Sonntag, 26. März 2017

Unser Wochenende

"Aus dem Weg! Ich muss lesen! Ich habe mir ein cooles Buch ausgeliehen!" Mit diesen Worten des Mutzelchens wird unser Wochenende eingeläutet. In der Schulbücherei hat sie sich das Buch "Kekse im Kosmos"* ausgeliehen. Am Ende des Wochenendes wird sie es durch haben.

Am Freitagabend packt sie zunächst erstmal ihren Rucksack und läuft mitsamt Schlafsack und Isomatte zu ihrer Freundin. Dort steigt eine Geburtstagsübernachtungsparty. Die Mädels werden eine Fackelwanderung machen und Badebomben herstellen.

Damit bei uns zu Hause die Kinderanzahl stimmt, lädt der kleine Bruder seinen Freund zur Übernachtung bei uns ein. Zum Abendbrot gibt es selbstgemachte Pommes und als der Adventsjunge im Bett ist, schauen wir mit den beiden großen Jungs den Film "Rico, Oskar und die Tieferschatten"* nach dem gleichnamigen Buch* von Andreas Steinhöfel. Ich seufze ein bisschen bei den Bildern aus Berlin...

Am Sonnabend beschäftigen die Jungs sich miteinander. Der Liebste fährt mit dem Adventsjungen zum Markt und erledigt den Wochenendeinkauf. Mittags gibt es Nudeln, wie meistens am Sonnabend. Ich hole das Mutzelchen von ihrer Freundin ab.

Am Nachmittag spielen die Kinder draußen. Ich kriege kurz vor dem Abendbrot einen kleinen Aufräumrappel und sortiere einen ganzen Müllsack Kram aus. Ich möchte so langsam anfangen, das Schlafzimmer zur Geburt vorzubereiten und für das Leben mit Baby zu gestalten.

Als am Abend die Kinder schlafen, schauen der Liebste und ich endlich mal den Film "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind"*. Macht echt Spaß und ist mit vielen überraschenden Details sehr unterhaltsam.




Am Sonntag schlafen wir aus und durch die Zeitumstellung ist es plötzlich schon nach 10, als wir endlich frühstücken. Nach dem Frühstück bauen die Jungs sich die Carrerabahn auf. Ich koche Rouladen.

Zur Sendung mit der Maus treffen wir uns alle vor dem Fernseher. Heute erklärte der Astronaut Alexander Gerst die Sache mit Tag und Nacht und den Jahreszeiten. Sehr interessant! Hier kann die Sendung nachgeschaut werden. 

Nach dem Mittagessen machen wir eine Mittagspause. Am Nachmittag lockt uns das schöne Sonnenwetter nach draußen. Wir fahren zum Gut Karlshöhe. Dort bekommen die Kinder ein Eis und der Liebste und ich ein Stück Kuchen und nen Kaffee.

Danach drehen wir unsere übliche große Runde: Spielplatz, Teich, Schafe, Moor, Wald und Trecker zum Klettern. Es ist schon richtig warm und endlich wird es an immer mehr Stellen grün.

Am Abend kontrollieren das Mutzelchen und der kleine Bruder ihre Schulranzen. Siehe da, da sind noch Brotdosen und einige Unterschriften der Eltern fällig. Das Mutzelchen muss noch eine kleine Berichtigung schreiben. Der kleine Bruder saugt gerne die Wohnung. Der Adventsjunge geht in die Badewanne. Ich räume die Küche auf und der Liebste faltet schnell noch eine Ladung Wäsche.

Nach dem Abendprogramm haben der Liebste und ich wieder gemeinsame Sofazeit.


Noch mehr Familienwochenenden sind bei Susanne versammelt.







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Freitag, 24. März 2017

Halbzeit!

"Ich freue mich immer, wenn das Baby stupst. Dann weiß ich, es ist noch da." erzähle ich dem Mutzelchen. "Na wo soll es denn sonst sein?!" grinst die große Schwester.

