Samstag, 12. Januar 2019

12 von 12 im Januar

Neues Jahr, neues 12 von 12. Auch in meinem 11. Bloggerinnenjahr werde ich versuchen, jeden 12. eines Monats in 12 Bildern hier festzuhalten. Da ist hier im Blog mittlerweile schon eine schöne Sammlung zusammengekommen. Wie immer versammeln sich bei Caro alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wir erwachen heute um 8 Uhr. Durchgeschlafen! Uff. Das war mal wieder nötig. Nachdem ich der Augustschnuppe ihre Morgenflasche gegeben habe, ziehe ich sie an und schicke sie in das Zimmer des Mutzelchens. Die Kleinste übernimmt das Wecken der großen Schwester. Ich gehe derweil ins Bad. Danach wecke ich den Liebsten. Der geht geht ins Bad und danach zum Bäcker. Im Jungszimmer ist schon Trubel.

Jetzt ist es schon 9 Uhr. Ich mache Kaffee und decke den Frühstückstisch. Wir frühstücken alle zusammen. Der Adventsjunge und ich haben nicht mehr viel Zeit, denn wir fahren in die Innenstadt. Der Adventsjunge ist zu einem Kindergeburtstag in der Hamburger Kunsthalle eingeladen.


Gegen 10 Uhr sind wir am nächsten Bahnhof. Die Regionalbahn fährt alle halbe Stunde zum Hamburger Hauptbahnhof. Es ist ein Doppelstockzug. Der Adventsjunge und ich sitzen natürlich oben. Wir können gemütlich rausgucken und quatschen.


Als wir im Hamburger Hauptbahnhof aussteigen, steht gegenüber der Zug nach Århus in Dänemark. Zu gerne würde ich da mitfahren! In ca. 5 Stunden wäre ich dort.


Der Hamburger Hauptbahnhof ist heute gar nicht so voll, wie sonst. Auch am Nachmittag werden wir nicht viele Reisende sehen. Wahrscheinlich sind es die Pendlerinnen und Pendler aus dem Umland, die den Bahnhof in der Woche so intensiv nutzen.


Gegen 11 Uhr sind der Adventsjunge und ich an der Kunsthalle. Wir warten auf das Geburtstagskind und alle Freundinnen und Freunde. Um die zehn Kinder sind es, die von einer Mitarbeiterin des Museums empfangen werden. Ich verabschiede mich und überlege, was ich in den nächsten drei Stunden machen will. Es herrscht feinstes Hamburger Winterwetter. 7 Grad und Sprühregen. "Usselig" sagen die Einheimischen, was so viel heißt wie "ungemütlich". Ich kaufe mir in der Bahnhofsbuchhandlung meine Berliner Zeitung, den "Tagesspiegel" und die Zeitschrift "Hygge".


Ich will im Hafen ein bisschen Fähre fahren. Aber vorher einen Kaffee trinken gehen. Ich suche mir per Internet auf dem Handy ein kleines Café in der Nähe der Landungsbrücken aus und fahre vom Hauptbahnhof mit der S-Bahn dorthin. Wenn man nicht in Richtung Hafen aussteigt, sieht die Gegend so aus:


Ich finde das Café Johanna. Von draußen kann ich gar nicht reinsehen, weil die großen Schaufensterscheiben von innen komplett beschlagen sind. Ich öffne die Tür und schaue hinein. Kein freier Platz zu sehen. Ich mache in der Tür wieder kehrt. Schade. Draußen stehe ich unschlüssig auf dem Gehweg. Eine Stunde bin ich nun schon unterwegs. So langsam bekomme ich richtigen Hunger. Eigentlich wollte ich mal ein neues Café entdecken, bei dem Wetter und meinem Hunger will ich aber gar nicht mehr so lange unterwegs sein. Ich beschließe, das Café Karlsons zu besuchen, das kenne ich schon von einem Treffen mit einer lieben Bloggerkollegin. Von meinem Standort aus laufe ich ungefähr 12 Minuten dorthin. Ich komme am Michel vorbei.


