7 Zentimeter groß. Ich feiere jeden einzelnen Millimeter!

Und natürlich freue ich mich über jeden einzelnen Tag, den meine Schwangerschaft voranschreitet. Übermorgen beginnt die 14. Schwangerschaftswoche. Immernoch lauere ich auf Anzeichen, dass wirklich alles gut ist. Mein Bauch ist eh immer vorhanden noch nicht sonderlich gewachsen. Ich bemerke allerdings eine Verschiebung Richtung Taille.

Müde bin, oh ja. Den ganzen Tag. Aber in der Nacht muss ich zwei Mal raus und bin dann lange wach. Ab und zu ist mir tagsüber sehr schwindelig. Ich habe keinen Haarausfall mehr. Meine Haut am ganzen Körper ist ziemlich trocken. Ich habe wenig Appetit. Deshalb vergesse ich manchmal, rechtzeitig zu essen. Dann bin ich ganz plötzlich unterzuckert und zittere richtig. Ich habe 6 Kilo abgenommen. Meine Hosen schlackern. Ich ermahne mich, viel zu trinken. Neu entdeckt habe ich den Shop Vita et Natura, deren Umstandstees ich testen darf. Die Kräutertees sind auf die unterschiedlichen Phasen der Schwangerschaft abgestimmt. Da ich im Moment eh keinen Kaffee mehr mag, bekommt mir das Teetrinken besser.

Letzte Woche habe ich unsere Hausgeburtshebamme kennengelernt. Unsere letzte Hausgeburtshebamme arbeitet leider nicht mehr. Die "neue" und ich haben uns gleich sehr gut verstanden. Sie ist bodenständig und sehr patent, so wie ich es von allen meinen Hebammen kenne. Anderthalb Stunden hat sie sich Zeit für mich genommen. Wir haben Tee getrunken und ich habe von meinen Schwangerschaften und Geburten erzählt. Ich freue mich sehr auf unseren nächsten Termin, wo sie auch den Liebsten und die Kinder kennenlernen wird.

Sehr gerührt bin ich von verschiedenen Glücksbringern, die mir von Freundinnen und Blogleserinnen geschenkt wurden. Ja, ich klammere mich daran, auch wenn ich nicht abergläubisch bin. Sie sind für mich ein schönes Zeichen, dass Menschen mich mit ihren Gedanken begleiten. Danke!

Und so ganz langsam und sehr vorsichtig gewöhne ich mich an den Gedanken, dass wir im Sommer wieder ein Baby im Haus haben werden. Oh, wir haben alle Babysachen komplett weggegeben! Und das Beistellbett haben wir auch entsorgt. Aber das hat ja alles noch ein bisschen Zeit. Zuerst besorge ich mir mal eine schöne neue Hülle für meinen Mutterpass.



Mittwoch, 1. Februar 2017

Hallo Februar!

im Februar werde ich...

das Mutzelchen im Gymnasium anmelden
Zeit mit meinem Großen verbringen
Briefe schreiben
den 9. Hochzeitstag mit dem Liebsten feiern
ins Theater gehen
einen Elternabend besuchen
Max Rabe und das Palastorchester hören
sehnsüchtig die kleinen grünen Spitzen im Gärtchen betrachten
einen Drachenreiter, einen Schmetterling und einen Feuerwehrmann zum Faschingsfest bringen
hoffentlich noch beruhigter in mich reinhören können 


Montag, 30. Januar 2017

Kleine Auszeit an der Ostsee


Weil unsere Schulkinder am Freitag und auch am heutigen Montag schulfrei hatten, sind wir nach Kühlungsborn gefahren. Die Fahrzeit von unserem zu Hause bis zur Ferienwohnung beträgt mit dem Auto nur 1,5 Stunden. Das ist einfach ideal für eine kleine Auszeit.

Gleich nach dem Auspacken am Freitag liefen wir zum Strand runter. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war zwar etwas kalt, aber sonnig. Es wehte fast kein Lüftchen und so machte die Ostsee mit ihrem klaren Wasser nur ganz träge schwapp... schwapp... schwapp...

Wir "erledigten" alle wichtigen Punkte: Eis essen in der Coco Milchbar, Kaffee trinken bei Bäcker Junge, durch den Stadtwald spazieren, Fischbrötchen essen, mit der Molli-Bahn fahren, die Strandbuchhandlung besuchen, mit dem kleinen Bäderexpress durch den Ort tuckern, alle Spielplätze beturnen, die weichen doppelten Brötchen zum Frühstück genießen und in den großen Wandschränken der Ferienwohnung Verstecken spielen.

Ich habe mich diesmal ganz besonders auf Kühlungsborn gefreut, weil Familie Niepi, die wir aus dem Internet kennen, zeitgleich mit uns vor Ort war. Sie wohnte mit ihren zwei Jungs sogar im selben Haus. So hatten wir eine lustige Zeit miteinander. Am schönsten war der Sonntagnachmittag, an dem die Männer mit den fünf Kindern unterwegs waren und Frau Niepi und ich uns ganz kinderfrei treffen konnten. Im Café Röntgen schlemmerten wir die oberbeste Torte und konnten mal ganz in Ruhe quatschen. Definitiv jetzt schon einer der Glücksmomente in diesem Jahr!

Heute hat es nach unserer Abfahrt sehr stark geregnet. Wir hatten zum Glück eine gute Heimfahrt. Hamburg empfing uns mit grauem Himmel und Schneefall. Morgen gehts wieder los mit Schule und Kindergarten. Richtige Winterferien haben wir dann erst im März.













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