Und sie hat ja vollkommen recht, das Baby ist wirklich da! Die Halbzeit der Schwangerschaft ist nun schon erreicht. Hurra! Mit jedem Stupser wird die Schwangerschaft endlich realer für mich. Mit jedem Stupser kann ich mich ein bisschen mehr entspannen.

Ich hatte lange damit zu tun, gedanklich das Bild auf dem Ultraschallmonitor bei meiner Ärztin mit meinem Bauch zu verbinden. Ist das verständlich? Ich habe da dieses Bild von einem kleinen zappelnden Menschlein gesehen, das ganz offensichtlich aus meinem eigenen Bauch stammte. Da mein Körper aber so wenig Schwangerschaftssymptome zeigte und noch keine Kindsbewegungen zu spüren waren, konnte ich es immernoch nicht so richtig glauben. Dazu diesmal die Sorgen, ob wirklich alles gut gehen wird.

Letzte Woche hat uns unsere Hausgeburtshebamme besucht. Weil Ferien waren, waren auch der Liebste und alle drei Kinder zu Hause. So konnten wir uns alle kennnlernen. Eine ganze Stunde war die Hebamme bei uns. Eine neue Vorsorgeuntersuchung stand an.

Wenn keine Ultraschalluntersuchung ansteht, erledigt eine Hebamme alle Untersuchungen, die auch eine ärztliche Vorsorge umfassen. Nur mit sehr viel mehr Zeit und Raum für Gespräche. Ich liebe es! Jedes Mal werden Urin und Blutdruck kontrolliert. Am Schönsten war auch dieses Mal wieder die Kontrolle meines Bauches. Ich bin auf mein Bett umgezogen. Die Kinder und der Liebste saßen alle neben mir, als die Hebamme mit ihren Händen von außen meine Gebärmutter ertastete. Die kleine feste Kugel hat nun mit ihrem Wachstum meinen Bauchnabel erreicht.

Und dann durften wir die Herztöne des Babys hören. Mit einem kleinen mobilen Herztongerät fand die Hebamme das galoppierende Herzchen und wir lauschten alle gespannt. Alles sieht wunderbar aus. Wir unterhielten uns noch ein Weilchen, erledigten ein bisschen Papierkram und dann war die Stunde auch schon rum.

Gestern hatte ich bei meiner Ärztin einen Termin zum großen Ultraschall. Da wurden die Organe des Babys genauer angeschaut. Die Durchblutung der Gebärmutterarterien wurde getestet und die der Nabelschnur. Alles gut. Und die Tendenz, die ich schon seit dem letzten Termin weiß, wurde nochmal bestätigt: wir bekommen ein Mädchen ❤ ❤ ❤


Einen Buchtipp möchte ich hier noch zeigen. Als ich vor bald 19 Jahren meinen ersten Geburtsvorbereitungskurs im Geburtshaus Berlin-Steglitz besuchte, kam ich das erste Mal in Kontakt zu Traumreisen oder Meditationen. Ich weiß heute noch, dass wir eine kleine warme Sonne durch unseren Körper auf Reisen schicken sollten und dabei unser Baby in unserem Bauch besucht haben.

Das war zunächst etwas befremdlich, aber in der Gruppe von "gleichgesinnten" Frauen fand ich es dann doch sehr schön. Bei den Meditationen sind regelmäßig Kursteilnehmerinnen eingeschlafen.

Das Buch "Mama werden, Mama sein"* von Katrin Michel ist ganz frisch erschienen und möchte Schwangere auf ihrer Reise durch die Schwangerschaft und die erste Zeit danach begleiten. Woche für Woche gibt es sehr einfühlsame Texte, die die Schwangere nach innen schauen lassen. Man kann sich die Texte vorlesen lassen oder auch selbst lesen.

Es gibt Texte, die sich mit Zipperlein in der Schwangerschaft beschäftigen. So lästig Übelkeit, Rückenschmerzen oder Sodbrennen auch sind, sie sind Begleiter einer besonderen Zeit und irgendwann auch wieder verschwunden. Und es gibt Texte für das Wochenbett, den Partner oder Entwicklungsschübe des Babys.

