Montag, 24. April 2017

Unser Wochenende...

... war ganz besonders ruhig und entspannt. Am Sonnabend machte ich um halb 9 die Augen auf und staunte: das ist ja richtiges Ausschlafen! Natürlich war ich in der Nacht öfters auf und die Kinder waren auch schon viel eher wach. Sie haben sich aber so leise in ihren Zimmern beschäftigt, dass es sich für den Liebsten und mich fast wie Urlaub anfühlte.

Wir frühstückten spät und beschlossen, nach Wulksfelde zu fahren, um unser Leergut abzugeben, dass noch von der Party übrig war. Schon auf der Fahrt zum Biohof wechselte das Wetter alle paar Minuten. Von Sonnenschein über Regenschauer bis zum Hagel war einfach alles dabei.

Auf dem Hof angekommen, gingen wir erstmal in den Laden, um einzukaufen. Knackigsaftiger Spargel, Rhabarber, hofeigene Kartoffeln, einige Sorten Käse von der riesigen Käsetheke und weitere Lebensmittel. Nach dem Einkaufen setzten wir uns mit einem Getränk ins Café und beobachteten abwechselnd die Menschen und das Wetter draußen. In einer Regenpause besuchte der Liebste mit dem Mutzelchen und dem kleinen Bruder die Tiere im Streichelzoo. Der Adventsjunge wollte lieber mit mir im Café sitzenbleiben. Der Kleine war übrigens seit dem Kinderarztbesuch am Freitag wieder genesen.

Wieder zu Hause aßen wir so spät zu Mittag, dass das Kaffeetrinken ausfiel. Ich dachte auf einer neuen Regelung für die Essenszeiten am Wochenende rum.

Am Sonntag haben wir schon wieder ausgeschlafen! Erst um halb 11 saßen wir alle am Frühstückstisch. Gleich nach dem Frühstück kuschelten wir uns alle aufs Sofa und schauten die, bei uns allen beliebte, "Sendung mit der Maus". Auch wir Eltern lernen dabei regelmäßig neue Dinge, toll!

Danach hat mir das Mutzelchen geholfen, einen Rhabarberkuchen mit Baiser zu backen. Als ich anschließend Kartoffeln und Spargel schälte, es war schon 14 Uhr, fielen mir meine Überlegungen vom Vortag wieder ein. Im selben Moment kam der Liebste in die Küche und fragte, was ich davon halte, wenn wir erst am Abend warm essen würden. Durch das späte Frühstück hätte eh noch niemand Hunger. Genau meine Gedanken!

So machte ich also erstmal meinen Mittagsschlaf und danach gab es den Kuchen. Kartoffeln und Spargel aßen wir am Abend zum Abendbrot. Hat allen gut gefallen.

Durch das absolut wechselhafte Wetter waren wir am Sonntag dann gar nicht mehr draußen. Die Kinder beschäftigten sich sehr gut miteinander. Der kleine Bruder musste nach der Klassenfahrt noch ein bisschen ankommen. Am Abend war dann Badewannenzeit für alle Kinder und schon war das gemütliche Wochenende wieder rum.

(Ein einziges Foto habe ich gemacht und das auch nur, weil ich für meine Rezeptsammlung noch ein Bild vom aufgeschnittenen Kuchen haben wollte.)


Freitag, 21. April 2017

Meine Woche...

... verlief anders, als gedacht.

Nachdem ich am Dienstag nach den Osterfeiertagen alle Kinder in Schule und Kindergarten gebracht hatte, atmete ich erstmal auf. Die letzten Wochen waren sehr angefüllt und keine Sekunde langweilig. Immer waren Personen um mich rum und immer gab es etwas zu tun.

Nun freute ich mich auf freie Zeit und vor allem Ruhe. Ich machte also am Dienstagmorgen nach einer schlechten Nacht noch ein Nickerchen und genoss in Ruhe ein zweites Frühstück. Um 11 Uhr klingelte das Telefon. "Kita" im Display. Nicht gut. Der Erzieher des Adventsjungen war dran. Der Adventsjunge hätte Fieber, ich solle ihn doch bitte abholen.

Von jetzt auf gleich fieberte der Kleine sehr hoch. Ohne andere Symptome. Das blieb die ganze Woche über so und war für mich eine echte Herausforderung. An die Wohnung gebunden, pflegte ich den Kranken, der doch manchmal etwas verzweifelt war. Bis heute haben wir es noch nicht richtig in den Griff bekommen. Deshalb waren wir heute in der Kinderarztpraxis. Dort wurde aber nichts gefunden. Ohren, Hals, Lunge, Entzündungswerte im Blut - alles gut. Also heißt es weiter abwarten.

