Samstag, 1. Oktober 2016

Hallo Oktober!

Ab und zu schaue ich mir meine Pläne der vergangenen Monate oder Jahre an und überlege, ob alles so gekommen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Habe ich wirklich alles unternommen? Hat alles geklappt? Welche Termine sind dazugekommen? War es ein guter Monat?

Der September ist völlig anders verlaufen, als ich jemals hätte ahnen können. Voller Vorfreude bin ich in den Monat gestartet. Ich wollte hier im Blog meine Schwangerschaft verkünden und hatte dafür etwas Tolles vorbereitet. Ich wollte nur noch den Termin bei meiner Ärztin abwarten. Und ab diesem Tag war der September plötzlich ganz anders...

Nun war ich seitdem krankgeschrieben, auch weil die körperliche Genesung nicht so leicht war, wie gedacht. So langsam geht es mir wieder besser, so dass ich nächste Woche das erste Mal wieder arbeiten gehen werde. Ein bisschen Bammel habe ich davor. Im Moment habe ich meine Gefühle halbwegs unter Kontrolle, weiß aber noch nicht, wie es im Arbeitsleben laufen wird.

im Oktober werde ich...

Tante eines Mädchens! Ja! 
ein Geburtstagsfest besuchen
den Erntedankgottesdienst feiern
wieder arbeiten gehen
Mutzelchens große Ballettaufführung ansehen
meine Weiterbildung fortsetzen
mit dem Liebsten ins Theater gehen
die Herbstferien begrüßen
das Meer sehen, hach!
so wenig Termine wie möglich machen
weiteratmen...


Kommentare:

  1. Ja, machmal kommt alles anders. Das haben wir in letzter Zeit auch gemerkt.
    Mit großer Anteilnahme hab ich in den letzten Wochen hier mitgelesen, für dich gebetet und manche Träne mit dir vergossen. Nun habe ich am Dinstag den selben U-Termin wie du hattest... und hab etwas Angst davor. Obwohl mein Körper mir sagt, dass alles okay ist.
    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du das Geschehene gut verarbeiten kannst und du wieder positiv in die Zukunft schauen kannst.
    Und dass du -falls der Wunsch noch besteht - eines Tages ein kleines Wunder in den Armen halten kannst.
    LG von TAC

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    1. Danke Dir! Und alles Gute für die kommende Zeit!

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  2. Ich lese schon so lange so gern bei dir. Mein Lebensweg hat geografisch die umgekehrte Richtung genommen, und deshalb gibt es hier Hamburger Luft in Berlin, und manchmal ist das Heimweh immernoch so mächtig, dass alles wehtut.
    Aber das ist nichts im Vergleich zu dem Kummer, der spürbar wird in jeder deiner Zeilen über das jähe und so traurige Ende deiner fünften Schwangerschaft. Es tut mir so leid. Und ich finde dich so mutig und stark, dass du so ehrlich darüber schreibst und dich mit all deinem Schmerz auf deinem Blog zeigst, sicht- und lesbar für alle. Ich glaube, du hilfst damit einer ungeahnt großen Zahl von Frauen, die dasselbe aushalten müssen und mußten. Es tut so gut, mit manchen Dingen nicht alleine zu sein, auch wenn es sich in der Situation anfühlt, als sei man der einsamste Mensch der Welt.
    Ich wünsche dir von ganzem Herzen Heilung. Körperlich, und seelisch. Und solltet ihr den Mut finden, einen weiteren Anlauf zu wagen, irgendwann einmal, dann ist das Kindlein jetzt schon zu beglückwunschen - eine Familie so voller Liebe wie eure, ist ein guter Ort für Kinder.
    Alles Liebe für dich und deine Liebsten

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  3. Liebe Carola, durch drei W-LAN-freie Wochen in der Normandie habe ich erst heute von Deiner traurigen Erfahrung gelesen und möchte Dir sagen, dass es mir sehr, sehr Leid tut. Ich hoffe, dass Du ganz bald wieder nach vorne schauen kannst. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles, alles Gute. LG Elke

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  4. Nach diesem schweren Monat wünsche ich dir einen umso besseren Oktober.
    Übrigens war es bei mir auch ein September, als mir mal das gleiche passiert ist ... Der Schmerz hielt damals einige Zeit an, aber es wird besser. Versprochen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst.
    Ganz liebe Grüße aus Österreich!

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