Pünktlich zum bundesweiten Vorlesetag, der jedes Jahr am dritten Freitag im November stattfindet, möchte ich Euch heute unsere Neuzugänge im Weihnachtsbuchregal vorstellen. Die kalte Jahreszeit ist doch geradezu geschaffen für das Zusammenrücken und das Geschichtenerzählen.
Übrigens: fast alle Bücher habe ich günstiger gekauft. In meinem Buchladen hier vor Ort gibt es immer einen Tisch mit reduzierten Büchern. Und auch bei Amazon lohnt es sich, mal im Kleingedruckten unter "gebraucht" zu stöbern. Wenn das Buch inklusive Versandkosten nicht teurer ist, als ein nagelneues Exemplar, dann kaufe ich es auf diese Weise.
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Für den Adventsjungen habe ich "Frohe Weihnachten, kleiner Elch!" von Anne-Christin zur Brügge und Marina Rachner und "Bald ist Weihnachten, Liselotte!" von Alexander Steffensmeier gekauft. Diese Bücher sind sehr gut für kleinere Kinder geeignet. Die Texte sind sehr kurz, beim kleinen Elch gereimt und mit Wiederholungen, was Kinder lieben. Es geht ums Helfen, um Freundschaft und Beisammensein, genau die Dinge, wofür Weihnachten doch steht.
"Das große Weihnachtsbuch" von Mauri Kunnas wollte ich einfach haben! Wir haben zwar schon den Einzelband "Wo der Weihnachtsmann wohnt", aber bei diesem reduzierten Exemplar habe ich im Buchladen zugegriffen. Es beinhaltet gleich drei Bände der lustigen Geschichten aus der Wichtelwerkstatt am Nordpol. Diese Geschichten sind wahre Klassiker! Die Texte sind etwas länger, die Bilder sind wimmelig interessant und lustig. Einfach toll für echte Wichtel- und Weihnachtsmannfans!
Der kleine Bruder liest nun flüssig und gerne, da wird er sicher begeistert sein von dem Buch "Die Olchis feiern Weihnachten" von Erhard Dietl. Die Olchis sind sehr speziell und werden gerade deshalb von Kindern innig geliebt. Sie mögen Schleim und Schlamm, sind ziemlich frech, pupsen und stinken und räumen nicht gerne auf. Sie haben vom Weihnachtsfest erfahren und stellen es ganz schön auf den Kopf. Ein etwas anderes Weihnachtsbuch ;-)
"Am 4. Advent morgens um vier" von Klaus Kordon ist eine wunderbar leise Geschichte, nicht nur für Kinder. Ein kleiner Junge wünscht sich darin mehr Glück und bekommt es auch. Aber irgendwas stimmt damit nicht und er braucht lange, um herauszufinden, woran es liegt. Mein Herz ist beim Lesen ganz warm geworden und ich habe immer wieder genickt. Die Illustrationen von Jasmin Schäfer sind ganz zauberhaft. Das schönste Buch für mich in diesem Jahr!
Im Buch "Das Weihnachtsgeheimnis" von Jostein Gaarder bekommt ein Junge einen ganz alten geheimnisvollen Adventskalender. Beim Öffnen des ersten Türchens fällt ihm ein kleiner Zettel entgegen mit dem Anfang einer Geschichte. Die Geschichte ist eine magische Reise zurück bis zum wahren ersten Weihnachtstag, bis nach Bethlehem. Ein wunderbarer Wälzer für die gesamte Adventszeit!
Vor zwei Jahren erstand ich das Buch "Die wunderbare Weihnachtsreise" von Lori Evert. Ich liebe die skandinavische Winter- und Weihnachtswelt und deshalb habe ich gar nicht lange überlegt, als ich jetzt die Fortsetzung dieses zauberhaften Buches entdeckte. In "Ein wunderbarer Weihnachtswunsch" lernen wir mit dem Mädchen Anja einen neuen Freund, ein kleines Rentier, kennen. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, bis das Rentier groß geworden ist. Die Bilder zum Text sind wieder traumhafte Fotos aus dem Norden von Per Breiehagen. Herrlich!