Sehr dankbar bin ich für eine Neuerung in der Praxis: Online-Terminvergabe! In der letzten Nacht um 3 Uhr hatte ich beschlossen, im Internet einen Termin zu reservieren. Das war eine gute Idee, denn am Morgen waren schon keine Termine mehr verfügbar. So haben wir dann erstmals nur 10 Minuten statt 2 Stunden gewartet. Uff! Nun kann es ja nur noch besser werden.

Heute Nachmittag kam der kleine Bruder von seiner Klassenfahrt zurück. "Ich bin gewachsen!" rief er begeistert, als ich ihn in Empfang nahm. Oh ja! Am Abend kuschelten wir alle gemeinsam auf unserem Sofa und lauschten seinen Erzählungen von Küchendienst bis Nachtwanderung. Ein kleiner Meilenstein in seinem Kinderleben.


Donnerstag, 20. April 2017

Ausflug zum Hamburger Hafen


Letzte Woche war die große Tochter des Liebsten bei uns. Sie kam zur Überraschungsparty für ihren Papa und blieb bis Ostersamstag. Endlich waren mal wieder alle unsere Kinder beisammen! Weil bei uns in Hamburg aber, anders als in Bayern, keine Ferien waren, haben sie und ich viel Zeit miteinander verbracht.

Während also der Liebste arbeiten war und die Kleinen in Kindergarten und Schule, haben wir beide tagsüber vor allem ein bisschen vor uns hingetrödelt. Sie ist mittlerweile schon 15 Jahre alt, ein richtiger Teenie also. Wie die so ticken, weiß ich ja noch von meinem Großen. Also habe ich sie erstmal ausschlafen lassen, bis wir Pläne für den Tag gemacht haben. Schön fand ich, dass sie beim Hausbesuch meiner Hebamme dabei sein konnte. Den einstündigen Besuch mit Gespräch und Vorsorgeuntersuchung hat sie mit viel Interesse verfolgt.

Leider war das Wetter in der vergangenen Woche sehr bescheiden, deshalb konnten wir gar nicht so viel rausgehen. Für den im Wetterbericht vielversprechendsten Tag hatte ich Tickets für die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, auch Plaza genannt, reserviert. Das ist ab sofort einfach der schönste Ort, den Hamburger Hafen von oben zu sehen, finde ich. Neben dem Michel natürlich...

So fuhren wir mit der U-Bahn bis zur Speicherstadt und liefen von dort bis zur Hafencity und zur Elbphilharmonie. Der Wind war eisig kalt und kurz zuvor hatte es mächtig geregnet, wie die wassergetränkten Wege uns erzählten. Nun schien die Sonne und versuchte, uns ein bisschen zu wärmen, aber von Westen zog schon eine neue Wolkenfront heran. Echtes Aprilwetter also.

Mit einem Franzbrötchen auf die Hand liefen wir der Elbphilharmonie entgegen. Ich wollte dort so gerne noch im Sonnenschein ankommen, um schöne Fotos machen zu können. Und außerdem ist der Ausblick dann auch viel schöner. Hat zum Glück auch einigermaßen funktioniert.

Die Plaza war voller Menschen. Klar, bei so viel Osterferien um Hamburg herum. Dann war auch noch ein Kinderkonzert im Konzertsaal beendet und viele Kindergruppen strömten aus dem Saal. Hui. Wir machten unseren Rundgang auf der Außenterrasse und beschlossen, mit einer Fähre bis zu den Landungsbrücken im Hamburger Hafen zu fahren. Die Fähre Nummer 72 fährt alle 20 Minuten direkt vor der Elbphilharmonie ab und braucht nur schnelle 5 Minuten bis zu den Landungsbrücken.

Nach der sehr frischen Überfahrt stöberten wir noch ein bisschen in den Postkartenständern im Souvenirladen und sahen den Schiffen nach. Dann begaben wir uns mit der U-Bahn Richtung Innenstadt, wo wir noch ein bisschen shoppen und essen waren. Ein schöner Ausflug, auch wenn wir beide (ich bestimmt ein bisschen mehr) danach ziemlich fertig waren.










