Dienstag, 12. April 2016

12 von 12 im April

Heute ist wieder 12 von 12. Man macht im Tagesverlauf viele Bilder und zeigt dann am Abend 12 davon im Blog. Mittlerweile gibt es das auch auf Twitter oder Instagram, das gab es noch nicht, als diese Aktion gestartet wurde. (Krückstockgefuchtel) Weil ich mir selber gerne meine vergangenen 12 von 12 Bilder anschaue, versuche ich, wenn es passt, mitzumachen. Mehr Tageseinblicke sind hier bei Caro versammelt.


Heute war ein ganz normaler Wochentag. Die Nacht war ruhig. Alle haben durchgeschlafen. Um 6 Uhr summt der Wecker des Liebsten. Um 6:22 Uhr küsst er mich wach. Während ich dusche, weckt er die drei Kleinen. Ich muss heute meine Creme-Tube aufschneiden, um an den gar nicht so kleinen Rest heranzukommen. Dann stelle ich die Waschmaschine an und gehe zum Frühstückstisch.


Zum Frühstück gibt es Müsli für alle. Der Teenie kommt dazu. Der Liebste verabschiedet sich um kurz nach 7. Die Kinder gehen Zähne putzen, ich bereite die Schulbrotdosen für das Mutzelchen und den kleinen Bruder zu. Dann schminke ich mich und gebe dabei die Zeit durch, in der die Kinder noch spielen können. Das sind meist nur ein paar Minuten. Dann ziehen wir uns an und marschieren los. Es ist grau und frisch draußen.

Nach dem Kinderwegbringen habe ich noch etwas Zeit, bis ich zur Arbeit fahre. Ich bringe die Wäsche in den Trockner und räume den Geschirrspüler aus und wieder ein. Dann drehe ich eine kurze Internetrunde und höre in den Nachrichten folgenden Satz: "Wer 40 Jahre lang ohne Pause mindestens 2100 Euro brutto im Monat verdient, bekommt mehr als eine Rente auf Hartz-IV-Höhe.“ (genaue Nachricht hier)  Nun, ich kenne nicht so viele Menschen, vor allem Frauen, die demnach eine Aussicht auf eine vernünftige Rente haben.


Da noch ein frisches Bund Bärlauch im Kühlschrank wartet, bereite ich Bärlauchbutter zu. Ich schneide den Bärlauch klein, nehme zwei Stück weiche Butter, Salz und Pfeffer und vermische alles.

Danach radle ich zur Arbeit, die ich nicht für meine Rentenpunkte tue, der Zug ist eh abgefahren. Was mir letzte Woche gerade aufgefallen ist: ich lache jeden Tag auf der Arbeit! Das finde ich so schön und ich genieße das richtig, weil es so ein Kontrast zum letzten Jahr ist. Ich lache, ich kuschle, ich entdecke und philosophiere mit den Kindern und darf an meinem Arbeitsplatz ganz viel mitgestalten.

Heute räume ich den Materialschrank aus. Tonpapier, Stifte, Farben, Scheren und, und, und müssen raus aus dem großen Schrank, damit er an seinem neuen Standort im Kinderatelier wieder eingeräumt werden kann. Alle farbigen Papiere werde ich in den nächsten Tagen noch sortieren.


Nach dem Feierabend ist die Frühlingssonne da. Der Himmel ist blau und es ist richtig warm. Ich halte auf dem Heimweg am Wäldchen und fotografiere Buschwindröschen und Scharbockskraut. Später halte ich an einer riesengroßen Magnolie, die endlich ihre Blüten öffnet.




Zu Hause wartet im Briefkasten eine große Überraschung von einer Leserin meines Blogs. Wow, der Liebste und ich haben Ende des Jahres ein Date mit dieser Band. Ich bin total sprachlos! Herzlichen Dank!


Der Teenie ist zu Hause und ist in Partystimmung. Heute hatte er seinen allerallerletzten Schultag für immer. Jetzt folgen nur noch die Abiturklausuren. Am Nachmittag ist er unterwegs zum Grillen bei Schulfreunden.

Ich muss nochmal los, ein Rezept für meine Schilddrüsenmedikamente abholen. Meine Tabletten sind seit dem Wochenende alle und heute merke ich den Unterschied. Ich beeile mich und hole dann den Adventsjungen im Kindergarten und das Mutzelchen und den kleinen Bruder in der Grundschule ab. Das Mutzelchen präsentiert ganz stolz ihren im Nähkurs selbstgenähten Turnbeutel. Wie toll!

Zu Hause gibt es für die drei Kinder einen bunten Obstteller. Sie mümmeln ihn fast leer. Dann spielen die Jungs und das Mutzelchen füllt ein Freundebuch für ihre Freundin aus.




Ich habe ein frisches Baguette gekauft, schneide es scheibchenweise ein und fülle die Zwischenräume mit der Bärlauchbutter. Das kommt für ein paar Minuten in den Ofen und ist dann, als der Liebste gegen 18 Uhr nach Hause kommt, mit Rohkost unser Abendessen.

Nach dem Sandmännchen für die Kinder schaut der Adventsjunge sein momentanes Lieblingsbuch über die Feuerwehr an. Wenn die Kinder gleich schlafen gibt es für den Liebsten und mich eine Tasse Tee und eine Folge "Better call Saul" auf Netflix.



Kommentare:

  1. Oh, wie toll ...ganz, ganz viel Spaß bei Revolverheld!!!!
    Ich habe sie vor drei Wochen in Köln gesehen und es war einfach nur großartig!
    LG Jduith

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  2. Krückstockgefuchtel
    hahahaha, wie cool

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  3. Du klingst sooo glücklich und zufrieden ☺
    Ich freu mich, dass die sein neuer Job so gut tut und es dir da gefällt.

    LG Alexandra

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  4. Der Turnbeutel ist ja der Hammer! Supertoll. Ich hatte jahrelang ein Handarbeitstrauma durch einen ganz furchtbaren Topflappen, den ich zu häkeln versucht habe (Ergebnis: Triangelform mit reichlich Löchern), während eine Klassenkameradin neben mir ein absolut perfektes Exemplar abgeliefert hat. Zum Glück konnte ich das gut zehn Jahre danach überwinden und bin inzwischen sehr zufrieden mit meinen Häkel- und Strickkünsten ;-)

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  5. Ach, immer wieder schön in Deinem Blog zu lesen.
    Mir gefallen Deine strukturierten Tage!
    Manchmal ist es bei uns auch so, manchmal aber auch nicht:-)
    Liebe Grüsse
    Sara

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