Im Buch "Wichtelweihnacht im Winterwald" von Ulf Stark und Eva Eriksson verliert erst ein sehr grantiger Hauswichtel seine rote Zipfelmütze und dann wollen die Tiere im Wald Weihnachten feiern und warten auf den Weihnachtsmann, der bestimmt zu ihnen kommt. Mir haben die liebevoll gezeichneten Bilder aus dem Winterwald am besten gefallen. Eine schöne Ergänzung für die Weihnachtsbibliothek, eher für kleinere Kinder.
hier gibt es noch mehr unserer liebsten Weihnachtsbücher
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Freitag, 18. November 2016
Montag, 24. Oktober 2016
Es war einmal...
Wenn ich die Worte "Es war einmal..." höre, träume ich mich sofort davon. Ich denke an viele schöne Momente in meiner Kindheit, in denen mir vorgelesen wurde oder ich selber in Büchern abgetaucht bin. "Es war einmal..." läutet ein Ritual ein. Eine kurze Zeit, in der entspannt werden kann und in der Nähe entsteht zwischen der Vorleserin oder dem Vorleser und den Zuhörerinnen und Zuhörern.
In einer Familie entstehen viele kleine und große Rituale. Manche werden nur einmal im Jahr an Feiertagen zelebriert, manche nur am Wochenende, manche aber sogar täglich. Kennt Ihr auch den Cremeklecks auf die Nase? Punkt, Punkt, Komma, Strich - mit Creme aufs Gesicht getupft und verrieben vor dem Verlassen des Hauses oder vielleicht vor dem Schlafengehen?
Ich kenne das Ritual noch aus meiner Kindheit und irgendwie gehört es auch bei meinen Kindern dazu. Am liebsten mit der zart duftenden schneeweißen Creme aus der dunkelblauen Dose. Die Creme von NIVEA haben wir einfach immer vorrätig. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als mich eine liebevoll gestaltete Einladung von NIVEA zu einer märchenhaften Veranstaltung erreichte. Ich war sehr neugierig und sagte zu.
In einem traumhaften weißen Loft trafen sich an einem Sonnabend einige Bloggerinnen und ein Blogger um sich verzaubern zu lassen. Die Atmosphäre war heiter und gelassen. Es gab genügend kleine Köstlichkeiten und Getränke. Wir kamen ins Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von NIVEA und erfuhren ganz viel von der Geschichte der Firma Beiersdorf, die vor über 100 Jahren in Hamburg begann.
Wusstet Ihr, dass es schon seit dem letzten Jahr die NIVEA Märchen gibt? Ich wusste es noch nicht, und freue mich, dass ich nun von ihnen weiß. Denn die kurzen märchenhaften Geschichten rund um die Geschwister Mia und Leo, den Hasen und eine kleine Fee sind einfach zauberhaft und eignen sich besonders für das gemeinsame Lesen und Anschauen vor dem Schlafengehen.
Dieses Ritual ist eins meiner liebsten im Familientrubel. Alle kommen zur Ruhe, die Kinder kuscheln sich an mich und lauschen andächtig. Dabei achte ich darauf, dass die Geschichten nicht zu spannend sind und wähle welche aus, die nicht zu lang sind, damit das Gehörte ganz rund ist und vor dem Schlafen abgeschlossen wird.
Die klassischen Märchen lesen wir dabei vor dem Schlafengehen im Moment eher selten. Für die kleineren Kinder sind sie noch nicht altersgerecht, da sie meist zu lang sind und oder zu aufregend. Tagsüber kann es aber auch mal spannender sein. Viele interessante Dinge, warum Kinder Märchen brauchen, erfuhren wir auf der Veranstaltung von Barbara Greiner-Burkert, einer leidenschaftlichen Geschichtenerzählerin aus München. Sie weiß: Märchen und Geschichten sind ein wahres Kraftfutter für Kinder. Sie helfen bei der Sprachentwicklung, der Bewältigung von Ängsten, beim Entwickeln von Phantasie und Empathie, sie bieten Orientierung in der Welt und geben Mut und Zuversicht.