Das Café mit der skandinavischen Einrichtung ist auch ziemlich gut besucht. Doch ich habe Glück, ein Tisch ist noch frei. Ab 14 Uhr ist er allerdings reserviert. Das reicht mir. Ich bestelle Milchkaffee und ein Frühstück "Helsinki" mit Käse, Schinken und Blaubeermarmelade. Ich esse ganz gemütlich und lese dabei. Hachseufz, das tut gut! Aber dann ist es schon fast 14 Uhr und ich muss wieder los. Meine freie Zeit ist schon wieder rum, ich muss jetzt zurück zur Kunsthalle, um den Adventsjungen abzuholen.



Mein Handy zeigt mir die Route an. 20 Minuten laufe ich einmal quer durchs Stadtzentrum bis zur Kunsthalle. Mittlerweile regnet es in Strömen, aber ich habe trotzdem keine Lust mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ich habe einen guten Mantel an und sehe die Bewegung an der frischen Luft als Sporteinheit an. Ich komme an einer Filiale meiner Bank vorbei. Ich habe mein Konto bei der GLS Bank schon seit bestimmt 10 Jahren. Eine Filiale habe ich aber noch nie gebraucht.

Ich laufe über einen Fleet, einen kleinen Kanal. Dann einmal den ganzen Neuen Wall entlang, der Einkaufsmeile mit den Luxus-Marken. Am Jungfernstieg angekommen, biege ich ab und laufe einmal an der Binnenalster entlang. Da sehe ich auch schon die Kunsthalle.

Die Kindergruppe trifft kurz darauf im Foyer ein. Alle ganz aufgeregt. Ich schnappe mir den Adventsjungen und wir laufen zum Hauptbahnhof. Am Gleis steht schon unser Zug, wir können uns schon reinsetzen. Eine Viertelstunde später fährt der Zug los.

Gegen 16 Uhr sind wir wieder zu Hause. Der Liebste hat am Vormittag eingekauft. Das Mutzelchen und der kleine Bruder besuchen ihre Freundinnen. Wir trinken zusammen Kaffee. Ich sichte dann meine Bilder vom Tag und beschließe, dass sie für meinen Blogeintrag reichen. Der Liebste bereitet die Kinderstunde in der Gemeinde vor. Wir überlegen zusammen, was man mit Kindern zum Thema "Frieden" machen kann.

Dann ist es schon Abend. Es gibt Abendbrot und für die Kinder das "Sandmännchen". Danach werden sie in ihren Zimmern noch lesen oder Hörspiele hören. Mal sehen, wann die Augustschnuppe müde wird. Ich freue mich jetzt schon auf den Tee im Sessel. Psssst, im skandinavischen Café habe ich sehr leckere zartschmelzende Trüffel aus Göteborg (Amazon-Partner-Link) probiert und gekauft, die will ich nachher mit dem Liebsten naschen :-)



Kommentare:

  1. Danke für den Bericht! Ich hatte gerade sehr viel Spass, habe nämlich versucht, auf Google Maps diese Route nachzulaufen. Wenn Reisen in Echt momentan us unterschiedlichen Grüünden nicht geht, dann freue ich mich über alle Möglichkeiten, auf der Karte zu reisen - besonders wenn es in mein Lieblingsland geht und in die Stadt, wo wir vor fast 16 Jahren auf Hochzeitsreise waren. :)

    LG, Estlandmama

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  2. sehr schöne bilder:-) schönes Wochenende,lg,sandra.

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  3. Oh bei Deinen schönen Bildern habe ich sofort Lust wieder mal nach Hamburg zu fahren.
    Und Danke für's Teilen Deines Tages <3
    Viele Grüße
    Susanne

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    1. Danke für Deine Grüße!

      Sag unbedingt Bescheid, wenn Du hier bist :-)

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