Freitag, 30. Oktober 2026

Im Oktober...

 ... hat das Jahr gefühlt an Fahrt aufgenommen. Wie kann der Sommer schon rum sein?! Und der Herbst auch schon bald?! Im Kalender ist bis zum Jahresende fast kein Tag mehr frei. Vorsichtshalber habe ich in dieser Woche zwei Tage Urlaub eingereicht, bevor ich auch dazu nicht mehr komme. Denn es steht noch eine Menge an. Ich glaube, Herr Buddenbohm hat mal den Begriff "Jahresendrutsche" aufgebracht. Ich finde es gerade nicht. Ab Oktober geht es einfach *wuuuuuuuutsscht* rasant dem Jahresende zu. 

Fensterblick Anfang Oktober....

Gleich am ersten Oktoberwochenende feierten wir mit unserer Partnergemeinde einen Erntedankgottesdienst. Vom Ernten im herkömmlichen Sinne sind wir Städter ja ein wenig entfernt. Doch danken können wir trotzdem für die kleinen und großen Momente, in denen uns im vergangenen Jahr Gutes widerfahren ist. Es ist ganz wichtig, sich das bewusst zu machen.

Genau wie bei der Ernte können wir manchmal nur sehr wenig dafür tun. Ein bisschen Hege und Pflege schaden dabei nicht. Im Garten aber auch in Beziehungen. Doch ob daraus wirklich etwas erwächst, liegt nicht in unserer Hand. Ich finde das tatsächlich tröstlich aber auch erleichternd. Ich tue, was in meiner Kraft liegt, der Rest passiert manchmal von alleine, manchmal im Verborgenen. Manches zeigt sich erst nach Jahren...

Den Tag der Zimtschnecke gibt es in Schweden schon seit 1999. Er wird jedes Jahr am 4. Oktober begangen. Klar machen wir da mit! Dieses Gebäck ist in unserer Familie ein Dauerrenner! Mein Rezept habe ich seit bestimmt 20 Jahren nicht verändert, es funktioniert immer! In diesem Jahr habe ich das erste Mal ganze Kardamomsamen gekauft und in meiner elektrischen Kaffeemühle frisch gemahlen. Moah! Netter Nebeneffekt: jetzt schmeckt auch der Kaffee am Morgen ein wenig nach Kardamaom :-)

Im Oktober besuchten wir in Wismar die "Fangfrisch" Messe. Auf dieser Messe für zeitgenössische angewandte Kunst präsentierten zahlreiche Kunstschaffende ihre Werke. Es war ein Fest für alle Sinne! 


Neben Kleinigkeiten, die mitdurften, haben der Liebste, die Augustschnuppe und ich uns im Illufix-Automat zeichnen lassen. Der Illufix-Automat sieht aus wie eine klassische Foto-Box. Dahinter verbergen sich mehrere Künstlerinnen und Künstler, die hinter einem Spiegel kreativ tätig sind. Wir quetschten uns in den Automaten wie in die Box, mussten aber 20 Minuten ausharren, bis wir das lustige Ergebnis in den Händen halten konnten. Eine schöne Erinnerung! Und wie man sehen kann, mein Avatar hier oben rechts auf meiner Seite lügt nicht, ich sehe wirklich so aus :-)

Das Nachbarschaftscafé in unserer Gemeinde findet nun schon seit Juni 2023 regelmäßig jeden Monat statt. Mittlerweile bleibt kein Platz am Tisch mehr frei. Wir konnten schon schöne Kontakte in die Nachbarschaft knüpfen. Diesen Monat brachte eine Nachbarin einen ganzen Korb frisch geernteter Birnen mit. Ein guter Anlass, um nochmal das Erntedankfest zu thematisieren. 

Dankbar war ich auch, dass wieder die Herbst- und Wintertermine in der Fika Kaffeebar beginnen. Beim ersten "Drink and Draw" habe ich wieder viele nette Menschen getroffen und konnte beim hantieren mit Pinsel und Farbe herrlich abschalten. Demnächst finden wieder Dinnerabende statt oder ein kleiner Weihnachtsmarkt im Innenhof. 

Unser Mutzelchen war ein paar Tage in Wismar. Wir feierten gemeinsam den 19. Geburtstag nach und hörten interessante Geschichten über den vierwöchigen Arbeitsaufenthalt in Lissabon. 