Die NIVEA Märchen sind auch schon für kleinere Kinder sehr gut geeignet. Geschrieben werden sie von Udo Weigelt. Er war auch anwesend und erzählte uns, wie er zum Schreiben kam und warum er besonders gerne für Kinder schreibt. Wir haben ihm ganz gespannt gelauscht und auch viel miteinander gelacht. Vielleicht kennt Ihr seine bekannten Bücher "Luna und der Katzenbär"* oder auch "Der Dachs hat heute schlechte Laune"*, das er unter seinem Pseudonym Moritz Petz geschrieben hat?
Die schönen Bilder zu den NIVEA Märchen schuf die Illustratorin Joëlle Tourlonias. Sie hat schon öfter mit Udo Weigelt zusammengearbeitet und hat die Charaktere der Figuren sehr gut getroffen. Die Bilder sind liebevoll, schlicht und unkitschig. Wir waren alle begeistert von ihren Zeichnungen und haben uns sehr gefreut, ihr beim Zeichnen über die Schulter blicken zu dürfen.
Auf der Internetseite der NIVEA Märchen könnt Ihr die Geschichten und Bilder sehen oder kleine Spiele mit Euren Kindern spielen. Jetzt zum Winter gibt es vier nagelneue Geschichten von Mia, Leo, dem Hasen und der Fee. Wir durften sie auf der Veranstaltung als Erste lesen und waren ganz gerührt von der Reaktion des Schriftstellers, als wir sie in verteilten Rollen vorlasen. Einen kleinen Eindruck von unserem wunderbaren Tag bekommt man in diesem kurzen Film. Passend zu den NIVEA Märchen gibt es die Sammeldosen mit den schönsten Motiven. Haltet mal die Augen danach auf!
Für meine Leserinnen und Leser habe ich nun noch etwas mitgebracht: einen Gutschein über 15 Euro für das NIVEA-Haus in Hamburg oder Berlin. Dort gibt es Kosmetikbehandlungen, Massagen oder die beliebtesten Produkte aus der NIVEA-Welt. Wer den Gutschein haben oder aber weiterverschenken möchte, hinterlässt hier bis zum 28.10.2016, 24 Uhr, einen Kommentar. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird dann von mir benachrichtigt. Viel Glück!
(Die Gewinnerin wurde bereits von mir benachrichtigt.)
Vielen Dank an das ganze Team von NIVEA für diesen schönen Tag!
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Sonntag, 21. Februar 2016
Unser Wochenende...
... beginnt mit einem Päckchen vor der Tür. Mein Gewinn von den Bücherkindern ist da! Das kleine Gespenst* spukt jetzt auch im Bilderbuch. Das neue Abenteuer ist ganz wunderbar illustriert und macht wirklich Spaß.
Der Teenie ist da schon auf dem Weg zur "Jungen Akademie" der Hamburger Handelskammer. Nach dem Frühstück beeilen wir uns, mit den drei Kleinen den Kinderflohmarkt zu erreichen. Wir kommen gerade rechtzeitig, als die Türen geöffnet werden. Im Raum mit den Spielsachen herrscht der meiste Andrang, den Adventsjungen müssen wir auf den Arm nehmen, damit er nicht umgerannt wird. Das Mutzelchen und der kleine Bruder dürfen selber entscheiden, wofür sie ihr Taschengeld ausgeben. Playmobil ist ihre Wahl. Der Adventsjunge hat noch kein Taschengeld, bekommt aber trotzdem einen Trecker mit Anhänger. Den Rest des Vormittags sind die Kinder mit ihren Spielsachen beschäftigt.
