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Montag, 3. Juli 2017

Überraschungswochenende!

Am Donnerstagabend hatte der Liebste schon ein Geburtstagsgeschenk für mich. Ein neuer, leichter Reisetrolley*, den ich mir gewünscht hatte. Gleichzeitig gab es die Ankündigung, dass ich den Koffer am nächsten Tag brauchen würde: denn meinen Geburtstag am Sonntag würden wir gemeinsam in Kühlungsborn feiern. Hach, wie toll! Die Kinder saßen applaudierend am Abendbrottisch und freuten sich auch sehr.

Am Freitag kam der Liebste eher aus dem Büro und die Schulkinder gleich nach dem Unterricht. Wir packten schnell unsere Koffer (Irre eigentlich, dass wir für zwei Nächte fast genauso viel Gepäck haben wie für eine Woche, der Kofferraum im Auto ist gleich gefüllt.) und fuhren los Richtung Ostsee.

Weil in Kühlungsborn selber vermietungstechnisch schon Hochsaison herrscht, hatte der Liebste nach einiger Suche eine Ferienwohnung ein Stückchen weiter außerhalb im Nachbarort Bastorf gefunden. Aber wie schön! Vom Jagdschloss zu Hohen Niendorf hatten wir bis dato noch nie etwas gehört. So wohnten wir ganz herrschaftlich in einer wunderschönen Ferienwohnung. Rings um das Schloss war ein großer Park mit uralten Bäumen. Wir hörten dort während unseres Aufenthaltes ausschließlich vielstimmiges Vogelzwitschern und Blätterrauschen. Herrlich!

Das andere Rauschen, das wir an diesem Wochenende hörten, war Meeresrauschen, klaro, aber vor allem auch Regenrauschen. Kann ja niemand ahnen, dass es mitten im Sommer den Regen des Jahres gibt! So war der Strand in Kühlungsborn ziemlich leergefegt und nass. Wir fühlten uns wie im Herbsturlaub, den wir ja sonst immer in Kühlungsborn machen.

So kauften wir nochmal einen Satz neue Regenjacken für die Kinder und machten das Beste draus. Wir fuhren eine extra lange Runde mit der Molli-Bahn, das Beste, was man an Regentagen machen kann. In Bad Doberan angekommen, blieben wir einfach in unserem Wagen sitzen und zuckelten wieder zurück nach Kühlungsborn. Wir aßen wieder sehr gut zu Mittag im Restaurant Gleis 2 im Molli-Bahnhof Kühlungsborn-Ost. Sehr leckeren Kuchen für alle gab es im Wiener Caféhaus im Hotel Upstalsboom. Überall hatte der Liebste schon im Voraus einen Tisch reserviert.

Am Sonntag hatte ich schließlich Geburtstag. Nach einem Ständchen von der Familie durfte ich meinen Geburtstagstisch mit meinen Geschenken anschauen. Sogar an die Kerze hatte der Liebste gedacht. Super toll ist mein neuer Dreibeinhocker* für unterwegs. Der Hocker ist ganz klein zusammenklappbar und leicht, aber mit sehr hoher Tragkraft und wirklich ganz bequem. Wie oft hätte ich den in letzter Zeit schon gebrauchen können! Dann packten wir alle unsere Sachen und mussten leider schon wieder unsere schöne Ferienwohnung verlassen.

Unser Frühstück nahmen wir ganz in Ruhe im Café Valentins am Bastorfer Leuchtturm ein. Es regnete schon wieder und die grauen Wolken hingen ziemlich tief. Aber wir hatten es bequem und genossen unseren Aufenthalt. Für den Nachmittag nahmen wir uns noch Torte für zu Hause mit. Dann reisten wir ab und machten es uns später für den Rest des Tages zu Hause gemütlich. Das war in diesem Jahr ein schöner Geburtstag!


Noch mehr Familienwochenenden sind bei Susanne versammelt.















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Montag, 30. Januar 2017

Kleine Auszeit an der Ostsee


Weil unsere Schulkinder am Freitag und auch am heutigen Montag schulfrei hatten, sind wir nach Kühlungsborn gefahren. Die Fahrzeit von unserem zu Hause bis zur Ferienwohnung beträgt mit dem Auto nur 1,5 Stunden. Das ist einfach ideal für eine kleine Auszeit.

Gleich nach dem Auspacken am Freitag liefen wir zum Strand runter. Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war zwar etwas kalt, aber sonnig. Es wehte fast kein Lüftchen und so machte die Ostsee mit ihrem klaren Wasser nur ganz träge schwapp... schwapp... schwapp...

Wir "erledigten" alle wichtigen Punkte: Eis essen in der Coco Milchbar, Kaffee trinken bei Bäcker Junge, durch den Stadtwald spazieren, Fischbrötchen essen, mit der Molli-Bahn fahren, die Strandbuchhandlung besuchen, mit dem kleinen Bäderexpress durch den Ort tuckern, alle Spielplätze beturnen, die weichen doppelten Brötchen zum Frühstück genießen und in den großen Wandschränken der Ferienwohnung Verstecken spielen.

