Sonntag, 21. Februar 2021

21. Februar 2021

Aufgewacht um 9 Uhr. Das ist Rekord! Ich stehe auf, gehe duschen und mache erstmal Kaffee. Die drei Großen sind schon wach, die Augustschnuppe und der Liebste stehen wenig später auf. 

Gegen halb 11 sitzen wir am Frühstückstisch. Draußen strahlt die Sonne von einem knalleblauen Himmel. Wir müssen unbedingt raus! Ich hatte dem Liebsten zwei Vorschläge für einen Ausflug gemacht. Er kennt mich natürlich: es geht ans Meer!

Wir packen Trinkflaschen, Dosen mit Knabberzeug, Dosen mit Apfelstückchen, Kekse, Gummibärchen, Reiswaffeln, Sitzkissen, Decken, Masken, Desinfektionstücher, Bälle, Taschentücher und Pflaster ein. Gnihi... was man als Großfamilie eben so braucht für einen kleinen Ausflug. 

Dann geht es los. Die Autobahn ist zum Glück nicht voll. Und sonntags fahren keine LKW. Eine knappe Stunde fahren wir, dann kommen wir auf dem Priwall an. Das ist ein sehr interessantes Fleckchen. Der Priwall ist eine ungefähr 3 Kilometer lange Halbinsel an der Travemündung direkt gegenüber von Travemünde. Am östlichen Teil verlief früher die Grenze zwischen BRD und DDR. Deshalb war der Priwall während dieser Zeit nicht über Land sondern nur übers Wasser zu erreichen. 

Auf der Halbinsel befinden sich ganz viele Ferienhäuser, viele nach dänischer Art. Ich wollte ja vor allem deshalb dorthin: Meine Straße!

Am Meer ist es traumhaft! Und so ungewohnt ruhig! Weil kein Wind weht, gibt es auch keine Wellen. Spiegelglatt liegt die Ostsee da. Am Horizont ist fast gar nicht zu erkennen, wo das Meer endet und der Himmel anfängt. Ab und zu schwappen mal ein paar Wellen heran. Ganz langsam und gemütlich rollen sie am Ufer zu unseren Füßen aus. 



Wir suchen uns ein schönes Plätzchen und breiten unsere Decke aus. Der Strand ist zwar relativ gut besucht, aber es ist genug Platz für alle da. Wir picknicken ein bisschen, bevor die Kinder ihre Kreise ziehen, Sandburgen bauen, Steine ins Wasser werfen und Muscheln suchen. Der Liebste und ich legen uns auf die Decke und schauen in den Himmel. Warte mal, haben wir nicht noch Februar?! 


Dann ist es leider schon Zeit, abzureisen. Auf dem Rückweg ist auf der Autobahn zähfließender Verkehr bis hin zum Stau. Wir fahren rechtzeitig ab und nehmen die Landstraße bis nach Hause. 

Ich bin ganz schnell in der Küche, das Essen muss auf den Tisch. Heute gibt es Curry mit knusprigem Reis. Für das Curry schaue ich auf den Curry-Baukasten. Das wird lecker! 

Dann fällt dem Liebsten siedend heiß ein, dass der Adventsjunge noch seine Schulaufgaben für die neue Woche abholen muss. Wah, bis 18 Uhr muss das erfolgt sein und es kurz vor! Schnell werden die alten Aufgaben zusammengesammelt und dann gehen die beiden Jungs nochmal los. Puh, gerade noch geschafft!

Heute habe ich leider keine Entdeckungen im Internet gemacht, weil ich nicht drin war ;-) 


Ich danke für das Mitlesen und die Anteilnahme. Ich will denen, die es gerne möchten, die Möglichkeit geben, etwas in die virtuelle Kaffeekasse zu tun. Herzlichen Dank für die Anerkennung!

Kommentare:

  1. Wieso durftet ihr nach Travemünde? Dort ist doch für "Fremde" der Zugang am WE untersagt🤔.

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    1. Ja? Davon weiß ich nichts. Wir waren auf dem Priwall am Strand. Nicht drüben in Travemünde.

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  2. Unter www.travemuende-tourismus.de ist zu lesen, das bis 21.02.21 in Travemünde und Priwall keine Tagestoristen erlaubt sind. Hab ich vorher auch nicht gewusst.

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    1. Ah, jetzt habe ich es nach einiger Suche auch gesehen. Dann waren wir heute ein schlechtes Vorbild, tut mir leid.

      Wir sind jedenfalls keinen Leuten zu nahe gekommen, sind nur mit unserem Auto hin, waren am Strand und sind wieder zurück.

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    2. Glück gehabt, dass ihr nicht kontrolliert würdet.Denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Hört bzw. seht ihr keine Nachrichten?

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    3. Natürlich hören und sehen wir Nachrichten. Aber anscheinend nicht die richtigen.

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    4. Jeder weiß , Tagesausflüge sind verboten . Und das war nicht der erste . Aber Rummjammern wegen lockdown . Wenn alle si denken wird das nie was .

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    5. Nein, das stimmt so nicht. Tagesausflüge sind nicht überall verboten. Und jammern tut hier niemand.