Am frühen Nachmittag kommt unsere Babysitterin um auf die Kleinen aufzupassen. Der Liebste und ich haben nämlich Karten für das Musical "Der König der Löwen". Zusammen mit meinem Bruder und seiner Freundin, die beide aus Berlin angereist sind, treffen wir uns direkt am Musicaltheater im Hamburger Hafen. Vom Theater aus blicken wir über die Elbe auf die Hamburger Innenstadt, sehen den Michel und die Elbphilharmonie.
Das Theater liegt auf der Elbinsel Steinwerder, direkt gegenüber der Hamburger Landungsbrücken. Der Weg dorthin ist sehr beeindruckend für den Liebsten und mich. Wir fahren mit dem Auto über viele Elbbrücken, an unendlich vielen Bahngleisen entlang und durch große Industriegebiete. Haushohe Containerberge stehen am Straßenrand. Zu gerne würde ich dort mal auf Fotosafari gehen!
Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr. Schon die ersten Minuten des Musicals sind sehr überraschend und bewegend. Die Kostüme sind liebevoll und einzigartig gestaltet. Wir können von unseren Plätzen im 2. Rang sehr gut sehen und genießen die Darbietungen der Tänzerinnen und Tänzer und schwelgen in der berühmten Musik. Nach der Vorstellung nehmen wir die Fähre rüber zu den Landungsbrücken und gehen im Portugiesenviertel sehr gut essen. Um 20:30 Uhr sind der Liebste und ich wieder zu Hause und lösen die Babysitterin ab.
Am Sonntag schlafen wir aus und frühstücken gemütlich. Danach stehen einige Umräummaßnahmen an. Das Kinderzimmer ist noch nicht optimal eingerichtet. Keinen Raum der Wohnung haben wir öfter umgeräumt. Ein paar neue Regale werden aufgebaut und der Liebste versucht sich an einem Ordnungssystem für die vielen Legosteine. Während im Kinderzimmer geräumt wird, ziehen die Kinder mit ihrem Spielzeug ins Wohnzimmer um.
Mittags fährt der Liebste mit dem kleinen Bruder in die Schwimmhalle zum Schwimmkurs. Ich bereite Gulasch zu und schaue mit dem Adventsjungen und dem Mutzelchen die Sendung mit der Maus.
Der frei gewordene Platz im Schlafzimmer wird am Nachmittag auch ein bisschen neu eingerichtet. Der kleine Schreibtisch dient dem Liebsten zum Basteln an seinem Raspberry Pi und soll den Kindern als Rückzugsort für ihre Hausaufgaben oder zum Malen oder Lesen dienen.
Am Ende des Wochenendes steht das Wegfalten von Wäsche und die Badewannenzeit der Kinder.
Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche!
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Mittwoch, 20. Januar 2016
So ist der Winter
Meine Kinder waren in den letzten Tagen total aus dem Häuschen wegen der paar Millimeter Schnee, die den Hamburger Boden erreichten. Ich murrte ein bisschen vor mich hin, denn ich kenne den Winter noch ganz anders.
Stundenlang bin ich in meiner Kindheit in Berlin draußen gewesen. Mit meinen Freundinnen und Freunden traf ich mich auf dem Rodelberg hinter der Wohnsiedlung und dann rodelten wir, bis wir nicht mehr konnten. Dann bauten wir riesige Schneefiguren und Iglus, die ziemlich lange stehen blieben. Einmal kletterten wir sogar über den Zaun des Schulsportplatzes, weil da so viel unberührte weiße Pracht lag. Wir stellten unsere Holzschlitten aufeinander, so dass wir den Zaun ganz einfach überwinden konnten.