Montag, 17. April 2017

Unser Osterfest


Hallo, da bin ich wieder! Ich hoffe, ein schönes Osterfest liegt hinter Euch!

Wir haben heute am Ostermontag richtig vor uns hingetrödelt. Nach Tagen voller Trubel und Gewusel ist es schön gemütlich. Nach unzähligen dampfenden Töpfen und leckeren Backwerken ist endlich mal wieder die Küche aufgeräumt und sauber. Die Waschmaschine dreht ihre Runden und holt den Rückstand auf.

Die letzten Wochen waren ziemlich angefüllt mit Vorbereitungen. Erst hatte der Liebste Geburtstag und ich habe seine Überraschungsparty organisiert. Dann war die große Tochter für eine ganze Ferienwoche aus Bayern angereist. Und am Ostersamstag bekamen wir Familienbesuch. Dazwischen noch Eier färben, dem Großen ein Osterpäckchen schicken und ganz normaler Alltag mit Kindergarten, Schule, Arbeit, Hebammenbesuch und, und, und...

Am Ostersonntag hieß es früh aufstehen, denn die Ostersuche im Gärtchen findet bei uns noch vor dem Ostergottesdienst statt. Während das Mutzelchen und der kleine Bruder frische Brötchen beim Bäcker holen, verstecke ich die Osternester und die gefärbten Eier in den Beeten.

Es ist ziemlich kalt und nass. Bekleidet mit ihren Winterjacken haben die Kinder schnell alles gefunden. Neben ein bisschen Schokolade befindet sich in ihren Osterkörbchen eine Sprudeltablette für die Badewanne, ein kleiner Holzkreisel und Figuren für die Toniebox*. Das ist ausnahmsweise mal ein etwas größeres Geschenk. Das Konzept hat uns einfach überzeugt. Die Kleinen kommen mit unserer Sonos-Musiksteuerung noch nicht so gut alleine klar und deshalb lieben wir die süßen Figuren, die verschiedene Geschichten symbolisieren. Der Tiger* steht z.B.für die Geschichte "Oh wie schön ist Panama" von Janosch.

Am Ostersonntagnachmittag kriege ich einen kurzen Familienrappel. Schlechtes Wetter, unausgelastete Kinder, verkruschelte Wohnung, waaahhhhh! Der Liebste schlägt vor, zum Museumsdorf Volksdorf zu fahren. Eine sehr gute Idee! Wir erwischen glücklicherweise zwei Stunden Sonnenschein zwischen Hagel und Regenschauern. Im Museumsdorf sehen wir kuschlige neugeborene Zicklein, Baumblüten und frisches zartes Grün. Danach geht's wieder.

Die ganze Zeit begleitet uns die Musik von Radio Eins, meinem Haussender seit 20 Jahren. Ich bin ungelogen seit der ersten Sekunde dabei. Von Freitag bis heute werden die 1000 meistgespielten Songs der letzten 20 Jahre in umgekehrter Reihenfolge gespielt. Dabei packen wir außerdem den Koffer des kleinen Bruders, der in der kommenden Woche auf seine allererste Klassenfahrt fährt. Wie spannend!


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Sonntag, 16. April 2017

Frohe Ostern!


Im Licht der Ostersonne bekommen die
Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.

Friedrich von Bodelschwingh


Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 im April

Heute ist schon wieder 12 von 12. Diese Aktion gibt es schon unglaublich lange. Man macht Fotos von seinem Alltagsleben und zeigt am Ende des Tages 12 davon im Blog. Noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bei Caro versammelt.

Um 2:30 Uhr kommt der Adventsjunge in unser Bett. Er kuschelt sich an und beharrt auf seinem Zipfel Decke. Um 6 Uhr zwitschert der Wecker des Liebsten.

Als wir gegen 7 Uhr am Frühstückstisch sitzen, weise ich auf die 12 von 12 hin und maule ein bisschen. An so einem grauen Tag! Es ist gar nicht richtig hell und es soll den ganzen Tag regnen. Und ich habe gar nichts besonderes vor. Wie soll ich da auf 12 Fotos kommen?!

Gestern, ja, gestern schien die Sonne! Ich habe mit der großen Tochter, die gerade eine Ferienwoche bei uns verbringt, einen Ausflug zur Elbphilharmonie und zum Hamburger Hafen gemacht. Wir waren essen und shoppen in der Innenstadt und am Abend total platt. Da habe ich mehr als 12 Fotos gemacht. Die zeige ich hier.

