Jeden Morgen soll der Schriftsteller Johan Ludvig Runeberg ein Törtchen mit einem Glas Punsch verzehrt haben. Seine Frau Frederika, ebenfalls Schriftstellerin, hat das Rezept um 1850 in ihrem Rezeptbuch notiert. Gemeinsam hatten sie acht Kinder Am 5. Februar wird der Nationaldichter Finnlands anlässlich seines Geburtstags mit den Runeberg-Törtchen geehrt. Ursprünglich wurden für dieses Gebäck Reste von Weihnachtskeksen verwertet. Bei uns bleibt nie etwas übrig, ich habe ein Rezept mit Semmelbröseln gefunden. Die Törtchen kommen ansonsten ohne Mehl aus, sie schmecken überraschend saftig, herb würzig durch den Teig, süß-sauer durch die Verzierung.
Zutaten:
200g Butter
75g brauner Zucker
75g weißer Zucker
2 Eier
150g Semmelbrösel
150g gemahlene Mandeln
2 Tl Backpulver
2 EL geriebene Orangenschale
1 Tl Kardamom
100g Creme fraiche/Schmand
Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft
Himbeergelee/marmelade (eher saure Sorten)
Zubereitung:
Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier einzeln hinzufügen
trockene Zutaten vermischen und mit der Creme fraiche unterrühren
Teig in vorbereitete Förmchen füllen
bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen
komplett auskühlen lassen
einen Ring aus Zuckerguss aufbringen und mit einem Klecks Himbeergelee verzieren
( in Finnland gibt es spezielle Backförmchen für die Törtchen, ein Muffinblech oder wie bei mir ein Blech für Mini-Gugelhupf funktioniert aber auch)
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