Unterwegs war ich auch mit Schneegleitern, kennt die noch wer? Das waren Metallschienen, die ich mir mit Lederriemen unter die Schuhe schnallte. Ich hatte zwei Modelle: welche mit einer ganz glatten Fläche und welche mit je vier Minikufen, immer zwei gegenüber. Damit glitt und schlitterte ich über die dick verschneiten Wege. Die Lederriemen hielten irgendwann der Kälte und Nässe nicht mehr richtig stand, so dass sie irgendwie festgeknotet wurden. Die Gleiter waren durch eine Schraube in der Größe verstellbar und passten ein paar Winter lang.
Selbst entdeckt und gekauft habe ich gerade rechtzeitig zum Schneefall das folgende Buch aus dem Bohem-Verlag. So ist der Winter* heißt es und ich empfehle es sehr. Es wurde von Görel Kristina Näslund geschreiben, von Kristina Digman illustriert und von Karl-Axel Daude aus dem Schwedischen übersetzt. Das Papier ist etwas rauh und matt, was ich gerne mag.
Ich war sofort ganz verzaubert von den schlichten aber sehr stimmungsvollen Bildern im Buch. Überall sind kleine feine Details versteckt. Die schönsten Seiten des Winters werden gezeigt und laden zum Träumen und Erzählen ein. Schnee-Engel! Iglus! Knisterndes Pfützeneis! Ein paar kleine Sachinformationen sind hier und da mit in die kurzen Texte eingewebt, etwa, was die Tiere so im Winter machen.
Und heute Morgen, als noch ein minibisschen Schnee lag, haben wir ganz genau hingehört, wie sich der Schnee unter unseren Sohlen anhörte. Er knirschte und knackte nämlich ganz herrlich!
Noch mehr unserer Schnee- und Winterbücher zeige ich hier.
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Montag, 30. November 2015
Unser erstes Adventswochenende
Unser erstes Adventswochenende war sehr ruhig und gemütlich. Ich habe mich weiterhin geschont, die Mandelentzündung ist diesmal hartnäckig.
Am Samstag habe ich wie geplant, die Weihnachtsgeschenke für die Kinder eingepackt. Der Liebste war derweil mit den drei Kleinen im Schwimmbad. Das Mutzelchen und der kleine Bruder machen gerade ihren zweiten Schwimmkurs. Beide können nun schon schwimmen und stehen kurz vor der Seepferdchen-Prüfung.
Am Sonntagmorgen hatte das Mutzelchen als Erste ihren Wunschzettel fertig. Spontan beschloss ich, mit den Kindern Plätzchen zu backen. Der Teig war schnell geknetet. Ich bereitete den Tisch vor, jedes Kind bekam einen Teigklumpen und dann hatte ich nicht mehr viel zu tun außer dem Adventsjungen zu assistieren. Die Plätzchen der drei Bleche wurden schlicht und schnell verziert und so hatten wir für unser erstes Adventskaffeetrinken etwas zum Knuspern.
Das Plätzchenbacken war auch eine kleine Entschädigung für den wegen meiner Krankheit ausgefallenen Ausflug nach Berlin. Netflix hatte die ganze Familie als Mitglieder des Stream-Teams zu einer Adventsfeier eingeladen. Da hatten wir uns sehr drauf gefreut, auch wegen der anderen Gäste. Schade.
Sehr überrascht hat mich die Adventspost von treuen Leserinnen. "Das Weihnachtskind"* stand auch auf meiner Wunschliste. Ich kann sagen, es ist für mich schon jetzt mit das schönste Buch zu Weihnachten, das ich kenne. Die uralte Geschichte über die Geburt eines Kindes im Stall in Bethlehem wird nacherzählt und ins Hier und Heute übertragen und ist aktueller denn je.
Von dem Adventskalender "Der Andere Advent" werde ich bis ins neue Jahr etwas haben. Schon lange habe ich damit geliebäugelt, jetzt darf ich jeden Tag einen inspirierenden, beruhigenden oder nachdenklich machenden Text lesen. Da freue ich mich schon drauf! Vielen herzlichen Dank an meine Leserinnen!