Illustriert ist das Buch mit Werken von Kindern zwischen 3 und 16 Jahren. Ich nehme das Buch jetzt immer wieder zur Hand und konzentriere mich, wenigstens für ein paar Minuten, ganz auf mich und mein Baby. Das hilft mir, immer gelassener zu werden.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.


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Mittwoch, 22. März 2017

Er ist's!





Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!

Eduard Mörike




Montag, 20. März 2017

Heute...

Heute wäre der errechnete Geburtstermin unseres Märzbabys gewesen. Letzten Herbst habe ich mir oft ausgemalt, wie ich mich an diesem heutigen Tag fühlen würde.

Der Schmerz und die Trauer haben nachgelassen. Seitdem ist sehr viel passiert. Die schweren Komplikationen nach der Fehlgeburt haben zunächst die Trauer in den Hintergrund gedrängt. Ich hatte sehr viel damit zu tun, körperlich wieder fit zu werden.

Danach wusste ich anfangs immer, in welcher Schwangerschaftswoche ich gewesen wäre. Frauen, die gleichzeitig mit mir schwanger waren und darüber berichteten, habe ich aber vorsichtig gemieden.

Ich bekam sehr viel Zuspruch und war überrascht, wie viele Frauen schon ähnliches erlebt haben. Vorher hatte ich keine Ahnung, denn gesprochen wurde darüber so gut wie nie. Hinterher war ich irgendwie erleichtert, nicht alleine zu sein.

Ich habe oft darüber nachgedacht, ob ich etwas falsch gemacht hatte. Wo war der Fehler? Dann entdeckte ich diesen Satz:


Es heißt Fehlgeburt nicht wegen eines Fehlers. 
Es heißt Fehlgeburt weil jemand fehlt. 

Damit kann ich viel besser leben.

Mir hat damals das sehr umfangreiche Buch "Gute Hoffnung, jähes Ende"* von Hannah Lothrop gut geholfen. Im Buch "Gestern war ich noch schwanger"* von Nicole Schäufler, wird solch ein Erlebnis in gezeichneten Bildern verarbeitet.

Ich werde das Erlebte nie vergessen. Und ich bin heute demütig und überaus dankbar, die Stupser unseres Augustbabys in mir spüren zu dürfen.


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Freitag, 17. März 2017

Im Frühlingsgarten

Kaum sind wir mal ein paar Tage nicht da, regt es sich in unserem Gärtchen. Überall sind grüne Spitzen zu entdecken. Jedes Jahr ist es wieder eine Überraschung, was da alles wächst.

Die Traubenhyazinthen haben sich vermehrt, wie schön! Und da wächst sogar Bärlauch in unserem Beet, hatte ich total vergessen! Den werde ich zu schmackhafter Bärlauchbutter verarbeiten.

Die neue Beeteinfassung aus Weidenzäunchen habe ich nun aufgestellt. Fünf Jahre haben die alten Zäunchen gehalten, bis sie auseinandergebröselt sind.

Nun warten die Kinder und ich auf weitere warme Sonnenstrahlen, damit wir uns noch viel länger draußen aufhalten können. Dann will ich noch mehr bunte Frühblüher pflanzen und die Terrasse frühlingsfein machen.

Traubenhyazinthe

Rose

Jostabeere

Frauenmantel

Walderdbeere

Akelei

Bärlauch

neue Beeteinfassung

Schönheit

erste Terrasssenkunstwerke

Donnerstag, 16. März 2017

Uuuuuuund Action!

Neulich, die Märzferien standen vor der Tür, überlegten der Liebste und ich, ob wir mit den Kindern wegfahren wollen. Am Meer waren wir gerade erst und besonders lange fahren wollten wir auch nicht.