Wunschkuchen: Maulwurfkuchen. Daneben Mitbringsel aus Lissabon.

Als ich an einem frühen Sonntagabend ins Kino radelte, war plötzlich die gesamte Innenstadt unter Rauch. Das fühlte sich gar nicht gut an. Es stellte sich heraus, dass ein schönes historisches Gebäude in Flammen stand. Die alte Brauerei "Wismaria" am Mühlenteich wird schon seit längerer Zeit nicht genutzt und stand schon eine Weile leer. Schade drum. Meine Oma wohnte gleich in der Straße nebenan, ich kenne das Gebäude schon seit ich denken kann. 

Auf den Film "Alte Liebe" von Andreas Dresen hatte ich mich sehr gefreut. Werke des Regisseurs liebe ich schon ewig sehr inniglich! Ich sage nur: "Sommer vorm Balkon", "Halt auf freier Strecke", "Gundermann" oder "In Liebe, Eure Hilde". Letzte Woche habe ich mir gerade wieder mal "Halbe Treppe" angeschaut. Kleine feine Filme, die mit viel Liebe auf die Menschen schauen und ganz normale Leben mit den Hochs und Tiefs abbilden. 

"Alte Liebe" ist auch gut gemacht, die Schauspielenden allesamt toll, aber irgendwie hat der Film bei mir nicht so richtig gezündet. Ich weiß auch nicht warum. Vielleicht war er zu schick ausgestattet, die Kameraführung zu professionell, die Handlung zu vorhersehbar? Ein guter Film, keine Frage, aber er bleibt bei mir nicht so ganz hängen.

Immernoch pures Glück: dieser Anblick. Ob am Abend vor einem kleinen tollen Konzert...

... oder am Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Ich genieße es sooooo sehr, in Wismar zu leben!


Im Museum haben wir das jährliche Museumsfest erstmals statt im Sommer im Oktober gefeiert. Das war ein sehr schöner Tag und verlief prima. Im Oktober habe ich neue Aufgaben übernommen, die die Fortbildungen für die Stiftung "Kinder forschen" in unserem Museum betreffen. Ich bin ab sofort auch für die Netzwerkarbeit und die Koordination zuständig. Da muss ich mich ziemlich einarbeiten, aber die Kolleginnen der Stiftung lotsen mich da sehr gut durch. Bis Jahresende gebe ich noch mehrere Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte bei uns im Museum und reise noch ein Mal nach Berlin zu einem Regionaltreffen. 

Entdeckung im Supermarkt: Feuerwerk neben Süßigkeiten für Halloween neben Lebkuchen und Dominosteinen. Ich erinnere mich, im letzten Jahr wurde am letzten Oktobertag auch schon geböllert.  

Schnell noch ein Foto, bevor die Linden am Marktplatz keine Blätter mehr tragen. 

Auf dem Balkon habe ich tatsächlich das erste Mal eine Physalis ernten können. Der Liebste dufte sie kosten, sie war sogar richtig süß. 


Oktobergold auf dem Heimweg von der Arbeit. 


Auf Instagram gab es eine Liste zum Ankreuzen. Sie hieß: "Wie viele Oktober-Punkte hast du gesammelt?" Ich habe sie alle :-)

  • Du hast dich mindestens einmal über die frühe Dunkelheit beschwert

  • Du hast ein Foto von besonders schönem Herbstlaub gemacht

  • Du hast die Heizung zum ersten Mal wieder angemacht

  • Du hast einen Abend komplett auf dem Sofa verbracht und es geliebt

  • Du hast dich über einen richtig schönen Nebelmorgen gefreut

  • Du hast schon die ersten Weihnachtssüßigkeiten gekauft

  • Du hast mindestens einmal das Haus verlassen und sofort bereut, keine dickere Jacke angezogen zu haben

  • Du hast dir einen richtig gemütlichen Filmabend gemacht

  • Du hast dich gefragt, wie es bitte schon wieder Ende Oktober sein kann


Fensterblick Ende Oktober, ein deutlicher Unterschied zum allerersten Bild.


Sonntag, 25. Oktober 2026

Herbst auf Lolland

Mir ist aufgefallen, dass ich unseren Herbsturlaub auf Lolland gar nicht zu Ende erzählt habe. Drei Jahre ist es nun schon her, dass wir in dem gemütlichen dänischen Ferienhaus einen sehr entspannten Urlaub mit vier Kindern verbrachten. Bei "12 von 12" hatte ich von unserem Ausflug zur Kreideküste auf der Insel Møn berichtet. Da ist es soooo herrlich! Und hier zeigte ich unser Ferienhaus und die Umgebung.