Heute habe ich dem Teenie heimlich eine Dose mit den quietschbunten Plätzchen aus der Backstube seiner Geschwister in den Schulrucksack geschummelt. Als er dann in seiner sechsstündigen Klausur saß, freute er sich über den kleinen süßen Gruß.
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Freitag, 20. November 2015
Advent, Advent...
Die ersten Suchanfragen nach weihnachtlichen Dingen hier im Blog trudelten schon nach den Sommerferien ein. Jetzt ist es aber wirklich bald soweit und deshalb weise ich auf meine besten Tipps rund um die Adventszeit hin:
Engelsaugen
knusprige Cornflakes- Plätzchen
Und außerdem: unsere Lieblingsweihnachtsbücher
Engelsaugen
knusprige Cornflakes- Plätzchen
Und außerdem: unsere Lieblingsweihnachtsbücher
Sonntag, 16. August 2015
Urlaub in Angeln - Tag 3
20. Juli 2015
An diesem Tag haben wir einen Ausflug nach Flensburg geplant. Wir möchten von dort mit einem Ausflugsschiff zu den dänischen Ochseninseln fahren. Wir parken unser Auto am Flensburger Hafen und suchen den Anleger des Schiffes. Der Anleger ist mit einem Bauzaun abgesperrt und wir finden keine weiteren Hinweise. Schade, die Bootstour fällt aus.
Wir laufen Richtung Fußgängerzone. Die Geschäfte öffnen gerade erst, so ist die Gegend noch angenehm leer. Im Outdoorladen entdecken wir den Rucksack, der schon eine Weile auf der Wunschliste für den kleinen Bruder steht. Er ist seinem Kindergartenrucksack entwachsen und braucht für die Schule ein größeres Modell *. Stolz setzt er ihn sofort auf.
Die ganze Fußgängerzone laufen wir runter, bis zur Roten Straße. Die kleinen individuellen Geschäfte dort haben es uns angetan. Bei Contor Design kaufe ich kleinere Geschenke und im Suppenlädchen essen wir wieder Schnüsch, das Rezept habe ich hier aufgeschrieben. Als wir aus der beschaulichen kleinen Geschäftstraße wieder auf die große Fußgängerzone treffen, werden wir von der Menschenmenge fast überrollt. Kein Spaß mehr für uns und vor allem für die Kinder. Ich frage eine Passantin mit Kindern nach einem Spielplatz in Flensburg. Sie schickt uns zum Hafen. Dort angekommen können die Kinder klettern und spielen und wir Eltern ein bisschen von der Bank aus auf Wasser und Hafen schauen.
Auf dem Rückweg fahren wir bei Janbeck*s rum. Die Stimmung auf diesem Hof mit Café und Pension ist immer ganz entspannt. Kinder sind sehr willkommen und wir fühlen uns wie zu Gast bei Freunden. Die Speisen sind schlicht, aber sehr schmackhaft. Der kleine Bruder beweist wieder seine wunderbare Einfühlungskraft beim Hofhund, der sich auf den Rücken dreht und sich ganz genüsslich den Bauch kraulen lässt.
Und weil heute Sonntag ist, hier ein Tipp aus meiner Rubrik Sonntagsbuch:
Für das Mutzelchen habe ich vor unserem Urlaub ein kleines Reisetagebuch gekauft. Mit seiner kleinen und handlichen Größe passt es prima ins Urlaubsgepäck. Im vorderen Teil befinden sich Listen für die Vorbereitung, wie Packlisten oder Pläne für die Reise. Der Tagebuchteil ist ganz einfach gehalten. Stichworte helfen beim Eintragen der Erlebnisse des Tages. Im hinteren Teil ist Platz für Adressen, Geheimtipps, Notizen und Skizzen. Ein kleines Fach im inneren Buchdeckel bewahrt Eintrittskarten u.ä. auf. Das Mutzelchen mit ihren 7 Jahren hat sich sehr darüber gefreut und hat von ihrem Büchlein regen Gebrauch gemacht.
Reisetagebuch *
Groh Verlag, 2014
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