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    6. Oje, wenn wir Menschen nicht mal mehr zugestehen, dass auch bemühte Mitmenschen Fehler machen können - zu was macht uns das...? Woher kommt diese Unnachgiebigkeit gegenüber Frau Frische Brise, die Einblicke in ihr Leben gibt, niemanden angreift, ihr Bestes in der momentanen Situation gibt? Ich finde das so befremdlich, ich kann das gar nicht nachvollziehen.

      Liebe Frau Frische Brise, das tut mir so leid für Sie. Auch ich wurde bei einer Regelverletzung aus Versehen und trotz sofortiger Entschuldigung meinerseits derb angemotzt, das tat weh, weil ich sehr Acht gebe, aber auch Fehler mache. Wie JEDE/R.

      Alles Liebe weiterhin, Marina

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    7. Danke, Marina, alles Gute auch Dir!

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    8. Nagel auf den Kopf getroffen, Marina.

      Lieber Anonym, na geht es Dir jetzt besser nachdem Du andere belehren und Deinen offensichtlichen Frust abladen konntest?
      Schlimm, ein solches Verhalten.

      Liebe Grüße an Marina und Carola von Ina

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  3. Liebe Carola, ich kenne die Straße und musste immer an Dich denken ��....wir haben schon mehrmals dort Urlaub in den Herbstferien gemacht. Liebe Grüße aus Berlin ! Verena

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  4. Liebe Carola,
    Danke für das "Mitnehmen ans Meer" so ein schöner Frühlingstag, und dein Strassenschild echt witzig, dazu noch ein Hünergottstein, so muss Sonntag sein.
    Liebe Grüße von Cornelia

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  5. Wie schön, dass ihr ein bisschen Sonne und Strand genießen konntet. Das ist definitiv der Vorteil, wenn man im Norden wohnt!
    LG, Micha

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  6. Hach liebe Carola,
    so schöne Bilder!!! Danke für den Ausflug ans Meer! Hoffentlich kannst Du eine Weile davon leben! Hab eine gute Woche! Eure Kindererleben so viel Kindheitsgold! Birgit

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  7. Liebe Carola! Ich bin begeisterte Leserin deines Blogs! Ihr habt das sicher nicht böse gemeint
    mit dem Ausflug! Ich kann euch sehr gut verstehen, dass man bei diesem schönen Wetter mit den Kindern raus muss! Wer hier bei dir immer fleißig mitliest, hätte bestimmt mitbekommen wie sehr ihr auf alles acht gebt! Ich verstehe solche Leute nicht und vor allem der Ton!😤 Bleib dir treu, du machst es ausgezeichnet! Ich habe sehr großes Verständnis, dass dann und wann die Nerven blank liegen! Ganz liebe Grüße und Kopf hoch! Marlene aus Innsbruck Auch wir in Tirol haben momentan eine sehr ungute Zeit und wer geht bei uns ein und aus: die Landsleute von Herrn Söder!

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    1. Danke, Marlene! Und alles Gute!

      Viele Grüße in den Süden!

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    2. Ich kann mich Marlene nur anschließen. Und: Vor lauter Informationen bekommt man das Wesentliche einfach mal zu spät mit. Glück gehabt, dass Ihr Euren Tagesausflug straffrei genießen konntet- lass Dich von den gemeinen Kommentaren nicht wieder negativ beeinflussen. Schöne Woche! Bettina

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    3. Danke, Bettina! Dir auch eine schöne Woche!

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  8. Liebe Carola,
    der anonymen Schreiberin möchte ich zurufen: wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, dann zeigen gleichzeitig drei Finger auf einen selbst..
    ich wünsche dir ein dickes Fell, denn jeder regelmässiger Leser deines Blogs weiss, dass du ein korrekter Mensch bist.
    Atmen nicht vergessen!
    Liebe Grüsse von der Nordseeküste, Silke

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  9. Ach liebe Carola,
    ich lese so gern hier mit, und freue mich bei eurer Meernähe neidfrei mit euch, dass ihr die Zeit draußen genießen könnt. Ich habe letztens den schönen Satz gelesen, dass mir ja nichts weggenommen wird, nur weil andere Menschen anders leben oder andere Privilegien haben. Das macht es mir leichter, anzunehmen, dass wir hier zwar das Naturschutzgebiet am Grundstück haben, meine Meersehnsucht davon aber auch nicht gestillt wird. Und so freue ich mich eben über eure schönen Bilder. Und mit euch über euren schönen Ausflug. Ich hätte das nicht auf dem Schirm gehabt, vorher zu gucken, ob man darf oder nicht. Ich glaube, weil es so viele und so uneindeutige Regeln gibt, verliert man irgendwann auch den Überblick (in die Schule darf ich und dort 130 Familien begegnen, unser befreundetes Paar darf ich nicht mehr zusammen treffen, das macht es für mich so unübersichtlich).
    Ich danke dir sehr für deine Einblicke in euren Alltag. Mir bedeutet das viel, zu sehen, wie es in anderen Familien gerade läuft.
    Herzliche Grüße aus Berlin, Daniela

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    1. Liebe Daniela!

      Das ist ein sehr schöner Satz. Das anzunehmen, ist für manche sicher nicht leicht.

      Ich wünsche Dir alles Gute und sende viele Grüße zurück!

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