Der Liebste meint, ich könnte ja 12 verschiedene Fotos von den Regenwolken machen. Hmpf. Nummer 1:


Ich schicke das Mutzelchen und den kleinen Bruder auf den Weg zur Schule. Den Adventsjungen bringe ich ein bisschen später zum Kindergarten. Die Große schläft noch. Ich lege ihr einen Zettel hin, dass ich schnell mal zum Markt gefahren bin. Dort kaufe ich Kartoffeln und Spargel und ein Suppenhuhn für die Feiertage.


Eine Stunde später bin ich wieder zu Hause. Ich habe frische Brötchen geholt und frühstücke nochmal mit der Großen. Wir quatschen ganz gemütlich und dann verzieht sie sich im Mädchenzimmer, um Postkarten zu schreiben.

Ich haushalte vor mich hin. Geschirrspüler aus- und einräumen. Die Wohnung saugen. Müll rausbringen. Tischdecken bügeln. Die Waschmaschine aus- und wieder einräumen. Den Wäschetrockner anstellen. Zwischendurch immer mal wieder mit der Großen quatschen. Und schon ist es 12:30 Uhr.



Im Keller habe ich doch noch eine kleine Tüte mit Babykleidung gefunden. Ich dachte, alles ist komplett weg und freue mich umso mehr darüber. Diese Sachen trug unser Mutzelchen vor 10 Jahren. Kann sein, dass ich ein Rührungstränchen verdrücke.


Die Kresse, die die Kinder am Wochenende ausgesät haben, keimt schon.


Dann schäle ich Kartoffeln und Spargel. Beim Spargel wende ich seit Jahren folgenden Trick an: ich lege die Stange auf die Arbeitsfläche, halte sie an einem Ende fest und ziehe dann den Schäler rundherum von oben nach unten (vom Körper weg). Das geht so schnell, ich habe heute 1 Kilo in gerade mal 3 Minuten geschält. Ich habe die Zeit gestoppt ;-)

Das Geheimnis nennt sich Doppelklingenschäler*. Dieses sehr gute Modell habe ich hier bei Anke Gröner entdeckt. Ich hab schon lange ein neues gesucht. Meins ist von Bodum, siehe mein Bild aus dem Jahr 2015, das besitze ich bestimmt schon 20 Jahre.


Mittagessen mit der Großen.


Ich packe ein kleines Osterpäckchen für unseren großen Studenten. Er wird an den Feiertagen leider nicht bei uns sein.


Auf dem Weg zum Kindergarten laufe ich bei strömendem Regen schnell zur Post und schicke das Päckchen weg. Dann hole ich den Adventsjungen ab.


Lieblingsblümchen im Gärtchen an Regenwetter.


Als am Nachmittag alle Kinder zu Hause sind, werfe ich unsere Popcornmaschine* an. Diese Maschine arbeitet nur mit heißer Luft und deshalb ist das Popcorn weder fettig noch süß und die Maschine bleibt herrlich sauber. Die große Schüssel ist im Nu leergefuttert.


Der Liebste kommt erst zum Abendbrot nach Hause. Ich habe Spargelcremesuppe gekocht. Nach dem Sandmännchen sind alle Kleinen im Bett und wir schauen mit der Großen den wunderbaren Film "Tschick"* über eine Sommerreise zweier Jugendlicher mit einem gestohlenen Auto.


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Montag, 10. April 2017

Überraschung!

"ÜBERRASCHUNG!!!" Das wollte ich immer schon mal rufen, dabei begeistert in die Hände klatschen und lachen. Die ganze Anspannung der letzten Tage hat sich dabei entladen. Juhuuuu! Der Liebste hat es nicht gemerkt!

Seit Wochen habe ich die Überraschungsparty für den Liebsten vorbereitet. Freundinnen und Freunde per Post eingeladen. Heimliche Nachrichten ausgetauscht. Den Termin im Kalender geblockt. Die Kinder darauf eingeschworen, nichts zu verraten. Getränke bestellt, nach Hause liefern lassen und in meinem Kleiderschrank und auf der Terrasse versteckt. Einen Großeinkauf in der Metro getätigt...

Dass an diesem Wochenende unsere beiden großen Kinder kommen, konnte ich nicht verheimlichen. Die Tochter hat der Liebste am Freitagabend vom Flughafen abgeholt. Der Große kommt am Samstagmorgen mit dem Nachtzug aus Koblenz angereist.

