Dienstag, 29. März 2011

Dienstagsschnipseleien

* Eine neue Auftragarbeit für Esslätze ist fertig geworden. Diesmal für einen Herren. Da mußte ich erstmal meinen Stoffladen beehren, sind meine Regale doch voll mit Blümchenstoffen. Bei den Westfalenstoffen wurde ich dann fündig. Schlichte Streifen und Karos schwebten vor und ich wurde fündig. Ich hoffe, der Herr hat viel Freude damit und die Esslätze leisten ihm gute Dienste.
* Drei Tage vor ihrem Geburtstag telefonierte ich mit meiner besten Freundin aus Berlin. Da wünschte sie sich einen Beutel, wo ihr ganzes Zeugs reinpasst, was sie mit zwei Kindern so mit sich herumträgt. Ihr Wunsch war mir Befehl und ich mußte mich sputen, um ihre Tasche pünktlich fertigzunähen. Die Tasche bekam noch ein kleines Täschchen zum Verstauen, wenn man sie mal nicht benötigt.
* Morgen muß meine Oma ins Krankenhaus. Sie hat Lungenkrebs. Sie hat selber nie geraucht, aber Jahrzehnte an der Seite eines Rauchers haben ihre Spuren hinterlassen. Ihr Mann verstarb vor ein paar Jahren kurz und schmerzlos an einem Hirnschlag. Sie darf nun länger leiden. Sehr traurig. Um meine Oma ein bißchen aufzumuntern, habe ich ihr ein Päckchen gepackt. Mit einem selbstgenähten Kissen fürs Krankenhaus, einem schönen Schal und ein paar wohltuenden Kleinigkeiten. Niemand weiß allerdings, ob es wieder gut wird...




Kommentare:

  1. Hallo,

    ich wünsche Deiner Oma alles Gute, ich weiß leider, wie es ist, wenn ein Familienangehöriger an dieser Krankheit leidet...

    Nehmt soviel Gutes mit, wie es geht!

    LG
    Nadine

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  2. so viel leben, so viel schicksal, so viele geschichten gerade bei dir. und du tust und hilfst und machst freude, wo du nur kannst. ich finde das ganz wunderbar von dir.
    und deiner oma wünsche ich alles gute.

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  3. Alle Guten Wünsche für die Oma!

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  4. Für Ihre Oma wünsche ich alles Gute. Und auch für Sie und alle, die sie begleiten. Auch wenn man letztlich nichts abnehmen und auch nichts ändern kann, glaube ich, dass es wertvoll ist, da zu sein und Liebe zu zeigen.

    Und auch, wenn es im Vergleich so banal scheint: Die Esslätze rühren mich an. Mit Sorgfalt ausgewählte Stoffe... Ich finde das Ergebnis genau so schön wie die Seele, die ich dahinter vermute.

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