Da fiel uns der Center Parc in der Lüneburger Heide ein. Nur eine Stunde Fahrzeit von uns aus und ein ideales Ziel für Familien. Wir wollten vor allem den Kindern eine Freude machen, denn ihnen lagen paradiesische Tage voraus.

Wir verbrachten also die vergangen Tage vor allem sehr actionreich. Unser Ferienhaus lag direkt am See. Wenn wir einmal um den See herumgelaufen waren, erreichten wir das Herzstück eines jeden Center Parcs. Dort im Zentrum befinden sich viele Restaurants, Geschäfte und vor allem das tropische Badeparadies.

Und so habe ich in den letzten Tagen gar nicht so viele Fotos gemacht, denn wir waren jeden Tag schwimmen, tauchen und rutschen. Gegessen haben wir reichlich Pommes, Pfannkuchen und Pizza. Dann besuchten wir die Tiere im Streichelzoo, fuhren mit der Parkbahn und mit einem Tretboot, tobten auf Spielplätzen drinnen und draußen, beobachteten Vögel und eine abendliche Froschwanderung.

Und am Abend fielen alle Kinder und wir Eltern seeeeehr müde ins Bett.







Sonntag, 12. März 2017

12 von 12 im März

Heute ist wieder 12 von 12. Eine lange Liste von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gibt es wie immer bei Caro.

In der Nacht bin ich zwei Stunden wach. Erst muss ich ins Bad. Dann liege ich im Bett und merke das Baby stupsen. Heute beginnt die 19. Woche. Fast Halbzeit! Mein Bauch wird vom Bauchkribbeln ganz warm. Ich überlege, was wir noch alles brauchen werden und ob ich das Baby diesmal nicht lieber im Wohnzimmer statt wie beim letzten Mal im Schlafzimmer auf die Welt bringen möchte.

Was man halt so nachts um 4 zu grübeln hat. Dann fällt mir ein, dass ich meinen Personalausweis vermisse. Ich stehe auf und schaue in meine Tasche, wo er sonst immer ist. Nichts. Im Bett grüble ich weiter, wo ich ihn zuletzt gebraucht habe. Gegen 6 Uhr schlafe ich wieder ein.

Um halb 8 kommt der Adventsjunge in unser Bett zum Kuscheln. Ich stehe dann als Erste auf und gehe duschen. Das Mutzelchen und der kleine Bruder bekommen Geld für den Bäcker.



Nach dem späten Frühstück trödeln wir alle vor uns hin. Ich sitze im Sessel und schaue mir meine neue NORR an. Ein sehr gelungenes Heft mal wieder!


Vor der "Sendung mit der Maus" schauen wir diesmal auch "Löwenzahn". Da wird über die Gewinnung und die Herstellung von Schokolade berichtet. Mir fällt der allerletzte Schokoladenweihnachtsmann ein, der noch in meinem Geschenkeschrank steht. Wir teilen ihn uns.


Im Kinderzimmer wird fleißig mit der Brio-Bahn gespielt. Die meisten Teile sind noch vom Großen, also ca. 17 Jahre alt, und immernoch tipptopp. Modelle anderer Hersteller passen gut dazu.


Nach dem Mittagessen schaut der Liebste mit den Kindern den Film "Pets"* über das geheime Leben von Haustieren. Dem Adventsjungen ist das streckenweise zu spannend. Er geht lieber wieder mit der Holzeisenbahn spielen. Ich mache derweil ein Nickerchen. Zum Kaffee gibt es Kirsch-Schmand-Kuchen.


Am Nachmittag lockt uns die Sonne raus. Wir besuchen das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Der Wind ist noch etwas frisch und die Natur ist hier noch etwas verhalten mit der Präsentation ihrer Frühlingsboten. Wir genießen die Stille und dürfen die Galloways bei der Fütterung beobachten.

Zurück zu Hause gibt es eine Aufräumrunde und dann beginnt auch schon das Abendprogramm mit Abendbrot, KIKA und Bettzeit. Die Kinder dürfen noch ein bisschen länger trödeln, denn vor uns liegt noch eine ganze Woche Ferien.