Nach dem Frühstück fährt der Liebste zum Markt. Ich backe und bereite die Wohnung vor. Dass im Kühlschrank 40 Würstchen für Hot Dogs lagern, wundert den Liebsten nicht. Auch die zwei Kuchen nicht, denn wir sind ja nunmal eine große Familie.

Ich opfere meinen Mittagsschlaf und dekoriere Wohnung und Terrasse mit bunten Blumen. Um kurz vor 15 Uhr schlägt das Mutzelchen dem Liebsten vor, spazieren zu gehen. So kriegen wir ihn dazu, seine Hausschlumperhose mit einer schickeren Hose zu tauschen. Und da klingelt es auch schon: "Überraschung!!!"


Von der Party gibt es außer einem schönen Familienbild mit allen Kindern beisammen und einem Gruppenbild mit allen Gästen kein einziges Bild. So angefüllt ist die Zeit. Das Kuchenbuffet ist reichlich gedeckt, weil alle etwas mitgebracht haben. Und die Hot Dogs, stilecht serviert mit Röstzwiebeln, Gurkenscheiben und verschiedenen Saucen, kommen sehr gut an. Die Zeit vergeht wie im Flug. Am Abend verabschieden wir die Gäste glücklich und zufrieden.

Am Sonntag begrüßt uns beim Aufziegen der Vorhänge eine neblige Welt. Der Große muss leider schon wieder abreisen, denn im Studium läuft gerade die Klausurenphase. Wir frühstücken ziemlich früh, aber dafür mit Morgensonne. Dann ist der Große auch schon wieder weg.

Wir anderen fahren zum Frühlingsfest in einer Gärtnerei. Wir schwelgen in Farben und Düften. Die Kinder dürfen Minze einpflanzen und Kresse in Eierschalen aussäen und mit nach Hause nehmen. Die Sonne strahlt und es ist richtig warm.

Mittags essen wir den ersten Spargel der Saison. Nach der Mittagspause sind wir irgendwie zu bequem, irgendwo hinzufahren. Eigentlich wollten wir ein Picknick in der Natur machen. Stattdessen decken wir uns den Tisch auf der Terrasse und essen unseren Kuchen dort. Die Kinder spielen dann den ganzen Nachmittag draußen. Mutzelchen und die große Schwester machen einen Spaziergang.

Am Abend ist Badezeit und es gibt übriggebliebenes Partyessen. Hach, das war ein schönes Wochenende!








Dienstag, 4. April 2017

So ein schöner Tag!



Gestern war so ein schöner Tag! Der Liebste ist 40 Jahre alt geworden. Am Morgen durfte er seinen Geburtstagstisch ansehen. Aber erst, nachdem wir ihm alle ein Lied gesungen hatten. Zum Frühstück mit den Kindern gab es Geburtstagskuchen. Ich habe dafür den wunderbar fluffigen Teig vom Traumkuchen angerührt. Übergossen mit Zitronenglasur und verziert mit Herzchen schmeckte er super.

Als die Kinder in Schule und Kindergarten waren, hatten wir Zeit, den Tag zu vertrödeln. Der Liebste hatte sich extra dafür frei genommen. Am Vormittag wollten wir nochmal ganz in Ruhe so richtig schön und üppig frühstücken gehen. Der Liebste hatte sich dafür das Café Schmidtchen in Ahrensburg ausgesucht. Das befindet sich direkt im Zentrum Ahrensburgs im Delikatessengeschäft Delischhuus.

Wir parkten im Parkhaus gleich um die Ecke und liefen gleich auf das Delikatessengeschäft zu. Das Geschäft selbst gibt es schon seit 91 Jahren und ist vielen Menschen in der Region ein Begriff. Im letzten Herbst hat die Inhaberfamilie aufgehört. Die neuen Inhaber wollen an diese lange Tradition anknüpfen, aber neue zeitgemäße Akzente setzen. Dafür wurde eben auch das preisgekrönte Hamburger Café Schmidtchen mit ins Boot geholt.

Wir haben unseren Aufenthalt wirklich sehr genossen. Das große Kapitänsfrühstück für zwei Personen ließ keine Wünsche offen. Ganz langsam probierten wir uns durch die Etagere. Der hauseigene Kaffee dazu war perfekt. Das Brot war so gut, dass wir uns nach dem Essen gleich im Laden noch damit für zu Hause eindeckten. Ab und zu seufzten wir "Wir haben es gut!"