Neue Berichte von Lolland erinnerten mich nun an meine vergessenen Bilder der Dodekalitten. Denn im Juni 2026 wurde die Fertigstellung des Kunstwerkes gefeiert und von der Königin Mary von Dänemark eingeweiht. 

Ein Steinkreis also....


... doch beim Näherkommen stellten sich die hohen Stelen als ganz unterschiedlich gestaltete Objekte dar. Zwölf Granitsäulen wurden von einem Künstler über viele Jahre lang bearbeitet. Unterschiedliche, ganz individuelle Köpfe sind seitdem entstanden. Bei unserem Besuch im Herbst 2023 waren noch nicht alle Granitblöcke fertig. Aber das machte gar nichts!

Beim Näherkommen und Betreten des Kreises erlauschten wir eine atmosphärische Musik, die mal lauter und mal leiser aus Lautsprechern am Boden erklang. Das verlieh dem Ort etwas Magisches. Eine ganze Weile hielten wir uns dort auf, liefen mal hierhin und mal dorthin, probierten alle Positionen in allen Himmelsrichtungen aus. 




Das Kunstwerk befindet sich nur 300 Meter von der Meeresküste entfernt. Es pustet ein schöner frischer Wind, der Blick geht weit über die Landschaft und das Meer. Gleich in der Nähe befindet sich ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit, das man erklettern kann. Von dort sieht man die Dodekalitten und das Meer wunderbar. 




Ganz vielleicht werden wir mal wiederkommen an diesen magischen Ort auf Lolland. Vielleicht mal bei Sonnenauf- oder -untergang oder zu Mittsommer....


Montag, 12. Oktober 2026

12 von 12 im Oktober 2026

An jedem 12. eines Monat findet das Fotoprojekt "12 von 12" statt. Ursprünglich gestartet wurde es vor vielen, vielen Jahren von Chad Darnell, aber inzwischen nicht mehr fortgeführt. Man macht am 12. eines Monats Fotos vom Tagesablauf. Abends wählt man 12 Bilder aus und postet sie im Blog. So werden unterschiedliche Tage dokumentiert, mal sind sie bunt und aufregend, mal ganz unspektakulär und voller Alltagskram. Ich habe im Februar 2009 das erste Mal mitgemacht. Drüben bei Caro gibt es eine Liste zum Eintragen für alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum.

Um 01:43 Uhr wachte ich leider auf. Bis 04:00 Uhr dämmerte ich vor mich hin, bis das Weckersummen um 05:10 Uhr mich völlig erschreckte. Hmpf. Doch die Aussicht auf meinen freien Tag ließ mich trotzdem entspannt in den Montag starten. 

Am Morgenhimmel entdeckte ich Jupiter und sogar den rotschimmernden Mars. Kaffee kochen, Tisch decken, drei Brotdosen mit Obst, Gemüse und kleinen Snacks befüllen, Kinder wecken, den Liebsten drücken, mit ihm über die Nachrichten diskutieren, Geschirrspüler leeren, Waschmaschine anstellen...
 

Das Display in der Küche sagte heute: das Jahr 2026 hat nur noch 81 Tage. Im rechten Bilderrahmen mein neustes selbstgemachtes Werk. Den Stoffbeutel mit der witzigen Aufschrift entdeckte ich letzte Woche in der Fika Kaffeebar. Der musste mit! Alle Familienmitglieder so: Jupp, das passt. 


Die Kinder gehen selbstständig zur Schule. Um 9 Uhr hatte ich einen Termin zum Haareschneiden. Nachdem ich neulich einen neuen Salon suchen musste, freue ich mich über meine Entdeckung. Am Wismarer Marktplatz stieg die Sonne gerade hinter den Häusern auf. Beim Radfahren war es so frisch, dass ich Handschuhe vermisste. 


Nach dem Haareschneiden kaufte ich mir eine Zeitung und wollte noch gemütlich Kaffee trinken gehen. Im Bäckereicafé am Markt war es rappelvoll. Andere Cafés haben Montags Ruhetag.