Ah! Meinen Personalausweis habe ich doch noch gefunden: ich brauchte ihn zuletzt zur Anmeldung auf der weiterführenden Schule des Mutzelchens. Uff!







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Samstag, 11. März 2017

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.




Idee: Soulemama

Mittwoch, 8. März 2017

Ein Tag ohne mich - Zum Weltfrauentag

Zum internationalen Frauentag gab es die Idee, dass Frauen doch mal einen Tag streiken und darüber berichten sollten. Real oder auch nur als Utopie. Ein Tag ohne Frauen.

Nun, die Wahrheit ist: so ein Alltag in unserer Familie würde ohne mich völlig problemlos verlaufen. Dank sehr guter Kinderbetreuung in Kindergarten und Schule und dank meines sehr gut organisierten Liebsten würde alles so laufen wie immer.

Die Kinder würden pünktlich geweckt werden, wären vernünftig angezogen, hätten ein Frühstück im Bauch und in der Brotdose. Sie würden rechtzeitig in ihren Einrichtungen sein und der Liebste im Büro. Nach seiner Arbeit würde er die Kinder abholen und sich am Nachmittag mit ihnen beschäftigen. Er würde die Kinder fragen, was sie den Tag über erlebt haben, ihnen vorlesen und die Eisenbahn aufbauen.

Nebenbei würde eine Ladung Wäsche in der Waschmaschine ihre Runden drehen und trockene Wäsche weggefaltet werden. Nach dem Abendbrot würden die Kinder gewaschen und mit geputzten Zähnen in ihren Betten liegen und friedlich einschlummern. Die Küche wäre aufgeräumt und der Geschirrspüler würde am Ende des Tages leise rauschen. Es wäre also nicht nötig, in meinem Job als Mutter zu streiken.

Vor einigen Jahren, als ich mit meinem Großen alleinerziehend war, hätte das alles natürlich ganz anders ausgesehen. Ich bin mir sehr bewusst, dass ich im Moment sehr privilegiert lebe. Der Liebste und ich ziehen an einem Strang. Er "hilft" mir nicht im Haushalt und bei der Erziehung unserer Kinder, sondern spielt eine entscheidende Rolle dabei. Dafür bin ich sehr dankbar.

Würden heute andere Frauen um mich herum streiken, würde so ein Tag ganz anders aussehen. Die Kinderbetreuung würde komplett wegfallen, denn Erzieherinnen und Lehrerinnen stellen die Mehrzahl. Im Supermarkt, beim Bäcker, im Drogeriemarkt, im Blumenladen, in der Apotheke und vielen anderen Geschäften wäre kein Personal vorhanden. Die Praxen meiner Frauenärztin, meiner HNO-Ärztin und der Zahnärztin wären geschlossen. Im Haus würden keine Nachbarinnen unsere Pakete annehmen und auf der Poststelle würden unsere Pakete auch nicht landen, weil keine Angestellten da wären.

Ich bin heute und alle Tage sehr dankbar für alle Frauen um mich herum. Ich bin dankbar für ehrliche Worte und gegenseitige Unterstützung. Denn ohne Frauen geht es nicht.


Montag, 6. März 2017

Im Ferienmodus

Moin! Wir befinden uns im Ferienmodus. Hamburg hat seit heute die bundesweit einmaligen "Skiferien", wie die zweiwöchigen Märzferien auch genannt werden. Dafür haben wir allerdings keine Osterferien.

So können wir nun am Morgen ein bisschen länger schlafen und vor uns hintrödeln. In die Schule gehen das Mutzelchen und der kleine Bruder abseits von unseren Urlaubstagen trotzdem. Wir haben für beide Kinder ein paar Ferienwochen im Jahr gebucht. Im Ferienhort gibt es immer ein tolles Programm. Es wird gebastelt, experimentiert, gebacken und gekocht, es gibt Sportangebote und Ausflüge. Die Kinder gehen sehr gerne hin.

