Montag, 1. Juni 2020

Unser Pfingstwochenende

Danke für Euer Verständnis, was meine Blogpause betrifft! Wir hatten am Wochenende so viel zu tun, ich war ganz selten im Internet. Das tat gut! Und was haben wir so gemacht?

Am Samstag fahren wir nach vielen Wochen das erste Mal wieder zum Gut Wulfsdorf. Das liegt hinter der Hamburger Stadtgrenze schon in Schleswig-Holstein. Seit Anfang März waren wir nicht mehr gemeinsam einkaufen. Auf dem Gut Wulfsdorf können die Kinder draußen auf dem Spielplatz spielen, während der Liebste und ich im Hofladen sind. Als wir dort ankommen, haben wir Glück. Wir müssen nur ganz kurz warten. Die Einkaufswagen sind abgezählt und ein Mitarbeiter passt am Eingang auf. So ist der Laden insgesamt angenehm leer. Als wir später rauskommen, reicht die Warteschlange quer über das ganze Gelände bis zu dem Schild da vorne.



Nach unserem Einkauf machen wir einen richtig langen Spaziergang über den Hof und auch durch den angrenzenden Wald und das Gelände rund um das Haus der Natur.



Zu Hause gibt es Gemüse und Nudeln aus dem Wok.


Dann beginnen wir mit unserem neuen Projekt: der Neugestaltung des Kinderzimmers, in dem die beiden Jungs wohnen. Das Etagenbett ist in die Jahre gekommen und etwas klapprig. Wir schrauben es auseinander. Die Einzelteile legen wir auf einen Stapel, der am Wochenende noch anwachsen wird.

Dann ist das Zimmer ganz leer. Nur noch die Matratzen liegen auf dem Boden. Die Kinder wollen eine Übernachtungsparty machen. Sogar die Augustschnuppe will mitmachen! Okay, alle vier Kinder schlafen also in einem Zimmer.

Wir bauen die Leinwand und den Beamer auf und die Kinder schauen vor dem Schlafengehen zusammen einen Feuerwehrmann Sam Film. Die Nacht wird kurz, denn die Augustschnuppe weckt ihre armen Geschwister schon in der Morgendämmerung.


Am Sonntagmorgen gehen das Mutzelchen und er kleine Bruder Brötchen holen. Zum Mittagessen gibt es Kartoffeln und Eier mit grüner Soße. Die Kräuter habe ich im Bund in Wulfsdorf entdeckt. Dazu gab es ein Rezept. Das hörte sich so gut an, dass ich also das erste Mal grüne Soße gemacht habe.



Für den Nachmittag backe ich die doppelte Menge Hefe-Schnecken. Einmal mit Zimt- und einmal mit Mohnfüllung.

Dann geht es weiter mit der Entrümpelung des Kellers. In den nächsten Tagen wird die Sperrmüllabfuhr kommen, die wir bestellt haben. Bis zum Abend räumen wir und es kommt eine Menge zusammen. Wenn das alles weg ist, wird es eine, im wahrsten Sinne, große Erleichterung sein.


Heute morgen habe ich meine Monatspläne für den Juni aufgeschrieben. Zum Frühstück gibt es zur Feier des Kindertages einen Berg Pancakes. Die Kinder bekommen Kindertagsgeschenke, hauptsächlich Süßigkeiten und Spiele für draußen: Seifenblasen, Badmintonschläger und Bälle.

Am frühen Nachmittag fahren wir nach Volksdorf. Wir wollen Eis essen gehen. Am kleinen Eiscafé ist die Schlange bei unserer Ankunft noch nicht so lang. Einen freien Tisch finden wir auch. Auf einer Liste tragen wir unsere Kontaktdaten ein.

Dann besuchen wir das Museumsdorf Volksdorf. Das hat seine Tore seit kurzem wieder geöffnet. Es ist so schön, mal wieder dort zu sein! Trotzdem bin ich beim Gang über das Gelände etwas traurig. Meine Arbeit als Museumspädagogin im Museumsdorf fehlt mir sehr, genau so wie der Kontakt zu den vielen Menschen.

An der Grützmühle treffe ich einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Stimmt ja, heute ist auch Deutscher Mühlentag. Wir quatschen ein bisschen. Dann zeigt uns ein Mitarbeiter einen Neuzugang bei den Tieren: ein kleines Galloway-Kalb. Das wurde im Naturschutzgebiet Höltigbaum gefunden. Es wurde nach der Geburt von der Mutter nicht angenommen und verlassen. Es konnte gerade noch rechtzeitig gerettet werden und wird nun im Museumsdorf aufgepäppelt. Es ist erst ungefähr 10 Tage alt und noch wackelig auf den Beinen. Als es die Flasche bekommt, dürfen wir zusehen.





Am Nachmittag gibt es zu Hause den Rest der Hefeschnecken von gestern. Die Kinder probieren auf der Wiese hinterm Haus ihre neuen Spielsachen aus. Am Abend gibt es Fisch in Tomatensauce aus dem Backofen mit Reis.

Dann müssen wir kurz überlegen, welches Kind morgen um wieviel Uhr zur Schule geht. Ach, es ist der kleine Bruder. Noch drei volle Wochen, dann beginnen bei uns die Sommerferien, juhuuu!

Meine Tipps aus dem Internet kommen morgen wieder. Ich habe in den letzten Tagen einige nachdenkenswerte Dinge entdeckt. Heute verlinke ich meinen Beitrag mal wieder drüben bei Alu und Konsti beim "Wochenende in Bildern".


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