Ich hatte Glück und bekam im "Café Glücklich" gerade noch den letzten Platz. Ich las gemütlich in meiner Zeitung und genoss mein zweites Frühstück. 


Draußen bekam das Glücksschwein auf der Schweinsbrücke ein paar Streicheleinheiten. Macht man hier in Wismar so. 


In der Breiten Straße entdeckte ich neue kleine Baumzwerge.


Am Wismarer Hafen schaute ich eine Weile aufs glitzernde Wasser.


Zu Hause hatte sich der Staubsaugroboter am Türstopper festgefahren und rief um Hilfe. Ich befreite ihn und er setzte seine Runde fort. Ich habe mich lange dagegen gesträubt, aber jetzt finde ich das kleine unauffällige Gerät schon ziemlich praktisch. So ist immer eine gewisse Grundreinheit da. Wir haben dieses hier, ohne Wischfunktion. (Amazon-Partner-Link) Die Wackelaugen habe ich draufgeklebt :-)


Am Wochenende hatte die Jüngste ihr Bücherregal entrümpelt. Ich riet ihr, den Stapel im Flur zu deponieren, ich wollte ihn noch durchsehen. Als ich das Buch "Die kleine Raupe Nimmersatt" im Stapel entdeckte, piekste es in meinem Herzen. He! Das Buch hat der Große 1998 zur Geburt geschenkt bekommen! Alle meine Kinder sind mit diesem Buch aufgewachsen! Das wird nie, nie, nie unser Haus verlassen! Da geht eine Ära zu Ende...

Ich sichte jedenfalls den Stapel und sortiere nach Aufheben, Verschenken, Spenden oder Verkaufen. 


Zwischendurch backe ich meinen Lieblingsapfelkuchen. Aber in einer kleinen Form, weil noch Kuchen vom Wochenende übrig ist und nicht alle Kinder Apfelkuchen mögen. Ich halbiere mein Rezept. Die Äpfel koche ich meistens vor, dann sind sie wie Kompott. Der Kuchen ist schön saftig mit kompaktem Knetteig und herrlich knusprigen Streuseln. 


Nachdem zwei volle Maschinen mit Familienwäsche gelaufen sind, wasche ich meine Lieblingsblusen im Feinwaschgang extra. 


Oh, schon sind 12 Bilder zusammengekommen. Am Nachmittag sind alle Kinder da, ich habe zwischendurch sogar noch ein Nickerchen im Sessel machen können. Ich unterschreibe Zettel aus der Schule, quatsche mit den Kindern, räume hier und da, bestelle ein Geschenk. Der Liebste ist im Homeoffice und setzt sich auf einen Kaffee zu mir. Nachher dann Abendbrot, Serie, wahrscheinlich gegen 22 Uhr ins Bett. Das war ein sehr schöner Tag!

Dienstag, 29. September 2026

Der September...

... startete mit einem doppelten Regenbogen vor meinem Fenster.


Die ersten beiden Schulwochen waren voll mit Terminen. Für die Jüngste hatte ich nach zweijähriger Suche vor den Sommerferien einen Schwimmkurs ergattert. Den ganzen September lang radelten wir drei Mal in der Woche nachmittags zum Schwimmbad. Auch nach einem Jahr Schwimmunterricht in der Schule hatte unser Kind kein Seepferdchenabzeichen geschafft. Was vielleicht an der Uhrzeit des Schwimmunterrichts lag. Treffpunkt war 6:15 Uhr an der Schule. Ein Bus brachte die Kinder ins hiesige Spaßbad, wo Schulklassen vor der regulären Öffnungszeit ein Zeitfenster bekommen. Vielleicht lag es auch daran, dass der Schwimmunterricht wegen Personalmangels viele Wochen lang einfach ausfiel. Auch unser Familienschwimmen brachte nix. Das von uns gebuchte Training führte nun jedenfalls nun zum Erfolg. Nun heißt es dranbleiben und Ausschau halten nach einem Anschlusskurs. 