Anschließend stöberten wir noch ein bisschen im Delikatessenladen herum. Alles ganz erlesen. Ich entdeckte außerdem schönes altes Porzellan, das mit Stempelbuchstaben verziert war. Kreiert von einer Mitarbeiterin des Hauses. Das Osternest aus einem alten Suppenteller fand ich so gelungen, dass ich eins mitgenommen habe. Tolle Idee!

Nach einem schönen Spaziergang durchs Zentrum von Ahrensburg fuhren wir wieder nach Hause. Dort schauten wir ganz dekadent gemütlich vom Sofa aus mitten am Tag eine Folge unserer aktuellen Serie. Dann war auch schon Kinderabholzeit. Zum Abendbrot gab es Kartoffelsuppe und Würstchen. Vom Wochenende war noch so viel übrig, dass es für alle reichte.

Der Tag endete mit einer Buchung eines Ausflugs nach Wismar ganz bald. Zusammen mit den Kindern wollen wir dort das große Schwimmbad Wonnemar und das Phantechnikum besuchen und endlich wieder die Stadt entdecken.

Habe ich schon erwähnt, dass es ein sehr schöner Tag gestern war? Der Liebste ist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist und ich bin froh über jede Sekunde, die wir zusammen sind.






Sonntag, 2. April 2017

Unser Wochenende mit Kinderaugen


Tadaaaaa, ich präsentiere: unser Wochenende in Bildern aus der Sicht des kleinen Bruders. Naja, sooo klein ist er gar nicht mehr. Nächsten Monat wird er tatsächlich schon 8 Jahre alt.

So ist er also mit meiner Kamera losgezogen und hat unser Wochenende dokumentiert. Am Samstag bin ich als Erste auf den Beinen. Ein großer Flohmarkt für Kindersachen findet statt. Diesmal habe ich die Chance genutzt, dass Schwangere eine halbe Stunde vor Öffnung hineindürfen. War ein bisschen komisch, an der langen Schlange vorbeizulaufen, aber es hat sich richtig gelohnt. Für nicht mal 40 Euro habe ich fast die gesamte Erstausstattung an Bodys, Hosen, Hemdchen und Stramplern und auch eine neue Wickelunterlage ergattert. Top!

Danach fahren wir alle zum Gut Wulfsdorf, um dort unseren Wochenendeinkauf zu erledigen. Nach unserer Runde über den Hof besuchen wir noch das wunderschöne Gelände vom Haus der Natur. Felder voller Osterglocken stehen in voller Blüte.

Mittags gibt es Spaghetti und nach der Mittagspause spielen die Kinder drinnen und vor allem draußen. Herrlich, diese ersten schönen Tage, wenn die Kinder sich endlich draußen austoben können! Als am Abend alle müde in ihren Betten liegen, sehen der Liebste und ich den sehr berührenden Film "Arrival"* mit Amy Adams. Das ist ein Science Fiction-Film der anderen Art. Ruhig und eindringlich mit einer überraschenden Wendung. Über die Grundfesten der Menschheit und vor allem Liebe. Ich will nicht zu viel verraten, aber das ist ein Film, der bei mir noch eine Weile nachwirken wird.














Am Sonntag schlafen wir schön aus. Nach dem gemütlichen Frühstück mit frischen Brötchen fahren wir zum Gartenmarkt, der sonntags geöffnet hat. Dort bezahlen wir ups... 85 Euro für hauptsächlich Frühlingsblumen und Schattenstauden.

Mittags gibt es Kartoffelsuppe und Würstchen. Das Mutzelchen bastelt geheime Dinge und der kleine Bruder liest in seinem neusten Buch, das ich ihm vom Flohmarkt mitgebracht habe. Am Nachmittag zaubert der Liebste fluffige Pancakes. Sehr lecker!

Der kleine Bruder besucht seinen besten Freund. Wir anderen verbringen den Rest des Tages im Gärtchen und räumen auf, pflanzen und gießen. Als der kleine Bruder wieder zurückkommt, hilft er auch noch ein bisschen mit. Nun ist das Gärtchen frühlingsfein.

Abendprogramm mit Badewanne und Sandmännchen. Ich backe gleich noch pssssst! einen Geburtstagskuchen für den Liebsten, der morgen Geburtstag hat.

Und, was sagt Ihr zu den Bildern vom kleinen Bruder? Ich finde, das hat er richtig gut gemacht :-)


Noch mehr Einblicke in Familienwochenenden gibt es bei bei Susanne.









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