Freitag, 25. November 2016

Freitag


In der Nacht bin ich mal wieder über 2 Stunden wach. Gegen 5:30 Uhr schlafe ich wieder ein und bin dementsprechend gerädert, als der Liebste mich um 6:30 Uhr weckt. Er verlässt nach dem Frühstück das Haus, ich mache die Brotdosen für die Schulkinder und verabschiede sie.

Später bringe ich den Adventsjungen zum Kindergarten. Draußen ist es sehr nebelig und ungemütlich. Die Feuchtigkeit tropft von den Bäumen und uns auf die Köpfe. Ich erlaube mir einen Scherz und sage, der Kindergarten sei weg. Und tatsächlich sehen wir das Gebäude erst, als wir näher kommen. Da ist der Adventsjunge aber froh.

Als ich wieder zu Hause bin, mache ich eine Waschmaschinenladung an und setze mich an den Rechner. Ich will endlich die Verlosung des Modellbausets starten. Leider zickt das Blogprogramm ein wenig, die Bilder laden nicht, so dass die ganze Aktion länger dauert, als geplant. Aber dann hat alles geklappt und ihr dürft gerne mal rüberhüpfen, wenn ihr noch ein Weihnachtsgeschenk für ein Kind braucht.

Ich lese noch ein bisschen im Internet und bin in Gedanken bei allen Frauen, die am heutigen Internationalen Tag gegen die Gewalt gegen Frauen gegen Diskriminierung und Gewalt aufbegehren. Besonders die Roses Revolution, die auf Gewalt in der Geburtshilfe aufmerksam macht, ist ein wichtiger Teil dieses Tages und ich bin immernoch heilfroh, während meiner Schwangerschaften und Geburten jederzeit respektvoll behandelt worden zu sein.

Dann räume ich meinen Geschenkeschrank auf. Übers Jahr habe ich da irgendwelchen Kram reingestopft. Stoffreste, Tischdecken, leere Versandkartons, zu kleine Klamotten der Kinder... Nun trudeln hier nach und nach die Kartons mit Geschenken für Weihnachten ein und ich brauche Platz. Über eine Stunde bin ich beschäftigt. Einiges fliegt weg, manches kommt in den Keller und nun ist der Schrank schön aufgeräumt und leer.

Dann ist es schon wieder kurz vor 2 und ich gehe den Adventsjungen abholen. Ab nächster Woche geht er wieder länger in den Kindergarten, deshalb genießen wir die viele gemeinsame Zeit gerade sehr. Auf dem Rückweg wartet schon der kleine Bruder auf dem Schulhof auf uns. Das Mutzelchen wird heute von der Babysitterin abgeholt und zum Ballettunterricht begleitet. Eine schöne Erleichterung für uns. Der Liebste holt das Mutzelchen später dort ab.

Ich gehe mit den Jungs nach Hause. Sie wollen spielen, haben aber keine Ideen und rasseln ständig aneinander. Ich werde plötzlich sehr müde und so dürfen die Jungs auf Netflix ein paar Folgen Peppa Wutz schauen. Ich lege mich daneben aufs Sofa und nicke ein. Der Liebste schreibt mir und hat eine Frage zum Einkaufszettel. Er ist schon im Ortskern und kauft mit dem Mutzelchen noch Brot und Stolle fürs Kaffeetrinken.

Gegen 16 Uhr treffen die beiden zu Hause ein. Ich stelle den Wasserkocher an, mahle Kaffeebohnen und schneide die Stolle auf. Noch ein paar Kekse und Mandarinen dazu und als wir alle bei Kerzenschein um den Tisch sitzen, fühlt es sich schon ein wenig adventlich an. Es wird schon dunkel. Der Liebste macht das erste Mal Weihnachtsmusik an. Wir und vor allem auch die Kinder hören sehr gerne die "Winterwunderwelt"* von Götz Alsmann. Der Big-Band-Sound und die Texte zum Mitsingen machen gute Laune. Der kleine Bruder und der Adventsjunge fangen spontan an, zu tanzen.

Das Mutzelchen bastelt weiter an ihren Weihnachtsgeschenken und bittet mich, ihr beim Einpacken des Geschenks für ihre beste Freundin zu helfen. Ich finde noch Aufkleber, um das Geschenk zu beschriften. Leider kleben sie nicht mehr, es sind tatsächlich noch welche aus den Vorräten meiner Mutter. Das Mutzelchen klebt sie einfach mit Tesafilm fest.