(Nachtrag zur Info, warum wir selten in dieses Schwimmbad, das einzige der Stadt, gehen: 
Eintrittspreis für 1,5 Stunden: 
Kind 14,90 Euro, am Wochende 16,90 Euro
Erwachsene 17,90 Euro, am Wochenende 19,90 Euro)

Hier ein Sonnenuntergang am Wismarer Hafen nach einem der drei Elternabende Anfang September: 


In Berlin absolvierte ich wieder eine Fortbildung bei der Stiftung "Kinder forschen". Es drehte sich um das Thema "Mathematik im Kita-Alltag". Ein Thema, das ich eigentlich nicht so mag, aber ich war zuversichtlich, dass die Stiftung es wieder schaffen würde, das Thema lebensnah und eingängig zu verpacken und rüberzubringen. Und so war es auch. Die zwei Tage voller Lernen vergingen wie im Flug und der Austausch mit Trainerinnen und Trainern aus ganz Deutschland tat wieder sehr gut. 


Die unbebaute Straßenecke in Berlin-Mitte wird immer grüner. Im März 2024 war ich das erste Mal dort und habe diese Häuserwand fotografiert. 


An meinem ersten Abend in Berlin ging ich wieder ins Kino. Das Kino "International" erstrahlte nach zweijähriger Sanierung wieder in neuem alten Glanz. Die meterhohen Filmplakate an der Fassade werden immernoch per Hand gemalt. Auf den Film "Vaterland" u.a. mit Sandra Hüller war ich gespannt. Ich mochte ihn sehr, auch wenn ich ihn entschieden zu kurz fand. 


Im Vorprogramm des Kinos lief eine Werbung für eine Veranstaltung im Chamäleon, einem Theater in einem historischen Festsaal in den Hackeschen Höfen. Hörte sich sehr spannend an. Weil ich mal etwas Besonderes erleben wollte, gönnte ich mir eine der letzten Eintrittskarten für das Stück "Kintsugi" einer zeitgenösischen Zirkuskompanie aus Kanada. 

Der Abend wurde phänomenal! Solche Akrobatik hatte ich noch nie gesehen! 9 Personen zeigten moderne, kraftvolle, zarte, unerwartete und mitreissende Akrobatik nicht nur auf der Bühne sondern auch im Saal. Der historische Saal war auch auf alle Fälle sehenswert und das Personal extrem aufmerksam. Das war ein wunderbarer Abend! Den darauffolgenden Tag zeigte ich im Blog schon bei "12 von 12 im September". 


Das Mutzelchen feierte seinen 19. Geburtstag. Ja, das Kind, das gerade ein Jahr alt war, als ich mit dem Bloggen anfing. Leider war das Geburtstagskind nicht bei uns, ja nichtmal in Deutschland. Sondern es weilte in Lissabon, nicht zum Urlauben sondern zum Arbeiten. Es handelt sich um einen vierwöchigen Aufenthalt im Rahmen des Erasmus-Programms. Erste Erkenntnisse über das Leben und Arbeiten in Lissabon hörten sich sehr spannend an. 


An einem nebeligen Nachmittag wollte die Jüngste unbedingt Plätzchen backen. Ich handelte sie runter auf "Herbstliche Nusskekse", die sie dann ein klein wenig verzierte. 


Nachdem ich an einem Samstag in einer Kita im Umland Wismars eine Fortbildung zu einem älteren Thema gegeben hatte, konnte ich die neu erlernte Fortbildung zum Thema "Mathematik" dann im phanTECHNIKUM gleich anwenden. Ein ganzes Team von 20 Personen hatte sich zu der Fortbildung angemeldet. Der Tag hat von meiner Seite aus super geklappt, auch wenn es zunächst ein bisschen mehr an Vorbereitung erforderte.


Das Paar, das die Königliche Backstube in Wismar betreibt, sagt: "Brot und Kunst sind Lebensmittel." Da stimme ich zu. Zwei Mal im Jahr zeigen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke an einer Wand direkt in der Bäckerei. Sie setzen sich dabei mit dem Thema Brot, Ernährung, Traditionen, Gegenwart und Zukunft o.ä. auseinander. Während der Dauer der Ausstellung erhalten die Kunstschaffenden ihr "täglich Brot" als Honorar. 



Nach der Vernissage in der Bäckerei ließen der Liebste und ich den fast sommerlichen Abend am letzten Septemberwochenende am Wismarer Hafen ausklingen. 


Den letzten Sonntag im September verbrachten wir mit zwei Kindern in Kühlungsborn. Gleich nach dem Sonntagsgottesdienst fuhren wir los. In Kühlungsborn aßen wir Fischbrötchen und ließen uns ein bisschen durch den Ort treiben. Wie viele Erinnerungen wir an diesen Ort haben!