Auch für den Adventsjungen sind die Tage im Kindergarten in den Ferien ein bisschen kürzer. So haben die Kinder morgens Zeit, zum Spielen. Heute Morgen bot sich mir dieser schöne Anblick vom Geschwisterflausch. Ich liebe diese innigen Momente!


Mittwoch, 1. März 2017

Hallo März!

im März werde ich...

Frühlingsblumen suchen
das Gärtchen hübsch machen
neue Weidenzäunchen aufstellen
einen großen Frühjahrsputz machen
Geburtstagspost verschicken
vielleicht ins Kino gehen
mit den Kindern die Märzferien begrüßen
viel tolle Familienzeit genießen
mit der Familie einen Kurzurlaub machen
einen Termin in der Kontaktlinsenpraxis haben
unsere Hausgeburtshebamme wiedersehen
einen Termin bei der Frauenärztin zum großen Ultraschall haben
die Halbzeit meiner Schwangerschaft feiern
an unser Sternenkind denken, das diesen Monat Geburtstermin gehabt hätte 


Dienstag, 28. Februar 2017

Lass den Frühling rein!


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Als ich die neuen frühlingshaften Angebote von Tchibo sah, träumte ich mich gleich davon. Ich sah helle Morgensonne, die durch sanft wehenende Vorhänge scheint. Ich hörte Vogelzwitschern. Ich sah den Liebsten und mich in der blumigbunten Bettwäsche liegen. Dampfende Kaffeebecher in der Hand und Kerzen dazu. Gemütlich würden wir in den Frühlingstag starten.

Haha, ein schöner Traum! Wer eins, zwei, drei oder mehr Kinder hat, weiß, solche Morgen sind superselten. Sehr wahrscheinlich sind die Kinder vor uns wach und fragen nach Essen und Trinken oder rufen "Kannst du mal mein Auto reparieren?" oder "Der hat mich geärgert!"... Oder sie liegen gleich mit in unserem Bett, einen großen Stapel Vorlesebücher dabei. Das ist gemütlich, keine Frage. Heißer Kaffee im Bett geht dann aber eher nicht. Und Kerzen auch nicht.

Da haben wir uns lieber alle zusammen am Tisch getroffen und eine Müsliparty gefeiert. Denn Müsli geht immer und kommt bei allen gut an. Jetzt im Frühling verlangt es uns nach leichterer Kost als in den Wochen davor. Ich habe mein altbewährtes Knuspermüsli mit wenigen Zutaten gebacken. Das ist superlecker und macht satt.

Zusammen mit verschiedenen Obstsorten und Joghurt und Milch war das ein prima Familienessen. Auf der wunderschönen weißen Tischdecke mit Lochstickerei kommt das bunte Blumendekor des Geschirrs aus der neuen Tchibowelt gut zur Geltung. Die Tischdecke ist genau mein Fall, sie ist elegant, aber mit ihrem festen Baumwollstoff nicht zu fein. Ich sehe damit noch viele herrliche Feste vor mir.

Die Schüsseln sind richtig groß. Da passt viel Müsli mit Obst rein, oder auch mal Pudding oder Knabbereien für den Filmabend. Sie strahlten zusammen mit meiner Blumendekoration um die Wette. Ich mag es, einzelne Blüten in kleinen Flaschen auf dem ganzen Tisch und auch in der Wohnung zu verteilen. Noch mehr schöne Tipps für Frühlingsdekorationen findet man hier bei Tchibo. Der Mini-Maibaum für den Tisch ist super! Den bastele ich bestimmt nach.

Das Müsli und das Obst war übrigens schnell weggefuttert. Ich freue mich auf den Frühling, wenn es endlich noch mehr leckere Obstsorten gibt. Bis dahin gucken wir uns noch ein Weilchen die bunte Frühlingswiese auf der Bettwäsche an und träumen ein bisschen vom nahen Frühling.


Vielen Dank an Tchibo für die blumige Kooperation!













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