Der kleine Bruder zieht sofort seinen Schlafanzug an und läutet damit das Wochenende ein. Er verkündet, dass er sein Nachtzeug das ganze Wochenende nicht mehr ausziehehn will. Die Jungs spielen dann Feuerwehrmann und mit ihren Autos und der Eisenbahn und rennen auf und ab. Trubel. Der Liebste arbeitet ein bisschen an der Heimautomation. Heizung und Licht läuft schon lange komplett darüber und wir haben dadurch spürbare Einsparungen an Strom- und Heizkosten.

Ich habe heute beim Aufräumen eine große Tüte winterliche Filzkugeln gefunden. Ich habe sie damals bei Dawanda gekauft, um das Mobilé für den Adventsjungen herzustellen. Die Kugeln kommen mir gerade recht. So entsteht am Nachmittag noch schnell eine kleine Girlande für den Essplatz. Gefällt mir.

Dann ist es schon wieder Zeit für KIKA und Sandmännchen. Da wir ausgiebig gevespert haben, verspüren die Kinder keinen großen Hunger. Sie wollen nur ein bisschen Gemüse knabbern. Das Mutzelchen und der kleine Bruder wollen sich außerdem Platz im Bauch lassen. Denn wir haben ihnen einen Filmabend versprochen. Da gibt es traditionell ein paar Knabbereien, die es sonst nicht gibt.

Nach dem Sandmännchen werde ich also den Adventsjungen ins Bett bringen, der noch nicht mitgucken darf. Erfahrungsgemäß schläft er ziemlich schnell ein. Dann machen wir Großen es uns auf dem Sofa sehr gemütlich und schauen den ersten Weihnachtsfilm der Saison. Die Kinder haben sich "Santa Clause"* mit Tim Allen ausgesucht. Der Film ist lustig und harmlos. Über unsere liebsten Weihnachtsfilme habe ich schonmal geschrieben. Die gehören jedes Jahr fest ins Programm.

Und jetzt, tschüss, ich habe ein Date mit meiner Familie!



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Kommentare:

  1. Schön daß du vor deinem neuen Start noch ein paar entspannte Tage genießen kannst. Das freut mich für dich!
    Viel Spaß beim Filmabend und liebe Grüße
    Bianka

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  2. Was auch immer dich belastet, dass dir momentan keine erholsame Nachtruhe vergönnt ist, ich hoffe es verfliegt schnell.

    In die Weihnachtslieder höre ich mal rein, der Hr. Alsmann kann ja was.

    Viel Spass heute Abend beim gemütlichen Heimkino :)

    LG
    Katja aus Ahrensburg

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  3. Ich kann da echt ardeysedon Nacht empfehlen!

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  4. Kommt mir ja sowas von bekannt vor..., das mit dem wach liegen. Ich gebe Dir mal einen ungefragten Tipp: ich habe das total im Griff, seit ich a) zum Einschlafen ein Hörbuch höre - 100% bin ich nach 15 Minuten im Traumland - und b), falls ich wach werde, mir das Hörbuch an der letzten Stelle wieder auf die Öhrchen stopfe und wieder wegnicke. Mit Musik geht das bei mir komischerweise nicht. Aber, wenn man eine sympathische Stimme hört, selbst wenn es ein nervenzerfetzender Thriller wäre, schlafe ich 100% ein. Versuch's doch mal. LG und einen entspannten 1. Advent - Elke

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    1. Vielleicht sollte ich das tatsächlich mal ausprobieren.

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    2. Du bist ja in puncto Technik viel fitter als ich, aber das geht prima mit dem Tablet, wenn Du Dir die Audible App drauf packst. Ich lege das Tablet unters Kopfkissen, nachdem ich die Hördauer auf 30 Minuten voreingestellt habe. So kann man prima wegschlummern. LG Elke

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  5. Liebe Carola,
    ach schön, dass Ihr es euch schon kuschelig macht, wir sind auch gerade dabei.
    Ich wünsch dir, dass du deinen Rhythmus schnell wiederfindest und dich noch ein bißchen erholen kannst.
    Alles Liebe für dich,
    Jana

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