Ich habe mich diesmal ganz besonders auf Kühlungsborn gefreut, weil Familie Niepi, die wir aus dem Internet kennen, zeitgleich mit uns vor Ort war. Sie wohnte mit ihren zwei Jungs sogar im selben Haus. So hatten wir eine lustige Zeit miteinander. Am schönsten war der Sonntagnachmittag, an dem die Männer mit den fünf Kindern unterwegs waren und Frau Niepi und ich uns ganz kinderfrei treffen konnten. Im Café Röntgen schlemmerten wir die oberbeste Torte und konnten mal ganz in Ruhe quatschen. Definitiv jetzt schon einer der Glücksmomente in diesem Jahr!

Heute hat es nach unserer Abfahrt sehr stark geregnet. Wir hatten zum Glück eine gute Heimfahrt. Hamburg empfing uns mit grauem Himmel und Schneefall. Morgen gehts wieder los mit Schule und Kindergarten. Richtige Winterferien haben wir dann erst im März.













Donnerstag, 10. November 2016

Abend am Meer

Nach diesem Regenschauer klart es ganz schnell wieder auf und wir können am frühen Abend doch nochmal ans Meer gehen. Vorher besuchen wir die Coco Milchbar, wo wir Eisbecher schlemmen oder warme, frisch gebackene Waffeln essen.

Unten am Strand stehen wir einfach wieder nur da und bestaunen die Weite und die Wellen. Der Liebste geht dann mit den beiden Jungs vor zur Ferienwohnung. Das Mutzelchen bleibt bei mir und wir laufen ein Stück zusammen. "Ich liebe es, mit dir am Strand zu sein!" sagt das Mutzelchen zu mir. Mir geht es auch so. Wir können herrlich gemeinsam philosophieren und ich staune immer wieder über die Phantasie und die witzigen Einfälle meiner Tochter.

Bis es dunkel wird, stehen wir dann da und hören auf das Wellenrauschen. Die Sonne ist nun weg, sie hat fast alle Farben mitgenommen. Oben an der Promenade gehen die Lichter an. Wir atmen und schauen und lassen uns vom Wind ein letztes Mal für diesen Tag durchpusten.











Regen am Meer

Ein Aufenthalt am Meer in der Nebensaison heißt, es kann draußen auch mal ungemütlich werden. Wir lieben die Nebensaison ja vor allem für die leeren Strände. Und auch die Cafés mit den leckeren Torten sind etwas weniger gut besucht. Das gefällt uns auch.

Neulich in Kühlungsborn wollten wir einen ausgiebigen Strandspaziergang machen. Es nieselte schon ein bisschen, was uns aber nichts ausmachte. Am Strand machten wir eine interessante Entdeckung: die Buhnen waren komplett zu sehen. Wo am Vortag bis vorne an den Strand alles unter Wasser stand, war das Wasser nun so weit zurückgegangen, dass wir fast bis vorne an die Buhnen laufen konnten. So zeigte sich ein wunderschönes Farbenspiel an den Holzpfählen, das wir sonst nie gesehen hätten.

Dann regnete es allerdings immer doller, so dass wir innerhalb kürzester Zeit klatschnass waren. Wir flüchteten schnell zurück in unsere gemütliche Ferienwohnung.





Mittwoch, 9. November 2016

Eine Fahrt mit der Molli-Bahn

Auf Grund der aktuellen weltpolitischen Ereignisse kann ich mir nicht vorstellen, wo die Reise hingeht. Deshalb will ich mich an unsere kleine Reise mit der Molli-Bahn erinnern, die wir in den Herbstferien unternommen haben.

Los geht's am Bahnhof Kühlungsborn-West. Am Schalter kaufen wir unsere Familienkarte für die Hin- und Rückfahrt. Wir wollen bis nach Bad Doberan fahren. Im gut geheizten Waggon ziehen wir unsere dicken Jacken aus. 45 Minuten werden wir unterwegs sein. Die Fahrt ist aber kurzweilig wie immer. Als der Schaffner mit einer großen Zange unsere Fahrkarte locht und die Kinder dabei dem minikleinen Papierpunkt auf dem Weg zum Boden hinterherschauen, denke ich an einen meiner Lieblingsweihnachtsfilme, dem Polarexpress* (Kennerinnen und Kenner wissen, was ich meine, den anderen sei der Film sehr empfohlen.)

In Bad Doberan steigen wir in der Stadtmitte aus und laufen durch die beschaulichen kleinen Straßen. Heute ist ein wenig mehr los denn es ist Markt. Wir möchten zum Doberaner Münster, einer der größten Zisterzienserklosterkirchen Europas mit reicher Ausstattung. Hier habe ich bereits darüber berichtet.

Die Herbstfärbung der Bäume und die Backsteinbauten auf dem Klostergelände passen perfekt zusammen. Die Bauten auf dem Gelände werden erfreulicherweise nach und nach in Stand gesetzt. Im Torhaus essen wir eine Kleinigkeit zu Mittag und kaufen im Klosterladen schöne Dinge ein.

Dann schlendern wir an der europaweit einmalig erhaltenen Klostermauer entlang zurück zum Bahnhof, um mit der Molli-Bahn wieder nach Kühlungsborn zu fahren.














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